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Motorsteuergerät 560er
danke für die Antwort. Das habe ich ja alles schon gemacht. Bei Zündung an ist das TV 70% und im Leerlauf pendelt es nach entsprechender CO-Einstellung um die 50%.
Der Motor läuft aber wohl etwas zu mager wie das bei Lambda 1 eben so ist. Wenn ich das EHS abklemme geht die Motordrehzahl um 50-100 Umdrehungen hoch. Bei noch kaltem Motor höher als bei warmen.
Und immer ist der EHS-Strom 12,4 mA. Ohne jede Veränderung.
Siehe auch > sternzeit-107.de/de/forum/forum-107/1589...gt-nicht-an?start=30 als letzter Eintrag.
Gruß Stephan
Skifahren, Oldtimer, Volleyball
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ich habe bei unserem 560er das Problem von schlechter Leistung. Strom am EHS ist immer konstant bei 12,4mA. Sowohl bei Zündung an wie auch bei laufendem Motor.
Was kann an dem Steuergerät von Bosch (0 280 800 172) da kaputt sein? Soll ich mal rein schauen?
Vom 420 könnte man am günstigsten welche bekommen (007 545 00 32).
Gruß Stephan
Skifahren, Oldtimer, Volleyball
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wenn Du keinen veränderlichen Strom am EHS hast und wenn das Tastverhältnis nicht um 50% variiert, dann ist etwas faul an der Regelung. Entweder ist es der seltene Fall, dass das Steuergerät einen Schuss hat. Oder die Sensorik spielt verrückt. Welche Spanung bekommt denn das Steuergerät vom ÜSR?
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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nun kommen wir auch schon wieder zusammen. Danke für deine Anmerkungen.
Das TV pendelt um die 50%. Durch die CO-Schraube einstellbar. Vom ÜSR kommen an Klemme 1 der Jetronic-Kupplung 11,9V an. Gerade gemessen. Bin seit 3 Woche nicht mehr gefahren. Nur Leerlauf in der Garage. Habe nun das Erhaltungsladegerät mal angeschlossen.
Wo kann ich weiter suchen und messen? Soll ich das Steuergerät mal aufmachen und schauen was man da so sieht?
Und kann ich wie schon Steven gefragt evtl. ein Steuergerät von einem anderen 8-Zylinder (420SE?) probieren? Da gibt es was für 50-60€ bei ebay.
Gruß Stephan aus Bad Soden
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also wenn das Tastverältnis um die 50% pendelt und der Motor läuft, kann ich gar nicht glauben, dass der Strom durchs EHS konstant bleibt. Weil das ist genau der Weg, wie das KE Steuergerät die Benzinmenge regelt.
Das 420 Steuergerät kannst Du mal prboeiren, es ist aber nicht die richtige Lösung. Einfach nur um zu sehen, ob der Strom druch EHS sich dann verändert.
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ja das ist alles mehr als merkwürdig. Da hast du Recht.
Ich habe heute morgen noch mal ein Foto gemacht und ein Vidoe aufgenommen.
- Foto: Zündung ein > EHS Strom 12,4mA, TV68,8% (sollen sicher die 70%sein bei fehlendem TD)
- Video: Motor im Leelauf > EHS Strom weiter fix bei 12,4mA. TV 49,5%. 2x angefettet über runterdrücken der Stauscheibe. TV bis unter 30%.
Habe auch mal über die CO-Schraube abgemagert bis TV um die 80%. Da würde der Motorlauf dann schon schwierig.
Wassertemp.-Fühler sagt bei ~9°C Außemtemp. 4,2kOhm. Sollte nach Tabelle im WIS i.O. sein.
LMM-Poti Pin 1 auf 3 > 4,1kOhm (soll 3,6-4,4kOhm). 1 auf 2 > Start mit 1,5kOhm. Steigt bis max. auf ~11kOhm und fällt kurz vor Anschlag auf ~9,7kOhm.
