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Leerlauf und Tastverhältnis 560 SL
- Alrick
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Ich habe zwei Punkte, die mich stören, das ist unrunder Leerlauf (will dort mit Falschluftsuche starten) und hoher Spritverbrauch von um 20l/100 bei Landstrassenfahrt.
Ich habe auch ein defektes Thermostat, sodass der Motor so bei ca. 70°C läuft, das wird dem Spritverbrauch nicht zuträglich sein, aber ich habe auch das TV gemessen.
Da mein Multimeter kein Duty Cycle kann, habe ich die Methode (durchschnittlichen Spannung / Bordspannung -1) gemacht und folgendes ermessen (im Rahmen aller Toleranzen bei dieser Methode:
- Unrunder Leerlauf, Leerlaufschalter geschlossen, messe ich so eine wechselnde Spannung um 6,5V bei 13,4V Bordspannung (ist auch nicht irrsinnig hoch aber ok...). Das entspräche einem TV von um 50% und damit ideal. Trotz unrundem Leerlauf.
- Ich vermute, um Falschluft an der Stelle identifizieren zu können, müsste ich den EHS-Strom messen, oder ?
- Wenn ich im Stand (in P/N) auf 2500 drehe und dann das TV messe, messe ich eine Spannung oszillierend zwischen 1-2V. Das würden so 80-90% TV entsprechen.
Gruß,
Andreas
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Desweiteren sind die Dichtungen der Einspritzdüsen und die Verteilerschläuche der Luftumspülung heisse Kandidaten für Falschluft, sowie der ganze Gummikladeradatsch im Motorraum um den Leerlaufsteller herum.
Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
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die Messung des TV auf diesem Weg ist sehr multimeterabhänig, genau wie das eine Mittelspannung integriert. Deshalb empfehle ich eine bessere Messmethode.
Wenn wir mal davon ausgehen, dass Du das TV richtig gemessen hast, hast Du viel zu große Abweichung zwischen Leerlauf und 2500/min. 15% Abweichung sind erlaubt. 20l/100km ist viel zu viel. 20l/100mls passt dagegen.
Wenn Deine TV Messung richtig ist, würde Dein Motor viel zu mager eingestellt sein bei Teillast. Falschluft prüfen und wenn da nichts zu sehen ist, mal das EHS quertauschen, ob ein BastelWastel das verstellt hat.
Sollte der Ansaugbereich dicht sein, kommt die Leerlaufschwankung eher von anderer Stelle als von der Einspritzung.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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Ich werde auch die Tage mal das Tastverhältnis mit einem Oszilloskop messen, dann sehe ich genau, was da passiert.
Aber das mit dem Magerlauf überrascht mich etwas, ich dachte, ich läge bei 1-2V/13,4V bei 80-90% und damit recht fett. Würde ja auch mit dem Kraftstoffverbrauch passen.
Leider ist das nicht mls, mein mls-Zähler steht gerade und ich konnte die Strecke sehr gut abschätzen. 3x zur Arbeit hin und zurück = 150-160km auf 30l … leider.
Wenn der Motor auf mager stehen würde, dann müsste ja irgendwo richtig was weglaufen, ei ei ei.
Gruß,
Andreas
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- wusel-53
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Bei mir habe ich das nur das Tastverhältnis, zusammen mit Volker auf unseren Schraubertag im August letzten Jahres eingestellt. Bin damit im Mai zur GTÜ und da hat alles gepasst, nachdem ich denen gezeigt habe, welches Modell sie auswählen müssen. Ich habe allerdings nur die KA-Jetronic und daher kein EHS. Aber meiner verbraucht nicht mehr als 12 Liter. Geht sogar unter 10. Und nein, es ist kein Meilentacho 😇
Viele Grüße
Thorsten
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Ich würde auch nicht auf irgendwelche Probleme im Motorlauf kommen, ab 1000 rpm läuft er sahnig-ruhig und zieht super, eben vom Leerlauf und dem Verbrauch abgesehen.
Beim Verbrauch will ich auch das Thermostat noch wechseln, ich weiß nicht, ob 70°C Kühlwasser noch irgendwas in der Startautomatik an Anfettung oder so bedeuten - ich weiß da nicht, wo die Kaltstartanfettung aufhört.
