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Motor im Bereich der Nockenwellen furztrocken
- Johnny-1951
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On 2011-06-16 21:29, SL380 wrote:
On 2011-06-15 16:07, PanTau wrote:
Falls Du selbst keinen Ölwechsel durchführen willst, kannst du ja auch die Spülung einbringen, und zu Mr. Wash oder ATU fahren.
Nein, bloß nicht!!!
Der Motor darf nur unbelastet im Leerlauf laufen, sooo gut sind die Schmiereigenschaften von Petroleum oder Diesel auch wieder nicht!
Gruß
Norbert
Aua, das habe ich auch überlesen .
lasse alles von Mr. Wash ATU oder Tankstelle machen.
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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Die sanftere Methode mit Liqui-Moly muss hingegen sogar min. 200km im Motor bleiben, sonst kann das Mittel seine Wirkung nicht entfalten.
Gruss
Andi
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- Thorsten560SE
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normalerweise lößt sich der ganze Mist auch wenn man gutes vollsyntetisches Motoröl einfüllt. Ich habe mal für einen Bekannten was an seinem 450SL aus Ami-Land was gemacht. Die ganzen Zylinderköpfe waren total mit Ölschlamm und Ablagerungen voll. Ich habe dann einen Ölwechsel gemacht und gutes 10W60 Öl eingefüllt und bis zum nächsten Ölwechsel waren die Köpfe weitgehend sauber.
Gruß Thorsten
tb560
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On 2011-06-16 22:58, agossi wrote:
Ja mit Petroleum oder Diesel im der Ölwanne würde ich keinen Meter mehr fahren. Diese Methode ist sozusagen die Radikallösung für verkockte Motoren und ehrlich gesagt, ich habe mich noch nie getraut sie anzuwenden.
Die sanftere Methode mit Liqui-Moly muss hingegen sogar min. 200km im Motor bleiben, sonst kann das Mittel seine Wirkung nicht entfalten.
Gruss
Andi
Andi,
du meinst die Ölschlammspülung von LM, ich habe aber Motorclean gemeint. Letzteres besteht überwiegend aus Petroleum und darf nur im Leerlauf angewendet werden.
Die Roßkur habe ich mal bei einem verschlammten Audi A6 2.5 TDI (Longlifeöl mit extrem überzogenem Wechselintervall: zwei Ölwechsel auf 130.000 km!) angewendet: unglaublich, was da nach 20min alles aus der Ölwanne getropft kam. Danach wurde ein starkreinigendes Öl (nach B4) eingefüllt und alle 15.000 km gewechselt - der Wagen läuft heute noch mit weit über 200.000 km!
Gruß
Norbert
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- ErnieBertram
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Arbeiten werden nun doch bereits am Montag angegangen. Nettes Gespräch mit dem Chef führten dazu. Eure Ideen mit dem Motorreiniger und so finde ich total klasse. Aber ich habe weder die Kenntnisse (ok, dafür braucht man jetzt nicht sooo viele), noch die Möglichkeit (enge Garage im öffentlichen Umfeld), um das anzugehen. Und Lust eigentlich auch nicht. Ich habe die große Hoffnung, dass der Motor in guten Händen ist, der Chef meinte, er hätte früher so einige SL´s, überwiegend den M110, restauriert und auch motortechnisch in der Hand gehabt. Jetzt hat nicht mehr, da ja nur noch nach Arbeitswerten und so abgerechnet wird, und bei Oldies ist das immer so eine Sache, "da verdient man eher nichts dran". Ich glaube er macht das nur, weil er merkt, dass mir persönlich der Wagen durchaus "wichtig" ist, ans Herz gewachsen, warum auch immer... (naja, und der Aufwand für das hin- und her auf ´nem Trailer ist auch nicht unerheblich, denn das hätte er für mich kostenlos gemacht) Und sein Meister auch mal wieder an einem echten Auto und nicht an einer Elektrokiste arbeiten will. Cheffe wird auch selbst mit drangehen.
Mal sehen, wie das Ergebnis wird!
Ich werde berichten.
Ernst
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Hartmut
. Hartmut aus Hessen .
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gegenüber den meisten Motoren sehr üppig dimensioniert worden, damit sich im Kopf kein
stehendes Öl bilden kann, was beim M 110 im speziellen (liegt an dessen konstruktion der Ventilführungen) sonst dazu führen würde, dass er das Öl im Unterdruckbetrieb (Schiebebetrieb) sich über die Ventile wieder einsaugt.
Ein M 110 ohne Öl läuft in etwa 10 bis 15 Minuten ehe er verendet, beginnt aber nach 2-3 Minuten fürchterlich zu klappern, weil sich die Nockenwellen und die Kipphebel auflösen.
Alles schon probiert.....
Im übrigen ist ein Ölverbrauch bei diesem Motor von 1,5 litern/1000km normal, bis 2,5 Liter bei schneller Autobahnfahrt auch, also eine Bitte, bei JEDEM tanken nach dem Öl schauen.....
