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News zum Thema Odtimer und Fahrverbote

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7 years 10 months ago #197945 by thoelz

Gullydeckel wrote: Wenn der Durchschnittsmichel wüsste woher die Komponenten der NOxe eigentlich kommen (aus der Luft, nicht aus dem Kraftstoff) und dass nur hohe Temperaturen und freier atmosphärischer Sauerstoff/Stickstoff für die Entstehung benötigt werden, dann würde sich blankes Entsetzen breit machen. Mit dem Wissen könnte man nämlich weitere Quellen ermitteln:

• Gewitter
• Flugtriebwerke
• Kamine
• Pelletsheizungen
• Hochöfen
• wahrscheinlich auch Grills und Osterfeuer
• Nutzfahrzeug die trotz EU6-Zulassung mit abgeschalteter bzw. überlisteter Abgasnachbehandlung fahren!
• ... (die Klassiker der Debatte wir Großschiffe kennt ja inzwischen jeder)...

Und die Daten von epidemiologischen Studien haben z.B. auch ergeben, dass ein Glas Rotwein am Tag lebensverlängernd wirkt. So was hört man natürlich gerne, tatsächlich wurde aber nur die Lebenswartung von 2 Kontrollgruppen verglichen.
• die eine hat Lebensumstände, die jeden Abend den Genuss eines Glases Rotweinweins ermöglichen
• die andere nicht oder es reicht halt nur für 2 Flaschen Maurerpils

Das wäre so, als würde man sagen: Die Statistik der 80er Jahre (so alt sind die meisten der verwendeten Daten) ergibt: Die Schönen und Reichen fahren Mercedes SL. Also, Umkehrschluss: Wenn ich mir einen SL kaufe, dann werde ich dadurch automatisch schön und reich.
Hat bei mir nicht geklappt. Schön war ich schon vorher und reicher wäre ich ohne das Ding :-)

Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, aber so arbeiten viele diese Studien.

Grüße Martin


Ja stimme zu.

Falls jemand eine Statistik aus dem Ärmel ziehen sollte, daß Bewohner an starkbefahrenen Innenstadtkreuzungen kürzer leben, als Bewohner in Vororten könnte man durchaus auf die Idee kommen, daß in den meist eher kleinen Mietwohnungen an starkbefahrenen Innenstadtkreuzungen nunmal eine andere soziale Schicht wohnt, als in Vororten. Mit all den unterschiedlichen Lebensweisen die, im Durchschnitt, die Lebenserwartung beeinflussen.

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Gruß, Thomas

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7 years 10 months ago - 7 years 10 months ago #197946 by Manni D
Ich wohne in Brühl direkt an der Hauptstraße.Hier geht der gesamte Durchgangsverkehr durch,auch etliche LKW.Ich habe bisher keine Erkrankungen dadurch(wohne seit 30 Jahren hier).Meine Schwiegermutter wohnt auch hier und ist 89 Jahre.Na sowas.Also für mich alles eine riesige Verarsche.
Gruß Manni

380SL USA,Honda CB750 four four,Hymer Exsis WM
Last edit: 7 years 10 months ago by Manni D.

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7 years 10 months ago #197947 by Nichtschwimmer

conte500 wrote: Warum es hier geht sind die Auswirkungen von Hörigkeit der Politik zur Autoindustrie.
Ein rechtzeitiges BASTA der Politik zum PS und SUV Wahn mit gleichzeitiger Aufklärung warum das so nicht weiter gehen kann ist dem deutschen Michel wohl nicht zuzumuten.....
Grüße
Uwe


Ja, so ist es.

Das Problem ist schon seit langem bekannt, jetzt ist das Fass übergelaufen und das Pendel schlägt in die andere Richtung aus. Wenn Politik und Industrie nicht vertuscht, gemauschel und betrogen hätten, sondern aktiv emissionsärmere Lösungen auf den Markt gebracht hätten, würde es wahrscheinlich keine Fahrverbote geben. Ihr regt euch über die Falschen auf.

Mit dem Überschreiten der Grenzwerte wird gegen geltendes Recht verstoßen. Gegen diejenigen vorzugehen, die dieses Recht einfordern anstatt gegen die Verursacher ist befremdlich. Es ist ein Armutszeugnis, dass die Kommunen in Kenntnis der Probleme jahrelang in Richtung Wand gelaufen sind bis es geknallt hat. Wo kommen wir hin, wenn wir gegen Gesetze verstoßen nur weil sie uns nicht passen? Schaut euch mal in den Ländern um, in denen das so läuft.

