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Das unfassbare Milliardengeschäft hinter dem TÜV

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1 Monat 3 Wochen her #358190 von Granada
Da finde ich die österreichische Lösung um keinen Deut besser, daß die Werkstätten die wiederkehrende Überprüfung nach §57 StVO machen, denn die "verlangen" für jedes Pickerl ein Körberlgeld, also irgendwelche Reparaturen, auch wenn nichts kaputt ist. Man kann natürlich auch zun ÖAMTC oder ARBÖ fahren, aber da hierzulande der Prüfer für sein Gutachten persönlich haftet, kann auch dort nicht sein, was nicht sein darf: daß nämlich meine alten Karren mit allesamt sechsstelligen Kilometerständen mängelfrei sind, obwohl sie es sind,

Ich war mit denselben (ja, denselben, nicht nur den gleichen!) Fahrzeugen in Deutschland beim TÜV und nach der Übersiedlung in Österreich beim ÖAMTC. Dasselbe Auto ist in Deutschland mängelfrei und in Österreich fällt es mit einer 22 Punkte umfassenden Mängelliste mit Pauken und Trompeten durch.

Ich war zuletzt mit dem inzwischen 30 Jahre alten Fiat Cinquecento meiner Schwiegermutter in Nürnberg beim TÜV und der hat mängelfrei eine neue Plakette bekommen. Das Auto wird von mir gewartet bzw, bei größeren Dingen veranlasse ich einen Werkstattbesuch und es ist mängelfrei. In .at wäre das unmöglich.

Noch was: der 2,9er V6 EFI im Granada hat ein deutsches TÜV-Gutachten und ist eingetragen, in Österreich ein Ding der Unmöglichkeit, das geht nicht.

Ich mag den TÜV.

LG
Julia

Nur Autos im Fuhrpark, die nicht mehr gebaut werden: Ford Granada Mk1, Mercedes 560SL, Tesla Model S

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1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her #358193 von Ragetti
Dahin Volker, das geht morgen noch raus ich muss noch ein paar Daten recherchieren
Das gilt aber nür für Baden-Württemberg
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Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald

Rolf

Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix

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1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her #358194 von M119_Fan

dann hift nur den Verkehrsminister vom Bund und Land anzuschreiben undseinen Unmut zu äussern, den Rahmen legt der Bund fest, die letztendliche Gebühr das Land
Das kann ich mir nicht vorstellen, wieso sollte das von einer Regierung festgelegt werden. Die Preise der Prüforganisationen sind ja auch unterschiedlich. Kurze Recherche und da steht es auch:

www.gesetze-im-internet.de/stvzo_2012/anlage_viiib.html
Die von den Fahrzeughaltern zu entrichtenden Entgelte für die HU, SP und Abnahmen sind von der Überwachungsorganisation in eigener Verantwortung für den Bereich der jeweils örtlich zuständigen Technischen Prüfstelle einheitlich festzulegen. Wird eine HU in Verbindung mit einem vorliegenden Nachweis über eine durchgeführte Untersuchung nach Nummer 3.1.1.1 der Anlage VIII durch eine anerkannte Kraftfahrzeugwerkstatt durchgeführt, ist dafür ein eigenständiges Entgelt entsprechend Satz 1 festzulegen. Die Entgelte sind der zuständigen Aufsichtsbehörde rechtzeitig vor ihrer Einführung mitzuteilen.

Hier im Forum vermutlich mittlerweile meist eh schon durch, aber bei der §23 Oldtimerabnahme sollte man vorher auch die Preise vergleichen. Die Unterschiede zwischen TÜV, GTÜ, Dekra und KÜS sind teils signifikant.

@Volker: Meine Dorfwerkstatt macht das z.B. noch so. Aber gern gesehen ist es nicht ;)

Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her #358196 von Ragetti
Sorry Fehler bei Mailadresse von Frau Razavi, da fehlt .de hinten.

