- Dank erhalten: 0
M110.990 K-Jetronic Prüfliste
- Turbothomas
- Autor
- Frischling
-
meinen Motor (M110.990, Bj 1984) plagt das 60-Grad-Wassertemperatur-nicht-anspringen-wollen-Problem.
Gibt es dafür eine Checkliste um Fehlerursachen auszuschließen?
Folgendes Verhalten:
Morgen Motor kalt - > Der Motor springt sofort an
Motor auf Betriebstemperatur (90 Grad) -> Motor springt sofort an
Sinkt die Betriebstemperatur z.B. auf 60 Grad nach einer Fahrpause, muß ich den Anlasser kräftig orgeln lassen.
Das Problem existierte schon vor der Restauration.
Im Rahmen der Restauration wurden folgende Teile getauscht:
- Verteilerkappe
- Verteilerfinger
- Luftfilter
- Ölfilter
- Benzinfilter
- Zündkerzen
Bis jetzt trat keine Besserung auf.
Deswegen interessiert es mich, ob es eine Checkliste gibt in der Form:
z.B.
1. Kaltlaufstecker abziehen -> Wagen springt sofort an, Kaltstartventil prüfen (dann gleich die Frage wie, welche Werte müßten als Sollwerte vorhanden sein?)
2. ...
Habe ich mich klar genug ausgedrückt?
Grüßle Thomas etwas ratlos
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Peewee
- Offline
- Junior
-
- Beiträge: 47
- Dank erhalten: 0
war der druckspeicher an der benzinpumpe defekt
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- knito
- Offline
- Junior
-
denke aber eher das es der kaltlauregler ist man müßte die drücke bei den verschiedenen temperaturen messen steht in der wis cd , man brauch aber ein manometer dazu , habe eins daheim zum drücke in der kjet zu messen da hat man die fehler immer sehr schnell
grüße joe
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- agossi
- Offline
- Premium
-
folgende Fehlerquellen sind möglich:
- Defekter Druckspeicher am Benzinpumpenpaket
- Undichte Einspitzventile
- Defektes Rückschlagventil an der Benzinpumpe
Am einfachsten ist ein defektes Rückschlagventil zu diagnostizieren: Luftfilter ab, Motor (wenn warm) anlassen und abstellen. Dann Druck auf die Stauscheibe, nur kurz. Wenn der Widerstand sofort spürbar nachlässt, Rückschlagventil wechseln.
Wenn es etwa 20min. geht, bis der Druck nachlässt, ist es der Druckspeicher.
Wenn auch nach einer Stunde der Druck immer noch da ist, sind die Einspritzventile undicht. Dann bilden sich Dampfblasen in den Leitungen vom Mengenteiler zu den Düsen. Die Düsen sind Verschleissteile und sollten alle 100-150000km gewechselt werden.
Gruss
Andi
Nachtrag: Was auch möglich ist, ist noch ein defekter (undichter) Druckdämpfer in der Leitung von Mengenteiler zum Warmlaufregler, oder ein undichter Systemdruckregler: den kann man wie folgt einfach testen: Rücklaufleitung am Mengenteiler abschrauben und die Tropfen/Minute zählen, die nach dem Abstellen des Motors dort rauskommen. Maximum ist 6 Tropfen/Minute, darüber sollte der vordere O-Ring des Druckreglerkolbens getauscht werden. Der Repsatz bei Bosch kostet ca. 15€, beinhaltet einen komplett neuen Druckreglerkolben mit Dichtringen.[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : agossi am 13-04-2008 18:40 ]
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Micha B.
- Offline
- Premium
-
- Beiträge: 2195
- Dank erhalten: 7
die Schnellinfo könnte auch einen Tipp für Dich bereit halten. Schau halt bei Gelegenheit mal rein !
Micha
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Turbothomas
- Autor
- Frischling
-
- Dank erhalten: 0
Grüßle Thomas
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Turbothomas
- Autor
- Frischling
-
- Dank erhalten: 0
Hallo,
folgende Fehlerquellen sind möglich:
- Defekter Druckspeicher am Benzinpumpenpaket
- Undichte Einspitzventile
- Defektes Rückschlagventil an der Benzinpumpe
Am einfachsten ist ein defektes Rückschlagventil zu diagnostizieren: Luftfilter ab, Motor (wenn warm) anlassen und abstellen. Dann Druck auf die Stauscheibe, nur kurz. Wenn der Widerstand sofort spürbar nachlässt, Rückschlagventil wechseln.
Wenn es etwa 20min. geht, bis der Druck nachlässt, ist es der Druckspeicher.
Motor kalt, Druck bleibt stabil
Wenn auch nach einer Stunde der Druck immer noch da ist, sind die Einspritzventile undicht. Dann bilden sich Dampfblasen in den Leitungen vom Mengenteiler zu den Düsen. Die Düsen sind Verschleissteile und sollten alle 100-150000km gewechselt werden.
Gruss
Andi
Nachtrag: Was auch möglich ist, ist noch ein defekter (undichter) Druckdämpfer in der Leitung von Mengenteiler zum Warmlaufregler, oder ein undichter Systemdruckregler: den kann man wie folgt einfach testen: Rücklaufleitung am Mengenteiler abschrauben und die Tropfen/Minute zählen, die nach dem Abstellen des Motors dort rauskommen. Maximum ist 6 Tropfen/Minute, darüber sollte der vordere O-Ring des Druckreglerkolbens getauscht werden. Der Repsatz bei Bosch kostet ca. 15€, beinhaltet einen komplett neuen Druckreglerkolben mit Dichtringen.
