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E Auto wird wieder zum Verbrenner
3 Jahre 1 Monat her - 3 Jahre 1 Monat her #321670
von Ewald
Ewald antwortete auf E Auto wird wieder zum Verbrenner
Hallo,
also wenn man einen direkten Vergleich zwischen Verbrenner und E- Autos zieht, ohne die Peripherie zu betrachten, dann entzünden sich Elektroautos um ein Vielfaches öfter. Es ist so viel Energie in der Batterie gespeichert und es gibt verschiedenste Möglichkeiten, dass diese unkontrolliert entweicht.
Ein Tank entzündet sich nicht von allein, ein geladener Speicher schon.
Die hier herangezogenen Punkte, Kabelbrand, etc, die dem Verbrenner angelastet werden und nur dazu führen, dass der Verbrenner überhaupt genannt werden kann, haben nichts mit der Antriebsform zu tun und sind bei beiden Antriebsformen zu finden. Da e-Autos im Schnitt neuer sind, gibt es dort noch wenige auf Kabelbrände zurück zu führende Probleme, da kommt noch alles von der Batterie aber bei gleichem Alter steigt auch da die Wahrscheinlichkeit zusätzlich.
Speicher können sich durch diverse Probleme entzünden, Temperatur (vor kurzem ist ein Prüfstand abgebrannt, weil ein Speicher eskaliert hat. Das war eine Temperatur die im Hochsommer in jedem parkendem Fahrzeug erreicht wird); mechanische Belastungen, durch Crash, durch Swelling und deren Dauerbelastung auf das System, durch Toleranzen in der Fertigung der Zellen, durch Reste der Fertigung (Unsauberkeiten, etc), ein System wird ja bewusst neuerdings für eine gewisse Spanstärke ausgelegt (damit der Dreck der Fertigung mit abgesichert wird), chem. Zelleigenschaften, etc.
Alle Hersteller, OEMs, Zulieferer stecken in den Kinderschuhen und es gibt so viele Probleme. Weiter, durch den starken Umbruch und den internationalen Veränderungen im Automotivebereich und dem damit einhergehenden Kostendruck, wird die Qualität drastisch runter gesetzt, Tesla fing an (die verbauen wirklich Müll im Vergleich), die Chinesen haben nachgezogen und die Deutschen haben riesige Probleme dem Preisdruck zu folgen.
Die Aussage, dass beide Antriebsformen gleich gefährdend sind ist absolut falsch und jede techn. Auswertung wiederlegt das in den Medien gezeigte Bild. Klar können irgendwelche zusätzlichen Bereiche mit aufgenommen werden, damit der Verbrenner überhaupt genannt werden kann, dies hat aber nichts mit der Antriebsform zu tun.
Ich bin seit inzwischen einigen Jahren in der Entwicklung von Elektroautos maßgeblich beteiligt und würde mir aus freien Stücken kein E- Auto kaufen. Klar machen die Dinger Spaß aber wenn man hinter das schicke Blech schaut, wird einem Angst und das diese halbgare Technik politisch gewollt auf alles ausgerollt wird, ist eine umweltpolitische und technische Katastrophe. Zum Glück kommt nach dem e- Auto dann wieder eine andere, „noch bessere“ Antriebesform. Die Autos müssen ja verkauft werden.
Beste Grüße
Dennis
PS: Versicherer kennen genau die Problematik aber die werden bestimmt nichts gegen die neuen Fahrzeuge sagen, die wollen ja Gewinn machen. Viele neue E- Autos = gleich viel neues Geld. Wenn die Dinger brennen ist das egal, dann werden die Prämien für die Kunden angepasst.
also wenn man einen direkten Vergleich zwischen Verbrenner und E- Autos zieht, ohne die Peripherie zu betrachten, dann entzünden sich Elektroautos um ein Vielfaches öfter. Es ist so viel Energie in der Batterie gespeichert und es gibt verschiedenste Möglichkeiten, dass diese unkontrolliert entweicht.
Ein Tank entzündet sich nicht von allein, ein geladener Speicher schon.
Die hier herangezogenen Punkte, Kabelbrand, etc, die dem Verbrenner angelastet werden und nur dazu führen, dass der Verbrenner überhaupt genannt werden kann, haben nichts mit der Antriebsform zu tun und sind bei beiden Antriebsformen zu finden. Da e-Autos im Schnitt neuer sind, gibt es dort noch wenige auf Kabelbrände zurück zu führende Probleme, da kommt noch alles von der Batterie aber bei gleichem Alter steigt auch da die Wahrscheinlichkeit zusätzlich.
