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Welcher Verbraucher saugt mir staendig die Batterie leer ?
ich habe ein kleines Problem mit meiner Elektrik (280SLC von 75, D-Jetronic)
Wenn ich mein Auto mal ein paar Tage in der Garage stehen lasse, dann ist die Batterie leer
Ich habe bereits einen Poltrenner angeschafft um das Problem ein wenig zu lindern, aber eine wirkliche Loesung des Problems ist das ja nicht.
Ich bin elektrisch nicht super bewandert. Aber kann mir jemand versuchen zu erklaeren wie ich bei der Suche des Uebertaeters am besten vorgehen kann.
Welcher Verbraucher kann im abgeschalteten Zustand soviel Strom ziehen das die Batterie so schnell leer ist?
Gruesse
Sven
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Das können Dutzende von Ursachen sein. Hatte mal ein ähnliches Problem, war ein falsch gestecktes Kabel am Kontaktschalter des Kofferraumdeckels. Die Birne brannte ständig auch bei geschlossenem Deckel. Als er mal auf dem Werkstatthof bei Schneefall draußen stand, schmolz der Schnee an der Stelle. Rätsel gelöst.
Ich würde den Kreis der Ursachen eingrenzen, dazu jeweils eine Sicherung aus dem Sicherungskasten entfernen und warten, sehen ob sich die Batterie immer noch entlädt. Dann schauen, welche Vrbraucher an der Sicherung hängen, bei deren Entfernung keine Batterieentladung mehr aufgetreten ist und dort weitersuchen
Beste Grüße
Jan
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Jan hat das schon ganz gut geschildert. Um nicht immer auf das neue Entladen der Batterie warten zu müssen, würde ich ein Multimeter im Messmodus Ampere zwischen Batterie und Anschlusskabel hängen. DANN ABER AUF KEINEN FALL den Anlasser betätigen!!!
Jetzt solltest Du nur wenige Milliampere für die Uhr fließen sehen. Wahrscheinlich siehst Du aber so etwas wie 100 mA oder mehr. Jetzt nimmst Du eine Sicherung nach der anderen raus und schaust, ob der Strom weniger wird. Dort wo es weniger wird, ist Dein Stromfresser. Dann einen Stromverbraucher nach dem anderen an diesem Stromkreis entfernen und dann solltest Du den Fehler finden.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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das hoert sich fuer mich machbar an. Allderings wuerde ich noch etwas besser verstehen was du genau meinst mit "Multimeter zwischen Batterie und Anschlusskabel hängen"
Was ist Anschlusskabel und muss ich das Multimeter am n + oder - Pol der Batterie anschliessen? Welcher Messbereich einstellen?
Gruesse
Sven
P.S:
Jan, dir auch vielen Dank fuer die Rueckmeldung.
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[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Kfo-heli am 23-03-2014 11:36 ]
MfG Andreas
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der Strom fließt immer im Kreis, technisch gesehen von Plus nach Minus. Es ist egal, ob Du den Plus- oder Minuspol abziehst. Wegen der Kruzschlussgefahr ziehe lieber den Minuspol ab. Dein mit 10A abgesichertes Multimeter stellst Du auf "Auto-Range" oder mal 2A. Dann klemmst Du einen Anschluss an den Minuspol der Batterie, den anderen an das von dort normalerweise abgehende Kabel. Damit fließt der Strom durch das Multimeter und wird gemessen.
Jetzt machst Du keine Zündung an, die Türen alle zu und startest auf keinen Fall den Motor. Der Starter zieht nämlich so viel Strom, dass es im besten Fall die Sicherung Deines Multimeters durchhaut. Manche haben auch keine Sicherung, dann ist es hin. Die Türen müssen zu sein, denn sonst misst Du ja den Strom zum Innenlicht mit. Jetzt solltest Du Deinen Leckstrom messen können. Ich vermute mal etwas in der Größenordnung von 0,1 bis 0,5A. Den Messbereich Deines Multimeters kannst Du ggf. anpassen.
Jetzt ziehst Du eine Sicherung nach der nächsten, bis der Strom auf wenige MilliAmpere für die Uhr fällt. Die Verbraucher an der Sicherung, wo das passiert, saugen Deine Batterie leer. Die musst Du jetzt alle der Reihe nach abklemmen, um den Übeltäter zu finden. Radio und Beleuchtungen sind da ein heißer Tipp.
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Gruß Howie
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Sven hat noch die frühe vom Unterdruckreservoir getriebene Zentralverriegelung, keine Unterdruckpumpe. Sonst wäre es ein guter Hinweis.
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Das mit dem Radio scheint mir auch ein heisser Kandidat zu sein. Die vorgehensweise ist nun klar. Mache mich die Tage dann mal auf die Suche.
Danke fuer die Infos.
Gruesse
Sven
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und wenn die Batterie sulfatiert ist, ist die im Eimer, auch wenn ca. 12,7 Volt gemessen werden.
Bei einer Säurebatterie zuerst die Batterie mit einem Säureheber prüfen, ob bei allen 6 Zellen die Säuredichte vorhanden ist.
Ansonsten eine AGM oder GEL-Batterie mal auswechseln.
Walter
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On 2014-03-23 13:19, Volker500SL wrote:
Hallo Howie,
Sven hat noch die frühe vom Unterdruckreservoir getriebene Zentralverriegelung, keine Unterdruckpumpe. Sonst wäre es ein guter Hinweis.
Hm......wollte auch mal nen tollen Tipp geben....
Gruß Howie
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Ich habe heute mal gemessen und das Multimeter zeigt 18mA an. Die stammen sicherlich von der Uhr., oder!?
