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Lenkgetriebe nachstellen - Imbuschraube rund

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18 Jun 2017 17:45 #166814 von Tubbi 500 SL 107.046 1989 Standard (Europa)
Hallo zusammen,
ich möchte gerne an einem W116, 350SE, Bj76 das Lenkgetriebe nachstellen. Einen Nachstellvorgang habe ich bereits erfolgreich an einem R107 durchgeführt, d.h. die Vorgehensweise ist mir grundsätzlich bekannt.
Leider war der Versuch, die innere Einstellschraube (Imbus) zu drehen, erfolglos. Die Kontermutter ist locker, aber die Imbusschraube sitzt fest in der Kontermutter und ist innen rund.

Meine Frage ist nun: kann ich die Kontermutter samt Imbusschraube herausdrehen und ersetzen oder wird dadurch das Lenkgetriebe zerstört?

Danke und Gruß,
Jens

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18 Jun 2017 17:49 #166815 von Obelix116
Hi Jens,
das ist manchmal so, Rostlöser und Wärme helfen da normalerweise, ein Austausch ist das letzte Mittel, denn dann müsstest du normalerweise die Lenkung ausbauen
und neu einstellen, im Fahrzeug wird das kein Spaß werden vor allem wenn du keine Messwerkzeuge für den Reibwert hast.

Gruß
Obelix

Gruß
Christian

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18 Jun 2017 18:22 #166816 von Tubbi 500 SL 107.046 1989 Standard (Europa)
Hallo Obelix,
beim R107 habe ich den Reibwert eingestellt, indem ich eine volle 0.33l Coladose als Gewicht am Lenkrad verwendet habe - das Drehmoment entspricht damit so ziemlich genau der Vorgabe (dem Reibwert). Dazu musste ich unter dem Fahrzeug alles, was am Lenkgetriebe angeschlossen war, lösen. Den Reibwert könnte ich auf diese Weise "messen" und einstellen.
Die Imbusschraube ist leider schon rund. Rostlöser hatte ich versucht - erfolglos.
Ich möchte nun die Kontermutter samt festsitzender Einstellschraube austauschen - wenn das Lenkgetriebe dadurch nicht zerstört wird.
Vor dem Einstellvorgang habe ich wenig Sorgen, eher davor, dass das Lenkgetriebe zerstört wird.

Gruß,

Jens

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18 Jun 2017 19:39 - 18 Jun 2017 19:39 #166819 von jogi1168 420 SL 107.047 1986, 500 SL 107.046 1986 Standard (Europa)
Also irgendwie lässt mich diese Antwort nicht ruhen. Wer so schlau ist ein den Reibwert an einem Fahrzeug mit einer Coladose einzustellen, der weiss nicht was er anrichtet wenn er die Schraube tauscht bzw weiss nicht wie er sie tauschen muss?? Das muss ich jetzt nicht verstehen,

unverständliche Grüsse,

Arnd

PS welchen Reibwert entspricht den das Gewicht einer Coladose und wie hast du die befestigt ohne eine Verfälschung der Messergebnisse zu erhalten??

PSS das ist jetzt aber keine neue Colawerbung bzw wäre vielleicht die Idee :-)

Schrauben macht Spass
Letzte Änderung: 18 Jun 2017 19:39 von jogi1168.

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18 Jun 2017 19:42 #166820 von Obelix116
Hi,
die Einstellschraube kriegst du ohne die Lenkwelle nicht raus, d.h. Lenkung ausbauen und zerlegen.

Gruß
Obelix

Gruß
Christian

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19 Jun 2017 22:58 #166897 von ralle450
Geht das auch mit Fanta ??:laugh: :laugh:

MFG Ralf Bröker

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20 Jun 2017 20:57 #166930 von Tubbi 500 SL 107.046 1989 Standard (Europa)
Hallo,

da meine Frage eigentlich die Einstellschraube betrifft, habe ich meine Antwort zur Einstellung des Reibwertes wohl zu kurz gefasst, so dass dort Unklarheiten entstanden sind. Sorry dafür.

