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News zum Thema Odtimer und Fahrverbote

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7 Jahre 10 Monate her #197922 von Ragetti
Die Petition macht schon Sinn, meine ich, denn inzwischen ist auch die CDU aufgewacht ( Riesenartikel bei uns in der Tageszeitung gestern) und will die Umwelthilfe überprüfen.
Wir haben auf jeden Fall mitgemacht.

Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald

Rolf

Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix

www.keicher.biz

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7 Jahre 10 Monate her #197923 von conte500
Warum es hier geht sind die Auswirkungen von Hörigkeit der Politik zur Autoindustrie.
Ein rechtzeitiges BASTA der Politik zum PS und SUV Wahn mit gleichzeitiger Aufklärung warum das so nicht weiter gehen kann ist dem deutschen Michel wohl nicht zuzumuten.
Sicher ist nur eins, das hat absolut nichts mit dem hier sogenannten Pöbel oder eingewanderten Asylanten zu tun. Oder sind die auch schuld das die gutgläubigen Diesel Neukäufer betrogen werden und die Politik nichts für sie macht?
Grüße
Uwe

Sänx! Häv a nais dei ʘ‿ʘ

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7 Jahre 10 Monate her #197924 von conte500
vielleicht ist aber auch der Russe schuld
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7 Jahre 10 Monate her #197926 von 80erFan
Hallo,

ich habe vor etwa einem Jahr die DUH im Zusammenhang mit den in Hannver drohenden Fahrverboten mal mit folgendem Brief angeschrieben:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

in den letzten Tagen häufen sich die von Ihnen ausgesprochenen "Drohgebärden" in Gestalt angestrebter Klagen vor den zuständigen Verwaltungsgerichten u. a. auch gegen die Stadt Hannover, in der ich lebe, wegen der überschrittenen Grenzwerte bei der in diesen Tagen viel diskutierten Stickoxidbelastung.

In diesem Zusammenhang stellt sich mir eine Frage, um deren Beantwortung ich Sie höflich bitte.

Nach den heute Morgen im Radio verbreiteten Nachrichten wird der derzeit für Straßen geltende Grenzwert für Stickoxide von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft in Hannover um 15 Mikrogramm überschritten, ein Umstand, der Sie offensichtlich dazu bewegt, im Klageweg möglichst Fahrverbote insbesondere für Dieselfahrzeuge durchsetzen zu wollen.

Demgegenüber ist verschiedentlich zu lesen, dass der Grenzwert für Stickoxide in geschlossenen Räumen, z. B. an Arbeitsplätzen, 950 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft beträgt, die von den entsprechenden Stellen noch als gesundheitlich unbedenklich eingestuft werden.

Sollte dies so zutreffend sein, entsteht der Eindruck, dass die von Ihnen angestrebten Klagen/Fahrverbote lediglich öffentlichkeitswirksam sind/sein sollen, ohne dass es wirklich um Gesundheitsbeeinträchtigungen geht.

Wenn Ihre Auffassung richtig ist, dass bereits 40 Mikrogramm gesundheitsschädlich sind, warum beschäftigen Sie als Verband sich nicht mit den etwa 24 mal höheren Grenzwerten an Arbeitsplätzen und in geschlossenen Räumen?

Ich hoffe, dass Sie mit der Beantwortung meiner Frage den sich mir inzwischen aufdrängenden Eindruck beseitigen können, dass es sich bei den angedrohten Klagen lediglich um eine publicity-wirksame Kraftmeierei handelt, die allerdings erhebliche Folgen für viele Bürger hätte.

Damit ich hier nicht missverstanden werde: Es geht mir nicht darum, die Manipulationen bei Dieselfahrzeugen in Schutz zu nehmen, allerdings ist wohl zur Kenntnis zu nehmen, dass trotz der Manipulationen der geltende Grenzwert in Hannover lediglich um 15 Mikrogramm überschritten wird, also der für Arbeitsplätze geltende Grenzwert immer noch ca. 17 mal höher ist.

Freundliche Grüße

H. Klausing"


Hier die eingegangene Antwort:


Sehr geehrter Herr Klausing,

vielen Dank für Ihr Schreiben, bitte entschuldigen Sie die späte Rückmeldung.

