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Spezifikationen Motoröl

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18 Nov 2003 08:26 #4541 von markus
Spezifikationen Motoröl wurde erstellt von markus
Hallo Forum,

trotz intensiver Suche in der Bedienungsanleitung meines 280 SL (Bj. 1979) konnte ich keine Angaben zu den freigegebenen Ölspezifikationen finden (API-SF, -SE ...).

Im Forum scheint hierzu bislang auch nichts erschienen zu sein, denn die Suchanfrage warf hierzu nichts aus.

Soviel weiß ich: es sollte ein Mehrbereichsöl und kein vollsynthetisches Öl gefahren werden.

Hat jemand eine Antwort?

Bestehen Bedenken gegen teilsynthetisches Öl?

Grüße,

markus

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18 Nov 2003 10:43 #4542 von gerd
gerd antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Am besten ein mineralisches Mehrbereichsöl ca. 20W50, wenn Du wenig fährst und jährlich wechselst, brauchst Du auch kein besonders teures, achte einfach auf die Mercedes Freigabe.
Der 280er ist da nicht empfindlich. Grundsätzlich ist öfter wechseln mit billigen Ölen besser als lange fahren mit teuren Ölen.

Synthetische Öle eher nicht, bei Alu V8 sind auch vollsynthetische Öle möglich.

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18 Nov 2003 11:21 #4543 von markus
markus antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Hallo Gerd,

leider habe ich nichts über von Mercedes freigegebene Öle für den SL gefunden und auf den Kanistern steht nur manchmal drauf, daß es für Porsche, VW o.ä. freigegeben ist.

Meist findet man nur die Abkürzungen, die ich aber zum SL noch nicht zuordnen konnte.

Grüße,

Markus

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18 Nov 2003 11:46 #4544 von Charly 350 SLC 107.023 1978 Standard (Europa)
Charly antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Hallo Markus,

vielleicht hilft dir diese Liste weiter:

www.whnet.com/4x4/oil.htm

Gruß Charlyl

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18 Nov 2003 12:23 #4545 von Jean
Jean antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Moin Mädels,

Ich selber verwende für moderne Fahrzeuge, ab Bj. 1990 nur Synthetiköl, 5W40 oder 10W50
Meine Oldtimer fahre ich mit Mineralöl 15W40 und habe nur positive Erfahrungen gemacht.

Die meißten Autofahrer wissen mit dem Wort Viskosität nichts anzufangen. Anders als den Laien sind den Fachleute natürlich Bezeichnungen wie SAE 0W-30 oder SAE 5W-40 geläufig. Sie wissen, dass SAE die Abkürzung für Society of Automotive Engineers (Vereinigung von Ingenieuren im Automobilbereich) ist.

Die Zahlen vor dem W beschreiben die Fließeigenschaft von Ölen bei Minustemperaturen, daher oft als Winterviskosität bezeichnet. Die Ziffern nach dem W charakterisieren die kinematische Viskosität bei 100 °C - auch Sommerviskosität genannt.

Bei der Diskussion über Longlife-Öle spielt jetzt ein dritter Viskositätswert eine bedeutende Rolle: die HTHS-Zahl. HTHS steht für High Temperature High Shear, also für hohe Temperaturen und hohe Scher-Beanspruchungen, wie sie in Lagerschalen von Motorwellen auftreten.
Dieser Wert kennzeichnet die Schmierfähigkeit bei 150 °C in einem Spalt zwischen einem rotierenden Zylinder und dem Gehäuse. Gemessen wird das sogenannte Schergefälle, das sich als das Verhältnis von Spaltdicke zu Drehzahl definiert. Herkömmliche Motoröle haben einen HTHS-Wert über 3,5 mPas (Milli Pascal Sekunden).

Anforderungsprofil für Otto- und Diesel-Öl

Die ACEA (Association des Constructeurs Européens de l Automobiles) beschreibt in ihren Spezifikationen die Mindestforderungen an Motorschmierstoffe. Die Buchstaben-Zahlen-Kombination gibt Aufschluss über den Einsatzzweck der Öle. Der Buchstabe A kennzeichnet die Ottomotorenöle, B die Pkw-Dieselöle und E die Nutzfahrzeug-Diesel-Schmierstoffe.

Mineralöle
Mineralöle sind die am längsten bekannten und eingesetzten Grundöle. Anfänglich wurden reine Mineralöle als Motoröl verwendet. Seit etwas einem halben Jahrhundert werden Additive zugegeben, wodurch die Leistungsfähigkeit der Motoröle drastisch gesteigert werden konnte. Mineralöle sind von Natur Einbereichsöle und relativ einfach und kostengünstig herzustellen.