Wo ist da der Wurm drin? Was kann ich noch prüfen und messen? Muss doch rauszubekommen sein.
Ich hoffe es klappt mit den Anhängen. Video geht leider nicht
Sternengruß
Stephan
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schon mal das Signal der Lambdasonde angeschaut? Wenn das okay ist, würde ich auch mal das KE Steuergerät taushen.
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das mit der Lambdasonde werde ich mir anschauen. Mal schauen wie ich da was messen kann.
Dann melde ich mich wieder.
LG Stephan
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nun habe ich mir mal die Lambdasonde angeschaut bzw. nur gemessen.
- Innenwiderstand Heizelement > 4,5 Ohm (soll 2-14 Ohm?). Spannung bei Zündung an = Batteriespannung solange das BPR Strom gibt und die Benzinpumpen laufen.
- Spannung Sonde kalt (Umgebungstemp. ~ 10°C), Zündung aus > 690mV
- Spannung Sonde kalt, Zündung an > 288mV
- Motor an - Spannung Sonde mit EHS (12,4mA konstant! Ja mager), 800 U/min Leerlauf > -717mV. Keine Veränderung erkennbar!
- Spannung Sonde ohne EHS, Drehzahl geht auf ~ 1.000 U/min hoch > 170mV. Ohne Veränderung.
Wonach sieht das aus? Lambdasonde hinüber? Wobei sich bei der ja was tut. Konnte leider nicht mal über die Stauscheibe anfetten und im Fußraum nach dem Meßwert schauen. Werde mal die Kabel verlängern.
Wäre das die richtige Lambdasonde > A 007 542 52 17, Bosch 0 258 003 130? Wäre für ~ 60€ zu bekommen.
Steuergerät defekt? Da wäre ein anderes mehr als schwer zu bekommen. Nur für den 420SE wäre was fü 50-60€ zu bekommen. Sicher mit Risiko für die Funktion.
Bin über jeden Tipp dankbar und mache weiter.
LG Stephan
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Du hast ja eine Sprungsonde. D-h., sie zeigt nur an, ob das Gemisch fett oder mager ist. Sie sollte also im Betrieb nach Aufheizung zwischen ca. 0,1 und 0,9 V springen. Das sieht man am besten mit einem Oszulloskop. Ich habe auch einen Bosch ETT 18.10 Lambdatester. Da kann man den Wert sogar simulieren.
Bei Multimetern weiß man nie so genau, was die dann messen und anzeigen.
Mehr dazu www.hella.com/techworld/de/Technik/Senso...sonde-pruefen-4379/#
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ich hatte mir das alles angeschaut. Auch die Seite von Hella.
Aber auch bei warmem Motor springt da kein Lambdasondenstrom zw. 0,1 und 0,9 V hin und her. Steht bei -0,717V fest und konstantem EHS-Strom von 12,4mA. Messgerät ungeeignet? Aber sie schreiben ja, dass es mit einem Multimeter messbar sein soll.
Bin nun doch etwas ratlos.
Gruß Stephan
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ich würde es mir am Oszilloskop ansehen. Wenn die lambdasonde da bei 0,7 V fest steht, würde ich sie tauschen.
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danke dir. Würde dazu evtl. auch ein kleines Handgerät für 50-100€ ausreichen?
Gruß Stephan
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- RickyBobby
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schau mal beim grossen A, da gibt ein wirklich gutes Oszi für 30 EUR, da kannste dir dann die spannungen und auch z.b. das Tastverhältnis wirklich gut anschauen.
bewertungen sind super.
Ist aber nur einkanalig. aber mehr brauchst du ja auch nicht.
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und pendelt das Tastverhältnis oder sitzt es stramm auf 50%.. dann wäre die lambdaregelung naemlich wirklcih defekt.
wie ist denn der spritverbrauch?... der motor müsste ja bei dem Stom am EHS mit Sprit geflutet werden.
yours rob
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vielen Dank für den Tipp. Darauf habe ich gewartet. Hatte schon bei A... und e... geschaut. Nun habe ich das Oszi bei A bestellt.