Speicher können sich durch diverse Probleme entzünden, Temperatur (vor kurzem ist ein Prüfstand abgebrannt, weil ein Speicher eskaliert hat. Das war eine Temperatur die im Hochsommer in jedem parkendem Fahrzeug erreicht wird); mechanische Belastungen, durch Crash, durch Swelling und deren Dauerbelastung auf das System, durch Toleranzen in der Fertigung der Zellen, durch Reste der Fertigung (Unsauberkeiten, etc), ein System wird ja bewusst neuerdings für eine gewisse Spanstärke ausgelegt (damit der Dreck der Fertigung mit abgesichert wird), chem. Zelleigenschaften, etc.
Alle Hersteller, OEMs, Zulieferer stecken in den Kinderschuhen und es gibt so viele Probleme. Weiter, durch den starken Umbruch und den internationalen Veränderungen im Automotivebereich und dem damit einhergehenden Kostendruck, wird die Qualität drastisch runter gesetzt, Tesla fing an (die verbauen wirklich Müll im Vergleich), die Chinesen haben nachgezogen und die Deutschen haben riesige Probleme dem Preisdruck zu folgen.
Die Aussage, dass beide Antriebsformen gleich gefährdend sind ist absolut falsch und jede techn. Auswertung wiederlegt das in den Medien gezeigte Bild. Klar können irgendwelche zusätzlichen Bereiche mit aufgenommen werden, damit der Verbrenner überhaupt genannt werden kann, dies hat aber nichts mit der Antriebsform zu tun.
Ich bin seit inzwischen einigen Jahren in der Entwicklung von Elektroautos maßgeblich beteiligt und würde mir aus freien Stücken kein E- Auto kaufen. Klar machen die Dinger Spaß aber wenn man hinter das schicke Blech schaut, wird einem Angst und das diese halbgare Technik politisch gewollt auf alles ausgerollt wird, ist eine umweltpolitische und technische Katastrophe. Zum Glück kommt nach dem e- Auto dann wieder eine andere, „noch bessere“ Antriebesform. Die Autos müssen ja verkauft werden.
Beste Grüße
Dennis
PS: Versicherer kennen genau die Problematik aber die werden bestimmt nichts gegen die neuen Fahrzeuge sagen, die wollen ja Gewinn machen. Viele neue E- Autos = gleich viel neues Geld. Wenn die Dinger brennen ist das egal, dann werden die Prämien für die Kunden angepasst.
Letzte Änderung: 3 Jahre 1 Monat her von Ewald.
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3 Jahre 1 Monat her #321681
von Mangouman
In Amsterdam dürfen demnächst keine Ozeandampfer mehr anlegen, da man neben den tausenden Passagieren die über Amsterdam herfallen,
drauf gekommen ist, dass u.a. die CO² Emmision von einem Ozeandampfer pro Tag etwa dem von ca. 30.000 LKWs entspricht.
Die Ironie ist beinahe zentimeterdick, denn es werden die für die Umwelt so tollen e-Autos vom Maximalstinker am Zielhafen angeliefert.
Gruß Stefan (Mango)
<•> Königlich Bayerisch <•>
Mangouman antwortete auf E Auto wird wieder zum Verbrenner
In diesem Fall ist das Transportmittel interessanter.....und die preiswerteren unten sind abgesoffen.
Hat eigentlich bereits jemand berechnet, wie weit welche Anzahl von Verbrennern hätte fahren können, bis die selbe Menge an Abgasen und Emissionen entstanden wäre wie bei diesem Brand?
In Amsterdam dürfen demnächst keine Ozeandampfer mehr anlegen, da man neben den tausenden Passagieren die über Amsterdam herfallen,
drauf gekommen ist, dass u.a. die CO² Emmision von einem Ozeandampfer pro Tag etwa dem von ca. 30.000 LKWs entspricht.
Die Ironie ist beinahe zentimeterdick, denn es werden die für die Umwelt so tollen e-Autos vom Maximalstinker am Zielhafen angeliefert.
Gruß Stefan (Mango)
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3 Jahre 1 Monat her #321689
von Chromix
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha
Chromix antwortete auf E Auto wird wieder zum Verbrenner
Weil es den Verantwortlichen der Stadt gerade gut in den Kram passt, wird das Umweltargument ins Feld geführt. Wie armselig!
