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Vollabnahme TÜV Berlin Desaster
Jetzt hab ich gerade die nächste Hiobsbotschaft bekommen.
Das Lenkgetriebe soll kaputt sein....
Das war jetzt die vierte Werkstatt, die sich mein Auto angeguckt hat und das erste mal, dass es aufgefallen ist.
Die Mercedes Vertragswerkstatt in Bremen hat angemerkt, dass die Lenkung Spiel hat und man das irgendwann mal einstellen lassen sollte aber das sei erst einmal nicht TÜV relevant.
Die sagen jetzt, dass das Auto ohne neues Lenkgetriebe auf keinen Fall durch den TÜV kommt.
Langsam dreh ich wirklich am Rad.
Freundliche Grüße
Lucas
Mercedes 380SL (US) - 1982 - 107.045 - Motor: 116.962
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Normalerweise testet das nicht der TÜV Prüfer, der bittet Dich während er unten steht, das Lenkrad hin und her zu bewegen um die Teile der Lenkung unten auf Verschleiss zu prüfen. Kommst Du persönlich mit dem Lenkspiel zurecht? Die 107er Lenkung ist nicht wirklich präzise, dazu benötigte es einer Zahnstangenlenkung
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Gerade will ich einfach nur diesen verdammten TÜV damit ich das Auto auch bewegen kann. Mir ist klar, dass ich noch einiges an Arbeit vor mir habe aber ich ging nicht davon aus, dass ich ihn für den TÜV komplett erneuern muss. Sollten das nicht eigentlich nur die Sicherheitsrelevanten Basics sein?
Ich weiß nicht ob das unfair ist aber irgendwie finde ich das verdächtig, dass die jetzt wieder was neues finden.
Freundliche Grüße
Lucas
Mercedes 380SL (US) - 1982 - 107.045 - Motor: 116.962
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- guenniguenzelsen
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bevor Du jetzt von Prüfer zu Prüfer fährst, solltest Du Dich mit einem Prüfer zu den notwendigen Arbeiten abstimmen und dann diese Punkte ganz gezielt angehen.
Dann wird er Dir im Anschluss sicherlich auch die Plakette nicht verweigern.
Bei den Lenkungen ist es meiner Erfahrung nach so: Zu viel Spiel in der Lenkung ist grundsätzlich ein Problem, wenn es durch Spiel in Lenkgestänge, Zwischenhebel, Lagern, Buchsen etc verursacht wird.
Spiel, durch ein altes Lenkgetriebe wird häufig aber toleriert, da den Prüfern bewusst ist, dass das teilweise kaum zu beheben ist/es keine Neuteile mehr gibt.
Aber wie gesagt, meine Erfahrung...steht so natürlich in keinem offiziellen Dokument
Viele Grüße und viel Erfolg
Thomas
Mercedes 560SL | 08/86 | Champagner-Metallic | Brasilbraun
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vorweg: ob die Lenkung TÜV Relevant oder nicht ist, weiß ich nicht.
Was ich weiß ist, dass mir AHA für das Lenkgetriebe deutlich mehr berechnen wollte, als ich bei Mercedes selber für ein neues Lenkgetriebe bezahlen musste. Das durfte ich dort auch immerhin selber organisieren. Mit den voraussichtlichen Kosten war AHA allerdings daraufhin sehr unkonkret und hatte scheinbar Probleme beim Kopfrechnen und erst durch Nachfrage nach den niedrigeren Kosten, weil Lenkgetriebe selber besorgt, haben sie diese auch zugegeben. Wie schon geschrieben, ist diese Werkstatt meiner Meinung nach sehr an Geld interessiert, da würde ich an deiner Stelle aufpassen! Das von mir besorgte Lenkgetriebe haben sie ausgewechselt und der Wagen lenkt sich jetzt super und ohne Spiel. Vorher hatte ich ca. 2-3 cm Spiel, was der TÜV nicht bemängelt hatte. Ich habe das Lenkgetriebe wechseln wollen, weil ich nicht so viel Öl auf der Straße verteilen wollte.
Viele Grüße
Ernest
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- Johnny-1951
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damals gab es die Faustregel, über Finger breit nachstellen oder erneuern,
sonst gab es keine Plakette.