Einstellung des Reibwertes ohne Spezialwerkzeug:
Zum Nachstellen der Lenkung wie in WIS CD (46-480) beschrieben, Lenkstockhebel entfernen. Das Gesamtreibmoment soll laut WIS im Bereich 90-120Ncm liegen, 120Ncm jedoch nicht überschreiten werden. Der Reibwert ist ein Drehmoment. Um ein Drehmoment zu erzeugen, muss man eine Kraft an einem Hebel anlegen. Als Hebel habe ich zweckmäßigerweise das Lenkrad verwendet mit einem Radius von 21cm. 120Ncm entspricht 12.2kpcm. Bei einem Hebel von 21cm (Lenkradradius) wird also eine Kraft von 570kp benötigt. Im stationären Fall entspricht das bei uns 570g Gewicht. D.h. durch die Befestigung einer 500ml Cola-Dose (@Ralf: Fanta geht auch) am Lenkrad erzeuge ich ein Drehmoment von knapp unter 120Ncm. Ich habe die Einstellschraube so eingestellt, dass ich die Dose ganz leicht von unten halten musste, d.h. knapp unter dem Zielwert. Ganz genaue würden jetzt die Diskussion starten, dass das Lenkrad nicht senkrecht steht sondern leicht angewinkelt ist und dadurch das Gewicht um ein paar Prozent erhöht werden müsste. Für meine Genauigkeitsansprüche ist das oben berechnete Gewicht der Dose ausreichend.
Zur Frage wie ich die Dose befestigt habe: ich habe Klebeband genommen und die Dose damit hängend befestigt. Besser wäre vielleicht ein Band, denn dann hängt sie freier. Wichtig ist, dass die Dose auf Höhe der Achse befestigt wird und idealerweise frei hängt, damit der Hebel funktioniert (d.h. beim Drehen nach links etwa auf Höhe des Blinkhebels). Nachteil: für jede Position des Lenkrads muss die Dose neu befestigt werden. Vorteil: €700 für das Spezialwerkzeug gespart, trotzdem exakte Ergebnisse.
Falls jemand ernsthaft an der Thematik interessiert ist, können wir gerne weiter darüber diskutieren. Ansonsten halte ich an dieser Stelle die Diskussion zur Einstellung des Reibmoments mit einem Gewicht für wenig zielführend und möchte gerne auf meine eigentliche Frage zurückkommen.

@Arnd:
Ich denke jeder, der in diesem Forum mitwirkt, weiß wie man eine Schraube wechselt. Das ist also nicht meine Frage. Allerdings sind mir die Konsequenzen des Entfernens der Einstellschraube samt Kontermutter tatsächlich unklar - daher habe ich mich an dieses Forum gewandt und auf Hilfe gehofft. Bevor ich mich an dieses Forum gewandt habe, hatte ich natürlich selbst gesucht. Dort habe ich einen Beitrag gefunden, in dem der Verfasser vermutet, dass das Lenkgetriebe durch das Entfernen der Einstellschraube zerstört wird. Ich hatte auch eine Zeichnung eines Mercedes Servolenkgeriebes gefunden - leider nicht vom W116 (siehe Anhang). Anhand dieser Zeichnung bin ich der Meinung, dass ich die Schraube samt Kontermutter schadlos entfernen kann, so lange die Lenkung nicht bewegt wird. Dies ist aber nur eine Meinung, sicher bin ich nicht. Daher hoffe ich nach wie vor auf Hilfe von einem Fachmann, der sich mit Lenkgetrieben wirklich auskennt.

Ich hoffe, meine Frage jetzt konkretisiert zu haben und freue mich auf konstruktive Fragen oder Antworten.

Viele Grüße,

Jens

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20 Jun 2017 21:17 #166931 von Tubbi 500 SL 107.046 1989 Standard (Europa)
Hi Obelix,
beim R107, 8 Zylinder müsste ich dazu sogar Teile der Auspuffanlage abbauen. Ist dies beim W116, 8 Zylinder auch so?
Hast Du sonst einen guten Tipp?
Danke und Gruß,
Jens

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20 Jun 2017 21:29 #166932 von Obelix116
Hi,
kommt immer auf die Ausführung des Fahrzeuges drauf an, beim V8 ists immer etwas kniffelig, bei manchen kommt man nur von unten ran.
Aber ich habe deine Frage schon beantwortet, wenn du die Einstellschraube nicht mehr drehen kannst und wechseln musst, hast du keine andere Möglichkeit als
das Lenkgetriebe auszubauen und zu zerlegen, die Schraube geht nur mit der Lenkwelle nach unten raus.

