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Das unfassbare Milliardengeschäft hinter dem TÜV

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1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her #358153 von Dr-DJet
Hallo,

wir haben uns ja schon über die jährlichen Preissteiherungen der HU/AU von 6,7% beschwert. Hier ist das Geschäftsmodell nochmals schön beschrieben:



Ein unfassbares Geschäftsmodell, das per Lobbyismus vom Staat gefördert und in Gesetze gegossen wird. In typisch deutscher Weise wird die einst kostenneutrale und wichtige Einhaltung von Sicherheitsvorschriften zum Schutz von Bevölkerung und Arbeitsnehmern immer mehr zum Bürokratiemonster, das Milliarden verschlingt. 
 

Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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1 Monat 2 Wochen her #358154 von karlo63
Die Brille vom TÜV Sprecher ist garantiert auch TÜV konform , aber Spaß bei Seite Volker das nimmt ungeahnte Ausmaße an , habe vor 2 Wochen bei der GTÜ 165€ bezahlt
und Anfang 2027 sind noch zwei Autos dran , Gebühren und Vorschriften nehmen mittlerweile überhand , aber es bleibt einem ja nichts anderes als das alles so hinzunehmen . Mir ist immer noch unerklärlich weshalb niemals der Zustand der Bremsflüssigkeit getestet wird , das regt mich immer wieder auf , das ist doch wirklich sicherheitsrelevant aber Trittböcke Lehrgänge über 700 €😒und Jährlich erneuern , ja ja die glauben wirklich die Menschheit ist doof , aber das Geschäftsmodell ist einfach nur genial .

Gruss Karl
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1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her #358155 von M119_Fan
Das mit der Bremsflüssigkeit verstehe ich auch nicht, dabei wäre es trivial dies zu testen.
Stattdessen wird geschaut, ob der Tankdeckel noch mit der Schnur mit der Tankklappe verbunden ist. Wozu? Oder bin ich nur zu Blöd den Sinn dahinter zu verstehen?
Sparen kann man übrigens immer noch in den vielen Bundesländern wenn man die AU in einer Werkstatt macht und für paarundsechzig € zum TÜV geht um die HU zu machen.

Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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1 Monat 2 Wochen her #358156 von Chromix
Ist wie mit allen Institutionen, die der Staat großzügig mit einer Aufgabe versieht. Irgendwann verkommt das zum Selbstbedienungsladen. Ist beim VDE ähnlich. Früher ein honoriger Verein, heute werden Regelungen so ausgestaltet, daß sie vor allem den Mitgliedsunternehmen nützen.

Viel Sinn macht ein Test der Bremsflüssigkeit nicht. Der Behälter ist fast immer dicht und die Bremsflüssigkeit darin in Folge fast immer gut, auch wenn sie schon steinalt ist. Weil kaum Bewegung im System ist und wenn, dann immer im selben Bereich. Viel wichtiger wäre, wie der Zustand im Bremssattel ist, mit vielleicht leicht porösen Bremsschläuchen in der Nähe, durch die Feuchtigkeit nach innen gelangen kann.

Hälsningar,
Lutz

Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha

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1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her #358157 von M119_Fan
Bin keine Bremssystemsexperte, daher habe ich folgende Fragen:
- Gibt es keine Entlüftungsöffmung über die Feuchtigkeit gezogen werden kann?
- Falls nein, ist die Bremsflüssigkeit wirklich hermetisch abgeschottet?
- Wieso schreibt der Hersteller (also nicht DER Hersteller, sondern eigentlich alle) einen Wechsel alle 24mo vor? Daimler im 107er WIS sogar 12mo?
- Wieso lässt sich dann mit einem Messgerät nach ein paar Jahren Wasser in der Bremsflüssigkeit nachweisen?
- Wir sprechen wir hier ständig von Dampfblasenbildung und Warmstartproblemen in der K(A/E)-Jet. Trifft dies nicht auch auf Bremsflüssigkeit zu, die Wasser gezogen hat?

Die Fragen sind ernst gemeint. 

Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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1 Monat 2 Wochen her - 1 Monat 2 Wochen her #358158 von Nichtraucher
Hi,

der Deckel vom Vorratsbehälter der Bremsflüssigkeit hat eine Belüftung. Die Muss er haben da die Flüssigkeit den Raum der abgenutzten Bremsbeläge einnimmt und der Pegel im Behälter sinkt. Also muss Luft nachkommen. 
Die Gefahr ist da wenn unten im Bremssattel zu viel Wasser in der Bremsflüssigkeit ist, da kann, wenn die Bremse sehr heiß wird, der Druck flöten gehen.
Fährt man sie nicht heiß, verursacht das Wasser Korrosion an den Bremskolben, wenn diese aus einem rostanfälligem Material sind. Dann kann es undicht werden oder klemmen.

