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560SL BJ86 mit sehr hohem CO-Gehalt im Leerlauf -> Tips und Hinweise?
wie gesagt, das passiert schon mal, vor allem bei den 560ern mit genullter Schlüsselnummer.
Bei deinen Abgaswerten war da auch bestimmt keine böse Absicht dahinter, hat ja keiner Nutzen von Mogeleien wenn alles in Ordnung ist.
Gruß
Christian
Gruß
Christian
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und jetzt noch ein richtiger Messbericht, von diesem Jahr.
Grüße Martin
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Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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erst einmal vielen Dank für eure Beiträge. Das mit dem 0,1% Grenzwert scheint dann wohl ein Fehler zu sein, da auch Mercedes selbst keinen anderen Wert als die 0,5% CO-GEhalt bei Leerlauf kennt.
Heute habe ich mich mit dem Oszi bewaffnet um mir das Tastverhältnis an der X11 Diagnosebuchse anzuschauen.
Bei eingeschalteter Zündung - ohne laufenden Motor - sollte dieses bei 70% liegen, da das fehlende TD-Sgnal eben diesen Fehler erzeugt.
Anbei mein Oszi-Bild:
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Ich definiere das Tastverhältnis mit Einschaltdauer im Verhältnis zur Gesamtdauer. Damit dürfte das Tastverhältnis bei 30% liegen, was auf den Kühltmittelsensor B11/2 hindeutet. Da sowohl direkt am Kühlmittelsensor als auch am Stecker des KE-Steuergerätes die geforderten ca. 2,5kOhm gemessen werden konnte, ergab dies kein schlüssiges Bild.
Ich habe darauf den Stecker am Kühlmittelsensor abgezogen und die Zündung nochmals eingschaltet (ohne laufendem Motor) und folgendes Oszi-Bild erhalten:
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Also wenn der fehlende Sensor lt. WIS-Fehlerbeschreibung ein Tastverhältnis von 30% erzeugen soll, dann war das vorherige Tastverhältnis wohl 70%. Was bei nicht laufendem Motor OK wäre.
Damit bin ich mit meinem Latein vorerst am Ende und muss mich erst mal wieder belesen wie ich weiter vorgehen könnte. Weitere Tips und Hinweise nehme ich gerne an.
Viele Grüße aus Rosenheim
Uwe
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Mercedes definiert das Tastverhältnis umgekehrt, d.h. Ausschaltzeit im Verhältnis zur Gesamtzeit. Dein erstes Oszibild zeigt also vollkommen korrekt die erwarteten 70% an.
Hälsningar, Lutz
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha
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vielen Dank für deine umgehende Antwort.
Somit passt alles zusammen. Wäre auch zu schön um wahr zu sein, wenn es nur an einem popeligen Sensor gelegen hätte.
Meine Frage wäre jetzt, ob ich mit dieser Erkenntnis nun die Elektronik - inklusiv der Sensoren - als Fehlerquelle ausschliessen kann und eher im "mechanischen Bereich" suchen muss?
Viele Grüße
Uwe
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Du musst die Lambdaregelung bei laufendem Motor bei Leerlaufdrehzahl und bei 2500 U/min prüfen und die Werte miteinander vergleichen:
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Die Details dazu stehen im WIS 07.3-105.
Hälsningar, Lutz
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Buddha
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nochmals vielen Dank für deine sehr hilfreichen Hinweise.
Ich werde aus dem Dokument 07.3-105 nicht so recht schlau. Mir ist nicht klar, wie ich die Lambdaregelung testen muss. Lt. dem Dokument wird ein Regelungstester an der X11 Buchse angeschlossen. Dort kann ich jedoch nur das Tastverhältnis überprüfen.
Im Dokument, insbesondere in der Tabelle, ist jedoch ein Strombereich angegeben.
Mir ist jetzt nicht klar, was ich messen soll und welche Mittelwerte nur in dem Breich 5 < x < 15 voneinander abweichen dürfen. Soll ich die Mittelwerte der Tastverhältnisse miteinander vergleichen oder die MIttelwerte des Stromes durch die Lamdasonde?
Viele Grüße aus Rosenheim
Uwe
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ich habe jetzt das Tastverhältnis im Leerlauf gemessen. Nach anfänglichen 50% (für wenige Sekunden) ist das Tastverhältnis dauerhaft bei 100% geblieben.
