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Lenkungskupplung / Lenkspindel
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Vorher würde ich es aber mit Kriechöl und einigen Prellschlägen versuchen.
Grüße Udo
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Wenn sich mir das Video so ansehe und die Begleitmusik anhöre, scheint es das Produkt schon länger zu geben .....Johnny-1951 schrieb: ..... Hier in dem Video ganz zum Schluss bricht ihm ein Schraubenzieher, ist mir auch passiert mit 2 Würth Kreuzschraubenzieher.
HIER
Ich habe zum ersten Mal hier im Forum davon gelesen - ich glaube, das muß ich mir mal hinlegen.
Hälsningar, Lutz
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha
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- Johnny-1951
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Nichtschwimmer schrieb:
Vorher würde ich es aber mit Kriechöl und einigen Prellschlägen versuchen.
Grüße Udo
Und für was sollen die Schrauben denn mikroverkapselt sein...
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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- Gullydeckel
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Weglassen den Mist, Schraubenköpfe und Gewinde fetten und vor allem Vielzahn- oder Torxschrauben verwenden. Die können deutlichen mehr Moment vom Werkzeug auf die Schraube übertragen, die kriegt man immer auf.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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Ich habe die Schrauben an der Lenkkupplung gleich erneuert. Sind jetzt übrigens Torx.
Der Drehmoment laut WIS ist nicht sehr hoch!
Damit erübrigt sich das Bauchweh, wie man die Screw Crab Paste wegbekommt,bzw. Ob dich die Schraube durch Wärme deformiert.
Gruß Oliver
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Habe das im Dezember gemacht und ihn dann wegen Salz auf der Hebebühne stehen lassen
_—————
Volker, wird bei euch so hoch gestreut ??
Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix
www.keicher.biz
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zu Werner: "Und für was sollen die Schrauben denn mikroverkapselt sein... "
Mikroverkapselte oder mit Loctide gesicherte Schrauben gehen immer auf (zumindest bei mir). Wenn Schrauben nicht aufgehen, dann liegt es fast immer am Festbacken durch Rost. Durch Prellschläge, Kriechöl oder Erhitzen kann kann man diese Verbindung aufsprengen - meistens. Bei einem 30 Jahre altem Auto weiss man nicht, ob eine mikroverkapselte Schraube drin ist oder ob sie einfach nur festgerostet ist.
Bei Schrauben von denen ich vermute, dass sie Probleme bereiten gehe wie folgt vor: Kriechöl (gerne auch Rostlöser von Würth), drauhauen (Zeitaufwand 15 Sekunden), einwirken lassen, versuchen loszuschrauben. Die meisten Schrauben sind jetzt auf. Wenn nicht, wiederholen. Wenn´s wieder nicht funktioniert, erhitzen. Wenn´s immer noch nicht geht, aufbohren, abflexen ö.ä. Am Ende des Tages sind immer alle Schrauben weg.
zu Martin: "....und Gewinde fetten..."
Bei Schrauben, die sich nicht lösen sollen, würde das ich nicht empfehlen (Ausnahmen gibts immer, z.B. im Motor). Es besteht die Gefahr, dass sie sich lösen. Kein Geschwätz, sondern Erfahrung. Wenn ich nicht will, dass die Schraubverbindung festrostet aber gleichzeitig wieder lösbar ist, verwende ich Schraubensicherung. Schraubensicherung verhindert, dass Feuchtigkeit eindringt und die Verbindung verbackt. Schraubensicherungen gibt es mit unterschiedlicher Festigkeit von ganz wenig bis hochfest. Das zusätzliche Losbrechmoment läßt sich dem Datenblatt entnehmen. Ich habe bislang alle neuen auch mit hochfester Schraubensicherung gesicherten Schrauben problemlos lösen können.
Grüße Udo
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ja klar, da kommt die Reezi, stiegt auf die Leiter und salzt dem W126 nach, bis er richtig schmeckt.
Viele Schraubergrüße - best regards, Volker, Admin und Betreiber
Fast alles zu Zündung und Jetronic auf jetronic.org
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- Gullydeckel
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ja, das mit den Schrauben ist ein Thema über das mal lange reden kann.
