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Quo vadis 107er?
11 Monate 4 Tage her #349331
von thoelz
Mein Großvater hat auch Briefmarken gesammelt. War eigentlich sinnlos. Großer Unterschied zu Oldtimern: Man kann damit nicht fahren.
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Gruß, Thomas
thoelz antwortete auf Quo vadis 107er?
...
Ich habe Vergleichbares in meiner Familie beim Thema Philatelie erlebt. Ein ehemals sehr weit verbreitetes Hobby von vielen Menschen (übrigens auch überwiegend Männer) ist langsam aber kontinuierlich ausgestorben, weil die Bedeutung von „Postwertzeichen“ in unserem Alltag immer geringer wurde und die Faszination dafür in jüngeren bzw. nachfolgenden Generationen weitestgehend verschwunden ist. Auch hier wollten dann irgendwann immer mehr „alte Hasen“ (oder Erben) vermeintliche Schätze versilbern und mussten feststellen, dass – wenn man nicht gerade eine blaue Mauritius im Angebot hat – kaum noch Interesse für ehemals begehrte (und teure!) Sammelobjekte existiert....
Philosophische Grüße zur Nacht
Harald
Mein Großvater hat auch Briefmarken gesammelt. War eigentlich sinnlos. Großer Unterschied zu Oldtimern: Man kann damit nicht fahren.
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Gruß, Thomas
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11 Monate 4 Tage her - 11 Monate 4 Tage her #349333
von citroen
Gruß aus Hamburg, Rainer
citroen antwortete auf Quo vadis 107er?
Moin,
ich habe als Kind ( heute 74 ) mit Hilfe meiner Mutter, Omas und Opas auch Briefmarken ausgeschnitten, unter Dampf und verbrannten Fingern abgelöst, geglättet und gesammelt.
Absolut wertlos, ABER, die Erinnerung daran, wenn ich die Alben in der Hand habe ist viel mehr wert.
Meine Kinder werden sie nicht entsorgen und die Enkel werden sich sicher verwundert die Augen reiben und ihre Eltern fragen, was ist das und wofür war das.
Ähnliches wird der Märklin Eisenbahn widerfahren.
Alles Erinnerungen die wenig Platz einnehmen und keiner Staatlichen Vorgaben unterliegen.
ich habe als Kind ( heute 74 ) mit Hilfe meiner Mutter, Omas und Opas auch Briefmarken ausgeschnitten, unter Dampf und verbrannten Fingern abgelöst, geglättet und gesammelt.
Absolut wertlos, ABER, die Erinnerung daran, wenn ich die Alben in der Hand habe ist viel mehr wert.
Meine Kinder werden sie nicht entsorgen und die Enkel werden sich sicher verwundert die Augen reiben und ihre Eltern fragen, was ist das und wofür war das.
Ähnliches wird der Märklin Eisenbahn widerfahren.
Alles Erinnerungen die wenig Platz einnehmen und keiner Staatlichen Vorgaben unterliegen.
Gruß aus Hamburg, Rainer
Letzte Änderung: 11 Monate 4 Tage her von citroen. Begründung: Nachtrag
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11 Monate 4 Tage her #349334
von thoelz
Aber sowas fahren: nein Danke.
E-Motor ist gut für Stadtbusse, bei denen rekuperiert wird. Aber bei einem Oldie: so einen Quatsch um ein paar Liter Benzin zu sparen und Verbrenner-Emotion ist weg.
Für mich (wir wohnen am Stadtrand einer westdeutschen Großstadt) ist es ganz einfache Sache:
wenn wir in der Innenstadt nicht mehr willkommen sind, geben wir unser Geld woanders aus.
Aktuell in der Innenstadt immer mehr Dönerläden, 1-Euro Shops und orientalische Brautmoden.
Großen Bogen rum. Da fahre ich lieber hin, wo ich mich willkommen fühle.
----
Gruß, Thomas
thoelz antwortete auf Quo vadis 107er?
Schaut handwerklich ganz gut aus.Moin Moin,
wenn in Hamburg nur noch E-Autos zugelassen werden bzw. reinfahren dürfen, V8 Motor raus, und E-Motor rein.
Problem gelöst, 107er behalten.
Es gibt Firmen die das umbauen. www.walter-magazin.de/youngtimer/mercede...enial-oder-sakrileg/
Und dann wird das auch für die Nachwuchsgeneration interessant.
Aber sowas fahren: nein Danke.
E-Motor ist gut für Stadtbusse, bei denen rekuperiert wird. Aber bei einem Oldie: so einen Quatsch um ein paar Liter Benzin zu sparen und Verbrenner-Emotion ist weg.
Für mich (wir wohnen am Stadtrand einer westdeutschen Großstadt) ist es ganz einfache Sache:
wenn wir in der Innenstadt nicht mehr willkommen sind, geben wir unser Geld woanders aus.
Aktuell in der Innenstadt immer mehr Dönerläden, 1-Euro Shops und orientalische Brautmoden.
Großen Bogen rum. Da fahre ich lieber hin, wo ich mich willkommen fühle.
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Gruß, Thomas
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11 Monate 4 Tage her #349335
von jhwconsult
. Hartmut aus Hessen .
jhwconsult antwortete auf Quo vadis 107er?
