Kühlwasserwechsel
- kilroy_was_here
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19 Jahre 5 Monate her #47940
von kilroy_was_here
kilroy_was_here antwortete auf Kühlwasserwechsel
Ciao Andi
ich habe wegen ADSL-Problemen Deinen Thread erst jetzt gesehen.
Darum kommt der Typ erst jetzt, er stammt vom Werstattchef des Wasserwerks in Zürich, seine Frau und ihn hast Du im Biergarten kennengelernt (Sie, lange lockige Mähne).
Der Trick heisst NotWasser, dieses wird vom Wasserwerk für Störungen in der Wasserversorgung, Leitungsbruch oder Verschmutzung, regelmässig in Plastiksäcke zu 1 oder 10 Liter abgefüllt und nach 2 Jahren gelager und danach entsorgt.
Das Wasser lässt sich schneller im ganzen Kühlsystem verteilen, der Wärmetransfer-Koeffizient ist höher als beim Leitungswasser.
Die Beimischung von Frostschutz ist 10 % kleiner bei gleicher Leistung, Bei 120 Fahrzeugen auch ein Kostenfaktor.
Der Nachteil : Das Wasser muss, analog des Dekantierens von Wein, eingefüllt werden um die abgesetzten Stoffe zu halten.
Der Erfinder hat diese Methode nicht patentieren lassen, darum kann sie hier auch weiter gegeben werden.
Südliche Grüsse
Jürg
Grüss mir auch Doro
P.S. Kann der Adi den Veschuss nicht grad biegen ?
P.P.S. Bengt, nicht versuchen die Methode in den USA patentieren lassen ohne mich zu beteiligen
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : kilroy_was_here am 21-04-2007 20:53 ]
ich habe wegen ADSL-Problemen Deinen Thread erst jetzt gesehen.
Darum kommt der Typ erst jetzt, er stammt vom Werstattchef des Wasserwerks in Zürich, seine Frau und ihn hast Du im Biergarten kennengelernt (Sie, lange lockige Mähne).
Der Trick heisst NotWasser, dieses wird vom Wasserwerk für Störungen in der Wasserversorgung, Leitungsbruch oder Verschmutzung, regelmässig in Plastiksäcke zu 1 oder 10 Liter abgefüllt und nach 2 Jahren gelager und danach entsorgt.
Das Wasser lässt sich schneller im ganzen Kühlsystem verteilen, der Wärmetransfer-Koeffizient ist höher als beim Leitungswasser.
Die Beimischung von Frostschutz ist 10 % kleiner bei gleicher Leistung, Bei 120 Fahrzeugen auch ein Kostenfaktor.
Der Nachteil : Das Wasser muss, analog des Dekantierens von Wein, eingefüllt werden um die abgesetzten Stoffe zu halten.
Der Erfinder hat diese Methode nicht patentieren lassen, darum kann sie hier auch weiter gegeben werden.
Südliche Grüsse
Jürg
Grüss mir auch Doro
P.S. Kann der Adi den Veschuss nicht grad biegen ?
P.P.S. Bengt, nicht versuchen die Methode in den USA patentieren lassen ohne mich zu beteiligen
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : kilroy_was_here am 21-04-2007 20:53 ]
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19 Jahre 3 Monate her #47941
von Bobby
Bobby antwortete auf Kühlwasserwechsel
Zwar spät, aber mir wurde von einem Wechsel des Kühlwassers abgeraten. Vermutlich stammt diese Vorgehensweise noch aus einer Zeit, als es noch keinen zuverlässigen Frostschutz gab. Heutige Mittel schützen vor Frost und auch zuverlässig vor Rostschäden im Kühlwassermantel des Motors.
Wer hingegen das Wasser abläßt, riskiert bei Motoren mit Aluminiumbestandteilen ein dramatisches Ausblühen des Leichtmetalls. Die Kristalle, die sich dabei bilden, können den Kühler verstopfen und so zu thermischer Überlastung des Motors führen.
Hinzu kommt, dass frisches Wasser im Kühlkreislauf nur Nachteile mit sich bringt. Erstens setzt sich mit neuem Wasser auch neuer Kalk im System fest-es sei denn man nimmt detiliertes Wasser!?
Zweitens enthält neues Wasser immer auch gelösten Sauerstoff, der Kavitation am Motorblock verursacht. Vereinfacht gesagt, ist das Lochfraß, der überall dort auftritt, wo der Sauerstoff ausperlt - also mit Vorliebe an den Außenseiten der Zylinder. SO lange es keinen konkreten Grund gibt, das Kühlwasser abzulassen, sollte man es einfach drin lassen! Quelle: Oldtimer Markt Sonderheft.