Ein wechsel der Schaftdichtungen kann -muss aber nicht- was bringen, wird nur bei sehr stark bläuenden Motoren ein wenig abhilfe schaffen, lohnt aber i.d.R nicht da der Aufwand nicht ganz ohne ist. Besser gleich richtig machen und die kompletten Ventilführungen tauschen, normalerweise ist Kopfplanen nicht nötig. Aber keine Regel ohne Ausnahme...
Ich habe u.a. einen 280SL Bj 85 mit original 33.000km, auch der braucht bei Autobahnbolzerei etwa 0,75 Liter Öl. Erfahrungsgemäß steigt der Ölverbrauch beim M110 alle 50.000km um etwa 0,25 Liter / 1000km. Die Lebensdauer dieser Aggregate wurde auf 350.000 konstruiert, wobei mittlerweile bekannt ist das die Motoren bis weit über 500.000km gut sind.
Ein Bekannter in Frankreich hat einen 280 SE W 116 Bj 78 mit 830.000, bei 2 AT Getrieben einer neuen Hinterachse aber dem ersten Motor, hier wurde nur bei 500.000 km mal der Kopf überholt -wegen Ölverbrauchs von 5 Litern (!) / 100km- seither läuft der normal weiter und klappert fröhlich sein Schellenbaumlied von den Kipphebeln.
PS:
Mein Vater hat den M 110 in den Sechzigern mitkonsturiert, daher kenne ich mich da ganz gut damit aus.
Sternwarte107
Lessname
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On 2011-06-23 08:46, lessname wrote:
mach Dich nicht verrückt, sondern den ventildeckel runter und starte den Motor. Nach etwa 3 sekunden sollte zum einen über die Kipphebel selbst, zum anderen über die Ölduschen Öl geträufelt kommen, allzuviel ist das beim M 110 nie gewesen. Die Rücklaufkanäle sind
gegenüber den meisten Motoren sehr üppig dimensioniert worden, damit sich im Kopf kein
stehendes Öl bilden kann, was beim M 110 im speziellen (liegt an dessen konstruktion der Ventilführungen) sonst dazu führen würde, dass er das Öl im Unterdruckbetrieb (Schiebebetrieb) sich über die Ventile wieder einsaugt.
Ein M 110 ohne Öl läuft in etwa 10 bis 15 Minuten ehe er verendet, beginnt aber nach 2-3 Minuten fürchterlich zu klappern, weil sich die Nockenwellen und die Kipphebel auflösen.
Alles schon probiert.....
Im übrigen ist ein Ölverbrauch bei diesem Motor von 1,5 litern/1000km normal, bis 2,5 Liter bei schneller Autobahnfahrt auch, also eine Bitte, bei JEDEM tanken nach dem Öl schauen.....
Ein wechsel der Schaftdichtungen kann -muss aber nicht- was bringen, wird nur bei sehr stark bläuenden Motoren ein wenig abhilfe schaffen, lohnt aber i.d.R nicht da der Aufwand nicht ganz ohne ist. Besser gleich richtig machen und die kompletten Ventilführungen tauschen, normalerweise ist Kopfplanen nicht nötig. Aber keine Regel ohne Ausnahme...
Ich habe u.a. einen 280SL Bj 85 mit original 33.000km, auch der braucht bei Autobahnbolzerei etwa 0,75 Liter Öl. Erfahrungsgemäß steigt der Ölverbrauch beim M110 alle 50.000km um etwa 0,25 Liter / 1000km. Die Lebensdauer dieser Aggregate wurde auf 350.000 konstruiert, wobei mittlerweile bekannt ist das die Motoren bis weit über 500.000km gut sind.
Ein Bekannter in Frankreich hat einen 280 SE W 116 Bj 78 mit 830.000, bei 2 AT Getrieben einer neuen Hinterachse aber dem ersten Motor, hier wurde nur bei 500.000 km mal der Kopf überholt -wegen Ölverbrauchs von 5 Litern (!) / 100km- seither läuft der normal weiter und klappert fröhlich sein Schellenbaumlied von den Kipphebeln.
PS:
Mein Vater hat den M 110 in den Sechzigern mitkonsturiert, daher kenne ich mich da ganz gut damit aus.
Ich habe drei 280 SL besessen, keiner hat mehr als einen halben Liter auf 1000km gebraucht, auch der, der weit mehr als 200000km gelaufen hatte.
In meine Autos hat Dein Vater offensichtlich diesen exorbitanten Ölverbrauch nicht reinkonstruiert.
Wolfgang[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : driver am 23-06-2011 10:36 ]
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- schwobapfeil
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Greetz, Carlo
Greetz
Carlo
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klar wenn Du die Dinger nur so lahmelig fährst .....
Fahr den mal normal, also gerne mit Drehzahlen +5000 min, und Du wirst sehen, dass
sich Ölverbrauch einstellt....keine Angst, der verträgt locker 7000 min.
Ansonsten hat Schwobapfeil vollkommen recht, viele der M 110 bekommen über kurz oder lang Lagerschäden wegen Ölverdünnung, das ist nach Ölmangel der Hauptgrund für´s verenden dieser wunderbaren Motörchen.