Synthetiköle
Wie Mineralöle werden auch Synthetiköle aus Erdöl hergestellt, nur das Herstellungsverfahren ist aufwendiger und teurer. Synthetiköle bringen von Natur aus bereits eine Mehrbereichscharakteristik mit, weshalb mit dem Einsatz von Viskositätsindexverbesserern wesentlich sparsamer umgegangen werden kann. In der Schmiersicherheit und im Kaltfließverhalten sind synthetische Öle Mineralölen gleicher Viskosität deutlich überlegen.

Teilsynthetische Öle
Teilsynthetische Grundöle gibt es nicht, wohl aber fertig einsatzfähige teilsynthetische Motoröle. Diesen Ölen wurden zur Verbesserung gewisser Eigenschaften und der Qualität zum mineralischen Grundöl noch synthetisches Grundöl zugegeben.

Es versteht sich vielleicht ja von selbst, dass ein optimales Öl für einen Lkw-Dieselmotor sicherlich ganz anders aussieht als eines, das für einen Sportwagen ausgelegt wurde. Aber selbst ein Öl, das in einem Sportwagen hervorragende Dienste leistet, kann ungeeignet für ein Motorrad sein. Es kommt allein darauf an, was genau im Motoröl drin ist und in welcher Konzentration. Grundsätzlich besteht ein Viertaktöl zu ca. 75 bis 95% aus Grundöl und zu ca. 5 bis 25% aus einem Gemisch verschiedenster Additive, dem eigentlichen Leistungspaket. Als Faustregel kann man sagen: Je höher der Additivanteil im Grundöl, desto höher die Ölqualität - und leider auch der Preis. Im Viertaktmotor werden über das "blow by", also einem normalerweise geringen Anteil der Verbrennungsgase, die während der Verbrennung an den Kolben vorbei in das Kurbelgehäuse gelangen, mit diesen heißen Abgasen unverbrannter oder nur teilweise verbrannter Kraftstoff, Wasser aus dem Verbrennungsprozess, saure und aggressive Verbrennungsprodukte usw. in das Motoröl eingetragen. Um mit diesen Verbrennungsprodukten fertig zu werden, müssen Additive dem Grundöl zugegeben werden.

Das Öl sollte grundlegende motorische Anforderungen erfüllen (API- oder ACEA-Spezifikationen)

Das Öl sollte höchste Schmiersicherheit bei thermisch höchsten Beanspruchungen sicherstellen

Das Öl sollte eine hohe Verdampfungsstabilität aufweisen
Das Öl sollte höchste Scherstabilität aufweisen
Das Öl sollte einen möglichst hohen natürlichen Viskositätsindex aufweisen
Das Öl sollte nicht zu dünn sein
Das Öl sollte nicht zu dick sein
Das Öl sollte eine gute Kupplungsverträglichkeit aufweisen
Das Öl sollte keine Reibwertminderer enthalten


Nun sollte jeder wissen welches Oel er verwendet.

Gruß Jean

Wir sind nicht nur für das verantwortlich was wir tun, sondern auch für das, was wir widerspruchslos hinnehmen.
(Jean Baptiste Moliere)

Stammtisch Zeven/Nordheide für alle klassischen Mercedes-Benz
jeden 3. Samstag
im Monat ab 15.30 Uhr in Appel

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18 Nov 2003 13:09 #4546 von ThomHolger
ThomHolger antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Moin Jean,

dann kannst Du mir bestimmt Folgendes erklären: je größer die Zahl beim W desto höher die Viskosität. Wieso hat dann die kalte Viskos. eine kleinere Zahl als die heiße. Da der Verbrauch beim Kaltbetrieb höher ist spricht das doch für eine höhere Viskos. des kalten Öls!?

Und zur ursprünglichen Frage, bei mir ist 10W40 drin. Irgendwo im Forum gabs auch was zu den Normen für MB. Ansonsten auf der WIS. Ich kenn da einen anderen 300er, der mit 5W40 bei über 200000km auch sehr schön läuft - bislang.

Gruß
Holger

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18 Nov 2003 13:22 #4547 von markus
markus antwortete auf Spezifikationen Motoröl
@ "Dr." Jean
Danke für deinen ausführlichen Bericht, der mein Wissen um Viskositäten zwar bestätigt, mir aber immer noch nichts über die Freigaben von MB gesagt hat.

Nicht, daß es hier um irgendwelche Regressansprüche gegen MB geht, wenn ich ein 5W40 oder ein 10W50 fahre, daß nicht freigegeben ist. Ich wollte halt nur mal wissen, welche Spezif. freigegeben sind.