Die euch bekannte Allensbach-Studie zeigt nachlassendes Interesse und geringere Wertschätzung von Oldtimern in der Bevölkerung. Die Gruppe der Oldtimerliebhaber veraltet, der Nachwuchs fehlt. Die jungen Leute interessieren sich für Smarphones etc., das Automobil hat einen abnehmenden Stellenwert. Es findet z.Z. ein Einstellungswandel und ein Technologiewandel in Bezug zu Automobil und Mobilität statt.

Breite Kreise der Bevölkerung habe die Nase voll von der Verfilzung von Politik und Industrie und finden die Klagen gegen Automobilindustrie und Kommunen gut. Oder wie erklärt ihr euch, dass die Grünen z.Z. die zweitstärkste Partei sind. Das was jetzt an Klagen kommt, ist erst der Anfang.

Ich geh jetzt Schrauben, Udo
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7 years 10 months ago #197950 by Nichtraucher

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Kennt jemand das Ruhrgebiet, als es noch gar keinen Umweltschutzgedanken gab?

Die Wäsche bei uns in Dortmund Hörde konnte man fast nur auf dem Dachboden trocknen, die Dachfester sahen aus wie beschichtet.
Auto waschen war recht sinnlos, nach wenigen Stunden lag eine Asche oder Rußschicht auf dem eben gewaschenem Lack.

Wenn bei Hoesch "geblasen" wurde, verdunkelte sich der Himmel und der Dreck legte sich auf das Land, die Häuser, die Autos und alles was da so herumstand. Fasste man über eine Fensterbank bekam man die Hand nur noch mit starker Seife sauber.

Schaute man von oben, Witbräucker Straße, nach Hörde runter, so lag der Ort in ständigem Dunst.
Vom Florian aus sah man es noch deutlicher in welchem Dreck man da unten lebte.

Das Bild habe ich vom Haarstrang aus in Richtung Münster gemacht. Vor 30 Jahren hat man dort nur Dunst, schmutzig grauen Nebel gesehen. Selbst heute ist es ein großer Unterschied ob der Wind sanft aus Westen, (Ruhrgebiet) bläst oder aus Osten, wo kaum Industrie in der Nähe ist.
Manchmal aber sieht man selbst die Kühltürme, links im Bild (ca. 20km von meinem Standpunkt aus) nicht, bei Ostwind allerdings kann man oft bis Münster, (50km) sehen.

Aber wenn man davon nicht stirbt, jedenfalls nicht sofort, isses ja gut.

Willy

500SL
Grand Cherokee WJ

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7 years 10 months ago - 7 years 10 months ago #197952 by driver
Kaum noch Dreck in Dortmund, zumindest von oben, die Schwerindustrie ist ja auch fast verschwunden.
Ich habe ja die ersten 20 Jahre an der Lindemannstraße gewohnt, die Häuser waren grau, streichen machte keinen Sinn bei der ständigen Dreckbelastung, heute ist das Kreuzviertel das schmucke Szeneviertel der Stadt, so ändern sich die Zeiten .

www.dortmund24.de/dortmund/unterwegs-im-...r-hype-ums-quartier/
Wolfgang
Last edit: 7 years 10 months ago by Dr-DJet. Reason: Überflüssiges Zitieren des vorangegangenen Beitrags entfernt

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7 years 10 months ago #197954 by Gullydeckel

Nichtschwimmer wrote:
Mit dem Überschreiten der Grenzwerte wird gegen geltendes Recht verstoßen. Gegen diejenigen vorzugehen, die dieses Recht einfordern anstatt gegen die Verursacher ist befremdlich. Es ist ein Armutszeugnis, dass die Kommunen in Kenntnis der Probleme jahrelang in Richtung Wand gelaufen sind bis es geknallt hat. Wo kommen wir hin, wenn wir gegen Gesetze verstoßen nur weil sie uns nicht passen? Schaut euch mal in den Ländern um, in denen das so läuft.


Und wenn man jetzt beim Auto exakt vorschreibt wie, wann und wo am Auspuff gemessen wird und was dabei die Grenzen sind, dann sind gefälligst auch die Vorschriften zur Bestimmung der Luftqualitätsmessung in den Städten einzuhalten. Hier kann es keine zwei Meinungen geben.

Und trotz allem Geheule ist die Luftqualität überall immer besser geworden, da muss ja an irgendwas liegen.

Hat eigentlich dieses Jahr mal jemand irgendwo eine Ozonwarnung gehabt? War doch in den vergangenen Jahren sonst bei jedem Tag mit Sonnenschein unausweichlich. Vielleicht war das Wetter diese Jahr nicht heiß genug oder die Sonnen hat nicht ausreichend geschienen, hier im Norden habe ich jedenfalls keine Warnungen wahrgenommen.

Und zu den anderen Ländern: Es steht jedem frei z.. hier in Deutschland den schwedischen Steuersatz zu zahlen. Warum macht das denn niemand?
Weil’s der hier gesetzlich anders geregelt ist.