Ich hab jetzt was aufgesetzt und an beide geschrieben, weil nixtun und nur maulen reicht wirklich nicht, ob allerdings ne Reaktion kommt da bin ich echt gespannt

Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald

Rolf

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1 Monat 3 Wochen her #358199 von Dr-DJet
Hallo Michael,

dann nenne mir bitte mal beim nächsten Schraubertreff die entsprechende Adresse der Dorfwerkstatt.

Natürlich genehmigen die Verkehrsminister die Preisvorschläge der Prüforganisationen. Schlecht ist, dass sie solche jährlichen Preissteigerungen einfach durchwinken und den Vorschlägen was man alles noch prüfen müsse, nachgeben. Führerscheine sind das gleiche Thema. Erst hat man durch die Lobby die Anforderungen total nach oben geschraubt, bis der Führerschein 4000€ kostete. Jetzt sprießen die Fahrschulen wie Pilze aus dem Boden, obwohl es ja angeblich ein so schweres Geschäft ist. Es ist leider typisch Deutsch, dass wir alles immer schwerer und mit noch mehr Regeln versehen wollen. Auf dieser Welle reiten z.B. Prüforganisationen und Fahrschulen. Es ist an der Zeit, diese Anforderungen auf ein gesundes Maß zurück zu schrauben. Das erfordert mutige Politiker, die unseren Rückhalt dafür spüren.

Wenn wir als Gesellschaft dies einfach akzeptieren und nicht lautstark unseren Unmut dazu äußern, bleibt das halt so. Das ändert sich dann auch mit anderen Parteien nicht. Wir müssen aufstehen. Genauso wie wir in der Sternzeit lautstark zur Abschaffung der hessischen Bündelungsbehörde beigetragen haben.

Und nein ich schreibe das nicht aus allgemeiner Politikverdrossenheit. Hier geht es um unser Hobby direkt betreffende Themen.

Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her #358200 von M119_Fan

Natürlich genehmigen die Verkehrsminister die Preisvorschläge der Prüforganisationen. Schlecht ist, dass sie solche jährlichen Preissteigerungen einfach durchwinken und den Vorschlägen was man alles noch prüfen müsse, nachgeben. 
Siehe meine Quelle oben: 

„Die von den Fahrzeughaltern zu entrichtenden Entgelte für die HU, SP und Abnahmen sind von der Überwachungsorganisation in eigener Verantwortung … einheitlich festzulegen.“

und danach: 

„Die Entgelte sind der zuständigen Aufsichtsbehörde rechtzeitig vor ihrer Einführung mitzuteilen.“

Mitteilen != genehmigen

Ich kann die Aufregung ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen. Sicher würde es mir auch gefallen, wenn die HU Gebühren niedriger wären. Aber bei den genannten ~63€ ist die Frage, wie viel Gewinn da bei Personalkosten, Unterhalt der Prüfstelle etc. überhaupt übrig bleibt. Unstrittig ist sicher der aus meiner Sicht überzogene Preis von der gemeinsamen HU/AU (wären über 100€ für die AU wenn man die ~63€ für die HU als Basis nimmt). 

Was ich viel heftiger finde sind die aktuellen Spritpreise. Wenn ich 26 Monate Betrieb gegenüber den ~100€ oder von mir aus ~170€ alle 26 Monate stelle, geht die "TÜV" Gebühr in den Gesamtkosten eher unter. Und an den hohen Spritpreisen verdient der Staat ja aktuell richtig gut mit.

Viele Grüße,
Michael
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1 Monat 3 Wochen her #358202 von Chromix

Ich kann die Aufregung ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen. Sicher würde es mir auch gefallen, wenn die HU Gebühren niedriger wären. Aber bei den genannten ~63€ ist die Frage, wie viel Gewinn da bei Personalkosten, Unterhalt der Prüfstelle etc. überhaupt übrig bleibt.
Genau, deswegen habe ich mir exemplarisch mal Umsatz und Gewinn des TÜV Süd in 2025 angesehen: rund 3,5 Mrd. Umsatz, 210 Mio. Gewinn - das ist jetzt nicht übertrieben viel. Vom Umsatz entfallen etwa 1/3 auf den Bereich Mobility, wozu auch die HUs gehören.

