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Preisentwicklung Oldtimer gehen ins Minus

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10 Jahre 3 Monate her #150051 von frenek
War letztes WE mit meinem Sohn (26) auf einem kleinen Old/Youngtimer Treffen.
Was gefiel waren SEC, 968Cabrio, 635CSI. Die älteren Teile wie 108er, Flosse, DS fanden nicht so
den Geschmack weil kein Bezug da ist.


Interessante Sache, das mit dem Bezug haben muessen zum Altauto. Ist das die Art von Beziehung, die entsteht, wenn man mit diversen Modellen zeitgleich aufwaechst? Wenn ja, welcher Faszination unterliegen Vorkriegsveteraneneigner und -fahrer? Ich kann verstehen, dass die Leute heute die Autos moegen, die sie als kleener Bengel nur von den hinteren Sitzen bewundern durften bzw. konnten. Das wiederum trifft bei meinem W189 nicht zu - der war schon lange entschwunden bevor ich ein Auto ueberhaupt als solches wahrnahm. Und von der Existenz eines 190 SL lernte ich erst, als ich (s)ein Bild in der Zeitungsannonce sah und ihn dann auch noch dummerweise gekauft hatte....
Ein, in Martins Sinne gemeinten Bezug hatte ich also nicht, hergeben wuerde ich heute keinen von beiden. Ich kann auch die Faszination meinerseits nicht erklaeren; vielleicht ist es die Freude an der ouren Mechanik, die fuer damalige Massstaebe eben erstaunliches leistete.
Wie gesagt, interessantes Phenomaen, das mit dem Bezug.

Um aufs Thema zurueckzukommen - ob die Dinger nun verlieren oder zulegen ist mir zunaechsteinmal egal - Gewinne oder auch Verluste werden erst bei Verkauf realisiert.

Gruss

Frenek

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10 Jahre 3 Monate her #150052 von Nichtraucher
Da mit dem Bezug zu bestimmten Fahrzeugen oder Epochen ist nicht immer gleich. Einige Dinge mag man halt einfach,....manchmal sogar unbewusst.

Gruß
Willy

500SL
Grand Cherokee WJ

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10 Jahre 3 Monate her #150053 von Mad_Eye_Moody
Guckt Euch doch mal die Auktionspreise z.B. für alte Vincent Motorräder an... wer bitte hat dazu noch einen persönlichen Bezug? Trotzdem jagen die erzielten Preise durch die Decke. Bei Alltagskutschen mag der persönliche Bezug eine Rolle spielen, darüber hinaus eher weniger.

Aber gut zu wissen, dass selbst für einen guten 280 SL keine 20 Mille mehr erzielbar sind. War nämlich mal wieder kurz davor, meinen für das Doppelte zu inserieren. Diese Peinlichkeit bleibt mir nun erspart

Grüße
Michael

Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael

280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette

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10 Jahre 3 Monate her #150054 von Sandokan500
Nun, sicherlich ist es nicht die Regel aber ich denke schon das die Meisten einen Oldie oder Youngtimer kaufen der sie an ihre Kindheit/Teenagerzeit erinnert.

Frenek mit seinem Adenauer könnte doch gut passen....o.k da warst du schon mitte 20
Vorkriegsautos stehen meist in privaten Sammlungen und werden so gut wie gar nicht mehr bewegt.

Einen Ford T z.B. bekommt man recht günstig aber wer hat da noch Bezug zu ausser vllt. Gerd

Echte, seltene Oldtimer gefallen mir wirklich gut....zum angucken, besitzen möchte ich keinen wenn wir den finanziellen Aspekt mal aussen vorlassen.
Bin selber Bj 63 und bevorzuge daher Autos der 70/80er Jahre

Was noch zu dieser Epoche dringend gehört ist diese hier:


Rollmann

Martin[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Sandokan500 am 11-06-2016 09:03 ]

Gruß
Martin

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10 Jahre 3 Monate her #150055 von gerd

On 2016-06-11 08:54, Sandokan500 wrote:


Was noch zu dieser Epoche dringend gehört ist diese hier:


Rollmann

Martin


aber mal sowas von!

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10 Jahre 3 Monate her #150056 von Mad_Eye_Moody
Und nicht zu vergessen:
Plastikgold


geändert wg. möglicher Ureheberrechtsverletzung, Link ist erlaubt, direkte Darstellung nicht!