Werde mir dann damit das TV und das Lambdasondensignal anschauen. Wenn ich das auf deinem Foto so richtig sehe hast du die Messleitung an der Diagnosedose auf 3 (rot) und Masse (schwarz) auf 2? So wie ich es ja auch mit dem Multimeter mache.
Beim Spritverbrauch ist mir bei den wenigen Kilometern seit der Problematik nichts aufgefallen. Denn es war ja auch noch das Problem, dass der Motor bei der Fahrt manchmal einfach ausgeht. Siehe dazu meine Posts in "560 Motor springt nicht an".
Bei festem EHS-Strom von 12,4mA kann ich an der CO-Schraube jedes beliebige TV einstellen von fett bis so mager, dass er ausgehen würde. Habe ihn auf 50% eingestellt. Pendelt im LL dann etwas zw. 47 und 53%. Aber eben null Bewegung beim EHS-Strom.
Mit diesen 50% und den 12,4mA ist er jedoch etwas zu mager. Ich brauche nur ganz leicht über die Stauscheibe anzufetten und er läuft mit höherer Drehzahl.
Zu dem was ich an der Lambdasonde gemessen habe hatte ich ja schon geschrieben. Mit EHS von 12,4mA -717mV (minus). Ohne EHS bei dann höherer LL-Drehzahl (fetter) 170mV.
Ich will nun noch mal ohne Lambdasonde schauen wie er startet und läuft und was das TV und der EHS-Strom sagen.
Was denkst du? Eher das Steuergerät einen Schlag oder die Lambdasonde? Oder...........?
Gruß Stephan
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- RickyBobby
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ich glaube du hast nicht nur ein Problem.. ehrlich gesagt.. bin mir ziemlich sicher das der LMM-Poti auch Lebensende erreicht hat...das würde die Performance Probleme und evtl auch ausgehen bei Fahrt erklären...
aber nochmal der Reihe nach:
1. vor jeder Messung immer den Motor warm fahren... sonst misst du falsche Werte,
2. wenn warm, mess das TV mim Oszi, und immer 1-cyclewert, da der Prozentanteil des "Tals" der Ergebniswert ist. wenn der wert stramm auf 50% hast du einen fehler in der regelung lambda. das TV zeigt dir eigentlich immer die Fehler an.( nach Prio)
3, mess auch jeden Fall auch mal die Spannung am LMM Poti im Leerlauf am laufenden Motor.. (zwischen 1-2 einschleifen, so dass der Poti bestromt wird): spannung muss zwischen 0,65V und 1V sein).
Ich habe hier noch eine Lambda Sonde liegen ( aus einem anderen M117) wenn du willst kommst du runter und baust sie dir ein... und dann schauen wir mal zusammen drauf.
wohne in Worms. bin allerdings jetzt erstmal 4 tage mit den Kids im schnee. schreib mich einfach an.
560 SL, BJ. 87,
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ich kann dem Rob da nur zustimmen. Und Du kannst vom Steuergerät keine Regelung erwarten, wenn Du die Lambdasonde abziehst. Deshlab haben richtige Lambdatester eine Simulationstaste, mit der Du feine fettes oder mageres Gemisch simulieren kannst.
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vielen Dank für dein Angebot. Aber ob ich mich traue von Frankfurt nach Worms zu fahren? So ein Liegenbleiber war nicht lustig. Letztlich musste mich ja auf einer Probefahrt der ADAC nach Hause bringen. Aber dein Angebot überlege ich mir.
Ich habe vorhin den Motor warmgefahren und wieder gemessen. Bin auch nicht liegengeblieben
LMM-Poti: Buchse 1 auf 2 im Leerlauf 1,09V. Beim Gasgeben erhöht sich der Wert etwas.
