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Vollabnahme TÜV Berlin Desaster
10 Jahre 7 Monate her #144526
von Mellops
Freundliche Grüße
Lucas
Mercedes 380SL (US) - 1982 - 107.045 - Motor: 116.962
Mellops antwortete auf Vollabnahme TÜV Berlin Desaster
Danke für die Anleitungen aber ich werde die Lenkung nicht alleine einstellen wollen. Zwar habe ich schon einiges an meinem Auto gemacht (Bremsen, Wasserpumpe, Odometer usw.) aber alles was Feintuning angeht, besonders in einem so sensiblen Bereich, will ich nicht alleine machen. Falls ein erfahrener Schrauber im Berliner Raum Zeit und Lust hat würde ich das gerne mit Hilfe machen aber nur unter fachmännischer Kontrolle.
Ich habe heute nochmal mit der Werkstatt geredet. Auf meine anfrage ob man das Spiel nicht soweit verringern könnte, dass es im tollerierbaren Rahmen liegt kam ein direktes "Nein". Nur ein neues Lenkgetriebe würde helfen. Allerdings sagte mir der Mechaniker, dass die Lenkung gar kein Spiel haben dürfe um den TÜV zu bestehen. Was mich doch ein bisschen wundert nachdem ich schon so manchen Oldtimer gefahren bin bei dem man ordentlich am Schwimmen war.
Naja er sagte es würde hier ja um meine Sicherheit gehen. Ich hatte nie Probleme mit dem Lenkspiel, fahre nicht über 90kmh und i.d.R. nur kurze stecken in der Stadt.
Ich hol das Auto jetzt erst einmal wieder zurück und ab in die Tiefgarage. Habe definitiv nicht das Geld für das Lenkgetriebe geschweige denn die Arbeit.
Ich habe heute nochmal mit der Werkstatt geredet. Auf meine anfrage ob man das Spiel nicht soweit verringern könnte, dass es im tollerierbaren Rahmen liegt kam ein direktes "Nein". Nur ein neues Lenkgetriebe würde helfen. Allerdings sagte mir der Mechaniker, dass die Lenkung gar kein Spiel haben dürfe um den TÜV zu bestehen. Was mich doch ein bisschen wundert nachdem ich schon so manchen Oldtimer gefahren bin bei dem man ordentlich am Schwimmen war.
Naja er sagte es würde hier ja um meine Sicherheit gehen. Ich hatte nie Probleme mit dem Lenkspiel, fahre nicht über 90kmh und i.d.R. nur kurze stecken in der Stadt.
Ich hol das Auto jetzt erst einmal wieder zurück und ab in die Tiefgarage. Habe definitiv nicht das Geld für das Lenkgetriebe geschweige denn die Arbeit.
Freundliche Grüße
Lucas
Mercedes 380SL (US) - 1982 - 107.045 - Motor: 116.962
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10 Jahre 7 Monate her #144527
von gerd
gerd antwortete auf Vollabnahme TÜV Berlin Desaster
Ich habe den Eindruck, dass ma Dir unbedingt ein neue Lenkgetriebe verkaufen will, das "nein" ohne eine Einstellung zu versuchen, spricht sehr dafür. Das Nachstellen geht nicht endlos, soweit ich informiert bin, ein bis zweimal. Es gibt ja ein zulässiges und TÜV konformes Lenkspiel (Frank hat ja die Grafik dazu eingestellt) von 25mm. Leichtes Lenkspiel gibt es immer bei dieser Art von Lenkung. Dies hilft ja auch dem Fahrkomfort.
In Berlin müsste doch jemand sein, der das mal machen kann!
Gruß
Gerd
In Berlin müsste doch jemand sein, der das mal machen kann!
Gruß
Gerd
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- Turbothomas
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10 Jahre 7 Monate her #144528
von Turbothomas
Turbothomas antwortete auf Vollabnahme TÜV Berlin Desaster
Hallo Lucas,
bei den alten Autos sollte man mit einem Konzept vorgehen. Lenkgetriebe sind teuer und es ist ärgerlich, wenn man das Teil tauscht und das Lenkspiel ist immer noch vorhanden.
Deswegen mein Tipp (nach erfolgreicher Restauration):
1. Das Spiel in den anderen Lenkungsteilen reduzieren. Dazu gehören das Lager des Umlenkhebels auf der rechten Seite, und die Spurstangen, sowie der Lenkstange (sitzt zwischen den beiden Spurstangen) und die Anlenkung zu den Achsschenkeln.
