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560er - optimiertes Kennfeld und ein paar Pferde mehr
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in mir reift gerade die nächste Idee für ein Projekt wenn ich mit meinem Leerlaufsteuergerät fertig bin.
Über einen Arduino sollte man eigentlich über das TD Signal und den Kurbelwellensensor der vorne am Motor verbaut (und sofern der OT von Zylinder 1 gemessen wird) auch errechnen können wo der aktuelle Zündzeitpunkt liegt und das entweder auf eine Speicherkarte oder über die Serielle Schnittstelle loggen und dann auswerten.
Das könnte man dann einmal ohne und einmal mit Unterdruckschlauch machen, dann hätte man zumindest ein grobes Kennfeld. Zumindest die Werte ohne Unterdruck sollten auch reproduzierbar sein. Das mit verschiedenen Widerstandswerten widerholt sollte ein Ergebnis bringen.
Ich schau mir die Signale bei Gelegenheit mal mit meinem Oszi an, da kann ich TD, Kurbelwellensensor und Klemme 1 der Zündspule gemeinsam darstellen, schauen wie die sich zueinander verhalten und ob man draus was errechnen kann.
Das hat mich jetzt auch neugierig gemacht
Gruß,
Ralf
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für das Kennfeld bräuchte es noch einen Unterdrucksensor. denn das ist ja 3-dimensional. Sonst stimme ich Dir voll zu. Der Stecker scheint wirklich nur ein Kodierstecker zu sein, der dem Steuergerät über einen Spannungsteiler halt verschiedene Zustände mitteilt. Der Rest sollte dann in der Software hinterlegt sein.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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ich denke, daß der verlinkte Artikel 5komma6er weitgehend unserer 560er Version entspricht.
Auch die 126er wurden mit festem Selektions-Widerstand nach USA verkauft. Bei dem damaligen schlechten
Sprit wollte man anscheinend kein Risiko eingehen und Klagen vermeiden (oder es war eine Notlösung ).
Ich habe mir den Wahlschalter schon vor Jahren besorgt, aber wie das so ist - wenn etwas perfekt läuft, geht man erst an die wichtigen Dinge ran.
Wenn ich Zeit finde werde ich mal den ZZP bei 2400 Ohm und bei "unendlich" messen.
Gruß Uwe
Auszug aus den Führungskräfte-Informationen von 1987:
Seit 1985 werden vier Versionen gebaut: 300 SL, 420 SL, 500 SL und das Top Modell, der 560 SL !
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aus der Erinnerung hab ich 2 Widerstände in Reihe um den Wert zu erreichen.
Könnte 2,2 und 200 gewesen sein.
Nachsehen geht nicht, ist im Schrumpfschlauch mit Kleber eingebettet.
Ob es unterschiede zwischen unendlich und 2,4 gefühlt gab ?
Nach dem Popo Gefühl gab es damals zwischen Serie und 2,4 einen Unterschied.
Gruß aus Hamburg, Rainer
Gruß aus Hamburg, Rainer
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ohne Unterdruck kann man das Kennfeld an jedem Motortester messen. Einfach nur den Drehzahlbereich durchfahren und die Werte aufschreiben. Man könnte dann auch verschiedene Unterdrücke anlegen. Ist genauer als die Arduino Lösung, da Du dann das Kennfeld systematisch abfahren kannst.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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darüber, dass der Widerstand mit jeder Position höher wird, herrscht Einigkeit.
Den Schluss, dass deshalb mit jeder Position eine höhere Oktanzahl möglich ist, habe ich doch oben beim 500 SL widerlegt. In der Stellung unendlich war der ZZP nicht so früh wie in der Stellung 750 Ohm des 500 SL. Also gilt diese Analogie Widerstand <-> Oktanzahl nicht. Auch wenn es im Internet so stehen sollte. Es sei denn das EZL des 560 SL wäre grundlegend anders als das des 500 SL. Glaube ich eher nicht.
Natürlich kann ich mich vertun / irren, insbseondere bei meiner Matschbirne, triefender Nase und einem Berg von Papiertaschentüchern heute. Dann sollte das aber per Fakten und nicht per Internet aufgezeigt werden. Im Internet schreibt immer gerne einer vom anderen ab.
Und nein: Der Sprit und damit die Verdichtung des 560 SL sind nicht der Grund für die andere Leistung. Beides war 1986 okay. Es waren die Abgasvorschriften.
Übrigens habe ich nicht heraus bekommen, welche Widerstände der 500 SL Schweden nutzte. Wenn das einer weiß ...
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und ich bin fast überzeugt, dass es aus gesetzlichen Gründen in Verbindung mit der damaligen Schlechtspriteinstufung ein Festwiderstand bei den 560ern wurde.
Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix
www.keicher.biz
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ich habe mich übrigens verlesen - nicht beim 560 SL nur bei den Schweden / Schweiz Fahrzeugen.
