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Welches Motoröl für 1981er 500 SL
- Ulrich62
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die Frage passt hier auch zum Thema: Gibt es Unterschiede beim Öldruck zwischen 0W40 und 15W40? Bei mir ist der Druck mit 15W40 und nach einer längeren Autobahnfahrt bei D (500 U/min) bei 1 bar. Dem Manometer vertraue ich, denn der Geber ist neu. In Stellung N steigt der Druck dann auf ca. 1,5 bar an, während die Drehzahl nur minimal auf 600 U/min ansteigt.
Das 0W40 ist von Grund auf dünnflüssiger und und der Öldruck müßte dann noch kleiner sein, bei wachsendem Verschleiß der Lagerstellen. Ist das so richtig und wie ist es bei Euch mit dem 0-er Öl?
Gruß Ulrich.
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On 2012-03-17 08:21, Ulrich62 wrote:
Hallo zusammen,
die Frage passt hier auch zum Thema: Gibt es Unterschiede beim Öldruck zwischen 0W40 und 15W40? Bei mir ist der Druck mit 15W40 und nach einer längeren Autobahnfahrt bei D (500 U/min) bei 1 bar. Dem Manometer vertraue ich, denn der Geber ist neu. In Stellung N steigt der Druck dann auf ca. 1,5 bar an, während die Drehzahl nur minimal auf 600 U/min ansteigt.
Das 0W40 ist von Grund auf dünnflüssiger und und der Öldruck müßte dann noch kleiner sein, bei wachsendem Verschleiß der Lagerstellen. Ist das so richtig und wie ist es bei Euch mit dem 0-er Öl?
Gruß Ulrich.
Hallo Ulrich!
Nein, das ist nicht korrekt.
Der Öldruck bei 1 Bar bei so geringer (übrigens zu geringer) Drehzahl. Bei den V8 ab 1980 sollte er 630-680 U/min-1, bei den 350 und 450 750 U/min-1 betragen.
Mit der Drehzahl hättest du also vermutlich automatisch im Leerlauf über 1,5 Bar, was völlig normal ist.
Bis 0,5 Bar runter ist es i.O. laut WIS. Da hätte ich aber schon Bedenken.
Das 0W ist nicht dünner. Es ist immer dünn, kalt und heiss.
Es ist also bei niedrigen Temperaturen so flüssig, wie dein Billigöl bei Betriebstemperatur. Insofern sinkt der Öldruck nach dem Kaltstart mit Synth.-Öl schneller als mit dem 15W40.
Oder anders ausgedrückt: Die Kaltstartphase, die am verschleissintensivsten ist, wird durch Synth.-Öl deutlich verkürzt und du kannst den Motor schneller belasten,
Grüße
Matthias
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : josh111 am 17-03-2012 08:38 ]
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On 2012-03-17 08:21, Ulrich62 wrote:
Hallo zusammen,
die Frage passt hier auch zum Thema: Gibt es Unterschiede beim Öldruck zwischen 0W40 und 15W40? Bei mir ist der Druck mit 15W40 und nach einer längeren Autobahnfahrt bei D (500 U/min) bei 1 bar. Dem Manometer vertraue ich, denn der Geber ist neu. In Stellung N steigt der Druck dann auf ca. 1,5 bar an, während die Drehzahl nur minimal auf 600 U/min ansteigt.
Das 0W40 ist von Grund auf dünnflüssiger und und der Öldruck müßte dann noch kleiner sein, bei wachsendem Verschleiß der Lagerstellen. Ist das so richtig und wie ist es bei Euch mit dem 0-er Öl?
Gruß Ulrich.
Die Viskositätsangaben des Öls beschreiben zum einen die Unteregrenze, bei der eine genügend hohe/niedrige Viskosität vorhanden ist und die Obergrenze analog.