2. Der Sinn der Geschichte: Die unter 1. genannten Teile sind preiswert zu erhalten und einfach zu tauschen.
3. Hast Du jetzt noch "Spiel im Lenkgetriebe", dann geht es zum Lenkgetriebe mit der Kupplung.
Grüßle
Thomas
PS: Ein noch präziseres Fahrverhalten gibt es mit den Vorderachslagern von DTL, dabei sind auch Originallager von MB für die Vorderachse von Nöten. Das ist dann aber das Tüpfelchen auf dem "i" und 1-3 sollten sauber funktionieren.
bei den alten Autos sollte man mit einem Konzept vorgehen. Lenkgetriebe sind teuer und es ist ärgerlich, wenn man das Teil tauscht und das Lenkspiel ist immer noch vorhanden.
Deswegen mein Tipp (nach erfolgreicher Restauration):
1. Das Spiel in den anderen Lenkungsteilen reduzieren. Dazu gehören das Lager des Umlenkhebels auf der rechten Seite, und die Spurstangen, sowie der Lenkstange (sitzt zwischen den beiden Spurstangen) und die Anlenkung zu den Achsschenkeln.
2. Der Sinn der Geschichte: Die unter 1. genannten Teile sind preiswert zu erhalten und einfach zu tauschen.
3. Hast Du jetzt noch "Spiel im Lenkgetriebe", dann geht es zum Lenkgetriebe mit der Kupplung.
Grüßle
Thomas
PS: Ein noch präziseres Fahrverhalten gibt es mit den Vorderachslagern von DTL, dabei sind auch Originallager von MB für die Vorderachse von Nöten. Das ist dann aber das Tüpfelchen auf dem "i" und 1-3 sollten sauber funktionieren.
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- Johnny-1951
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10 Jahre 7 Monate her #144529
von Johnny-1951
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
Johnny-1951 antwortete auf Vollabnahme TÜV Berlin Desaster
Es ist doch ein 380er, da geht es ein wenig kapp zu um nachzustellen, aber es ist machbar.
Gerd hat doch alles genau gesagt..., Mittelstellung, die Einstellschraube muss raus gedreht werden um weniger Spiel zu haben.
Berlin ist doch kein Dorf, aber vielleicht solltest du doch mal ins Umland fahren um einen richtigen Handwerker/ KFZ Mechaniker zu finden, da in den größeren Städten und Werkstätten heute nur austauschen angesagt ist.
Gerd hat doch alles genau gesagt..., Mittelstellung, die Einstellschraube muss raus gedreht werden um weniger Spiel zu haben.
Berlin ist doch kein Dorf, aber vielleicht solltest du doch mal ins Umland fahren um einen richtigen Handwerker/ KFZ Mechaniker zu finden, da in den größeren Städten und Werkstätten heute nur austauschen angesagt ist.
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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- Roadstolett
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10 Jahre 7 Monate her #144530
von Roadstolett
Roadstolett antwortete auf Vollabnahme TÜV Berlin Desaster
Hallo zusammen,
Frank 1-0-7 belegt mit seinen Erfahrungen, dass ein Lenkgetriebe selbst mit Breitreifen über eine hohe Laufleistung hinweg in brauchbarem Zustand erhalten und genutzt werden kann. Ein Roadster-Typ beweist Gefühl.
Wie schrieb einst Old-Daimler-Freund Arnd: "Das erste was ich über alte Daimler gelernt habe ist, ein Daimler ergibt sich nicht. Da kann alles verrostet sein, aber er fährt doch."
So ist es. Meistens jedenfalls. Und er fährt nicht nur, er lenkt auch. Oder besser: Er lässt sich auch lenken. Ja, ein Lenkgetriebe, welches übermäßig Spiel aufweist, ist nicht totsicher tot. Wir wissen das, die aufgesuchte Werkstatt weiß dies entweder nicht oder beurteilt den konkreten Fall anders.
Über Hinweise zur Nachstellmöglichkeit wurde nun ja schon auf verschiedene Weise versucht, Lucas aus der Patsche zu helfen. Wo ist der kompetente und zudem auch noch hilfsbereite Schrauber in der Bundeshauptstadt, der wahre Sternenfreund in der Not? Mensch, Vollblutschrauber - helft doch dem SL-Freund, ganz real. Also hoch mit dem Hintern und runter in die Tiefgarage!
silverSLKdriver schrieb:
"Lenkspiel ist einstellbar. Es ist nicht gesagt, dass dem Prüfer das bekannt ist.