Die haben keinen eigenen Codier Stecker. Beim ECE Fahrzeug ohne Kat gibt es ein leicht anderes Kennfeld im ZSG für diese beiden Länder.
Anbei ein Auszug aus den Microfiches für den 500 SL MOPF mit EZL. Man erkennt, dass Position 4 und 6 für Kat Fahrzeuge ist. Das sind auch die beiden Festwerte des 560 SL USA (S) und Australien (N). Die Stellung 1, 2 und 3 sind dem ECE Fahrzeug vorbehalten. 1 = Super, 2 = schlechtes Super und 3 = Normal.
Mit der Änderung von 750 auf unendlich springt ihr im Sinne des 500 SL von Super mit Kat auf Super ohne Kat. Also keine andere Oktanzahl. Was das EZL des 560 SL damit macht? Ich weiß es nicht. Der 500 SL springt dabei bei 3500/min um 1° vor OT zurück. Das spricht also nicht für eine höhere Oktanzahl sondern umgekehrt. Die Regel gilt wohl nur bei der Verstellung von Position 6 bis 4 . Danach kommt die neue Codierung 3 bis 1. 7 mit 0 Ohm scheint undefiniert. Anbei AUszug aus Bosch Microfiches.
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eine interessante Diskussion die ihr da führt! Aber das übersteigt unsere "fachlichen" Fähigkeiten. Trotzdem vielen Dank!
Wir lassen es einfach wie es (sereinmäßig) ist und damit fährt unser 560 bisher ja gut.
VG
Stefani&Dirk
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danke für die Info, vielleicht lag es ja noch daran dass wir nur 95 Oktan Sprit im Tank hatten?
VG
Stefani&Dirk
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anbei das gewünschte Kennfeld als dreidimensionales Diagramm.
Vertikal - Zündzeitpunkt
Horizontal - Drehzahl
Tiefe - Unterdruck
Aufgenommen unter realen Fahrbedingungen während einer Ausfahrt. Somit sind alle Betriebszustände (Standgas, Teil- und Volllast, Schub) dabei.
Viele Grüße aus Rosenheim
Uwe
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wie hast Du das aufgenommen?
Unterdruck und Drehzahl könnte ich meiner Frau nach bei der Fahrt mitschreiben lassen, beim Zündzeitpunkt hört es dann aber auf.
Schon mal danke für die Info.
Gruss
JP
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das sieht ja toll aus. Das würde ich auch gerne können.
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Gibt es denn evtl. die Möglichkeit, den von Rolf beschriebenen Schaltbaren Wiederstand eines 500er RÜF Fahrzeugs (war meines Wissens auch im 124er 300E verbaut) in einen 560 SL nachzurüsten?
Das wäre doch mal ne interessante Option...
Gruß aus München,
Heinz
Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren!
1988er Mercedes 560 SL, 2009er Mercedes SLK R171, 1993er Mercedes C 180, 2014er Audi Q3 2,0 TFSI Quattro, 1998er BMW R 1100 GS
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vielen Dank für das schöne 3D-Diagramm.
Der Zündzeitpunkt wird in °KW vor OT dargestellt, richtig?
Dann nimmt mit steigender Drehzahl die Frühzündung zu. Das hätte ich auch so erwartet.
Die Abhängigkeit vom Unterdruck macht mich stutzig:
Laut Diagramm nimmt mit steigendem Unterdruck die Frühzündung zu:
Der Unterduck ist aber antiproportional zur Belastung und daher müsste die Frühzündung mit steigendem Unterdruck abnehmen.
Dadurch, dass das Diagramm leicht pixelig wirkt, scheint es wohl durch experimentelle Ermittlung entstanden zu sein.
Hast Du das selber gemacht, oder wo kommt das her?
VG
Frank
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Hallo,,Hallo Volker,
Gibt es denn evtl. die Möglichkeit, den von Rolf beschriebenen Schaltbaren Wiederstand eines 500er RÜF Fahrzeugs (war meines Wissens auch im 124er 300E verbaut) in einen 560 SL nachzurüsten?
Das wäre doch mal ne interessante Option...
ich war wohl nicht deutlich genug?
Also falls beim 560 SL alles wie beim 500 SL läuft - wofür bisher alles spricht - ist das Bild, das Rolf oben geposted hat, die Webseite 5komma6.de und die Diskussion um mehr Leistung sowie weniger Sprit bei abgezogenem Stecker und die Diskussion um 99 Oktan alles Kokolores . Folgt das EZL des 560 SL den Regeln des 500 SL - wovon stark auszugehen ist - , dann sollten die Popometer beim nächsten Toilettengang neu geeicht werden. Die Frühzündung und damit die mögliche Oktanzahl steigern sich nicht generell mit der Höhe des Widerstands, da gibt es keine direkte lineare Beziehung . Es ist eine digitale Auswertung der Steckposition.
