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Auto stirbt, wenn er warm ist

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6 Monate 2 Wochen her #353297 von Himbeertoni
Liebes Forum, 

ich hoffe jemand kennt das Phänomen oder hat einen Lösungsansatz:
Der Wagen (300 SL, BJ 1986 Automatik) steht winters in der Garage, die Batterie wird regelmäßig geladen. 
Heute erste Probefahrt gemacht: Der Wagen springt sofort an und fährt anfangs etwas holprig aber nach einiger Zeit Landstraße wieder wie gewohnt stabil.
Wenn ich dann allerdings stoppe und wieder anfahre, geht der Wagen regelmäßig aus. 
Ich habe es heute dann noch zurück bis fast in die Garage geschafft und dann ging nichts mehr. Der Anlasser rödelt, Motor springt an und mit sehr viel Gas läuft er weiter. Nach Einlegen Vor- oder Rückwärtsgang würgt er ab.  Wenn ich aus dem Leerlauf etwas mehr Gas gebe, hört es sich an wie Fehlzündungen und der ganze Wagen vibriert. 
Glücklich wieder in die Garage geschoben, hoffe ich hier auf Ideen was Ursache dafür ist, dass der Wagen warm solche Kapriolen macht. 

Vielen Dank
Andreas

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6 Monate 2 Wochen her #353299 von Dr-DJet
Hallo Andreas,

jetzt wäre es gut, wenn Du den Oberkammerdruck und das Tastverhältnis an der Didgnosedose messen könntest.

Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
Fast alles zu Zündung und Jetronic auf jetronic.org

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6 Monate 2 Wochen her #353305 von Obelix116
...wie immer beim M103 Verteilerkappe und Läufer kontrollieren !

Gruß
Christian
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6 Monate 2 Wochen her #353306 von Ragetti
So wie Christian schon sagte und dann vermutlich Dichtring zum Motor erneuern

Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald

Rolf

Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix

www.keicher.biz

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6 Monate 2 Wochen her - 6 Monate 2 Wochen her #353309 von Himbeertoni
vielen Dank schon einmal für Eure Ratschläge. 
Nehme mir also zuerst mal die Verteilerkappe vor und hoffe den Fehler, der tatsächlich schon lange auftritt, zu beheben. Muss dazu sagen, dass der 300er stolze 347 TKM auf der Uhr hat, doch seit Jahren ein recht beschauliches Leben in der Garage führt und max. ein Tankfüllung p.a. fährt .

Wenn das nicht für Abhilfe sorgen sollte, kommt wohl die große Unbekannte "KE-Jetronic" ins Spiel. Dabei taucht in diesem Forum und entsprechenden Youtube-Kanälen immer wieder der "Druckspeicher" als erster Kandidat bei Warmstart-Problemen auf. 
Werde dann gerne berichten, ob und wie der hier doch häufig beschriebene Fehler behoben werden kann.

Schönes WE
Andreas
 
Letzte Änderung: 6 Monate 2 Wochen her von Himbeertoni. Begründung: Wiederholung
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6 Monate 2 Wochen her #353328 von Olrik
Hallo Andreas,

ich würde auch den Kurbelwellensensor in's Auge fassen. Vor allem deshalb, weil Du schreibst, daß es nur dann passiert, wenn er warm ist.
Einfach mal den Widerstand mit einem Multimeter messen, und schon weißt Du mehr.

Viele Grüße, Olrik

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6 Monate 2 Wochen her #353346 von Fred HH
Hi,
dasselbe hatte ich auch gerade. 300SL, Bj 87, Garage im Winter, Batteriefrischhaltegerät, sprang sofort an, fuhr super. Nach dem Einkauf nur Anlasserrödel sprang nicht mehr an, 2 Stunden später doch und dann auf dem Rückweg mitten auf einer Kreuzung stehen geblieben. Abschlepper und Werkstadt. Befund: Verteiler (Ober und Unterkappe) und Verteilerfinger … alles ersetzt u d fährt wie neu … auch 350 tsd km.
Mit freundlichen Grüßen Fred
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6 Monate 1 Woche her #353381 von Himbeertoni
Erste Zwischenmeldung: 
Unter der Kappe haben sich nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch Steinchen gesammelt. 
Die unterste Inbus-Schraube der Kappe war nur leicht angezogen und die Dichtung fehlte gänzlich. 
Erstaunlich, dass der Wagen überhaupt gelaufen ist....
 