Die Grenzwerte in Arbeitsräumen basieren auf toxikologischen Untersuchungen und berücksichtigen die Exposition eines gesunden Erwachsenen über einen bestimmten Zeitraum (8 h pro Tag) und dies an Arbeitsplätzen, an denen aufgrund der Tätigkeit eine erhöhte Stickstoffoxidkonzentration zu erwarten ist. Der Grenzwert setzt also die höchste Konzentration fest. Die auf Grundlage epidemiologischer Studien definierten Grenzwerte für die Umgebungsluft beziehen sich im Falle der 40 µg/m³ auf den Jahresdurchschnitt und gehen davon aus, dass alle Menschen, also auch empfindliche Menschen wie Kinder oder älteren Menschen sowie die mit gesundheitlicher Vorbelastung ganztägig und -jährig dieser Luft ausgesetzt sind.

Das Umweltbundesamt stellt dazu Informationen bereit:

www.umweltbundesamt.de/…chied-zwischen-aussenluft

Wir setzen uns ein für die Einhaltung geltender Bestimmungen, die den Schutz der Gesundheit aller sicherstellen.“


Für mich alles andere als überzeugend, aber es kann sich ja jeder selbst ein Bild machen.

Grüße, Holger
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7 Jahre 10 Monate her #197928 von Nichtraucher
Dieses ganze Diesel und Umweltdrama ist politisch.

Da beißt keine Maus den Faden ab.

Willy

500SL
Grand Cherokee WJ
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7 Jahre 10 Monate her #197939 von thoelz
Natürlich ist das politisch und hat mit Vernunft wenig zu tun.

1. wer am Arbeitsplatz 5 Tage/Woche a 8h 950 Mikrogramm ausgesetzt ist (und in der Freizeit Null) hat in der Wochensumme immer noch ca 5,65x soviel erschnuppern dürfen, wie jemand, der 24h/7 Tage lang 40 Mikrogramm ausgesetzt ist

2. die Häuser und Wohnungen stehen ja nicht so dicht an der Straße wie die Meßstationen

3. es wird ein Problem aufgebauscht, welches sich durch Zeitablauf von alleine erledigen wird. Selbst auf der Homepage dieser windigen DUH-Organisation sieht man Grafiken, die zeigen, daß aller relevanten Luftschadstoffe sich seit der Neunziger Jahren etwa halbiert haben. Tendenz weiter fallend. Die Presse tut so, als sei das Gegenteil der Fall

Klar: es sollen wieder viele Autos in den Osten verkauft werden müssen als Konjunkturprogramm für die Industrie auf Kosten der Verbraucher.

----
Gruß, Thomas
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7 Jahre 10 Monate her #197940 von Sandokan500
Bei Facebook geht da gerade richtig die Post ab.
Erste Fragen schon nach der Wohnanschrift von Jürgen Resch :ohmy:

Gruß
Martin

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7 Jahre 10 Monate her #197941 von Gullydeckel
Wenn der Durchschnittsmichel wüsste woher die Komponenten der NOxe eigentlich kommen (aus der Luft, nicht aus dem Kraftstoff) und dass nur hohe Temperaturen und freier atmosphärischer Sauerstoff/Stickstoff für die Entstehung benötigt werden, dann würde sich blankes Entsetzen breit machen. Mit dem Wissen könnte man nämlich weitere Quellen ermitteln:

• Gewitter
• Flugtriebwerke
• Kamine
• Pelletsheizungen
• Hochöfen
• wahrscheinlich auch Grills und Osterfeuer
• Nutzfahrzeug die trotz EU6-Zulassung mit abgeschalteter bzw. überlisteter Abgasnachbehandlung fahren!
• ... (die Klassiker der Debatte wir Großschiffe kennt ja inzwischen jeder)...

Und die Daten von epidemiologischen Studien haben z.B. auch ergeben, dass ein Glas Rotwein am Tag lebensverlängernd wirkt. So was hört man natürlich gerne, tatsächlich wurde aber nur die Lebenswartung von 2 Kontrollgruppen verglichen.
• die eine hat Lebensumstände, die jeden Abend den Genuss eines Glases Rotweinweins ermöglichen
• die andere nicht oder es reicht halt nur für 2 Flaschen Maurerpils

Das wäre so, als würde man sagen: Die Statistik der 80er Jahre (so alt sind die meisten der verwendeten Daten) ergibt: Die Schönen und Reichen fahren Mercedes SL. Also, Umkehrschluss: Wenn ich mir einen SL kaufe, dann werde ich dadurch automatisch schön und reich.
Hat bei mir nicht geklappt. Schön war ich schon vorher und reicher wäre ich ohne das Ding :-)

Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, aber so arbeiten viele diese Studien.

