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Querlenkerlager/Stabilisatoren wechsel
smart560 schrieb: Hallo Uwe,
der Montagehinweis von Histomondial lautet:
"Bitte schmieren Sie bei der Montage die PU-Teile, insbesondere die Buchsen, an allen Seiten, an denen sie mit anderen Teilen in Berührung kommen, ausreichend mit einem auf Teflon basierten Schmierstoff, mit Molykote oder mit Kupferpaste.So dass die Teile nach dem festziehen sich bewegen."
Ich habe alle Kontaktflächen eingeschmiert. Es bleibt nach dem passgenauen Einbau ja nur ein Schmierfilm auf den Teilen.
Grüße
Martin
Servus.
Martin,
welchen geeigneten Schmierstoff hast Du eingesetzt?
Gruß
Marinko
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ich hatte das Liqui Moly LM 47 3510 Langzeitfett griffbereit.
Grüße
Martin
„Die wahre Kunst des Ingenieurs ist es, die Dinge einfach zu machen.“ Fritz Indra
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Als erstes musste ich die Tellerdicke reduzieren. Aus irgendwelchen Gründen hat der Hersteller die Dicke in einem Teil von anfangs 15mm auf über 21mm vergrössert. Die Lücke in der Feder beträgt bei maximal abgelassenem Querlenker (Stossdämpfer unten abgeschraubt) ca. 16mm.
Dies erfordert ein "Abflexen" der Federspanner-Teller auf unter 16mm. Da die Feder nur zur Hälfte gespannt wird, liegt auch nur die halbe Federkraft an. Die Stabilität der reduzierten Teller ist dadurch noch ausreichend.
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Den Federspanner habe ich nur mit der Knarre gespannt, obwohl laut Hersteller ein Druckluftschrauber erlaubt ist. Die Torsionsverlängerung ist sehr hilfreich.
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um die gespannte Feder zu entnehmen muss man den unteren QL noch weiter absenken, dies geht nur bei abgeschraubten Stabilisator und Lösen des Traggelenks.
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smart560 schrieb:
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Grüße
Martin
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Wieviele Scheiben hast Du gebraucht, um die 5 mm Stahl wegzuflexen?
Hälsningar, Lutz
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha
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Wie schon geschrieben, die einzelne Feder drückt ca. ein Viertel des Fahrzeuggewichts, ca. 400kg. Der Federspanner hat bei dem Zusammendrücken der halben Windungszahl dementsprechend auch nur 200kg auszuhalten. D.h. jeder Teller muss nur 100kg halten!
Also wenn das die Spindel oder die Teller nicht aushalten!
Grüße
Martin
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Hälsningar, Lutz
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smart560 schrieb: von der Position 12Uhr bis ca 5Uhr habe ich gleichmässig mit einer recht dünnen 2mm Scheibe das Material abgetragen....
Grüße
Martin
5 Stunden geflext?
Nein, Scherz beiseite... Ich hatte mir damals mit Reifenmontierhebeln beholfen und die Federwindungen etwas auseinander gedrückt. Wie der Kastenteufel dann aber so vorgespannt neben dem Wagen lag war mir auch extrem mulmig und ich habe das Ding in den Garten verbannt.
Während der Arbeiten hatte ich immer dicke Handschuhe an und die Schneidezähne außerhalb der Gefahrenzone...
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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du hast schon eine sportliche Berechnungsmethode deiner Federkraft.
Ich komme zwar aus der Elektrotechnik, aber mit den 2 Semestern technische Mechanik habe ich da eine andere Einschätzung.
Die Druckfeder hat eine Federkonstante und eine fixe Maximallänge.
Drückst du nun die ganze Feder um die Hälfte zusammen, hast du die halbe maximale Federkraft.
Mit den Ansatzpunkten deines Federspanners, hast du sozusagen die Feder bei gleicher Federkonstante verkürzt.
Aus meiner Sicht wird da dein Federspanner nicht mit der halben Kraft belastet.
