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Wie viel Originalität ist möglich? Wie viel erstrebenswert?
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die Frage steht im Titel.
Marcels Säuselmotorraum beispielsweise ziert eine vergängliche original Mercedes-Benz Batterie, wenn auch, zumindest zeitweise, wider der Originalität montiert und damit den sonst partiell überdurchschnittlichen Zustand gefährdend. Vom im Handschuhkasten befindlichen, persönlich konzipierten Umspannwerk wollen wir erst Mal nicht reden.
Die wenigsten Fahrzeuge im relativen Bestzustand freilich weisen etwa auf den Reifenflanken zum Auslieferungsdatum des Fahrzeugs stimmige DOT-Nummern auf, ja selbst die begehrten Stahlscheibenräder waren in kaum einem Fall werksseitig 5-fach in Kombination mit Edelstahlradzierblenden, partiell in Wagenfarbe montiert, so dass hier das Fertigungsdatum der einzelnen Räder selten innerhalb des Radsatzes (fünf Stück) stimmig ist und mit dem Produktionsdatum des Fahrzeugs korrespondiert.
Sicherlich werden wir lesen dürfen, dass der in Sindelfingen eingefüllte Kraftstoff auch aus dem gänzlich ungefahrenen (nicht umgefahrenen) Original längst verduftet wäre und vielleicht wird mit erhobenem Zeigefinger und demonstrativem Stirnrunzeln in Kombination mit einseitig angehobener Augenbraue flugs darauf verwiesen, dass auch das verspritzte und/oder verduftete Schiebenwaschwasser mittlerweile etwa im indischen Ozean treiben und so die Originalität davonschwimmen könnte.
Was versteht Mann unter matching numbers? Dass das inzwischen fünfte Euro-Kennzeichen vorne und hinten auf nicht originalen Unterlagen in wesentlichen Punkten gleich ist? Oder geht es einzig um datenkartenkonforme Aggregatenummern, womöglich im Endstadium der letzten Reparaturstufe vor dem Hochofen? Oder sollte doch der Keilriemen neben der original Mercedes-Benz Teilenummer gleichfalls ein zum Rest schlüssiges Fertigungsdatum unter Beweis und damit zur Schau stellen?
Wann ist ein SL / SL C im Originallack? Wenn der Farbton Ähnlicheit mit einem in der jeweiligen Epoche verspritzen Farbton hat? Oder wenn der Farbton des frisch aufgetragenen korrosionsfreudigen Wasserbasislacks dem Produktionsschild entspricht? Oder etwa dann, wenn noch nie auf der werksseitigen Applikation herumgeschliffen und neu beschichtet wurde und Mann sich beim Anblick des unter der californischen Sonne gereiften Originals alle Schichten nebeneinander wie Jahresringe und damit Teil der SL-/SL C-Geschichte tiefgehend betrachten kann?
Muss der 107er original sein oder lieber originell, etwa dann, wenn der Schneider einen guten Job mit dem gechoppten SL C gemacht hat?
Oder werden wir erst dann verstehen, was ein echtes Original ist, wenn hemmungslose Bastler auch den letzten Kabelbaum gefällt haben? Gefällt ist was gefällt?
Wie viel Originalität ist möglich? Wie viel erwünscht? Wie viel angestrebt?
Winni
PS/kW: Quo vadis, großer Wagen der Sterne, wenn wir furchtlos Kennzeichenschilder auf furchtbarste Art etwa mit ach so praktischen selbstfurchenden Schrauben mit prall gefülltem 18 Volt Akkuschrauber (mit PZ 3 Bit) ans Fahrzeug murksen, anstatt uns zuvor ausgiebig um die einzig originale Verschraubung wenigstens ein paar Gedanken machen? Bitte ein Bit? Welches?
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So gesehen ist jeder Benz nach der ersten Wartung nicht mehr "oginol".
Grüßle
Thomas
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- Roadstolett
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ich vergesse nie etwas, sondern lasse deinen Schäfchen Platz auf der Weide. Wiederkauen gehört hier freilich von Natur aus dazu.
Winni
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Guter Originalzustand mit Erstlack wird mit fortschreitenden Alter der Fahrzeuge natürlich immer seltener, um so mehr freut mich das mein weichgespülter Mopf 300 genau so einer ist .
Andere Zeitgenossen sehen das wesentlich entspannter, falscher Teppichboden oder falsche Lederprägung juckt die nicht die Bohne, sicher hat man mit dieser Einstellung zum Oldiehobby nicht weniger Freude dran .