Was mir allerdings die Tage mal auffiel, die Abgastemperatur beim 560er scheint ja hinten immer noch direkt aus der Hölle zu kommen, oh boy ist das heiß was da den Endschalldämpfer verlässt - deutlich wärmer als was ich normal vom z.B. E30 oder 280S W116 gewohnt bin. Beim 280er kann ich die Hand bei laufendem Motor mit 10cm Abstand hinhalten, beim 560er sind 30cm eine Herausforderung ohne Brandblasen.
In Zahlen, 150°C Temperatur des Endrohrs beim 560er, 70°C beim 280er. Aber ich vermute, das liegt u.a. auch am Rohrquerschnitt und die Strömungsgeschwindigkeit, der scheint annähernd gleich zu sein, obwohl der 560er doppelt so viel Hubraum = Abgasstrom hat. Also hat das Abgas eine höhere Strömungsgeschwindigkeit und weniger Zeit und "thermische Möglichkeiten", abzukühlen.
Gruß,
Andreas
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- Ragetti
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Ansonsten hilft da nur ein ausführlicher Nebeltest, weitere Verdächtige Wanne unter Staudruckscheine, Donuts.....
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Rolf
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Viele Grüße,
Michael
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- wusel-53
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Kleines Beispiel, bei meiner 2. HU wurde natürlich auch die AU gemacht.. Da hat der Prüfer ein falsches Modell eingegeben (eines ohne Kat) und schon gab es keine Probleme. Ich hatte es erst gemerkt, als ich den Prüfbericht genauer angeschaut hatte. So kannst du natürlich auch schlecht eingestellte Motoren durch die AU bekommen und ich war mir damals sicher, dass er nicht durchkommt.
Viele Grüße
Thorsten
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- M119_Fan
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Ist aber nicht unüblich, weil im Fahrzeugschein kein Kat/Schadstoffnorm (sofern 'H' Zulassung) hinterlegt ist und der Prüfer zu dem Zeitpunkt noch nicht unters Fahrzeug geschaut hat.Kleines Beispiel, bei meiner 2. HU wurde natürlich auch die AU gemacht.. Da hat der Prüfer ein falsches Modell eingegeben (eines ohne Kat) und schon gab es keine Probleme. Ich hatte es erst gemerkt, als ich den Prüfbericht genauer angeschaut hatte.
Viele Grüße,
Michael
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es könnte auch der Keramikkat zerbröselt sein und den Ausgang etwas verschlossen haben, dann gibt es auch Überhitzung zumindest im KAT selbst, bei den Japsen geht dann ja die entsprechende Warnlampe an (nur Japan), so war es bei unserem.
Ansonsten hilft da nur ein ausführlicher Nebeltest, weitere Verdächtige Wanne unter Staudruckscheine, Donuts.....
Ich hatte das mal im E39, das führte schnell zu einer dramatischen Abnahme der Leistungsausbeute. Das verzeichne ich hier nicht, auch kein übliches Klappern oder so.
Ich verdächtige ein bisschen die Donuts, die werden aufgrund der Komplexität selten gewechselt. Ansaugbrücke abnehmen, Wasser ablassen und so, brrrr
Gruß,
Andreas
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Eins weiß ich immerhin, es war ne KAT-AU. Das konnte ich auf dem Bericht sehen. Und die Werte waren i.O. - aber wie gesagt, ich weiß nicht, was da am Ende für ein Auto dranhing ... wenn meiner das war, wäre das ja schon mal nicht so wild.Probleme im Leerlauf werden bei höheren Drehzahlen überspielt, sind aber trotzdem noch da. Nur der korrekte Leerlauf ist maßgeblich für den runden Lauf des Motors. Und traue keiner AU, der du nicht selber bei gewohnt hast..
Kleines Beispiel, bei meiner 2. HU wurde natürlich auch die AU gemacht.. Da hat der Prüfer ein falsches Modell eingegeben (eines ohne Kat) und schon gab es keine Probleme. Ich hatte es erst gemerkt, als ich den Prüfbericht genauer angeschaut hatte. So kannst du natürlich auch schlecht eingestellte Motoren durch die AU bekommen und ich war mir damals sicher, dass er nicht durchkommt.
Gruß,
Andreas
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- Hanso
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wenn der Verbrauch tatsächlich bei 20l/100km liegt, ist das völlig daneben. Ich habe bei allen 560ern etwa einen Verbrauch von 20l/100mls. Gibt es da vielleicht eine Verwechslung? Ist dein Tacho umgerüstet?
