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560 SL springt kalt schlecht an

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5 Jahre 4 Monate her #275763 von ossi6368
Hallo zusammen, ich habe das selbe Problem mit meinem 560 er . Kaltstart mindestens 6-8 Versuche. Startet kurz und geht wieder aus. Dann noch ein mal und der Motor bewegt sich, die Drehzahl geht langsam hoch. Gasannahme die ersten 30 Sekunden sehr schlecht bis er mal warm ist. Habe trotzdem das Gefühl das die Power fehlt auch wenn er Warm ist. Start im warmen Zustand i.O. Fahrzeug Stand ca. 3 Jahre. Kann mich erinnern das ich auch mal den Poti getauscht habe. Kann es sein das der sich verstellt hat oder auch defekt ist? War aus einem Gebrauchten 560. Würde gerne das Problem selber finden und beseitigen ohne in die Werkstatt zu fahren. Welche Prüfreihenfolge würden ihr mir Empfehlen?
Vielen Dank im Voraus
Grüße Stefan

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5 Jahre 4 Monate her #275764 von Dr-DJet
Hallo Stefan,

wenn Du selbst das Problem herausmessen willst, solltest Du Folgendes tun:
  1. Messung des System- und Haltedrucks nach 10 und 20 Minuten wie auf jetronic.org beschrieben
  2. Dann schaust Du, ob die Leckleitungen an Druckregler und Druckspeicher trocken sind
  3. Dann prüfst Du nach Abstellen des Motors mit einer Taschenlampe, ob im Luftmengenmesser Sprit unter dem Mengenteiler steht. Dazu die Stauscheibe aufdrücken und unter den MT leuchten
  4. Dann misst Du das Tastverhältnis an der Diagnosedose, ob die KE einen Fehler anzeigt.

Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
Fast alles zu Zündung und Jetronic auf jetronic.org

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5 Jahre 4 Monate her #275894 von ossi6368
So erstmal vielen Dank für die Auflistung. Habe gestern gestartet.
Ich muss jetzt aber sagen das ich ein wenig weiter ausgeholt habe. Ich wollte unbedingt die Kompression Prüfen.
# Also kurz Motor warm laufen , alle Kerzen raus, 7 im perfekten Zustand. Zylinder 8 Pechschwarz und feucht, konnte den Kolben sehen, auch schwarz und feucht. Kann mir nicht Vorstellen das Zylinder 8 gezündet hat. Vermute liegt an der Einspritzdüsen.

# Kompression geprüft. Werte alle sehr stabil bei 11.5-12  bar denke ist ein guter Wert für ca. 250tkm. 

# Alle Einspritzdüsen raus, sehen alle gleich aus. Habe jetzt beschlossen die Düsen zu Prüfen und  Ultraschal zu reinigen.
Oder würdet ihr sagen gleich alle 8 Düsen neu? Lasse mich gerne belehren. Ich denke halt Nachhaltig. 

# Nebenbei Leerlaufregelventil gereinigt und Funktion geprüft. 

# Übrigens zwei Fehlerquellen entdeckt. Kraftstoffdruckregler Stecker war abgezogen und Drosselklappe/Stauscheibe war nicht zu 100% mittig ausgerichtet, was zu Folge hatte das die obere Position ca 3 mm nicht erreicht wurde ! (Verkanntet).

Meine nächsten Schritte: 
Neue Zündkerzen, neue oder i.O Einspritzdüsen, den Poti Einstellen, und dann versuchen zu starten..
Egal ob der dann läuft oder nicht,  werde anschließend die Kraftstoffdruckprüfung machen.

Falls ich etwas nicht korrekt oder in der falschen Reihenfolge  mache oder vergessen habe  bitte ich euch um ein Kommentar.  

Schöne Grüße aus dem Schwarzwald 
Stefan

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5 Jahre 4 Monate her #275898 von Chromix
Hallo Stefan,

wenn das noch die ersten Einspritzdüsen sind, sind neue nach 250.000 km sicher eine gute Idee. Die angepeilte Lebensdauer liegt bei ca. 150.000 km, wenn ich mich richtig erinnere.
Ich habe die neuen Düsen (Bosch) vor dem Einbau getestet und 2 noch einmal umgetauscht, da das Spritzbild nicht gut aussah. Nach dem, was man so hört, ist das wohl nicht so ungewöhnlich.

Hälsningar,
Lutz

Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha

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5 Jahre 4 Monate her #275934 von RDele
Hallo Stefan,
Einspritzdüsen gibt es noch neu von MB, würde ich machen. Kerzen nur von NGK, und der Druckspeicher wäre mein heißer Kandidat...