Eines gilt immer: Eine Schraube die so festgezogen wird, wie es der Anwendungsfall und die Werkstoffe gebieten löst sich niemals, es sein denn, sie wird überlastet. Gewinde gefettet, trocken, gepudert oder gesichert - egal. Das liegt an der Selbsthemmung der (geringen) Gewindesteigung.
Es gibt aber drei technische Anwendungsfälle für Schraubensicherungen:
a) Der Schraubverband beinhaltet sehr viele Trennfugen oder weiche Materialien (z. B. Kunststoff). Im Betrieb muss man also davon ausgehen, dass sich alles über kurz oder lang etwas zusammendrückt. Dann muss man Schraubensicherung betreiben, sonst vibriert die dann lockere Schraube irgendwann raus. Hier ist die Schraube für die aktuelle Aufgabe aber immer überdimensioniert und hält nur einen Deckel, Verkleidung o. ä.
b) Eine (warum auch immer) gelöste Schraube könnte selber zum Sicherheitsrisiko werden (Flugtriebwerke).
c) der Gewindegang soll gedichtet werden (Beispiel: Schwungradschrauben)
In allen anderen Fällen - nur zur Absicherung des Herstellers.
Niemals darf ein Konstrukteur im Maschinenbau eine Schraubensicherung verwenden, nur weil er dachte, dass es anders nicht möglich war die (lebens)wichtige Kraftübertragung dauerhaft sicherzustellen.
Eine Schraube lockert sich durch Überlastung, Setzen der verschraubten Teile und/oder zu geringem Anzug - sonst nicht.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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- Johnny-1951
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Meiner ist jetzt über 40 Jahre alt, da waren die Schrauben gut fest aber nicht verrostet, Hitze oder Schläge brauchte ich nicht und denke, dass auch bei anderen 107er dieses nicht von Nöten ist.
Die größten Fehler werden mit schlechtem und nicht geeignetem Werkzeug gemacht, da wird gerne der Innensechskant vergammelt und schon ist es schlecht diese aufzubekommen.
Das Problem ist bei diesen Schrauben ist generell der Sechskant, da muss nur aufgepasst werden, dass die entsprechende Inbusnuss verwendet wird und zentral los geschraubt wird. Aus diesem Grunde werden wohl auch die neuen Schrauben Torx Schrauben sein.
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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ich habe heute erfolgreich die Lenkspindel neu ausgerichtet. Das Lösen der unteren Torx Schraube an der Lenkungskupplung war kein Problem (ist auch erst vor etwa 3 Jahren festgezogen worden). Zentrieren mit der M8x1x5 Schraube ging leider nicht, da ich diese nicht hineindrehen konnte (der Lenkstockhebel war im Weg). Ich konnte aber mit der Lampe durch das Loch recht gut erkennen, wann die Lenkung zentriert ist. Das Lenkgetriebe habe ich weder ausgebaut, noch gelöst. Auch die Spur- und Lenkstangen blieben am Ort. Der Zusammenbau inklusive Einbau des Airbags ging problemlos. Im Stand konnte ich schon feststellen, dass die Blinkerrückstellung nun funktioniert
Ob das Lenkrad nun auch noch gerade ist, werde ich nächstes Wochenende probieren, (Saisonkennzeichen).
Leider muss das Lenkrad wohl sowieso noch mal runter, da die Instrumentenbeleuchtung nicht funktioniert (und nein, es ist nicht das Poti, dieses funktioniert nach Kontakt 60 Dusche perfekt, da sich die Leuchten in der Mittelkonsole dimmen lassen). Irgendetwas habe ich wohl beim Überholen des Kombiinstrumentes übersehen.
Gruß
Andreas
W108 280S/8 Bj 71; R107 560SL Bj 88
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Gullydeckel schrieb: Hallo Udo,
Eines gilt immer: Eine Schraube die so festgezogen wird, wie es der Anwendungsfall und die Werkstoffe gebieten löst sich niemals, es sein denn, sie wird überlastet. Gewinde gefettet, trocken, gepudert oder gesichert - egal. Das liegt an der Selbsthemmung der (geringen) Gewindesteigung.