Grüßle Thomas, werde wohl den Druckregler erneuern (blauer Pfeil) Hast Du mir die Boschnummer für den Reparatursatz?[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Turbothomas am 17-04-2008 17:44 ]Wenn der gelbe Pfeil die Rücklaufleitung ist und der rote die Überwurfmutter, dann rinnt es da freundlich raus, wenn ich die Überwurfmutter löse.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- agossi
- Offline
- Premium
-
Leider falsch, die Rücklaufleitung ist der Dicke gleich rechts daneben. Das was Du gelöst hast, ist die Leitung vom Warmlaufregler. Ist dort normal, das Benzin rausläuft.
Gruss
Andi
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Turbothomas
- Autor
- Frischling
-
- Dank erhalten: 0
Macht nix, prüfe ich heute Abend eben die "Dicke" daneben.
Grüßle Thomas
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- monkey116
- Offline
- Junior
-
Mit Interesse habe ich den Beitrag verfolgt, da mein 77-er 350 SLC ebenfalls Warmstartprobleme macht...
@agossi: danke für die super Beschreibung der Problemanalyse.
Hab ich auch gleich durchgeführt!
Also, die Stauklappe am Luftmesser lässt sich bei mir sofort nach abstellen des Motors und entfernen des LF ohne erkennbaren Druck nach unten auslenken....
Würde laut deiner Beschreibung nach Rückschlagventil klingen. Aber genau das wurde bereits nachgerüstet vor ca. 2 Wochen. Ohne Verbesserung.
Kann es sein, das der Druckspeicher derart defekt ist, das dort der Druck so massiv verlorengeht?
Die Rücklaufleitung am Mengnteiler habe ich abgeschraubt, dort tropft nichts.
Habe leider keine Grube odr Bühne, sonst hätte ich die Leckleitung am Druckspeichr schon längst geprüft. Deshalb hat mich deine Erkärung mit der Diagnose an der Stauklappe erfreut..
Grüße
Thomas
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : monkey116 am 02-05-2008 13:45 ][ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : monkey116 am 02-05-2008 14:01 ]
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- knito
- Offline
- Junior
-
leider werden diese propleme immer wieder diskudiert , letztendlich alles nur vermutungen ,die wen man sie umsetzt nur unnötiges geld kosten , hier mal ein vorschlag von mir : besorgt euch ein manometer ,so bis 5 bar reicht aus, ein t stück von einer halbzoll wasserleitung, einen benzinschlach ,und ein paar schellen , gibt es im baumarkt ,für ein paar öhre , dan braucht ihr noch ein anschlusstück, das auf den benzinschlauch passt mit einem M10 mal 1 gewinde einmal ausengewinde einmal innen gewinde , irgenjemand wird schon eine drehbank haben um sowas aus alu zu fertigen .
nun könnt ihr die drücke messen zb von der benzinpumpe ,dem warmlaufregler , den systemdruck exakt anpassen (riesen streuungen ) die dichtheit des systems ,inklusive druckspeicher und einspritzventile (benzinpumpe laufen lassen, und abstellen und druck über eine gewisse zeit beobachten ) . nur so macht es sinn an solche propleme ranzugehen , alles andere kostett nur zeit und geld
wie man den manometer richtig anschließt, steht in der wis cd beschrieben , jedes proplem mit der kjet ist somit schnell lokalisiert , und man kann geziehlt , die ersatzteile kaufen . ps: der systemdruck läßt sich mit hilfe von scheiben recht genau ans maximum anpassen !! was auch das starten erleichtert .
dieses rumgebastel , mal das wegseln mal jenes wegseln , oder am besten alles wegseln ist totall unnötig .
anbei ein bild von dem manometer mit den schläuchen und anschlüssen .die anschlüße im t stück werden eingelötet (weich ) um die benzinschläuche anzuschliesen
grüße joe
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : knito am 02-05-2008 21:16 ][ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : knito am 03-05-2008 03:40 ]
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Turbothomas
- Autor
- Frischling
-
- Dank erhalten: 0
Eine Verbesserung wurde erreicht. Werde doch noch den Aus- und Einbau der E-Düsen an meinem Übungsmotor testen und dann die E-Düsen wechseln. Alles im Zusammenhang mit dem Umbau auf den elektronischen Unterbrecher und werde dann wieder berichten.
Grüßle Thomas
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Turbothomas
- Autor
- Frischling
-
- Dank erhalten: 0
mal sehen ob ich so ein altes Manometer noch zu Hause habe, die ich für Kraftstoff verwenden kann. Die ich zum Einstellen habe bei meiner BMW vertragen nur UNterdruck.
Grüßle Thomas
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- matze79
- Offline
- Frischling
-
- Beiträge: 2
- Dank erhalten: 0
bin neu hier im forum habe aber das selbe problem mit dem anspringen wenn der motor (m110)warm ist und ca 30-45 min steht was war der fehler bei dir
mfg matze
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Harry13
- Offline
- Junior
-
- Beiträge: 117
- Dank erhalten: 0
ihr glaubt ja gar nicht was so ein Druckspeicher alles bewirkt!
Frohe Weihnachten
Gruß Harry
Tel. 0561-8704054
mobil: 0170-6568263
Gruß Harry
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.