Viele Grüße aus Nordfriesland
Henrik
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Tacho kann ich ausschließen, wie gesagt, das Zählwerk ist stehengeblieben. Aber ich bin mit dem Auto 3x zur Arbeit und zurück gefahren, das sind 150km mit vielleicht 10km extra obendrauf und hab dafür ca. 30L gebraucht.
Der Motor lief aber auch durch einen wahrscheinlich müden Thermostat die Hälfte der Strecke bei 60°C und drunter, das kann durchaus zum Spritverbrauch beitragen.
Ich bin aber immer noch nicht dazu gekommen, das TV mit einem Oszilloskop zu messen, bei meinem 116er hat sich spontan der Nehmerzylinder verabschiedet...
Gruß,
Andreas
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- Hanso
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das ist natürlich noch keine gesicherte Verbrauchsmessung. Das wirst du erst haben, wenn du einen funktionierenden Tacho hast und über längere Zeit den Verbrauch mittelst. Allein die Position an der Zapfsäule kann über +- 10l entscheiden. Steht er vorne tief, wird der Tank voll, anders herum gehen 10l weniger rein. Vielleicht haben andere das auch so bemerkt.
Viele Grüße aus Nordfriesland
Henrik
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Wie auch immer, der Tank ist dann trotz mehrmaliger Abschaltung der Zapfpistole nicht voll. Sieht man daran, wenn nach kurzzeitiger Fahrt die Tankanzeige schon deutlich unter voll liegt.
Jegliche Verbrauchsmessung ist dann natürlich Makulatur.
Hälsningar,
Lutz
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
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Buddha
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ich kenne nicht so viele Tankstellen in Norddeutschland, aber auch in den Alpen sind die Tankstellen meist an ebenen Stellen aufgebaut, also deswegen sollten in den SL/ SLC Tank nicht einmal 70Liter und das andere mal 90 Liter reinpassen. Dass die Abschaltautomatik an der Pistole mal überempfindlich ist kann schon passieren, aber wenn man auf Reserve an die Zapfsäule kommt, weiß man ja das noch was reinpasst, wenn die bei 60Liter schon abschaltet.
Trotzdem gebe ich dir natürlich Recht, dass eine Verbrauchsmessung schon etwas mehr Aufmerksamkeit/ Aufwand benötigt.
Grüße
Hans
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wenn man sich erstmal dieser Tatsache bewusst ist, realisiert man erst, dass der Platz an der Zapfsäule oft alles andere als waagerecht ist. Auch bei uns in Norddeutschland. Achte mal drauf.
Bei der Form des Tanks vom 107er erschließt sich das dann schon.
Es ist auch das Phänomen beschrieben, dass der Tank plötzlich überläuft trotz abschaltender Zapfpistole. Auch das habe ich bei einer Gruppenausfahrt selbst gesehen.
Aber es geht natürlich nicht um Differenzen von 20l.
Viele Grüße aus Nordfriesland
Henrik
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- Alrick
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Moin zusammen,Hallo Andreas,
die Messung des TV auf diesem Weg ist sehr multimeterabhänig, genau wie das eine Mittelspannung integriert. Deshalb empfehle ich eine bessere Messmethode.
Wenn wir mal davon ausgehen, dass Du das TV richtig gemessen hast, hast Du viel zu große Abweichung zwischen Leerlauf und 2500/min. 15% Abweichung sind erlaubt. 20l/100km ist viel zu viel. 20l/100mls passt dagegen.
Wenn Deine TV Messung richtig ist, würde Dein Motor viel zu mager eingestellt sein bei Teillast. Falschluft prüfen und wenn da nichts zu sehen ist, mal das EHS quertauschen, ob ein BastelWastel das verstellt hat.
Sollte der Ansaugbereich dicht sein, kommt die Leerlaufschwankung eher von anderer Stelle als von der Einspritzung.
ich habe am WE das Tastverhältnis mit dem Oszilloskop gemessen, das spukt auch einen Duty Cycle aus.
Zur Referenzierung, ob das dem entspricht, was Mercedes haben will oder invertiert ist, habe ich den Motor mit Bremsenreiniger angefettet. Das Resultat ist, dass die Duty Ccle > 50% fett sind und unter 50% mager (bei Bremsenreiniger ging der DC auf 60% und mehr).
