Wer hat noch Erstlack ?
- eglidecascais
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Es ist kein California oder Florida Wagen, sondern wurde in New Jersey gefahren und scheinbar sehr gut behandelt und ist absolut rostfrei und seit rund 10 Jahren in EU.
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Gruß Reinhard
560 SL Bj 1986, Harley DavidsonPan American und BMW R80RT Bj 1985
Portugalreise: 560slblog.wordpress.com/blog/
Route 66: eglidecascais.wordpress.com
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Ich sag mal so wer lesen möchte z.B
Standartlackdicke PKW nach Marken
Lackschichtdicke das Fahrzeuglackierer Portal
Normaldicke & Messung - Lackpro.de
wird fündig werden .
Ich verwende keine Link tut mir Leid
Es gilt vielleicht zu Beachten ,Fahrzeuge werden / wurden lösemittelhaltig ,auf wasserbasis ,oder als Pulverlack appliziert . Die Schichtstärken liegen aber dicht beieinander .
Gruß Günter
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- Gregor6712
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xentryportal.i.daimler.com/public/beratu...itfaden_stx_13_5.pdf
Das mag früher anders gewesen sein, da war ich noch nicht im Geschäft der Lackierstraßen.
Generell sagen die heutigen Normen daß alles unterhalb 120mü nicht als Korrosionsschutz für Außenbereiche für mehr als 5 Jahre geeignet ist (Klasse C3 DIN EN 12944)
www.eot-gmbh.de/fileadmin/pdfs/Korrosionsschutzklassen.pdf
Falls Du aber nur den Effektlack und Klarlack gemeint hast ohne Untergrund, sind wir auf einem Nenner.
Gregor.
Dieses Posting stellt nur meine private, unzensierbare Meinung dar. Es ist
fast sicher, daß diese Meinung völlig falsch ist. Von jeglicher Nachahmung
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Hallo Gregor ,nun ja ,ich hege die Hoffnung keinen Xirallic Lack auf einen 107 oder 116 zu finden . Effektlacke waren in den 70-89 Jahren wohl nicht so oft im Einsatz .
Kunststoffteile lackierte am 107 ,nun ja wohl erst ab 8/85 sehr weit unten und vorn in Form eines Spoiler . Und früher ,waren meines Erachtens, nicht so viele Pulverlacke auf der Karosse . Und die Fahrzeuge hatten die 90-120 my .
Nur mal so ,vielleicht googelst du mal ,Renault Kadjar Rost .
Ich möchte damit sagen ob RAL also Reichsanordnung Lieferbedingungen oder DIN
oder eine Französische Norm irgendwie passt da was nicht .
Gruß Günter
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Bitte das schöne und wichtige Thema von Wolfgang , wo es um Erstlack geht, nicht
mit der Vorstellung von Gregor ,so überlagern, daß es unverständlich wirkt .
Ich äußere mich bei dem Erstlack ,ab jetzt , nur noch auf die von Wolfgang gestellte Frage .
Sollte Gregor Fragen haben, zu anderen Themen möge er z.B. Stoßstange ,dort das Thema aufrufen und es mit seinen Anregungen und Fragen nach vorn stellen .
Gruß Günter
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- Gregor6712
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merc450 schrieb: mit der Vorstellung von Gregor ,so überlagern, daß es unverständlich wirkt .
Da kann ich mich für nur entschuldigen, aber ich habe mich wirklich bemüht. Allerdings ist das vom Handy aus am Strand nicht immer so einfach zu erkennen, warum die Erstellung eines neuen Themas nicht funktioniert (es gibt durchaus Foren bei denen die Neuerstellung erst ab einer gewissen Mitgliedschaft möglich ist). Falls ein Moderator die Zeit hat, können meine (nicht themenbezoge Beiträge) aus diesem Thread gerne entfernt werden.
Dann habe ich schon wieder etwas gelernt, daß früher die Lackdicken nicht so hoch waren. Das ist ja das schöne an technischen Gesprächen. Meist geht man schlauer schlafen als man aufgewacht ist. Meine erste Begegnung mit Lackdicken stammt aus den Jahren ~91/92 als wir die ersten Armaturen an die Lackierstraße Daimler geliefert haben. Damals war die Forderung 120mü.merc450 schrieb: ....Und früher ,waren meines Erachtens, nicht so viele Pulverlacke auf der Karosse . Und die Fahrzeuge hatten die 90-120 my .