@ThomHolger
Glaub mir, ich habe verschiedene Suchbegriffe zu diesem Thema eingegeben (wie es sich gehört), aber trotzdem nichts hierzu im Forum gefunden. Die CD habe ich momentan nicht zur Hand, werde aber mal nachschauen.

Vielleicht kommt ja noch ein Hinweis.

Grüße,

markus

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18 Nov 2003 14:05 #4548 von Cashman4
Cashman4 antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Hi,

für normale PKW- Otto Motoren solltest Du auf eine Freigabe nach MB Blatt 229.1 achten siehe auch Motorenöle

CU Cashman

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18 Nov 2003 15:40 #4549 von gerd
gerd antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Markus mach Dich nicht verrückt, Du kannst jedes gute Markenöl verwenden, für alte Motoren halt mineralisches am besten 20 W50, unter W20 ist nur ratsam wenn Du auch im Winter fährst.
Nimm Castrol, Mobil, Shell oder eine andere gute Marke dann bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Wcihtig ist daß Du einmal im JAhr wechselst, am besten vor dem Einwintern, alles was Du mehr tust ist rausgeschmissenes Geld.

Gruß
Gerd

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18 Nov 2003 22:13 #4550 von markus
markus antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Hallo zusammen,

Scheint doch nicht so einfach zu sein, meine Frage.

Habe wieder zwei Stellen abgeklappert bei der Suche nach den freigegebenen Spezifikationen für das Motoröl.

1. WIS, 151.15/1
Toll beschrieben, wies geht. Nichts dazu gesagt, was rein darf.

2. Tabellenbuch PKW Dezember 1978, S. 62
"Motorenöl siehe Betriebsstoff-Vorschriften Blatt 226 und 227.1"
(Verbrauch auf 100 km: 0,25 l sind normal)

Laut Informationen von Cashman4 ist das Blatt 229.1 das Richtige.

Ich glaub, ich nehm kalt gepresstes Olivenöl.

Späte Grüße,

markus

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19 Nov 2003 07:39 #4551 von Schubert
Schubert antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Hallo Markus,
über Api und Viskosität hast Du ja schon alles gehört.
Und hier noch ein Tip über die Klassifikation d.h. wie gut ist das Öl und welches soll ich nehmen.
Schau auf den Kanister da steht z.B Api SF - Der Buchstabe nach dem "S" steht für die Qualität. Je höher der Buchstabe im Alphabet um so besser das Öl.
Für unsere Motoren ist Öl der Klasse SF, und SG gut zu vertragen.
Also bitte kein Olivenoel nehmen.
Gruß
Raimund

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19 Nov 2003 10:45 #4552 von Oliver107
Oliver107 antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Es soll Leute geben, die mit dieser Frage ihre Doktorarbeit geschrieben haben...

Ich halte es ähnlich wie Gerd: Man kann im Prinzip jedes angebotene Mehrbereichsöl verwenden. Schaut Euch mal die im Supermarkt angebotenen Billig-Öle (5l zu 9,90 Euro) an. Auf allen steht im Kleingedruckten die Freigabe aller großen Automarken und fast immer auch "Mercedes-Benz Blatt 229.1".

In den letzten Jahren habe ich vom Norma-No-Name-Öl zu 5,90DM bis zum Castrol-Synthetik für 60Euro schon alles ausprobiert (außer "kalt gepresstes Olivenöl"...), ohne jemals irgend einen auch noch so kleinen Unterschied beim Verbrauch/Klang/Fahrgefühl zu merken.

Bin daher wieder im unterern Preissegment angelangt. Der regelmäßige jährliche Wechsel scheint mir weitaus wichtiger zu sein, als die verwendete Marke, bzw. Viskositätsklasse.

Im übrigen: Glaubt Ihr im Ernst, Ihr kriegt von Castrol/Shell/Mercedes bei einem Motorschaden unter Hinweis auf das verwendete Öl auch nur einen müden Cent? Das klappt vermutlich noch nicht einmal bei neuen Fahrzeugen.

Deshalb: Keine wissenschaftlichen Abhandlungen bei diesem Thema (hab sie aber hier trotzdem mit großem Interesse gelesen!), sondern altes Öl raus, neues rein und fertig!

Grüße aus Stuttgart

Oliver

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19 Nov 2003 11:16 #4553 von bstaiger 500 SL 107.046 1986 Standard (Europa)
bstaiger antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Zu Ollis Kommentar kann ich nur sagen:

So isches!