So ist ein 0W-40 bei warmem Motor genauso dünnflüssig wie ein 10W-40 ode 15W-40
Nur bei niedrigen Temperaturen unterscheiden sie sich, was die erste Zahl jeweis singalisiert. (Matthias beschrieb es)
Das von den Rennsportfans bevorzugte 10W-60 beispielsweise hat bei sehr hohen Temperaturen (Höchstbelastung) noch deutliche Reserven, ist aber bei sehr niedrigen Temperaturen zäher, weswegen das Warnfahren des Motors hier wichtiger ist.
Die Verwendung von Ölen verschiedener Viskositäten ist auch in der Betriebsanleitung beschrieben, allerdings ohne die damals nicht erhältlichen 0W- .. Öle
Kritisch sollte man die modernen Leichtlauföle de Viskosität 0W-30 betrachten, da die ausschließlich auf moderne Motoren und zur Verbrauchsreduzierung geschaffen wurden. Die sind dann bei höheren Temoperaturen nicht mehr für die älteren Motoren geeignet.
. Gruß - Hartmut .[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : jhwconsult am 17-03-2012 09:39 ]
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Ansonsten nehme ich Persil, nichts wäscht weisser, garantiert vom unabhängigen Forschungsinstitut von Henkel................
Gerd
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On 2012-03-17 09:49, gerd wrote:
Mein Nachbar Klaus fuhr in seinem W116 280SE ein 0W öl, der Öldruck im warmen Zustand rauschte bei Standgas auf unter 1 bar, mit 20W 50 hat er jetzt wieder um 2 bar (der Motor hat wenige tausend km nach Generalüberholung) und läuft ruhiger. Modernes Öl hat Additive die für die alten Mototen nicht geeignet sind.
Ansonsten nehme ich Persil, nichts wäscht weisser, garantiert vom unabhängigen Forschungsinstitut von Henkel................
Gerd
Gerd!
Den Persil-Witz erzähltest du schon.
Dir traue ich ja einigen technischen Sachverstand zu, wenn ich deine Beiträge so lese.
In diesem Fall schreibst du leider wirklich Unsinn.
Klar ist der Öldruck mit 20W50 höher. Da wird mit dickem Öl ein technischer Defekt kaschiert. Deshalb ist das so. Die haben wohl bei der Revision etwas falsch gemacht.
Meine Motoren, die alten und die neuen haben mit 0W völlig normalen Öldruck. Der 560er im Leerlauf warm 2 Bar, in D etwas darunter. Bei Betriebswarmen Motor gibt es beim Öldruck zwischen 0W40 und 15W40 keinen Unterschied. Das ist physikalisch unmöglich. Was haben Additive eig. mit Öldruck zu tun? Bin mal auf die Erklärung gespannt. Erst haben die Additive die Dichtungen zerstört, jetzt senken sie den Öldruck.
Es gibt übrigens auch hochwertiges und minderwertiges Waschmittel. Das hast du vollkommen richtig erkannt
Grüße
Matthias
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Vielleicht ein Schlusswort mit Goethe:
Getretener Quark wird breit, nicht stark!
Gerd
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On 2012-03-17 10:18, gerd wrote:
Die Öldiskussion besteht aus endlosen Wiederholungen und unverrückbaren Standpunkten. Das gilt für alle, auch für mich.
Vielleicht ein Schlusswort mit Goethe:
Getretener Quark wird breit, nicht stark!
Gerd
Danke für die sachkundige Erklärung, Gerd...
Ich habe es verstanden: "Ruhe jetzt! Ich habe kein Argument, bleibe aber bei meinem Standpunkt..."
Emotional, wie ich schon schrieb.
Ich finde es einfach lustig, dass hier die Verfechter von synthetischen Ölen als Spinner dargestellt werden, es aber die einzigen sind, die Argumente haben. Die Argumente für mineralisches Öl sind widerlegt worden. Wer daran zweifelt, hält die Mondlandung vermutlich auch für eine Verschwörung.
Grüße
Matthias
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On 2012-03-17 10:44, josh111 wrote:
On 2012-03-17 10:18, gerd wrote:
Die Öldiskussion besteht aus endlosen Wiederholungen und unverrückbaren Standpunkten. Das gilt für alle, auch für mich.
