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Nockenwellenwechsel M103
Nein, schön, daß Deine Heizung wieder geht, paßt jahreszeitlich ja auch gerade richtig. Mit dem Öl hat das aber wohl wenig zu tun. Daß der Öldruck bei Leerlauf jetzt satter dasteht, ist aber logisch erklärbar. Die 50iger Viskosität läßt das Öl bei hohen Temperaturen eben dickflüssiger bleiben als die 40iger-Öle, was sich beim Leerlauf-Öldruck schon bemerkbar macht. Auch ich hatte nach dem Wechsel von 10W40 auf 10 W 60 einen um ca. 0,4 bar höheren Minimalöldruck bei heißem Motor. Beim nächsten Wechsel im Frühjahr kommt trotzdem wieder profanes 10 W 40 hinein.
Gruß, Heinz
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Es gibt da doch ne anders/besser oberflaechengehaertete Serie an Nockenwellen von DC ... die haben irgendnen Buchstaben auf der Stirn eigeschlagen, oder? Kam damals als Antwort auf die vermehrten NW-Schaeden ... steht auch irgendwo im Engelen.
Ciao,
Carsten
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natürlich gab es auch schon Mitte der 80er erstklassiges Vollsynthetiköl und ich bin mir sicher das die meisten Nockenwellenschäden mit diesem Spitzensaft erst garnicht entstanden wären. Die anders gehärteteten Wellen gabs erst ab 3.89, also erst nach Auslauf der 107er.
Mit Nocknwellenproblemen hatten seinerzeit allerdings nicht nur die 300er zu tun sondern auch die Vierzylinder und auch die Achtzylinder.
Wolfgang
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- Mad_Eye_Moody
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Mit Motoröl hatte das nix zu tun !
Die meisten "Stand-107er" kamen damals wohl nicht mehr in den Genuss der Umrüstung und somit ist es halt nicht immer von Vorteil, ein wenig gefahrenes Exemplar zu besitzen.
Bei den Vierzylindern war es dasselbe, mein 190E von 1986 begann damals nach rund 110.000 wie ein 190D zu klingen. Kulanz war leider nicht mehr drin und somit habe ich selbst die Teile gegen besser gehärtete getauscht. Die Nocken waren so eckig, dass es einem grauste. Aber das ist normal, denn ist die hauchdünne Härteschicht erstmal weg, geht der Rest rasend schnell.
Und vom 0W-Öl würde ich dringend abraten, zumindest bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb, was wohl die meisten von uns fahren. Durch die überfette Kaltstartanreicherung unserer schon rund 20 Jahre alten Kisten wird das Öl doch recht stark verdünnt. Und ein Öl, dass eh schon dünn ist wie Wasser, noch weiter zu verdünnen, führt schnell zum Schmierfilmriss. Einfaches 10W-40 ist nach wie vor das Beste (und billigste) für unsere Schätzchen.
Vom High-Tec Motor sind unsere 107er meilenweit entfernt, auch wenn ich den Eindruck habe, dass manche das einfach nicht wahrhaben wollen
Einen schnell vorübergehenden Winter wünscht Euch
Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael
280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette
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Ein gutes Vollsynthetiköl ist in allen Eigenschaften den mineralischen Ölen haushoch überlegen und verfügt über den gesamten Nutzungszeitraum über wesentlich mehr Reserven.
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem.
Warum soll man seinen Motor eigentlich immer diese altertümliche Billigsuppe gönnen, wenns halt besseres gibt.
Wolfgang[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : driver am 31-10-2006 17:29 ]
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Ob eine Viskositaetsaenderung durch Olverduennung dem entgegenwirkt oder eher nicht, das steht auf nem anderen Blatt, schliesslich soll das Oel schmieren, nicht der Sprit.
Inwieweit ein 0W-Oel fuer ein ausgewiesenes Schoenwetterauto ohne Winterbetrieb sinnvoll ist, soll jeder selbst entscheiden ... genauso wie ein 50er- oder 60er-Oel sicher in nem thermisch und thermodynamisch hochbelasteten Turbo seinen Sinn hat ... aber in nem popeligen 6-Zylinder-Cruiser der selten hoch gedreht wird und der nie wirklich heiss wird, geht auch weniger. Oder faehrt hier jemand die Nordschleife regelmaessig unter 10min mit nem 107er?
Gutes Oel ist mehr als nur ein weiter Viskositaetsbereich, der Additiv-Cocktail, der Langzeitstabilitaet, Oxidationsfestigkeit und Schwebung des Drecks ermoeglicht ist nicht minder wichtig. Das kann auch ein sehr gutes mineralisches Oel ... wenns eben nur sehr gut ist, z.B. das LiquiMoly HC7 wird in dem Zusammenhang oft genannt.
Aber ... falsch machen kann man mit nem teuren Oel nicht viel, auch das ist sicher richtig. Meiner hat nur mit teurem Oel mehr Oelverbrauch gehabt ...
Ciao,
Carsten
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Wolfgang
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Naja, ich gehe vom Ersparten lieber mit meiner Frau gut essen und der Doppelnocker klingt trotzdem gut
> klickst Du hier
Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael
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´ne tolle Liste...DIESEL-Öle im 107er
dass sagt schon alles...
Jrüsse Stefan
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Und ein Dieselöl hat ja auch ein besseres Schmutztragevermögen, sicher also kein Nachteil im verschlammten Kurzstreckenmotor.
Und habt Ihr gewusst, dass von der Verwendung von 0W-XX sogar bei Biodiesel-Fahrzeugen laut einschlägiger Internetauskünfte dringend abgeraten wird? Biodiesel hat einen höheren Siedepunkt und verdampft fast gar nicht mehr aus dem Motoröl. Häufigere Wechselintervalle sind daher angeraten aufgrund nochmaliger Ölverdünnung des "Dünn wie Wasser Öls" 0W-XX und Gefahr von Schmierfilmriss (!). Genau wie beim Kurzstrecken-Benzinmotor.
Mein Tipp: Immer alles von beiden Seiten beleuchten und gängige Foren abklappern
*** Mad ***[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Mad_Eye_Moody am 04-11-2006 05:18 ]
Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael
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Wolfgang
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die Firma Aral hat im übrigen einen sehr gut gemachten Ölratgeber, der mit den Stammtischweisheiten aufräumt und im übrigen das 0W-40 Vollsynthetik für den 300er empfiehlt.
Exzellent war da auch ein Artikel, auf den von hier (oder war es von einem anderen Forum) verwiesen wurde. Autor des originalen Artikels bei motor-talk o.ä. nannte sich Doktor Benz und schien von der Materie wirklich Ahnung zu haben - ich tippe auf LiquiMolly-Mitarbeiter. Dies war aber kein Werbeartikel für LM sondern befasste sich mehr mit den allg. üblichen Kommentaren à la Mad Moody.
Unbedingt lesenswert. Fazit war das, was Wolfgang sagt.
Gruß
Holger
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