Grüße Martin
Hallo Martin,
die Selbsthemmung funktioniert nur, wenn Reibung vorhanden ist. Ölen reduziert die Reibung und verringert die Selbsthemmung. Wenn man eine geölte Schraube mit dem vorgegebenen Drehmoment, dass ich auf die ungeölte Schraube bezieht, anzieht läuft man Gefahr die Schraube über die Streckgrenze zu dehnen. Wenn man unter Streckgrenze bleibt, ist die Selbsthemmung zu gering. In beiden Fällen kann sich die Schraube lösen. Bei Radmuttern z.B. ist das Ölen gefährlicher Unsinn.
Ich habe bislang 2 Autos restauriert, bei denen die Vorbesitzer Schraubenöler waren. Ich habe gestaunt welche Schrauben und Muttern so locker waren, dass sie von Hand lösen konnte: Kardanwelle, Bremssättel, Fahrwerk. Eine Schrauben waren auch komplett weg. Das hat mir reichlich Denkstoff gegeben.
Grüße Udo
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Schraubenöler - ja, das ist mein zweiter Name, übrigens mit großer Vorliebe bei Radschrauben (da vor allem auf dem Kegel bzw. der Kalotte)! sehr Erfolgreich seit ca. 40 Jahren.
Wir wollen die Diskussion vielleicht nicht ausufern lassen, das bringt nämlich nix. Du hast aber Recht: Wer eine Schraube festzieht, deren Anzugsverfahren für "trocken" ausgelegt ist, der läuft Gefahr sie in die Streckgrenze zu ziehen - das wäre zunächst aber nicht unbedingt schlimm, die Folgeerscheinungen haben es dann aber in sich.
Wie bei vielen Dingen ist es auch hier hilfreich genau zu wissen was man tut und nicht jeder Tipp ist von jedermann an jeder Stelle einfach so allgemeingültig umsetzbar.
Wer eine Schraube so anzieht wie es der Hersteller vorgibt macht alles richtig, nur muss er dann auch dafür Sorge tragen, dass Schraube und Gewinde den Zustand haben, wie zu dem Zeitpunkt, als die Verschraubungsvorschrift erarbeitet wurde (aus dem Grund gibt’s z.B. bei Arbeiten an den Bremsen immer neue Schrauben mit dazu).
Wer pelzige Radschrauben in eine völlig vergammelte Stahlfelge steckt und dann bei Erreichen des vorgeschriebenen Drehmomentes glaubt alles richtig gemacht zu haben, der wird unter Umständen eine böse Überraschung erleben. Das Drehmoment versackt dann nämlich hauptsächlich in der Kopfreibung und die Schraube ist nicht fest - und nicht feste Schrauben (das hat der aufmerksame Leser gelernt) lockern sich.
Grüße Martin
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Ich fette meine Radschrauben bzw. die Gewinde für die Radmuttern (nicht nur beim R107) seit vielen Jahren und mir ist noch nie ein Rad während der Fahrt abhanden gekommen .....
Und keine Radschraube/-mutter war beim Lösen auch nur ansatzweise lose.
Seitdem habe ich allerdings nie mehr ein 2 Meter langes Rohr gebracht, um festsitzende Radschrauben/-muttern zu lösen.
Ich schmiere da auch keine Unmengen Fett drauf - wenn das Gewinde trocken aussieht, kommt ein wenig drauf.
Zum Anziehen (aller Schrauben/Muttern) nehme ich grundsätzlich einen Drehmomentschlüssel, weil ich mich nicht der Illusion hingebe, irgendwelche Drehmomente im Finger, in der Hand oder im Arm voreingestellt zu haben.
Hälsningar, Lutz
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Buddha
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ich weiss, dass ich euch nicht bekehren kann. Argumente sind nutzlos. Ich war früher auch ein Schraubenöler, jetzt bin froh schon seit Jahren trocken zu sein.
Helau und Alaaf Udo
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Grüße Udo
--- Das Halbwissen ist der größte Feind des Wissens --
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Warum gibt es eigentlich Schmierstoffe speziell für die Schmierung von Schraubverbindungen?? Nur mal so als Frage .....
Hälsningar, Lutz
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Chromix schrieb: Mann, da habe ich ja schon -zig Jahre wahnsinniges Glück gehabt! Ich sollte anfangen, Lotto zu spielen
Warum gibt es eigentlich Schmierstoffe speziell für die Schmierung von Schraubverbindungen?? Nur mal so als Frage .....
Hälsningar, Lutz
Die sind für die beratungsresistenten Schrauber
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