Gruß Richard
1989er 560 SL

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5 Jahre 4 Monate her #275937 von ossi6368
Hallo Richard, es gibt doch auch die Düsen direkt von bosch oder? Welche Zündkerzen von NGK kannst du empfehlen? Was meinst du mit dem Druckspeicher? Sind die öfters defekt?
Gruß
Stefan

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5 Jahre 4 Monate her - 5 Jahre 4 Monate her #275939 von Chromix
Hallo Stefan,

NGK BP5ES ist die einzig richtige Zündkerze für den 560SL. Die richtige Einspritzdüse wäre Bosch 0 437 502 054, jetzt aus Messing mit Viton-Dichtsitz. Die alten aus Stahl hatten die Bosch-Nummer 0 437 502 035. Beide sind noch erhältlich. Bei MB bekommst Du nichts anderes. MB Nummer für die neuen A 000 078 58 23 und für die alten A 000 078 57 23. Ich habe mich beim Tausch für die neue Variante entschieden.

Hälsningar,
Lutz

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Buddha
Letzte Änderung: 5 Jahre 4 Monate her von Chromix.

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5 Jahre 4 Monate her #276005 von ossi6368
Mhhh jetzt habe ich schon die NGK BP6ES bestellt. Soll ich diese zurückschicken und mir die BP5SE holen oder ist der Unterschied nicht groß?

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5 Jahre 4 Monate her #276006 von HH-SL560
Es ist keine eBay APP ID und/oder Cert ID definiert in der Kunena-Konfiguration.Ich habe die Messingdüsen von Bosch gekauft und für gut befunden. Günstig hier:


560 SL mit M117.968,
Vielen Dank für Eure Antworten!
Viele Grüße,
Matthias

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5 Jahre 4 Monate her #276012 von Quickbiker2012
Halo Stefan,

Die BP6 braucht höhere Brennraumtemperaturen damit sie sich frei brennen kann. Da der 560 nicht gerade ein hochgezüchteter Motor ist und eher selten sportlich bewegt wird besteht damit die Gefahr dass die Kerze verrußt weil sie nicht heiss genug wird. Ich würde die auf jedem Fall nicht nutzen.

Und checke bei den neuen Kerzen den Elektrodenabstand - beim 560 haben sich 0,8 bis 0,9mm als optimal erwiesen.

Gruss,
Ralf

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5 Jahre 4 Monate her #276022 von ossi6368
Danke dann mach ich das so .

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5 Jahre 4 Monate her - 5 Jahre 4 Monate her #276035 von RDele
Nun, ich habe absichtlich die NGK BP 6EV besorgt, eben damit ich auch artgerecht den SL fahren kann. Behalte Deine 6ES und fahre den SL, wie es sich gehört...

Gruß Richard
1989er 560 SL
Letzte Änderung: 5 Jahre 4 Monate her von RDele.
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5 Jahre 4 Monate her #276389 von ossi6368
So neue Kerzen drin!
Düsen gereinigt und geprüft alle top!
Kraftstoffdruck gemessen n.i.O Druck fällt sofort ab innerhalb von Sekunden. Habe den Druckspeicher vermutet wie von Richard schon erwähnt. Druckspeicher getaucht, jetzt hält er den Druck bei über 2.5 bar nach 30 min!
Warmstart war gut,aber ein wenig unruhiger Leerlauf. Muss den Poti morgen mal Durchmessern und schauen wie der Kaltstart gelingt.

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5 Jahre 4 Monate her #276395 von Quickbiker2012
Hallo Stefan,

Wenn der Kaltstart dann immer noch schlecht ist - ich hatte ein ähnliches Problem, nach dem ersten Anspringen ist er im kalten Zustand immer wieder abgestorben, beim zweiten Mal ging es dann.

Ursache war bei mir eine viel zu mageres Gemisch an der CO Einstellung. Dann hat die KE nicht mehr genug Spielraum um die Kaltlaufanreicherung richtig zu machen. In Frage käme auch noch Falschluft, das würde evtl. auch den unruhigen Leerlauf warm erklären.

Hast Du eigentlich auch Mal das Tastverhaeltnis geprüft und darüber die CO Einstellung vorgenommen?

Gruss,
Ralf

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5 Jahre 4 Monate her #276592 von ossi6368
Hallo Ralf,
danke für den Tipp, ich habe noch keine Co Einstellung gemacht. Wie kann man die Co Einstellung machen? Ist das die Schraube zwischen Stauscheibe und Mengenverteiler?
Wie sollte man dabei vorgehen?

