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Rostige Frage
- Yannick
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bei meinem 280 SLC knuspert es leider an sehr ungünstiger Stelle und ich brauche dazu euren Rat. Am Motorhauben-Scharnier auf der Fahrerseite hat mein SLC seit dem Kauf vor 2 Jahren Rost. (Siehe Bild) Es knirscht nichts und es ist auch nicht sichtbar schlimmer geworden. Ich habe ihn deswegen gekauft, da er insgesamt gut dastand und ziemlich meine Vorstellung getroffen hat. Nun habe ich leider entdecken können, dass so wie es scheint auch etwas Rost unter dem Bremskraftverstärker zu finden ist. Beinahe umgehauen hat es mich dann als ich die Standräder abgeschraubt habe. Unter dem Längsträger (?) sehe ich Rost...
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Wie schlimm schätzt ihr das Ausmaß des Schadens ein? Hängen die Stellen miteinander zusammen? Mit welchen Reparaturkosten muss ich rechnen? Eine grobe Hausnummer würde mir reichen, da ich es an dieser Stelle leider gar nicht einschätzen kann. Vielleicht hat jemand von euch ja schon einmal etwas ähnliches machen lassen.
Ich möchte das Problem eigentlich angehen und nicht gleich verkaufen, da ich schon viel Zeit und auch Geld in die Technik meines Oldis gesteckt habe. Leider kann ich nicht selber schweißen und muss ihn folglich dem Karosseriebauer überlassen. Allerdings habe ich als Student auch kein riesiges Budget für mein Hobby. Sprich ich möchte so viel wie möglich selber machen. (notwendige Demontage/Montage der Teile)
Da mir eine solide Lösung wichtig ist stellt sich mir die Frage ob ich den Motorraum nicht neu lackieren lassen sollte, da dieser auch nicht mehr der frischeste ist. Allerdings kommt das nur in Frage, wenn der Aufwand und die Kosten dadurch nicht exponentiell steigen. Müsste z.B. der Motor für die Lackierung raus? Haltet ihr das überhaupt für sinnvoll?
Was würdet ihr machen? Wie schätzt ihr Kosten und Aufwand ein? Gibt es Reparaturen oder anderes Dinge, welche ihr im gleichen Zug mitmachen lassen würdet? Worauf sollte ich mein Augenmerk legen?
Vielen Dank!
Grüße aus Sindelfingen
Yannick
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- Turbothomas
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am Längsträger würde ich erst einmal die Dichtpampe entfernen um das Ausmaß abschätzen zu können.
Wenn Du die Tür öffnest ist am Schweller vorne ein ovales Loch. Ist das durchgängig?
Bei einem schmalen Budget würde ich den Oberflächenrost am Motorhaubenhalter entfernen, Fertan (Rostumwandler) darüber und einen vernünftigen Lackaufb au machen. Ein befreundetere Lackierer kann Dir sicher den einen oder anderen Tip geben.
Beim Bremskraftverstärker ist der Aufwand etwas höher.
Entferne den Teppcih im Furaum, baue die Furaumabdeckung im Fahrerfußraum aus und schau Dir die Sache von innen an. Sind hier noch keine Rostblasen, ist der Rost nur im Motorraum.
Zum Ausbau des Bremskraftvertärkers müssen die Bremsleitungen abmontiert werden. Wenn Du Glück hast, sind die Hülsen nicht festgegammelt und lassen sich öffnen (andernfalls werden die Muttern rund und es müssen neue Hülsen her und die Leitungen müssen ergänzt werden).
Nach dem Entrosten und Lackaufbau, wie bei der Motorhaubenhalterung beschrieben, kann der Bremskraftverstärker wieder eingebaut werden. Danach wäre die Bremsflüssigkeit aufzufüllen und die Bremsanlage zu entlüften. Ohne Erfahrung ist das Werkstattarbeit!
Grüßle
Thomas
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- Yannick
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danke für die Infos! Ich war gerade nochmals beim Auto: Innen ist auf die Schnelle zum Glück nichts zu erkennen! Ich werde das aber noch genauer unter die Lupe nehmen.
Gruß Yannick
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- Nichtschwimmer
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Wenn der Motorraum lackiert werden soll, muss der Motor raus. Es gibt wahrscheinlich einige Dinge, die man gleich mitmachen kann, z.B. die Motorlager. Oder die Ölwannendichtung, wenn er dort schwitzt. Ob das sinnvoll für dich ist weiß ich nicht. Wenn du es perfekt haben willst, steigen die Kosten exponentiell.