Zu beachten wär noch folgendes: Alte Motoren (mit mineralischem Öl betrieben) haben immer Ablagerungen. Wird also plötzlich vollsynthetisch verwendet, kann es durch die Additivierung zu Ablösung nämlicher kommen, die dann schlimmstenfalls Ölkanäle verstopfen.
Wird mineralisches verwendet, passiert also in jedem Fall nix. Will man jetzt partout synthetisch verwenden, empfiehlt es sich, die Maschine mittels mehrerer Öl- und Filterwechseln in Abständen von 1-3000km zu spülen.

Ist aber im Grunde unnötig, ein billiges 15W40 (oder meinetwegen 20W50) tuts für unsere ollen Motoren völlig. Jedes Baumarktöl hat diese alten MB Freigaben.

Gruß Björn, der in seine Afrika-Diesel auch schonmal Altöl gekippt hat

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19 Nov 2003 14:51 #4554 von
antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Moin,
schon einige Tage her,
20/50 Baumarkt 8 Mark 95. Kumpel der bei Opel gelernt hat meint, "taugt nicht"!
Zwei Tage später bei Opel, (jaja, ich hatte mal einen) sehe ich einen Ölturm aus 5 Liter Kanistern gebaut.
Sonderangebot, 29,95.
Die beiden angebotenen Öle waren in genau gleichen Kanistern vom selben Hersteller mit den gleichen Freigaben....also indentisch.
Gruß Willy

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28 Nov 2003 20:30 #4555 von ThomHolger
ThomHolger antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Habe gerade beim Stöbern meine Frage von oben beantwortet bekommen, warum die kalte Viskosität eine kleinere Zahl als die heiße hat, obwohl das Öl kalt dickflüssiger ist. Beide Viskositäten werden ganz anders gemessen und sind daher nicht vergleichbar. Das ist bei Castrol sehr schön erklärt.

Auch interessant ist, dass ein 0W40 bei 150° eine höhere (bessere) Viskosität hat als ein 15W40 - ist dort auch beschrieben. Größere Undichtigkeiten eines 0W-Öls können daher nicht aus dessen niedriger Viskosität stammen, da die im Betrieb minimal auftretende Viskosität höher als beim 15W ist.

Und für die Wintersportler sei noch auf das 5W40 von Castrol verwiesen, das teilsythetisch ist. Ich schätze, das kommt bei mir in kürze rein.

Und zu guter letzt noch die folgende Weisheit: Je niedriger die kalte Viskosität ist, desto leichter fließt das Öl im Stand von den vertikalen Flächen herab, so dass z.B. Zylinder den Schmierfilm nach längerem Stehen verlieren können, was bei den ersten Drehungen beim Start zu höherem Verschleiß führt. Klingt nicht unplausibel, finde ich.

Gruß
Holger[ Diese Nachricht wurde editiert von : ThomHolger am 29-11-2003 12:37 ]

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29 Nov 2003 08:51 #4556 von
antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Hi,
da haben wir auch noch die Ölpumpe, die das Zeugs ja irgendwie fördern muss...stell dir vor, das Öl ist so dick wie Honig!
Wann würde das wohl an den Schmierstellen ankommen?
Außerdem ist der ÖLDRUCK in den Lagern Überlebenswichtig.
Gruß Willy

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21 Okt 2019 07:58 - 21 Okt 2019 08:27 #225038 von Gregor6712 560 SL 107.048 1988 Americas (USA/CAN)
Gregor6712 antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Hallo,

zum Thema Tribologie (Reiblehre) und Öl gibt es viele Doktorarbeiten. Das Motoröl ist das wichtigste für ein Auto. Mit Abstand.

Ein homogenes Öl ohne "menschliche" Veränderungen ist immer zäher je kälter es wird. Am Beispiel eines Butterwürfels: bei 6°C (Kühlschrank) ist das ein sehr harter Ziegel, schon bei etwa 40°C wird es flüssig. Für jeden verständlich, daß die Schmiereigenschaften unterscheidlich sind.

Damit unser Motor möglichst keine Abnutzung hat, muß die Schmierung hydrodynamisch funktionieren. Das ist genau dann der Fall, wenn die Teile sich gar nicht berühren, sondern auf einem Schmierfilm gleiten. Das funktioniert natürlich nur wenn zwei Sachen erfüllt sind: Öl dick genug und die Gleitgeschwindigkeit hoch genug.

Das könnt Ihr Euch an einem anschaulichen Beispiel vorstellen. Ihr wollt auf einer Schotterpiste Wasserski laufen. Dazu wird die Schotterpiste bei -20°C mit 30cm Butter belegt. Egal wie langsam ihr gezogen werdet, ihr berührt niemals die Schottersteine. Dafür klebt ihr regelrecht an der Butter.