Bei erhöhtem Leerlauf schwankt das Tastverhältnis so bei ca. 70% recht hektisch.
Ich werde mich jetzt einmal der O2 Sonde widmen, d.h. gemäß den vorgegebenen Prüfschritten vorgehen.
Hätte mir jemand die Ersatzteilnummer dieser O2 Sonde für meinen 560SL Bj 86?
Viele Grüße aus Rosenheim
Uwe
p.s. im Grunde macht die Suche ja Spass, da man sich mit allerlei neuen Themen beschäftigen muss und somit sein Fahrzeug besser kennenlernt. Blöd ist halt nur der Zeitdruck aufgrund der 1-Monatsfrist für die Nachuntersuchung. Der TüV - in seiner unendlichen Großzügigkeit - erklärt nach einem Monat auch seine durchgeführte HU für ungültig, so dass nochmals das große Programm - mit zwischenzeitlich 110 EUR Gesamtkosten fällig wird.
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auch auf die Gefahr, dass ich hier Selbstgespräche führe, so kann es dem einen oder anderen Forumsleser doch ein paar wertvolle Hinweise geben, wenn er sich einmal in einer ähnlichen Situation befinden sollte.
Die O2-Sonde habe ich durchgemessen und im Leerlauf geprüft. Sowohl die Heizwendel der Sonde besitzt den vorgegeben Widerstand als auch die Sonde liefert die geforderte Spannung. Im angeschlossenen Zustand sieht man auch die Spannungsschwankungen. Ob die Heizwendel mit Spannung vom Kraftstoffrelais versorgt wird, muss ich noch messen. Da aber die Sonde selbst ca. 800mV liefert, erwarte ich mir hier keine Überraschungen.
Das Oszi-Bild des KE-Signals hat mir keine Ruhe gelassen. Das Signal zeigt ein Rechtecksignal, welches durch einen Kondensator abgegriffen wird. Das macht keinen Sinn. Nach einigem Überlegen war der Punkt gefunden. An der X11 Buchse fehlte die Masse, da sich die Masseschraube neben der Zündspule gelöst hat.
Nun habe ich sowohl am an der X11 Buchse an dem KE- als auch am TD-Signal einen "schönen" Rechteck.
Als nächstes werde ich die Masseverbindung am KE-Steuergerät überprüfen.
Leider hat die festgeschraubte Masse (W3) mein Problem noch nicht gelöst. Das KE-Signal zeigt nach dem Start ein Tastverhältnis von 50%, danach macht es hörbar "Klick" und dann wandert das Tastverhältnis gen 99%. Dort bleibt es im Leerlauf auch. Im erhöhten Leerlauf wandert es in Richtung 70%.
Viele Grüße aus Rosenheim
Uwe
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lies Dir mal den von mir gestarteten Thread zu diesem Thema durch, vielleicht hift Dir das weiter. Die Probleme scheinen ja recht ähnlich zu sein.
Lambdasonde hatte ich auch getauscht, hat aber nix gebracht.
Hälsningar, Lutz
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Buddha
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bei Tastvehältnis 100 % im Leerlauf ist die Regelung im Fettanschlag, was ja dein Abgaswert bestätigt.
Ich würde eine neue Lambdasonde probieren.
Gruß
Christian
Gruß
Christian
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Rudiger
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neue Bosch-Lambdasonde habe ich nun montiert. Das Problem ist geblieben.
@Lutz
Wie muss ich vorgehen um an die Einstellschraube zu gelangen?
Wenn sonst noch jemand einen Tip hat - gerne.
Viele Grüße aus Rosenheim
Uwe
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das mit der Einstellschraube habe ich gefunden. Bevor ich nun daran drehe, würde ich das Ganze auch verstehen wollen.
Mit der Einstellschraube verändere ich die Grundstellung der "Hebelei" Luftmengenmesser zu Steuerkolben. Die Elektronik verändert dann über das EHS die Position des Steuerkolbens noch zusätzlich in einem gewissen Bereich, in Abhängigkeit der externen Sensoren.
Mir ist nicht klar, warum meine Regelung am 100%-Anschlag hängt. 100% bedeutet doch, dass der Steuerkolben noch weiter ausgelenkt wird und noch mehr Kraftstoff eingespritzt wird. Darum ist mein CO-Wert zu hoch. Die Steuerung muss doch der Ansicht sein, dass mein Gemisch zu mager ist und versucht dies auszuregeln, oder?