Grüße Martin

Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte

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7 years 10 months ago #197955 by Nichtraucher

driver wrote: Kaum noch Dreck in Dortmund, zumindest von oben, die Schwerindustrie ist ja auch fast verschwunden.

Wolfgang


Dann kann der Dreck den man auf meinem Bild sieht, ja nur vom Autoverkehr kommen, Heizungen scheiden im Sommer ja weitgehend aus.

Gruß
Willy

500SL
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7 years 10 months ago - 7 years 10 months ago #197958 by Dr-DJet
Hallo,

hier besteht tatsächlich immer ein seltsames Geflecht aus Verkehrsminister und Automobilherstellern. Dass die Luft seit den 60ern besser geworden ist und dass das durchaus auch noch besser werden darf, ist eine Seite. Wenn man aber dann Regeln setzt, die zum Ignorieren einladen und gleichzeitig seit Jahren weiß, dass man ein Problem mit den Schadstoffen in Ballungsräumen hat, dann ist das sehend ins Verderben gerannt. Die Abgasregeln für Autos waren so schwammig, dass sich die Hersteller dazu eingeladen fühlten, sie zu ignorieren. Wir wissen alle, dass die Verbrauchsangaben um 30-% und mehr zu niedrig angegeben werden. Da ist der Staat seiner Aufgabe, klare Regeln zu setzen und diese auch zu überwachen, nicht nachgekommen. Die Automobilhersteller haben das schamlos ausgenutzt. Verbrauchs- und Abgasangaben im Realbetrieb haben überhaupt nichts mehr mit der Realität zu tun gehabt. Und weil das noch nicht reichte, haben einige wie VW auch noch die laschen Regeln mit Betrug gebrochen. Da hat der Staat jetzt endlich mit Musterfeststellungsklagen nachgebessert, damit die, die auf den Betrug reingefallen sind, jetzt vielleicht doch entschädigt werden.

Gleichzeitig hat der Staat immer strengere Regeln für Luftreinhaltung gesetzt. Und das ist jetzt die Crux. Die von Toyota mit finanzierte DUH setzt da an und setzt so die Gemeinden unter Druck, die Diesel auszusperren. Wer leidet dabei nicht? Die Automobilhersteller! Die können sich allenfalls noch über neue Geschäfte mit Autos besserer Abgaswerte freuen. Am Zeug flicken kann man ihnen auch nicht, weil sie ja (außer bei den Betrugsfällen) die Vorschriften des Gesetzes - das sie selbst über ihre Lobbyisten vorformuliert haben - einhalten. Wenn da jetzt die Städte gezwungen werden, Autos auszusperren, um die Luftgrenzwerte einzuhalten, dann gibt es mehrere Dinge, die man tun kann

  • Überprüfen, dass die Messungen in den Städten den Vorgaben des Gesetzes entsprechen. Manchmal wird direkt an stark belasteten Kreuzungen gemessen, wo das Gesetz einen Mindestabstand vorgibt
  • Überprüfen, ob die Grenzwerte richtig gesetzt sind
  • Dem Normalbetrieb nahe Messzyklen für Abgas- und Verbrauchsmessungen vorzuschreiben und von UNABHÄNGIGER Seite durchführen zu lassen. Und da hat die DUH leider oftmals gezeigt, wie groß die Diskrepanz zwischen Prüfstand und Realität ist.
  • Verbraucher, die mit Betrug geschädigt wurden und jetzt einen übergroßen Wertverlust ihrer Fahrzeuge alleine tragen müssen, zu entschädigen. Schlimm ist, dass dieser Betrug jetzt alle trifft, da er den Diesel maßgeblich in Verruf gebracht hat.
  • Der DUH durch diese Maßnahmen die Möglichkeit der Verbraucherschutzklage zu entziehen, damit nicht nach den Dieseln die Benziner, dann die Heizungen und Kamine zur Klage vorgeworfen werden.
  • Aktiver Protest der Oldtimer Besitzer in den Ballungsgebieten, wo über ein Fahrverbot für Oldies nachgedacht werden sollte. Wie wollen die denn in Stuttgart noch einen Tatort drehen, wenn der Kommissar keinen 911er mehr fahren darf?!

Was dagegen wenig hilft, sind Dinge wie

  • Der DUH die Gemeinnützigkeit zu entziehen. Dann werden Toyota und andere den Fehlbetrag auffüllen und die DUH darf auch noch Gewinn machen. Das ist mehr Rache als effektiv gehandelt
  • Oldtimer und Benziner in den Dieselskandal mit einzubeziehen. Das nützt nur den Autoherstellern, die dann mit Freude neue Benziner und Diesel verkaufen
  • Oder Elektroautos und Elektro-Heizungen, wo wir alle am Tropf der Energieversorger hängen werden. Vom Kraftsoff Oligopol (alle Kraftstoffe kommen aus einer gemeinsam betriebenen Raffinerie) zum Strom Oligopol kann nicht Sinn der Sache sein.