Ich habe in Abständen immer mal wieder meinen 500er SL zum Verkauf angeboten. Und je höher ich den Preis angesetzt habe, desto mehr Interesse bekam ich. Ist zwar nur meine persöliche Erfahrung, aber auch eine tatsächliche Begebenheit. Verkauft habe ich den Wagen vor kurzem an einen 22 Jahre jungen Mann! Macht ein duales Studium in der Fahrzeugbranche und erinnert sich an die Zeit, als sein Vater mal einen SL als emotionales Fahrzeug hatte. Der Vater wollte ein Fahrzeug seiner Jugend haben und erstand einen 560er, günstig, aber eine Reparaturbude, von der er sich nach einiger Zeit wieder trennte. Nun hat der Sohn einen (fast) rostfreien und technisch einwandfreien SL erstanden, der optisch noch Potential nach oben hat. Und er ist nach seinen ersten 1000 km begeisgtert.
Ich sehe auch eher bei den jungen Menschen einen Trend, die Dinge und Situationen ihrer Großeltern zu rechercherien. Die erzählen von Zeiten, in denen es kein Mobiltelefon, kein Internet und keine social media gab. Und man kann sich zu ihnen setzen und zuhören, dabei Gestik, Mimik, Stimmlage etc mit aufnehmen. Denn das Geschriebene gibt ja bekanntermaßen nur ca. 30% des Inhalts einer Nachricht weiter. Der Rest ist Gestik, Mimik, Körpersprache und Stimmlage.Und so kann eine Begeisterung weiter gegeben werden und auch anstecken. Dann möchte man die Gerichte dieser Generation kennen lernen und nachkochen, deren Musik und den dazugehörigen Geschichten lauschen und vielleicht auch deren Begeisterung für Autos generell oder deren Autos aus ihrer Jugend kennen und den Geist ihrer Generation erfahren wollen.
Vielleicht werden es auch meine Enkel werden, die sich für die Geschichten des Opas und dessen Autofimmel einteressieren. Der älteste von denen ist jedoch gerade erst 3 JAhre alt und braucht vielleicht noch etwas Zeit. Obwohl er bereits jetzt gern mit seinem Opa Auto fährt und immer wieder sagt; Schneller, Opa! Na ja, ich versuche mich dennoch an geltende Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten. Zum Glück gibt es in meiner Region noch mehrspurige Bahnen ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen. Kann man ja ab und an was testen ....
Ich sehe auch eher bei den jungen Menschen einen Trend, die Dinge und Situationen ihrer Großeltern zu rechercherien. Die erzählen von Zeiten, in denen es kein Mobiltelefon, kein Internet und keine social media gab. Und man kann sich zu ihnen setzen und zuhören, dabei Gestik, Mimik, Stimmlage etc mit aufnehmen. Denn das Geschriebene gibt ja bekanntermaßen nur ca. 30% des Inhalts einer Nachricht weiter. Der Rest ist Gestik, Mimik, Körpersprache und Stimmlage.Und so kann eine Begeisterung weiter gegeben werden und auch anstecken. Dann möchte man die Gerichte dieser Generation kennen lernen und nachkochen, deren Musik und den dazugehörigen Geschichten lauschen und vielleicht auch deren Begeisterung für Autos generell oder deren Autos aus ihrer Jugend kennen und den Geist ihrer Generation erfahren wollen.
Vielleicht werden es auch meine Enkel werden, die sich für die Geschichten des Opas und dessen Autofimmel einteressieren. Der älteste von denen ist jedoch gerade erst 3 JAhre alt und braucht vielleicht noch etwas Zeit. Obwohl er bereits jetzt gern mit seinem Opa Auto fährt und immer wieder sagt; Schneller, Opa! Na ja, ich versuche mich dennoch an geltende Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten. Zum Glück gibt es in meiner Region noch mehrspurige Bahnen ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen. Kann man ja ab und an was testen ....
. Hartmut aus Hessen .
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11 Monate 4 Tage her #349336
von T-Modell
T-Modell antwortete auf Quo vadis 107er?
Dann bin ich ja mal gespannt, wie sich der Verkauf meiner Autos nächstes Jahr gestaltet. M. M. nach wird es bei dieser Marktentwicklung für durchschnittliche Fahrzeuge eben schwieriger.
Originalität (erster Lack, Verdeck, etc.), Top-Modell, Historie und vielleicht seltene Ausstattungen werden immer ihren Käufer finden.
Beste Grüße
Thomas
Originalität (erster Lack, Verdeck, etc.), Top-Modell, Historie und vielleicht seltene Ausstattungen werden immer ihren Käufer finden.
Beste Grüße
Thomas
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11 Monate 4 Tage her #349338
von terrier
Gruß Ralf
terrier antwortete auf Quo vadis 107er?
Moin Moin,
wenn in Hamburg nur noch E-Autos zugelassen werden bzw. reinfahren dürfen, V8 Motor raus, und E-Motor rein.
Problem gelöst, 107er behalten.
Es gibt Firmen die das umbauen. www.walter-magazin.de/youngtimer/mercede...enial-oder-sakrileg/
Und dann wird das auch für die Nachwuchsgeneration interessant.
.....und dieser E-Umbau ist ja auch ein absolutes finanzielles Schnäppchen für die Nachwuchsgeneration.
Nein sicher kein Schnäppchen, aber eine interessante Alternative wenn Verbrenner komplett aus Großstädten oder Ballungsgebieten, ausgeschlossen werden. Also für die vermögende Nachwuchsgeneration.
Oder 107er Besitzer , die jetzt ihren Motor überholen wollen , das ist ja auch nicht gerade günstig.
Vielleicht will die Nachwuchsgeneration nur noch Öffentlich Nahverkehr fahren, und der Führerschein ist dann uninteressant und grausam teuer. Schauen wir mal .
Da aber die Verkehrswende tatsächlich durch die GRÜNEN umgesetzt wurde , funktioniert der ÖPV .
Gruß Ralf
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