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6 Monate 1 Woche her #353383 von cat
Beim dritten Bild ist zu erkennen, dass der Mittelkontakt zertbrößelt ist.
Gruß Klaus

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6 Monate 1 Woche her #353385 von Neckartaler

....... sondern auch Steinchen gesammelt. 

.....die "Steinchen" sind Kohlebrösel vom Mittelkontakt der Verteilerkappe auf den Verteilerfinger.

Viele Grüße
Uwe

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6 Monate 1 Woche her #353478 von Himbeertoni
Die Ersatzteile trudeln so langsam ein, da beschäftigt mich die Frage, ob ich beim Ausbau zu blauäugig war.
Die Position des Verteilerläufer-Halters hatte ich vor Ausbau fotografiert, in dem Glauben damit für den Wiedereinbau Genüge zu tun. 

in einem sehr alten und und langen Thread ging es um die Einstellung des OT nach Ausbau der Verteilers und mir kommt da die leise Befürchtung...

Daher die Frage, ob die Position beim Wiedereinbau nach Bild hier zum Erfolg führt bzw. wie kann die richtige Position des Läufers exakt bestimmt werden?

VG Andreas

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6 Monate 1 Woche her - 6 Monate 1 Woche her #353484 von PanTau
Hallo Andreas, 
hast Du auch beachtet, dass bei fluchtender Kurbelwellenmarkierung auch der Zylinder 1 auf Zünd-OT steht?
Wenn die Kurbelwelle ein Umdrehung macht, macht die Nockenwelle nur eine Halbe. 
Somit ist nur jede zweite Kurbelwellenumdrehung die Richtige, um den Verteiler auf Markierung einzubauen. 

Vergiss meine Bemerkung. Da Du einen M103 hast, wird der Zündverteiler von der Nockenwelle angetrieben. Da gilt das nicht!
 

VG
Frank
Letzte Änderung: 6 Monate 1 Woche her von PanTau.
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6 Monate 1 Woche her #353613 von Himbeertoni
Hallo liebes Forum, 
nun wollte ich noch die Nockenwellen-Dichtring tauschen und stoße dabei auf ein sehr zähes und festgebackenes Material des alten Dichtring. 
Hat hier jemand eine Idee oder Erfahrung, die alten Teile rückstandsfrei und schonend zu entfernen ?

Alternativ mal geschaut: Den Zylinderkopf-Deckel R1030160306 gibt`s wohl nur noch bei DB .

Gruß Andreas

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6 Monate 1 Woche her #353618 von Himbeertoni
beim Nachbarn gesandstrahlt, sieht jetzt aus wie neu

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6 Monate 1 Woche her #353620 von Dieseldok
Hallo,

Motorteile die mit Schmieröl in Berührung kommen, zu Sandstrahlen bringt ein gewisses Risiko mit sich.

Staub bleibt auf der gestrahlten Fläche haften und löst sich später im Betrieb.

Einem Clubkollegen hat das eine 170er Maschine gekostet. War angeblich alles vorher vom Motorenbauer sauber gewachsen worden. Hat dann dennoch die Lager und Laufflächen rasant verschlissen.

Grüße

JP

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6 Monate 1 Woche her #353625 von Hanso
Moin,

stimmt! Aber mit den richtigen Strahlmittel wie z.B. Glasperlen oder vielleicht sogar optimal Walnussgranulat solle es risikofrei gehen.

Allerdings, wen schon mal Asilikos in der Anlage war, sollte man die vorher gut reinigen.

Viele Grüße aus Nordfriesland

Henrik

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6 Monate 1 Woche her #353626 von Neckartaler
....Trockeneis als Strahlgut löst sich nach der Anwendung quasi in Luft auf. 

Viele Grüße
Uwe

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6 Monate 1 Woche her #353630 von Himbeertoni
Fett wurde vor dem Sandstrahlen weitgehend entfernt. 
Anschließend in die Waschmaschine, dann Dichtring rein...
die Stunde der Wahrheit rückt also näher...

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6 Monate 1 Woche her #353631 von Himbeertoni
bevor ich weiterschraube....Frage an die Experten: Sitzt die Dichtung so korrekt um die Welle?

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6 Monate 6 Tage her #353649 von Himbeertoni
der Gute schnurrt wieder wie am ersten Tag. Danke für Ihre Tips und Hinweise!
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