Bei +40°C wird die Sache plötzlich anders, die Butter ist flüssig und wenn ihr langsam fahrt schrappt ihr Eure Wasserki wunderschön an den Schottersteinen, egal wie tief ihr in der Butter steht, es nützt nichts. Ihr kommt erst dann auf den Schmierfilm und könnt gleiten, wenn ihr schnell genug gezogen werdet.

So müßt ihr Euch die Kurbelwelle vorstellen (die wichtigsten Lager im Motor). Jetzt arbeiten unsere Motoren sowohl bei -20°C als auch bei ~150°C Öltemperatur (manchmal höher). Das ist ein Bereich den ein normales Öl niemals abdecken kann. Bei kleinen Umdrehungszahlen (Standgas 800/min) bräuchte man ein möglichst dickes Öl. Je wärmer es wird um so dicker müßte das Öl werden.

Für hohe Drehzahlen und niedrige Temperaturen hätte man gerne ein möglichst dünnes Öl, damit die Verluste gering werden.


Dafür hat man Öle entwickelt, die sich je nach Temperatur unterschiedlich verhalten. Das Kürzel 0-W50 kann man auch ausschreiben mit

Öl der Zähigkeit:
"0 bei Kälte" (ich will es so flüssig wie möglich)
"50 bei Wärme" (ich will es so zäh wie möglich)

Die Spanne kann gar nicht groß genug sein und je größer sie wird um so teurer wird das Öl.


Ölwechsel: es ist schlicht falsch nach der Devise "billiges Öl, häufig tauschen" zu fahren. Öl altert praktisch gar nicht, schon gar nicht in einem Jahr. Kauft Euch lieber gutes Markenöl, möglichst großer Spanne und fahrt es ruhig 5, oder sogar zehn Jahre (das macht wirklich nichts).

Viel wichtiger ist es, ab und zu den Motor länger auf Betriebstemperatur zu bringen. Bei der Spritverbrennung entstehen große Mengen Wasser, Temperaturunterschiede lassen auch Wasser ins Öl kommen. Das ist sehr schlecht für den Motor, sowohl für die Korrosion (besonders bei langen Standzeiten der Oldtimer), als auch für die Gleiteigenschaften des Öls. Deswegen muß das Wasser möglichst häufig raus und zwar indem wir es durch das heiße Öl verdampfen lassen (das ist übrigens auch für den Auspuff gut).

Der Öldruck im Motor hat übrigens für den Verschleiß nicht die geringste Bedeutung, solange an den wichtigen Stellen Öl da ist. Das ist der einzige Sinn der Ölpumpe: das Öl überall hin zu bringen wo es benötigt wird. Wenn der Öldruck da ist, kann man sicher sein, daß jede Stelle von Öl versorgt wird.


Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen, hätte aber auch eine Bitte. Ich habe mir zwar die WIS - DVD bestellt, habe sie aber noch nicht. Gibt es irgendwo eine Quelle, wo ich für mein Fahrzeug alle Betriebsstoffe und Filter raussuchen kann, von Bremsflüssigkeit, bis zum Getriebeöl?

Das wird nämlich das erste sein, was wir machen werden am Fahrzeug: alle Betriebsstoffe und Verschleißteile tauschen, die komplette Mechanik auf Herz und Nieren prüfen und dann erst die weiteren Schritte entscheiden. Das Auto hat ein lückenloses Heft bis 120.000 Meilen, aber die letzten 50.000 eben nichts mehr.

Hier noch ein Spruch eines Freundes, ex Marine: "Pussies and weapons work better when well lubricated". Gilt fast immer.

Edith: Darf ich erwähnen daß ich vom LBA zertifizierter Werkstattleiter für Flugzeuge in der Faservebundbauweise und für Kolbentriebwerke bin mit fast exakt 20 Jahren Erfahrung?

Gregor.

Dieses Posting stellt nur meine private, unzensierbare Meinung dar. Es ist
fast sicher, daß diese Meinung völlig falsch ist. Von jeglicher Nachahmung
wird abgeraten, jede Haftung wird ausgeschlossen.
Letzte Änderung: 21 Okt 2019 08:27 von Gregor6712.

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21 Okt 2019 08:18 #225040 von driver 300 SL 107.041 1986 Standard (Europa)
driver antwortete auf Spezifikationen Motoröl
" Ölwechsel: es ist schlicht falsch nach der Devise "billiges Öl, häufig tauschen" zu fahren. Öl altert praktisch gar nicht, schon gar nicht in einem Jahr. Kauft Euch lieber gutes Markenöl, möglichst großer Spanne und fahrt es ruhig 5, oder sogar zehn Jahre (das macht wirklich nichts)."

