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Leerlauf und Tastverhältnis 560 SL
Nach den Erfahrungen mit meinem 560er, der ebenfalls einen unrunden Leerlauf hatte, würde ich erstmal einen Nebeltest machen (lassen), um alle Falschluftquellen zu finden und ggfs. zu beheben. Vorher schon kannst Du mal die ganzen Formgummischläuche des Leerlaufunterdrucksystems auf ihren Zustand überprüfen, das sind z.B. die beiden Leitungen, die vom Leerlaufsteller weggehen sowie auch vom linken (in Fahrtrichtung) Ventildeckel zum Lufverteiler gehen und natürlich die drei Formgummiteile, die vom Luftverteiler zu den Einspritzdüsen führen. Die sind alle in der berühmten Darstellung der Nebenluftquellen am M117 rot markiert.
Am Leerlaufsteller ist vielleicht auch noch der Bypass offen, so wie es hier bei mir mit dem orangen Röhrchen gemacht war:
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Nimm das mal raus und verschließe die Stutzen luftdicht. Dieser Bypass sollte beim 560er nur dann geöffnet werden, wenn der Leerlauf zu niedrig ist. Am Leerlaufsteller selbst würde ich nicht rumschrauben, das scheint mir nur Symptom- und nicht Ursachenbekämpfung zu sein.
Da der Mengenteiler vor einiger Zeit überholt wurde und das vermutlich in Europa passierte wird er (hoffentlich) eher nicht die Ursache sein.
Kommt Sprit aus dem EHS? Funktioniert das Stauscheibenpoti?
tl;dr: ich vermute sehr stark Nebenluft.
LG
Julia
Nur Autos im Fuhrpark, die nicht mehr gebaut werden: Ford Granada Mk1, Mercedes 560SL, Tesla Model S
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Ehrlich gesagt versteh ich das geschriebene nicht wirklich. Pendelt das TV oder nicht? Es liest sich für mich so als würde es nicht pendeln und das wäre nicht gut.
Bevor ich dran rumgedreht habe, schwankte er deutlich zw. 30 - 50%.
Im aktuellen Zustand pendelt er, aber wenig. Er pendelt meistens zw. 50.% und 50,8%, manchmal sind es auch um 52%. Wenn ich etwas Gas gebe, pendelt er stärker um einen anderen Mittelwert, zb. zwischen 30-40% Duty Cycle.
Er steht nicht angegossen auf 50% ohne sich wegzubewegen. Er pendelt aber auch nicht zw. 45% - 55%...
Gruß,
Andreas
W116.024 280 SE; BJ 1.78; M110.985 K-Jet 177PS; Automatik
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Moin Andreas!
Nach den Erfahrungen mit meinem 560er, der ebenfalls einen unrunden Leerlauf hatte, würde ich erstmal einen Nebeltest machen (lassen), um alle Falschluftquellen zu finden und ggfs. zu beheben. Vorher schon kannst Du mal die ganzen Formgummischläuche des Leerlaufunterdrucksystems auf ihren Zustand überprüfen, das sind z.B. die beiden Leitungen, die vom Leerlaufsteller weggehen sowie auch vom linken (in Fahrtrichtung) Ventildeckel zum Lufverteiler gehen und natürlich die drei Formgummiteile, die vom Luftverteiler zu den Einspritzdüsen führen. Die sind alle in der berühmten Darstellung der Nebenluftquellen am M117 rot markiert.
Davon, wenn nicht sogar alles, ist schon vom Vorbesitzer neu gekommen. Ich mache aber am Monatsende mit Wusel-53 einen Nebeltest, ich möchte nämlich Nebenluft als Ursache nicht ausschließen. Ich hatte eine halbwegs gut reproduzierbare Bremsenreinigerreaktion des Motors, wenn ich in den Bereich des Kraftstoffdruckreglers hinsprühte. Aber ich kann nicht ausschließen, trotz Abschirmversuche, dass etwas Reinigernebel ganz ordinär über die Stauscheibe/LMM mit eingesaugt wurde.