Gruss JSD
Wer hingegen das Wasser abläßt, riskiert bei Motoren mit Aluminiumbestandteilen ein dramatisches Ausblühen des Leichtmetalls. Die Kristalle, die sich dabei bilden, können den Kühler verstopfen und so zu thermischer Überlastung des Motors führen.
Hinzu kommt, dass frisches Wasser im Kühlkreislauf nur Nachteile mit sich bringt. Erstens setzt sich mit neuem Wasser auch neuer Kalk im System fest-es sei denn man nimmt detiliertes Wasser!?
Zweitens enthält neues Wasser immer auch gelösten Sauerstoff, der Kavitation am Motorblock verursacht. Vereinfacht gesagt, ist das Lochfraß, der überall dort auftritt, wo der Sauerstoff ausperlt - also mit Vorliebe an den Außenseiten der Zylinder. SO lange es keinen konkreten Grund gibt, das Kühlwasser abzulassen, sollte man es einfach drin lassen! Quelle: Oldtimer Markt Sonderheft.
Gruss JSD
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19 Jahre 3 Monate her #47942
von emanresu
emanresu antwortete auf Kühlwasserwechsel
ChemieLK vorkram...
Kalk im Wasser ist als Calciumhydrogencarbonat gelöst. Wir das Wasser nu erwärmt (Kann man im Kochtopf schön beobachten) steigen Gasblasen berits bei ca. 80°C auf. Das Gas ist neben Stickstoff und Sauerstoff auch CO2 welces vorher im Calciumhydrogencarbonat gebunden war. Im Topf bleibt das Wasserunlösliche Calciumcarbonat oder auch Kalk genannt. Die ganzen Frostschutzmittel oder auch das gute Calgon in der Waschmaschine verhindern den Kalkausfall.
Wenn nun nach langer Zeit dieses Mittel seine Wirkung verloren hat, kommt es dennoch zum Kalkausfall.
Mein bescheidener Vorschlag also: gleich abgekochtes Wasser verwenden, alles was ausfallen oder ausgasen könnte ist bereits passiert, da wir quasi den Vorgang im heißen Motor vorweggenommen haben.
Scheint mir erstmal optimal.
Prof. Dr. Dr. Dipl. Chem. bitte vortreten.
Meine beschränkte Auffassung als Dipl. Inform.
Sören
Kalk im Wasser ist als Calciumhydrogencarbonat gelöst. Wir das Wasser nu erwärmt (Kann man im Kochtopf schön beobachten) steigen Gasblasen berits bei ca. 80°C auf. Das Gas ist neben Stickstoff und Sauerstoff auch CO2 welces vorher im Calciumhydrogencarbonat gebunden war. Im Topf bleibt das Wasserunlösliche Calciumcarbonat oder auch Kalk genannt. Die ganzen Frostschutzmittel oder auch das gute Calgon in der Waschmaschine verhindern den Kalkausfall.
Wenn nun nach langer Zeit dieses Mittel seine Wirkung verloren hat, kommt es dennoch zum Kalkausfall.
Mein bescheidener Vorschlag also: gleich abgekochtes Wasser verwenden, alles was ausfallen oder ausgasen könnte ist bereits passiert, da wir quasi den Vorgang im heißen Motor vorweggenommen haben.
Scheint mir erstmal optimal.
Prof. Dr. Dr. Dipl. Chem. bitte vortreten.
Meine beschränkte Auffassung als Dipl. Inform.
Sören
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19 Jahre 3 Monate her #47943
von SLC_6.9
Das Leben ist zu kurz um keinen V8 zu fahren!
SLC_6.9 antwortete auf Kühlwasserwechsel
..so Ihr habt es ja so gewollt: Orig. TON MB MEISTER:
" das Thermostat muss immer raus, da setzt sich sonst der ganze gelöste Kram fest. Wir können ES auch drinne lassen und Sie kommen spätestens in 7 Tagen wieder. Gespült wird mit Citronen
natrium irgendwas und meistens geht der Heizungskühler kaputt! Also wenn Sie keine thermischen Probleme haben lassen Sie die
alte Brühe drin"
...auch ne Meinung, oder einfach keine Lust gehabt??
Grüsse
Dipl. Ing. Stefan (Wenn hier jeder einen Titel hat
P.S. noch 1 Tag!
" das Thermostat muss immer raus, da setzt sich sonst der ganze gelöste Kram fest. Wir können ES auch drinne lassen und Sie kommen spätestens in 7 Tagen wieder. Gespült wird mit Citronen
natrium irgendwas und meistens geht der Heizungskühler kaputt! Also wenn Sie keine thermischen Probleme haben lassen Sie die
alte Brühe drin"
...auch ne Meinung, oder einfach keine Lust gehabt??