Ich persönlich würde gleich eine Tauschlenkung nehmen, denn ob der Aufwand lohnt und ob das Spiel nachstellbar ist steht in den Sternen.

Gruß
Obelix

Gruß
Christian

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21 Jun 2017 19:22 #166978 von Gullydeckel 560 SL 107.048 1988 Americas (USA/CAN)
Hallo Jens,

wie Obelix schon schrieb, kriegt man die Schraube nur raus, wenn man das LG zerlegt. Die Schraube zieht ja an der Lenkwelle und ist daher mittels Sprengring und einer Distanzscheibe spielfrei in selbiger drehbar fixiert.
Das mit der Reibwerteinstellung bei eingebautem LG lese ich immer wieder mit großer Spannung, aber ehrlich gesagt halte ich das für völligen Käse.
Das Spiel kann man eigentlich nur vernünftig einstellen wenn das LG im Schraubstock hängt. Etwas Nachstellen geht natürlich auch eingebaut, aber wirklich einstellen nicht. Die eigentliche Drehmomentgeschichte ist auch hauptsächlich für die korrekte Vorspannung des Axiallagers der Lenkwelle nötig. Aber an der Stelle muss man nicht unbedingt rumfummeln und wenn doch, dann reicht es die entsprechende Einstellmutter wieder in exakt der Position zu justieren, wie bei der Zerlegung. Es ist eher eine Kunst dies zu tun und bis zum richtigen Anzug der Kontermutter die Einstellung zu halten.

Es gibt eine schöne Bildergeschichte dazu gibt's hier:
www.w126-forum.de/read.php?1,230408,230445

Grüße Martin

Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte

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21 Jun 2017 20:07 - 21 Jun 2017 20:09 #166984 von jogi1168 420 SL 107.047 1986, 500 SL 107.046 1986 Standard (Europa)
Hallo Jens,

nichts für ungut, aber hier schreiben so viel Anfänger, die sich kein bischen Informieren, obwohl das Netz mit Informationen voll ist, wenn man den suchen will. Während es bei der Jugend schick ist, über alles zu Fabulieren und alles besser zu wissen, ist beim Nachbohren letzendlich nicht viel da, obwohl man vieles in Angriff nimmt, wo selbst ich mit Mechanikerausbildung lieber die Finger lasse.

Letzendlich gibt es zu dem Thema Lenkgetriebe nicht nur hier, sondern vor allem im /8 und W116 sowie W126 Forum jede Menge Leute, die schon so viel über das Thema geschrieben haben, das du Tage dazu brauchst es zu Lesen, und noch längber es zu begreifen.

Aber du hast recht, Explizit hatte keiner genau dieses Problem, aber wie Martin schon schrieb, und auch er hat das Rad da neu erfunden, es muss letzendlich ausgebaut, und dann zerlegt werden.

Ob du dir das Antust wie Martin, oder den Weg des geringen Wiederstandes wie ich wählst, und einfach ein überholtes Lenkgetriebe einbaust ist deine Sache. Aber bevor du dir das Geschäft 2 x machst....


gruß

Arnd

Schrauben macht Spass
Letzte Änderung: 21 Jun 2017 20:09 von jogi1168.

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27 Jun 2017 17:21 #167256 von Tubbi 500 SL 107.046 1989 Standard (Europa)
Hallo Obelix, Martin, Arnd,

vielen Dank für eure hilfreichen Antworten.

Damit hat sich die Hoffnung erledigt, dass ich das Problem ohne Ausbau des Lenkgetriebes lösen kann.

Jetzt habe ich ein schönes Winterprojekt und werde den Sommer erst mal mit schwammiger Lenkung genießen.

Viele Grüße,

Jens

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27 Jun 2017 18:02 #167258 von Gullydeckel 560 SL 107.048 1988 Americas (USA/CAN)
Hi Jens,

das ist genau die richtige Vorgehensweise. Für einen ganzen Winter wird das aber als Projekt nicht reichen :-)

Mach dann auch unbedingt die Lenkungskupplung neu. Gibt's zum Freundschaftspreis bei AI-Motors.

