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Hohlraumversiegelung

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08 Okt 2019 20:01 #223991 von thoelz
thoelz antwortete auf Hohlraumversiegelung
Markus,

kann Dir weitgehend zustimmen.
Fluid Film ist, wegen der dünnen Konsistenz, natürlich für Fahrzeuge, die im Alltagsbetrieb laufen, eher weniger geeignet.

Ist für Schönwetterfahrer, die gelegentlich in einen Schauer kommen und zur Vermeidung von Rostschäden durch Kondenswasser etc.

Und dient für Schönwetterfahrer zur Gewissensberuhigung (also für Leute wie mich :) ).

Mike Sanders ist natürlich robuster. Im direkten, permanenten Spritzbereich am Unterboden wäscht es sich aber auch irgendwann ab.

Zum Abtropfverhalten: es braucht Abläufe mit einem gewissen Mindestdurchmesser (10 oder 12mm, wenn ich mich recht erinnere), damit es nicht festklebt.

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Gruß, Thomas

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08 Okt 2019 20:02 #223992 von Rudiger
Rudiger antwortete auf Hohlraumversiegelung
Olli. Auf einem Bild habe ich Owatrol oil gesehen. In welchen Bereichen benutzt du das oil.
Rudiger

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08 Okt 2019 20:08 #223993 von markus1971
markus1971 antwortete auf Hohlraumversiegelung

thoelz schrieb:
Mike Sanders ist natürlich robuster. Im direkten, permanenten Spritzbereich am Unterboden wäscht es sich aber auch irgendwann ab.


das habe ich bisher noch nicht festgestellt, kann mir auch nicht vorstellen, dass es sich abwäscht :)

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08 Okt 2019 20:25 - 08 Okt 2019 20:26 #223995 von 107_SL
107_SL antwortete auf Hohlraumversiegelung
Olli, meine Ofen-Variante war doch gut :)
Aber der Vorschlag mit dem Kochtopf ist wahrlich noch besser ;)
Zudem kann ich das ganze dann noch in meiner Wohnzimmer-Garage erledigen, da ich noch unsere Kochfelder aus unserer Baustellenzeit habe.

Olli, so wird das gemacht :)

Gruß

Marinko
Letzte Änderung: 08 Okt 2019 20:26 von 107_SL.

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08 Okt 2019 20:38 #223997 von os4
os4 antwortete auf Hohlraumversiegelung

markus1971 schrieb: Hallo zusammen,

Fluidfilm habe ich vor gut 15 Jahren verwendet, als es als das Wundermittel schlechthin durch die Foren geisterte, mittlerweile mache ich seit einigen Jahren einen riesen Bogen darum, es ist einfach meiner Meinung nach untauglich für Bereiche, die der Witterung ausgesetzt sind, also alle äusseren Bereiche. Es mag für Falze in Hohlräumen was taugen, dort setze ich es gelegentlich noch ein, zB als Vorstufe für Mike Sanders in den Haubenscharniertaschen des W123. Es greift massiv Gummi an (Federgummi, Dichtungen der Scheiben und der Dreiecksfenster, die werden alle wellig, bildet sich evtl. aber wieder zurück nach langer Zeit). Fluidfilm mag für Schönwetterfahrer zur Gewissensberuhigung dienen, aber nicht als Korrosionsschutz für äussere Bereiche. Ich habe, wie in einem anderen Thema hier vor ein paar Tagen schon einmal geschrieben, auch Dinitrol in den Radhäusern getestet, auch für mich untauglich, wurde während einer Wintersaison brüchig und ist abgeplatzt, es wurde zuvor nach Herstellerangabe mit einem dünnflüssigem Dinitrolprodukt vorbehandelt, dann ein Tag später das dickflüssige Produkt, das auch heiss gemacht werden musste, war eine große Sauerei die Werkzeuge wieder sauber zu bekommen.
Im Prinzip kann ich die Erfahrungen, die Olli hier mit Mike Sanders geschrieben hat, voll bestätigen, so habe ich es auch bei der Verarbeitung erlebt. Mit einem Einmachkochtopf für Glühwein oder Obst (mit Ablasshahn) für 15 Euro vom Flohmarkt (war zugegebenermassen ein Schnäppchen, die werden normalerweise höher gehandelt in Richtung 50.- Euro aufwärts), einer guten Hohlraumpistole (mittlweile habe ich 2 davon, kosten ca. 100.- bis 150.- Euro pro Stück) hat man alles an Ausrüstung, was man benötigt. Hilfreich ist ein Heissluftföhn für kleine lokale Stellen (@ Mainko: du hattest nach Werkzeug zum erhitzen für Pinselbearbeitung gefragt, einfach 1 -2 Minuten in die Dose halten, dann hast du eine Pütze von flüssigem Mike Sanders und etwas festerer Konsistenz drum herum).
Die Dosierung mit den Pistolen ist etwas schwierig, ist blase da lieber etwas mehr rein und bin sicher, dass es an allen Stellen ankommt. Wichtig ist die Abläufe danach freizulegen bzw. zu kontrollieren. Ein halber Liter ist mit der Hohlraumsonde in 10 - 15 Sekunden durchgeblasen, da muss man entsprechend schnell durch den Hohlraum ziehen, Mit der Hakensonde kann man schön flächig den Unterboden und die Radhäuser besprühen, Mike Sanders wird nicht brüchig und blättert auch nicht ab, es ist absolut top für die Radhäuser und Unterboden, es bildet sich eine leichte Schmutzschicht und da klebt auch nichts mehr sonderlich stark dran. Ich verwende nichts anders mehr :) in meinem W123 Alltagswagen sind ca. 10 kg Mike Sandes verarbeitet, mit 4 kg Dose kommt man nicht weit, zumindest ich nicht, die erwähnten 10 kg beziehen sich auf Schweller, Längsträger und Querträger und Radhäuser. In den Türen hatte ich Terostat 400 HV oder so ähnlich getestet (von Teroson).
Ich schätze, für den SLC werde ich mehr als die 10 kg benötigen, der hat deutlich mehr konstruktive Schwachstellen für Korrosionsanfälligkeit als der W123er, wenn ich nur an diese Blechwasserabläufe in den Aussenschwellern denke, die sind doch bei jedem Wagen, egal welcher Zustand, mehr oder weniger angegriffen, die werde mit heissem Sanders Fett spülen, sonst bleiben sie nicht lange rostfrei...