Ich habe spaßeshalber meinen SLK (1997) vermessen. Da ist SICHER der erste Lack drauf, ich habe ihn ja täglich gesehen
Ich werde heute mal meinen SL messen, den ich das erste Mal in Natura zu Gesicht kriege im Original... Lechz.
Gregor.
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ich habe jetzt mühsam die ganzen themenfremden Beiträge aus dem Thread gelöscht. Und das waren eine Menge. Schon erstaunlich, was mancher schreiben kann, der nach eigenem Bekunden gar nichts schreiben kann.
Nicht wiederholen!
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
Fast alles zu Zündung und Jetronic auf jetronic.org
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Woher weiss ich das, ganz einfach ich sehe das Berufsbedingt. Beim Wertgutachten dieses Jahr wurde auch die Schichtdicke gemessen, wobei mich das nicht sonderlich interessiert hat, weil es für mich wenig Aussagekraft hat. Warum auch das ganz einfach zumindest für mich. Ich habe jahrelang in der Company verbracht und war sogar einige Zeit für eine Lackierung zuständig.
Der 107er wurde noch damals üblich lösungsmittelhaltig lackiert, die Wasserbasis kamen in den 90er Jahren, Pulverlacke gab es bei Mercedes PKW nur als Klarlack in einem Werk eine zeitlang, aber nicht für den SL. Bis in die 90er gab es kaum bis gar kein Spotrepair, dh es wurden immer Flächen nachlackiert, daher interessieren mich die Schichtdicken nicht, denn die kamen schon aus dem Werk unterschiedlich dick. Für mein Fahrzeug kenne ich auch die Stellen an denen damals etwas gemacht wurde.
Gleichzeitig mit der Wasserbasis kam dann der Klarlack auf die Unilacke.
Der erwähnte Tankdeckel beim SLK dürfte ja soweit ich mich entsinnen kann schon aus Kunststoff gewesen sein, und daher fehlt bei dem Teil die KTL-Schicht, da mitlackierte Kunststoffteile das nicht annehmen bzw. die Teile erst nach dem KTL beigefügt werden.
Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix
www.keicher.biz
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Bei meinem ersten Gutachten wurde hinten rechts eine etwas dickere Lackschicht gemessen.
Der Gutachter meinte, dass es ziemlich sicher Erstlack ist, aber in der Produktion wurde schon mal nachgebessert.
Auf der Auslieferungsrechnung vom Autohaus war noch das Aufbringen der dünnen seitlichen Zierstreifen im
80er Jahre Look gelistet.
Nachden ich die Streifen mühsam entfernt hatte, konnte man die unterschiedlichen Lackhöhen erkennen. Unter den Zierstreifen
war der Lack um gefühlte 1-2 µ höher. Der Lack drum herum wurde wahrscheinlich durch Waschen und Polieren "abgetragen".
Mit einer Schleifpolitur konnte ich die Höhenunterschiede wieder beseitigen.
Es war aber ein ziemlich eindeutiges Indiz für 100% Erstlack, auch wenn der Lack rechts hinten etwas dicker ist.
Gruß Uwe
Auszug aus den Führungskräfte-Informationen von 1987:
Seit 1985 werden vier Versionen gebaut: 300 SL, 420 SL, 500 SL und das Top Modell, der 560 SL !
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Gruß Detlef vom Harzrand
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das ist gar nicht so ungewöhnlich. Beispiel: Ein menschliches Haar ist zwischen 0,06 und 0,08 mm dick (Hundertstel mm) und das kann man sehr wohl fühlen, gar nicht mal so schwierig. Lackunebenheiten lassen sich oft besser erfühlen als sehen (je nach Lichteinfall).
Gruß
Martin
_____________________________________
Lass mich, ich kann das... Oh, kaputt.
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Selbst die Oberflächenstruktur von den verwendeten Lacken ist rauer als 5 µm, ich den gern Kennenlernen der so was kann.