Grüße Martin

Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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7 Jahre 10 Monate her #197943 von Klaus68

Sandokan500 schrieb: Bei Facebook geht da gerade richtig die Post ab.
Erste Fragen schon nach der Wohnanschrift von Jürgen Resch :ohmy:

OT..Hatte ich schon geschrieben und ich kenne da ein paar ( aus früheren Tagen....) die in der Sache völlig Humorlos sind......der jung sollte aufpassen .......
Und zum Thema
Glaube keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast..triffts m.m nach

Gruß Klaus
450 SLC mit 5,0 aus 87 Magnetitblau Bj 79
Ford Mustang Convertible Bj 69

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7 Jahre 10 Monate her #197944 von conte500

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7 Jahre 10 Monate her #197945 von thoelz

Gullydeckel schrieb: Wenn der Durchschnittsmichel wüsste woher die Komponenten der NOxe eigentlich kommen (aus der Luft, nicht aus dem Kraftstoff) und dass nur hohe Temperaturen und freier atmosphärischer Sauerstoff/Stickstoff für die Entstehung benötigt werden, dann würde sich blankes Entsetzen breit machen. Mit dem Wissen könnte man nämlich weitere Quellen ermitteln:

• Gewitter
• Flugtriebwerke
• Kamine
• Pelletsheizungen
• Hochöfen
• wahrscheinlich auch Grills und Osterfeuer
• Nutzfahrzeug die trotz EU6-Zulassung mit abgeschalteter bzw. überlisteter Abgasnachbehandlung fahren!
• ... (die Klassiker der Debatte wir Großschiffe kennt ja inzwischen jeder)...

Und die Daten von epidemiologischen Studien haben z.B. auch ergeben, dass ein Glas Rotwein am Tag lebensverlängernd wirkt. So was hört man natürlich gerne, tatsächlich wurde aber nur die Lebenswartung von 2 Kontrollgruppen verglichen.
• die eine hat Lebensumstände, die jeden Abend den Genuss eines Glases Rotweinweins ermöglichen
• die andere nicht oder es reicht halt nur für 2 Flaschen Maurerpils

Das wäre so, als würde man sagen: Die Statistik der 80er Jahre (so alt sind die meisten der verwendeten Daten) ergibt: Die Schönen und Reichen fahren Mercedes SL. Also, Umkehrschluss: Wenn ich mir einen SL kaufe, dann werde ich dadurch automatisch schön und reich.
Hat bei mir nicht geklappt. Schön war ich schon vorher und reicher wäre ich ohne das Ding :-)

Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, aber so arbeiten viele diese Studien.

Grüße Martin


Ja stimme zu.

Falls jemand eine Statistik aus dem Ärmel ziehen sollte, daß Bewohner an starkbefahrenen Innenstadtkreuzungen kürzer leben, als Bewohner in Vororten könnte man durchaus auf die Idee kommen, daß in den meist eher kleinen Mietwohnungen an starkbefahrenen Innenstadtkreuzungen nunmal eine andere soziale Schicht wohnt, als in Vororten. Mit all den unterschiedlichen Lebensweisen die, im Durchschnitt, die Lebenserwartung beeinflussen.

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Gruß, Thomas

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7 Jahre 10 Monate her - 7 Jahre 10 Monate her #197946 von Manni D
Ich wohne in Brühl direkt an der Hauptstraße.Hier geht der gesamte Durchgangsverkehr durch,auch etliche LKW.Ich habe bisher keine Erkrankungen dadurch(wohne seit 30 Jahren hier).Meine Schwiegermutter wohnt auch hier und ist 89 Jahre.Na sowas.Also für mich alles eine riesige Verarsche.
Gruß Manni

380SL USA,Honda CB750 four four,Hymer Exsis WM
Letzte Änderung: 7 Jahre 10 Monate her von Manni D.