Grüße Markus


Jau,so sieht es aus und das kann ich auch so unterschreiben,in allen Punkten.
Und MS wäscht sich so schnell nicht ab

Olli

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08 Okt 2019 22:15 #224004 von Roadsterman
Roadsterman antwortete auf Hohlraumversiegelung
Hallo
Ich benutze zum Anwärmen von MS Fett eine Friteuse mit Ablaufhahn. Vorteil ist, die lässt sich relativ gradgenau einstellen und hat einen Auslaufhahn. Damit bei der Befüllung des Pistolenbechers der Sprührohr-Restinhalt nicht unterdessen fest wird, habe ich aus HT Rohren eine Art Köcher gebaut, auf dessen Ende ein Fön warme Luft in das HT Rohr pustet. Somit wird das Fett im Sprührohr und die Düse bis zur Benutzung warm gehalten. Wo auch immer die Holraumversiegelung gemacht wird, der Inhalt des Raumes sollte, enendso wie das Fahrzeug, gut abgedeckt werden, denn hier gibt es einen ordentlichen Fettfilm der nicht so einfach weg geht.
Gruß
Werner

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08 Okt 2019 22:59 - 08 Okt 2019 23:00 #224007 von os4
os4 antwortete auf Hohlraumversiegelung
Ist im Grunde aber ja nen HOHLRAUM Produkt.
Mir zieht das,außen aufgetragen einfach zu viel Schmutz usw an.

Olli

86er 560SL
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Letzte Änderung: 08 Okt 2019 23:00 von os4.

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08 Okt 2019 23:37 #224008 von Roadsterman
Roadsterman antwortete auf Hohlraumversiegelung
Ja, ist schon richtig, aber im Aussenbereich wird fast jedes Mittel klebrig sein und somit Schmutz aufnehmen. Aber unter der Beplankung kaum sichtbar und im Radhaus nicht störend. Ich habe festgestellt, der Schmutz saugt sich voll Fett und bildet eine gute Barriere gegen Wasser. und es gibt noch eine super Verwendungsmöglichkeit : Konservierung von allen möglichen Metallteile die man einlagern möchte.wie z.B.Kurbelwelle, Lager, Nockenwelle also Teile die meistens nicht lackiert sind, Bremsscheiben, Federn, Querlenker u.s.w. Einfach aufpinseln und mit Fön anwärmen. Das Fett verläuft zu einem ganz glatten Überzug.
Gruß
Wernert

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08 Okt 2019 23:41 - 08 Okt 2019 23:48 #224009 von Chromix
Chromix antwortete auf Hohlraumversiegelung

os4 schrieb: Ist im Grunde aber ja nen HOHLRAUM Produkt.
Mir zieht das,außen aufgetragen einfach zu viel Schmutz usw an.

So sehe ich das auch, egal ob MS oder KSD Kaltfett, wenn das irgendwo außen aufgetragen wird, wird das Fahrzeug über kurz oder lang mit Staub, Sand und allem anderen, was so auf der Straße liegt oder in der Luft schwebt, paniert wie ein ins Ei getauchtes Schnitzel.
Und das hält auch schön die Feuchtigkeit, wenn es dann doch mal feucht werden sollte, was für den Korrosionsschutz vollkommen kontraproduktiv ist.
Ein modernes Produkt zum Unterbodenschutz bleibt nicht klebrig, so wie der Original-Unterbodenschutz beim R107. Die Zeiten des Bitumen-Unterbodenschutzes sind vorbei.

Hälsningar, Lutz
Letzte Änderung: 08 Okt 2019 23:48 von Chromix.
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