Grüße
Stefan

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5 Jahre 4 Monate her #276593 von ossi6368
Komme gerade nicht mehr weiter. Wollte den Poti durchmessen. Hat mir keine Werte am digitalen Multimeter angezeigt. Habe mir dann ein anderes  Poti besorgt. Das selbe Problem keine Werte. Das mache ich sicherlich etwas Falsch!  Welche Werte am Poti  sollen gemessen werden? Wiederstand? Spannung? Mit abgeklemmten Steuergerät oder doch mit? Stecker drauflassen oder abziehen? Könnt ihr mir da bitte helfen? 
Grüße
Stefan 

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5 Jahre 4 Monate her #276599 von Dr-DJet
Hallo Stefan,

die Schraube sitzt zwischen Mengenteiler und Stauscheibe. Dazu muss nicht mal der Luftfilter ab. Man nimmt einen Innensechskantschlüssel M3x150, drückt ihn runter, bis die mit einer Feder nach oben gedrückte Schraube unten greift und verdreht dann in TRIPPELSCHRITTEN ! Parallel dazu misst man das Tastverhältnisan Pin 3 der DIagnosedose. Das zeigt bei Zündung EIN 70% oder 85% an und fängt an zu pendeln, wenn der Motor warm ist. Sollwert so um die 50% bei 2500/min, darf im Leerlauf nur 10% abweichen. Paralleles Abgas Messen verbessert die Diagnose.

An welchem Poti drehst Du? Doch nicht etwa das Stauscheibenpoti? Dessen Einstellung ist was für Leute mit Oszilloskop und Erfahrung! Wer da nach dem Video des sogenannten 107 Schraubers in Youtube geht, dem kann ich nur sagen, dass das garantiert nichts wird. Der zieht doch glatt das Steuergerät ab und sucht dann mit einem Billigst Multimeter die Spannung am Stauscheibenpoti. Findet er natürlich nicht und redet dann weiter, dass er es jetzt gemessen hätte. Bei der Monoventil Reparatur hat er ja auch zweifelhafte Aussagen gemacht. So schön Videos sind, die Aussagen sollten wenigstens stimmen. Sonst hat man viele Follower, die im Regen stehen.

Die Beschreibung zur Einstellung des Potis ist hier im KE Artikel der Sternzeit . Es braucht dazu ein Oszilloskop, alleine schon, um das alte Poti zu diagnostizieren. Mit einem Multimeter geht das nur sehr behelfsmäßig. Außerdem eine Schlauchklammer, um den Motor auf seine Minimaldrehzahl zu bringen. Das Steuergerät bleibt dran, sonst kann es keine Referenzspannung liefern und man misst gar nichts. Aber Leerlaufsteller und EHS kommen ab. Und erst dann misst man die Spannung und das Rauschen. Hat es bei der Rauschmessung Sprünge, muss es getauscht werden und dann nach beschriebener Methode sauber eingestellt werden.

Zu Eurer Unterhaltung der KE-Jetronic GAU an einem M103 und ein Bild dazu:

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5 Jahre 4 Monate her #276600 von HH-SL560
Hallo Stefan,
das hat mir geholfen:
www.w126-wiki.de/index.php?title=KE_Einstellungen_vornehmen
Das ist nicht komplett identisch mit unseren Konfigurationen im R107, aber das meiste schon, so auch natürlich die Pott-Messung.
Bei mir hatte Pin 2 nicht max 1,2k Ohm sondern 2,2k Ohm - was angeblich nichts macht, wenn der Verlauf des Widerstands beim Auslenken der Stauscheibe gleichmäßig ist.


560 SL mit M117.968,
Vielen Dank für Eure Antworten!
Viele Grüße,
Matthias

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5 Jahre 4 Monate her #276601 von Dr-DJet
Hallo,

also wenn ich das richtig überfliege, nutzt der Artikel auch ein Oszi zur Rauschmessung und nciht einfach ein Multimeter. Es fehlt aber die Reduzierung der Drehzahl. Die Spannung an Kl. 1 gegen 2 ist von der Drehzahl abhängig. Und die ist maßgeblich.

Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
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5 Jahre 4 Monate her #277031 von ossi6368
So, ich habe ein wenig an der Co Schraube gedreht und den Poti in mittlere Stellung gebracht. Nichts nach norm eingestellt!! . Und siehe da er springt recht gut an.
Läuft weiterhin aber unruhig!  Zylinder 4 zündet nicht. Funke da usw. Alles I. O
Beschlossen die Benzinversorgung zu prüfen,  Leitung Zylinder 4 weggeschraubt und was ist, nichts ist!!! Bei laufendem Motor kommt kein Tropfen!!  Ist der im inneren der Mengenteiler verstopft? Kann man diesen zerlegen /reparieren? 

Grüße Stefan 


 
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