Grüsse
Dipl. Ing. Stefan (Wenn hier jeder einen Titel hat
P.S. noch 1 Tag!
Das Leben ist zu kurz um keinen V8 zu fahren!
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19 Jahre 3 Monate her #47944
von markus
markus antwortete auf Kühlwasserwechsel
Jetzt will ich auch mal.
Was ist denn mit Wasser, das durch den Brita-Filter gelaufen ist.
In unserem Edelstahl-Wasserkocher hinterläßt das Wasser keine Kalkspuren mehr, obwohl das Leitungswasser bei uns voll davon ist.
Kann man die gewünschte Menge nicht durch diesen "Wasseraufbereiter" laufen lassen und hat dann das "Optimum" zwischen destilliertem und reinem Leitungswasser?
Grüße,
markus
Was ist denn mit Wasser, das durch den Brita-Filter gelaufen ist.
In unserem Edelstahl-Wasserkocher hinterläßt das Wasser keine Kalkspuren mehr, obwohl das Leitungswasser bei uns voll davon ist.
Kann man die gewünschte Menge nicht durch diesen "Wasseraufbereiter" laufen lassen und hat dann das "Optimum" zwischen destilliertem und reinem Leitungswasser?
Grüße,
markus
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19 Jahre 3 Monate her #47945
von harry500
harry500 antwortete auf Kühlwasserwechsel
Hallo Andi,
habs jetzt erst gelesen...
Ich verwende grundsätzlich bei allen meinen Autos nur destilliertes Wasser und BASF Glysantin im Verhältnis 1:1.
Bei meinem BMW mache ich das imerhin schon 16 Jahre. Die angesprochene Korrosion (würde auch für die sichbaren Alu-Teile beim Thermostaten und der Anschlußstutzen gelten) kann ich nicht erkennen. Die Oberflächen der Rohrinnenseiten, der Schläuche und des Kühlers sehen neuwertig ohnen nennenswerten Belag aus. Die Kühlflüssigkeit verfärbt sich zwischen den Intervallen nicht und verändert auch nicht den Geruch. Meine Erfahrung mit destilliertem Wasser (Verhältnis 1:1) ist daher positiv.
Ich würde grundsätzlich das Wasser gesamt aus dem Motorblock/Kühler ablassen. Wenn Du jedesmal mit Wasser aus der Leitung spülst, muß der Motor jedesmal heiß sein, damit die Spülung durch den Kühler beginnt. Damit bringst Du jedesmal neues Verkalkungspotential ein.
Das Ablassen aus dem Motorblock bedarf einer etwas größeren Wanne zum Unterstellen, da sich die Brühe mehr oder weniger unkontrolliert aus der Ablauföffnung über andere Teile ergießt.
Bei meinem 107er habe ich ja diese Spülungsvariante mehrfach zwangsweise durchführen müssen... Bei einer Revision wird dann wieder komplett abgelassen.
Viele Grüße
Harald
habs jetzt erst gelesen...
Ich verwende grundsätzlich bei allen meinen Autos nur destilliertes Wasser und BASF Glysantin im Verhältnis 1:1.
Bei meinem BMW mache ich das imerhin schon 16 Jahre. Die angesprochene Korrosion (würde auch für die sichbaren Alu-Teile beim Thermostaten und der Anschlußstutzen gelten) kann ich nicht erkennen. Die Oberflächen der Rohrinnenseiten, der Schläuche und des Kühlers sehen neuwertig ohnen nennenswerten Belag aus. Die Kühlflüssigkeit verfärbt sich zwischen den Intervallen nicht und verändert auch nicht den Geruch. Meine Erfahrung mit destilliertem Wasser (Verhältnis 1:1) ist daher positiv.
Ich würde grundsätzlich das Wasser gesamt aus dem Motorblock/Kühler ablassen. Wenn Du jedesmal mit Wasser aus der Leitung spülst, muß der Motor jedesmal heiß sein, damit die Spülung durch den Kühler beginnt. Damit bringst Du jedesmal neues Verkalkungspotential ein.
Das Ablassen aus dem Motorblock bedarf einer etwas größeren Wanne zum Unterstellen, da sich die Brühe mehr oder weniger unkontrolliert aus der Ablauföffnung über andere Teile ergießt.
Bei meinem 107er habe ich ja diese Spülungsvariante mehrfach zwangsweise durchführen müssen... Bei einer Revision wird dann wieder komplett abgelassen.
Viele Grüße
Harald
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