Oder schliessen die Niederländer jetzt auch den größten Containerhafen Europas in Rotterdam, wo täglich 80 (!!!) Containerschiffe ankommen?
Und zur Brandgefahr bei Elektrofahrzeugen:
"Ein großes US-Versicherungsunternehmen hat eine Studie zu dem Thema in Auftrag gegeben. Dabei wurden alle verfügbaren Daten miteinbezogen, um die Feuerunfälle nach Auto und nach Antriebstyp zu ordnen. Die Studie kam zu dem Schluss, dass bei Hybridautos am öftesten Feuer ausbrechen, am wenigsten allerdings bei Elektroautos. Demnach gibt es pro 100.000 verkaufter Autos: 3.474 Brände bei Hybridautos, 1.529 Brände bei Autos mit Verbrennungsmotoren und 25 Brände bei Elektroautos."
(Quelle)
Ja, die Akkus können sich selbst entzünden, aber daß das kein häufig vorkommendes Problem sein kann, kann man sich leicht selbst ausrechnen.
Gut 40 Millionen Haushalte gibt es in Deutschland und in jedem finden sich sicher mehr als 10 Lithium-Ionen-Akkus, vom Elektroauto und dem E-Bike über zahlreiche akkubetriebene Werkzeuge bis zur elektrischen Zahnbürste und dem Bluetooth-Headset. Damit sind rund 1/2 Milliarde Lithium-Ionen-Akkus allein in Deutschland im Einsatz.
Wäre die Selbstentzündung so häufig wie das gerne suggeriert wird, müssten täglich Hunderte von Wohnungen, Häusern und Garagen deswegen abbrennen.
Hälsningar,
Lutz
Oder schliessen die Niederländer jetzt auch den größten Containerhafen Europas in Rotterdam, wo täglich 80 (!!!) Containerschiffe ankommen?
Und zur Brandgefahr bei Elektrofahrzeugen:
"Ein großes US-Versicherungsunternehmen hat eine Studie zu dem Thema in Auftrag gegeben. Dabei wurden alle verfügbaren Daten miteinbezogen, um die Feuerunfälle nach Auto und nach Antriebstyp zu ordnen. Die Studie kam zu dem Schluss, dass bei Hybridautos am öftesten Feuer ausbrechen, am wenigsten allerdings bei Elektroautos. Demnach gibt es pro 100.000 verkaufter Autos: 3.474 Brände bei Hybridautos, 1.529 Brände bei Autos mit Verbrennungsmotoren und 25 Brände bei Elektroautos."
(Quelle)
Ja, die Akkus können sich selbst entzünden, aber daß das kein häufig vorkommendes Problem sein kann, kann man sich leicht selbst ausrechnen.
Gut 40 Millionen Haushalte gibt es in Deutschland und in jedem finden sich sicher mehr als 10 Lithium-Ionen-Akkus, vom Elektroauto und dem E-Bike über zahlreiche akkubetriebene Werkzeuge bis zur elektrischen Zahnbürste und dem Bluetooth-Headset. Damit sind rund 1/2 Milliarde Lithium-Ionen-Akkus allein in Deutschland im Einsatz.
Wäre die Selbstentzündung so häufig wie das gerne suggeriert wird, müssten täglich Hunderte von Wohnungen, Häusern und Garagen deswegen abbrennen.
Hälsningar,
Lutz
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3 Jahre 1 Monat her #321691
von Ewald
Ewald antwortete auf E Auto wird wieder zum Verbrenner
Hallo,
die Autoakkus möchte ich nicht mit den häufig vorkommenden Handyakkus vergleichen, diese sind sicherlich sehr sicher, haben aber auch sehr wenig Energie gespeichert und sind vergleichsweise simpel aufgebaut. Als sicher würde ich das Thema Speicher im Automobil noch nicht betrachten.
Bei den Containerschiffen bin ich absolut bei Lutz, diese Dinger, die täglich bis zu 200t Schweröl pro Schiff in die Umwelt hauen, sind eine der größten Umweltkatastrophen. Schön, dass wir inzwischen für die Energiewende Kohle aus u.a. Australien per Schiff und das Erdgas u.a. aus Kanada, USA, etc. importieren. Wie umweltfreundlich war dagegen Nordstream.
Viele Grüße
Dennis
die Autoakkus möchte ich nicht mit den häufig vorkommenden Handyakkus vergleichen, diese sind sicherlich sehr sicher, haben aber auch sehr wenig Energie gespeichert und sind vergleichsweise simpel aufgebaut. Als sicher würde ich das Thema Speicher im Automobil noch nicht betrachten.