Wir kann ich sowas durch das Drehen an der Einstellschraube denn überhaupt korrigieren?
Viele Grüße aus Rosenheim
Uwe
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das Steuergerät und der EHS verändern nicht die Position des Steuerkolbens, nur den Differenzdruck im Mengenteiler. Der Steuerkolben macht die Öffnung der Schlitze und das EHS den Druckunterschied. Beides zusammen bestimmt die Druchflussmenge.
Du kannst auch das Steuergerät abziehen, dann sollte die KE-Jetronic laufen. Wenn die Grundposition des Steuerkolbens nicht stimmt, kann das Steuergerät das über den Differenzdruck nicht mehr ausgleichen, da dann die Öffnung zu groß ist und selbst ein niedriger Differenzdruck zu viel Sprit durchfließen lässt.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
Fast alles zu Zündung und Jetronic auf jetronic.org
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ich glaub ich hab's jetzt. Ich bin wieder von einem falschen Tastverhältnis ausgegangen. Das Tastverhältnis des KE-Signals definiert sich durch Ausschaltdauer / Gesamtdauer. Somit liegt mein Tastverhältnis bei nahezu 0%. Jetzt passt auch Theorie und Praxis wieder zusammen.
Mein Gemisch ist zu fett (siehe zu hoher CO-Wert) und die Elektronik versucht das Gemisch abzumagern. Das Gemisch ist aber viel zu fett, so dass die Elektronik im Anschlag ist.
Jetzt geht es darum, den / die Übeltäter zu finden, d.h. durch welchen Weg kommt fälschlicherweise zuviel Kraftstoff in den Ansaugtrakt. Sofern ich die KE-Jetronik richtig verstanden habe wären mögliche Ursachen:
1) undichter Steuerkolben (Verschleiss) oder gealterter Dichtring
2) undichtes (Kalt-)startventil
3) falsche Gemischeinstellung im Leerlauf
Da das Gemisch nur im Leerlauf zu fett ist, könnte man dann 1) und 2) ausschliessen?
Habe ich noch eine mögliche Fehlerquelle vergessen?
Den Dichtring für den Steuerkolben werde ich sofort bestellen - um ihn im Fall der Fälle parat zu haben. Werde die Nummer mal im WIS heraussuchen.
Und vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt auf meine Fragen zu antworten und meine therapeutisch motivierte Selbstgespräche erträgt
Viele Grüße aus Rosenheim
Uwe
p.s. da dies meine erste AU mit diesem Auto ist, weiss ich nicht, ob das Gemisch falsch eingestellt ist oder im Laufe der Zeit sich etwas negativ verändert hat. Vielleicht hat man für die letze AU auch das Gemisch abgemagert und nach der AU wieder fetter gemacht.
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Dr-DJet schrieb: Du kannst auch das Steuergerät abziehen, dann sollte die KE-Jetronic laufen.
Die KE läuft dann aber nichtmehr,sondern ja die K-Jet..
Immer diese spitzfindigkeiten
Olli
Tut mir leid,ich kann einfach nicht immer das antworten, was Ihr hören wollt -
Matra Murena,Pajero V20,Bmw E32 V8,126er 280 SE,Golf 2 GTI,Audi Cabrio 5 Zyl,Audi S4,Audi A6,Audi RS4,
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wenn es Dich denn glücklich macht ...
Ich will auch gar nicht damit anfangen, dass eine KA-Jetronic einen in den Mengenteiler integrierten Druckregler und einen Warmlaufregler hat, was eine KE-Jetronic mit abgezogenem Steuergerät nicht hat.
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sicherheitshalber solltest Du auch den Systemdruck messen. Ansonsten stimmen Deine Vermutungen.
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Dr-DJet schrieb: Hallo Oli,
wenn es Dich denn glücklich macht ...
Ich will auch gar nicht damit anfangen, dass eine KA-Jetronic einen in den Mengenteiler integrierten Druckregler und einen Warmlaufregler hat, was eine KE-Jetronic mit abgezogenem Steuergerät nicht hat.
Sorry,ich kenn mich halt nicht aus:yes:
Ich kaufe ein "l",für Olli
Olli
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