Just my 5 cents.

PS: @Martin: Das Ozonloch schrumpft wieder. www.welt.de/wissenschaft/video183435598/...ch-wird-kleiner.html Da hat das Verbannen der FCKW wohl doch was gebracht.

Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
Fast alles zu Zündung und Jetronic auf jetronic.org

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7 years 10 months ago - 7 years 10 months ago #197961 by Gerlie
Hallo Klaus,

deine Informationen sind schlicht falsch: hier in Frankreich duerfen Oldtimer (vehicule de collection = idem H-Kennzichen in D) ueberall fahren (auch in Paris!).
Die Umweltplakette gilt fuer alle anderen Kfz und kostet 4,80€ ....damit kann man dann in allen groesseren Metropolen in Frankreich fahren - ausserhalb dieser 4 -5 Zonen wird gar nichts benoetigt.

Gruss,
Norbert
Last edit: 7 years 10 months ago by Gerlie.

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7 years 10 months ago #197964 by driver

Nichtraucher wrote:

driver wrote: Kaum noch Dreck in Dortmund, zumindest von oben, die Schwerindustrie ist ja auch fast verschwunden.

Wolfgang


Dann kann der Dreck den man auf meinem Bild sieht, ja nur vom Autoverkehr kommen, Heizungen scheiden im Sommer ja weitgehend aus.

Gruß
Willy


Ne Willy, das weht von Gelsenkirchen rüber .:)

Wolfgang

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7 years 10 months ago #197974 by Klaus68

Gerlie wrote: Hallo Klaus,

deine Informationen sind schlicht falsch: hier in Frankreich duerfen Oldtimer (vehicule de collection = idem H-Kennzichen in D) ueberall fahren (auch in Paris!).
Die Umweltplakette gilt fuer alle anderen Kfz und kostet 4,80€ ....damit kann man dann in allen groesseren Metropolen in Frankreich fahren - ausserhalb dieser 4 -5 Zonen wird gar nichts benoetigt.

Gruss,
Norbert

Ist ja schon ne weile her ...
na dann gut für die Franzosen da wars anfangs ja auch.....

Gruß Klaus
450 SLC mit 5,0 aus 87 Magnetitblau Bj 79
Ford Mustang Convertible Bj 69

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7 years 10 months ago #197989 by HH560
Guten Abend.
HU von heute.
Sauber - heute wie damals vor 30 Jahren...
Mit freundlichen Grüßen Manjo
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560SL US „Sternwagen“

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7 years 10 months ago - 7 years 10 months ago #197992 by Rudiger
Manjo , das ist ein 126er.
Rudiger
Last edit: 7 years 10 months ago by Rudiger.

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7 years 10 months ago #197993 by Benzludi
Dann noch mit EZ 20.12.1990!

Gibt es jetzt auch schon Fake-News in der Sternzeit ;)? Ich hoffe, es war ein Irrtum durch Verwechslung der Papiervorlage.

Mit einem Servus aus dem bairischen Oberland
Ludi

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7 years 10 months ago #197994 by Nichtschwimmer
Hallo,

bei den Fahrverboten bzw. Fahrerlaubnis für Oldimer ist zu unterscheiden:

1.) generelle Umweltschutzzonen, die immer gelten. Für Fahrzeuge mit dem H-Kennzeichen gelten diese nicht, wir dürfen hier fahren wie Gott in Frankreich. Wenn das kippt, wäre das eine unschön.
2.) zeitlich begrenzte Fahrverbote wenn Grenzwerte überschritten werden. Wenn Oldtimer hier dann mehr fahren dürfen wäre das m.E. zu verschmerzen. Leute, wir fahren unsere Oldtimer zum Pläsier. Da kann man sich mit einem kurzzeitigen Fahrverbot in bestimmten Zonen arrangieren.

Was sollte man tun? Ich würde keine Protestfahrten und Demos unternehmen. Damit ereicht man genau das Gegenteil. Ich stelle mir Umweltaktivisten in vor, die das zum Anlass nehmen Oldtimer als Dreckschleudern zu verteufeln. (- Wir sind uns darüber einig, dass das sogar stimmt. Ich rieche einen Oldtimer bevor ich ihn sehe -). Und viele werden applaudieren.