Bei den Containerschiffen bin ich absolut bei Lutz, diese Dinger, die täglich bis zu 200t Schweröl pro Schiff in die Umwelt hauen, sind eine der größten Umweltkatastrophen. Schön, dass wir inzwischen für die Energiewende Kohle aus u.a. Australien per Schiff und das Erdgas u.a. aus Kanada, USA, etc. importieren. Wie umweltfreundlich war dagegen Nordstream.
Viele Grüße
Dennis
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3 Jahre 1 Monat her #321699
von Chromix
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
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Buddha
Chromix antwortete auf E Auto wird wieder zum Verbrenner
Hallo Dennis,
das mit den Handyakkus sehe ich etwas anders. Erinnert sich niemand mehr an Samsungs Desaster mit Galaxy Note 7 Smartphones, die in Flammen aufgingen?
Der verlinkte Artikel beschreibt sehr schön die Hintergründe, die auch gleichzeitig das Grundproblem sind: man will immer mehr Kapazität auf immer weniger Raum und dann gibt es eben keine Toleranzen für Fehler mehr.
Daß die Lithium-Ionen-Speichertechnik im Auto der Weisheit letzter Schluß ist, bezweifle ich ebenfalls. Der Akku muß, je nach Umgebungs- und Lade-/Entladebedingungen, aufwändig gekühlt oder beheizt werden, damit er optimal funktioniert.
Was übrigens auch (neben dem Gewicht) der Grund dafür ist, daß man nicht beliebig große Kapazitäten in Fahrzeugen verbauen kann. Der Aufwand für die Konditionierung des Akkus steigt sonst überproportional so stark an, daß von der verbauten Mehrkapazität kaum noch etwas übrig bleibt.
Hälsningar,
Lutz
das mit den Handyakkus sehe ich etwas anders. Erinnert sich niemand mehr an Samsungs Desaster mit Galaxy Note 7 Smartphones, die in Flammen aufgingen?
Der verlinkte Artikel beschreibt sehr schön die Hintergründe, die auch gleichzeitig das Grundproblem sind: man will immer mehr Kapazität auf immer weniger Raum und dann gibt es eben keine Toleranzen für Fehler mehr.
Daß die Lithium-Ionen-Speichertechnik im Auto der Weisheit letzter Schluß ist, bezweifle ich ebenfalls. Der Akku muß, je nach Umgebungs- und Lade-/Entladebedingungen, aufwändig gekühlt oder beheizt werden, damit er optimal funktioniert.
Was übrigens auch (neben dem Gewicht) der Grund dafür ist, daß man nicht beliebig große Kapazitäten in Fahrzeugen verbauen kann. Der Aufwand für die Konditionierung des Akkus steigt sonst überproportional so stark an, daß von der verbauten Mehrkapazität kaum noch etwas übrig bleibt.
Hälsningar,
Lutz
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3 Jahre 1 Monat her #321764
von wusel-53
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Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike
wusel-53 antwortete auf E Auto wird wieder zum Verbrenner
Wen ihr schon auf die Containerschiffe schießt (da bin ich übrigens voll bei euch), vergesst die Kreuzfahrtschiffe nicht. Containerschiffe machen ja noch Sinn und da wird man auch nicht drauf verzichten können. Dass sieht bei Kreuzfahrtschiffen aber komplett anders aus, völlig sinnbefreit, auch wenn viele eine Kreuzfahrt schön finden, machen sie nur bei der Schaffung von Arbeitsplätzen sinn. Nur wenige haben bisher umweltfreundlichere Antriebe.Hallo,
die Autoakkus möchte ich nicht mit den häufig vorkommenden Handyakkus vergleichen, diese sind sicherlich sehr sicher, haben aber auch sehr wenig Energie gespeichert und sind vergleichsweise simpel aufgebaut. Als sicher würde ich das Thema Speicher im Automobil noch nicht betrachten.
Bei den Containerschiffen bin ich absolut bei Lutz, diese Dinger, die täglich bis zu 200t Schweröl pro Schiff in die Umwelt hauen, sind eine der größten Umweltkatastrophen. Schön, dass wir inzwischen für die Energiewende Kohle aus u.a. Australien per Schiff und das Erdgas u.a. aus Kanada, USA, etc. importieren. Wie umweltfreundlich war dagegen Nordstream.
Viele Grüße
Dennis
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Thorsten
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