Vielleicht ein Schlusswort mit Goethe:
Getretener Quark wird breit, nicht stark!
Gerd
Danke für die sachkundige Erklärung, Gerd...
Ich habe es verstanden: "Ruhe jetzt! Ich habe kein Argument, bleibe aber bei meinem Standpunkt..."
Emotional, wie ich schon schrieb.
Ich finde es einfach lustig, dass hier die Verfechter von synthetischen Ölen als Spinner dargestellt werden, es aber die einzigen sind, die Argumente haben. Die Argumente für mineralisches Öl sind widerlegt worden. Wer daran zweifelt, hält die Mondlandung vermutlich auch für eine Verschwörung.
Grüße
Matthias
Ich glaub Du findest das gar nicht lustig; die Frage ist doch, was es bringt. Früher, mit den alten Ölen, haben die Motoren (schön warmgefahren und regelmäßig gewartet) doch auch sehr lange gehalten. Also halten die dann noch länger? Und wieviel länger? Wie messen? Ich bin der Meinung, daß für die Dauerhaltbarkeit noch viele andere Faktoren zuständig sind.
Thomas
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Auf der Autobahn mal 15 Minuten fast Vollgas und der Pagodenmotor machte die Grätsche, der Ölfilm riss und Kolbenfresser oder Lagerschaden waren normal.
Mit einem Topöl von heute wäre zu 99% nix passiert, gerade ein Vollsynthetiköl hat heute enorme Vorteile wenn das Öl mal richtig heiß wird.
Wolfgang
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Wobei ich in diesem Zusammenhang den 107er Motor nicht unbedingt als alt ansehe.
Auf der Autobahn mal 15 Minuten fast Vollgas und der Pagodenmotor machte die Grätsche, der Ölfilm riss und Kolbenfresser oder Lagerschaden waren normal.
Wobei mal wieder bewiesen waere, dass die Loesung thermischer Oelprobleme im Kuehlkreislauf zu suchen sind.....
Gruss
Frenek[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : frenek am 17-03-2012 13:30 ]
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On 2012-03-17 13:30, frenek wrote:
Dass nun moderne Hochleistungsoele gegenueber den Suppen, die frueher verwendet wurden, gewisse Vorteile haben steht doch ausser Frage. Schliesslich sind sie deswegen entwickelt worden. Dass sie allerdings Allheilmittel sein sollen ist Unfug. Fest steht, dass sie - und das ist einer ihrer Hauptexistenzgruende - aggressiver in der Reinigung sind. Und (schon wieder ein) dass alte Dichtungen dieses nicht unbedingt unbeschadet ueberstehen ist auch nicht neu.
Wobei ich in diesem Zusammenhang den 107er Motor nicht unbedingt als alt ansehe.
Auf der Autobahn mal 15 Minuten fast Vollgas und der Pagodenmotor machte die Grätsche, der Ölfilm riss und Kolbenfresser oder Lagerschaden waren normal.
Wobei mal wieder bewiesen waere, dass die Loesung thermischer Oelprobleme im Kuehlkreislauf zu suchen sind.....
Gruss
Frenek
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : frenek am 17-03-2012 13:30 ]
Leider falsch, die Wassertemperatur blieb auch bei zu hohen Öltemperaturen unbedenklich, bei der Pagode hat man dann versucht beim 250er die Öltemperatur mit einem Ol/ Wasser Tauscher zu drücken, der 280er bekam dann endlich einen Ölkühler .
Auch das brachte nicht den vollen Erfolg wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann, 1985 habe ich meinen erst 80000 gelaufenen 280er mal offen ca 15 Minuten Vollgas gefahren , danach war die Nockenwelle eingelaufen.
Gefahren wurde mit gutem 15W-40 Mineralöl .
