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Motorsteuergerät 560er
auf welche Werte hast du dann genau eingestellt bzw. wie bist du da bei deinem 560er vorgegangen?
Gruß,
Chris
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Chris
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- Gullydeckel
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habe mich wie in diesem Beitrag (der auch hier im Werkstattbereich zu finden ist) beschrieben durchgehangelt.
www.wochelen.de/w126/fuchs_poti/fuchs_poti.html
Nur eben mit dem zuvor beschriebenen Unterschied.
Da die Stauscheibe etwas höher steigt wenn man den Luftschlauch abklemmt, kann man allerdings ggf. nicht den Poti-Einstellwert aus der Grafik nehmen, wenn man ohne diese Maßnahme arbeiten muss. Die Angaben im Artikel gelten für die beschriebene Vorgehensweise, steht die Stauscheibe tiefer als dort beschrieben (weil die Drehzahl höher ist), dann ist natürlich die dadurch auch die Potispannung höher. Ich habe das hin und versucht abzuschätzen und dann einfach 1V gewählt - damit hat alles geklappt. Das TV reagiert übrigens tatsächlich extrem sensibel auf die Betätigung der Gemischschraube. Irgendwo hatte mal jemand geschrieben, dass schon 1° Änderung eine Auswirkung haben – das kann ich bestätigen.
Wenn ich jetzt 1000km mit dem neuen Poti gefahren bin, dann werde ich das Ganze noch mal wiederholen/überprüfen.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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Mich würden allerdings noch deine Werte für das Tastverhältnis bei Leerlauf und bei 2500rpm interessieren um einen groben Anhaltspunkt zu haben wie diese letztendlich sein sollten.
Gruß,
Chris
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www.landiss.com/mixture.htm
Gruß,
Chris
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Die Zuluftleitung soll dabei nicht komplett abgeklemmt werden, sondern nur soweit bis die nach dem Abziehen des EHS und des Leerlaufstellers angestiegene Leerlaufdrehzahl wieder die untere Grenze des Leerlaufsollbereichs erreicht hat.
Dabei war die Leitung bei mir fast komplett abgeklemmt, aber eben nur fast.
Hälsningar, Lutz
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha
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Hier mal wieder ein Update von meiner Seite:
Ich habe mir jetzt nochmal das Poti angeschaut. Allerdings nur hinsichtlich Widerstand während des Auslenkens der Stauscheibe. Das sieht eigentlich doch ganz gut aus....keine extremen Sprünge und gleichmäßiger An- und Abstieg des Widerstandswertes am MM.
Heute habe ich dazu nochmal den Strom am EHS gemessen. Bei Zündung ein erreiche ich nicht ganz die 75mA. Bei mir sind es nur so 73,7mA. Nach dem Anlassen geht der Wert innerhalb paar Sekunden von 7 auf 0mA. Noch kurz gewartet geht dann irgend ein Ventil auf (der Thermozeit-Schalter??) und der Wert am EHS sinkt dann weiter auf bis zu -6mA und pendelt dann zwischen -6 und -2mA. Dies ist laut WIS wohl zu niedrig. Dort steht ein Wert 0-+3 bei einer Temperatur unter 80°C.
Habe dann noch etwas an der CO-Schraube gedreht, geändert hat sich dadurch aber erst einmal nichts großartig am EHS-Strom. Motor lief dabei aber eigentlich ganz gut. Habe mich daher dann auf eine längere Probefahrt gemacht und ich war überrascht wie gut er heute lief. Einziges was immer noch komisch ist, ist dass er hin und wieder, aber deutlich weniger als noch bei den letzten Fahrten, beim Anfahren kurz überlegt ob er sich jetzt schnell oder eher lieber träge fortbewegen soll. Fährt er aber dann mehr als 10KMh ist das vergessen und er zieht gut durch.
Woran könnte das liegen? Was sagt der zu niedrige Strom am EHS in meinem Fall aus?
Gruß,
Chris
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Chris
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ich habe zu dem Thema ja auch schon viel geschrieben. Siehe oben.
Bei Zündung Ein habe ich auch nicht exakt die 75mA.
Schaue dir unbedingt an der Diagnosedose an 2+3 das Tastverhältnis an. Bei nur Zündung Ein muss es 70% zeigen.
Mit einem geeigneten Multimeter oder Oszi. Und stelle bei warmem Motor über die CO-Schraube das TV auf ~ 50% ein. Dann hat die Lambdaregelung Luft das Gemisch über das EHS anzufetten oder abzumagern und das TV schwankt um die 50% herum.
Viel Erfolg.
Gruß Stephan
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ich möchte Stephan beipflichten. Nicht zu sehr auf's Microampere oder Nanovolt schauen, aber unbedingt das TV sprich Gemisch korrekt einstellen.
Das verzögerte Losfahren hatte ich auch, nach der Justage von CO und Potispannung war es weg.
Grüße Martin
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ich kann dem nur beipflichten. Das A und O an der KEJetronic ist neben den Sanity Checks am Mengenteiler wie Dichtheit, Leichtgängigkeit des Steuerkolbens und richtigem System- und Haledruck das Auslesen des Tastverhältnisses. Wenn es ein Modelljahr 88 Kalifornien Fahrzeug ist, meldet das bei Zündung EIN ünbrigens nicht 70% sondern 85% TV. Dann muss man am Knopf am Stecker X92 erst auf Tastverhältnisausgabe umschalten. Bei warmem Kat muss der dann regeln und das TV ist wie in der WIS beschrieben auf 50% einzustellen. Erst wenn das nicht klappt, sollte man die elektrischen Messungen an der KE machen. Also alle Sensoren, das Poti und den Strom ins EHS messen. Mit Strommessung zu beginnen, heißt, das Pferd von hinten aufzuzäumen.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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Gruß,
Chris
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dann hast Du keine Kalifornier mit der Umschaltorgie. Stelle ihn bei 2500/min auf 50% (also in die Mitte der Regelung). Da muss er leicht schwanken. Dann Gegenprobe im Leerlauf. Hier soll das TV nicht um mehr als 5 bis 15% höher sein.