Scheinbar ist Mit der Elektrik doch alles ok. Habe jetzt mal eine neue Gelbatterie angeschlossen. Mal schauen ob das Problem bleibt.
Gruesse
Sven
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ja 18 mA ist okay. Das würde eine 60Ah Batterie wie folgt durchhalten:
60Ah/0,018A=3333h oder 139 Tage
Daran kann es also nicht liegen. Dann also die Batterie.
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On 2014-03-23 11:51, Volker500SL wrote:
......... Wegen der Kruzschlussgefahr ziehe lieber den Minuspol ab. Dein mit 10A abgesichertes Multimeter stellst Du auf "Auto-Range" oder mal 2A. Dann klemmst Du einen Anschluss an den Minuspol der Batterie, den anderen an das von dort normalerweise abgehende Kabel. Damit fließt der Strom durch das Multimeter und wird gemessen.......
Hallo Volker, habe das gemacht wie beschrieben, weil ich auch Probleme mit der Batterie hab. Allerdings zeigt mein Multimeter nix an, also 0,00. Dabei müsste doch zumindest der Stromverbrauch der Uhr sichtbar sein, ich versteh das nicht
Hab aber auch nur Messfühler am Multimeter, und keine Klemmen - kann das daran liegen?
Grüsse,
Bernd
Grüsse,
Bernd
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die Messspitzen sind sicher nicht das Problem, wenn Du sie fest aufdrückst. Aber Multimeter gibt es so viele mit unterschiedlichsten Bedienungsanleitungen, dass ich Dir da nicht weiterhelfen kann.
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keine Ahnung, wie weit Deine messtechnischen Kenntnisse reichen, daher ein paar Tipps:
1) Sind die Messfühler in die richtigen Buchsen des Multimeters eingesteckt? Der schwarze in "COM", der rote in "A"? Wie Volker schreibt gibt es viele unterschiedliche Multimeter mit unterschiedlichen Bezeichnungen. Wenn keine Aufschrift "A" vorhanden ist, eben die Buchse, die für die Strommessung benutzt werden musss. Modernere bzw. hichwertige Multimeter verfügen über eine Selbstverriegelung der Buchsen, so dass Du bei der Auswahl der Messart (hier Strommessung), die Messfühler nur in die freigegebenen Buchsen stecken kannst.
2) Hast Du den richtigen Messbereich ausgewählt? Viele Multimeter verfügen über einen mA- und einen A-Bereich. Wenn Du nicht den mA-Bereich gewählt hast, wirst Du solch kleine Ströme nicht messen bzw. angezeigt bekommen.
3) Der Strommessbereich der Multimeter ist über eine interne Sicherung geschützt.. Solltest Du oder jemand anderes versucht haben in der o.g. Messfühlerkonstellation eine Spannung zu messen, dann hat es die Sicherung zerstört. Dasselbe passiert wenn man im mA-Bereich hohe Ströme von mehreren Ampere misst. zur Prüfung der Sicherung musst Du das Gehäuse (Rückwand) des Multimeters öffnen. Meist in der Nähe der Batterie befinden sich ein oder zwei Feinsicherungen. Die kosten nur ein paar Cent. Aber Vorsicht beim Austauschen. Auf die korrekte Ampereangabe und die Trägheit achten.
Solltest Du das alles berücksichtigt haben und das Multimeter nichts anzeigen, könnte die Batterie komplett entladen sein (dann müsste aber auch die Uhr stehen geblieben sein) oder Du hast die Messspitzen nicht korrekt an Masse gelegt.
Viel Glück,
Thomas
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wenn das mit dem Multi nicht hinhaut, häng eine Leuchtdiode zwischen Batterie und Netz, (auf die richtige Polung achten, sonst leuchtet sie nicht). Die Dinger benötigen einen derart geringen Strom, dass sie leuchten, wenn irgendwo ein Verbraucher was zieht. Nun nimmst du die Sicherung für die Uhr noch raus und wenn die Diode dann noch leuchtet, die anderen Sicherungen, eine nach der anderen, raus und wieder rein.
Verlöscht das Licht, hast du den betroffenen Stromkreis gefunden.
Simpel,... aber funktioniert.
Willy
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Ohne es je selber gemessen zu haben - beim 107 kann ich mir gut vorstellen, dass es sehr wohl vorkommen kann, dass gar kein Strom fließt. Bei meinem Modell (1972 - Uhr zwischen den Lüftungsdüsen) zieht die Uhr nur alle paar Minuten für einen Bruchteil von Sekunden Strom, und zwar immer nur dann wenn die Feder abgelaufen ist. Ansonsten fließt da normalerweise nichts, wenn nicht gerade eine Alarmanlage ihren Dienst versieht.
Gruß Bernd
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Danke für die Tipps! Also das Multimeter ist neu (zwar HAMA für 15 Euro, sollte aber funktionieren). Messbereich und Buchsen sind richtig gewählt. Hab mal die Rückseite aufgeschraubt und sehe 2 Feinsicherungen aus Glas, kann aber leider nicht erkennen ob eine davon durch ist (die für A) weil die Sicherungsdrähte in Sand oder so liegen. Spannungsmessungen gehen aber auf jeden Fall. Werde wohl mal auf Verdacht neue Feinsicherungen beschaffen, oder ein anderes Multimeter einsetzen, oder versuchen irgendwo ne Diode her zu bekommen.
Nochmals Danke,
Grüsse,
Bernd
Grüsse,
Bernd
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LED-Lampe kannste auch nehmen, gibts in allen Formen bei ATU und anderen Zubehörläden. Damit die Ausgabe nicht umsonst ist, nimm eine die in die Kofferraumbeleuchtungsfassung passt, oder zwei für die Fußraumbeleuchtung....
Willy
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