Wolfgang[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : driver am 17-03-2012 13:46 ]
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On 2012-03-17 13:45, driver wrote:
On 2012-03-17 13:30, frenek wrote:
Dass nun moderne Hochleistungsoele gegenueber den Suppen, die frueher verwendet wurden, gewisse Vorteile haben steht doch ausser Frage. Schliesslich sind sie deswegen entwickelt worden. Dass sie allerdings Allheilmittel sein sollen ist Unfug. Fest steht, dass sie - und das ist einer ihrer Hauptexistenzgruende - aggressiver in der Reinigung sind. Und (schon wieder ein) dass alte Dichtungen dieses nicht unbedingt unbeschadet ueberstehen ist auch nicht neu.
Wobei ich in diesem Zusammenhang den 107er Motor nicht unbedingt als alt ansehe.
Auf der Autobahn mal 15 Minuten fast Vollgas und der Pagodenmotor machte die Grätsche, der Ölfilm riss und Kolbenfresser oder Lagerschaden waren normal.
Wobei mal wieder bewiesen waere, dass die Loesung thermischer Oelprobleme im Kuehlkreislauf zu suchen sind.....
Gruss
Frenek
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : frenek am 17-03-2012 13:30 ]
Leider falsch, die Wassertemperatur blieb auch bei zu hohen Öltemperaturen unbedenklich, bei der Pagode hat man dann versucht beim 250er die Öltemperatur mit einem Ol/ Wasser Tauscher zu drücken, der 280er bekam dann endlich einen Ölkühler .
Auch das brachte nicht den vollen Erfolg wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann, 1985 habe ich meinen erst 80000 gelaufenen 280er mal offen ca 15 Minuten Vollgas gefahren , danach war die Nockenwelle eingelaufen.
Gefahren wurde mit gutem 15W-40 Mineralöl .
Wolfgang
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : driver am 17-03-2012 13:46 ]
Das stimmt, Wolfgang!
Der 250er Motor hatte paarweise angeordnete Zylinder, wobei die inneren ständig überhitzten.
Und der Hinweis, dass diese Überhitzung mit synthetischen Ölen hätte vermieden werden können, ist weitgehend auch richtig... wobei @Frenek niemand behauptet hat, dass diese Öle ein Allheilmittel sind. Sie können nur alles besser als die alten. Und das mit den Dichtungen musst du mir mal bitte per Quelle belegen. Lösen die Öle Dichtungen auf - oder was passiert da so aggressives?
Die Öle an sich machen da übrigens überhaupt nichts. Öl verhält sich vollkommen neutral gegenüber Gummi, Pappe, Metall etc. Wenn überhaupt sind es dann die Additive - und die sind (das kannst du überall nachlesen) in den modernen 15W40-Ölen übrigens die gleichen. Das Öl von 1985 gibt es nicht mehr. Alle, die 15W40 verwenden, haben auch schon "das böse Öl" drin,
In den Additiven ist übrigens ein Weichmacher enthalten, der die Dichtungen geschmeidig hält. Sie haben keinen Einfluss auf Sintermetalldichtungen... Defekte Kopfdichtungen reparieren sich nicht von selbst, leider. Reparieren kann Öl nicht. Das müssen immer noch Mechaniker machen.
Ich hätte gern mal ein fundiertes Argument der Mineral-Fraktion. Da wird aber nichts kommen... schade
Grüße
Matthias
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Nein, das ist nicht korrekt.
Der Öldruck bei 1 Bar bei so geringer (übrigens zu geringer) Drehzahl. Bei den V8 ab 1980 sollte er 630-680 U/min-1, bei den 350 und 450 750 U/min-1 betragen.
Hallo Matthias,
das ist so nicht korrekt. Die WIS-CD weist für den 117.964 einen Leerlaufdrehzahl von 500 +/-50 unter dem Kapitel 07.3-112 bei eingelegter Wählstufe aus. Ich habe einen 560 SL (Bj. 1986) und der Leelauf ist also korrekt so!
Gruß Ulrich.