Erfolgversprechender ist es in der Deckung zu bleiben und in Ausschüssen, die es schon gibt, das Kulturgut "Oldtimer" voranzubringen. In diesem Zusammenhang sollte man sich auch Gedanken über die laxe Vergabe des H-Kennzeichens machen. Problematisch ist dass immer mehr Youngtimer das H-Kennzeichen bekommen und steuerbegünstigt als Daily Driver verwendet werden. Es es wie bei allem, wenn man es überzieht, schlägt das Pendel in die andere Richtung aus.

Grüße Udo
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7 years 10 months ago #197996 by Gullydeckel
Ja, irgendwie haben alles Recht. Und die technische Messlatte hoch zu hängen war rückblickend immer ein Vorteil, weil dann neue Ideen entstanden sind. Und gegen bessere Luft in Ballungsräumen hat bestimmt keiner was, dann sollte man in dem Zuge aber auch an andere Hauptemittenten rangehen.

Nur die Art und Weise der Meinungsbeeinflussung, -verbreitung, -bildung und des Disputes sind in diesen Zeiten etwas aus dem Ruder gelaufen.

Ich gehe jetzt wieder in den Keller und kümmere mich um mein Altmetall bzw. um die Konservierung einer wundervollen Verbrennungskraftmaschine mit unglaublich vielen komplizierten Einzelteilen. Es wurde alles gesagt (sogar von jedem) und die DUH wird trotzdem nicht mein Freund, denen wünsche ich die Pest an den Hals. Aber in ca. 5 Jahren wird sich Willys 2-Taktrauch gelegt haben und dann sehen wir mal in was für eine Welt wir dann noch fahren.

Grüße Martin

@Volker: Das ist bestimmt das Ozon welches uns diesen Sommer hier unten für einen gescheiten Alarmzustand gefehlt hat. Ist alles nach oben gestiegen und hat das Loch kleiner gemacht :-)

Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte

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7 years 10 months ago #197998 by Nichtraucher
Vor einigen Jahren bin ich mal bei einer Demo mitgefahren, um was es ging, weiß ich gar nicht mehr. Waren hunderte Oldies und ich habe nach einigen Kilometern abgedreht, weil mir von dem Gestank die Luft weg blieb.


Willy

500SL
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7 years 10 months ago #198000 by devBernd

Manni D wrote: Ich wohne in Brühl direkt an der Hauptstraße.Hier geht der gesamte Durchgangsverkehr durch,auch etliche LKW.Ich habe bisher keine Erkrankungen dadurch(wohne seit 30 Jahren hier).Meine Schwiegermutter wohnt auch hier und ist 89 Jahre.Na sowas.Also für mich alles eine riesige Verarsche.
Gruß Manni


Hallo allerseits, Manni hat recht, bin ganz seiner Meinung!
Ich war Jahrzehnte lang „Baumaschinenführer“ und habe oft genug schlechte Luft einatmen müssen! Aber bin ich deswegen erkrankt nein, mir geht es gut, habe keine Atemnot oder sonst was.
(Das ist alles nur Politik und sonst nicht) um uns zur Kasse zu bitten…
Habe hier mal vor Einigerzeit was gefunden und abgespeichert gehabt, um mal vor Augen zuführen wo das Problem wirklich liegt…
LG. Bernd