[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : gerd am 11-06-2016 11:48 ]

Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael

280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette

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10 Jahre 3 Monate her #150057 von Sandokan500

On 2016-06-11 08:49, Mad_Eye_Moody wrote:
Guckt Euch doch mal die Auktionspreise z.B. für alte Vincent Motorräder an... wer bitte hat dazu noch einen persönlichen Bezug? Trotzdem jagen die erzielten Preise durch die Decke. Bei Alltagskutschen mag der persönliche Bezug eine Rolle spielen, darüber hinaus eher weniger.

Aber gut zu wissen, dass selbst für einen guten 280 SL keine 20 Mille mehr erzielbar sind. War nämlich mal wieder kurz davor, meinen für das Doppelte zu inserieren. Diese Peinlichkeit bleibt mir nun erspart

Grüße
Michael


Hattest du nicht schon mal versucht, deinen SL zu vermarkten?
Ich meine mich erinnern zu können, dass sich das Gedrängel um einen Kauf in engen Grenzen hielt

Martin

Gruß
Martin

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10 Jahre 3 Monate her #150058 von gerd
Einen wirklich guten 280SL gibt es für ca. 20.000 Euro.

Der Bezug zum Objekt der Begierde ist sehr sehr oft der zur eigenen Jugend, gerade bei Gebrauchsoldtimern im mittleren und unteren Preisbereich, siehe mein erster Thread.

Absolute Sammlerspezialitäten wie die Vincent oder Brough Motorräder oder hochpreisige Raritäten im Automobilbereich sind da eine andere Liga, auch bei den Vorkriegsteilen ab deutlich 6-stelligen Wertbereich, dies sind meistens offene Sportwagen.

"Normalo" Vorkriegsautos, speziell Limousinen (z.B. Mercedes 170 oder auch geschlossene RR) sind in den letzten Jahren gefallen, die Klientel ist da deutlich überaltert, die Teile sind auch mit wenig Fahrspaß behaftet und können im Verkehr kaum mitschwimmen.

Alles ist der Mode (=der Begehrlichkeit) unterworfen, gutes Besipiel Jugendstilobjekte, die kosteten vor 20 Jahren bis zum 10-fachen der heutigen Marktpreise. Wert ist etwas soviel, wie jemand zu zahlen bereit ist, möchte keiner mehr die Objekte, sind sie monetär nichts mehr wert. So ist das!

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10 Jahre 3 Monate her #150059 von Florian1234
Warum denkt ihr immer nur nach was euer Auto wert ist und dann zum höchsten Preis verkaufen.
Jetzt müsst ihr kaufen, etwas nettes womit man Spaß haben kann.
Diese Diskusion gehört ins Forum der Gebrauchtwagenhändler, nicht zu den Liebhabern eines schönen Autos!

Schmunzle wenn jemand spekuliert hat, jetzt die Karre nicht los wird und auch keine Freude daran hat und dringend die Kohle braucht.
Dumm gelaufen, das zerstört nur den Markt.
War letztes Jahr in Stuttgart bei der Bonhams Versteigerung im Mercedes Museum. Viel Geld im Spiel, denke manche der Käufer werden sich nicht einmal in das erworbene Auto setzten sondern sofort versuchen es mit maximalem Gewinn wieder los zu werden. Das ist nichts schlimmes, aber hier versuchen wir gleichgesinnte Verrückte zusammen zu bringen, aber keine Spekukanten. Die helfen hier niemanden hier weiter.



Feanz

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10 Jahre 3 Monate her #150060 von gerd
Es geht aber halt nunmal in diesem Thread um die Preise und den Markt, nicht um den Spaß am Auto, den haben wir ja alle!

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10 Jahre 3 Monate her #150061 von Nichtschwimmer
Hier ein paar Zahlen dazu: VDA Die Preissteigerung lag 2015 bei 5,6 %, was in etwa dem langfristigen Durchschnitt entspricht. Interessanterweise sind besonders gehypte Autos in den Ranglisten gar nicht dabei. Die Steigerungsraten sind auch nicht übermäßig hoch.

Heißt das, dass der sog. Boom der letzten Jahre herbeigeredet war und nur in überteuerten Angboten oder in der Presse stattfand, nicht aber in tatsächlich gezahlten Preisen?

Da ich Oldtimer nicht sammele oder ewig behalten möchte, macht es mir mehr Spass wenn ich sie teuer verkaufen kann als ich sie gekauft habe. Umgekehrt finde es ich weniger spannend.