Hälsningar,
Lutz

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1 Monat 3 Wochen her #358204 von wusel-53
Moin, ich habe mir den Beitrag auch mal ausführlich zu Gemüte gezogen.
Mein Persönliches Fazit: der TÜV -Verein wurde einst durch Unternehmer gegründet. Unternehmer haben grundsätzlich (fast) alle das Ziel der Gewinnmaximierung. 
der TÜV betreibt sein Geschäft relativ erfolgreich, u.a. durch Lobbyismus. Das machen nahezu alle der größeren Industrieuntenehmen, entweder auf eigene Rechnung, wie Siemens oder auch der TÜV, oder über ihre Unternehmensverbände. (Volker, dein ehemaliger AG sicher auch ).

Jede Lobbyisten-Arbeit hat Auswirkungen auf Marktpreise und das bestimmt nicht zu unserem Vorteil. Man braucht sich da ja nur die Entscheidungen unserer Wirtschaftsministerin an zuschauen.
Und wenn ich mir meine GTÜ-Station anschaue, deren Besitzer ich gut kenne, sehe ich da auch enorme Ausgaben für Personal, Technik usw.
Übrigens habe ich für Niedersachsen mal nachgelesen, da müssen die Prüforganisationen Kalkulationen für Ihre gebühren einreichen, die dann vom Land genehmigt (vielleicht auch durchgewunken) werden. 
Und ja ich ärgere mich auch über die hohen Preise, unterliege da aber einem gewissen Fatalismus.

Viele Grüße

Thorsten

Man lernt nie aus
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1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her #358206 von Ragetti
die erste Antwort habe ich typisch deutsche Bürokratie erhalten, die Kritik ist an eine andere Mailadresse zu richten und Weiterleitung würde aus blablabla-Datenschutzgründen nicht gehen.
also jetzt gilt bei H.Bilger falls sich noch jemand traut :   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
 

Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald

Rolf

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1 Monat 3 Wochen her #358207 von M119_Fan

Übrigens habe ich für Niedersachsen mal nachgelesen, da müssen die Prüforganisationen Kalkulationen für Ihre gebühren einreichen, die dann vom Land genehmigt (vielleicht auch durchgewunken) werden. 
Kannst du dafür bitte eine belastbare Quelle nennen? Gesetzlich geregelt ist die Mitteilungspfliicht, diese habe ich hier schon mehrfach genannt und zitiert. 

Viele Grüße,
Michael
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1 Monat 3 Wochen her #358208 von merc450
Moin Moin

mein Gott , sauft es euch schön , oder tragt es wie Männer 
(unbeliebt bin ich eh , also )
mfg Günter Trunz
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1 Monat 3 Wochen her #358209 von M119_Fan
Oder einfach eine Prüfstelle eröffnen. Scheint ja eine Goldgrube zu sein.

Viele Grüße,
Michael
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1 Monat 3 Wochen her #358210 von Dr-DJet
Hallo Michael,

jetzt sage uns doch mal, wie viel Geld Du wo sparst, wenn Du dort statt beim TÜV die AU machen lässt. Nur von der HU Gebühr zu reden, reicht ja nicht.

Wenn selbst Mercedes-Benz Werkstätten sich den modernen Abgastester nicht mehr leisten und stattdessen für die AU die Prüforganisation rufen, kann es kaum noch Werkstätten mit eigenem AU Tester geben. Das Spiel der Lobbyisten ist natürlich einfach: Die Anforderungen der AU so hoch schrauben, dass sich der Tester nur noch für Prüforganisationen lohnt. Dann hat man ein Oligopol TÜV/DEKRA/GTÜ und kann die Preise diktieren. Dabei leistet sich meine Prüforgansisation noch nicht mal eine Zange zur Drehzahlerfassung an Oldies und muss immer den Tester manipulieren.