Im normalen Leerlauf hatte ich ein DC (vom Gerät abgelesen) schwankend zw. 30% bis knapp 50%. Es schwang da so in schöner Regelmäßigkeit auf knapp 50% und baute dann ab bis irgendwas in den 30ern, vielleicht auch mal hohe 20er %. Das würde dann ja Magerlauf bedeuten. Da der Mengenteiler mal neu gemacht wurde (vom Vorbesitzer) habe ich mal gewagt, an der CO-Schraube zu drehen und konnte ihn so einstellen, dass der DC dann auf 50% stand und im Nachkommabereich sich bewegte (also keine 50.0% als Fehler-Standardwert). Ich hätte ihn auch in Richtung 60% bringen können, also Fettlauf, aber das hab ich nur gemacht, um zu testen, ob ich im Kennfeldende bin oder im Regelbereich.
Jetzt läuft er im LL bei 50%, eiert im Nachkommabereich und manchmal auf 51-52% DC. Der Motor läuft schon wesentlich besser im Leerlauf - noch nicht perfekt, wie ich es will, aber OK.
Allerdings hat das auch einen höheren Leerlauf beschert, der so um 750rpm bis knapp 1000rpm liegt (ohne Gang eingelegt, ohne Klima). 750rpm wären ja nicht so schlimm, mich verwundert aber, dass der LLS das nicht runterzieht. Er SCHEINT zu funktionieren, brummt und beim Abziehen geht die Drehzahl hoch, vielleicht muss ich da aber die Korrektur nach W126-Wiki vornehmen...
Beim Gasgeben (2000rpm) habe ich einen sinkenden DC verzeichnet, da geht er auch mal auf 30% (mager) runter. Soll das so oder muss er da auch auf um und bei 50% bleiben ?
Gruß,
Andreas
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Die Prüfung, ob invertiert oder nicht, wäre übrigens auch so gegangen: Zündung an: 70 oder 30? Wenn 30, dann invertiert.
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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Nach den Erfahrungen mit meinem 560er, der ebenfalls einen unrunden Leerlauf hatte, würde ich erstmal einen Nebeltest machen (lassen), um alle Falschluftquellen zu finden und ggfs. zu beheben. Vorher schon kannst Du mal die ganzen Formgummischläuche des Leerlaufunterdrucksystems auf ihren Zustand überprüfen, das sind z.B. die beiden Leitungen, die vom Leerlaufsteller weggehen sowie auch vom linken (in Fahrtrichtung) Ventildeckel zum Lufverteiler gehen und natürlich die drei Formgummiteile, die vom Luftverteiler zu den Einspritzdüsen führen. Die sind alle in der berühmten Darstellung der Nebenluftquellen am M117 rot markiert.
Am Leerlaufsteller ist vielleicht auch noch der Bypass offen, so wie es hier bei mir mit dem orangen Röhrchen gemacht war:
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Nimm das mal raus und verschließe die Stutzen luftdicht. Dieser Bypass sollte beim 560er nur dann geöffnet werden, wenn der Leerlauf zu niedrig ist. Am Leerlaufsteller selbst würde ich nicht rumschrauben, das scheint mir nur Symptom- und nicht Ursachenbekämpfung zu sein.
Da der Mengenteiler vor einiger Zeit überholt wurde und das vermutlich in Europa passierte wird er (hoffentlich) eher nicht die Ursache sein.
Kommt Sprit aus dem EHS? Funktioniert das Stauscheibenpoti?
tl;dr: ich vermute sehr stark Nebenluft.
LG
Julia
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Ehrlich gesagt versteh ich das geschriebene nicht wirklich. Pendelt das TV oder nicht? Es liest sich für mich so als würde es nicht pendeln und das wäre nicht gut.
Bevor ich dran rumgedreht habe, schwankte er deutlich zw. 30 - 50%.
Im aktuellen Zustand pendelt er, aber wenig. Er pendelt meistens zw. 50.% und 50,8%, manchmal sind es auch um 52%. Wenn ich etwas Gas gebe, pendelt er stärker um einen anderen Mittelwert, zb. zwischen 30-40% Duty Cycle.
Er steht nicht angegossen auf 50% ohne sich wegzubewegen. Er pendelt aber auch nicht zw. 45% - 55%...
Gruß,
Andreas
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Moin Andreas!
Nach den Erfahrungen mit meinem 560er, der ebenfalls einen unrunden Leerlauf hatte, würde ich erstmal einen Nebeltest machen (lassen), um alle Falschluftquellen zu finden und ggfs. zu beheben. Vorher schon kannst Du mal die ganzen Formgummischläuche des Leerlaufunterdrucksystems auf ihren Zustand überprüfen, das sind z.B. die beiden Leitungen, die vom Leerlaufsteller weggehen sowie auch vom linken (in Fahrtrichtung) Ventildeckel zum Lufverteiler gehen und natürlich die drei Formgummiteile, die vom Luftverteiler zu den Einspritzdüsen führen. Die sind alle in der berühmten Darstellung der Nebenluftquellen am M117 rot markiert.
