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Restaurierungen unserer 107 - oder: was kann da finanziell auf mich zukommen
2 Jahre 2 Monate her #334573
von wusel-53
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike
wusel-53 antwortete auf Restaurierungen unserer 107 - oder: was kann da finanziell auf mich zukommen
Ich habe diese Tage eine andere Applerechnung gesehen, die besagte, dass, wer die Kosten für die jeweils neuen I-Phones in Apple Aktien investiert hätte, sich nun halbwegs zur Ruhe setzen könnte.
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike
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2 Jahre 2 Monate her #334576
von W115_1975
W115_1975 antwortete auf Restaurierungen unserer 107 - oder: was kann da finanziell auf mich zukommen
Moin Thorsten,
Moin Klaus,
Echt super wie Ihr Euch mit den Kosten beschäftigt habt.
Die Grafik ist klasse. Und ganz klar, je länger man dann das Fahrzeug, nach einer Instandhaltung behält, desto mehr relativieren sich deren Kosten. Meinen /8 habe ich vor 26 Jahren für 1500 DM lackieren lassen. Damals war das eine hohe Investition (puh) aber über die Zeit gesehen gerade mal 60 Euro pro Jahr.
Ich stimme Karl zu, das es ein Hobby ist und dies jeweils zur Brieftasche eines jeden passen sollte.
Ich habe meine Aufwendungen für meine Autos nie zusammen gerechnet. Immer nur grob überschlagen.
Ich hab ein Hobbykonto, wenn das leer ist, dann ist eben in dem Jahr Schluß. (das war das letzte Mal der Fall als ich mir den SL zugelegt hatte
)
(Aber im Gegensatz zu Amtspraktiken bleibt bei mir der Überschuß vom letzten Jahr stehen:-) und addiert sich mit dem neuen Eta für neu Jahr auf. )
Gruß Willi
Moin Klaus,
Echt super wie Ihr Euch mit den Kosten beschäftigt habt.
Die Grafik ist klasse. Und ganz klar, je länger man dann das Fahrzeug, nach einer Instandhaltung behält, desto mehr relativieren sich deren Kosten. Meinen /8 habe ich vor 26 Jahren für 1500 DM lackieren lassen. Damals war das eine hohe Investition (puh) aber über die Zeit gesehen gerade mal 60 Euro pro Jahr.
Ich stimme Karl zu, das es ein Hobby ist und dies jeweils zur Brieftasche eines jeden passen sollte.
Ich habe meine Aufwendungen für meine Autos nie zusammen gerechnet. Immer nur grob überschlagen.
Ich hab ein Hobbykonto, wenn das leer ist, dann ist eben in dem Jahr Schluß. (das war das letzte Mal der Fall als ich mir den SL zugelegt hatte
(Aber im Gegensatz zu Amtspraktiken bleibt bei mir der Überschuß vom letzten Jahr stehen:-) und addiert sich mit dem neuen Eta für neu Jahr auf. )
Gruß Willi
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2 Jahre 2 Monate her #334578
von M119_Fan
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
M119_Fan antwortete auf Restaurierungen unserer 107 - oder: was kann da finanziell auf mich zukommen
Ich benutze mein Smartphone mehrere Stunden am Tag. Da ist mir der Kram die 2,70€ pro Tag wert. (Zumal es in Wirklichkeit weniger ist, da man ja auch was fürs alte bekommt). Mittlerweile reicht mir aber ein 3 Jahres Intervall, da sich eh kaum mehr was tut.
Wenn ich mir dagegen anschaue, was ich seit 2007 in Autos versenkt habe, ist das Smartphone eine Lachnummer. Aber auch hier: Es macht mir Spaß, also ist es mir das auch wert.
Und ich kann jeden verstehen, der sagt er macht sich nichts aus Smartphones, Autos und geht lieber auf viele Konzerte, fliegt oft in den Urlaub etc. Wäre ja auch schlimm, wenn wir alle gleich wären.
Viel schlimmer finde ich wenn man sich anschaut, wie viel Geld man z.B. bei einer Immobilienfinanzierung an die Bank überweist. Aber was will man machen...