Serie – Zukunft des Diesel - Sterben wirklich 12.000 Menschen im Jahr an Diesel-Abgasen?
Die Deutsche Umwelthilfe kämpft gegen Dieselabgase. Die machen angeblich viele Menschen krank. Aber lässt sich das überhaupt messen? Eine Spurensuche.
Das Video kann einem Angst machen. Der junge Typ, der eben noch tief durchgeatmet hat, fängt auf einmal an zu husten. Und er ist nicht allein. Der Junge mit dem Basketball. Das Mädel mit der Mütze. Sie alle husten plötzlich und schnappen nach Luft, manche brauchen sogar ein Asthma-Spray. Warum und wieso?
So wirbt die Deutsche Umwelthilfe für ihren Kampf gegen Dieselabgase. Die Botschaft des Clips: „Jährlich sterben in Deutschland über 12.000 Menschen vorzeitig am Dieselabgasgift NO2. Viermal so viele wie bei Verkehrsunfällen. Politiker und Konzernvorstände schauen tatenlos zu.“
Das alles klingt dramatisch. Und nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, in dem die Richter Ende Februar Fahrverbote für Dieselautos zulassen, auch ziemlich überzeugend. Aber stimmt es auch?
Wie viele Menschen sterben durch Stickoxide in Deutschland?
Anruf bei einem, der es wissen könnte. Professor Martin Hetzel ist Chefarzt an der Stuttgarter Lungenfachklinik vom Roten Kreuz. In der Stadt also, die besonders stark von der Luftverschmutzung betroffen sein soll.
Der Experte holt tief Luft. Dann sagt er: „Stickoxide in einer so geringen Konzentration wie in unseren Städten können keine krankmachende Wirkung haben.“ Es sei deshalb „schlicht unmöglich, auch nur einen Todesfall“ darauf zurückzuführen.
Das findet auch Hans Drexler. Der studierte Mediziner und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Durch Berechnungen von Stickoxid auf Tote zu schließen, ist wissenschaftlich unseriös.“
Wie gefährlich sind Stickoxide?
Wie aber kommt dann die Deutsche Umwelthilfe auf ihre Zahl von mehr als 12.000 Diesel-Opfern? Die Organisation stützt sich auf eine Studie der Europäischen Umweltagentur.
Darin arbeiten die Autoren mit einer ganzen Menge von Daten. Überall in Deutschland messen Behörden die Konzentration von Schadstoffen wie Stickoxid in der Luft. Außerdem gibt es Daten darüber, wie viele Menschen „vorzeitig“ sterben, das heißt: bevor sie ein gewisses Durchschnittsalter erreicht haben.
Mit statistischen Verfahren setzen die Autoren diese beiden Werte zueinander in Bezug. Sie errechnen Wahrscheinlichkeiten, zu wie vielen „vorzeitigen Todesfällen“ es in Regionen kommt, in denen der Grenzwert für Stickoxid überschritten wird. Es gibt also nicht etwa 12.000 Leichen, bei denen ein Arzt Stickoxide als Todesursache festgestellt hat, sondern lediglich mehrere Statistiken und Vermutungen über einen möglichen Zusammenhang.
Genau darin sehen Mediziner wie Martin Hetzel ein Problem. Andere Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht und zu wenig Bewegung seien um ein Vielfaches gefährlicher für die Gesundheit als das Einatmen von Stickoxiden. „Die kann man aber nicht messen, sondern höchstens durch Umfragen ermitteln“, sagt Hetzel. Deshalb lasse sich ihr Einfluss in Untersuchungen wie jener der Europäischen Umweltagentur kaum wirksam berücksichtigen.
Es sind aber auch andere Zahlen im Umlauf. Im vergangenen Jahr kam ein Forscherteam aus mehreren Ländern auf ähnlich viele Todesfälle durch Stickoxide – allerdings in ganz Europa und nicht nur in Deutschland.
Durch Überschreiten der Grenzwerte gebe es europaweit pro Jahr mehr als 11.400 vorzeitige Todesfälle, an denen Diesel-PKW zu 60 Prozent schuld seien, sagte Ray Minjares. Er ist einer der Autoren der Studie, die im Wissenschaftsmagazin „Nature“ erschien.
Auch das Umweltbundesamt hat sich mit der Gefahr von Stickoxiden befasst – und kam im März zu dem Schluss: Für das Jahr 2014 lassen sich statistisch rund 6000 vorzeitige Todesfälle mit Herz-Kreislauf-Krankheiten erklären, die auf Belastungen mit Stickoxid zurückgehen. Wer hat nun Recht?
Haben Stickoxide Auswirkungen auf die Gesundheit?
Fakt ist: In der Europäischen Union liegt der Grenzwert für Stickoxide bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Diesen Wert hat Ende der 1990er-Jahre die Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlen. Unsinn, finden Kritiker. Der Grenzwert sei „relativ willkürlich gewählt“, schreibt etwa Werner Ressing, der damals zuständige Beamte im Bundeswirtschaftsministerium, in einer Stellungnahme für das Bundesverwaltungsgericht.