Am Leerlaufsteller ist vielleicht auch noch der Bypass offen, so wie es hier bei mir mit dem orangen Röhrchen gemacht war:
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Nimm das mal raus und verschließe die Stutzen luftdicht. Dieser Bypass sollte beim 560er nur dann geöffnet werden, wenn der Leerlauf zu niedrig ist. Am Leerlaufsteller selbst würde ich nicht rumschrauben, das scheint mir nur Symptom- und nicht Ursachenbekämpfung zu sein.
Hab ich schon, gleich nachdem ich das bei deinem Post gelesen hatte. Hat damals wie heute aber nichts geändert. Der LL ist unverändert unruhig und unverändert von der Drehzahl.
Ja, in DE sogar - meines Wissens nach. Auch vom Vorbesitzer. Ich hoffe soweit auch erstmal, dass man den ausschliessen kann.Da der Mengenteiler vor einiger Zeit überholt wurde und das vermutlich in Europa passierte wird er (hoffentlich) eher nicht die Ursache sein.
Nicht offen ersichtlich, es tropft nichts.Kommt Sprit aus dem EHS?
Ja. Ich denke das, er reagiert auf kleinste Auslenkungen.Funktioniert das Stauscheibenpoti?
Ich vermute, da liegt noch was im Argen, ja. Und weil Murphy ein Arschloch ist mit seinem Gesetz, werden es bestimmt die Donuts oder die Dichtungen in den Kopf sein. Damit ich die blöde Ansaugbrücke aus dem V rausbauen muss wo Mercedes zu allem Unsinn Wasser durchfließen lässt. Sonst könnte man die V-Füllung ja mal schnell ausbauen...tl;dr: ich vermute sehr stark Nebenluft.
Gruß,
Andreas
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Das passt aus meiner Sicht nicht. Kannst du, da du ein Oszilloskop hast, bitte mal deine Lambdasonde messen? Die sollte schön pendeln und ich gehe davon aus, dass sie das nicht tut.Bevor ich dran rumgedreht habe, schwankte er deutlich zw. 30 - 50%.
Im aktuellen Zustand pendelt er, aber wenig. Er pendelt meistens zw. 50.% und 50,8%, manchmal sind es auch um 52%. Wenn ich etwas Gas gebe, pendelt er stärker um einen anderen Mittelwert, zb. zwischen 30-40% Duty Cycle.
Er steht nicht angegossen auf 50% ohne sich wegzubewegen. Er pendelt aber auch nicht zw. 45% - 55%...
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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Das passt aus meiner Sicht nicht. Kannst du, da du ein Oszilloskop hast, bitte mal deine Lambdasonde messen?
Du meinst die Sondenspannung, ob die um 0,5V oszilliert ? Muss ich mal schauen, dass ich da an einer gescheiten Stelle die Spannung abnehmen kann.
Was passt dir den bei meinen Werten nicht, dass er um 50% so ruhig steht und nicht mit größerer Amplitude schwingt ?
Gruß,
Andreas
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WIS sagt, daß das TV bei Leerlauf 5-15% größer sein soll als bei 2500 U/min.
Hast Du beim Messen die Leitung zum Regenerierventil abgezogen? Und bei der richtigen Drehzahl gemessen?
Hälsningar,
Lutz
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha
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Eigentlich wollte ich da gestern gar nicht dran rumspielen, sondern die Werte mal "nur" gut ermessen mit dem Oszilloskop - und dann kam eins zum anderen
Gruß,
Andreas
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Mir "passt nicht", dass er nicht pendelt. Das muss er wenn die Lambdaregelung aktiv ist.
Das passt aus meiner Sicht nicht. Kannst du, da du ein Oszilloskop hast, bitte mal deine Lambdasonde messen?
Du meinst die Sondenspannung, ob die um 0,5V oszilliert ? Muss ich mal schauen, dass ich da an einer gescheiten Stelle die Spannung abnehmen kann.