Ganz neue Wahrheiten von Gegor, wer sich wohl hier an diese Tipps hält ?

Wolfgang

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21 Okt 2019 08:27 - 21 Okt 2019 08:29 #225041 von Nichtraucher 500 SL 107.046 1980 Standard (Europa)
Nichtraucher antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Ah, eine Wiederbelebung aus dem Jahr 2003!
Da kann ich Langzeiterfahrung beisteuern!

Der SL den ich seit 1999 besitze, die Honda die seit 2003 in meiner Garage steht, die BMW die ich noch viel länger betreue, klagen noch immer nicht über Motorprobleme wegen des Billigöls.
Der W 202, der über 230000Km von meiner Frau gefahren wurde, ging mit völlig intaktem, nicht rauchendem Motor von uns. Alles Drumherum ging kaputt, Kabelbäume, Türöffner, Fensterheber und so weiter.

Aber trotzdem interessante Einblicke in die Eigenschaften eines Motoröls.

Wenn ich ein "neues" Fahrzeug bekomme, prüfe ich allerdings erst ob es vernünftig läuft ehe ich beginne Schmierstoffe und Teile zu tauschen.

Gruß und schöne Woche
Willy

Wohnort Unna
Letzte Änderung: 21 Okt 2019 08:29 von Nichtraucher.

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21 Okt 2019 08:28 #225042 von merc450 280 SL 107.042 1977, 350 SLC 107.023 1977, 380 SL USA 107.045 1984, 380 SL USA 107.045 1985, 450 SL USA 107.044 1979, 450 SLC 107.024 1977, 500 SL 107.046 1984, 500 SL 107.046 1985, 560 SL 107.048 1988
merc450 antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Moin Moin
Vielleicht könnte es sogar was bringen, nicht immer nur Kurzstrecken zu fahren .
Damit nicht so viel Geruch ,von ,ich nenne es mal Kraftstoff ,die Reibung mindert .
Doktorarbeit des kleinen Mann .
gruß Günter
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21 Okt 2019 08:47 #225044 von Gregor6712 560 SL 107.048 1988 Americas (USA/CAN)
Gregor6712 antwortete auf Spezifikationen Motoröl

Nichtraucher schrieb: Da kann ich Langzeiterfahrung beisteuern!

Bitte nicht böse sein, aber das ist keine Langzeiterfahrung. Einige wenige Fahrzeuge sagen nichts. Im übrigen sind kapitale Motorschäden wieder im kommen durch die hochdrehenden kleinvolumigen Motoren, da wird einem Motor des R107 sehr sehr lange nichts passieren, solange Öl da ist (egal welches).

Nichtraucher schrieb: Wenn ich ein "neues" Fahrzeug bekomme, prüfe ich allerdings erst ob es vernünftig läuft ehe ich beginne Schmierstoffe und Teile zu tauschen.

Auch das ist falsch. Eine Maschine sollte man generell nicht anwerfen, bis man nicht sicher ist, daß die Betriebsstoffe in Ordnung sind. Es kann durchaus sein, daß sich literweise Wasser im Getriebe/Motor und sonstwo gesammelt hat, oder daß schlich gar kein Öl mehr da ist, was sehr schnell sehr tödlich sein kann. Die paar hundert Euro sind es mir definitiv wert, selbst wenn ich sie danach wegkippen müßte.

Gregor.

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21 Okt 2019 09:10 #225045 von Gullydeckel 560 SL 107.048 1988 Americas (USA/CAN)
Gullydeckel antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Hallo Gregor,

die Infos die Du suchst, findest Du in den MB Bevos
bevo.mercedes-benz.com/
- gibt's inzwischen auch als App.

Ich kann Deine Ausführungen im Wesentlichen (nach fast 30 Jahren in der Motorenentwicklung) bestätigen, mit der Ergänzung, dass man heute bei warmem Motor das Öl nicht mehr "so dick wie möglich" haben will (wegen der Schleppleistung/CO2) und die Motoren auf die dünnen Öle ausgelegt sind (Lagerspiele, auch im Turbolader und Ölpumpen). Weiterhin muss man bedenken, dass Öle mit der großen Viskositätsspreizung sehr viel sensible Chemie enthalten und viele Wechselwirkungen mit den Verbrennungsrückständen (es gibt da neben dem Wasser noch einiges mehr) und auch z.B. Kühlmittel haben.
"Einfaches" Öl zu nehmen und häufiger zu wechseln ist trotz allem nicht schlimm, außer dass man viel Altöl erzeugt, vor allem die Verschmutzung durch Ruß kann man so nämlich gering halten und das ist heute bei modernen Motoren fast die größte Herausforderung (vor allem beim Otto wg. der Direkteinspritzung, beim Diesel schon immer). Bei unseren alten Motoren spielt das kaum eine Rolle, so lange Gemischaufbereitung und Verbrennung vernünftig laufen.