Grüße Martin

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27 Jun 2017 18:39 #167259 von Tubbi 500 SL 107.046 1989 Standard (Europa)
Hi Martin,

danke für den Tipp. Ich habe einen R107, bei es in der Lenkung beim Drehen knackt (hört sich "knorpelig" an, wenn Du weißt, was ich meine). Ich habe gerade auf der Website von AI-Motors gelesen, dass genau die Lenkkupplung sehr häufig die Ursache dafür ist. Damit habe ich dann ja schon das zweite Winterprojekt, so dass der Winter sich langsam füllt. :)

Viele Grüße,

Jens

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27 Jun 2017 19:06 #167261 von HH560 560 SL 107.048 1987 Americas (USA/CAN)
Guten Abend. Wie anders schon erwähnt, ließ ich mein Lenkgetriebe vorletzte Woche bei A.I. Motors Fam. Schubert zur vollen Zufriedenheit überholen. Im Vorfeld habe ich die Selbstarbeit mit Martin besprochen, abgelehnt und die Fremdleistung in Anspruch genommen. Gutes Gelingen. Mit freundlichen Grüßen Manjo

560SL US „Sternwagen“

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15 Aug 2020 12:01 #255552 von Alrick Standard (Europa)
Hallo,

Ich möchte diesen alten Diskussionsfaden mal wieder hervorholen, da sich bei mir auch eine Frage hinsichtlich des Nachstellens ergeben hat.

Ich habe es bisher so verstanden, dass ich mit der Einstellschraube das Zahnspiel zwischen der Lenkwelle und Schnecke einstelle, um Rad und Lenkrad spielfreier zu verbinden.
Nun habe ich bei meinem Lenkgetriebe festgestellt, dass die Lenkwelle am unteren Lager (ich nehme zumindest an, dass da eins ist), also da, wo der Lenkhebel draufsitzt, Radialspiel hat.
Wir das auch mit der Schraube eingestellt, vielleicht per Kegelrollenlagervorspannung, oder ist das ne größere Sache ?

Gruß,
Andreas

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15 Aug 2020 19:03 #255588 von Gullydeckel 560 SL 107.048 1988 Americas (USA/CAN)
Hallo Andreas,

das mit dem Radialspiel an dieser Stelle kann täuschen (den Eindruck hatte ich bei meinem LG auch mal). Wenn das tatsächlich so wäre, dann wäre es ungewöhnlich, da dort ein ziemlich breites Nagellager sitzt und daher auch etwas ärgerlich, weil dann die Welle hin wäre.

Grüße Martin

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15 Aug 2020 20:07 #255596 von Alrick Standard (Europa)
Hallo Martin,

Danke fürs schnelle Feedback. Ich hatte folgendes gemacht:
  • Aufgebockt am linken Rad gerüttelt um zu gucken, ob mein zu großes Lenkspiel durch ausgeschlagene Kugelköpfe kommt. Da klackerte es.
  • Am Rad rechts gerüttelt, aufgebockt, und das war fest.
  • Daraufhin die Lenker bestellt und abgelagert, kam was dazwischen. Dann jetzt das Auto komplett auf die Bühne genommen.
  • Jetzt alles konsequent abgewackelt. Es klackert, wenn ich direkt am Lenkhebel wackel. Da ist irgendwo Spiel im Getriebe, die Kugelköpfe erscheinen mir ok. Es fühlte sich nach Axialspiel an.
Wenn da ein breites Nadellager ist, würde Spiel ja wirklich fast auf verschlissene Welle deuten. Wenn ich jetzt oben in der Verzahnung Welle/Schnecke Spiel habe, würde sich das auch so ähnlich anfühlen ?
Dann müsste ich ja noch mal genau fühlen :) bzw. das Spiel nachstellen und gucken, ob es weg ist ?

Im Moment fährt er sich mit der Genauigkeit eines Containerschiffs, gefühlt Lenkspiel 40-50mm auf dem Lenkradradius. Das sollte besser gehen...

Gruß,
Andreas

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15 Aug 2020 20:19 - 15 Aug 2020 20:22 #255599 von Gullydeckel 560 SL 107.048 1988 Americas (USA/CAN)
Hi Andreas,

40-50mm? Das ist doch lebensgefährlich...