Was passt dir den bei meinen Werten nicht, dass er um 50% so ruhig steht und nicht mit größerer Amplitude schwingt ?
Du kannst die Lambdasonde im Beifahrerfußraum messen, jedoch musst du schauen, dass du das Signal aufbrichst um das Ozilloskop einschleußen zu können.
Ich weiß nach deinem Text nach wie vor nicht zu 100%, ob dein Gerät invertiert, ich geh e von ja aus, was bedeutet, dass das Steuergerät versucht massiv anzufetten (die 30-40% die du beschreibst beim Gasgeben). Dh du hast, wie bereits vermutet wurde, potentiell auch noch ein Falschluft Problem. Du solltest also beides abklären. (Messung Sonde, Nebeltest)
Zur Lambdamessung: Ich weiß nicht, was du mit um 0,5V oszillieren meinst. Korrekt ist, dass die Sonde zwischen 0.1-0.2V und 0.7-0.9V hin und herspringt (pendelt). Dann ist der Regelkreis aktiv. Wenn sie bei 0.5 z.B. festklebt, regelt nichts.
Viele Grüße,
Michael
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Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix
www.keicher.biz
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Mir "passt nicht", dass er nicht pendelt. Das muss er wenn die Lambdaregelung aktiv ist.
Du kannst die Lambdasonde im Beifahrerfußraum messen, jedoch musst du schauen, dass du das Signal aufbrichst um das Ozilloskop einschleußen zu können.
Ich weiß nach deinem Text nach wie vor nicht zu 100%, ob dein Gerät invertiert, ich geh e von ja aus, was bedeutet, dass das Steuergerät versucht massiv anzufetten (die 30-40% die du beschreibst beim Gasgeben). Dh du hast, wie bereits vermutet wurde, potentiell auch noch ein Falschluft Problem. Du solltest also beides abklären. (Messung Sonde, Nebeltest)
Das kommt Ende des Monats mit dem Nebeltest, dann weiß ich mehr.
Ich denke auch, dass das Instrument invertiert, weil mit Bremsenreiniger wird der Duty Cycle größer (größer 50%) und nachdem ich ihn etwas anfette durch drehen der Gemischschraube, lief er besser. Also mehr Kraftstoff hat etwas positives bewirkt. Ich glaube aber nicht, dass ich ein derart großes Falschluftleck habe, dass ich aus dem Lamdbaregelbereich herausgelaufen bin und er 50% als Fehler angezeigt hat, denn wenn ich an der CO-Schraube weiter drehe, ging der DC weiter hoch und ich meine, er pendelte dann immer noch. Wenn er aus dem Regelbereich rausläuft un 50% TV ausgibt, dann könnte ich ja kein DC von z.B. 60% erreichen. Daher gehe ich mal davon aus, dass er die Lambdaregelung nicht ausgesetzt hat.
Ich weiß aber auch, man würde eher erwarten, dass er zw. 45 - 55 % pendelt...
Zur Lambdamessung: Ich weiß nicht, was du mit um 0,5V oszillieren meinst. Korrekt ist, dass die Sonde zwischen 0.1-0.2V und 0.7-0.9V hin und herspringt (pendelt). Dann ist der Regelkreis aktiv. Wenn sie bei 0.5 z.B. festklebt, regelt nichts.
Wir meinen da das Gleiche. Der Sprungpunkt einer Sprungsonde ist bei 0,5V, dort ist die Steigung der Sprungkurve aber so steil, dass er im realen Betrieb verallgemeinert bei 0V und 0,9V steht bzw. pendelt. In real läuft er diese Sprungkurve ab, die eben bei 0,5V den Übergang von mager zu fett hat. Deswegen meinte ich, dass die Sonde um 0,5V pendelt (mit 0,4V Amplitude
Das wird sicher noch mal Aufschluss geben, ob die Regelung gut läuft oder irgendwo irgendwas klemmt...