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Chris
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bei den V8 darf man sich nicht auf die 50% versteifen,die sind nicht so maßgeblich wie für die 6-und 4-Zylinder wichtiger ist daß der Toleranzbereich zwischen Leerlauf und 2500 U/min eingehalten wird, das TV kann dann auch weit außerhalb 50 % liegen.
Am besten noch mit 4-Gas Abgastester kontrollieren.
Gruß
Christian
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Christian
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Vorgehen wird dann so sein dass ich erst im Leerlauf und bei 2500rpm den Ist-Zustand messe. Falls dieser dann nicht im Toleranzbereich liegt verstelle ich NUR das TV im Leerlauf oder ändert sich dann der Wert bei 2500rpm auch dadurch?
Warum ist das denn beim V8 eigentlich anders als bei den kleineren Motoren?
Gruß,
Chris
Gruß,
Chris
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eingestellt wird beim 560 SL bei 2500/min und die Abweichung bei Leerlauf kontrolliert. Mues er zu sehr nachregeln ist was faul, also wenn das TV zu sehr ansteigt oder gar sinkt. Richtig ist, dass es nicht die 50% sein müssen. Aber irgendwas in der Mitte und davon dann die Abweichung zum Leerlauf zu prüfen ist. Es macht keinen Sinn, darüber zu rätseln So ist die MB Vorgabe.
Ist die Abweichung zu groß, muss man prüfen, wo der Fehler her kommt. Dann auf Falschluft und Elektrik prüfen.
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Dr-DJet wrote: Hallo Chris,
dann hast Du keinen Kalifornier mit der Umschaltorgie....
Naja, den Knopf zu Drücken ist jetzt nicht so die Orgie.
Dafür hat man aber den Komfort des OnBord-Fehlerspeicherauslesens.
Grüße Martin
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ich würde Dir zustimmen, wenn der Knopf immer zuverlässig funktionieren würde. In der Workshop Vorbereitung alles paletti. Während des Workshops hat sich der 560 SL von Christians Autohaus immer wieder geweigert, umzuschalten. Wir haben dann einen ohne Umschaltung genommen.
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Gruß
Christian
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Auf dem Weg vom Werkstatttermin nach Hause geht der 560 iger aus, spring aber sofort wieder an und das mehrere Male und Checkengine geht immer kurz an. Auch nach ÜSR Tausch das gleiche.
Tastverhältnis messen, Zündung ein 85%, Motorstart 100% (nach umschalten am Knopf und Checkengine leuchtet) Tastverhältnis springt zwischen 100-140% hin und her. Neue Messung, jetzt schon bei Zündung ein 100% nach Start und umschalten leuchtet wieder Checkenginge der Motor stirbt wieder mehrmals kurz ab und läuft wieder an. Bis auf Checkengine sind alle Lampen aus. Am nächsten Tag gefahren ohne Steuergerät alles ohne Probleme. Steuergerät wieder dran wieder stirbt er mehrmals fast ab. TV messen 85% bei Zündung ein, sowie der Motor läuft geht es auf 100% und Checkengine leuchtet wieder!!!
Der Motor läuft nach meinem Gefühl trotzdem ordentlich und Zündung und Abgas wurden nach Steuerketten- und Gleitschienentausch optimal eingestellt.
Hatte jemand solche Symptome schon oder sogar einen Lösungsvorschlag
Immer was neues bei meiner Kiste aber nie was Gutes.
Gruß Detlef vom Harzrand
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das TV von 100% und die Tatsache, dass der Motor ohne KE-Steuergerät ordentlich läuft sagt, dass z.B.
• die Lambda-Sonde defekt ist
• die Lambda-Einstellung zu mager ist
• Keine Spannung oder Masse am KE-Steuergerät anliegt
• das KE-Steuergerät defekt ist.
www.w126-wiki.de/index.php?title=Tastver...tnis_entmystifiziert
Was mich nervös macht ist Deine Anmerkung, dass Zündung und Abgas ordentlich eingestellt wurden. An der Zündung gibt‘s beim 560er nichts einzustellen.
Wenn die Werkstatt an den Steuerzeiten rumgefummelt hat (Gleitschienen), dann würde ich aber als ersten den Fehler in der Grundeinstellung des Verteilers suchen. Wenn hier geschlampt wurde bwz. Da tatsächlich jemand was „eingestellt“ hat, dann wäre das u.U. eine Erklärung für den schlechten Motorlauf, allerdings wüsste ich nicht, warum die KE darauf so reagieren könnte und warum der Motor ohne Steuergerät dann gut läuft, es sein denn durch einen massiv verstellten Verteiler gäbe es starke Verbrennungsprobleme die auch die Lambda-Sonde merkt.
Was für eine Spannung hast Du denn am Ausgang der Lichtmaschine wenn der Motor läuft, ggf. ist einfach nur der Regler defekt bzw. ein Kabel an der Batterie locker und Du fährst auf 16 Volt?
Grüße Martin
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