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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Moosi
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Warum versuchst du nicht den Weg über deine Daimler Service Stelle und das die den TÜV und h machen.
Kostet am Ende auch nicht mehr das TÜV Gebühren gleich sind, lediglich die Voruntersuchung kostet evtl. Etwas.
Die Mercedes Kollegen werden den Wagen auch nur zum TÜV freigeben wenn sie ihn selber für TÜV fähig halten.
Sollte dein Lenkspiel also zu groß sein, werden sie dir mit der Nachstellung helfen, im ungünstigen Fall aber auch ein neues anbieten. Das dient aber auch deiner Sicherheit.
Zumindest kennen die Kollegen die wichtigen Punkte, können beim Prüfer erklären warum das evtl. so sein muss und du bekommst den Wagen durch.
Versuchs doch so rum.
Ansonsten hat im Osten die Dekra die Macht zur Vollabnahme, ist auch eine Möglichkeit obwohl auch hier alle nach den selben Regeln spielen.....
Gruß volker
Hobbyschrauber Jeep Cj 5 V8, verkauft, Ponton 180 Bj. 59, verkauft
Mercedes 350 SL 4.5 Bj 1972 fertig, Mercedes Ponton 220s Bj. 1956 mit Faltdach im Zulauf
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Kostet dann auch nur einen Bruchteil....
Kann man leicht auf der Bühne feststellen....
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- Roadstolett
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nicht verzweifeln - alles wird gut. Nimm dir und deinem SL notfalls eine Auszeit.
Wenn das Spiel am Lenkrad, welches du ja selbst auch wahrgenommen hast, nicht vom Lenkgestänge und nicht von der Lagerung des Lenkzwischenhebels und auch nicht, wie maeranha erwägt, von der Lenkungskupplung herrührt, intakte Radaufhängung und Radlagerung voirausgesetzt, dann geht der Leerweg am Lenkrad auf Verschleiß im Lenkgetriebe zurück. Das muss Mann bei diesem Fahrzeugtyp einkalkulieren, wie eben auch Bremsklötze verschleißen und Reifen sich abfahren. Und ab einem bestimmten Zustand muss Mann dann handeln.
Ich denke nicht, dass das Werkstattpersonal vorrangig und in übersteigertem Eigeninteresse die Absicht hat, dir das Leben schwer und den Geldbeutel leicht zu machen. Die haben eben, so nehme ich an, bei der Vorbereitung deines Fahrzeugs für die technische Untersuchung diesen Mangel festgestellt und - ob nun objektiv oder subjektiv - für relevant erklärt. Auch wenn dir das im Moment nicht in den Kram passt - ich kann es nachempfinden - so ist doch festzuhalten, dass die Untersuchung eines Fahrzeugs hinsichtlich der Verkehrssicherheit eine gewisse Berechtigung hat und dass dann festgestellte Mängel in Ordnung zu bringen sind.
Ja, beim Lenkungsspiel wird der eine noch tolerieren, was der andere gar nicht erwähnt, ein dritter dagegen als verkehrsunsicher einstuft und das Auto womöglich nicht mehr vom Hof lassen will. Das geht aber weniger auf Wohlgesonnenheit oder Boshaftigkeit zurück, sondern, schlichtweg auf eine subjektive Wahrnehmung und Bewertung.
Letztlich ist aber nicht das (Vor-) Urteil des Werkstattpersonals relevant, sondern das des Prüfers.
Mann mag kurz über den vorausgegangen Satz nachdenken, denn dieser ist nicht unerheblich.
Freilich mag der Prüfer unter Umständen vom Werkstattmann sensibilisiert werden, schließlich arbeitet man ja Hand in Hand. Nun denn - jetzt gilt es, einen Weg aus der Krise zu finden.
Wenn es mein Fahrzeug wäre, würde ich folgendermaßen vorgehen:
1. Mit dem Werkstattpersonal reden. Das vorhandene, selbst wahrgenommene Spiel bestätigen und mich auch für den Hinweis und für die gewissenhafte Vorprüfung bedanken.
