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News zum Thema Odtimer und Fahrverbote
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Gullydeckel wrote: Hallo Rüdiger,
......weil es von der EPA einen Flyer gibt in dem andere Sachen stehen, heißt das nicht zwangsläufig, dass das was Herr Kekulé sagt falsch ist....
Grüße Martin
Hallo,
Herr Keluké ist Virologe und beschäftigt sich z.B. mit Themen wie Ebola. Mit Autoabgasen hat er überhaupt nichts zu tun. Mir ist schön öfter aufgefallen, dass irdendwelche "großen Namen" sich völlig unsubstantiert zu diesem Thema äußern, meist nur Behauptungen, unfundierte Kritik an anderen Studien, pseudowissenschaftliche Milchmädchenrechnungen, keine Studien, die das Gesagte belegen. Das ist nichts anderes als Lobbyarbeit.
Die Diskussionen über Sinn und Unsinn der Autoabgas-Grenzwerten bringen nicht. Seid doch mal ehrlich, keiner von uns kann die gesundheitlichen Auswirkungen der Abgase aufgrund eigener, fundierter Expertise beurteilen. Man sucht sich die Argumente zusammen, die die eigene Meinung und Interessen unterstützen.
Grüße Udo
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Nichtschwimmer wrote: ... Das ist nichts anderes als Lobbyarbeit....
Grüße Udo
Wohl wahr. Jeder macht Lobbyarbeit für seine Überzeugung.
Die Diskussion in Deutschland hat aber Formen angenommen, die einfach kindisch und vor allem gefährlich geworden sind. Und was ich in dieser Zeit über die Arbeit der Medien gelernt habe wird mich den Rest meines Lebens begleiten.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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dass wir alle die Schädlichkeit von Autoabgasen nicht beurteilen können, ist wohl wahr. Aber die Diskrepanz zwischen der sonst so strengen EPA, die alles bis 100 ug/m³ für unbedenklich hält und der europäischen Forderung von 40ug/m³ können wir wohl beurteilen. Mit 100 ug/m³ gäbe es keinen Grund für Klagen und drohende Fahrverbote. Die EPA steht bisher eigentlich nicht in dem Verdacht, Schindluder mit Abgaswerten zu betreiben. So weit ich das verstehe, wären alle deutschen Städte mit 100 ug/m³ aus der Diskussion raus, selbst bei 50 ug/m³ wären es nur noch ganz wenige. Da muss man sich dann doch schon fragen, wie belastbar der Grenzwert ist.
Ich will ja gar nicht anzweifeln, dass man da in Zukunft näher dran kommen soll. Aber muss man jetzt so einen Bohei um 40 statt 50ug/m³ machen? Das halte ich selbst als Nicht Betroffener für überzogen. Das ist dann leider Wasser auf die Mühlen von Vereinen, die ihren Lebenszweck im Prozessieren sehen. Hier würde ein wenig Kompromissbereitschaft und gesunder Menschenverstand den Gemeinden und den Klägern gut zu Gesicht stehen.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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- Nichtraucher
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Dr-DJet wrote: Hallo Udo,
dass wir alle die Schädlichkeit von Autoabgasen nicht beurteilen können, ist wohl wahr. .
Steck einen Schlauch auf den Auspuff, führe den nach innen in die Fahrgastzelle, starte den Motor.
Eine beliebte Art sich ins Jenseits zu befördern, mit unschädlichen Abgasen ginge es wohl nicht.
Gruß
Willy
500SL
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- gassenmartel1
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am Arbeitsplatz gilt der MAK (maximale Arbeitsplatzkonzentration) für Stickoxide von sage und schreibe 900 microgramm. d.h. hier kann ein Mitarbeiter dem über 20-fachen und dies bei Zugrundelegung einer 8 Stundenschicht ausgesetzt werden. Wo sind denn hier die gesundheitlichen Bedenken, hier wird ganz offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen, verglichen damit sind die 40 Microgramm doch wirklich peanuts ! Oder ist die Gesundheit der gewerblich arbeitenden Bevölkerung nichts wert ?
Grüsse,
Hans-Joachim
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Grüsse,
Hans-Joachim
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- Nichtschwimmer
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zum Unterschied zwischen Außenluft- und Arbeitsplatzgrenzwert: link . Das Umweltbundesamt als eine der wenigen seriösen Quellen schreibt: "Stickstoffdioxid in der Außenluft sind hingegen alle Menschen rund um die Uhr ausgesetzt, wenngleich die Konzentration je nach Aufenthaltsort schwanken kann. Gerade empfindliche Personen wie Kinder, Schwangere, alte Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen wie Asthma reagieren zum Teil wesentlich sensibler auf Umwelteinflüsse. Grundlage von Grenzwerten für Schadstoffe in der Außenluft sind deren langfristige, über Jahrzehnte hinweg in Studien beobachtete gesundheitliche Auswirkungen auf die jeweils untersuchten Bevölkerungsgruppen." Habt ihr eigentlich schon mal an diese Betroffenen gedacht.
