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Schöner Klang im SL ohne Bohrer und Säge
6 years 8 months ago #230555
by 107_SL
Gruß
Marinko
Replied by 107_SL on topic Schöner Klang im SL ohne Bohrer und Säge
Hi,
das haben meine Tests im Wohnbereich gezeigt und habe daraufhin diese Kombi verworfen.
das haben meine Tests im Wohnbereich gezeigt und habe daraufhin diese Kombi verworfen.
Gruß
Marinko
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6 years 8 months ago - 6 years 8 months ago #232910
by Powerslider
Replied by Powerslider on topic Schöner Klang im SL ohne Bohrer und Säge
Hi zusammen,
hier jetzt das Ergebnis meiner Forschungen, die ich in einem längeren früheren Beitrag vor Weihnachten schilderte.
Heute möchte ich Vollzug vermelden. Hier nochmal das unveränderte Konzept:
Habe in den letzten Tagen alles eingebaut und angeschlossen, die meiste Arbeit machte die Herstellung und der Test der vorkonfektionierten Kabelbäume. Habe die sauber auf Maß konfektioniert, alle festen Verbindungen gelötet und mit Schrumpfschlauch isoliert und dann alles mit hochwertigem textilen Gewebe-Klebeband eingewickelt, so daß das Ergebnis aussieht wie ein Original-Kabelbaum, sich leicht verlegen läßt und ordentlich verbaut werden kann. Damit hatte ich allerdings den Vorteil, daß alle Kabel exakt so lang waren, wie ich sie brauchte (besonders zum Einbau des Radios sehr wichtig) und dass dann nach dem Einbau alles sofort auf Anhieb wie gewünscht funktionierte. Um die Versorgung des Radios von der SL-Elektrik nicht zu sehr zu belasten, habe ich eine dicke 10mm2 Plusleitung über eine direkt an der Batterie im Kofferraum montierte fette 30A Glas-Sicherung durch vorhandene Hohlräume unter dem Verdeckkasten hindurch von der Batterie zum Beifahrer-Fußraum verlegt. Dort installierte ich dann auch eine entsprechend ausgelegte Masseverbindung, so daß die Leistungselektronik sich direkt aus der Batterie speist und der originale-Radio-Anschluß und damit die 30 Jahre alte Verkabelung des SL geschont wird. Vor allem gibt's dann keine Spannungseinbrüche bei Bass-Impulsen, die durch das etwas schwache Labornetzteil bei den Tests der Anlage auf der Werkbank zu hörbaren Störungen führten, und sowas geht ja gar nicht.
Beim Einbau habe ich dann nochmal die Positionen der Komponenten etwas anders gewählt: Der Subwoofer und der DSP waren von Anfang an unter dem Beifahrersitz geplant, aber die Parrot Freisprecheinrichtung ging dann auch dorthin. Der Solisto Pro CD-Wechsler-Emulator wanderte hinter das Armaturenbrett über's Handschuhfach. Somit konnte ich den USB Anschluß für einen Stick, dessen MP3-Dateien dann vom Solisto als CDs im CD-Wechsler des Becker Radios emuliert werden, im Handschuhfach unterbringen. Alles wurde gut in Schaumstoff eingepackt, damit nix dröhnt. Der DSP erzeugt auch bei längeren Tests mit hoher Lautstärke kaum spürbare Abwärme mit seinem Vierkanal-Verstärker und hat auch keine außen sichtbaren Kühlrippen. Immerhin leistet er echte viermal 50W RMS Sinus, von denen ich allerdings nur zwei für die vorderen Lautsprecher nutze, die anderen beiden aber voll verkabelt habe, so daß ich das System wenn erforderlich jederzeit um noch zwei rückwärtige Lautsprechersysteme erweitern kann. Das Mikrofon der Parrot klebt mit Sprühkleber befestigt am Zündschloß und das Parrot Bedienteil auch mit Sprühkleber an der Brodit Handy-Halterung an der Mittelkonsole.
Größere Schwierigkeiten hatte ich mit dem sauberen Einbau der Lautsprecherabdeckungen, weil die gewählten Lautsprecher (Gladen RC 100) leider etwas andere Abmessungen als die früheren Serienlautsprecher im SL haben (dickere Magneten und dickerer Lautsprecher-Korb) und man dann die Blechlein für die oberen Hallteklammern mit Unterlagscheiben neu ausdistanzieren muß, bis daß die Abdeckungen gerade satt passen, aber noch nicht lose klappern. Mit ein wenig Hingabe und vorsichtigem Nachbiegen der Abdeckungs-Bleche gelingt das auch. Die dicke Lücke am unteren Rand der Lautsprecher habe ich mit dauerelastischer Karosserie-Dichtmasse verschlossen, um einen akustischen Kurzschluß zu dämpfen.