2. Schildern, dass ein neues Lenkgetriebe jetzt im Moment - falls es denn so ist - alle weiteren Schritte erübrigt, weil, sollte ein Austausch jetzt sofort tatsächlich unumgänglich sein, du das Projekt erst einmal auf Eis legen müsstest - falls dies so ist.
3. Fragen, ob die Werkstatt in der Lage ist, das Lenkungsspiel, wie vom Hersteller vorgesehen, nachzustellen. (Vermutlich nicht oder niemand will die Arbeit verantworten).
4. Freundlich den Werkstattmann darauf hinweisen, dass das Spiel von einer anderen Werkstatt als noch tolerierbar eingestuft wurde und dass du darum bittest, die Prüfung durch die DEKRA ohne Austausch des Lenkgetriebes vornehmen zu lassen. Sollte die Abnahme nicht erfolgreich enden, wären der Ausgang und die Kosten dein Risiko. Die Werkstatt sichert sich, verständlicherweise, gerne ab und schließt deshalb im Vorfeld jeden erdenklichen Mangel nach Möglichkeit aus. Schließlich will man sich als Werkstattmeister nicht vom Kunden vorhalten lassen, weshalb das eigene Schätzchen trotz teuer bezahlter Vorbereitung die Prüfung nicht bestanden hat. Außerdem ist der Werkstattmann auch gegenüber dem Prüfer, ob dessen Vertrauensvorschuss, in gewisser Weise in der Pflicht.
5. Die Alternative
Gerd schrieb:
"Das Lenkgetriebe lässt sich auch nachstellen (hier mal danach suchen)"
"auch die Umlenkung unten beachten, daran kann es auch liegen."
So ist es. Unter der Voraussetzung, dass das Lenkgestänge einschließlich der Lagerung Lenkzwischenhebel (beim Linkslenker rechts am Längsträger) sowie Lenkungskupplung und Radaufhängung in Ordnung sind, liegt Spiel im Lenkgetriebe selbst vor.
Mann kann es nachstellen, sollte dazu aber über ausreichend Erfahrung und Gefühl oder über Erfahrung und das dafür konzipierte Spezialwerkzeug verfügen. Eigentlich sollte es auch die Werkstatt können, in der dein SL steht. Eigentlich. Viele haben das Werkzeug nicht, haben die Erfahrung nicht oder lehnen die Verantwortung für eine Nachstellung ab. Dies, obwohl eine solche ja herstellerseitig, abhängig vom Lenkgetriebe, prinzipiell vorgesehen ist.
Ich werde mich hüten, hier eine Anleitung zu verfassen, wie der Laie am Lenkgetriebe experimentieren kann. Was ich aber tun möchte, ist die Zusammenhänge und ein mögliches, fachmännisches Vorgehen aufzeigen:
Mit vorhandenem Spezialwerkzeug:
Vom Lenkstockhebel (das ist der Hebel, welcher am Lenkgetriebe montiert und vom Lenkgetriebe beim Lenken geschwenkt wird) mit einem Abzieher bzw. Ausdrücker das Gelenk der Spurstange sowie das Gelenk der Lenkstange ("mittlere Spurstange") abdrücken. Die beiden Lenkungsteile beiseite schieben, so dass der Lenkstockhebel frei schwenken kann. Damit ist das Lenkgetriebe vom Lenkgestänge abgekoppelt.
Stern aus der Prallplatte des Lenkrades - sofern ohne Airbag! - heraushebeln.
Den Reibwertmesser (Spezialwerkzeug) an der Lenkradverschraubung ansetzen. Das Alu-Drehteil zur Führung des Werkzeugs in die Prallplatte einsetzen und mit dem Werkzeug das Lenkrad mehrfach von Anschlag zu Anschlag drehen. Der Motor bleibt aus, also Prüfung und Einstellung erfolgen ohne Servo-Unterstützung. Nun kann der vorhandene Reibwert ermittelt werden. Etwas unfachmännisch gesprochen: "Wie leicht oder wie schwer lässt sich die Lenkung drehen".