Jetzt kann man natürlich sagen: Ist mir doch egal, glaube ich nicht, irgend ein Prof. hat was anderes gesagt, mir haben die Abgase auch nicht geschadet, wo anders ist es noch viel schlimmer, eigentlich müssten alle Raucher auf der Stelle tot umfallen.
Nach der EU-Luftqualitätsrichtlinie 2008/50/EG, die 2008 in Kraft getreten ist, müssen die Grenzwerte für Stickoxide
(Jahresmittelwert nicht über 40 μg/m3, Spitzenwerte maximal 18-mal pro Jahr über 200 μg/m3) seit 2010 eingehalten werden. link . Für Kommunen mit einem Lufreinhalteplan wurde die Frist bis 2015 verlängert. Wenn ein Mitgliedsstaat ab 2016 die Einhaltung der Grenzwerte nicht nachweisen kann, drohen Strafzahlungen.
Jetzt kann man natürlich sagen: Alles Unsinn mit der EU, nichts als bürokratische Gängelei, und wir bezahlen das alles noch. Machen wir am besten den Dexit.
Als vom Fahrverbot Betroffener ärge ich mich auch und zwar über die Verursacher, nämlich die betrügerische Automobilindustrie und die Politik seit vielen Jahren die wider besseren Wissens nichts gemacht bzw. verhindert hat. Das ist kein Bohai, sondern der Knall vom Aufprall an die Wand auf die man seit 10 Jahren sehenden Auges zugefahren ist.
Grüße Udo
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trotzdem kann man keinem Menschen vernünftig erklären, dass am Arbeitsplatz nicht etwa die doppelte Menge sondern das 20-fache erlaubt ist und dass die EPA das Doppelte auf den Straßen für unbedenklich hält, und ihr/ihm deshalb dann das Zufahrtrecht zu vielen Städten abnehmen wollen.
Aber richtig: Mit der Sinnhaftigkeit dieser Grenzwerte - und falls die Sicherstellung deren Einhaltung - hätte man sich vorher beschäftigen und nicht warten sollen, bis die Prozesshanseln aktiv werden. Ein Überdenken der Sinnhaftigkeit des Grenzwerts und deren Messverfahren muss aber auch jetzt noch erlaubt sein.
Und zum Thema Diesel versus Benzin: Die Subventionierung des Diesels ist schon viel älter als die 90er. Es ist eigentlich ursprünglich eine Subventionierung der Transportbranche gewesen. Von mir aus kann aber gerne die KFZ Steuer wieder angleichen und dafür den Diesel zu sinnvollen Preisen verkaufen. Im 107er gibt es eh keine Diesel Motoren.
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- Gullydeckel
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Dr-DJet wrote: Hallo Udo,
Im 107er gibt es eh keine Diesel Motoren.
...klar..
www.benzworld.org/forums/r-c107-sl-slc-c...roject-web-site.html
leider ist die ursprüngliche Website aber nicht mehr erreichbar.
Grüße Martin
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Das würde mich schon mal echt interessieren, oft lohnt ein Blick über die Grenze.
Grüße
Uwe
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Laut einer von der Europäischen Allianz für öffentliche Gesundheit (EPHA) in Auftrag gegebenen Studie verursacht die Luftverschmutzung durch den Straßenverkehr jährlich mindestens 70 Milliarden Euro Gesundheitsschäden in der EU, wobei drei Viertel der Schäden auf Dieselabgase entfallen. Der überwiegende Teil der Kosten werde von den Steuerzahlern über staatlich finanzierte Gesundheitsdienste getragen, heißt es in der Studie. Dem Bericht zufolge könnten diese Kosten bis 2030 um 80 Prozent gesenkt werden, wenn ehrgeizige Maßnahmen ergriffen würden.
Junge junge .................
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107_SL wrote: Und noch mehr von diesem ..............................