Über den zentral konzeptionierten DSP kann man dann alles sehr weitgehend einstellen und damit an die Einbauverhältnisse und die verwendeten Geräte anpassen. Hier mal vier beispielhafte Screenshots vom Smartphone. Man sitzt im Auto, streamt die Musik vom Handy zur Parrot und baut gleichzeitig eine zweite Bluetooth-Verbindung mit dem DSP auf, sieht nach einem "Connect" die folgenden Screens und kann alles live einstellen und der Klang verändert sich sofort und unmittelbar. Ideal zum Rumspielen und Ausprobieren - das ist wie ein kleines Tonstudio im Auto:
Wichtig ist, die kleinen 10cm Lautsprecher für vorn vor den Bässen zu schützen und ich habe viel Zeit mit Versuchen verbracht, die beste Trennfrequenz zu ermitteln und bin bei 150 Hz gelandet. Geht man darunter, dann gerät man doch schnell in übersteuernde Bassimpulse, geht man über 200 Hz, wird es untenrum doch sehr dünn. Man kann im DSP alle Trennfrequenzen und die Flankensteilheit frei wählen, was man früher durch komplizierte Berechnungen und dann Elektronik-Konstruktionen festverdrahtet hat, kann man mit so 'nem DSP einfach ausprobieren. Das ist echt der Hammer.
Durch die akustisch recht dichten Abdeckungen über den beiden Front-Lautsprechern gehen eine Menge Höhen verloren, die man aber dann durch eine entsprechende Betonung im DSP kompensieren kann, solange sie das denn auch verzerrungsfrei abbilden können. Die kleinen Kalotten auf den Gladen Lautsprechern sind aber wirklich kräftig und leisten Erstaunliches. Das tut vorher in den Ohren weh, bevor die anfangen zu clippen. Sehr beeindruckend.
Der kleine Pioneer Subwoofer macht klanglich auf dem Labortisch einen etwas dünnen Eindruck. Aber eingebaut unter den Sitz, gebettet in weichem Schaumstoff produziert er unglaublich Rumms, das glaubt man nicht, es ist tendentiell eigentlich schon fast zu viel und muß dann sorgfältig eingestellt werden. Klar - Tiefbass kann man da nicht erwarten, aber ein solides Fundament ist auf jeden Fall da, und ab 80 Hz aufwärts geht er mächtig zur Sache, störende Dröhnfrequenzen um 120 Hz kann man etwas zurücknehmen. Man kann sogar die Mittenfrequenzen der Equalizer und die Güte der Filter völlig frei numerisch einstellen. Damit konnte ich die Tiefbässe unter 70 Hz aus dem Spektrum rausnehmen, die kann der kleine Mini-Subwoofer eh nicht darstellen. Somit hatte ich aber mehr Einstellmöglichkeiten in den Details von ca. 80-200 Hz. Ab 200 Hz habe ich den Tiefpaß beendet, so daß er nicht bei den tiefen Mitten mitquäkt. Das mitgelieferte Bedienteil habe ich ausprobiert und dann beschlossen, es nicht einzubauen. Man kann alles, was man damit machen kann, viel besser über den DSP bei der Signalbeschickung einstellen und der Subwoofer stellt das dann nur noch sauber so dar, wie es kommt. Ich hätte auch gar nicht gewußt, wo ich das Bedienteil unsichtbar, aber noch bedienbar hätte unterbringen können.
Der resultierende Klang ist einfach umwerfend. Kräftige, aber nicht zu dominante Bässe, präsente Mitten und kristallklare Höhen, wirklich beeindruckend und weit mehr als ich erhofft hatte. Man sitzt in dem Auto und fragt sich, wo das denn herkommen kann, man sieht ja buchstäblich nichts von dem Einbau. Durch die weitgehend freie Einstellbarkeit des DSP kann man die kleinen Lautsprecher sehr gut vor Bässen schützen und damit unglaubliche Pegel in den Mitten und Höhen erzeugen ohne daß man Verzerrungen wahrnehmen kann, die Reserven sind wirklich sehr groß. Selbst beim Fahren offen bei 80km auf der Landstraße (Fenster und Windschott oben) hört man saubere, hochwertige Musikwiedergabe und die Antennengeräusche stören gar nicht.