Gruß Detlef vom Harzrand
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Bis auf ein Hagelschaden am Kofferraumdeckel ist alles Original, habe den damals nicht ganz unter der Brücke bekommen, war schon alles besetzt!
Beurteilt selbst, oder habt Ihr mein Scheunenfund nicht gesehen…?
LG. Bernd
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- panther8x8
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Es gibt sogar einen Test, den Rugotest, der angeblich dabei hilft, noch wesentlich geringere Strukturen zu erkennen:
www.throm-shop.com/Oberflaechenvergleich...St-PROMAT-27021.html
VG
Alex
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- Johnny-1951
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Musste in meiner Lehrzeit spezielle Endmaße herstellen für ausgesuchte Instrumente.
Wenn die Höhe passte und man am nächsten Tag nach gemessen hat, die Temperatur etwas abweichte zum Vortag, so kam schnell ein Unterschied heraus.
Wenn ich mir aber ein Haar vorstelle, dass nur 1/1000 mm Stärke hätte, dieses auf einer geläppten Fläche straf auflegen könnte, denke ich, würde ich das fühlen können oder sogar mit dem Fingernagel spüren.
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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- Gregor6712
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Man entwickelt mit der Zeit ein gutes Gefühl für Oberflächlächengüten was in der Metallbearbeitung sehr wichtig ist. Bis zu 1mü runter.
Ein Zahnarzt sagte die Zunge würde noch kleinere Unebenheiten erkennen. Beim Gebrauchtkauf würde ich dieses „Instrument“ aber nicht nutzen wollen.
Bei mir ist die Entscheidung gestern gefallen, der Wagen kriegt eine neue Lackschicht.
Gregor.
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man konnte die Höhenunterschiede im Lack eindeutig sehen ...... und dann auch eindeutig "fühlen".
Ich war über den Höhenunterschied im Lack, verursacht durch die Zierstreifen, selbst überrascht - so einen Lackabtrag
über die Jahre kannte ich noch nicht.
Wahrscheinlich hauptsächlich verursacht durch amerikanische Waschstraßen. Ich vermute mal, dass betuchte Amerikaner
ihr "Spielzeug" nicht mit der Hand waschen.
p.s.: Vielleicht waren es auch 2-3 µ - ich habe es nicht nachgemessen.
Gruß Uwe
Auszug aus den Führungskräfte-Informationen von 1987:
Seit 1985 werden vier Versionen gebaut: 300 SL, 420 SL, 500 SL und das Top Modell, der 560 SL !
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- Gregor6712
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Schäm dich!Uwe560 schrieb: p.s.: Vielleicht waren es auch 2-3 µ - ich habe es nicht nachgemessen.
Gregor.
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ich hatte ja schon angekündet, Gregor meine Ansicht zum Erstlack mitzuteilen. Auch ich liebe es, wenn man sich aufeinander verlassen kann und so werde ich mich auch HEUTE daran halten.
Ich finde es stimmiger, wenn Lackierung und Interieur zueinander passen. Neues Leder mit patinierter Lackierung oder umgekehrt, wie Gregor es plant, brennt in meinen Augen. Geniale Idee Gregor, deinen Fahrersitzt mit einem Stück Originalbezug aus der Rückenlehne zu reparieren. Auch eine sehr stark patinierte Lackierung kann sehr gut aufgearbeitet werden. Tiefe Kratzer lassen sich so reparieren (reinigen, füllen, pinseln, schleifen polieren), dass man die Schadstelle nicht mehr erkennen kann. Eine erstklassige Aufarbeitung mit Neulackfinish ist natürlich nicht für 500 EUR zu bekommen, ab 1.000 EUR geht es los oder mach beschäftigt sich selbst damit.
Zudem sind die neuen Lacke zwar sehr hart (was nicht notwendig ist, wenn der Lack angemessen gepflegt wird und auch nachteilig bei der Aufbereitung ist) jedoch äußerst empfindlich gegen Vogelkot und Insektenrückstände. Die chemische Beständigkeit alter Lacke war nie so schlecht wie die Lacke von heute.
Michael
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