Wolfgang
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legst hier Dein klebrige Fangrolle aus und alle (auch ich) gehe Dir wieder auf den Leim.
Also - zum Thema, auch wenn das bei so einem Thema natürlich nur sekundär thematisiert werden sollte.
Ich habe mich folgendermaßen positioniert:
Im Allgemeinen: Ist das Ziel die Erhaltung eine möglichst originalen Originalzustandes und das Objekt von seinem Basiszustand her geeignet, dann ist das ein guter Ansatz.
Je älter (und ggf. beliebter) das Fahrzeug und je häufiger die aktuelle Nutzung (außerhalb des Museums), desto mehr Abstriche wir man machen müssen. Betriebsstoffe und Reifen wurden schon erwähnt, Bremsbeläge sind aber z. B. inzwischen auch nicht mehr so wie früher und die Luft, die in die Brennräume strömt, ist ggf. sauberer als z. B. in den 70ern.
Im Besonderen: Es kommt darauf an, was den Besitzer glücklich macht:
Der Besitz, das Benutzen, das Erneuern (Restaurieren), das Verbasteln, ...
Für mich steht das Verbasteln im Vordergrund. Der grundsätzliche Zustand ist zu erhalten, alles was nicht tut wird so instand gesetzt, dass es mindestens so gut ist wie original. Sachen die heute besser gehen, werden besser gemacht.
Ist aber bei einem 88er Baujahr auch eine ganz andere Basis als bei einem 71er. Während man in ersterem fast jegliche Art von Infotainment nachrüsten könnte, wäre das (selbst für mich) in einem 71er Frevel.
Kommt halt darauf an.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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Die echte Substanz gilt es zu erhalten.
----
Gruß, Thomas
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wie ist denn deine Meinung zum selbst erstellten Thema?
Klar ist, dass der originale 280er nur mit Einsteckschuhen ausgehen darf. Aber wie steht es um den Rest der 107er Gattung. Welche Änderungen sind zulässig (verbessern den Zustand und Wert ggf.) und welche nicht. Da würden mich deine Empfehlungen ehrlich interessieren. Lieber das alte Leder mit Patina erhalten oder nach allen Regeln des Handwerks neu beziehen lassen? Mit den Macken im Erstlack leben oder hochwertig lackieren? Oriinales Werkzeugset in originaler Plastiktüte oder der gut sortierte Werkzeugkoffer für unterwegs? Originales Radio mit Line In und neuen Lautsprechern oder WDR4 aus den orginalen Papplautsprechern?
Wo fängt man an, wo hört man auf. Hängt sicher stark vom Ausgangszustand ab.
Gruß
Thomas
Gruß
Thomas
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deine Grundlinie scheint zu stimmen. Du hattest ja deine zuvorgekommenden SL in verschiedene Verfallszustände begleitet und so wird es dir eine besondere Freude sein, nun einen neuwagennahen Zustand durch Gebrauch mit Sinn und Verstand so gut als den Umständen nach möglich zu erhalten.
Allzeit gute Fahrt in und mit deinem lauschig Weichgespülten! Mann kann nicht alles haben.
Hallo Martin,
du warst derjenige, der geschrieben hat:
He Winni,
...
Ich habe mich schon oft gefragt, wie um alles in der Welt Dir viele dieser Metaphern so zufliegen -
Und nun bist du es, der schreibt
"Winni Du alter Fliegenfänger,
legst hier Dein klebrige Fangrolle aus und alle (auch ich) gehe Dir wieder auf den Leim."
Was soll Mann dazu noch sagen? Ich bin zwar nicht sprachlos, aber es wäre wohl an der Zeit, dass dich der Hausmeister mit seinem eisernem Besen kurzfristig befristet vom Platz fegt und du dich aus dem von Turbothomas aufgewirbeltem Staub machst. Für eine Zeit lang jedenfalls. Du wirst hier noch gebraucht.
Du schriebst weiter:
"Im Besonderen: Es kommt darauf an, was den Besitzer glücklich macht:
Der Besitz, das Benutzen, das Erneuern (Restaurieren), das Verbasteln, ... "
Das erinnert (mich) an das, was Udo Nichtschwimmer in einem anderen Beitrag schrieb:
"Für das Glücklichsein ist es wichtig wie man sich fühlt und nicht was man hat. Der Hans-im-Glück ist zu beneiden."
Recht hat Udo, achtet aber nicht nur darauf, wie der sich fühlt, sondern auch was er noch nicht hat, aber gerne hätte, oder besser gesagt haben will oder weiß, dass er es haben wird - und nimmt (s)einen dem Anschein nach fantastischen und gleichzeitig doch auch realen 450 SL C in seine Obhut.