Also mal ehrlich: Nimm das ganze Ding raus und schau Dir dabei mal alle Komponenten (auch die Stützgelenke, Lager des Lenkzwischenhebels und die Querlenkerlager und vor allem die VA-Lager) in Ruhe an.
Der Ausbau des LGs ist nicht wirklich schlimm, man muss nur die ollen Schrauben der Lenkungskupplung rauskriegen. Wenn alles flutschig ist, dann ist das fast eine Sache von Minuten - wenn...
Vorher gleich eine neue Lenkungskupplung und einen Dichtsatz für's LG ordern.
Hast Du Dir den von mir oben verlinkten Thread mal angesehen, da gibt's ausreichend Bilder.

Wenn der 107er richtig in Schuss ist, dann fährt der wie auf Schienen - kein Witz. Ist natürlich nicht mit einem aktuellen Golf zu vergleichen aber doch so gut, wie es für die Motorisierung eigentlich sein muss.

Grüße Martin

Edit: sehe gerade dass es hier um einen 116er geht. Aber auch da sollte das Fahrwerk eigentlich für die damalige Zeit ein ausreichendes Maß an Spurtreue geboten haben.

Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
Letzte Änderung: 15 Aug 2020 20:22 von Gullydeckel.

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15 Aug 2020 22:12 #255603 von Dieseldok 450SLC USA 107.024 1980 Americas (USA/CAN)
Hallo,

ich moechte mein Lenkgetriebe auch etwas nachstelle.
Leider rutschte beim ersten Versuch die Nuss über und das Spiel ist nicht so gross das ich dafuer den Krümmer demontiere.

Nun zu Deinem Thema: Kannst Du die Mutter eine Umdrehung hochdrehen und dann on oben kontern, so dass Du dann über die Kontermutter die Einstellschraube 1/4 Umdrehung rein drehen kannst?

Dann Die Kontermutter lösen und mit der Feststellmutter das Ganz anziehen. Wenn Du vorher ein Farbmarkierung setzt, siehst Du auch die Position der Einstellschraube vorher und nachher.

Viel Glueck und Grüße

JP

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16 Aug 2020 09:13 #255606 von TomTom61 300 SL 107.041 1988 Standard (Europa)
Im Moment fährt er sich mit der Genauigkeit eines Containerschiffs, gefühlt Lenkspiel 40-50mm auf dem Lenkradradius. Das sollte besser gehen...[/quote]

Hallo, also das ist echt ne Menge .. Über die Jahre gewöhnt man sich ja an vieles. Mit 60km/h mach es vielleicht eben noch gehen.. Alles andere halte ich auch für gefährlich .


Soviel Spiel wird man aber nicht über "Einstellung Lenkgetriebe wieder hinbekommen" da wird mehr gemacht werden müssen .

Grüße aus dem Münsterland / Steinfurt Rheine

Tom

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16 Aug 2020 10:50 - 16 Aug 2020 10:52 #255614 von FiveSixty 560 SL 107.048 1986 Americas (USA/CAN)

Dieseldok schrieb: Hallo,

ich moechte mein Lenkgetriebe auch etwas nachstelle.
Leider rutschte beim ersten Versuch die Nuss über und das Spiel ist nicht so gross das ich dafuer den Krümmer demontiere.

Nun zu Deinem Thema: Kannst Du die Mutter eine Umdrehung hochdrehen und dann on oben kontern, so dass Du dann über die Kontermutter die Einstellschraube 1/4 Umdrehung rein drehen kannst?

Dann Die Kontermutter lösen und mit der Feststellmutter das Ganz anziehen. Wenn Du vorher ein Farbmarkierung setzt, siehst Du auch die Position der Einstellschraube vorher und nachher.

Viel Glueck und Grüße

JP


um das Lenkspiel beim Servo-Lenkgetriebe zu verringern, muss man die Schraube RAUSDREHEN!!!!.........nicht reindrehen.
VG
Tommes

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Letzte Änderung: 16 Aug 2020 10:52 von FiveSixty.

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16 Aug 2020 12:14 #255621 von Alrick Standard (Europa)

TomTom61 schrieb: Im Moment fährt er sich mit der Genauigkeit eines Containerschiffs, gefühlt Lenkspiel 40-50mm auf dem Lenkradradius. Das sollte besser gehen...


Hallo, also das ist echt ne Menge .. Über die Jahre gewöhnt man sich ja an vieles. Mit 60km/h mach es vielleicht eben noch gehen.. Alles andere halte ich auch für gefährlich .