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7 Jahre 10 Monate her #197947 von Nichtschwimmer

conte500 schrieb: Warum es hier geht sind die Auswirkungen von Hörigkeit der Politik zur Autoindustrie.
Ein rechtzeitiges BASTA der Politik zum PS und SUV Wahn mit gleichzeitiger Aufklärung warum das so nicht weiter gehen kann ist dem deutschen Michel wohl nicht zuzumuten.....
Grüße
Uwe


Ja, so ist es.

Das Problem ist schon seit langem bekannt, jetzt ist das Fass übergelaufen und das Pendel schlägt in die andere Richtung aus. Wenn Politik und Industrie nicht vertuscht, gemauschel und betrogen hätten, sondern aktiv emissionsärmere Lösungen auf den Markt gebracht hätten, würde es wahrscheinlich keine Fahrverbote geben. Ihr regt euch über die Falschen auf.

Mit dem Überschreiten der Grenzwerte wird gegen geltendes Recht verstoßen. Gegen diejenigen vorzugehen, die dieses Recht einfordern anstatt gegen die Verursacher ist befremdlich. Es ist ein Armutszeugnis, dass die Kommunen in Kenntnis der Probleme jahrelang in Richtung Wand gelaufen sind bis es geknallt hat. Wo kommen wir hin, wenn wir gegen Gesetze verstoßen nur weil sie uns nicht passen? Schaut euch mal in den Ländern um, in denen das so läuft.

Die euch bekannte Allensbach-Studie zeigt nachlassendes Interesse und geringere Wertschätzung von Oldtimern in der Bevölkerung. Die Gruppe der Oldtimerliebhaber veraltet, der Nachwuchs fehlt. Die jungen Leute interessieren sich für Smarphones etc., das Automobil hat einen abnehmenden Stellenwert. Es findet z.Z. ein Einstellungswandel und ein Technologiewandel in Bezug zu Automobil und Mobilität statt.

Breite Kreise der Bevölkerung habe die Nase voll von der Verfilzung von Politik und Industrie und finden die Klagen gegen Automobilindustrie und Kommunen gut. Oder wie erklärt ihr euch, dass die Grünen z.Z. die zweitstärkste Partei sind. Das was jetzt an Klagen kommt, ist erst der Anfang.

Ich geh jetzt Schrauben, Udo
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7 Jahre 10 Monate her #197950 von Nichtraucher

Anhang wurde nicht gefunden.



Kennt jemand das Ruhrgebiet, als es noch gar keinen Umweltschutzgedanken gab?

Die Wäsche bei uns in Dortmund Hörde konnte man fast nur auf dem Dachboden trocknen, die Dachfester sahen aus wie beschichtet.
Auto waschen war recht sinnlos, nach wenigen Stunden lag eine Asche oder Rußschicht auf dem eben gewaschenem Lack.

Wenn bei Hoesch "geblasen" wurde, verdunkelte sich der Himmel und der Dreck legte sich auf das Land, die Häuser, die Autos und alles was da so herumstand. Fasste man über eine Fensterbank bekam man die Hand nur noch mit starker Seife sauber.

Schaute man von oben, Witbräucker Straße, nach Hörde runter, so lag der Ort in ständigem Dunst.
Vom Florian aus sah man es noch deutlicher in welchem Dreck man da unten lebte.

Das Bild habe ich vom Haarstrang aus in Richtung Münster gemacht. Vor 30 Jahren hat man dort nur Dunst, schmutzig grauen Nebel gesehen. Selbst heute ist es ein großer Unterschied ob der Wind sanft aus Westen, (Ruhrgebiet) bläst oder aus Osten, wo kaum Industrie in der Nähe ist.
Manchmal aber sieht man selbst die Kühltürme, links im Bild (ca. 20km von meinem Standpunkt aus) nicht, bei Ostwind allerdings kann man oft bis Münster, (50km) sehen.

Aber wenn man davon nicht stirbt, jedenfalls nicht sofort, isses ja gut.