Bei einer hochwertigen Anlage hört man leider auch oft Unterschiede in der Aufnahmequalität verschiedener Aufnahmen. Daher war es mir wichtig, daß bei allen Abspielarten (Radio, USB-Stick, Bluetooth-Streaming) der Klang über die Klangregelstufe des Radios geleitet wird, so daß man mit der Klangregelung dann während der Fahrt problemlos schnell nachregeln kann, ohne irgendwas an die Grenzen zu fahren. So habe ich die DSP-Einstellungen so gewählt, daß immer noch Reserven zum Nachstellen vorhanden sind. Das hat sich gelohnt, so kann man bei tendentiell eher basslastigen Aufnahmen mal was rausnehmen, oder bei schwächeren Aufnahmen auch mal was nachfeuern.
Am Ende hat das Ganze ca. 1000,-€ Materialwert und mehrere Wochen Grübelei und Arbeit bedeutet, aber ich würde das sofort wieder machen, man hat definitiv schönen Klang im SL ohne Bohrer und Säge, man sieht genau nichts, wenn man nicht den Beifahrersitz ganz nach vorn schiebt und drunterguckt.
Ich bin begeistert, alle Erwartungen wurden voll erfüllt. Ja, ich bin vielleicht ein bisschen bescheuert mit der Anlage, aber ich höre gern gut Musik und das Ergebnis entschädigt dann doch für die Mühe und es paßt sehr dezent in das alte Fahrzeug. Wer mag, kann sich das gern mal anhören (das Auto steht in Moers bei Duisburg).
Hier noch zwei Bilder vom Endstadium des Einbaus. Es gibt zwei Konzessionen an den Einbau: Der Beifahrersitz muß in der höchsten Stellung verbleiben und kann nicht mehr runtergesetzt werden (dann stößt die Sitzmechanik auf den Subwoofer). Meine bessere Hälfte hatte den aber eh immer oben stehen, also kein Problem. Und der originale Teppich paßt hinten rechts nicht mehr drunter (logisch). Ich habe einen hochwertigen Zubehörteppich gekürzt und mit Schaumstoff unterfüttert - sieht absolut unauffällig aus. Mit montiertem Sitz und Teppichen sieht man von dem ganzen Rummel gar nichts mehr. Aber man hört es deutlich.
hier jetzt das Ergebnis meiner Forschungen, die ich in einem längeren früheren Beitrag vor Weihnachten schilderte.
Heute möchte ich Vollzug vermelden. Hier nochmal das unveränderte Konzept:
Habe in den letzten Tagen alles eingebaut und angeschlossen, die meiste Arbeit machte die Herstellung und der Test der vorkonfektionierten Kabelbäume. Habe die sauber auf Maß konfektioniert, alle festen Verbindungen gelötet und mit Schrumpfschlauch isoliert und dann alles mit hochwertigem textilen Gewebe-Klebeband eingewickelt, so daß das Ergebnis aussieht wie ein Original-Kabelbaum, sich leicht verlegen läßt und ordentlich verbaut werden kann. Damit hatte ich allerdings den Vorteil, daß alle Kabel exakt so lang waren, wie ich sie brauchte (besonders zum Einbau des Radios sehr wichtig) und dass dann nach dem Einbau alles sofort auf Anhieb wie gewünscht funktionierte. Um die Versorgung des Radios von der SL-Elektrik nicht zu sehr zu belasten, habe ich eine dicke 10mm2 Plusleitung über eine direkt an der Batterie im Kofferraum montierte fette 30A Glas-Sicherung durch vorhandene Hohlräume unter dem Verdeckkasten hindurch von der Batterie zum Beifahrer-Fußraum verlegt. Dort installierte ich dann auch eine entsprechend ausgelegte Masseverbindung, so daß die Leistungselektronik sich direkt aus der Batterie speist und der originale-Radio-Anschluß und damit die 30 Jahre alte Verkabelung des SL geschont wird. Vor allem gibt's dann keine Spannungseinbrüche bei Bass-Impulsen, die durch das etwas schwache Labornetzteil bei den Tests der Anlage auf der Werkbank zu hörbaren Störungen führten, und sowas geht ja gar nicht.