Soviel Spiel wird man aber nicht über "Einstellung Lenkgetriebe wieder hinbekommen" da wird mehr gemacht werden müssen .[/quote]

Es kann auch weniger sein, ist jetzt aus der Erinnerung geschrieben, hab den 116er jetzt ein, zwei Monate nicht mehr gefahren. Aber gefühlt war es etwas mehr als die 25mm, die MB als OK angibt.
Besonders da meine anderen Fahrzeuge BMWs sind und auch der etwas neuere aber dennoch alte E30 einfach total präzise ist...
Aber man konnte den 116er bei 100 auf einer kurvigen Landstrasse halten, nicht total schön, aber ok.

Sind die Lenkgetriebe der 116er untereinander tauschbar oder unterschiedlich zw. den Motorisierungen ? Passt auch das vom 126er ? Sowas laß ich oft. Die sind ja neuer und vielleicht besser in Schuss...

Gruß,
Andreas

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16 Aug 2020 15:20 #255628 von Dieseldok 450SLC USA 107.024 1980 Americas (USA/CAN)
Danke fuer den Hinweis,

da die Mutter fest ist bin ich noch nicht soweit gekommen.

Da aber eh der Motor irgendwann gegen einen 560er 10 zu 1 verdichteten Motor getauscht werden soll, plane ich in dem Rutsch gleich das Lenkgetriebe mit dem 126 Spielausgleich nachrüsten zu lassen.

Danke nochmal fuer den Hinweis.

Gruss

JP

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16 Aug 2020 16:32 - 16 Aug 2020 16:36 #255633 von FiveSixty 560 SL 107.048 1986 Americas (USA/CAN)
Das 126er LG passt nicht. Aber die Werkstatt Markus Trompka in Böblingen baut das Innenleben vom 126er LG mit Spielausgleich in die alten LG's vom 123er 107er und 116er.
Ich habe mir in meinen 560SL so ein LG dort einbauen lassen.
Geniale Sache. Habe nun NULL Lenkspiel.
Vg
Tommes

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17 Aug 2020 14:45 #255687 von Alrick Standard (Europa)
Das klingt ja cool. Was kostet denn sowas und was muss da abgeliefert werden ?`

Gruß,
Andreas

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17 Aug 2020 16:07 - 17 Aug 2020 16:14 #255699 von FiveSixty 560 SL 107.048 1986 Americas (USA/CAN)
Hi Andreas,
lies dir mal den Thread durch, da steht eigentlich alles drin.

sternzeit-107.de/de/forum/forum-107/2385...eichs-upgrade#250315

VG
Thomas

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Letzte Änderung: 17 Aug 2020 16:14 von FiveSixty.
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19 Aug 2020 13:29 - 19 Aug 2020 13:31 #255981 von Alrick Standard (Europa)
Hi,

ich habe angefangen, mein Lenkgetriebe auszubauen, die beiden "Arschlochschrauben" an der Lenkgetriebekupplung sind schon los/raus. (Dann war meine Zeit zuende)

Nebenbei habe ich ein Video vom Lenkspiel gemacht, siehe YT Video .
  • Das Lenkradschloss war eingerastet, also hab ich nur von Anschlag zu Anschlag gedreht. Das ist das tock-tock, was man hört. Reichte aber, sind immerhin so 5 - 10° Wellendrehung.
  • Innerhalb dieser Drehung der Lenkradwelle hat sich der Lenkhebel so gut wie gar nicht bewegt. Trotz der großen Übersetzung der Schnecke würde ich dort eine direktere Verbindung erwarten.

Summa sumarum erscheint mir dies als ein deutlich verbrauchtes Getriebe, bei 521 tkm vielleicht auch kein Wunder...

Der Beitrag zum spielkorrigierendem Getriebe im W116er Getriebekleid ist sehr interessant, aber 1000EUR möchte ich im Moment in der Startphase der Restauration auch nicht ausgeben. Da sind andere Sachen noch wichtiger wie Kühler, Mengenteiler, Lagerbuchsen, Differential und etwas Rost...

Gruß,
Andreas

W116.024 280 SE; BJ 1.78; M110.985 K-Jet 177PS; Automatik
Letzte Änderung: 19 Aug 2020 13:31 von Alrick.

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