Zum TÜV fahre ich schon lange nicht mehr, die hatten meiner Meinung nach kein Augenmaß und waren mir immer, mit ganz wenigen Ausnahmen, zu unfreundlich. 
Die völlig "überlastete" Zweigstelle in Unna hat schon vor Jahren dicht gemacht.

Ich war diese Woche mit zwei Autos und einem Anhänger bei der HU, 2x 165 und einmal 67€ abgedrückt.

Gruß
Willy

500SL
Grand Cherokee WJ
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1 Monat 2 Wochen her #358159 von merc450
Moin Moin
die komplexe Einfachheit von Sicht und Weise , ist halt eine Reise . Zuweilen der Vergangenheit , mit dem was muß und dem was geht . Das Muß ist eine Vision , Kalkulation , ein Korridor der Zeit , ein Abschnitt des Leben , ein Wagnis .
.............. Die Möglichkeit einer Industrieanlage in Planung Gutachten und Genehmigung ,und sei es eine Lackieranlage unterliegt vielen ,auch dem TÜV . Bei mir war vor einem Vierteljahrhundert ein Muss, etwas zu realisieren , die Baulasten tragen die Nachbargrundstücke
die später erschlossen wurden . Windrichtung , Bäume und Vorbelastungen der angrenzenden Grundstücke , Arbeitszeiten und Materialmengen ,Entsorgung und Qualifikation , all das ist a u c h ein Baustein den der TÜV bietet , um Visionen real werden zu lassen .
mfg Günter Trunz

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1 Monat 2 Wochen her #358161 von wusel-53
Auch ich muss Lutz deutlich widersprechen. Das Bremsflüssigkeit hygroskopisch ist, stellt Lutz nicht in Frage, aber tatsächlich ist das system durch die Belüftung im Deckel nicht dicht und darüber zieht die Bremsflüssigkeit Wasser aus der Luft und das nicht wenig. Ich habe die Erfahrung am eigenen Leib gemacht, mit meinem ersten Auto im frühen Stadium meiner KFZ-Ausbildung. Das Autoa war ein ziemlich runter gerockter Citroen Visa (kennt heute kaum jemand noch). Ich kam damit aus einem Österreich Urlaub zurück. In den Kassler Bergen dann Stau, ständiges Bremsen auch aus höherer Geschwindigkeit und bergab. Das war der Bremsflüssigkeit dann irgendwann Zuviel, sie bildete Dampfblasen und bei einer stärkerem Bremsung hatte ich dann auf einmal keinen Bremsdruck mehr. Da kommt zunächst Panik auf und man tritt mehrfach nach und dann ist wieder Bremsdruck da (Blase ist zusammen gepresst). Ist damals alles gut gegangen. Und wenn man dann einige Zeit Pause macht, die Bremsflüssigkeit abkühlt, funktioniert die Bremse auch wieder normal, bis zur nächsten Überhitzung. Da damals alle Werkstätten schon zu hatten, ich noch nicht im ADAC war, bin ich dann 300 Km auf dem AB-Standstreifen mit Warnblinklicht gefahren und dann noch 100 Km Bundesstraße. Meine damalige Freundin hat das damals alles klaglos mitgemacht und ist heute noch mit mir verheiratet. Dazu muss man sagen, dass uns bei Würzburg vorher schon die Batterie explodiert und die Lichtmaschine durchgebrannt war. Statt 9 Std. Fahrzeit waren es dann 24 Std. Sowas prägt 

Viele Grüße

Thorsten

Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike :-)
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1 Monat 2 Wochen her #358162 von Ragetti
hat zwar mit dem eigentlichen Thema nix zu tun, aber zur Bremsflüssigkeit darf ich auch noch meinen Senf dazugeben.
Im Deckel sitzt ja ein Miniloch zum Druckausgleich das über die Gummimembran aber verhindern soll daß Wasser reinkommt. Jetzt habe ich ja an unserem SLC -Projekt auch die Bremsflüssigkeit getauscht nach 24 Jahren, ich glaube da ist es an der Zeit das mal zu tun. Vorher gemessen und siehe da es wird grün angezeigt, also war das System dicht weil ja auch nicht in der Zeit gross bewegt wurde und es wurde kein Waasser gezogen, hätte man also drin lassen können der Theorie nach, der Vernunft nach natürlich nicht.

Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald

Rolf

Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix

www.keicher.biz

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1 Monat 2 Wochen her #358165 von wusel-53
Bist du 100% sicher, dass da nicht schon mal jemand die Bremsflüssigkeit gewechselt hat? Ich habe an meinem SL die B-Flüssigkeit vor 2 Jahren gewechselt. Gämsen habe ich noch nicht, aber rein optisch muss sie schon wieder neu. Könnte aber auch an der Spezialpaste liegen, mit der ich die Kolben in die Bremssättel eingesetzt habe.

Viele Grüße

Thorsten

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1 Monat 2 Wochen her #358167 von merc450
Moin Moin
Die DOT auf einer Karkasse /Reifendecke ist Zeitbestimmend .
Die DOT und die Prüfgeräte bei Bremsflüssigkeit DOT 3 oder DOT 4 sind zum Teil dem Prüfgerät zuzuordnen .
mfg Günter Trunz

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1 Monat 2 Wochen her #358170 von Ragetti
Thorsten da bin ich inzwischen sehr sicher, der letzte Mechaniker war 2002 dran. Das Gute daran ist es wurden neue Scheiben und Bremsklötze verbaut somit waren die Kolben auf Maximim drinnen

Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald

Rolf

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1 Monat 2 Wochen her #358171 von M119_Fan
Wie kann man das jetzt mit Autos, die gefahren werden vergleichen?

Viele Grüße,
Michael
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1 Monat 2 Wochen her #358172 von Dr-DJet
Hallo,

ja super, wie Ihr dieses meiner Meinung nach sehr ernste Thema mit einer Diskussion über Bremsflüssigkeit und Hygroskopie zerredet.

Alle reden vom Bürokratieabbau und keiner macht es. Oder eine Regel wird abgeschafft und dafür 3 neue erlassen. Stattdessen zahlt ihr halt jedes Jahr 6,7% mehr für die Einhaltung der Bürokratie - hier den TÜV/Dekra/GTÜ .

Wer ist daran schuld? Natürlich die Politiker, die die Regeln machen? Nein: WIR, die wir das als gegeben hinnehmen und solchen Lobbyismus und Selbstbedienung für die sicher wichtige Sicherheit belohnen.

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1 Monat 2 Wochen her #358178 von M119_Fan
Wie gesagt, einach HU/AU getrennt machen. Die HU kostet in vielen Bundesländern ~63€, wenn man sie direkt bei einer TÜV Stelle macht.

Sorry fürs Zerreden, aber was ist jetzt der Plan? Sollen wir die HU boykottieren?

Viele Grüße,
Michael
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1 Monat 2 Wochen her #358181 von jama
Moin,
und was können / sollen wir dagegen tun?

Gruß Jürgen

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1 Monat 2 Wochen her #358184 von terrier
Die Bürger wählen doch , demokratisch ,
ihre Politische Führung immer wieder selbst.
Und die Politiker, nehmen von der Industrie und Wirtschaft,
wohlwollend durch Lobbyismus, die Vorschläge an,
die werden dann umgesetzt.
Den Rest kann sich jeder denken wie es wohl weitergeht.
Wir sollen ja hier politische Diskussionen raushalten.

Gruß Ralf
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1 Monat 2 Wochen her #358186 von Dr-DJet

Wie gesagt, einach HU/AU getrennt machen. Die HU kostet in vielen Bundesländern ~63€, wenn man sie direkt bei einer TÜV Stelle macht.

Sorry fürs Zerreden, aber was ist jetzt der Plan? Sollen wir die HU boykottieren?
 
Hallo Michael,

wo kann man denn noch eine separate AU machen lassen bei uns? Ich kenne nur Werkstätten, die das mit LF5 wegen der Kosten fürs Messgerät aufgegeben haben und seitdem den TÜV / DEKRA / GTÜ rufen und das machen lassen.

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1 Monat 2 Wochen her #358187 von Ragetti
dann hift nur den Verkehrsminister vom Bund und Land anzuschreiben undseinen Unmut zu äussern, den Rahmen legt der Bund fest, die letztendliche Gebühr das Land, wenn viele das tun kann sich was bewegen. Ich für mich werde diese beiden Personen mal anschreiben

Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald

Rolf

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1 Monat 2 Wochen her #358189 von Dr-DJet
Hallo,

genau so meine ich das. Solange wir einfach nur beim Stammtisch auf die Politiker schimpfen, geht das im Rauschen unter. 

Wenn es uns wirklich wichtig ist, sollten wir uns auf die Hinterbeine stellen und unsere Unzufriedenheit zu diesem speziellen Thema dediziert äußern. Nur die Masse an solchen Eingaben kann etwas bewirken und zeigen, dass wir uns nicht weiter melken lassen wollen. 

Rolf, zeige doch bitte mal, wo Du das hin adressierst.

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