Warum sammeln wir? Ein Urtrieb? Ein Thema für sich.
Vermutlich bin ich hier nicht der Einzige, der mehr Fahr- respektive Stehzeuge hat als er braucht und die einem (mir) guttun. Die Kosten für die Sammel Leiden schafft sind noch nicht erstattungsfähig, aber ich bin mit der Krankenkasse in Kontakt.
Zu: "Ist aber bei einem 88er Baujahr auch eine ganz andere Basis als bei einem 71er. Während man in ersterem fast jegliche Art von Infotainment nachrüsten könnte, wäre das (selbst für mich) in einem 71er Frevel."
Naja, in lediglich 17 Jahren ist ein 1988er so weit von der dann Gegenwart entfernt wie heute etwa Moosis olivgrüne Frühgeburt aus 1971 (wenn ich das richtig in Erinnerung habe). Selbst Marcels und driver Wolfgangs Weichgespülte können noch zum Klassiker reifen, wenn die derzeit im Bau befindliche Schule übermorgen Old School ist.
Die Zeit... die Zeit. So vieles ist eine Frage der Zeit. Von der Zeit, von der wir wissen, dass sie endlich ist - für uns - , während wir uns gleichzeitig über Konservierungsmethoden zur endlosen Halbwertszeit in Form gebrachten Eisenerzes Gedanken machen.
Winni
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Bei wirklich teuren und seltenen Autos ist auch ein Originalzustand 3 bis 4 am schönsten und wertvollsten. Hier mal der ca. 300T€ teure 1957er AC Bristol Competition von Wendelin von Boch, (der mit unserer Rallye vom Wochende mitfuhr) der ist innen völlig original und so muss das sein. Neu beledert würde das Auto an Charme und auch an Wert verlieren, am Geld liegt es bei ihm ja sicherlich nicht
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- driver
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Wolfgang
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- gerd
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On 2016-10-05 17:02, driver wrote:
Liegt allerdings auch am Auto, das beim puristischen AC fast schon wertsteigernde und bewunderte verwohnte Leder bringt bei einem 111 Cabrio keinen Ausbruch der Begeisterung .
Wolfgang
Natürlich, Mercedes Leute ticken da auch anders, die W198 Leute mal ausgenommen. Das verwohnte Leder und die abgenützten Teppiche sind da wirklich wertsteigern, so würde ich den AC Bristol, einen XK120, E-Type Serie 1 oder alten Ferrari ebenfalls bevorzugen.
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- Roadstolett
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du schriebst:
"Hallo Winni,
wie ist denn deine Meinung zum selbst erstellten Thema?"
Auweia, - ganz schwierige Frage... ich hätte sie nicht stellen sollen.
Wie von Martin, wie von Gerd, wie von Thomas thoelz - "Die echte Substanz gilt es zu erhalten" - geschrieben, hängt das vorgehen und umgehen (mit Einsteckschuhen) und ausgehen (barfuß, die Schuhe bleiben im Schuhschrank) respektive ausfahren stark vom Ausgangsfahrzeug ab.
Du schriebst weiter:
"Klar ist, dass der originale 280er nur mit Einsteckschuhen ausgehen darf. Aber wie steht es um den Rest der 107er Gattung. Welche Änderungen sind zulässig (verbessern den Zustand und Wert ggf.) und welche nicht. Da würden mich deine Empfehlungen ehrlich interessieren. Lieber das alte Leder mit Patina erhalten oder nach allen Regeln des Handwerks neu beziehen lassen? Mit den Macken im Erstlack leben oder hochwertig lackieren? Oriinales Werkzeugset in originaler Plastiktüte oder der gut sortierte Werkzeugkoffer für unterwegs? Originales Radio mit Line In und neuen Lautsprechern oder WDR4 aus den orginalen Papplautsprechern?
Wo fängt man an, wo hört man auf. Hängt sicher stark vom Ausgangszustand ab."
Ein wesentlicher Teil meiner Auffassung darüber steckt, wie geschrieben, in deinem (vorläufig) hier abschließenden Satz: "Hängt sicher stark vom Ausgangszustand ab."
Absolut!