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also wenn die`s nicht wissen:
"Mercedes Benz Classic, Technik FAQ:
-Für Fahrzeuge ab Baujahr 1945 empfehlen wir ein von Mercedes-Benz freigegebenes Mehrbereichsöl auf Mineralölbasis (10W40 bzw. 20W50), also kein synthetisches oder halb-synthetisches Öl.
Grüße Holger
Grüße, Holger
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On 2012-03-17 20:32, 80erFan wrote:
Moin,
also wenn die`s nicht wissen:
"Mercedes Benz Classic, Technik FAQ:
-Für Fahrzeuge ab Baujahr 1945 empfehlen wir ein von Mercedes-Benz freigegebenes Mehrbereichsöl auf Mineralölbasis (10W40 bzw. 20W50), also kein synthetisches oder halb-synthetisches Öl.
Grüße Holger
Tolle Aussage,
ein Motor der 80er ist sicher kein Klassikermotor und hat mit Motoren von zb.Bj. 50 nix zu tun, 10W- 40 ist fast immer teilsynthetisch .
Wolfgang[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : driver am 17-03-2012 22:09 ]
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Die von Mercedes haben doch keine Ahnung, hier sind die Experten.
Willy
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"Die von Mercedes haben doch keine Ahnung, hier sind die Experten."
Willy
ja, natürlich, wie konnte mir das denn passieren!?
Holger
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : 80erFan am 17-03-2012 23:24 ][ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : 80erFan am 17-03-2012 23:25 ]
Grüße, Holger
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On 2012-03-17 20:32, 80erFan wrote:
Moin,
also wenn die`s nicht wissen:
"Mercedes Benz Classic, Technik FAQ:
-Für Fahrzeuge ab Baujahr 1945 empfehlen wir ein von Mercedes-Benz freigegebenes Mehrbereichsöl auf Mineralölbasis (10W40 bzw. 20W50), also kein synthetisches oder halb-synthetisches Öl.
Grüße Holger
Für Motoren vor 1945 ist nur vollsynthetisches Öl empfohlen oder bezieht sich das nur auf Motoren zwischen 1945 bis 2012?
Klingt auf jeden Fall vernünftig und ist ab sofort auch meine Empfehlung
... suchen nach Argumenten ohne Erklärung. Da ist Willy auch immer vorn dabei
10W40 ist immer teilsynthetisch, wenn es von tauglichen Firmen sein soll.
Ich schätze, das ist falsch vom Classic Center abgeschrieben oder die wissen nicht, was sie schreiben. Das wäre nicht das erste Mal.
Die offizielle Empfehlung laut Handbuch ist 15W40.. Das war bis 1989 adäquat - heute ist das auch die Empfehlung für moderne Rasenmäher.
20W50 ist sowieso eine Vollkatastrophe als Empfehlung.
Grüße
Matthias
Für die Interessierten:
Kaltstartsimulation bei -22°C. Das Öl befindet sich währenddessen in der Ölwanne, oberhalb der Wanne ist das Metall in diesem Moment blank.
Verschiedene Viskositäten bei -22°C
Da die meisten von uns einen R107 fahren ist diese Situation allerdings vollkommen unrealistisch. Die Rasenmäheröl-Fraktion startet nur ab 15°C Motortemperatur, wenn das 15W40 halbwegs flüssig ist, entspricht 25°C Aussentemperatur über viele Stunden, wenn das Metall so "aufgewärmt" sein soll.
Hier ein paar vertiefende Links zum Thema neues Öl in alten Motoren:
Mal nach Oldtimer suchen
MB-Experte über Mercedes-Motoren und synthetische Öle, sehr lesenswert!!!
Am Beispiel M100 [ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : josh111 am 18-03-2012 03:12 ]
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"Für Motoren vor 1945 ist nur vollsynthetisches Öl empfohlen oder bezieht sich das nur auf Motoren zwischen 1945 bis 2012?"
Ich habe hier nur auszugsweise zitiert, vollständig nachlesen musst Du schon selbst, dann findest Du auch die Empfehlung für Motoren vor 1945.