Der Stuttgarter Lungenarzt Hetzel hat sich lange vor der Diskussion um Dieselabgase mit Schadstoffen am Arbeitsplatz befasst. Dort seien seit vielen Jahren bis zu 950 Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter Luft erlaubt – „und das 40 Stunden die Woche, ein ganzes Arbeitsleben lang.“ Arbeiter im Steinkohlebergbau habe man auf Basis dieser Werte untersucht. „Ohne negative Folgen für die Gesundheit“.
Hetzel verweist auch auf die USA: Dort gelte ein Grenzwert von 103 Mikrogramm. In Deutschland habe die höchste gemessene Stickoxid-Belastung zuletzt bei 78 Mikrogramm gelegen. „Wir haben hierzulande kein Stickoxid-Problem“, schließt der Mediziner. „Sondern ein Stickoxid-Grenzwertproblem.“
Wie kommt die EU dann dazu, in ihrer Richtlinie für Luftqualität nur 40 Mikrogramm pro Kubikmeter anzusetzen? In der Vorgabe steht: Sie soll die Allgemeinbevölkerung schützen. Also auch Alte, Kranke und Kleinkinder.
Das wahre Diesel Problem liegt abseits der Straße
Motorumrüstungen und in letzter Instanz Dieselfahrverbote sollen die Stickoxid-Emissionen in deutschen Städten senken. Doch die Maßnahmen werden nicht reichen – weil eine Abgasquelle nicht versiegt.
Die geplante Umrüstung von Millionen Diesel-Pkw in Deutschland wird aller Voraussicht nach nicht dafür sorgen, dass die Stickoxidbelastung in allen Regionen in dem Ausmaß sinkt, sodass die Grenzwerte eingehalten werden – und den Bürgern Fahrverbote erspart bleiben.
Zu diesem Ergebnis kommt eine umfassende Analyse, die in Form einer Master-Arbeit an der Universität Duisburg-Essen vorgelegt wurde. Denn alle Maßnahmen, die derzeit zur Senkung der Stickoxidwerte ergriffen wurden oder geplant sind, blenden eine entscheidende Quelle des als gesundheitsschädlich geltenden Gases weitgehend aus: die Schifffahrt.
Binnenschiffe, die für den Gütertransport eingesetzt werden, stoßen laut der Studie im Durchschnitt 600 Milligramm Stickoxid (NOx) pro Tonnenkilometer (tkm) aus, bei einem Lkw sind es 160 Milligramm/tkm, bei einem Güterzug 36 Milligramm/tkm.
Damit hat das Schiff zwar aufgrund seines großen Ladevolumens eine insgesamt gute Umweltbilanz. Dennoch bleibt unterm Strich ein extrem hoher NOx-Ausstoß, der in Kommunen an Wasserstraßen und mit Häfen für eine dauerhaft hohe Belastung sorgt.
Vor allem die Städte entlang des Rheins und die Hafenstädte an Nord- und Ostsee, in erster Linie Hamburg, werden daher auch nach Umrüstung älterer Dieselfahrzeuge weiter ein Stickoxidproblem haben. Laut der Studie, die auf Daten des Gas- und Wärmeinstituts Essen basiert und sich auf die Situation in Nordrhein-Westfalen konzentriert, haben die Güter- und Touristikschiffe 2015 im gesamten Bundesland 17.771 Tonnen Stickoxid in die Luft geblasen. Das waren 17,3 Prozent des gesamten, verkehrsbedingten NOx-Ausstoßes in NRW – nur Pkw stießen noch mehr davon aus.
Schifffahrt darf nicht vernachlässigt werden
Auf das gesamte Bundesland gesehen, spielen Schiffe damit als NOx-Quelle keine entscheidende Rolle, an den Wasserstraßen ist die Situation aber eine andere. "Beim NOx-Ausstoß in NRW sind die emissionsintensivsten Gebiete entlang des Rheins, also entsprechend der Hauptschifffahrtsrouten, zu finden", schreibt der Verfasser der Master-Arbeit, der Physikstudent Lennart Korsten. "Die höchsten Emissionsdichten von circa 20 Tonnen pro Quadratkilometer NOx stellen dabei die Gemeinden Monheim, Wesseling, Voerde und Xanten dar."
Diese Kommunen haben zwar keine hohe Bevölkerungsdichten oder eine besonders stark genutzte Verkehrsinfrastruktur – aber sie liegen allesamt direkt am Rhein. Nach den Berechnungen in der Studie sind beispielsweise in Xanten zu 90 Prozent Schiffe für den NOx-Ausstoß verantwortlich. In Köln sind es 43 Prozent, damit sind auch dort Binnenschiffe die Hauptquelle für Stickoxid, das von Verkehrsträgern ausgestoßen wird.
"Die Analyse zeigt, dass der Einfluss der Schifffahrt auf die Gesamtsituation beim Stickoxidausstoß nicht vernachlässigt werden darf", sagt der Physiker und Hochschullehrer Michael Schreckenberg, welcher der Gutachter der Master-Arbeit ist. "Wenn sämtliche ältere Diesel-Pkw nachgerüstet werden, könnten 2030 in den meisten Regionen von NRW die Grenzwerte für die Stickoxide in der Luft eingehalten werden, aber eben nicht allen", so Schreckenberg. Weiterhin überschritten würden sie vermutlich in den Städten und Gemeinden am Rhein.
Problem nicht nur auf Nordrhein-Westfalen beschränkt