Grüße Martin

Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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Servus Gregor,

du kannst deine Öle usw. bei Mercedes Benz oder z. B. bei ATU kaufen.

Schöne Grüße
Helle

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21 Okt 2019 09:24 #225049 von Nichtraucher 500 SL 107.046 1980 Standard (Europa)
Nichtraucher antwortete auf Spezifikationen Motoröl

Gregor6712 schrieb: Eine Maschine sollte man generell nicht anwerfen, bis man nicht sicher ist, daß die Betriebsstoffe in Ordnung sind. Es kann durchaus sein, daß sich literweise Wasser im Getriebe/Motor und sonstwo gesammelt hat, oder daß schlich gar kein Öl mehr da ist, was sehr schnell sehr tödlich sein kann. Die paar hundert Euro sind es mir definitiv wert, selbst wenn ich sie danach wegkippen müßte.


Wieder etwas gelernt!
Ich suche seit einiger Zeit ein altes Motorrad, es ist also besser auf eine Probefahrt zu verzichten und nach, oder gar vor dem Kauf erst alle Betriebsstoffe zu tauschen?
Bei einem Fahrzeug welches zig Jahre irgendwo herumgestanden hat, ist es natürlich obligatorisch vor dem Start den Ölstand zu prüfen und wenn es derart günstig sein sollte, dass auch bei defektem Motor kein Verlust zu erwarten ist, auf einen Start zu verzichten bis die Kiste daheim geprüft wurde.

Gruß
Willy

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21 Okt 2019 09:51 - 21 Okt 2019 09:52 #225052 von Nichtschwimmer 560 SL 107.048 1989
Nichtschwimmer antwortete auf Spezifikationen Motoröl

Gregor6712 schrieb:
.......Öl altert praktisch gar nicht.......

......Wenn der Öldruck da ist, kann man sicher sein, daß jede Stelle von Öl versorgt wird.....


Moin moin,

ob das so alles stimmt was Gregor schreibt? Selbstverständlich altert Motoröl. Motoröle nutzen sich ab, weshlab sie auch regelmäßig gewechselt werden müssen. Gründe dafür sind die natürliche Öl-Alterung, der Abbau der Additive, der Viskositätsindex-Verbesserer und die Verschmutzung durch Verbrennungsrückstände (Ruß, Schwefeloxide, Wasser, Staub aus der Atmosphäre, mechanischen Abrieb)

Wenn Öldruck zwar vorhanden aber zu gering ist, heißt das noch lange nicht, dass alles o.k. ist und man "sicher" sein kann. Zu geringer Öldruck kann dazuführen, dass nicht mehr ausreichend Öl an alle Lagerstellen kommt. Diesen Effekt kann ich zwar im Motor nicht direkt beobachten, aber bei meiner Gartenberegnungsanlage. Wenn ich den Druck herunterregele, dann kommt an manchen Beregnern nichts mehr raus.

Wenn man seinen Motor runieren will, dann sollte man Ölwechsel unterlassen und Warnsignale wie geringer Öldruck ignorieren.

Grüße Udo
Letzte Änderung: 21 Okt 2019 09:52 von Nichtschwimmer.
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21 Okt 2019 10:34 #225059 von Gregor6712 560 SL 107.048 1988 Americas (USA/CAN)
Gregor6712 antwortete auf Spezifikationen Motoröl

Nichtraucher schrieb: Ich suche seit einiger Zeit ein altes Motorrad, es ist also besser auf eine Probefahrt zu verzichten und nach, oder gar vor dem Kauf erst alle Betriebsstoffe zu tauschen?


Das hängt sehr davon ab, was und von wem man kauft. Bei dem Fahrzeug wie das was ich erworben habe, will ich genau das tun, erst alles tauschen und neu einfüllen und erst dann fahren. In dem Zustand in dem das Fahrzeug auf manchen Bildern zu sehen ist, bezweifle ich eine gute Pflege.

