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Fahrwerkslager von Meyle & Co.
- Sandokan500
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sind die Riefen nicht sogar extra aufgebracht damit das Gummi besser haftet?
Wäre die Oberfläche Rz 2 hätte man wohl Haftsitzprobleme.
Gruß
Martin
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- Gullydeckel
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das zu zerlegen ist relativ simpel, man zieht bzw. drückt einfach die metallene Lagerbuchse aus der gummiummantelten Gleitlagerbuchse (s.u.). Der Aufbau ist identisch zu z.B. den Lagerungen der Querlenker.
Zur Gleitlagerauslegung. Die hier verwendete Lagertechnologie ist sehr gebräuchlich und auch robust aber vor allem wartungsfrei und läuft ohne externe Schmierung. Es handelt sich in der Regel um eine Stahlbuchse mit einer PTFE-Schicht. Und das wichtigste ist dabei (neben dem Spiel und Sachen wie Dichtungen/Schmutzeintrag und Betriebsbedingungen wie z.B. Gleitgeschwindigkeit, Temperatur etc.) die Ausführung der Gegenlauffläche.
Wer sich mal einlesen will, der kann mal hier schauen:
www.schaeffler.de/remotemedien/media/_sh..._8/tpi_211_de_de.pdf
Auf der Seite 22 sind die Parameter für die Oberflächenbeschaffenheit genannt. Elring Klinger gibt vor:
"Rauigkeit Ra 0,2-0,4ym, Hinweis: Oberhalb vom Ra=0,8 steigt der Verschleiß stark an"
Bei INA gibt's ein sehr komplexes Kompendium (da werden auch Korrekturwerte für die Lebensdauerberechnung z.B. für die Oberflächenbeschichtung genannt) und hier die Vorgabe: Oberflächenwert Rz 2-3ym (Seite 35).
www.schaeffler.de/remotemedien/media/_sh..._8/tpi_211_de_de.pdf
Ra und Rz sind nicht 1:1 vergleichbar, Rz ist aber leicht verständlich und vereinfacht erklärt: Auf einer bestimmten Messlänge wird einfach die Differenz zwischen höchstem "Berg" und tiefsten "Tal" angegeben. Bei Ra ist das ähnlich, aber die Berechnung erfolgt anders.
www.precifast.de/oberflaechenrauheit-obe...nangabe-zeichnungen/
In jedem Fall werden hier y-Werte (also 1000stel Millimeter) gehandelt und wenn man das mit bloßem Auge sieht und sich die Fingernägel damit feilen kann, dann ist zwar eine Angabe in y möglich, die Zahl wird aber sehr groß.
Das was Meyle und Lemförder hier anbieten ist Schrott. Da mein Zwischenhebellager nach weniger als 10.000km schon wieder sichtbares Spiel hatte spricht das schon für sich. Gerade die Bearbeitung der Lagerbuchse ist aufwändig, weil die natürlich geschliffen und am besten vernickelt (keinesfalls verzinkt) werden muss.
@Martin: das dreht sich nicht im Gummi bzw.soll nicht am Gummi haften. Du meinst wahrscheinich die eigentliche Lagerbuchse - ich spreche vom inneren Lagerzapfen bzw. -bolzen. Habe mal eine Skizze und Bilder gemacht wie das ungefähr aussieht.
Grüße Martin
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Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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ich habe mich einige Jahre an der Stelle mit Meyle und Co rumgeärgert.
Nach einigen Monaten hatte ich wieder mal ein undefiniertes Quietschen beim Einfedern, etc..
Ich habe dann die original Metallbuchsen genommen (ich werfe auch nichts weg
Seitdem ist Ruhe und er fährt perfekt.
Gruß Uwe
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Seit 1985 werden vier Versionen gebaut: 300 SL, 420 SL, 500 SL und das Top Modell, der 560 SL !
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- Gullydeckel
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Sind in den PU-Buchsen auch Gleitlager? Ohne einen Lagereinsatz hätte ich doch Bedenken. Leider funktioniert der Link zum Webshop nicht mehr.
Beim Freundlichen kostet der Rep-Satz (oberer Querlenker) stolze 132 EUR.
Mich würde nach wie vor sehr interessieren, ob hier jemand weiß, wie bei solchen Original-Teilen die Lagerzapfen aussehen.
Grüße Martin
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Der Abstand und somit auch das Kraftmoment erfolgt über die Metallbuchsen.
Warum der Shop grad nicht funktioniert weiß ich nicht. Bei Ebay sind sie nach wie vor vertreten.