Den Abgas Test machen wir während jedes Jetronic Workshops. Nur mit alten Viergastestern, die bis vor einigen Jahren für die AU zugelassen waren. Jetzt darf keiner mehr damit offiziell AU machen. 100€ für eine CO Abgasmessung im Leerlauf an meinem 450 SL oder 500 SE? Ein Witz, aber kein guter. Selbst am W124 ist die KE gut eingestellt und dauert nur wegen der Messung der Lambdaregelung 5 Minuten länger.

Das bekommen am kommenden Wochenende alle Teilnehmer des D-Jetronic Workshops für einen Bruchteil an Christians Motor- und Abgastester. Zählt aber nicht für die AU.

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1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her #358211 von M119_Fan
Weiß nicht, ob ich eine Mercedes Werkstatt als Referenz nehmen würde. Die haben oft genug auch keine alten Auslesegeräte für die <OBD2 Fahrzeuge und schicken die Leute wieder weg.
AU ist sicher nicht deren Kerngeschäft, von daher verständlich wenn die das Outsourcen, wie so vieles bei denen mittlerweile.

Leider hat niemand von euch einen Text vorgelegt, der ans Verkehrsministerium gesendet werden soll. Wenn ihr da nur die Kosten kritisiert, wird das nichts werden. Wenn ihr die AU Richtlinie kritisiert, dann ist das die richtige Adresse. Aber anstatt einzelner Mails wäre es ggf. sinnvoller, sich den ADAC, Oldtimerclubs oder ähnliches mit ins Boot zu nehmen. Sonst wird das sicher verpuffen. Und das wäre der eigentliche Hebel: Weg von der Bedenkenträgerei. 

Da ich ja vorhin selbst Quellen verlangt habe, liefere ich die freilich auch selbst. Hier ein Beispiel, kurz bei Kleinanzeigen geschaut, bei der man offensichtlich eine separate AU bekommt:
www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/taeglich-.../2808436232-280-1291

Mein Tipp: Einfach bei der lokalen Werkstatt nachfragen, ob sie die AU auch separat anbieten.


Wie vorher geschrieben: 100€ für eine AU finde ich auch völlig überzogen, das steht außer Frage. Dennoch würde das in den 26 (24+2) Monaten Unterhalt aktuell nur einen sehr kleinen Teil der Kosten ausmachen. Daher rege ich mich darüber nicht auf. Ein Blick auf die Preistafel der Tankstelle ist was anderes - das ist der maßgebliche Kostentreiber.

Viele Grüße,
Michael
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1 Monat 3 Wochen her - 1 Monat 3 Wochen her #358213 von wusel-53

Übrigens habe ich für Niedersachsen mal nachgelesen, da müssen die Prüforganisationen Kalkulationen für Ihre gebühren einreichen, die dann vom Land genehmigt (vielleicht auch durchgewunken) werden. 
Kannst du dafür bitte eine belastbare Quelle nennen? Gesetzlich geregelt ist die Mitteilungspfliicht, diese habe ich hier schon mehrfach genannt und zitiert. 
Michael, du hast recht, sorry, habe aus der Erinnerung geschrieben und das war gefährliches Halbwissen. Interessant dabei ist aber, dass wenn nur eine Mitteilungspflicht besteht, was ich nun nicht mehr in Frage stelle, warum dann bei freier Preisgestaltung die zu zahlenden Gebühren bei den unterschiedlichen Organisationen nur geringfügig voneinander abweichen. Aus meiner Sicht kann es dafür 3 Gründe geben:
1. illegale Preisabsprachen der Organisationen
2. da alle das Gleiche anbieten, auch gleiche Grundlagen für die Kalkulation
3. Gucken die Preise voneinander ab, ohne sich tatsächlich illegal abzusprechen

Ich tendiere zu einer Mischung aus 2. u. 3.
Im übrigen haben wir das 2024 hier schon einmal in epischer Breite durchgekaut, mit sehr ähnlichen Beiträgen. Lustigerweise mit dem gleichen E-Mail-Adressfehler von Rolf beim Verkehrsministerium   Antworten gab es damals auch nicht, zumindest wurden sie nicht eingestellt. 