Bei einem Motorrad das fleißig bewegt wird, wäre mir die Probefahrt wahrscheinlich wichtiger. Außer es ist eine 74 ci Chief von 1923, dann würde ich nichts riskieren und die Fuhre notfalls auf dem Rücken nach Hause tragen... ;-)

Gullydeckel schrieb: ...vor allem die Verschmutzung durch Ruß kann man so nämlich gering halten und das ist heute bei modernen Motoren fast die größte Herausforderung...


Da werde ich sicher nicht widersprechen. Die meisten Flugmotoren sind Dinosaurier und an moderne Motoren gehe ich nicht, sondern lasse die Werkstatt ran.

Gregor.

Dieses Posting stellt nur meine private, unzensierbare Meinung dar. Es ist
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21 Okt 2019 10:49 #225062 von Dr-DJet 450 SL 107.044 1973 Schweiz
Dr-DJet antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Hallo Gregor,

wenn Dir am Strand langweilig ist, solltest Du nicht dabei dieses Forum zu Deiner Belustigung missbrauchen. Bitte finde andere Tätigkeiten, so passt Du nicht in unser Forum.

Dies ist eine Verwarnung.

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21 Okt 2019 13:50 - 21 Okt 2019 13:51 #225074 von panther8x8 280 SL 107.042 1979 Standard (Europa)
panther8x8 antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Hallo Volker, auch auf die Gefahr hin jetzt auch Ärger zu bekommen...

Warum gibt es jetzt die Verwarnung genau? Weil Gregor einen alten Thread ausgegraben hat? Ich fand seine Erklärungen sehr hilfreich um bestimmte Dinge zu verstehen (ich bin Laie) und sie sind für mich schlüssig (ob sie richtig sind weiß ich nicht). Auch die daraus resultierende Diskussion war ja eigentlich sachlich geführt und der Kontext zu dem alten Thread passt halt einfach. Zudem hat er um Infos gebeten, die ihm auch gegeben wurden.

Ich glaube jeder hat eine zweite Chance verdient und ich dachte "schlechter Einstieg" das Thema ist mit dem Bereinigen des "Erstlack-Threads" vom Tisch... Oder hab ich jetzt einfach was nicht verstanden?

VG

Alex
Letzte Änderung: 21 Okt 2019 13:51 von panther8x8.
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21 Okt 2019 14:02 #225075 von MBN 280 SL 107.042 1984 Standard (Europa)
MBN antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Hallo Volker,

ich hatte auch - die jetzt gelöschten Beiträge von Gregor gelesen und habe auch dort an keiner Stelle Beiträge gefunden, mit denen er sich auf Kosten der Sternzeit lustig macht. Hast du ein Beispiel?

Auf den ersten Blick scheinbar ein Angeber und auf den Zweiten ein Typ mit einer überdurchschnittlichen Portion Selbstvertrauen, der sich schon in jungen Jahren ehrgeizige Ziele setzte und wie man sieht, hält was er verspricht. Er kann auf seine Leistung Stolz sein und deswegen braucht sich hier natürlich auch niemand verstecken, eine Mimose ist er ja offensichtlich nicht. Für’s Forum kann er bestimmt noch so manchem User helfen. Schau dir mal seine Erfahrung im Flugzeugbau an, erinnert etwas an Hubschrauberschrauber Frank. www.drgaida.de/DEHJV/EHJV.pdf

Wäre ja schade, wenn die beginnende dicke Freundschaft zwischen Martin Sandokan und Gregor im Keim erstickt werden würde.

Michael
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21 Okt 2019 15:17 #225078 von Dr-DJet 450 SL 107.044 1973 Schweiz
Dr-DJet antwortete auf Spezifikationen Motoröl
Hallo,

Gregor hat einige Provokationen im Thread Erstlack eingestellt. Das hat mich elend lange Zeit gekostet, das wieder zu sortieren und zu löschen. Und jetzt noch eine Öldiskussion eines Beitrags aus anno dazumal, die jedes Forum sprengt. Da fragt man sich schon, ob das nicht mit Absicht passiert, weil Gregor nach eigenem Bekunden am Strand liegt und hier aktiv ist und noch dazu alles am besten wissen will.

Irgendwann hat man als Admin auch mal genug davon und es schleicht sich der Verdacht ein, dass da jemand aus Langeweile ein Forum aufmischen will. Deshalb die Verwarnung. Auf normalem Niveau können wir gerne weiter diskutieren. Eine Verwarnung hat auch keine Konsequenzen als die, dass der User wissen soll, dass es so nicht weiter gehen darf.

Viele Schraubergrüße - best regards, Volker alias Dr-DJet und K-Jet Forscher, Admin und Betreiber dieser Webseite
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