Wenn der Mangel erst einmal im Prüfbericht steht, dann ist das natürlich ärgerlich, deshalb macht man das eigentlich vor der Vorstellung des Kfz beim TÜV.
Lenkgetriebe oberer Deckel, da befindet sich eine große Mutter, die lösen. Dann ist in deren Mitte, wenn ich mich richtig erinnere,... eine Schlitzschraube. (beim 78er 116er, der wohl das gleiche Lenkgetriebe hat)...Die Mutter lösen, die Schlitzschraube leicht! anziehen, danach wieder minimal lösen, beim Festziehen der Mutter dann die Schlitzschraube mit dem Schraubenzieher festhalten. Besser ist es, man lässt das jemanden machen, der sich damit auskennt. Wer die Schlitzschraube zu fest anzieht, riskiert das Blockieren der Lenkung. Keinesfalls zu stark anziehen!"
Also der Tipp ist sicherlich nicht weniger gut gemeint als die anderen, aber da scheint eine Erfahrung mit einem mechanischen, nicht servounterstützten Lenkgetriebe in vielleicht etwas verblasster Erinnerung zu sein. Es ist kein Hexenwerk, eine Lenkung einzustellen - aber auch kein Kinderspiel. Die beschriebene Vorgehensweise passt für Lucas 380 SL nicht. Details passen zu einer mechanischen Lenkung, also ohne Hilfskraftunterstützung. Wichtig erscheint mir die Passage: "Besser ist es, man lässt das jemanden machen, der sich damit auskennt." Ja.
Gerd schrieb:
"... Einstellen in Mittellage ist zu gefährlich für einen Laien. Hier kann man sich dann beim Servounterstützten Lenken den Rest auch noch kaputt machen, noch schlimmer ist die Unfallgefahr dadurch"
Genau darin besteht die Gefahr, wenn ein Lenkgetriebe durch unkontrolliertes Herumdrehen an der Einstellschraube (bei) spiellos verstellt und anschließend mit hydraulischer Unterstützung gegen die "innere Reibung" angegangen wird - das spürt Mann nicht. Ja, wenn das Lenkrad bei Kurvenfahrt losgelassen werden kann und dann in dieser Stellung so verbliebe, dann wäre in der Tat der Reibwert (entschieden) zu hoch. Leider heißt das aber nicht im Umkehrschluss, dass wenn sich das Lenkrad den Rückstellkräften ergibt, also von selbst in den Bereich der Mittelstellung zurückläuft, dann die Einstellung in Ordnung wäre. Noch nicht einmal bei angehobener Vorderachse und abgestelltem Motor würde ich mir eine Beurteilung erlauben, wenn das Lenkgetriebe noch mit dem Lenkgestänge verbunden ist - das geht nicht sicher genug.
Googelt, so werdet ihr finden. So, oder so ähnlich argumentiert Uwe. Ein A-Typ?
Und in der Tat findet man, wie in fast allen Lebensbereichen, erstaunlich viel zu dem Thema. Und so stieß ich beim Suchversuch auf diesen Artikel:
images.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2...OJoKHYwVDRwQrQMILzAG
Bitte die Hieroglyphensammlung nicht abtippen - besser copy and paste, wie der Bayer sagt.
Ich erachte den Artikel als interessant, aber gleichzeitig auch als riskant. Manche Wahrheit wird da mit nicht zutreffenden Interpretationen kombiniert.
"Lenkgetriebe selbernachstellen? ... Das Thema ist klassisch für DIY"
Oha!
Details lassen vermuten, dass der Verfasser über praktische Erfahrung nicht oder kaum verfügt.
Auszug aus dem Artikel:
"Weil Momente nur mit viel Erfahrung zu „fühlen“ sind, hat das Werk eine sinnreiche Einrichtung konzipiert, die das Reibmoment um die Mittellage (ca. 100-160 Ncm) objektiv misst. Damit die übrigen Gelenke der Lenkung (Spurstangenköpfe usw.) das Ergebnis nicht verfälschen, werden die Spurstangen zur Messung vom Lenkhebel gelöst."