Mit der Abschätzung, daß ein Teller nur mit 100 kg dürftest du auch daneben liegen. Stell dir vor, du drückst die Feder mit einem Teller an eine
fixe Wand - da halbiert sich nichts.
Gut, daß die meisten Federnspanner gut überdimensioniert sind - ich würde da etwas schwitzen.
Ich habe an der Vorderachse auch mit selbst gebauten Federnspannern hantiert, aber da hatte ich locker die 10-fache Sicherheit gerechnet.
Da du das Material der Chinaspanner nicht kennst, würde ich etwas vorsichtiger agieren.
Diesmal hat es ja funktioniert, aber mir wäre das Risiko zu groß.
Gruß Uwe
Auszug aus den Führungskräfte-Informationen von 1987:
Seit 1985 werden vier Versionen gebaut: 300 SL, 420 SL, 500 SL und das Top Modell, der 560 SL !
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ich gebe dir ja Recht, so hundertprozentig mathematisch einwandfrei habe ich es nicht berechnet. Ich komme auch aus der Elektrotechnik, kenne mich jedoch mit den kleinen schwarzen Käfern mit den vielen Beinchen auf der Platine etwas besser aus. Meine alten Mechanikbücher wollte ich nun nicht auskramen.
Fakt ist jedoch, dass die Feder in beide Richtungen drückt, und somit jeder Teller auch nur die halbe Druckkraft aushalten muss.
Hookesches Gesetz
Die elastische Kraft des Körpers verändert sich mit dem Ausdehnen oder dem Zusammendrücken. Bei Standard-Bauformen besteht ein linearer Zusammenhang zwischen Ausdehnung und Kraft. Dieses linear-elastische Verhalten von Festkörpern wird auch als Hookesches Gesetz bezeichnet.
Je länger die Strecke „s“ ist, um die eine Feder gedehnt oder zusammengedrückt wird, desto stärker ist die entgegenwirkende Federkraft „F“ der Feder.
F = R * s
F = Federkraft [N]
R = Federrate | Federkonstante [N/mm]
s = Federweg [mm]
Das müsste nun zum Thema Federn vorerst reichen
Grüße
Martin
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Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix
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smart560 schrieb: von der Position 12Uhr bis ca 5Uhr habe ich gleichmässig mit einer recht dünnen 2mm Scheibe das Material abgetragen. Auch auf der Rückseite habe ich den Teller abgeflext. Das war eine Sache von 5 Minuten.
Wie schon geschrieben, die einzelne Feder drückt ca. ein Viertel des Fahrzeuggewichts, ca. 400kg. Der Federspanner hat bei dem Zusammendrücken der halben Windungszahl dementsprechend auch nur 200kg auszuhalten. D.h. jeder Teller muss nur 100kg halten!
Also wenn das die Spindel oder die Teller nicht aushalten!
Grüße
Martin
Hallo Martin,
nichts für ungut, aber da wird mit gefährlichem Halbwissen rumgeworfen.
1. die Federkraft halbiert sich nicht weil es 2 Teller sind, actio gleich reactio
2. du spannst die Federwindungen auf Block, daß ist natürlich deutlich mehr Kraft als nur das Fahrzeuggewicht
3. ich als Maschinenbau-Inschinör halte mich auch von Elektrik fern wenn es mehr als 2 Drähte sind, obwohl Elekrtotechnikvorlesungen
auch zum Studiengang gehörten.
Gruß
Volker
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3. ich als Maschinenbau-Inschinör halte mich auch von Elektrik fern wenn es mehr als 2 Drähte sind,
Willkommen im Club.
Rudiger
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Gruß
Volker
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wie macht sich denn das Klappern bei Dir in der Vorderachse bemerkbar?
