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Auf einmal Ölverlust am Getriebe 560er
- Seewolf107
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ich habe vorhin meinen 560er aus der Garage gefahren um die frisch lackierten Gullydeckel zu montieren, als ich dann so am werkeln bin sehe ich plötzlich eine Pfütze unter dem Auto....Getriebeöl
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Und zwar troptfe es ganz ordentlich....den ganzen Winter über war das Auto trocken, kein Tröpfchen auf dem Boden und dann innerhalb so kurzer Zeit doch ein erheblicher Fleck.
Jemand eine Ahnung was das sein kann ?
Wellendichtring am Getriebe Hinten ?
Weis jemand da zufällig die Größe der Zwölkantbundmutter ?
Es tropft anscheinend nur wenn der Motor läuft....er steht nun wieder in der Garage und das Tropfen hat aufgehört.
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Grüsse Claus
1966 Plymouth Belvedere 383, 300D 1983, 280CE W123
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es gab hierzu schon einmal einen Fred der dir dazu weiterhelfen kann.Es gibt wohl 2 mögliche Ursachen hierfür: Ölwanne am Getriebe falsch angezogen (7NM) oder der Dichtring vom Öleinfüllrohr am Getriebe.Durch die längere Standzeit läuft das Öl vom Wandler zurück ins Getriebe und durch diesen Ölüberstand drückt es dann mal ein Pfützen auf den Garagenboden.
Ich hatte im letzten Jahr auch mal ein Pfützchen auf dem Boden obwohl mein Getriebe absolut trocken ist und habe erst einmal die Schrauben der Ölwanne gelöst und mit 7 NM wieder angezogen.
Mein Wagen steht seit 3 Monaten ohne Motorstart und eine Pfütze ist nicht mehr aufgetaucht allerdings hängt ein Tropfen Öl an der Ölwannendichtung und zwar genau unter dem Bereich wo das Öleinfüllrohr in das Getriebe geht und mit dem Finger kann ich fühlen das es dort ölfeucht ist, also noch den Dichtring wechseln...
Martin Gullydeckel hat dazu schon mal was geschrieben....
Gruß Axel
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560 SL ,86er,Champagnermetallic,Leder Brazil
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den Dichtring am Ölmessstab zum Getriebe habe ich mir für den SL das QP, verwenden beide den gleichen Dichtring mit A 016 997 29 48, für einen knappen € beim Freundlichen besorgt. Nach 33 und 29 Jahren dürfen die mal ausgetauscht werden bevor es tropft.
Findet bei allen 107er Verwendung
Gruß Marcel
300 CE-24 Bj 7/90
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- Seewolf107
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Ich denke nicht dass es von der Ölwanne kommt, da hätte er ja vorher auch schon siffen müssen. Aber die kommt zum Getriebeölwechsel jetzt dann eh runter bald.
Denke es könnte der Dichtring am Ölmessstab sein, das erscheint mir plausibel und durch das Aufbocken lief das Öl dann aus der Blechabdeckung heraus.
Weil die Pfütze ist vor der Garage, in der Garage selber ist kein einziger Tropfen....das macht mich stutzig.
Grüsse Claus
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- Gullydeckel
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der Dichtring des Peilstabführungsrohres wurde ja schon erwähnt, die beiden anderen Kandidaten sind der Dichtring des Steuerdruckzuges sowie jener der Welle des Umlenkhebels (vom Steuerdruckmechanismus). Alle 3 kann man hier gut sehen, auch wenn dieses Getriebe bzw. die in dem Thread beschriebene Methode zum Ausbau des Steuerdruckzuges für den 560er (zum Glück) nicht passt.
sternzeit-107.de/de/forum/forum-107/1691...g-steuerdruck#163746
Die Welle kann man besonders einfach abdichten:
sternzeit-107.de/de/forum/forum-107/1703...seite-undicht#173379
Ursache für die Pfütze ist - genau wie beschrieben - , dass während der langen Standzeit Öl aus dem Wandler in's Getriebe zurückläuft und dann dort der Ölpegel erheblich ansteigt. Das drückt dann auf die (Un)Dichtungen bzw. sorgt dafür, dass Bereiche überflutet werden, die normalweise über dem Ölpegel liegen.