Beim Einbau habe ich dann nochmal die Positionen der Komponenten etwas anders gewählt: Der Subwoofer und der DSP waren von Anfang an unter dem Beifahrersitz geplant, aber die Parrot Freisprecheinrichtung ging dann auch dorthin. Der Solisto Pro CD-Wechsler-Emulator wanderte hinter das Armaturenbrett über's Handschuhfach. Somit konnte ich den USB Anschluß für einen Stick, dessen MP3-Dateien dann vom Solisto als CDs im CD-Wechsler des Becker Radios emuliert werden, im Handschuhfach unterbringen. Alles wurde gut in Schaumstoff eingepackt, damit nix dröhnt. Der DSP erzeugt auch bei längeren Tests mit hoher Lautstärke kaum spürbare Abwärme mit seinem Vierkanal-Verstärker und hat auch keine außen sichtbaren Kühlrippen. Immerhin leistet er echte viermal 50W RMS Sinus, von denen ich allerdings nur zwei für die vorderen Lautsprecher nutze, die anderen beiden aber voll verkabelt habe, so daß ich das System wenn erforderlich jederzeit um noch zwei rückwärtige Lautsprechersysteme erweitern kann. Das Mikrofon der Parrot klebt mit Sprühkleber befestigt am Zündschloß und das Parrot Bedienteil auch mit Sprühkleber an der Brodit Handy-Halterung an der Mittelkonsole.
Größere Schwierigkeiten hatte ich mit dem sauberen Einbau der Lautsprecherabdeckungen, weil die gewählten Lautsprecher (Gladen RC 100) leider etwas andere Abmessungen als die früheren Serienlautsprecher im SL haben (dickere Magneten und dickerer Lautsprecher-Korb) und man dann die Blechlein für die oberen Hallteklammern mit Unterlagscheiben neu ausdistanzieren muß, bis daß die Abdeckungen gerade satt passen, aber noch nicht lose klappern. Mit ein wenig Hingabe und vorsichtigem Nachbiegen der Abdeckungs-Bleche gelingt das auch. Die dicke Lücke am unteren Rand der Lautsprecher habe ich mit dauerelastischer Karosserie-Dichtmasse verschlossen, um einen akustischen Kurzschluß zu dämpfen.
Über den zentral konzeptionierten DSP kann man dann alles sehr weitgehend einstellen und damit an die Einbauverhältnisse und die verwendeten Geräte anpassen. Hier mal vier beispielhafte Screenshots vom Smartphone. Man sitzt im Auto, streamt die Musik vom Handy zur Parrot und baut gleichzeitig eine zweite Bluetooth-Verbindung mit dem DSP auf, sieht nach einem "Connect" die folgenden Screens und kann alles live einstellen und der Klang verändert sich sofort und unmittelbar. Ideal zum Rumspielen und Ausprobieren - das ist wie ein kleines Tonstudio im Auto:
Wichtig ist, die kleinen 10cm Lautsprecher für vorn vor den Bässen zu schützen und ich habe viel Zeit mit Versuchen verbracht, die beste Trennfrequenz zu ermitteln und bin bei 150 Hz gelandet. Geht man darunter, dann gerät man doch schnell in übersteuernde Bassimpulse, geht man über 200 Hz, wird es untenrum doch sehr dünn. Man kann im DSP alle Trennfrequenzen und die Flankensteilheit frei wählen, was man früher durch komplizierte Berechnungen und dann Elektronik-Konstruktionen festverdrahtet hat, kann man mit so 'nem DSP einfach ausprobieren. Das ist echt der Hammer.
Durch die akustisch recht dichten Abdeckungen über den beiden Front-Lautsprechern gehen eine Menge Höhen verloren, die man aber dann durch eine entsprechende Betonung im DSP kompensieren kann, solange sie das denn auch verzerrungsfrei abbilden können. Die kleinen Kalotten auf den Gladen Lautsprechern sind aber wirklich kräftig und leisten Erstaunliches. Das tut vorher in den Ohren weh, bevor die anfangen zu clippen. Sehr beeindruckend.