Udo

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10 Jahre 3 Monate her #150062 von Florian1234
Eigentlich egal, außer man hat spekuliert und will mit hohem Preis verkaufen.
Habe dass Gefühl dass speziell in Deutschland der Anteil der Reimporte sehr hoch ist, der Markt wurde extrem durch billige Importe vergrößert, kein Wunder dass sie dann wertlos sind.
Denke dass ein echter Liebhaber kein ex USA Auto möchte (habe mich mit diesen Modellen nie beschäftigt) sondern einen der am heimischen Markt verkauft wurde ohne Kastration des Motors und anderen hier unsinnigen Dingen.

Der Spaß am Fahren soll im Vordergrund stehen, nicht sich täglich daran begeilen wie wertvoll das Schätzchen ist.
Wert ist eine relative Sache, das was sich leisten kann oder möchte.

Ich fahre meinen seit über 30 Jahren, leider zu wenig da ich noch andere Schätzchen herumstehen habe. Viele meiner Freunde sehen mich oft ungläubig an bei der Frage was er wert sei. Ich antworte wahrheitsgemäß dass ich es nicht wisse und es mir auch egal sei. Ich zahlte 1985 umgerechnet 20.000 € dafür mit 25000 Kilometer.
Hätte ich das Geld damals angelegt, zu dieser Zeit erwirtschaftete ich mit Fonds mit geringem Risiko locker 20 % jährlich.
So gesehen ein Verlustgschäft wenn man den Zeitraum betrachtet.

Soviel zum Wert einer Sache.

Franz

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10 Jahre 3 Monate her #150063 von Mad_Eye_Moody

On 2016-06-11 11:41, Sandokan500 wrote:

Hattest du nicht schon mal versucht, deinen SL zu vermarkten?
Martin

Vor einigen Jahren, als ein guter 280 SL noch für 20.000 zu haben war, wollte ich ihn für 35.000 verkaufen. Das musste natürlich schiefgehen.

Bis vor wenigen Wochen noch, hätte man ihn mir bestimmt für 45.000 noch aus den Händen gerissen... doch Mist, ich hab die Frist knapp verpasst. Heute sind wieder nur noch 20 Mille drin. Dumm gelaufen.

Nun bin ich eben nochmal zum Warten auf den nächsten Hype verdonnert... dann aber für mindestens 55.000

Grüße
Michael

Quote verpfuscht und berichtigt [ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : gerd am 11-06-2016 14:13 ]

Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael

280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette

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10 Jahre 3 Monate her #150064 von gerd
Der Boom fand schon statt, aber er ist vorbei (hab ich vor über einem Jahr schon vorausgesagt) Stagnationen gibt es da nicht, entweder es fällt oder es steigt und nun fällts halt. Von Typ zu Typ ist das natürlich unterschiedlich. Einen kleinen Boom gibt es bei Youngtimern. Die Steigerungsberechnungen sind immer etwas mit Vorsicht zu geniessen, stammen sie doch i.d.R aus Händleraussagen. Deren Hauptargument bei potentiellen Käufern ist ja immer die Steigerungsrate; begreifen die Käufer, dass die Hausse vorbei ist, sinkt die Nachfrage = es fällt.

In den frühen 90er war das derart drastisch, dass manche "Werte" um 75% fielen und sich erst Jahre später langsam erholten. Damals war die Hype auch wesentlich höher und überhitzter als in den letzten Jahren.


Da ich Oldtimer nicht sammele oder ewig behalten möchte, macht es mir mehr Spass wenn ich sie teuer verkaufen kann als ich sie gekauft habe. Umgekehrt finde es ich weniger spannend.

Udo


Genau so geht es mir, zusätzlich zum Fahrspaß hab ich sehr viel Spaß daran ein Auto teurer zu verkaufen als ich es gekauft habe. Da lass ich mich gerne Spekulant schimpfen Es macht enorm viel Spaß, wenn die Spekulation aufgeht.

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10 Jahre 3 Monate her #150065 von FrankEinsNullSieben

On 2016-06-11 13:50, Nichtschwimmer wrote:


Heißt das, dass der sog. Boom der letzten Jahre herbeigeredet war und nur in überteuerten Angboten oder in der Presse stattfand, nicht aber in tatsächlich gezahlten Preisen?