Beim 560er ist der Steuerdruckzug per Bajonettverschluss verrastet. Man bekommt den gut raus, aber der Einbau ist eine Geduldsprüfung, Wurde hier auch schon mehrfach beschrieben. Mit Bühne und ggf. einer 2. Person kein Problem, alleine auf den Garagenboden aber superätzend.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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das passiert vor allem bei den 500ern und 560ern, weil die einen größeren Wandler haben, die mehr Getriebeöl aufnehmen können.
Nach einiger Standzeit läuft dieser leer und überflutet das Getriebe bis über die Höhe der Ölwannendichtung. Ist hier jetzt nicht alles perfekt dicht, drückt es heraus:
-An der Flanschdichtung
-Am Ölfüllrohranschluss
-Am Steuerdruckzug
-An der Modulierdruckdose
Nach kurzem Motorlauf ist der Wandler wieder gefüllt und das tropfen hört wieder vorerst auf.
Gruß
Frank
VG
Frank
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- Seewolf107
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ich werde berichten woran es lag.
hoffe der Schnee und das Salz ist bald weg dass die Reparaturen los gehen können.
Grüsse Claus
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- Seewolf107
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also Gestern mal auf der Bühne gesucht und bin nicht fündoig geworden da alles voller Öl war, habe erstmal alles sauber gemacht.
Könnte von der Ölwannendichtung lecken, aber mal abwarten.
An der Welle leckt es auch ein wenig, das dichte ich mit Silikon ab
Grüsse Claus
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die schwarzen Gummidichtringe sind jeweils für Öleinfüllrohr,Modellierdruckdose und Steuerdruckzug.Hab ich gestern beim Freundlichen abgeholt und kosten Pfennige...
wenn du eine Bühne oder Grube zur Verfügung hast sind die doch einsfixdrei gewechselt und dann ist vielleicht Ruhe.
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Gruß Axel
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die werde ich auch mal tauschen - hast Du bitte die Teile-Nrn?
VG
Oliver
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die markierten Teilenummern sind die Dichtringe.Dichtring Steuerdruckzug war aber Getriebenummerabhängig also besser direkt beim Freundlichen noch mal bestätigen lassen.
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Gruß Axel
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Beste Grüße,
Oliver
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Gullydeckel schrieb: Hallo Claus,
der Dichtring des Peilstabführungsrohres wurde ja schon erwähnt, die beiden anderen Kandidaten sind der Dichtring des Steuerdruckzuges sowie jener der Welle des Umlenkhebels (vom Steuerdruckmechanismus). Alle 3 kann man hier gut sehen, auch wenn dieses Getriebe bzw. die in dem Thread beschriebene Methode zum Ausbau des Steuerdruckzuges für den 560er (zum Glück) nicht passt.
sternzeit-107.de/de/forum/forum-107/1691...g-steuerdruck#163746
Die Welle kann man besonders einfach abdichten:
sternzeit-107.de/de/forum/forum-107/1703...seite-undicht#173379
Ursache für die Pfütze ist - genau wie beschrieben - , dass während der langen Standzeit Öl aus dem Wandler in's Getriebe zurückläuft und dann dort der Ölpegel erheblich ansteigt. Das drückt dann auf die (Un)Dichtungen bzw. sorgt dafür, dass Bereiche überflutet werden, die normalweise über dem Ölpegel liegen.
Beim 560er ist der Steuerdruckzug per Bajonettverschluss verrastet. Man bekommt den gut raus, aber der Einbau ist eine Geduldsprüfung, Wurde hier auch schon mehrfach beschrieben. Mit Bühne und ggf. einer 2. Person kein Problem, alleine auf den Garagenboden aber superätzend.
Grüße Martin
Hallo Martin,
ich wollte schnell mal die beiden Dichtringe Modellierdruckdose und Steuerdruckzug tauschen.Unterdruckdose war eine Sache von 5 min.und wie zu erwarten der Dichtring hart wie Beton.