Laut einer von der Europäischen Allianz für öffentliche Gesundheit (EPHA) in Auftrag gegebenen Studie verursacht die Luftverschmutzung durch den Straßenverkehr jährlich mindestens 70 Milliarden Euro Gesundheitsschäden in der EU, wobei drei Viertel der Schäden auf Dieselabgase entfallen. Der überwiegende Teil der Kosten werde von den Steuerzahlern über staatlich finanzierte Gesundheitsdienste getragen, heißt es in der Studie. Dem Bericht zufolge könnten diese Kosten bis 2030 um 80 Prozent gesenkt werden, wenn ehrgeizige Maßnahmen ergriffen würden.
Junge junge .................
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die Gültigkeit der Messstellen wird jetzt offiziell überprüft: www.tagesschau.de/inland/dieselabgas-messstationen-101.html
Gleichzeitig hat Madrid heute im Kampf um saubere Luft einen Zufahrtstopp zur Innenstadt verkündet. www.tagesschau.de/ausland/smog-madrid-fahrverbot-101.html
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in unserem dichtbesiedeltem Land kann ich Fahrverbote für Innenstädte nachvollziehen. Gerade in Großstädten, in welchen das Problem am prägnantesten ist, gibt es mit dem öffentlichen Nahverkehr ausreichend Alternativen.
Inakzeptabel ist es jedoch für mich, diese Verbotszonen soweit auszuweiten, dass Bundesstraßen, welche der Umfahrung des Zentrums dienen, ebenfalls von einem Fahrverbot betroffen sein werden (z.B. Stuttgart B14 <-> B10). Solche Entscheidungen lassen an der geistigen Kompetenz der "Entscheider" keine Zweifel aufkommen.
Inakzeptabel ist es für mich ebenfalls, wenn man mich mit willkürlich festgelegten Grenzwerten und manipulierten Aufstellungsorten für Messstellen für dumm verkaufen möchten. Solche Aktionen lassen an der technischen Kompetenz der "Entscheider" keine Zweifel aufkommen.
Inakzeptabel ist es für mich darüber hinaus auch noch, wenn man einen Abmahnverein mit Steuergeldern massiv suventioniert, um sich selbst verklagen zu lassen um dann - seine Hände in Unschuld zu waschend - als vermeintlich letzte Alternative Fahrverbote zu beschliessen.Dieses Verhalten lässt an der moralischen Kompetenz der "Entscheider" keine Zweifel aufkommen.
Somit kann zusammenfassend behauptet werden, dass die geistige, technische und moralische Kompetenz der Entscheider zweifelsfrei bestimmt werden kann.
Und was ist nun neu an dieser Erkenntniss, mag sich der geneigte Leser nun fragen?
Nichts, denn der Umstand, dass man von geistig und technisch inkompetenten "Entscheider" belogen wird, gibt es schon seit Anbeginn der Menschheit - nur gehen manche Völker mit diesem Umstand "couragierter" um als andere...
Viele Grüße aus Rosenheim
Uwe
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Um die Fahrverbote wirksam durchsetzen zu können, sollen die Autofahrer massenüberwacht werden. Vor Jahren gab es dagegen Urteile, eine anlasslose Massenüberwachung des Verkehrs durchzuführen. Dann machen wir halt jetzt ein Gesetz, das es erlaubt. Dann führen wir noch ein, dass jeder, der mit dem Oldie in eine Großstadt fahren will, Geld zahlt. Ja ist denn schon 1984 ?!
netzpolitik.org/2018/verkehrsminister-an...-ueberwachungsstaat/
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Die lückenlose Überwachung ist doch auf deutschen Autobahnen schon lange umgesetzt - das Mautsystem. Jedes Kennzeichen wird dort registriert (und garantiert auch sofort wieder gelöscht). Was man aus den Daten für schöne Bewegungsprofile osteuropäische "Autohändler" und "Besitzumverteiler" erstellen könnte - Wahnsinn. Und den Rest der Überwachung erledigen eh schon Siri, Alexa und die Smartphones und -watches.
Aber wir bringen es hier fertig unsere Sicherheit und unseren Wohlstand abzuwürgen, schießen eine Schlüsselindustrie übern Haufen (so viele haben wir ja nicht mehr) und nutzen solche Systeme tatsächlich nur für's Geldeintreiben.
Grüße Martin
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Dr-DJet wrote: Ja und was macht unser glorreiches Verkehrsministerium?
....Ja ist denn schon 1984 ?!
netzpolitik.org/2018/verkehrsminister-an...-ueberwachungsstaat/
Nein, wir schreiben das Jahr 2018. Gegen die jetzt schon bestehende Überwachung und Ausspionierung war 1984 Kindergarten. Der Unterschied ist, heute ist es viel subtiler und hat viele vermeintliche Vorteile und Annehmlichkeiten. Wir merken kaum was, bis wir kassiert werden.
Grüße Udo
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