Wenn man die hätte wäre Nummer zieht, dann wären ein paar Kröten in Bitcoin um die 2010 rum vermutlich die beste Variante gewesen. 100€ damals investiert wären heute rund 5 Millionen. Wenn man sein Wallet noch hat
Wenn ich mir dagegen anschaue, was ich seit 2007 in Autos versenkt habe, ist das Smartphone eine Lachnummer. Aber auch hier: Es macht mir Spaß, also ist es mir das auch wert.
Und ich kann jeden verstehen, der sagt er macht sich nichts aus Smartphones, Autos und geht lieber auf viele Konzerte, fliegt oft in den Urlaub etc. Wäre ja auch schlimm, wenn wir alle gleich wären.
Viel schlimmer finde ich wenn man sich anschaut, wie viel Geld man z.B. bei einer Immobilienfinanzierung an die Bank überweist. Aber was will man machen...
Wenn man die hätte wäre Nummer zieht, dann wären ein paar Kröten in Bitcoin um die 2010 rum vermutlich die beste Variante gewesen. 100€ damals investiert wären heute rund 5 Millionen. Wenn man sein Wallet noch hat
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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2 Jahre 2 Monate her #334579
von 560-OC
Viele Grüße aus dem Naturpark Wiehengebirge - Teutoburger Wald von Carmine.
„Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“
Moin.
Mein umgebauter Ami 560 kostete 12/19 13.000 €.
1.800 € - Sitze neu beziehen usw.
0.500 € - Hölzer
0.200 € - Sitzheizung
0.400 € - Davico Katalysator
0.190 € - Edelstahl Endtopf
0.500 € - Bremsen überholen
0.640 € - neue Reifen 225/55/16
1.000 € - Felgen Gully 16“
0.250 € - alle Filter und Öle gewechselt
0.300 € - Radio mit CarPlay
0.190 € - Windschott
0.150 € - LED H4 und H3
0.370 € - Vollabnahme und „H“
0.100 € - Owatrol Öl
19.990 €. Motor mit Gleit- und Spannschienen oben und unten, Kette, Kettenspanner, Visco, Einspritzdüsen, Dichtungen, Ölduschen, Kleinkram usw. wird etwa 2.500 € kosten. Werkstatt.
Ich schätze, „am Ende“ bei 25.000 € zu liegen.
Viele Grüße von Carmine
Mein umgebauter Ami 560 kostete 12/19 13.000 €.
1.800 € - Sitze neu beziehen usw.
0.500 € - Hölzer
0.200 € - Sitzheizung
0.400 € - Davico Katalysator
0.190 € - Edelstahl Endtopf
0.500 € - Bremsen überholen
0.640 € - neue Reifen 225/55/16
1.000 € - Felgen Gully 16“
0.250 € - alle Filter und Öle gewechselt
0.300 € - Radio mit CarPlay
0.190 € - Windschott
0.150 € - LED H4 und H3
0.370 € - Vollabnahme und „H“
0.100 € - Owatrol Öl
19.990 €. Motor mit Gleit- und Spannschienen oben und unten, Kette, Kettenspanner, Visco, Einspritzdüsen, Dichtungen, Ölduschen, Kleinkram usw. wird etwa 2.500 € kosten. Werkstatt.
Ich schätze, „am Ende“ bei 25.000 € zu liegen.
Viele Grüße von Carmine
Viele Grüße aus dem Naturpark Wiehengebirge - Teutoburger Wald von Carmine.
„Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“
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2 Jahre 2 Monate her - 2 Jahre 2 Monate her #334582
von Mick7
Interessantes Thema, welches mich ebenfalls als Kaufmann umtreibt, obwohl ein Oldtimer sicherlich nicht dazu da ist, ein guter 'Business Case' zu werden.