Viele Grüße

Thorsten

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1 Monat 3 Wochen her #358217 von Chromix
Vielleicht lohnt ja mal ein Blick nach Schweden:

Die HU kostet hier rund 65 €. Natürlich inklusive AU! Daß Fahrzeuge jährlich zur Überprüfung müssen (ausgenommen Fahrzeuge ab 30 Jahre - die nur alle 2 Jahre), ist in dem Zusammenhang nicht relevant, denn der Prüfaufwand ist ja mit dem in Deutschland identisch.

Allerdings ist die Organisation wesentlich schlanker: den Termin bucht man online, registriert seine Ankunft bei der Prüfstelle per SMS oder an einem Terminal vor Ort, die gebuchte Zeit wird eingehalten und dann wird zügig geprüft, länger als 15 Minuten bin ich noch nie dort gewesen und einen Gratis-Kaffee gibt's noch als Zugabe - da muß man sich beim Trinken beeilen .....   Ich kann aber nicht erkennen, daß weniger Dinge als in Deutschland geprüft werden.

Die Prüfstellen gestalten die Preise selbst und die sind nicht immer gleich, zu wenig frequentierten Zeiten kann es günstiger sein. Außerdem gibt es Rabattgutscheine, z.B. über den Oldtimerverein, in dem ich Mitglied bin, dann ist es nochmal knapp 15 € günstiger. Für alle Fahrzeuge, nicht nur für den Oldtimer.

Den ganzen Klimbim mit Prüfern, die als fliegende Handlungsreisende die Werkstätten abklappern, gibt es hier nicht. Geprüft wird bei den Prüfstellen! Punkt!
Wenn ein Mangel festgestellt wird, hat man 4 Wochen Zeit, den zu beheben, sonst wird das Fahrzeug mit einem Fahrverbot belegt. Elektronisch, für die Polizei jederzeit abruf- und prüfbar. Lässt man den Mangel in einer akkreditierten Werkstatt beheben, kann die den registrierten Mangel löschen, eine Nachprüfung ist dann nicht erforderlich.

Die Preise der Prüfstellenorganisationen sind, wie in Deutschland, im Großen und Ganzen identisch und eine der Organisationen, Bilprovningen, gehört übrigens zum TÜV Rheinland ..... 


Hälsningar,
Lutz

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Buddha

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1 Monat 3 Wochen her #358221 von wusel-53
Na ja, jährlich 65€ dann bin ich in 2 Jahren auch bei 130€. Da ist die Differenz auch schon nicht mehr so groß. Kaffe bekomme ich bei meiner GTÜ auch und 15-20 min dauert es auch.

Viele Grüße

Thorsten

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1 Monat 3 Wochen her #358224 von merc450
Moin Moin
Im Bereich der Handwerksmeister, sind ja 4 Teile von Belang , Lesen ist da hilfreich . Da es scheinbar nicht um E-Autos geht , sondern um Oldies , gehe ich mal von 2 jährlicher Prüfung aus , von dem was Lutz schreibt , natürlich kann man auch freiwillig jeden Monat zum TÜV fahren , warum nicht , das die meisten das nicht machen , liegt das sie lesen
mfg Günter Trunz

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1 Monat 3 Wochen her #358225 von Chromix
Wenn sich alle die Sache nach bester Möglichkeit schön rechnen, muß es nicht verwundern, daß alle die Gebühren, Zitat Volker, "als gegeben hinnehmen".
Wenn über 2 Jahre gerechnet die Differenz bei den Gebühren "nicht mehr so groß ist", muß man sich ja nicht weiter engagieren. Puh, nochmal Glück gehabt!

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Wenn bis zum Kaffee alles gleich ist, warum kostet die Prüfung dann in D 150 € und in S 65 €?

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1 Monat 3 Wochen her #358226 von Dr-DJet
Hallo,

und der Lutz vergaß noch, zu erwähnen, dass es für Oldies ab 50 in Schweden gar keine HU/AU mehr gibt. Meine Goldie und mein Frosch wären da also frei.

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