Der von Gerd nun uns zur Freude abgelichtete und unsere Sinne weitenden, von mir fachkundig wirkend per Strg+C / Strg+V eingefügte 1957er AC Bristol ist so eine Sache:
Ich stimme Gerd, wie den bisher am Fahrzeug aktiven Rest Aura toren (nicht Re nov(a) ierer) zu, dass es ein großer Verlust wäre, das Fahrzeug mit einer jungen Tierhaut in dessen Wirkung zu entwerten. Gleichzeitig ist zu erkennen, dass die Karosserie und damit der Lack renoviert wurden - jedenfalls meiner Einschätzung nach wird das so gewesen sein. Ob ein 1957er AC Bristol damals mit einer solch perfekten Oberfläche das (Hand) Werk verlassen hat, weiß ich nicht, aber ich habe daran Zweifel. Ich finde, dass derzeit die Außenhülle sich etwas mit dem Innenraum beißt, was wohl zunächst unumgänglich ist, wenn Mann nicht den Fehler macht, den Innenraum dem scheinbar (etwas zu) perfekten Ergebnis der Renovierung der Außenhülle anzupassen. Somit würde ich den anderen Weg gehen und durch Benutzung mit Sinn und Verstand die Außenhülle durch den Gebrauch auf natürliche Weise an den Innenraum anzunähern. Damit kann das Fahrzeug an Stimmigkeit bestimmt gewinnien.
So wenig, wie ich auf die Idee käme, an diesem 1957er AC Bristol ein Soundsystem zu installieren, so wenig käme mir dies bei einem 1988er 107er in den Sinn. Dabei kommt mir - nebenbei - entgegen, dass ich mich der Beschallung von öffentlichem Rundfunk weitgehend entziehe, es für mich somit keinen Verzicht darstellt, wenn der Empfang gestört oder nicht möglich ist. Nicht nur ein 1957er AC Bristol ist ein Auto für die Sinne, auch ein z. B. 1988er 560 SL wird ohne Störbeschallung anders wahr genommen als mit berauschender Musik oder mit Nachrichten über Geschehnisse vom anderen Ende der Welt. Dass die Sinne empfindsamer arbeiten, wenn nicht alle Sinne gleichzeitig in Beschlag genommen werden, das zeigen nicht nur die Mitmenschen auf, die nicht alle Sinne beisammen haben und sich hierdurch sehr feinsinnig ihrer verfügbaren Sensoren bedienen.
Abweichend von der Originalität würde ich, um am Musterbeispiel 1957er AC Bristol noch eine Weile zu verweilen, weil es angebracht erscheint, mir über den Einbau eines GPS-Senders informieren. Sofern Diebe jenen nicht flugs durch einen Störsender ausschalten können, hielte ich von einer Funkverbindung zum auf dem Smartphone verfolgbaren Fahrzeug mehr als von einer fragwürdigen Wegfahrsperre.
Zurück zum 107er: Stimmigkeit wäre ein für mich vordergründiges Ziel, was bedeutet, im Umgang mit Leder, Lack und Latex umsichtig zu sein.
Das Thema Konservierung ist eines für sich. Wir versichern uns ja gerne gegen alles, was im Leben so passieren kann und so wollen wir, verständlicherweise, sicher sein, dass uns unsere materiellen Herzensangelegenheiten möglichst unverändert erhalten bleiben. Hier, bei Konservierungsmaßnahmen, wird sowohl zu wenig als aber auch zu viel des guten gemacht. Wer war es noch gleich, der diese Tage schrieb, dass er seit 10 Jahren damit hadert, ob er seinen 280 SL mit 49.000 km konservieren lassen soll? Also wenn die Substanz gut ist und das werkseitig aufgebrachte Material auch an den kritischen Stellen einwandfrei in Ordnung, dann hielte ich es für das Beste, nichts zu tun. Außer freilich die Entwicklung im Auge zu behalten. Jede Konservierungsmaßnahme sollte ein individuell angepasster Maßanzug sein, der leicht zu schneidern ist, wenn der Ausführende sich das Fahrzeug ansieht, mit dem Eigener spricht, zuhört, individuell und orientiert an Fahrzeug und Eigner eine Empfehlung abgibt, ggf. auch sinnvolle, sich ergänzen könnende Alternativen aufzeigt. Wie gesagt, ein Thema für sich.
Ich werde wohl kaum fertig damit, die von mir gestellte Frage zu beantworten. Warum mache ich das eigentlich?
Ihr seid doch gefragt.
Winni
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übrigens hab ich mit meiner DS dort den dritten Platz beim concours delegance belegt, das Teil ist ja (zum Teil leider, gute Originale gibt es einfach nicht mehr) komplett von Grund auf restauriert, aber so wie er original einmal war, auch im Motorraum. Also keine verchromten, hochglanzlackierten oder polierten Teile im Motorraum, Stahlflexschläuche mit bunten Anschlüssen und so ein Tinnef. Da waren auch einige da, das wurde aber (zu Recht) als negativ bewertet, die Eigentümer solchen Bling Blings waren natürlich entrüstet.