Udo


Das war doch immer das große Rätsel bei diesen "Meldungen" über rasant gestiegene Werte ... wer bitte war denn bei den tatsächlich abgewickelten Käufen dabei, um den wahren Preis zu dokumentieren ... alles, was man so auf die Schnelle ermitteln kann, sind Angebotspreise, Preisvorstellungen. Die gingen tatsächlich rasant nach oben, nicht nur bei Raritäten, sondern auch bei massenhaft verfügbaren Oldies, und jeder Schrotthaufen wurde zudem mit dem Attribut "Wertsteigerung garantiert" und "Garagengold" überteuert angeboten.

Nur bei Auktionen kann man echte Preise ermitteln, in D machen die aber nur einen sehr kleinen Teil des Marktes aus. Wenn man die ganzen 107er, Opel Kapitän usw. berücksichtigt. In England wären Auktionen eher geeignet zur Preisermittlung, da hat das Tradition, auch für Otto Normaloldiekäufer.

Grüße, Frank

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10 Jahre 3 Monate her #150066 von Moosi
Es ist, wie Gerd geschrieben hat:

- Angebot und Nachfrage regeln den Preis.
- Ist das Angebot gering, die Nachfrage dagegen hoch, sollte man ans Verkaufen denken.
- Ist das Angebot groß und die Nachfrage gering, sollte man einkaufen.

Die Nachfrage richtet sich doch meist danach, was gerade "hip" ist, und da zählen die 107er in ihrer Preisklasse nicht unbedingt zu den gefragtesten Fzg. Gleichzeitig ist aber das Angebot groß.

Viele rennen ja -noch- den Mustangs hinterher, und seien sie noch so blendermäßig aufgehübscht. DER hat das "coole Image", bei dem sich jeder Dorfdepp hinterm Lenker wie Steve Mc Queen in "Bullit" fühlt.

Dieses Phänomen sieht man ja auch bei den 911er-Modellen, und die sind sogar reichlich verfügbar, aber die Nachfrage ist eben auch riesig. Der 11er war immer hip, ist hip, und wird hip bleiben.

Der 107er ist dagegen eher sachlich, ja fast schon emotionslos, in den Augen der meisten Klassiker-Käufer. Die kaufen eher einen 3.0 CSi oder einen 914er, oder so was in der Richtung.

Der 107er erschließt sich einem erst nach längerer Besitzdauer, und wenn man seine "Konkurrenten" auch mal gefahren hat. Dann versteht man das Gesamtpaket, und schätzt es.

Und, mal ganz nebenbei: Was sind denn heute noch 30.000 € für ein Auto? Jeder Kasperl-Golf kostet locker diesen Betrag, und macht 5.000 € p.a. kaputt durch Wertverlust. Da lacht ein Oldiebesitzer doch müde drüber, oder?

Und dass man zurzeit besser nicht zuviel Kohle auf der Bank liegen hat, hat sich ja auch schon rumgesprochen.

Also Leute, selbst wenn der 107er im Preis stagniert, ist doch völlig wurscht, mich juckt das nicht, ich muss nicht davon leben - das ist halt Hobby, und mehr nicht. Fertig.

Gruß
Moosi





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10 Jahre 3 Monate her #150067 von willem
Nur die hochste preisen sind zu finden bei Oldtimerhandler..dort zahlen die kaufer uberflussig viel Geld fur einen SL.
Wir (mein Bruder und ich) haben ein 420SL verkauft fur in die 20ziger 000 euros. Wir waren zufrieden damit.
Der Handler , den der SL gekauft hat, biete der SL an zum preis in die 30zer000 zone.
Und den noch kaufen die leute dass...
tchuss Willem

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10 Jahre 3 Monate her #150068 von Pidibaer
Ich bin leider nicht so schlau wie Ihr !!! Ich gehöre zu den Menschen, die sich schwer von etwas trennen können, wenn sie Arbeit und Liebe investiert haben.
Natürlich wäre und ist es auch für mich ein gutes Gefühl, wenn ich weiß, daß zumindest das Bare, was ich reinstecke, auch wieder kommt, wenn ich mich doch trennen möchte.

Ein Minus kann ich aktuell nicht erkennen. Eher trennt sich die Spreu vom Weizen. Der Sommer mit seinem schlechten Start sorgt für eine gewisse Stagnation.
Stimmungsmache und fundiertes 2,5% Halbwissen über www und diverse Zeitschriften, bei deren Berichten man nach meinem Empfinden etwas merkt, daß der Autor entweder abschreibt oder sich aus den Fingern etwas saugt, tun ihr übriges.