Willy

500SL
Grand Cherokee WJ

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7 Jahre 10 Monate her - 7 Jahre 10 Monate her #197952 von driver
Kaum noch Dreck in Dortmund, zumindest von oben, die Schwerindustrie ist ja auch fast verschwunden.
Ich habe ja die ersten 20 Jahre an der Lindemannstraße gewohnt, die Häuser waren grau, streichen machte keinen Sinn bei der ständigen Dreckbelastung, heute ist das Kreuzviertel das schmucke Szeneviertel der Stadt, so ändern sich die Zeiten .

www.dortmund24.de/dortmund/unterwegs-im-...r-hype-ums-quartier/
Wolfgang
Letzte Änderung: 7 Jahre 10 Monate her von Dr-DJet. Begründung: Überflüssiges Zitieren des vorangegangenen Beitrags entfernt

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7 Jahre 10 Monate her #197954 von Gullydeckel

Nichtschwimmer schrieb:
Mit dem Überschreiten der Grenzwerte wird gegen geltendes Recht verstoßen. Gegen diejenigen vorzugehen, die dieses Recht einfordern anstatt gegen die Verursacher ist befremdlich. Es ist ein Armutszeugnis, dass die Kommunen in Kenntnis der Probleme jahrelang in Richtung Wand gelaufen sind bis es geknallt hat. Wo kommen wir hin, wenn wir gegen Gesetze verstoßen nur weil sie uns nicht passen? Schaut euch mal in den Ländern um, in denen das so läuft.


Und wenn man jetzt beim Auto exakt vorschreibt wie, wann und wo am Auspuff gemessen wird und was dabei die Grenzen sind, dann sind gefälligst auch die Vorschriften zur Bestimmung der Luftqualitätsmessung in den Städten einzuhalten. Hier kann es keine zwei Meinungen geben.

Und trotz allem Geheule ist die Luftqualität überall immer besser geworden, da muss ja an irgendwas liegen.

Hat eigentlich dieses Jahr mal jemand irgendwo eine Ozonwarnung gehabt? War doch in den vergangenen Jahren sonst bei jedem Tag mit Sonnenschein unausweichlich. Vielleicht war das Wetter diese Jahr nicht heiß genug oder die Sonnen hat nicht ausreichend geschienen, hier im Norden habe ich jedenfalls keine Warnungen wahrgenommen.

Und zu den anderen Ländern: Es steht jedem frei z.. hier in Deutschland den schwedischen Steuersatz zu zahlen. Warum macht das denn niemand?
Weil’s der hier gesetzlich anders geregelt ist.

Grüße Martin

Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte

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7 Jahre 10 Monate her #197955 von Nichtraucher

driver schrieb: Kaum noch Dreck in Dortmund, zumindest von oben, die Schwerindustrie ist ja auch fast verschwunden.

Wolfgang


Dann kann der Dreck den man auf meinem Bild sieht, ja nur vom Autoverkehr kommen, Heizungen scheiden im Sommer ja weitgehend aus.

Gruß
Willy

500SL
Grand Cherokee WJ

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7 Jahre 10 Monate her - 7 Jahre 10 Monate her #197958 von Dr-DJet
Hallo,

hier besteht tatsächlich immer ein seltsames Geflecht aus Verkehrsminister und Automobilherstellern. Dass die Luft seit den 60ern besser geworden ist und dass das durchaus auch noch besser werden darf, ist eine Seite. Wenn man aber dann Regeln setzt, die zum Ignorieren einladen und gleichzeitig seit Jahren weiß, dass man ein Problem mit den Schadstoffen in Ballungsräumen hat, dann ist das sehend ins Verderben gerannt. Die Abgasregeln für Autos waren so schwammig, dass sich die Hersteller dazu eingeladen fühlten, sie zu ignorieren. Wir wissen alle, dass die Verbrauchsangaben um 30-% und mehr zu niedrig angegeben werden. Da ist der Staat seiner Aufgabe, klare Regeln zu setzen und diese auch zu überwachen, nicht nachgekommen. Die Automobilhersteller haben das schamlos ausgenutzt. Verbrauchs- und Abgasangaben im Realbetrieb haben überhaupt nichts mehr mit der Realität zu tun gehabt. Und weil das noch nicht reichte, haben einige wie VW auch noch die laschen Regeln mit Betrug gebrochen. Da hat der Staat jetzt endlich mit Musterfeststellungsklagen nachgebessert, damit die, die auf den Betrug reingefallen sind, jetzt vielleicht doch entschädigt werden.