Die Behörden sind sich über das Problem im Klaren. "Wegen des regen Schiffsverkehrs auf Rhein, Weser und Binnenkanälen werden die Emissionen (der Binnenschifffahrt) zu einem nicht zu vernachlässigenden Problem für die Luftreinhaltung in Nordrhein-Westfalen", heißt es im Emissionskataster des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz. "Vor allem für Stickoxide und Feinstaub liegen die Emissionen von Schiffen inzwischen über denen von Straße und Schiene", stellen die Behörden fest.
Aber das Problem ist nicht auf Nordrhein-Westfalen beschränkt. "Hohe Stickoxidwerte gibt es überall, wo reger Schiffsverkehr existiert. In Köln ebenso wie in Berlin oder Hamburg. In Berlin passiert alle drei Minuten ein Schiff die Spree", sagt Michael Schreckenberg. Dabei dürfte die Situation in der Hauptstadt im Vergleich zu der in Hamburg noch als entspannt gelten.
Denn die Hansestadt hat auch bedingt durch den Hafen ein massives Problem mit der Luftqualität. Laut dem Luftreinhalteplan der Hansestadt haben beispielsweise im Jahr 2013 allein die Containerschiffe, die den Hafen anliefen, mehr als 5000 Tonnen Stickoxid ausgestoßen. Das war in etwa so viel NOx wie der gesamte Straßenverkehr in besagtem Jahr in der ganzen Stadt in die Luft geblasen hat.
Hochseeschiffe stoßen ein Vielfaches dessen an Schadstoffen aus, was Schiffe im Binnenverkehr emittieren. Die meisten Containerschiffe auf den Ozeanen fahren immer noch mit Schweröl, ein billiger Reststoff aus der Raffinerie-Produktion, der bis zu 3,5 Prozent Schwefel enthalten darf. Das ist das 3500-Fache des Grenzwerts für Tankstellen-Diesel.
Strengere Regeln auch für die Schifffahrt
Zwar müssen die Tanker bei der Einfahrt in bestimmte Zonen auf sogenannte Marinediesel umstellen, der weniger Schadstoffe beim Verbrennen freisetzt. Und zu diesen weltweit definierten Zonen gehören die Nord- und Ostsee. Aber die schweren Pötte haben dennoch einen unglaublich hohen Verbrauch und lassen ihre Maschinen auch laufen, wenn sie im Hafen liegen, damit die Stromversorgung gesichert ist. Daher stoßen sie weiterhin große Menge Schadstoffe aus, darunter auch Stickoxid.
Die NOx-Belastung der Luft durch die Schifffahrt wäre dennoch zweitrangig, schließlich tragen sie nur etwa 15 Prozent der globalen Stickoxid-Emissionen bei. Besorgniserregend ist allerdings die unterschiedliche Entwicklung der Verkehrsträger. Und alle Experten sagen voraus, dass die Hochsee- wie die Binnenschifffahrt in den kommenden Jahrzehnten massiv zunehmen wird – und damit auch der Schadstoffausstoß, wenn man den Reedern nicht strengere Vorgaben macht.
Beispiel Nordrhein-Westfalen. Dort geht der Verfasser der Studie in seinem Szenario für 2030 davon aus, dass sich die Fahrleistungen im Individualverkehr bis dahin nur geringfügig erhöhen. "Die Verkehrsleistung durch Busse nimmt sogar leicht ab. Im Güterverkehr hingegen sind Anstiege zu verzeichnen", heißt es in der Master-Arbeit. "Die Umschlagsmenge im Binnenschiffverkehr wird um 22,8 Prozent zunehmen, im Schienenverkehr um 42,9 Prozent. Der Straßengüterverkehr wird bis 2030 um 38,9 Prozent wachsen", heißt es unter Berufung auf eine Studie im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums. Das heißt, dass neben den Lastern auch der Stickoxidausstoß durch die Schifffahrt massiv ansteigen könnte.
Damit das verhindert wird, rät der Verfasser dazu, auch die Binnenschiffe mit Katalysatoren auszustatten oder alternative Kraftstoffe einzusetzen."Denn in den Gebieten um den Rhein wird 2030 laut Prognose die Stickoxid-Belastung durch Binnenschiffe so groß sein, dass der Straßenverkehr nur noch wenig zu den lokalen Stickoxid-Emissionen verglichen mit heute beiträgt", heißt es in der Analyse.

LG. Bernd
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7 years 10 months ago #198010 by Nichtraucher
Abgase gesund?

Oder muss ich den ganzen Beitrag lesen?


Ändern können wir eh nix.


Willy

500SL
Grand Cherokee WJ
The following user(s) said Thank You: Johnny-1951

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7 years 10 months ago #198014 by HH560
Guten Morgen.
Ja, ein 126er mit 420er Motor - was macht das für einen Unterschied.
Ziel ist, darzustellen, daß so ein Fzg. sehr gut eingestellt sein kann.
Ziel ist, darzustellen, daß so ein Fzg. im Vgl. - auch zu neueren und neuesten - sehr gut im Rahmen seiner Lebensökobilanz dasteht.
Aber der 107er mit Kat und Wurm-Fortsatz bekommt in Kürze auch eine Rüsselmessung, die ich mit ähnlichen Werten darstelle.
Mit freundlichen Grüßen Manjo

560SL US „Sternwagen“

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