Damit die das Ergebnis nicht verfälschen? Wenn das Lenkgetriebe nicht vom Lenkgestänge abgekoppelt wird, dann reicht die Skala des Reibwertmessers auch bei der leichtgängigsten Lenkung nicht mehr aus, um die Masse in Bewegung zu versetzen. Der Artikel ist für einen Einblick ins Thema nicht schlecht, taugt aber absolut nicht als Do it yourself-Anleitung.
Wenn wir schon beim googeln sind:
Lucas, wenn du möchtest, dann Google mal nach dem W 123 Club. Oder schau gleich hier rein:
www.w123-club.de/html/kontakt.htm
Der Club und der Technikreferent hat seinen Stammsitz in Berlin. Vielleicht magst du da mal anfragen, falls es in der 107er-Fraktion keinen Helfer in der Not geben sollte.
Wäre ja schon ein Armutszeugnis, die 123er-Kollegen im Hilfe bitten zu müssen...
Also: Wo ist der erfahrene Schrauber, der dazu noch sagen kann: Öch bön oin Börlienär
Wünsche viel Erfolg, dass diese Lenkungshürde bald genommen ist.
Wird schon werden.
Winni
Frank 1-0-7 belegt mit seinen Erfahrungen, dass ein Lenkgetriebe selbst mit Breitreifen über eine hohe Laufleistung hinweg in brauchbarem Zustand erhalten und genutzt werden kann. Ein Roadster-Typ beweist Gefühl.
Wie schrieb einst Old-Daimler-Freund Arnd: "Das erste was ich über alte Daimler gelernt habe ist, ein Daimler ergibt sich nicht. Da kann alles verrostet sein, aber er fährt doch."
So ist es. Meistens jedenfalls. Und er fährt nicht nur, er lenkt auch. Oder besser: Er lässt sich auch lenken. Ja, ein Lenkgetriebe, welches übermäßig Spiel aufweist, ist nicht totsicher tot. Wir wissen das, die aufgesuchte Werkstatt weiß dies entweder nicht oder beurteilt den konkreten Fall anders.
Über Hinweise zur Nachstellmöglichkeit wurde nun ja schon auf verschiedene Weise versucht, Lucas aus der Patsche zu helfen. Wo ist der kompetente und zudem auch noch hilfsbereite Schrauber in der Bundeshauptstadt, der wahre Sternenfreund in der Not? Mensch, Vollblutschrauber - helft doch dem SL-Freund, ganz real. Also hoch mit dem Hintern und runter in die Tiefgarage!
silverSLKdriver schrieb:
"Lenkspiel ist einstellbar. Es ist nicht gesagt, dass dem Prüfer das bekannt ist.
Wenn der Mangel erst einmal im Prüfbericht steht, dann ist das natürlich ärgerlich, deshalb macht man das eigentlich vor der Vorstellung des Kfz beim TÜV.
Lenkgetriebe oberer Deckel, da befindet sich eine große Mutter, die lösen. Dann ist in deren Mitte, wenn ich mich richtig erinnere,... eine Schlitzschraube. (beim 78er 116er, der wohl das gleiche Lenkgetriebe hat)...Die Mutter lösen, die Schlitzschraube leicht! anziehen, danach wieder minimal lösen, beim Festziehen der Mutter dann die Schlitzschraube mit dem Schraubenzieher festhalten. Besser ist es, man lässt das jemanden machen, der sich damit auskennt. Wer die Schlitzschraube zu fest anzieht, riskiert das Blockieren der Lenkung. Keinesfalls zu stark anziehen!"
Also der Tipp ist sicherlich nicht weniger gut gemeint als die anderen, aber da scheint eine Erfahrung mit einem mechanischen, nicht servounterstützten Lenkgetriebe in vielleicht etwas verblasster Erinnerung zu sein. Es ist kein Hexenwerk, eine Lenkung einzustellen - aber auch kein Kinderspiel. Die beschriebene Vorgehensweise passt für Lucas 380 SL nicht. Details passen zu einer mechanischen Lenkung, also ohne Hilfskraftunterstützung. Wichtig erscheint mir die Passage: "Besser ist es, man lässt das jemanden machen, der sich damit auskennt." Ja.