Davon, wenn nicht sogar alles, ist schon vom Vorbesitzer neu gekommen. Ich mache aber am Monatsende mit Wusel-53 einen Nebeltest, ich möchte nämlich Nebenluft als Ursache nicht ausschließen. Ich hatte eine halbwegs gut reproduzierbare Bremsenreinigerreaktion des Motors, wenn ich in den Bereich des Kraftstoffdruckreglers hinsprühte. Aber ich kann nicht ausschließen, trotz Abschirmversuche, dass etwas Reinigernebel ganz ordinär über die Stauscheibe/LMM mit eingesaugt wurde.
Am Leerlaufsteller ist vielleicht auch noch der Bypass offen, so wie es hier bei mir mit dem orangen Röhrchen gemacht war:
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Nimm das mal raus und verschließe die Stutzen luftdicht. Dieser Bypass sollte beim 560er nur dann geöffnet werden, wenn der Leerlauf zu niedrig ist. Am Leerlaufsteller selbst würde ich nicht rumschrauben, das scheint mir nur Symptom- und nicht Ursachenbekämpfung zu sein.
Hab ich schon, gleich nachdem ich das bei deinem Post gelesen hatte. Hat damals wie heute aber nichts geändert. Der LL ist unverändert unruhig und unverändert von der Drehzahl.
Ja, in DE sogar - meines Wissens nach. Auch vom Vorbesitzer. Ich hoffe soweit auch erstmal, dass man den ausschliessen kann.Da der Mengenteiler vor einiger Zeit überholt wurde und das vermutlich in Europa passierte wird er (hoffentlich) eher nicht die Ursache sein.
Nicht offen ersichtlich, es tropft nichts.Kommt Sprit aus dem EHS?
Ja. Ich denke das, er reagiert auf kleinste Auslenkungen.Funktioniert das Stauscheibenpoti?
Ich vermute, da liegt noch was im Argen, ja. Und weil Murphy ein Arschloch ist mit seinem Gesetz, werden es bestimmt die Donuts oder die Dichtungen in den Kopf sein. Damit ich die blöde Ansaugbrücke aus dem V rausbauen muss wo Mercedes zu allem Unsinn Wasser durchfließen lässt. Sonst könnte man die V-Füllung ja mal schnell ausbauen...tl;dr: ich vermute sehr stark Nebenluft.
Gruß,
Andreas
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Das passt aus meiner Sicht nicht. Kannst du, da du ein Oszilloskop hast, bitte mal deine Lambdasonde messen? Die sollte schön pendeln und ich gehe davon aus, dass sie das nicht tut.Bevor ich dran rumgedreht habe, schwankte er deutlich zw. 30 - 50%.
Im aktuellen Zustand pendelt er, aber wenig. Er pendelt meistens zw. 50.% und 50,8%, manchmal sind es auch um 52%. Wenn ich etwas Gas gebe, pendelt er stärker um einen anderen Mittelwert, zb. zwischen 30-40% Duty Cycle.
Er steht nicht angegossen auf 50% ohne sich wegzubewegen. Er pendelt aber auch nicht zw. 45% - 55%...
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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Das passt aus meiner Sicht nicht. Kannst du, da du ein Oszilloskop hast, bitte mal deine Lambdasonde messen?
Du meinst die Sondenspannung, ob die um 0,5V oszilliert ? Muss ich mal schauen, dass ich da an einer gescheiten Stelle die Spannung abnehmen kann.
Was passt dir den bei meinen Werten nicht, dass er um 50% so ruhig steht und nicht mit größerer Amplitude schwingt ?
Gruß,
Andreas
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WIS sagt, daß das TV bei Leerlauf 5-15% größer sein soll als bei 2500 U/min.
Hast Du beim Messen die Leitung zum Regenerierventil abgezogen? Und bei der richtigen Drehzahl gemessen?
Hälsningar,
Lutz
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Eigentlich wollte ich da gestern gar nicht dran rumspielen, sondern die Werte mal "nur" gut ermessen mit dem Oszilloskop - und dann kam eins zum anderen
Gruß,
Andreas
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Mir "passt nicht", dass er nicht pendelt. Das muss er wenn die Lambdaregelung aktiv ist.
