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Offensichtlich Änderungen in der HU-Abwicklung geplant

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04 Feb. 2024 19:08 - 04 Feb. 2024 19:11 #329148 von Neckartaler
Hallo zusammen,

die Theoretiker aus der Verwaltung haben offensichtlich wieder eine Knalleridee zur Erhöhung der Fahrzeugbetriebskosten

www.gmx.net/magazine/auto/aenderung-haup...eife-faellt-39283128

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Viele Grüße
Uwe
Letzte Änderung: 04 Feb. 2024 19:11 von Neckartaler.

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04 Feb. 2024 19:42 #329151 von FanSLC
Unabhängig von dieser Regelung bin ich doch nicht so blöd und fahre zu einem Prüfstützpunkt. Damit sich Prüfer und Werkstatt noch die Hand geben. Wer sich abzocken lassen wiil, dann bitte schön.
Ich fahre zu meinem Prüfer des Vertrauens und da wird ehrlich geschaut und drüber gesprochen und gut ist es.

Gruß

Sven

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05 Feb. 2024 12:14 #329164 von Wahnfried

Unabhängig von dieser Regelung bin ich doch nicht so blöd und fahre zu einem Prüfstützpunkt. Damit sich Prüfer und Werkstatt noch die Hand geben. Wer sich abzocken lassen wiil, dann bitte schön.
 
Solche Fälle mag es sicherlich geben, allerdings habe ich andere Erfahrungen gemacht.

Der Meister meines Vertrauens hat regelmäßig jemanden vom Werkstatt-TÜV bei sich (der ist aber nicht vom TÜV, sondern von einem anderen Dienstleister), da wird dann anständig geprüft und eventuelle Mängel schnell behoben, sodass ich mein Auto i. d. R. am gleichen Tag wieder abholen kann. Das kostet mich zwar i. d. R. eine halbe Stunde Meisterlohn, erspart mir aber im Falle eines entdeckten Mangels die Gebühren für die Nachuntersuchung, sodass sich die zusätzlichen Kosten in einem äußerst überschaubaren Rahmen bewegen.

Dabei liegt m. E. der wichtigste Unterschied zwischen Werkstatt-TÜV und normalem TÜV darin, dass jemand mit technischer Expertise und Ahnung von alten Autos (=der Meister meines Vertrauens) dem Prüfer, der oder die mittlerweile so gut nichts mehr von alten Autos weiß, erklären kann, warum ein angeblich erheblicher Mangel gar keiner ist. Bestes Beispiel ist mein W111, der noch die originalen roten Blinker hinten hat. Bei der letzten Vor-Ort-Hauptuntersuchung in der örtlichen Prüfstelle, zu der ich vor etlichen Jahren meinen W111 selbst gefahren habe, wurde mir vom dortigen Prüfer bescheinigt, dass die roten Blinker unzulässig seien und einen erheblichen Mangel darstellen. Alles Diskutieren ("Damit gab's aber sonst nie Probleme") half nichts, ich wurde ohne bestandene HU vom Hof geschickt. Als ich dann ein paar Tage später mit dem entsprechenden Passus aus der StVZO (rote Blinker bis EZ 1970 sind erlaubt, solange sie damals original waren) dort wieder aufschlug, bekam mein W111 zwar die Plakette, man weigerte sich allerdings, mit die Kosten der Nachuntersuchung zu erstatten. Ich ließ es damals auf sich beruhen, heute würde ich ein Fass aufmachen - wenn ich denn noch zum "normalen" TÜV fahren würde.

Ähnliche Erfahrungen hatte ich vor geraumer Zeit mit der örtlichen Prüfstelle eines anderen Prüfinstituts gemacht, dort fand es der Prüfer wohl besonders witzig, mir wegen angeblicher Durchrostung im Motorraum, die in Wahrheit ein normales Ablaufloch war, die HU für meinen W123 zu verweigern und mich dann im Anschluss scheinheilig zu fragen, ob ich mein HU-loses Fahrzeug ihm nicht lieber verkaufen möchte.

Diesen ganzen Ärger mit übereifrigen, ahnungslosen oder gar böswilligen Prüfern spare ich mir seitdem dank Werkstatt-TÜV, und habe auch nie mehr solche oder ähnliche Probleme gehabt.

Viele Grüße,

Robert.
Lorenzo: R107 380 SL BJ 1982 (Europa)
Waldemar: W123 200 BJ 1982
Flossi: W111 230 S BJ 1965
Folgende Benutzer bedankten sich: mopf9, M119_Fan

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05 Feb. 2024 20:26 #329193 von FanSLC
Schöne Beschreibung und auch zum Kopf schütteln von solch einer Ahnungslosigkeit insbesondere was den W123 betraf und diese Frechheit dann noch eine Kaufanfrage zu stellen, aber auch da gehört der Dumme bestraft, wenn er es wiederum nicht besser weiß.
Daher meinte ich auch, dass man am Besten da hinfährt, wo man Vertrauen zu hat und wo man auch fair reden kann, falls ein Mangel erkannt wird, was zu machen wäre.

Gruß

Sven

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06 Feb. 2024 08:36 #329199 von PanTau

Unabhängig von dieser Regelung bin ich doch nicht so blöd und fahre zu einem Prüfstützpunkt. Damit sich Prüfer und Werkstatt noch die Hand geben. Wer sich abzocken lassen wiil, dann bitte schön.
Ich fahre zu meinem Prüfer des Vertrauens und da wird ehrlich geschaut und drüber gesprochen und gut ist es.

Hallo Sven, 

kannst Du das mal erläutern?

Was ist für Dich ein Prüfstützpunkt? Wenn Du TÜV, Dekra, KÜS usw. meinst, ist da aber keine Werkstatt unter gleichem Dach, der man Aufträge zuschanzen könnte. 

Wo erreichst Du den Prüfer Deines Vertrauens? Bei ihm zuhause? Gewährt er Dir Einblick in seine Dienstpläne, damit er auch nicht im Urlaub ist, wenn Du Dein Auto vorführst? 

Ich bin wirklich ratlos, was Du meinst!

 

VG
Frank

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06 Feb. 2024 09:11 #329200 von gelberbenz
Hallo Frank
ein Prüfstützpunkt ist eine Werkstatt bei dem der Prüfer in die Werkstatt kommt und dort die Autos prüft. Wenn dann was nicht in Ordnung ist kann die Werkstatt das gleich beheben und es ist keine 2. Vorführung nötig .

Grüsse Werni

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