"Ich schätze, das ist falsch vom Classic Center abgeschrieben oder die wissen nicht, was sie schreiben."
Richtig abschreiben darfst Du mir schon zutrauen, die Copy Funktion beherrsche ich auch, allerdings maße ich mir in der Tat nicht an, im Hinblick auf die Ölverwendung bessere Erkenntnisse zu haben, als diejenigen, die unsere Motoren mal hergestellt haben.
Grüße
Holger
Grüße, Holger
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On 2012-03-18 08:31, 80erFan wrote:
Moin,
"Für Motoren vor 1945 ist nur vollsynthetisches Öl empfohlen oder bezieht sich das nur auf Motoren zwischen 1945 bis 2012?"
Ich habe hier nur auszugsweise zitiert, vollständig nachlesen musst Du schon selbst, dann findest Du auch die Empfehlung für Motoren vor 1945.
"Ich schätze, das ist falsch vom Classic Center abgeschrieben oder die wissen nicht, was sie schreiben."
Richtig abschreiben darfst Du mir schon zutrauen, die Copy Funktion beherrsche ich auch, allerdings maße ich mir in der Tat nicht an, im Hinblick auf die Ölverwendung bessere Erkenntnisse zu haben, als diejenigen, die unsere Motoren mal hergestellt haben.
Grüße
Holger
Hallo Holger!
Deiner Empfehlung folgend solltest du mal die Links zwei Posts weiter oben lesen von jemanden der diese Motoren mitentwickelt hat und evtl. besser nicht von den Vertriebsleuten.
Dort steht dann auch begründet, warum es die EMpfehlung gibt und auch warum die Empfehlung für 20W50 definitiv falsch ist.
Ich maße mir da auch nichts an.
Ich folge nur den Argumenten und bin eben kein Classic Center Scientologe, der das einfach so akzeptiert, ohne es zu verstehen.
Grüße
Matthias
P.S: Dort ist dann übrigens auch zu lesen, warum alle Öle im Auto - inkl. Servo, Diff. und Automatik auf neue Rezepturen umgestellt werden sollten.[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : josh111 am 18-03-2012 10:14 ]
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Einen Vorteil für 20W50 kann man daraus genausowenig erkennen wie einen Ausschluss von 5W-.. Ölen. Und als Ganzjahresöl, manlese und Staune, ist 10W-40 oder sogar 10W-50 empfohlen. Was würde wohl da auch noch stehen, wenn es damals bereits 0W-40 gegeben hätte?
. Hartmut aus Hessen .
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die höchste mercedes öl norm ist 229.5 dazu gibts ja freigaben:
bevo.mercedes-benz.com/bevolisten/229.5_de.html
und das von mir schon genannte megol erfüllt diese norm :
www.meguin-shop.de/product_info.php?info...d8082e95746da1673857
und unter 5 € der liter, wobei es auch noch ein aktionsangebot gibt :
www.meguin-shop.de/product_info.php?info...condition-5w-40.html
da sind es dann nur noch 4,50@ der liter - ist aber schon eine grosse menge - 22 liter.
. wobei 229.3 öle ja auch schon sehr gut sind.
gruss
kalli
Gruss aus Bruchsal
Kalli
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dann wissen wir ja nun endlich Bescheid:
Wer nicht Deine Auffassung vertritt, kann
1. nicht abschreiben
2. liest nicht und ist
3. Scientologe, der
4. nicht`s versteht und
5. die Mondlandung für eine Verschwörung hält.
Geht`s eigentlich noch?
Ich wußte gar nicht, dass persönliche Beleidigungen Voraussetzungen sind, um hier diskutieren zu dürfen, aber ich lerne ja immer gerne dazu, insbesondere, wenn so stichhaltig, sachlich und substantiiert vorgetragen wird, wie von Dir.