Der kleine Pioneer Subwoofer macht klanglich auf dem Labortisch einen etwas dünnen Eindruck. Aber eingebaut unter den Sitz, gebettet in weichem Schaumstoff produziert er unglaublich Rumms, das glaubt man nicht, es ist tendentiell eigentlich schon fast zu viel und muß dann sorgfältig eingestellt werden. Klar - Tiefbass kann man da nicht erwarten, aber ein solides Fundament ist auf jeden Fall da, und ab 80 Hz aufwärts geht er mächtig zur Sache, störende Dröhnfrequenzen um 120 Hz kann man etwas zurücknehmen. Man kann sogar die Mittenfrequenzen der Equalizer und die Güte der Filter völlig frei numerisch einstellen. Damit konnte ich die Tiefbässe unter 70 Hz aus dem Spektrum rausnehmen, die kann der kleine Mini-Subwoofer eh nicht darstellen. Somit hatte ich aber mehr Einstellmöglichkeiten in den Details von ca. 80-200 Hz. Ab 200 Hz habe ich den Tiefpaß beendet, so daß er nicht bei den tiefen Mitten mitquäkt. Das mitgelieferte Bedienteil habe ich ausprobiert und dann beschlossen, es nicht einzubauen. Man kann alles, was man damit machen kann, viel besser über den DSP bei der Signalbeschickung einstellen und der Subwoofer stellt das dann nur noch sauber so dar, wie es kommt. Ich hätte auch gar nicht gewußt, wo ich das Bedienteil unsichtbar, aber noch bedienbar hätte unterbringen können.
Der resultierende Klang ist einfach umwerfend. Kräftige, aber nicht zu dominante Bässe, präsente Mitten und kristallklare Höhen, wirklich beeindruckend und weit mehr als ich erhofft hatte. Man sitzt in dem Auto und fragt sich, wo das denn herkommen kann, man sieht ja buchstäblich nichts von dem Einbau. Durch die weitgehend freie Einstellbarkeit des DSP kann man die kleinen Lautsprecher sehr gut vor Bässen schützen und damit unglaubliche Pegel in den Mitten und Höhen erzeugen ohne daß man Verzerrungen wahrnehmen kann, die Reserven sind wirklich sehr groß. Selbst beim Fahren offen bei 80km auf der Landstraße (Fenster und Windschott oben) hört man saubere, hochwertige Musikwiedergabe und die Antennengeräusche stören gar nicht.
Bei einer hochwertigen Anlage hört man leider auch oft Unterschiede in der Aufnahmequalität verschiedener Aufnahmen. Daher war es mir wichtig, daß bei allen Abspielarten (Radio, USB-Stick, Bluetooth-Streaming) der Klang über die Klangregelstufe des Radios geleitet wird, so daß man mit der Klangregelung dann während der Fahrt problemlos schnell nachregeln kann, ohne irgendwas an die Grenzen zu fahren. So habe ich die DSP-Einstellungen so gewählt, daß immer noch Reserven zum Nachstellen vorhanden sind. Das hat sich gelohnt, so kann man bei tendentiell eher basslastigen Aufnahmen mal was rausnehmen, oder bei schwächeren Aufnahmen auch mal was nachfeuern.
Am Ende hat das Ganze ca. 1000,-€ Materialwert und mehrere Wochen Grübelei und Arbeit bedeutet, aber ich würde das sofort wieder machen, man hat definitiv schönen Klang im SL ohne Bohrer und Säge, man sieht genau nichts, wenn man nicht den Beifahrersitz ganz nach vorn schiebt und drunterguckt.
Ich bin begeistert, alle Erwartungen wurden voll erfüllt. Ja, ich bin vielleicht ein bisschen bescheuert mit der Anlage, aber ich höre gern gut Musik und das Ergebnis entschädigt dann doch für die Mühe und es paßt sehr dezent in das alte Fahrzeug. Wer mag, kann sich das gern mal anhören (das Auto steht in Moers bei Duisburg).
Hier noch zwei Bilder vom Endstadium des Einbaus. Es gibt zwei Konzessionen an den Einbau: Der Beifahrersitz muß in der höchsten Stellung verbleiben und kann nicht mehr runtergesetzt werden (dann stößt die Sitzmechanik auf den Subwoofer). Meine bessere Hälfte hatte den aber eh immer oben stehen, also kein Problem. Und der originale Teppich paßt hinten rechts nicht mehr drunter (logisch). Ich habe einen hochwertigen Zubehörteppich gekürzt und mit Schaumstoff unterfüttert - sieht absolut unauffällig aus. Mit montiertem Sitz und Teppichen sieht man von dem ganzen Rummel gar nichts mehr. Aber man hört es deutlich.
Last edit: 6 years 8 months ago by Powerslider. Reason: Tippfehler
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6 years 8 months ago #232912
by 107_SL
Gruß
Marinko
Replied by 107_SL on topic Schöner Klang im SL ohne Bohrer und Säge
Hi Marcel,
geniale Arbeit!!!
Hut ab.
Wünsche Dir sehr viel Freude und Genuss mit dieser Anlage.
geniale Arbeit!!!
Hut ab.
Wünsche Dir sehr viel Freude und Genuss mit dieser Anlage.