Das passt aus meiner Sicht nicht. Kannst du, da du ein Oszilloskop hast, bitte mal deine Lambdasonde messen?
Du meinst die Sondenspannung, ob die um 0,5V oszilliert ? Muss ich mal schauen, dass ich da an einer gescheiten Stelle die Spannung abnehmen kann.
Was passt dir den bei meinen Werten nicht, dass er um 50% so ruhig steht und nicht mit größerer Amplitude schwingt ?
Du kannst die Lambdasonde im Beifahrerfußraum messen, jedoch musst du schauen, dass du das Signal aufbrichst um das Ozilloskop einschleußen zu können.
Ich weiß nach deinem Text nach wie vor nicht zu 100%, ob dein Gerät invertiert, ich geh e von ja aus, was bedeutet, dass das Steuergerät versucht massiv anzufetten (die 30-40% die du beschreibst beim Gasgeben). Dh du hast, wie bereits vermutet wurde, potentiell auch noch ein Falschluft Problem. Du solltest also beides abklären. (Messung Sonde, Nebeltest)
Zur Lambdamessung: Ich weiß nicht, was du mit um 0,5V oszillieren meinst. Korrekt ist, dass die Sonde zwischen 0.1-0.2V und 0.7-0.9V hin und herspringt (pendelt). Dann ist der Regelkreis aktiv. Wenn sie bei 0.5 z.B. festklebt, regelt nichts.
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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- Alrick
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Mir "passt nicht", dass er nicht pendelt. Das muss er wenn die Lambdaregelung aktiv ist.
Du kannst die Lambdasonde im Beifahrerfußraum messen, jedoch musst du schauen, dass du das Signal aufbrichst um das Ozilloskop einschleußen zu können.
Ich weiß nach deinem Text nach wie vor nicht zu 100%, ob dein Gerät invertiert, ich geh e von ja aus, was bedeutet, dass das Steuergerät versucht massiv anzufetten (die 30-40% die du beschreibst beim Gasgeben). Dh du hast, wie bereits vermutet wurde, potentiell auch noch ein Falschluft Problem. Du solltest also beides abklären. (Messung Sonde, Nebeltest)
Das kommt Ende des Monats mit dem Nebeltest, dann weiß ich mehr.
Ich denke auch, dass das Instrument invertiert, weil mit Bremsenreiniger wird der Duty Cycle größer (größer 50%) und nachdem ich ihn etwas anfette durch drehen der Gemischschraube, lief er besser. Also mehr Kraftstoff hat etwas positives bewirkt. Ich glaube aber nicht, dass ich ein derart großes Falschluftleck habe, dass ich aus dem Lamdbaregelbereich herausgelaufen bin und er 50% als Fehler angezeigt hat, denn wenn ich an der CO-Schraube weiter drehe, ging der DC weiter hoch und ich meine, er pendelte dann immer noch. Wenn er aus dem Regelbereich rausläuft un 50% TV ausgibt, dann könnte ich ja kein DC von z.B. 60% erreichen. Daher gehe ich mal davon aus, dass er die Lambdaregelung nicht ausgesetzt hat.
Ich weiß aber auch, man würde eher erwarten, dass er zw. 45 - 55 % pendelt...
Zur Lambdamessung: Ich weiß nicht, was du mit um 0,5V oszillieren meinst. Korrekt ist, dass die Sonde zwischen 0.1-0.2V und 0.7-0.9V hin und herspringt (pendelt). Dann ist der Regelkreis aktiv. Wenn sie bei 0.5 z.B. festklebt, regelt nichts.
Wir meinen da das Gleiche. Der Sprungpunkt einer Sprungsonde ist bei 0,5V, dort ist die Steigung der Sprungkurve aber so steil, dass er im realen Betrieb verallgemeinert bei 0V und 0,9V steht bzw. pendelt. In real läuft er diese Sprungkurve ab, die eben bei 0,5V den Übergang von mager zu fett hat. Deswegen meinte ich, dass die Sonde um 0,5V pendelt (mit 0,4V Amplitude
Das wird sicher noch mal Aufschluss geben, ob die Regelung gut läuft oder irgendwo irgendwas klemmt...
PS: Einen Wurmkat hat er nicht
Gruß,
Andreas
W116.024 280 SE; BJ 1.78; M110.985 K-Jet 177PS; Automatik
W116.020 280 S; BJ 1.78; M110.924 Solex 4A1 156PS; 4-Gang manuell
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