Bei mir stellt sich das ähnlich dar: US 560er 'günstig' (ca. 20 kEUR) gekauft, zulassungsfähig gebracht, bisschen offensichtliche Kosmetik samt Tacho gemacht und erstmal eine Saison gefahren. Danach Fahrwerk, Bremsen, Antriebsstrang, AGA, Steuerkette samt Schienen, Lenkung und eine Menge an ausgehärteten Gummiteilen und Schläuchen im Motorraum gemacht: zack, schon sind >30 kEUR weg. Aber das ist wohl eine Binse, dass ein R107 immer über diese Marke springt. Die Frage ist nur, wieviel drüber...
Und irgendwie erkenne ich da immer ein Muster, da (so gut wie) kein US SL je ein richtiges Scheckheft gesehen hat. Es ist immer:
- Vorder- und Hinterachse
- Steuerkette
- Gummiteile und Schläuche
- Lenkung
- Bremsen
- Innenraumkosmetik
teilweise:
- Motorrevision samt ZKD
- Tank mit Benzinpumpenpaket
- Antriebsstrang
- Tacho
- Felgen, falls verchromt
und wenn dann noch die Optik zählt, geht man den ausgeblichenen Lack und/oder EU Look an.
Das wirtschaftliche "Problem" ist ja schon beschrieben. Die ganzen Reparaturen sind nicht verkaufspreisfördernd, sondern fließen max. in eine halbe Note im Gutachten ein. Die Rendite ist eher ein immer besser fahrendes und aussehendes Spaßgerät, dass einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert, welches ja schließlich unbezahlbar ist. Aber vielleicht zahlt sich das auch tatsächlich mal in barer Münze aus, wenn in weiteren 20 Jahren diese Autos mit 80 KEUR gehandelt werden - und dann werden wir uns das schön reden und die Inflation komplett aussen vor lassen.
Viele Grüße,
Michael
Bei mir stellt sich das ähnlich dar: US 560er 'günstig' (ca. 20 kEUR) gekauft, zulassungsfähig gebracht, bisschen offensichtliche Kosmetik samt Tacho gemacht und erstmal eine Saison gefahren. Danach Fahrwerk, Bremsen, Antriebsstrang, AGA, Steuerkette samt Schienen, Lenkung und eine Menge an ausgehärteten Gummiteilen und Schläuchen im Motorraum gemacht: zack, schon sind >30 kEUR weg. Aber das ist wohl eine Binse, dass ein R107 immer über diese Marke springt. Die Frage ist nur, wieviel drüber...
Und irgendwie erkenne ich da immer ein Muster, da (so gut wie) kein US SL je ein richtiges Scheckheft gesehen hat. Es ist immer:
- Vorder- und Hinterachse
- Steuerkette
- Gummiteile und Schläuche
- Lenkung
- Bremsen
- Innenraumkosmetik
teilweise:
- Motorrevision samt ZKD
- Tank mit Benzinpumpenpaket
- Antriebsstrang
- Tacho
- Felgen, falls verchromt
und wenn dann noch die Optik zählt, geht man den ausgeblichenen Lack und/oder EU Look an.
Das wirtschaftliche "Problem" ist ja schon beschrieben. Die ganzen Reparaturen sind nicht verkaufspreisfördernd, sondern fließen max. in eine halbe Note im Gutachten ein. Die Rendite ist eher ein immer besser fahrendes und aussehendes Spaßgerät, dass einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert, welches ja schließlich unbezahlbar ist. Aber vielleicht zahlt sich das auch tatsächlich mal in barer Münze aus, wenn in weiteren 20 Jahren diese Autos mit 80 KEUR gehandelt werden - und dann werden wir uns das schön reden und die Inflation komplett aussen vor lassen.
Viele Grüße,
Michael
Letzte Änderung: 2 Jahre 2 Monate her von Mick7.
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von straight_six
Viele Grüße
Klaus
straight_six antwortete auf Restaurierungen unserer 107 - oder: was kann da finanziell auf mich zukommen
Hallo Thorsten,
nach dem Fahrzeugkauf hatte ich ebenfalls so ein etwas oberflächliches Kurgutachten erstellen lassen.
Das Gutachten ergab im Ergebnis eine glatte 3.