Gerd schrieb:
"... Einstellen in Mittellage ist zu gefährlich für einen Laien. Hier kann man sich dann beim Servounterstützten Lenken den Rest auch noch kaputt machen, noch schlimmer ist die Unfallgefahr dadurch"
Genau darin besteht die Gefahr, wenn ein Lenkgetriebe durch unkontrolliertes Herumdrehen an der Einstellschraube (bei) spiellos verstellt und anschließend mit hydraulischer Unterstützung gegen die "innere Reibung" angegangen wird - das spürt Mann nicht. Ja, wenn das Lenkrad bei Kurvenfahrt losgelassen werden kann und dann in dieser Stellung so verbliebe, dann wäre in der Tat der Reibwert (entschieden) zu hoch. Leider heißt das aber nicht im Umkehrschluss, dass wenn sich das Lenkrad den Rückstellkräften ergibt, also von selbst in den Bereich der Mittelstellung zurückläuft, dann die Einstellung in Ordnung wäre. Noch nicht einmal bei angehobener Vorderachse und abgestelltem Motor würde ich mir eine Beurteilung erlauben, wenn das Lenkgetriebe noch mit dem Lenkgestänge verbunden ist - das geht nicht sicher genug.
Googelt, so werdet ihr finden. So, oder so ähnlich argumentiert Uwe. Ein A-Typ?
Und in der Tat findet man, wie in fast allen Lebensbereichen, erstaunlich viel zu dem Thema. Und so stieß ich beim Suchversuch auf diesen Artikel:
images.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2...OJoKHYwVDRwQrQMILzAG
Bitte die Hieroglyphensammlung nicht abtippen - besser copy and paste, wie der Bayer sagt.
Ich erachte den Artikel als interessant, aber gleichzeitig auch als riskant. Manche Wahrheit wird da mit nicht zutreffenden Interpretationen kombiniert.
"Lenkgetriebe selbernachstellen? ... Das Thema ist klassisch für DIY"
Oha!
Details lassen vermuten, dass der Verfasser über praktische Erfahrung nicht oder kaum verfügt.
Auszug aus dem Artikel:
"Weil Momente nur mit viel Erfahrung zu „fühlen“ sind, hat das Werk eine sinnreiche Einrichtung konzipiert, die das Reibmoment um die Mittellage (ca. 100-160 Ncm) objektiv misst. Damit die übrigen Gelenke der Lenkung (Spurstangenköpfe usw.) das Ergebnis nicht verfälschen, werden die Spurstangen zur Messung vom Lenkhebel gelöst."
Damit die das Ergebnis nicht verfälschen? Wenn das Lenkgetriebe nicht vom Lenkgestänge abgekoppelt wird, dann reicht die Skala des Reibwertmessers auch bei der leichtgängigsten Lenkung nicht mehr aus, um die Masse in Bewegung zu versetzen. Der Artikel ist für einen Einblick ins Thema nicht schlecht, taugt aber absolut nicht als Do it yourself-Anleitung.
Wenn wir schon beim googeln sind:
Lucas, wenn du möchtest, dann Google mal nach dem W 123 Club. Oder schau gleich hier rein:
www.w123-club.de/html/kontakt.htm
Der Club und der Technikreferent hat seinen Stammsitz in Berlin. Vielleicht magst du da mal anfragen, falls es in der 107er-Fraktion keinen Helfer in der Not geben sollte.
Wäre ja schon ein Armutszeugnis, die 123er-Kollegen im Hilfe bitten zu müssen...
Also: Wo ist der erfahrene Schrauber, der dazu noch sagen kann: Öch bön oin Börlienär
Wünsche viel Erfolg, dass diese Lenkungshürde bald genommen ist.
Wird schon werden.
Winni
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- Johnny-1951
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10 Jahre 7 Monate her #144531
von Johnny-1951
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
Johnny-1951 antwortete auf Vollabnahme TÜV Berlin Desaster
Hi Winni,
die Kladde ist noch nicht voll, kannst du mal die Funktionsweise des Lenkgetriebe beschreiben, so vom ersten Punkt wo man das Lenkrad anfasst bis hin wo sich ein Rad links oder recht bewegt
nur damit wir nicht alle googlen müssen
die Kladde ist noch nicht voll, kannst du mal die Funktionsweise des Lenkgetriebe beschreiben, so vom ersten Punkt wo man das Lenkrad anfasst bis hin wo sich ein Rad links oder recht bewegt
nur damit wir nicht alle googlen müssen
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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