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Der Bristol ist ein echter Traum, Wendelin hat ihn so erworben, halt leider neu lackiert, die Originallacke auf den Alukarossen wären auch längst abgeblättert.
Der Innenraum des Bristol lebt und atmet und zeigt sein würdevoll sein Alter und seine Geschichte (um es einmal poetisch zu sagen) so muss das sein.
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Winni hat ja schon längst zu jedem von uns ein Dossier angelegt (Winni, ehemals IM Originalzustand), aber es ist auch schön, gelegentlich zitierungswürdige Weisheiten gesammelt präsentiert zu bekommen.
Udo ist ein weiser Mann.
Und dabei will ich es dann auch belassen. Um auch mal den Autor zu zitieren: Es wurde schon alles gesagt, aber längst noch nicht von jedem. Hier wollen ja auch noch andere schreiben.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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Gruß Michael
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Diesen - 450iger, EZ 04/76 hab ich 1983 - so wie er jetzt noch ist - gefunden und die ganzen ~ 375 KKm so ausschaun lassen
Viele Innereien sind noch immer orichinol ! So z.B. (zum zusätzlichen Entsetzen einiger Leser) die Steuerkette inkl. Gleitschienen!)
Läuft und fährt bis jetzt immer noch tadellos. Seit Anfang Mai 2016 - Austauschanlasser war fällig - startet s HeilixBlechle auch wieder zuverlässig.
Grüße aus dem schönen Maintal,
Bernhard[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : behe am 05-10-2016 21:47 ]
Grüße aus Wertheim,
Bernhard
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Ist ja etwas Religion und damit einhergehend stellt sich die Frage: Wie weit geht die Religionsfreiheit ? Vor allem in dieser Szene !
Darf ich My Way nur von Frankie Boy und evtl. von Anka für gut heißen, oder darf ich Juhnkes Interpretation auch für gut befinden ?
Muß das Profil der Reifen dem Profil seiner Zeit entsprechen ?
Darf ich ein Radio mit Bluetooth verwenden ? Darf ich dies und das und jenes ?
Prinzipiell bin ich der Meinung, daß die Optik des Autos dem entsprechen sollte, was sich die Designer damals ausgedacht haben und dem Zeitgeist entsprochen hat. Autos, die besser da stehen, als sie bei der Neuauslieferung waren, ( leider häufig bei den Pagoden vorzufinden ) sind für mich nicht wirklich interessant. Darf der Besitzer das? Ja, er darf !
Ich denke auch, dem Auto darf sein Alter angesehen werden und damit seine Gebrauchsspuren.
Wenn ich einen Neuwagen will, dann kaufe ich ein aktuelles neues Auto !
Ich habe da so einen Satz EU Stosstangen ! Ich habe da so einen SL mit für so viele als grausam bezeichnete Bumper ! Ich werde tatsächlich darauf angesprochen, wann ich den endlich umbauen will. Wenn meine Antwort kommt: Er ist so ausgeliefert worden, also ist er so Original und er wird von mir nicht verändert, er ist ein Amy, er bleibt ein Amy, dann kommt nicht selten Unverständnis.
Es geht hier schon los, daß mir gesagt wird, dies ist nicht Original !
Wenn der Lack eine Patina hat, ist doch alles gut. Wenn der Lack sein Lebensende erreicht hat ( auch hier kann man wieder religiös werden , wann den sein Lebensende ist ) , dann ist eben eine Neulackierung angesagt. Der eine schreit, es muß aber exakt die selbe Farbe sein, der andere ( das wäre dann vermutlich ich ) sagt, ich nehme dann die Farbe die mir gefällt, Hauptsache aus der damaligen Farbpalette.
Ist der Elvis 507 bei BMW Classic noch was Originales ?? Ich weiß es nicht !
Bei uns in der Nähe gibt es einen 450ger. Dieser hat einen relativ guten Zustand. Er wurde vor Jahren neu aufgebaut ! Innen weißes Leder, auch das Armaturenbrett ! Darf er das ? Ja er darf ! Ist es Original ? Nein ! Schaut es gut aus ? Schlecht finde ich es nicht ! Der war zum Verkauf gestanden, der Preis relativ ok. Ist aber nicht weggegangen. Wahrscheinlich, weil nicht Original
Aber warum nicht Original ?? Die Karosse ist nicht aufgepimpt / der Motor nicht aufgemotzt. Nur das Leder hat es damals nicht gegeben. Hätte es dies gegeben, hätte er seine Käufer gefunden.