Ich hatte bei meinem ein ähnliches Phänomen. Auf schlechten Straßen war vor allem bei Stadtgeschwindigkeit ein Klappern/Schlagen im Lenkrad zu spüren - allerdings kaum hörbar, Fahrverhalten war auch normal. Als ich im Sommer den Druckschlauch der Klimaanlage gewechselt habe (zu dem man das Kombiinstrument ausbauen muss) und die Probefahrt ohne Airbag machte war das Klappern weg, mit Airbag wieder da
Der Airbag schlug also irgendwo im Lenkrad leicht an (ist ja auch leicht gefedert gelagert). Nachdem ich den Pralltopf beim Festschrauben ordentlich nach oben gedrückt hatte war das Klappern verschwunden. Vielleicht kannst Du das ja auch mal testen bevor Du dich weiter an der Vorderachte abarbeitest
Beste Grüße,
Ralf
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deinen Tipp muss ich unbedingt überprüfen. Ich habe immer das Gefühl als wäre das Lenkgestänge irgendwie locker und bei Bodenwellen irgendwo dagegen schlagen.
Dem werde ich mal nachgehen.
Grüße
Martin
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vorhin wurden folgende Teile vorbeugend gewechselt (erster Tausch), der 300er ist nun schon 34-Jahre alt und steht kurz vor 180mille.
Lenkung:
- A 126 460 08 19 ZWISCHENHEBEL REPARATURSATZ
- A 107 330 02 03 SPURSTANGE (beide)
- A 107 460 06 05 LENKSTANGE
- A 000 463 51 32 LENKUNGSDAEMPFER (wurde schon vor einigen Jahren gew.)
VORDERACHSE, ACHSSCHENKEL UND QUERLENKER
- A 000 330 05 85 REPARATURSATZ MANSCHETTE FÜHRUNGSGELENK (obere QL, beide)
- A 124 333 03 27 TRAGGELENK (untere QL, beide)
- A 115 330 18 75 REPARATURSATZ VORDERACHSTRAEGER (wurden letzten Herbst inkl. Martin's Verstärkungen verbaut)
Alles relativ "unspektakulär".
Was für mich aber schon interessant war, sind folgende Punkte.
Die Gummilager aller vier QL sind absolut intakt und ohne Spiel.
Das gleiche gilt auch für beide Führungs/ Traggelenke der QL, obwohl die Manschetten der Traggelenke schon Risse aufwiesen, Fett war aber noch reichlich vorhanden.
Genau das gleiche mit allen Kugelgelenken der Spur/ Lenkstange.
Nur das Gummilager (A 126 460 08 19) des Zwischenhebels hatte minimales Spiel.
Obwohl von den bis dato knapp 180mille, ca. 70mille mit 17" Rädern (45er R.-Querschnitt) zurückgelegt wurden.
Ein weiterer "erschwerender Punkt" (für's Material) ist, dass er ggü. Serie auch etwas tiefer ist.
Trotz all dieser, für's Material eher negativen Punkte, sind die entsp. Teile noch absolut i.O., was mich doch etwas erstaunt hat!
Das war auch der Grund wieso die vorbereiteten PU/POM Buchsen nicht eingesetzt wurden.
Es scheint also auch hier keine "pauschalen Aussagen" zu geben.
Mal schauen wie lange jetzt das Material von Lemförder und SKF hält.
Gruß
Marinko
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aus Sicht meines Kumpels (d. v. Fach ist), machen solche PU/ POM Lager bei der Lagerung des Zwischenhebels Sinn.
Seiner Erfahrung nach, haben die dortigen Gummilager nach relativ kurzer Seit erneut "spürbares Spiel" und hier wären diese PU/ POM Lager sinnvoll in Bezug auf die Standzeit ohne aber das Fahrgefühl/ Verhalten negativ zu beeinträchtigen.
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Gruß
Marinko
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ich hab die originalen MB-Teile (Zwischenhebellagerung) vermessen und entsprechende POM-Buchsen gedreht, um sie beim nächsten Tausch einzusetzen.
Hier ein paar Bilder und Zahlen falls es eventuell für jemanden interessant wäre:
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Für die POM-Buchsen wurden Maße "gewählt" damit das Ganze sehr stramm zusammengefügt wird.
Habe für das Zusammenfügen etwas Silikonspray eingesetzt.
Gruß
Marinko
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- messerfloh
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Scheene Griaß
da Floh
450SLC ´75 Silbergrün
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