Später, nachdem ich mich mit dem Auto etwas intensiver auseinandergesetzt hatte, wurde mir klar, dass der Zustand eher Richtung 4+ tendiert.
2021, nach der beruflichen Tätigkeit habe ich meinen Excel Wartungsplan etwas erweitert und habe auf einem Blatt die Reparaturen gelistet und nach den Kriterien Funktion, Optik, Sicherheitsrelevanz und TÜV-Relevanz die Punkte in den Konstruktionsgruppen (aus dem WIS) gewichtet.
Stelle ich fest, dass eine Reparatur mittelfristig erledigt werden muss, erfasse ich die Nummer 72 / 5 für Fahrertüren / Fensteranlage und im Übersichtsblatt erscheint der Punkt "gelb". Gleichzeitig wird ein geringer Wert, je nach Gewichtung in der Zustandsnote abgezogen. Nach der Reparatur wird der Punkt "grün" gesetzt und die Gewichtung zur Zustandsnote entsprechend aufaddiert.
Dabei fließen auch funktionale Werte wie Motorkompression (- und deren Gleichmäßigkeit) sowie der Öldruck im Leerlauf ein. Diese Werte erfasse ich alle 2 Jahre beim Einstellen der Ventile.
Die ganze Zustandsbewertung geht einfach davon aus, dass wenn Einzelheiten in den Konstruktionsgruppen überarbeitet sind, der Zustand "1" ist.
Die Reparaturen erhalten eine Zeitspanne, in der ich davon ausgehe, dass die Sache in Ordnung bleibt. Nach Ablauf dieser Frist, z.B. 15 Jahre für Pendelstützen an der Hinterachse (hatte ich in der vergangenen Woche erneuert), kommt die Beurteilung oder erneute Reparatur auf die ToDo Liste.
Wenn ich mit dem Fahrzeug dereinst hoffentlich einmal zufrieden bin, möchte ich ein umfassendes Gutachten erstellen lassen.
nach dem Fahrzeugkauf hatte ich ebenfalls so ein etwas oberflächliches Kurgutachten erstellen lassen.
Das Gutachten ergab im Ergebnis eine glatte 3.
Später, nachdem ich mich mit dem Auto etwas intensiver auseinandergesetzt hatte, wurde mir klar, dass der Zustand eher Richtung 4+ tendiert.
2021, nach der beruflichen Tätigkeit habe ich meinen Excel Wartungsplan etwas erweitert und habe auf einem Blatt die Reparaturen gelistet und nach den Kriterien Funktion, Optik, Sicherheitsrelevanz und TÜV-Relevanz die Punkte in den Konstruktionsgruppen (aus dem WIS) gewichtet.
Stelle ich fest, dass eine Reparatur mittelfristig erledigt werden muss, erfasse ich die Nummer 72 / 5 für Fahrertüren / Fensteranlage und im Übersichtsblatt erscheint der Punkt "gelb". Gleichzeitig wird ein geringer Wert, je nach Gewichtung in der Zustandsnote abgezogen. Nach der Reparatur wird der Punkt "grün" gesetzt und die Gewichtung zur Zustandsnote entsprechend aufaddiert.
Dabei fließen auch funktionale Werte wie Motorkompression (- und deren Gleichmäßigkeit) sowie der Öldruck im Leerlauf ein. Diese Werte erfasse ich alle 2 Jahre beim Einstellen der Ventile.
Die ganze Zustandsbewertung geht einfach davon aus, dass wenn Einzelheiten in den Konstruktionsgruppen überarbeitet sind, der Zustand "1" ist.
Die Reparaturen erhalten eine Zeitspanne, in der ich davon ausgehe, dass die Sache in Ordnung bleibt. Nach Ablauf dieser Frist, z.B. 15 Jahre für Pendelstützen an der Hinterachse (hatte ich in der vergangenen Woche erneuert), kommt die Beurteilung oder erneute Reparatur auf die ToDo Liste.
Wenn ich mit dem Fahrzeug dereinst hoffentlich einmal zufrieden bin, möchte ich ein umfassendes Gutachten erstellen lassen.
Viele Grüße
Klaus
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