Sorry, kann endlos werden
Peter
Nobody is Perfect ! Ich steh auf den 107er im Amy-Look. Klingt komisch, ist aber so.
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Ich glaube hier sind ja im Grunde alle ziemlich nah beinander. So Original wie der Ausgangszustand und der Geldbeutel es hergeben. Ich habe z. B. Beim Umbau auf EU Stoßstangen alle US Teile ( mit originaler VIN) gereinigt, konserviert und eingelagert. So kann ich immer zum " anderen " Original zurück.
Ein Aspekt wie man nach meiner Meinung zu einen ordentlichen Originalzustand kommt wurde noch nicht erwähnt: Pflege! Ich meine man muss zwischen einer originalen Patina und einem beschädigten Gebrauchtzustand unterscheiden. Das Leder in der Cobra wäre verm. Nie so würdevoll gealtert, wenn die Besitzer es nicht über Jahrzehnte liebevoll gefettet hätten.
Wenn man Schmutz, Rost und Schmier das Feld überlässt, dann geht der Originalzustand langsam aber sicher verloren - oder bin ich da zu spießig?
Gruß
Thomas
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Thomas
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Grüße
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Amen.
Ich mag keine Spaßverhinderungsassistenten.
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Wolfgang[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : driver am 07-10-2016 17:06 ]
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es gibt eben nun mal Dinge, die lassen sich über die Jahrzehnte ebensowenig erhalten wie die Wolken am Himmel beim himmlischen Tag der Auslieferung. Wer ihn vor Jahrzehnten erlebt hat und noch atmet und auch noch lebt, der wird sich bestimmt glücklich schätzen, wenn er den originalen Erstbesitz Bestellbestimmer-SL noch sein Eigen nennt und auch tatsächlich noch Eigner ist, in der ungeprüften Annahme, dass ihn die in letzter Zeit überaus fürsorglichen Kinder nicht hinter seinem zunehmend schmerzenden Rücken eur opa rechtskonform enteignet haben.
Erst recht derjenige, welcher den SL in der Zeit nicht nur be- und verwahrt, sondern gar gefahren hat, als er noch selbstbestimmt ohne Rollator bis ans Rolltor zur Garage kam, wenn es heute nur noch mit Mühen und Schmerzen und Schwester Hildegard oder Quartalspflegekraft Cătălin gerade mal bis zum haustürnahen Original-Briefkasten reicht, wird sich gerne an die Erlebnisse mit dem SL erinnern. Auf die Frage, ob er die Kilometer nochmal draufspulen würde oder nicht besser den Neuwagen doch gleich im Permabag hätte verschwinden lassen, käme er nicht und würde Blödmann sie ihm stellen, verstünde er sie nicht.
Es ist schon seltsam, dass der Materialist beim Blechgeformten sich um die Preiswertentwicklung sorgt, während wohl niemand bei der Frage "Na, wie lohnenswert war euer Besuch im Theater gestern?" dabei daran denkt, wie lange es denn wohl dauern wird, bis sich der Einsatz für die Karten, freilich unter Berücksichtigung von Kaufkraftverlust sowie Zins- und Zinseszinsentwicklung, verdoppelt hat.
Und ja, die originellsten Originale auf dem Treffen der Fähnleinschwenker haben zumeist zwei Beine, auf denen sie flugs und geradezu geradlinig auf die Menschentraube zustürmen, die sich, wie regelmäßig bei Treffen zu beobachten, um Bernhard behes HeilixBlechle, dem besonderen 450 SL, der Spezial-Ikone aus den 70ern gebildet hat.
Dem 40 Jahre alten Zeitzeugen steht das Rotlichtmilieu vergangener Tage respektive Nächte im Gesicht geschrieben (Bernhard, das Auto ist gemeint) und so lädt jener Kunststoffpublikumsmagnet wieder mal zum gemütlichen Beisammensein und übereinander plaudern ein. Bernhard amüsiert sich über die fachkundig tuend Kopfschüttelnden und unterscheidet hierbei erfahren feinsinnig, welcher der Kopfschüttler bedauerlicherweise einen Lorinser-SL von einem König-SL nicht unterscheiden kann und seine offenkundige Unkenntnis krampfhaft mit Kopfschütteln zu überspielen versucht und jenen Kopfschüttlern, welchen er beim Glanz in deren Augen seinen 450 SL spiegeln sieht und sich auch ohne Worte verbunden mit dem Manne freut, der auf dem parknahen Parkplatz doch arg von Parkinson mitgenommen scheint, wobei jener, für die ganz Jungen und Unkundigen erwähnt sei, dass Parkinson nicht der Chauffeur des alten Mercedes-Liebhabers ist, ihn aber seit längerer Zeit schon dennoch überall hin begleitet.