Der Reibwert wird insbesondere im Bereich der Geradeausstellung relativ gering sein. Daher rührt auch das spürbare Spiel. In den äußeren Bereichen, die logischerweise weniger verschleißen als um die Mittellage herum, wird der Reibwert merklich höher sein. Und genau darin besteht die Gefahr, wenn der Laie oder der (fahr-) lässige Fachmann willkürlich an der Einstellschraube dreht:
Die Einstellschraube befindet sich auf der Oberseite des Lenkgetriebes. Es dürfte ein 6 mm oder 8 mm Innensechskant (Inbus) sein, die Kontermutter ca. Schlüsselweite 22 mm - geschätzt. Steht aber sicher alles in den Werkstattunterlagen, die Schlüsselweiten sind jetzt mal nicht das Thema.
Das Problem ist, dass Mann, je nach Motorisierung, sehr schlecht an die Einstellschraube herankommt. Mitunter sieht man sie nicht, kann sie nur, von oben oder von unten, ertasten. Es gibt ein MB Spezialwerkzeug, mit dem Mann von unten die nicht einsehbare Mutter lösen soll. Es ist schwer, mit diesem Gynäkologentool das Drehmoment zum lösen aufzubringen. Leichter ginge es bei ausgebauter Lenkung, dann jedoch, ob eines fehlendes Adapters, nicht mit dem Reibwertmesser.
Zum einstellen stecke ich immer zuerst den Inbusschlüssel in den Innensechskant und merke mir die Position, also in welche Richtung der Schlüssel bei der vorgefundenen Ausgangssituation zeigt. Dann die Kontermutter lösen. Aufgrund der Platzverhältnisse ist das leichter gesagt als getan.
Mit dem Lösen der Kontermutter wird sich der Inbusschlüssel mitdrehen. Dadurch ist das Lenkungsspiel schon verändert. Deshalb bei nun gelöster Kontermutter den Inbusschlüssel (Kontermutter gegenhalten) wieder in die Ausgangsposition drehen. Von dort aus wird, wenn man das Spiel verkleinern will, bei der Servolenkung die Einstellschraube nicht hinein, sondern herausgedreht. Die erste halbe Umdrehung geht das wahrscheinlich ohne spürbaren Widerstand. Ab etwa einer 3/4 Umdrehung wird man Widerstand spüren.
Worin besteht nun die Gefahr? Diese besteht darin, dass der Laie die Schraube einfach so weit herausdreht, dass die Lenkung um die Mittellage herum nahezu spielfrei ist. Doch was wäre zu schön um wahr zu sein, denn nun kann die Lenkung in den Randbereichen klemmen.
Die Kunst, ein Lenkgetriebe einzustellen, besteht somit darin, dem Lenkgetriebe um die Mittellage herum möglichst viel Spiel zu nehmen, dabei aber noch so viel Spiel zu belassen, dass die Lenkung in den Außenbereichen keinen zu hohen Reibwert aufweist, also nicht klemmt.
Mit dem Reibwertmesser, letztlich ein Drehmomentmesser, kann das Spiel innerhalb der vorgeschriebenen Toleranz eingestellt werden. Das geht aber nur, wenn ein gewisser Verschleißzustand noch nicht überschritten ist. Mann kann aber, mit einem Zugeständnis an ein verbleibendes, merklich geringeres Spiel als zuvor, die meisten Lenkungen weiterhin nutzen.
Stand mir das Werkzeug nicht zur Verfügung, habe ich die Einstellschraube, je nach Ausgangssituation, eine halbe bis 3/4 Umdrehung herausgedreht. Entscheidend ist, dass die Lenkung an keiner Stelle schwergängig ist, was nur bei vom Lenkgestänge abgekoppelter Lenkung vernünftig beurteilt werden kann. Wie sich ein schwergängiger Bereich anfühlt, spürt man, wenn man die Schraube zu weit herausgedreht hat.
Mann bekommt Spiel einer alten Lenkung nicht auf Anhieb weg, kann es aber in der Regel zumindest so weit verringern, dass es sicherheitstechnisch unbedenklich ist, ohne dass die Lenkung dabei Schaden nimmt. Der Vorteil: Wird das Spiel in mehreren Schritten nachgestellt, wird durch den zwischenzeitlichen Fahrbetrieb der Unterschied zwischen Mittellage und Randbereich geringer, was dann eine weitere Nachstellung erlaubt das Spiel somit weiter reduziert werden kann.