LMM-Poti: Buchse 3 auf Masse 4,8V
Dann noch mal Lambdasonde. Ohne Signal keine Regelung ist klar.
Lambdasonde an Steuergerät und Zündung aus > 491mV. Motor im Leerlauf TV 48,2%. Läuft etwas zw. 46% und 52% hin und her. Beim Anfetten geht es weit runter. Gasgeben ändert es nicht! LL knapp 1.000U/min.
Das der neue Stand.
Rob dir viel Spaß im Schnee mit den Kids. Wir würden am liebsten auch noch mal los.
LG Stephan
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in Ergänzung zu allem will ich noch mal kurz beschreiben was wann passiert und wie es zu dem Erscheinungsbild gekommen ist. Unter unterschiedlichen Themen hatte ich dazu schon was geschrieben.
In 2016 hatten wir den 560er als Ergänzung zu unserem 280 gekauft. Ohne Vollabnahme/TÜV.
Ich habe dann wegen Nebenluft und Lauf auf nur 6-7 Zylindern (war beim Kauf bekannt!) die komplette Saug- und Einspritzanlage ausgebaut, repariert und mit neuen Dichtungen etc. überholt. Dabei wurde auch der Mengenteiler bei Ferrari400 überholt. Danach Motorlauf etc. bestens.
Dann kam noch bei der Klassik Garage Kronberg die VA dran. Plus dann Vollabnahme §21 und H-Gutachten §23. Alles problemlos. Aber bei den Fahrten zum und vom TÜV Offenbach ist der Motor mehrmals einfach ausgegangen. Ist danach nicht mehr aufgetreten. Es stand der hintere KW-Sensor in Verdacht. Fahrten in 2017 immer ohne Probleme.
Anfang 2018 bin ich mit dem Wagen zu einem Besuch gefahren. Und nach 4h ist er fast nicht mehr angegangen. Von jetzt auf gleich. Lief dann mit um die 500 Umdrehungen im LL kurz vor dem Absterben und hatte auch nur noch gefühlt die halbe Leistung. Zuhause dann an der CO-Schraube etwas fetter gedreht und er lief und startete gut. Reduzierte Leistung ist geblieben.
Und dann kamen die Messungen von TV und EHS-Strom. Und alleine der konstante EHS-Strom von 12,4mA hat mir gesagt, dass da was stark abmagert wenn der Sollwert schwankend um die 0mA betragen soll. Denn wenn ich die Stauscheibe etwas runterdrücke geht sofort die LL-Drehzahl etwas hoch.
Am Wochenende vor 4 Wochen habe ich dann mal wieder eine Probefahrt hier im Umkreis gemacht. Aber nach ~15km ging er einfach aus. Startversuche ergebnislos. Benzinpumpen laufen bei den Versuchen. Anfetten über die Stauscheibe half auch nicht. Stank nur nach Sprit. Einen Zündkerzenstecke abgezogen und mit einer Zündkerze auf Masse gelegt. Funkt. Und dann ging er sogar wieder an auf den nur 7 Zylindern. Also wieder alles zusammengebaut und losgefahren. 500m weiter wieder aus.
Nun den ADAC gerufen. Der kam dann und der Motor ging wieder an und ich konnte auf den Abschlepper hoch fahren und zuhause wieder runter und in die Garage. Und auch jetzt geht er immer sofort an und ich habe ihn auch immer wieder für die Messungen warm gefahren.
Soweit zur Historie des ganzen.
Ich denke ich muss irgendwie rausbekommen warum das Steuergerät den EHS-Strom nicht regelt. Ja es können mehrere Baustellen sein. Aber es ist letztes Jahr von jetzt auf gleich aufgetreten. Und da sollte doch nur eine Sache kaputtgegangen sein, oder?
Gerne warte ich noch mal auf Tipps und schon mal vielen Dank.
Gruß
Stephan
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