Ja, die damaligen Umbauten haben wohl ein Vielfaches dessen gekostet, was ein Rückbau bzw. eine Renaturierung zum Original heute verschlingen würde. Schreiberling Heribert Hofners Buch "Mercedes-Benz Automobile - Vom 600 zum 450 SEL 6.9 ziert einen weißen, womöglich perlnuttfarbenen Super Leicht, welcher durch kunstvoll hergestellte Kunststoffapplikationen und mutmaßlich BBS-Leichtmetallkreuzspeichenräder nicht immer gefallen, zumeist jedoch auffallen konnte.
Bernhard, der Grauguss-V 8 zeigt sich in Sachen Kettentrieb (motorseitig, das Unikat hat Kat und Kardanwelle) von einer unauffälligen Seite. Es sind vorwiegend die Leichtmetaller, deren Gleitschienen erbrechen und Erbrochenes unter die Räder gekommen die Kette auf der gekrönten Schöpfung schwäbischen Motorenbaus um eine Zacke weiterhebt. Bums! Das wars dann erst Mal. Die Gleitschienen und der Kettenspanner liege seit Monaten in der Küche. Nun denn, dann ist es halt jetzt schon so. Hubschrauber-Schrauber Frank kann vielleicht ein Lied davon singen, dass so mancher Un Fall beim Start passiert.
Es kam ja schon zur Sprache, dass der heute vorhandene Ausgangszustand eines Fahrzeugs individuell seinem mehrgebeinigen Individuum signalisiert und dadurch maßgeblich mitbestimmt, wie original ein Fahrzeug erhalten oder ggf. restauriert oder renoviert wird. So viel Ursprüngliches erhalten wie möglich, so viel ersetzen wie nötig - aber eben nicht durch irgendetwas.
Warum fährt Mann denn einen Mercedes? Etwa, weil er sich wie ein Mercedes fährt? Achso... halt - keine Sätze mit Fragezeichen enden lassen, sonst geht vielleicht einem der Hut hoch oder der Werkzeugkasten in der Tasche auf.
Einen 1986er oder 1989er im weitgehenden Originalzustand zu finden ist, gerade beim SL, keine allzu große Kunst. Ein Old School Sicken-SL mit Kruppstahltürgriffen ohne Zusatzholzbau, ohne Schneeschieber, ohne Gullüdeckel, mit Radio nach Datenkarte im originalen Erstlack und dann auch noch im ansehnlichen Zustand, da wirds ganz schön eng. Und wenn du dann meinst, du hättest endliche einen originalen gefunden, dann machst du die Motorhaube auf und was siehst du? Da ist der Wurm drin. G-Kat hin, Plakette her - ist halt nicht original. Unwiederbringlich von verbohrten Umweltfanatikern durchlöchert mit Bohrungen, wo keine sein sollten.
Ja, wie viel Originalität ist möglich! (kein ==> ?
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Grüße aus Wertheim,
Bernhard
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Das läutet vielleicht eine tolle Fortsetzung dieser Diskussion ein.
In meinem Fall gibts zwei Antworten. Warum fahre ich Mercedes? Weil ich meinen ersten Benz (250CE) vor knapp 30 Jahren nach vierjähriger Schweißerei als Bausatz verkaufen musste. Zeit und Geld ließen das Hobby nicht mehr zu. Mit dem Verkauf ging ein Schwur daher: Eines Tages wirst Du wieder einen haben.
Warum ist es ein SL geworden - und dann kein richtiger sondern "nur" ein 560SL?
Zeit meines automobilen Lebens war ich untermotorisiert und hatte (bis auf den CE) nie mehr als 4 Zylinder. Von daher wollte ich nahe an das Maximum hinsichtlich des Schub/Gewichtsverhältnisses und des Komforts.
Für das /8er-Coupe schlägt noch immer mein Herz, aber einen 8-Zylinder fand ich jetzt einfach toller. Ein W111 ist zu groß und zu teuer, der W116 auch zu auffällig, der 107er ist einfach perfekt. Ein toller Youngtimer. Kein Dickschiff, als neueres Baujahr schon mit zeitgemäßer Technik und einfach nicht protzig oder prollig.