Lieber Matthias, du beschwerst Dich wenige Post`s früher über Gerd´s Diskussionsführung (gegen die m. E. nicht mal was einzuwenden war) und machst es selbst nicht nur nicht besser, sondern setzt sogar noch einen drauf.
Nicht mein Stil, aber jeder so, wie er meint.
Zur Sache selbst ist, wie ich denke, alles gesagt.
Irritierte Grüße
Holger[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : 80erFan am 18-03-2012 13:02 ]
Grüße, Holger
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On 2012-03-18 12:30, jhwconsult wrote:
Ich habe mir mal erlaubt, die Ölempfehlung aus der Betriebsanleitung zu kopieren. Erstaunlich, welche Öle da frei gegeben sind. Darauskann jeder erkennen, welche Öle, übertragen auf die heute lieferbaren Sorten, für seinen 107er tauglich, freigegeben und sinnvoll sind.
Einen Vorteil für 20W50 kann man daraus genausowenig erkennen wie einen Ausschluss von 5W-.. Ölen. Und als Ganzjahresöl, manlese und Staune, ist 10W-40 oder sogar 10W-50 empfohlen. Was würde wohl da auch noch stehen, wenn es damals bereits 0W-40 gegeben hätte?
Die empfohlenen 5W-Öle sind übrigens immer vollsynthetisch. Das Freigabeblatt 226.1 wurde 1996 ersatzlos gestrichen. Die folgenden 227 und 228 beziehen sich nur auf Dieselmotoren (von diesen Ölen sind einige auch für Otto-Motoren ferigegeben). Die .0 steht immer für Einbereichsöle. Die heute gültige Freigabe ist ab Blatt 229.1 (auch 229.3, 229.5).
In Blatt sind u.a. 0W-40er Öle freigegeben.
Grüße
Matthias
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On 2012-03-18 13:20, josh111 wrote:
On 2012-03-18 12:50, 80erFan wrote:
Moin an alle, hallo Josh
dann wissen wir ja nun endlich Bescheid:
Wer nicht Deine Auffassung vertritt, kann
1. nicht abschreiben
2. liest nicht und ist
3. Scientologe, der
4. nicht`s versteht und
5. die Mondlandung für eine Verschwörung hält.
Geht`s eigentlich noch?
Ich wußte gar nicht, dass persönliche Beleidigungen Voraussetzungen sind, um hier diskutieren zu dürfen, aber ich lerne ja immer gerne dazu, insbesondere, wenn so stichhaltig, sachlich und substantiiert vorgetragen wird, wie von Dir.
Lieber Josh, du beschwerst Dich wenige Post`s früher über Gerd´s Diskussionsführung (gegen die m. E. nicht mal was einzuwenden war) und machst es selbst nicht nur nicht besser, sondern setzt sogar noch einen drauf.
Nicht mein Stil, aber jeder so, wie er meint.
Zur Sache selbst ist, wie ich denke, alles gesagt.
Irritierte Grüße
Holger
Holger!
Ich habe doch niemanden beleidigt. Wenn das so angekommen sein sollte, entschuldige ich mich.
Mit Gerd komme ich prima klar und finde, dass er immer sehr hilfreiche Tipps gibt.
Er gehört in diesem Thread aber zu den Leuten, die ohne Argumentation für eine Meinung einstehen und sie nicht begründen. Wenn sie sie begründen, sind diese Begründungen falsch und schlicht widerlegt worden.
Wenn du das als Meinung empfindest, haben wir unterschiedliche Definitionen von Sachverhalt und Interpretation. Obgleich ich meine, dass es da keine unterschiedlichen Definitionen geben kann.
Ich habe deine zitierte Aussage gegoogelt und auch gefunden. Nur von 20W50 ist da nichts zu finden, obgleich das absurderweise tatsächlich ein freigegebenes Öl ist.