Entscheidend ist, wie sich die Lenkung nach der Nachstellung außerhalb der Mittellage zeigt - das ist entscheidend.
Wie gesagt, das soll ausdrücklich keine Anleitung sein, sondern eine Schilderung der Zusammenhänge, der Chancen und der Risiken.
Wünsche eine extra Portion Durchhaltevermögen, Glück und Geduld.
Winni
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- FrankEinsNullSieben
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Das Lenkgetriebe kann man nachstellen, i.d.R. nur einmal und mit Vorsicht, sollte ein Fachmann machen (Werkstatt). Nicht zu stark nachstellen, sonst droht Blockade.
Spurstangen erneuern hilft auch merklich.
Neue Lager für die Querlenker u.+o. helfen auch.
Alle diese Maßnahmen haben jeweils das Spiel verringert und das Lenkgefühl deutlich verbessert. Wie gesagt, sogar ein sehr altes Lenkgetriebe muß deswegen nicht auf den Müll. Ich schätze, bei meinem Wagen war der Verschleiß sogar eher höher, da er vom ersten Tag an auf Breitreifen unterwegs war (225/60 bzw. 235/55), mit Serienbereifung wär das Lenkgetriebe vermutlich stärker geschont worden.
Nicht verzweifeln ... wobei ein neues Lenkgetriebe (bzw. ein teuer überarbeitetes) kein Garant für minimales Lenkungsspiel ist, wenn Spurstangenköpfe ausgeschlagen sind und die Vorderachslager verschlissen/verhärtet. Da wackelts trotzdem vorne.
Grüße, Frank
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Wolfgang
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- silverSLKdriver
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Wenn der Mangel erst einmal im Prüfbericht steht, dann ist das natürlich ärgerlich, deshalb macht man das eigentlich vor der Vorstellung des Kfz beim TÜV.
Lenkgetriebe oberer Deckel, da befindet sich eine große Mutter, die lösen. Dann ist in deren Mitte, wenn ich mich richtig erinnere,... eine Schlitzschraube. (beim 78er 116er, der wohl das gleiche Lenkgetriebe hat)...Die Mutter lösen, die Schlitzschraube leicht! anziehen, danach wieder minimal lösen, beim Festziehen der Mutter dann die Schlitzschraube mit dem Schraubenzieher festhalten. Besser ist es, man lässt das jemanden machen, der sich damit auskennt. Wer die Schlitzschraube zu fest anzieht, riskiert das Blockieren der Lenkung. Keinesfalls zu stark anziehen![ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : silverSLKdriver am 16-02-2016 12:38 ]
prima inter pares
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On 2016-02-16 12:36, silverSLKdriver wrote:
Lenkspiel ist einstellbar. Es ist nicht gesagt, dass dem Prüfer das bekannt ist.
Wenn der Mangel erst einmal im Prüfbericht steht, dann ist das natürlich ärgerlich, deshalb macht man das eigentlich vor der Vorstellung des Kfz beim TÜV.
Lenkgetriebe oberer Deckel, da befindet sich eine große Mutter, die lösen. Dann ist in deren Mitte, wenn ich mich richtig erinnere,... eine Schlitzschraube. (beim 78er 116er, der wohl das gleiche Lenkgetriebe hat)...Die Mutter lösen, die Schlitzschraube leicht! anziehen, danach wieder minimal lösen, beim Festziehen der Mutter dann die Schlitzschraube mit dem Schraubenzieher festhalten. Besser ist es, man lässt das jemanden machen, der sich damit auskennt. Wer die Schlitzschraube zu fest anzieht, riskiert das Blockieren der Lenkung. Keinesfalls zu stark anziehen!
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : silverSLKdriver am 16-02-2016 12:38 ]
Die Lenkungen sind immer in der Mittellage verschlissen, also unbedingt beim Einschlag li/re nachziehen und dort prüfen! Einstellen in Mittellage ist zu gefährlich für einen Laien. Hier kann man sich dann beim Servounterstützten Lenken den Rest auch noch kaputt machen, noch schlimmer ist die Unfallgefahr dadurch
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On 2016-02-16 12:36, silverSLKdriver wrote:
Lenkspiel ist einstellbar. Es ist nicht gesagt, dass dem Prüfer das bekannt ist.