Grüße Martin
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"Ein W111 ist zu groß und zu teuer"
Naja, durch die Einheitskarosserie wirkt er bedeutend größer als er ist. Teuer? Wie Manns nimmt, was einem halt lieb und was einem eben teuer erscheint. Recht gute W 111 gibt es hin und wieder zum Einsteigerpreis für unter 20.000,- EUR.
Winni
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Nächste Woche muss der Aston zur Inspektion und einiger Kleinigkeiten, der Peis dafür wird mir sicher wieder Tränen in die Augen schießen lassen. Aber so ist es nunmal, wenn mal was besonderes haben will
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- Gullydeckel
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20.000 für einen W111. Bin um solche Buden 2 Jahre lang herum geschlichen.
Ich hatte da eben noch ein für mich wichtiges Kriterum vergessen: Keine Schweiß- und Karosseriearbeiten!
Ölduschen sind OK, aber auf das wochenlange Geflexe kann ich nicht mehr. Und "machen lassen" ist für mich noch keine Option. Grundzustand OK und das was gemacht werden muss soll mir Spaß machen und ohne Flex und Schweißgerät gehen. An den anderen Fahrzeugzuständen habe ich mich diesbezüglich früher ausreichend abgearbeitet.
Ach so: Und nur ein Fahrzeug sollte es sein (habe nur einen Hintern), daher zwar mit Flair, aber alltags- und gattinentauglich. Es ist von entscheidender Bedeutung, das hauseigene Controlling bei solchen Projekten auf seiner Seite zu haben. Ist perfekt gelungen und schöner als selbst zu fahren ist nur noch der Anblick meiner Damen, wenn sie im Benz los- oder vorfahren. Wirklich wundervoll.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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- Roadstolett
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falls du daran denkst, deine pokalgekrönte Göttin in gute Hände zu übergeben - sie wirkt fantastisch! Und ist es wahrscheinlich auch - um mit dem unter Forumfreunden im Gegenzug für den Eigentums- udn Gefahrenübergang sicherlich mehr symbolisch fließenden Schmerzensgeld dem Aston Martin Inspekteur vorab ein angemessenes Trinkgeld zustecken zu können (ich hoffe, dass der Herr Inspektor nicht einzig inspiziert, sondern auch wartet ohne dich unnötig warten zu lassen), dann gib Bescheid. Ich habe viel für deine hübsche Doppelwinkel übrig, aber leider kaum etwas, was ich dir geben könnte. Außer einer Kartusche Mehrzeckfett L2 - da kann ich schon eine, naja, auch zwei entbehren.
Was macht so einen Aston Martin teuer? Sind es monopolistisch dreist bepreiste Ersatzteile?
Ist eine Wartung besonders aufwändig, etwa weil Aggregate ausgebaut werden müssen? (Getriebe separat oder zusammen mit dem Motor herausdirigiert?)
Ich kann mir vorstellen, dass wenn Mann weiß, worauf es ankommt und sich auf das konzentriert, was sinnvoll ist, dass sich dann auch die sicherlich immer noch überdurchschnittlich herrschaftlichen Kosten im Rahmen halten lassen.
Du schriebst: "der Peis dafür wird mir sicher wieder Tränen in die Augen schießen lassen"
Es werden Tränen der Freude sein, im überschwenglichen Glück über das Bewusstsein, dass du es dir ermöglichen kannst, dir zu gönnen, was dir Freude macht und was dich und ein Teil deines Lebens ausmacht.
Passt also.
Winni
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kann es sein, dass du wieder einmal mehr in einer deiner dir eigenen Denkfurchen festgefahren bist und beim W 111 etwa ausschließlich eher verschlossen nur zweitürig denkst?
Winni
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- gerd
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Bei dem Aston sind die Teile schweinisch teuer, ist ja alles in homöophatischen Dosen gebaut worden, das Auto ist sehr komplex, Motor und Getriebe raus sind ein Sysiphusarbeit. Die Jungs in seinem Geburtsort Newport Pagnell waren zwar begnadete Handwerker und Ingenieure, mit der Dokumentation und der Ergonomie der Wartungen und Reparaturen hatten sie es aber nicht so. Hauptsache das sah alles toll aus und fuhr toll.
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Da jeder Motoreningenieur seine Visitenkarte hinterliess, gelang es mir sogar mit dem pensionierten Mr. Roberts Kontakt aufzunehmen, der mir auch einiges verklickern konnte. Speziell zur Weber-Marelli Einspritzung konnte er mir Unterlagen zukommen lassen, die nicht mal hier AM in Kronberg hat
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