Gleichzeitig hat der Staat immer strengere Regeln für Luftreinhaltung gesetzt. Und das ist jetzt die Crux. Die von Toyota mit finanzierte DUH setzt da an und setzt so die Gemeinden unter Druck, die Diesel auszusperren. Wer leidet dabei nicht? Die Automobilhersteller! Die können sich allenfalls noch über neue Geschäfte mit Autos besserer Abgaswerte freuen. Am Zeug flicken kann man ihnen auch nicht, weil sie ja (außer bei den Betrugsfällen) die Vorschriften des Gesetzes - das sie selbst über ihre Lobbyisten vorformuliert haben - einhalten. Wenn da jetzt die Städte gezwungen werden, Autos auszusperren, um die Luftgrenzwerte einzuhalten, dann gibt es mehrere Dinge, die man tun kann

  • Überprüfen, dass die Messungen in den Städten den Vorgaben des Gesetzes entsprechen. Manchmal wird direkt an stark belasteten Kreuzungen gemessen, wo das Gesetz einen Mindestabstand vorgibt
  • Überprüfen, ob die Grenzwerte richtig gesetzt sind
  • Dem Normalbetrieb nahe Messzyklen für Abgas- und Verbrauchsmessungen vorzuschreiben und von UNABHÄNGIGER Seite durchführen zu lassen. Und da hat die DUH leider oftmals gezeigt, wie groß die Diskrepanz zwischen Prüfstand und Realität ist.
  • Verbraucher, die mit Betrug geschädigt wurden und jetzt einen übergroßen Wertverlust ihrer Fahrzeuge alleine tragen müssen, zu entschädigen. Schlimm ist, dass dieser Betrug jetzt alle trifft, da er den Diesel maßgeblich in Verruf gebracht hat.
  • Der DUH durch diese Maßnahmen die Möglichkeit der Verbraucherschutzklage zu entziehen, damit nicht nach den Dieseln die Benziner, dann die Heizungen und Kamine zur Klage vorgeworfen werden.
  • Aktiver Protest der Oldtimer Besitzer in den Ballungsgebieten, wo über ein Fahrverbot für Oldies nachgedacht werden sollte. Wie wollen die denn in Stuttgart noch einen Tatort drehen, wenn der Kommissar keinen 911er mehr fahren darf?!

Was dagegen wenig hilft, sind Dinge wie

  • Der DUH die Gemeinnützigkeit zu entziehen. Dann werden Toyota und andere den Fehlbetrag auffüllen und die DUH darf auch noch Gewinn machen. Das ist mehr Rache als effektiv gehandelt
  • Oldtimer und Benziner in den Dieselskandal mit einzubeziehen. Das nützt nur den Autoherstellern, die dann mit Freude neue Benziner und Diesel verkaufen
  • Oder Elektroautos und Elektro-Heizungen, wo wir alle am Tropf der Energieversorger hängen werden. Vom Kraftsoff Oligopol (alle Kraftstoffe kommen aus einer gemeinsam betriebenen Raffinerie) zum Strom Oligopol kann nicht Sinn der Sache sein.

Just my 5 cents.

PS: @Martin: Das Ozonloch schrumpft wieder. www.welt.de/wissenschaft/video183435598/...ch-wird-kleiner.html Da hat das Verbannen der FCKW wohl doch was gebracht.

Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
Fast alles zu Zündung und Jetronic auf jetronic.org

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Letzte Änderung: 7 Jahre 10 Monate her von Dr-DJet.
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7 Jahre 10 Monate her - 7 Jahre 10 Monate her #197961 von Gerlie
Hallo Klaus,

deine Informationen sind schlicht falsch: hier in Frankreich duerfen Oldtimer (vehicule de collection = idem H-Kennzichen in D) ueberall fahren (auch in Paris!).
Die Umweltplakette gilt fuer alle anderen Kfz und kostet 4,80€ ....damit kann man dann in allen groesseren Metropolen in Frankreich fahren - ausserhalb dieser 4 -5 Zonen wird gar nichts benoetigt.

Gruss,
Norbert
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Nichtraucher schrieb:

driver schrieb: Kaum noch Dreck in Dortmund, zumindest von oben, die Schwerindustrie ist ja auch fast verschwunden.

Wolfgang


Dann kann der Dreck den man auf meinem Bild sieht, ja nur vom Autoverkehr kommen, Heizungen scheiden im Sommer ja weitgehend aus.

Gruß
Willy


Ne Willy, das weht von Gelsenkirchen rüber .:)

Wolfgang

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