Ich würde die einfach mal anschreiben. Stabilager und die unteren Lager sind auch empfehlenswert.
Gruß Uwe
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Gruß
Christian
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- Gullydeckel
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Ich frage jetzt aber nochmal: Kriege ich denn da auch Qualität oder nur denselben Mist in einer Schachtel mit Stern.
Das ist eigentlich das Einzige was ich wissen wollte.
Dann bestelle ich einfach mal und wenn's Käse ist dann bleibt's halt im Laden.
Grüße Martin
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Martin,
solltest Du dich zum Kauf der MB-Teile entschließen, wäre ein kurzes Feedback über deren Qualität sehr freundlich von Dir.
Gruß
Marinko
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Anhang wurde nicht gefunden.
Muss nur noch verbaut werden
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Gruß
Christian
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- Gullydeckel
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ja, um die geht es. Die Bilder oben zeigen ja das Problem, wäre also interessant wie der Buchse bei Deinem Teilesatz aussieht.
Was ist denn das für ein Produkt - Zubehör oder Original?
Ich wundere mich dass so viele Fragen kommen um was es denn geht und welches Teil wie aussieht, ich dachte ich habe das ausreichend beschrieben und auch fotografiert. Bitte gebt mir mal ein Feedback was ich ggf. nicht ausreichend erklärt habe. Für mich ist das natürlich alles eindeutig und klar, aber offensichtlich kommt das nicht verständlich genug rüber.
Da muss ich wohl noch etwas an meiner Kommunikation arbeiten - oder ist es einfach nur zu viel Text?
Grüße Martin
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- micha77
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ist Original vom Teiletresen
Sind sogar schon eingefettet.
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- Gullydeckel
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und - ist die Oberfläche der Metallbuchse glatt oder fühl-/sichtbar rau wie oben auf den Bildern?
Grüße Martin
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wenn ich so ein Teil noch nie ausgebaut oder in der Hand gehabt habe, kann ich das selten zuordnen. Bild oder Zeichnung aus der WIS helfen da sehr. Mir zumindest.
Viele Grüße Marco
Der Mensch lebt von Erinnerungen, nicht von Träumen. r107-kaufbegleiter.de
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ich hänge immer noch an dem Lagerzapfen für den Lenkzwischenhebel, den Du zwischen den Fingern hast. Ist der genauso aufgebaut wie Du das skizziert hast? Abgesehen von den Querrillen - was sind denn das für Längs"verstrebungen" ganz unten? Wie soll sich denn da etwas drehen können? Oder ist das nur Fett?
Hälsningar, Lutz
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha
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Ich hänge immer noch daran , mir vorzustellen , wie das alles aufgebaut ist .
Rechts ist eine Halterung mit Rundrohr , in diesem die Gummilager , oben der Arm ,
dazwischen die Schraube nebst Scheiben und Mutter . Am Arm der starr ist , zwei Aufnahmen für Kugelköpfe (Konussitz) .
Gruß
Günter Trunz
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- Gullydeckel
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es ist mir nicht ganz klar wer jetzt was tatsächlich nicht versteht, ich dachte dass die Bilder alles zeigen. Zur Sicherheit habe ich jetzt das Ensemble noch mal in Gesamtheit (natürlich ohne das Rohr an der Karosse in dem alles steckt) abgelichtet. Der Aufbau der Lagerung ist identisch zu dem in den Querlenkern (oben/unten/rechts/links).
Gummiumspritzte Gleitlagerbuchsen sitzen in einem Körper (Rohr oder Querlenker), in jeder Buchse steckt eine Metallbuchse mit Bund. Auf jeder Seite gibt es jeweils ein Radiallager und ein Axiallager. Mit der Schraube werden beide Axiallager gegeneinander verspannt. Es dreht sich die Metallbuchse gegen die gummiumspritzte Gleitlagerbuchse.
@Lutz: Das was ich zwischen den Fingern halte ist genau das Teil, was dann hier noch mal zusammen mit der Lagerbuchse zu sehen ist:
sternzeit-107.de/de/forum/forum-107/2371...meyle-co/#gallery-10
Grüße Martin
So sieht alles zusammen aus:
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Das Linke ist Zubehör und wegen der hohen Schraubenkraft auf den Axialteil hat man eine Anlaufscheibe spendiert. Der riefige Lagerzapfen hätte das axiale Gleitlager sonst wahrscheinlich im Hand(oder Lenkrad)umdrehen hingerichtet.
Werde das nächste Woche als MB-Neuteil in den Händen halten und dann werden wir sehen.
Grüße Martin
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