Udo
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- future101
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Also, Drahtbürste auf die Bohrmaschine und mit Vorsicht (vor allem im Motorraum) mal alles was an Farbe, Dichtmittel, Unterbodenschutz im Breich des Rostschadens auf der "Wunde" ist, entfernen. Dann Fotos machen und hier noch mal einstellen.
Wenn Du dann nicht gleich drangehst, solltest Du Dir zumindest eine Spraydose Rostschutzgrundierung besorgen, um die Stellen dann nach dem Fotografieren vorübergehend zu schützen. Ich nehme immer gerne:
Rostux
Das ist günstig, 1 K, in der Dose (also sofort zu verwenden), lässt sich gut überlackeiren und entspricht Brantho-Korrux.
Gruß
Andy
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- Yannick
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Erstmal vielen Dank an alle für die Tipps! Ich werde das ganze mal freilegen und fotografieren.
@Thomas: Von innen ist zum Glück noch nichts zu erkennen!
@Udo: Das braune Zeugs ist zum Glück nur ziemlich hartnäckiger 30 Jahre alter Dreck!
@Andy: Danke! Ich habe mir schon überlegt wie ich das ganze dann vorübergehend schützen soll...aber reicht da nicht einfach erstmal einpinseln mit Fertan für max. 1-1,5 Wochen?
Naja ich war übrigens gerade beim Lackierer. Der hat mir das gleiche geraten wie ihr. Er meint er würde das ganze nur auf Sparflamme reparieren. Er meinte aber auch, dass wenn man den Kotflügel runter macht man einen neuen Kotflügel braucht. Stimmt das oder bekommt man den auch heile runter? Der Kotflügel ist meines Wissens zwar nicht nur verschraubt ist, aber wieso gibt es dann auf Ebay immer wieder gebrauchte Kotflügel?
Ich komme leider frühestens Ende der Woche zum "Wunden reinigen"
Aber dann werde ich berichten!
Gruß aus Sindelfingen
Yannick
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- Yannick
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Also es scheint dass der Rost meiner Meinung nach von oben runter kommt. Oder was denkt ihr? Ich ich möchte den Rostherd finden! Kann es vom Lüfterkasten oder etwas ähnlichem kommen? Oder wonach sollte ich besser mal sehen?
An die oberen Stellen komme ich nicht richtig hin und bin da noch am überlegen was ich mache.
Mein Lackierer meinte, dass für die Stelle am Motorhauben-Scharnier der Kotflügel runter müsste (denke ich auch), aber er meinte auch, dass der Kotflügel danach Schrott wäre. Stimmt das so mit dem Kotflügel?
Wie würdet ihr jetzt vorgehen? Denn ich habe keine Ahnung wie ich das wieder anständig in Ordnung bringe...
Ich habe jetzt einfach mal vorübergehend Fertan drüber gepinselt. Reicht das für ein paar Tage oder soll ich noch Owatrol/... drauf pinseln?
Gruß Yannick
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- Buschi
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Nur nicht alles glauben, was erzählt wird
Lucas
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- Yannick
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das habe ich mir gedacht... Er meinte, dass man die Kotflügel wegen dem Dichtband nicht abbekommen würde da es nach den vielen Jahren so fest verklebt wären und man die mit der Lötlampe heiß machen müsste = verzogen und kaputt.... da bin ich wirklich wenigstens an dieser Stelle beruhigt... bei den Kotflügelpreisen...
Gruß Yannick
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- Buschi
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Gruss Lucas
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- diskus
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ich habe bis jetzt nur einmal bei einem 107er 280SL einen Kotflügel demontiert.
Das war eine riesen Arbeit. Heiß machen und schneiden.
Der Kotflügel war danach für meine Zwecke nicht mehr zu gebrauchen.
War mit sehr viel Karosserie- Dichtmaße verklebt.
Soweit meine Erfahrung mit original Kotflügel demontieren.
Gruß, Michael.
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- Nichtschwimmer
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Udo
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Viele Grüße
Oliver
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Beim Einbau dann einfach vorsichtig sein, dass sie die Ecke, welche unter dem Scheibenrahmen sitzt, nicht verbogen wird.
Gruss Lucas[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Buschi am 14-03-2014 23:02 ]
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- messerfloh
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Auf der anderen Seite steht in der WIS auch daß man da heizen muß ("mit dem Autogenbrenner und weicher Flamme vorsichtig und großflächig erwärmen ohne den Lack zu beschädigen") die haben leicht reden.
Also einfach mal die Kotischrauben rausdrehen und dran wackeln. Dann siehst du schon ob geklebt oder nicht...
Scheene Griaß
da Floh
450SLC ´75 Silbergrün
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