PS: Einen Wurmkat hat er nicht
Gruß,
Andreas
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ich hatte mir vor gut 2 Jahren diesen Tester für die Lambdasonde gekauft und war ganz zufrieden damit. Man kann schön das springen der Sonde im Betrieb sehen. Ich glaube eine Simulation der Sonde ist auch möglich.
Viele Grüße
Klaus
Wenn Gott gewollt hätte, dass wir Benzin sparen,
hätte er uns dann den V8 geschenkt?
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Ich habe zwar an meinem 560er bisher nichts weiter messen können und der Nebeltest kommt erst nächstes WE, aber diesen Test habe ich noch gemacht und siehe da, Zündung an, Oszilloskop zeigt 30%. Also invertiert es. Und damit lief/läuft der Motor nach Meinung der KE zu mager.Ehrlich gesagt versteh ich das geschriebene nicht wirklich. Pendelt das TV oder nicht? Es liest sich für mich so als würde es nicht pendeln und das wäre nicht gut.
Die Prüfung, ob invertiert oder nicht, wäre übrigens auch so gegangen: Zündung an: 70 oder 30? Wenn 30, dann invertiert.
Gruß,
Andreas
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Ich konnte jetzt am Wochenende endlich in einer sehr netten Aktion mit wusel-53 (aka Thorsten) meinen 560er abnebeln, weil ihr und ich noch Falschluft als Störquelle vermuteten. Neben einer netten Fahrt inkl. Fähre über die Elbe ins benachbarte Niedersachen - leider im Regen, was die Fährfahrt nicht so spektakulär machte - brachte das auch eine Falschluftquelle zutage, eine aus der es durchaus intensiver rausnebelte, und zwar hinten im Bereich des linken Zylinderkopfendes, da wo auch der Wasseranschluss in der Ansaugbrücke ist. Siehe:
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Die Bilder sind nicht super, aber man kann ungefähr erkennen, wo es herkommt:
- Die beste Beschreibung ist: Es kommt aus dem Wassertemperaturfühler, der da sitzt. Das kann aber nicht sein, weil eben Wasser und nicht im Ansaugbereich. Aber da aus der Ecke nebelte es ganz stark.
- Es nebelte NICHT aus der in der Nähe sitzenden Einspritzdüse, noch deren Luftzuführung.
- Es nebelte NICHT aus dem mittleren Bereich der Ansaugbrücke hinten raus. Es nebelte wirklich sehr konzentriert im Bereich des Temperaturfühlers, nicht im Bereich LMM/Mengenteiler, nicht dort wo die Bremsunterdruckleitung angeschlossen ist oder so und hinten am linken Zylinderkopf.
Gibt es da bei euch Erfahrungswerte ?
Gruß,
Andreas
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Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
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Die Undichtigkeit wird auch nicht klein sein, hat ordentlich gedampft
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike
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- Quickbiker2012
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gemeint sind die Verteilerschläuche für die Leerlaufluft. Zumindest die originalen Schläuche sind an den Enden mit Stopfen aus Kunststoff verschlossen, Wenn da einer brüchig wird wirds auch undicht
Das ist der gelb markierte Stopfen.
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Wobei wenn ich mir ansehe wie weit hinten der Donut für den 8. Zylinder liegt, würde ich den nicht ausschließen.
Gruß,
Ralf
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Die Quelle des Nebels liegt deutlich tiefer. Wenn ich mir die o.a. Zeichnung anschaue, wäre ich beim Donut ganz rechts, Zyl. 8. Aber es lies sich halt mit Endoskop und Spiegel nicht eindeutig lokalisieren.
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike
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zur Sache kann ich jetzt noch nichts beitragen , aber …
Der Zyl. 8 ist auf der linken Seite hinten! Zu leicht werden in Beiträgen rechts und links verwechselt. Das erschwert das Lesen.
Es ist immer der Blick aufs Fahrzeug in Fahrtrichtung gemeint.
Viele Grüße aus Nordfriesland
Henrik
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lechts und rinks
kann man nicht velwechsern
werch ein illtum
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Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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