Seltsamerweise wird auf diesem Sektor plötzlich alles geglaubt, was irgendwo erwähnt wird. Und dies in unsrer ach so kritischen Gesellschaft.

Eine Tendenz, daß die nachwachsende Generation eher auf Youngtimer geht, weil Ihnen der Bezug zu den z.B. 107ern fehlt, kann ich auf diversen Treffen nicht erkennen. Diese Generation hat eine andere Ausgangssituation: Sie können einen aus ihrer Sicht richtigen Oldtimer fahren, der Alltagstauglich ist und die Ersatzteilversorgung stabil und bezahlbar ist.
Ich mit 45 würde wahnsinnig gerne eine Pagode oder einen Nitribitt fahren, wenn mein Geldbeutel mitspielen würde. Und ich habe wahrlich keinen Bezug mehr zu diesen Autos.

Noch vor 20 Jahren hatten wir Oldtimer oder altes Blech. Heute ist altes Blech plötzlich Salonfähig.
Traurig aber wahr. Was alles ein H-Kennzeichen bekommt, entbehrt für meine Begriffe eine gewisse Grundlage. Ich denke auch, daß es hier in naher Zukunft von seiten des Gesetzgebers eine Änderung geben wird. Bleibt abzuwarten.

Die "Schwemme" aus Übersee war da, ist aber relativ am Ende. Gute kosten inzwischen dasselbe wie bei uns ! Wenn also jemand einen guten rüberholt, dann wegen der Substanz und damit einhergehend ist es ein Liebhaber und nicht mehr unbedingt der Geschäftemacher.
Asiaten räumen den Markt aktuell ab. Und dies wird bei uns weiter gehen und zu uns kommen. Der 450ger eines Bekannten geht jetzt nach China.

Insofern sehe ich eines: Der Wert wird erhalten bleiben. Die Blender werden ausgesiebt. Und vielleicht wird es wieder mehr Liebhaber geben und diejenigen, die meinen, damit Kohle ohne Ende machen zu können werden wieder weniger.

Ich zumindest bin in meinen "kastrierten US 380 " verliebt, weiß was ich habe und er macht mir Spaß. Klingt komisch, ist aber so. Und: Er steht nicht zum Verkauf !!!!! Den wahnsinnigen, der soviel hinlegen würde, damit ich schwach werde, kann es eigentlich nicht geben.

Peter




Nobody is Perfect ! Ich steh auf den 107er im Amy-Look. Klingt komisch, ist aber so.

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10 Jahre 3 Monate her #150069 von eglidecascais
Peter
sehr gut beschrieben!

Bzgl der Aussagen von Privat oder Händler:
Ich gehe davon aus, dass der ein oder andere etwas Inzahlung geben will und das kann er eigentlich nur beim Händler oder er muss finanzieren - geht auch nicht beim Privatmann - oder will eine Garantie haben oder aber wie bei mir, man vertraut auf den bekannt seriösen Händler.
Ich habe dies bis heute nicht bereut und vor allem steht der seriöse Händler auch noch bei Bedarf mit dem ein oder anderen Rat zur Seite.

Diese Leistungen muss man bezahlen und in diesen Punkten liegt wohl auch das Problem das private Anbieter haben, sie nehmen nicht Inzahlung, finanzieren nicht und stehen nicht mit ihrem bekannt seriösen Unternehmen hinter dem Produkt.

Gruß Reinhard

560 SL Bj 1986, Harley DavidsonPan American und BMW R80RT Bj 1985
Portugalreise: 560slblog.wordpress.com/blog/
Route 66: eglidecascais.wordpress.com

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10 Jahre 3 Monate her #150070 von gerd
Es geht aber nicht um Dich Peter, Deine Emotionen, Dein Auto, und Deine persönliches Erfahrungen auf Treffen sondern um den Markt.

Ich kenne die Szene seit Jahrzehnten, war sehr lange im Geschäft und kenne und verkehre mit vielen Profis aus dem Business, auf das www geb ich da wenig.

"Werte" das sind Essen, Trinken, ein Dach über dem Kopf, alles was deutlich darüber hinausgeht, wird von Angebot und Nachfrage bestimmt. Ein Auto hat einen gewissen Wert als Fortbewegungsmittel, der Rest ist Luxus.

Der persönliche Wert ist was anderes, meine Katze, mein Hund z.B. sind mir viel mehr wert als ein totes Ding wie ein Auto.

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