Ausserdem habe ich nicht gesagt, dass mein Vater diesen Motor konstruiert hat, sondern mitkonstruiert. Also oblag es ihm nicht, Ölverbrauch "hineinzukonstruieren" oder eben
extra für Dich eine Ausnahme zu machen.
Im Übrigen war es bis weit hinein in die 60er/70er Jahre das normalste auf der Welt, dass ein Motor mehr oder weniger Ölverbrauch hat. Und der M 110 stammt ja schliesslich im Ursprung aus den 50er Jahren. Nur der Zylinderkopf wurde ab 1967 neu entwickelt und abgesehen von kleineren Verbesserungen am Block und einer leicht geänderten KW, "einfach" auf den M 130 gepflanzt. Erste Erprobungen liefen 1969 in der BR 114 mit über 210 PS, was einigen Porschefahrern zu denken gab....die Versuchswagen waren äusserlich i.d. R als 230 oder 250er/8 zu erkennen war der M 110 nur an der Doppelrohrauspuffanlage. Selten wurden die 108er für Versuchszwecke genommen, da der Motor eigentlich die Topmotoisierung für den folgenden 123er sein hätte sollen. Erst die Energiekrise gab den Weg für den 107+116 frei, sozusagen ist er auch der wegbereiter für das heute so "moderne" Downsizing. der 107 im speziellen hätte eigentlich nur als V8 im Sportwagensegment kommen sollen.
Sternwarte107
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Allerdings mit quietschenden Reifen und Dauervollgas habe ich die SL nie bewegt, dann hätte ich mir einen Porsche gekauft, als ich den ersten SL gefahren habe hast Du höchstwarscheinlich noch das Siku Wägelchen über den Boden gerollt .
Zu den Fahrzeugen der 60er,selbst meine alten Pagoden haben nie mehr als 0,5 Liter Ölverbrauch gehabt.
Wolfgang[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : driver am 02-07-2011 09:36 ]
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- Turbothomas
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manche Motoren verbrauchen Öl, manche nicht. 1,5 Liter sind im Regelfall die obere Schmerzgrenze beim 107er lt. Bedienungsanleitung. Da ich Autogas fahre habe ich keine Ölverdünnung durch Benzin, sondern nur noch reinen Ölverbrauch.
E10 ist da kritischer, da es bei höheren Temperaturen verdampft, wie die, die im Ölkreislauf erreicht werden. Anders ausgedrückt: Wer E10 fährt sollte seine Ölwechselintervalle halbieren um dem Motor Gutes zu tun. Nachdem die Plörre umsatzmäßig immer noch vor sich hin dümpelt und hoffentlich bald vom Markt verschwindet, sollte das aber kein Problem sein. Vielleicht taugt das Zeug ja zur Motorinnenreinigung .
Grüßle
Thomas
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wieviel Öl verbraucht denn nun Dein 280er ?
Wolfgang
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- ErnieBertram
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Ich habe meinen Oldie wieder! Er läuft. Was wurde getan? Nein, der Zylinderkopf wurde nicht runter genommen. Die verstopften Ölbohrungen wurden mechanisch durchstoßen (mit Schweißdraht oder sowas). Dann wurde genau das angewandt, was hier proklamiert wurde: Öl mit Diesel als Reiniger. Danach noch einmal die Bohrungen durchgepustet und lecker neu Öl. Hat jetzt im Leerlauf deutlich mehr Öldruck und auch das bisher recht präsente metallische Klickern ist deutlich geringer geworden. Allerdings soll ich nun nach rund 1000km noch mal einen Ölwechsel (ich denke auch mit Filter) machen. Ob ich so lange warte, glaub ich nicht.
Inkl. TÜV ohne Mängel hat das Ganze ca. 500 Euro gekostet. Ich finde, das geht in Ordnung. Klar, wer´s selber macht, spart. Genauso, wie man Benzinkosten am besten spart, wenn man gar nicht fährt
Sodele, nächster Akt ist nun die Hohlraumkonservierung. Dann steht er erst einmal so richtig schön und fit da.
lg, Ernie
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On 2011-07-16 21:56, ErnieBertram wrote:
Dann wurde genau das angewandt, was hier proklamiert wurde: Öl mit Diesel als Reiniger. Danach noch einmal die Bohrungen durchgepustet und lecker neu Öl. Hat jetzt im Leerlauf deutlich mehr Öldruck und auch das bisher recht präsente metallische Klickern ist deutlich geringer geworden.
Sag ich doch!
Allerdings soll ich nun nach rund 1000km noch mal einen Ölwechsel (ich denke auch mit Filter) machen.
Bei jedem Ölwechsel immer den Filter mitwechseln!
Und nimm sicherheitshalber ein Öl, das eine Freigabe nach ACEA B4 hat - das sind starkreinigende Öle, eigentlich für Dieselmotoren. So ein Öl kann die Brocken, die eventuell noch im Ölkreislauf herumschwirren, auflösen.
Gruß
Norbert
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