Beim 500 SL (auch 420 SL, 300 SL) gibt es den Stecker mit 7 Positionen. Davon 3 für Fahrzeuge mit Kat und 3 für ECE Fahrzeuge ohne Kat. 750 Ohm entsprechen Super Benzin mit Kat, Unendlich / abgezogener Stecker entsprechen Superbenzin ohne Kat. Der Zündzeitpunkt des 500 SL ohne Kat ist nicht weiter nach vorne verschoben für höhere Oktan, er ist sogar um 1° bei 3500/min nach hinten verschoben. Bitte nicht vergessen, dass das EZL ein digitales Prozessor gesteuertes Zündsteuergerät ist. Der Kodierstecker verrät dem Prozessor wirklich nur über die Widerstände und einen Spannungsteiler die Steckposition. Man hätte auch wie beim Computer eine Jumperleiste machen können. Ist halt nicht den Einsatzbedingungen im Auto gerecht. Hätte man das digital gemacht, hätte man statt eines Eingangs am EZL dann 3 gebraucht. (2³ =
Wir können ja jetzt den Doc750 darum bitten, mit seinem Profi Tool nochmals seine werte Gattin ohne den EZL Stecker los zu schicken. Wenn ich dann von der Fahrt mit und ohne den Stecker die Rohdaten in Excel bekomme, mache ich gerne die Auswertung, wie sich die Zündung verändert. Dass sie dabei um so viele Grad nach früh wandert, dass man statt 95 nun 99 Oktan einsetzen kann, wage ich zu bezweifeln. Man spricht von 2-3 ° je Oktan. Wir bräuchten also 8-12° zusätzliche Frühverstellung.
Zu Deiner Frage nach Nachrüstung des Kodiersteckers. Nicht vorgesehen, aber machbar ist ja alles. Nur wozu? Du tankst doch schon Super und der Stecker 750 Ohm (entspricht Stellung 4 am Codierstecker) ist dafür vorgesehen. Selbst wenn Du nach Australien umziehst, dann wirst Du bestimmt heute Super Benzin bekommen. Deshalb gibt es nur folgende Empfehlung:
- Habt Ihr den 750 Ohm Stecker drin, dann lasst ihn auch drin. Der ist für Super Benzin
- Habt Ihr einen Australien 560 SL, dann steckt dort den 750 Ohm Stecker rein. Dann kommt ihr von Normal Benzin auf Super Benzin. Den Tipp könnt Ihr an alle 560 SL Fahrer Down Under weiter geben.
Myth most probably busted !
Ich würde mich aber freuen, wenn der Doc750 mir die Rohdaten der Fahrt mit und ohne 750 Ohm sowie mit 220 Ohm zur Verfügung stellen könnte. Dann muss ich es nicht selbst mit dem Motortester auf dem Prüfstand messen.
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Der Kodierstecker A 015 545 08 28 für KAT Fahrzeuge ist bei allen EZL Zündschaltgeräten 107 MOPF und 126 MOPF Europa verbaut. Bei den USA / Australien Fahrzeugen gab es auch beim 300 W124 den Einzelstecker, da nur ein Markt und eine Benzinqualität.
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ich bin ab Mitte September wieder im Lande und werde zwei identische Ausfahren - einmal mit und einmal ohne Abgleichstecker - drehen und die Rohdaten gerne zur Verfügung stellen.
Das Invite-Messsystem wird einfach auf die X11-Buchse gesteckt. Hierzu gibt es Messadapter für die O2-Sondenspannung, die Benzindrücke für Ober- und Unterkammer sowie den Unterdruck. Die Daten kann man sich per WLAN live auf dem Handy anschauen und auch aufzeichnen lassen um dann die Werte als CSV-Datei weiterzuverarbeiten.
Viele Grüße aus Rosenheim
Uwe
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um es vollständig zu haben, die Werte von 220 Ohm (Normalbenzin bitte auch).
Was kostet denn dieses Invite Messsystem? Als Ralf das vorschlug, dachte ich noch "Na ja, kann man auch so machen". Aber da müsste ich einen Tag lang das ZSG auf dem Prüfstand alle Unterdrücke und Drehzahlen von Hand durchfahren. Das geht hier ja doch sehr einfach.
Und was passiert mit den sich am kalten Motor verändernden Werten? Wird der der zuerst oder der zuletzt gemessene Wert gespeichert? Oder kannst Du das so triggern, dass es erst am warmen Motor mit der Messung startet?
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Wie würde Loddar Matthäus sagen, "Again what learned"!
Es ist also komplett egal, ob man den Stecker zieht, ihn umbaut oder sonstwas. Es ist einfach gut so wie es ist, dann bleibt das bei mir auch so! Basta!
Volker, ich danke für die Ausführungen.
Mythos zerstört!!!
Gruß aus München,
Heinz
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1988er Mercedes 560 SL, 2009er Mercedes SLK R171, 1993er Mercedes C 180, 2014er Audi Q3 2,0 TFSI Quattro, 1998er BMW R 1100 GS
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