Und es ist meinerseits keineswegs eine Beleidigung, wenn ich "Eure" Argumentation satirisch mit "scientologisch" etc kommentiere. Das ist Meinungsfreiheit und sollte nur salopp meiner Verwunderung darüber Ausdruck geben, dass ich nicht nachvollziehen kann, wenn eine Behauptung (Synth-Öl-Mythen, wie oben hinreichend beschrieben) widerlegt wird, dass dann weiterhin auf Behauptungen von 1986 zurückgegriffen wird. Die damaligen Ölfreigaben existieren nicht mehr und es gibt bei Daimler kaum jemand, der sich um die Spezifikationsermittlung für Motoren bemüht, die seit 21 Jahren nicht mehr verkauft werden.
Insofern kann man sich doch freuen, dass es einer (SterndoCktor, warum auch immer der das falsch schreibt) tut, auch wenn diese Aussagen auch schon 6 Jahre und älter sind.
Ich finde drastisch, dass er beschreibt, dass man bei Toleranzwerten eines Motors der mit 15W40 betrieben wurde, nach 20.000 schon Messunterschiede feststellt. Bei Motoren, die seit 200.000km mit vollsynthetischen 0W40 betrieben wurden, kein Verschliess messbar ist.
Ob das stimmt oder nicht, weiss ich nicht.
Ich weiss nur, dass ich eher jemanden folge, der fundiert argumentiert, warum ein Sachverhalt nunmal Realität ist als jemanden, der sagt: "Steht da, is so." Das ist mir entschieden zu platt.
"Die wirklich Verrückten sind die, die immer das Gleiche tun in der Hoffnung, dass sich etwas verändert." (Einstein, glaube ich)
Grüße
Matthias
P.S. Ich habe dem Classic Center gemailt, bin gespannt, ob da etwas kommt:
Es gibt ja offenbar drei Gruppen in in 100.000en Posts im deutschsprachigen Internet über geeignete Öle diskutieren. Es scheint also ein sehr wichtiges und polarisierendes Thema zu sein; nicht nur bei uns Oldie-Fahrern.
Der einen Gruppe ist es völlig egal (z.B. Willy, frisches Öl, welche Quali ist schnurz), die mittlere und größte Gruppe hat keine Meinung und folgt dem Werkstattmeister oder der alten Bedienunganleitung, und die "Synthi-Hardliner" (wie ich z.B.), die nichts anderes in den Motor kippen würden.
ich schätze, die meisten sind völlig verunsichert:
Vielleicht kann Daimler damit mal aufräumen, am besten mit Begründung, damit ich es dann - als Nicht-Katholik - auch verstehe.
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hier mal der Link, den ich zum 20W50 gefunden habe:
www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc...dless_spot.0001.html
Ist natürlich auch von Vertriebsleuten gemacht und betrifft ohnehin eigentlich nur 107er mit hohen Laufleistungen.
Im Übrigen habe ich den Link immer so verstanden, dass 20W50 bei hohen Laufleistungen nützlich sein kann und es ansonsten keine Einschränkungen für die 107er gibt, man also durchaus synthetisches Öl fahren kann.
Grüße
Holger
Grüße, Holger
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On 2012-03-18 13:52, 80erFan wrote:
Im Übrigen habe ich den Link immer so verstanden, dass 20W50 bei hohen Laufleistungen nützlich sein kann und es ansonsten keine Einschränkungen für die 107er gibt, man also durchaus synthetisches Öl fahren kann.
Das ist ja auch genau das Thema... warum wird 20W50 bei "verschlissenen" Motoren eingesetzt? Weil es über Undichtigkeiten und Spiele eine zeitlang hinwegtäuscht:
Wäre von Anfang an mit Snyth.-Öl ja gar nicht so weit gekommen
Hätte ich einen ausgeleierten Motor, würde ich es aber genauso machen.
Eine Revision kostet auf jeden Fall mehrere 1000 Euro, dickes Öl für die restliche Laufzeit der abgenudelten Maschine 100 Euro.
Synth-Öl in einem solchen Motor wäre natürlich ein fataler Fehler. Ich beziehe mich immer nur auf intakte und gewartete Motoren!
Grüße
Matthias
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