Steuerdruckzug erst einmal mit Druckluft abgeblasen da viele kleine Steinchen zu fühlen waren.Bajonettverschluss hat sich problemlos öffnen und hochziehen lassen, mit dem Finger konnte ich auch gut den Dichtring fühlen.Wie bekomme ich nun den neuen Dichtring montiert ,es geht ja nun der Zug ins Getriebe?Ist der Zug im Getriebe auszuhängen oder wird der Dichtring eventuell von oben also von der Regulierung über den Bowdenzug und Bajonettverschluss gefädelt?
Gruß Axel
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- Gullydeckel
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schau mal hier:
sternzeit-107.de/de/forum/forum-107/1875...etriebe-560sl#181783
Ein gutes Bild von dem kleinen Hebel der im Zug eingehängt wird kannst Du in dem Artikel zum Nachrüsten eines Fahrprogrammschalters bekommen:
sternzeit-107.de/de/slpedia/werkstatt-gr...mmschalters-im-560sl
[strike]Vielleicht kann man das Bild direkt hier sehen, ich stelle auf jeden Fall den Direktlink auch mal ein:
sternzeit-107.de/de/slpedia/werkstatt-gr...mmschalters-im-560sl [/strike]
Da liegen 2 der Umlenkhebel nebeneinander und das Ding was runterhängt, zeigt im wirklichen Leben nach oben und kommt in den Steuerdruckzug.
Es ist extrem hilfreich, wenn Du eine 2. Person zur Verfügung hast. Derjenige (Diejenige) muss zum Einhängen den Steuerdruckzug im Motorraum ganz zurückdrücken, dann schaut der "Einhänger" unten am Getriebeende schön weit raus und es wird ein Kinderspiel. Alleine wird man wahnsinnig - zumindest ohne Bühne.
Bei der ganzen Sache besteht übriges keine Gefahr, dass wichtig Dinge im Getriebe verschwinden – alles safe.
Grüße Martin
Edit: Link zum Bild im Artikel ging nicht, hier das Bild noch mal neu:
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Vielen Dank für den Lesestoff:) dann sollte man doch etwas mehr Zeit einplanen für die Aktion.
Gruß Axel
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also lange braucht das eigentlich nicht. Wenn das mit dem Zusammenfädeln läuft, dann ist das eine Sache von Minuten.
Liegst Du auf dem Boden, hast den Kat auf der Nase und bist alleine, dann kann's dauern.
Grüße Martin
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Angefangen von der Primärpumpe, über Steuerdruckzug, Ölstabrohr oder Kickdown Schalter.
Der Kickdown Schalter hata zudem Risse im Gehäuse, warum auch immer. Der ist auch nicht billig....lase den nun erstmal so und baue nur einen neuen Dichtring ein.
Funktionieren tut er ja einwandfrei.
Primärpumpe muss also raus, man sieht es nicht gut aber unten steht frisches rotes Getriebeöl an der Dichtung.
Morgen Teile bestellten und hoffe er fährt nächstes WE wieder...und zwar dicht.
Kurbelwellendichtring gab es auch gleich neu.
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das ist die perfekte Gelegenheit um gleich die 4 Lamellen der B3-Kupplung (Rückwärstgang) zu ersetzten – wenigstens zu prüfen. Dazu muss nämlich nur die Primärölpumpe raus und das hast Du ja ohnehin vor.
Die Lamellen sind immer bröselig. Mit der Zeit dauert es dann immer länger bis der Rückwärtsgang eingelegt wird und am Ende muss der Kolben so weit verfahren, dass er Kontakt zum Innenleben bekommen.
Machen!
Sind die Dinger schon bis auf 1mm runter (Neumaß 2,2mm) auf jeden Fall auch die Dichtung des B3-Kolbens tauschen.
Grüße Martin
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- Seewolf107
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hast du noch einen Tipp für den Simmering am Ausgang für das Drehmoment?
Oder muss man da generell das Lagerspiel einstellen?
Grüsse Claus
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die Frage müsstest Du ggf. noch mal etwas päzisieren, ich weiß nicht genau was Du wissen willst.
Dichtring am Getriebeausgang? Da muss man nichts einstellen.
Grüße Martin
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