Wenn der Mangel erst einmal im Prüfbericht steht, dann ist das natürlich ärgerlich, deshalb macht man das eigentlich vor der Vorstellung des Kfz beim TÜV.
Lenkgetriebe oberer Deckel, da befindet sich eine große Mutter, die lösen. Dann ist in deren Mitte, wenn ich mich richtig erinnere,... eine Schlitzschraube. (beim 78er 116er, der wohl das gleiche Lenkgetriebe hat)...Die Mutter lösen, die Schlitzschraube leicht! anziehen, danach wieder minimal lösen, beim Festziehen der Mutter dann die Schlitzschraube mit dem Schraubenzieher festhalten. Besser ist es, man lässt das jemanden machen, der sich damit auskennt. Wer die Schlitzschraube zu fest anzieht, riskiert das Blockieren der Lenkung. Keinesfalls zu stark anziehen!
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : silverSLKdriver am 16-02-2016 12:38 ]
Na ja, lieber würde ich mein Leben der Beschreibung von Winni anvertrauen als Deiner Nach allem, das ich zu diesem Thema in Erinnerung habe, wird die Einstellschraube immer HERAUSGEDREHT, niemals reingedreht, um das Spiel zu verringern!!!
Gruss
Andreas
Gruss, Andreas
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einige "Spezialisten" schreiben hier irgendwelche Beschreibungen ab und posten sie. Das ist nur hilfreich für jemanden der nicht "googlen" kann.
Schaut bei Interesse in diesen 5 Jahre alten Thread Lenkspiel
Auch nach 5 Jahren habe ich keine Probleme und das Lenkspiel ist für einen 107er mehr als akzeptabel.
Wer sich allerdings mit seinen Schrauberkenntnissen schon nicht mal an die Bremsanlage traut, sollte von der Lenkung die Finger lassen.
Gruß Uwe
Gruß Uwe
Auszug aus den Führungskräfte-Informationen von 1987:
Seit 1985 werden vier Versionen gebaut: 300 SL, 420 SL, 500 SL und das Top Modell, der 560 SL !
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On 2016-02-16 14:02, Uwe560 wrote:
Hallo,
einige "Spezialisten" schreiben hier irgendwelche Beschreibungen ab und posten sie. Das ist nur hilfreich für jemanden der nicht "googlen" kann.
Schaut bei Interesse in diesen 5 Jahre alten Thread Lenkspiel
Auch nach 5 Jahren habe ich keine Probleme und das Lenkspiel ist für einen 107er mehr als akzeptabel.
Wer sich allerdings mit seinen Schrauberkenntnissen schon nicht mal an die Bremsanlage traut, sollte von der Lenkung die Finger lassen.
Gruß Uwe
Sehr richtig Uwe, das ist nix für Laien, die sollen bitte in die Werkstatt
Ich habe es schon mal an einem alten 280er machen lassen, hat prima geklappt.
Wolfgang
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : driver am 16-02-2016 14:12 ]
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Ich habe heute nochmal mit der Werkstatt geredet. Auf meine anfrage ob man das Spiel nicht soweit verringern könnte, dass es im tollerierbaren Rahmen liegt kam ein direktes "Nein". Nur ein neues Lenkgetriebe würde helfen. Allerdings sagte mir der Mechaniker, dass die Lenkung gar kein Spiel haben dürfe um den TÜV zu bestehen. Was mich doch ein bisschen wundert nachdem ich schon so manchen Oldtimer gefahren bin bei dem man ordentlich am Schwimmen war.
Naja er sagte es würde hier ja um meine Sicherheit gehen. Ich hatte nie Probleme mit dem Lenkspiel, fahre nicht über 90kmh und i.d.R. nur kurze stecken in der Stadt.
Ich hol das Auto jetzt erst einmal wieder zurück und ab in die Tiefgarage. Habe definitiv nicht das Geld für das Lenkgetriebe geschweige denn die Arbeit.
Freundliche Grüße
Lucas
Mercedes 380SL (US) - 1982 - 107.045 - Motor: 116.962
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In Berlin müsste doch jemand sein, der das mal machen kann!
Gruß
Gerd
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