Gruß
Marinko
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6 years 8 months ago #232914
by che72
Replied by che72 on topic Schöner Klang im SL ohne Bohrer und Säge
Hallo Marcel,
tolle Arbeit!
Danke für die umfangreiche Dokumentation. Daran werde ich mich sicher orientieren. Auch, wenn mein Vorhaben mindestens 2 Nummern kleiner ausfällt.
Wenn das Wetter besser wird, komme ich mal rum.
Wohne um die Ecke in Friemersheim.
Gruß,
Christian
tolle Arbeit!
Danke für die umfangreiche Dokumentation. Daran werde ich mich sicher orientieren. Auch, wenn mein Vorhaben mindestens 2 Nummern kleiner ausfällt.
Wenn das Wetter besser wird, komme ich mal rum.
Wohne um die Ecke in Friemersheim.
Gruß,
Christian
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6 years 8 months ago #233006
by TomTom61
Grüße aus dem Münsterland / Steinfurt
Tom
Replied by TomTom61 on topic Schöner Klang im SL ohne Bohrer und Säge
Hallo
Tolle Arbeit ... Marcel scheint ein Musik Liebhaber zu sein .. Wenn es so klingt wie es aussieht dann muss es wie meine alte Bassanlage klingen .. Spiele seit 40 Jahren Bass Gitarre .. erst wenn man Herzrhythmusstörungen bekommt sollte man den Bass kürzen.
.Bässe brauchen Volumen und von daher nehme ich im Sl immer eine JBl Röhre mit ..liegt hinten und und verbunden mit dem Line out des Radios (Becker Berlin) . Easy going ! Zusammen klingt es zufriedenstellend für mich ! Vorne die Speaker laufen leicht mit .. somit entsteht ein räumliches Klangbild .. Die jbl Box ist aktiv und kann separat geregelt werden was Lautstärke angeht ..
Grüße aus dem Münsterland
Thomas ..
Tolle Arbeit ... Marcel scheint ein Musik Liebhaber zu sein .. Wenn es so klingt wie es aussieht dann muss es wie meine alte Bassanlage klingen .. Spiele seit 40 Jahren Bass Gitarre .. erst wenn man Herzrhythmusstörungen bekommt sollte man den Bass kürzen.
.Bässe brauchen Volumen und von daher nehme ich im Sl immer eine JBl Röhre mit ..liegt hinten und und verbunden mit dem Line out des Radios (Becker Berlin) . Easy going ! Zusammen klingt es zufriedenstellend für mich ! Vorne die Speaker laufen leicht mit .. somit entsteht ein räumliches Klangbild .. Die jbl Box ist aktiv und kann separat geregelt werden was Lautstärke angeht ..
Grüße aus dem Münsterland
Thomas ..
Grüße aus dem Münsterland / Steinfurt
Tom
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6 years 8 months ago - 6 years 8 months ago #233121
by Ciccocgn
Gruß, Christoph
300 SL, BMW Z3, BMW E30, Golf I GLS, Golf V GTI, Smart ForTwo
Replied by Ciccocgn on topic Schöner Klang im SL ohne Bohrer und Säge
Guten Abend liebes Forum!
Habe leider keinen reinen Becker Mexico 2000 thread gefunden, daher hier die Frage: Habe hinter der Handschuhfach den angefügten Aufkleber gefunden. Lasst dieser darauf schließen, dass Werksseitig das Becker Mexico 2000 verbaut war? Wenn ja, wo befindet sich üblicherweise der Verstärker?
Wollte das Original Radio wieder verbauten und hatte ein 753 zweckdessen generalüberholen lassen. Wenn nun doch das 2000er Serie war, müsste ich umplanen... Es handelt sich um einen 300er mit EZ 04/86.
Gruß,
Christoph
Habe leider keinen reinen Becker Mexico 2000 thread gefunden, daher hier die Frage: Habe hinter der Handschuhfach den angefügten Aufkleber gefunden. Lasst dieser darauf schließen, dass Werksseitig das Becker Mexico 2000 verbaut war? Wenn ja, wo befindet sich üblicherweise der Verstärker?
Wollte das Original Radio wieder verbauten und hatte ein 753 zweckdessen generalüberholen lassen. Wenn nun doch das 2000er Serie war, müsste ich umplanen... Es handelt sich um einen 300er mit EZ 04/86.
Gruß,
Christoph
Gruß, Christoph
300 SL, BMW Z3, BMW E30, Golf I GLS, Golf V GTI, Smart ForTwo
Last edit: 6 years 8 months ago by Ciccocgn.
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