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Öl bei den Einspritzventilen
7 Jahre 11 Monate her #197634
von krissbay
Gruß,
Chris
Öl bei den Einspritzventilen wurde erstellt von krissbay
Hallo zusammen,
Beim Austauschen der Einspritzventile an meinem 560 habe ich bemerkt dass die Ventile der linken Bank (Fahrerseite) trotz längerer Standzeit ziemlich "nass" waren. Sieht auch eher nach Öl aus als nach Benzin-Schmutz-Gemisch. Musste allerdings auch ziemlich viel Dreck entfernen der sogar bis in die Ventilbohrungen vorgedrungen ist. Anbei ein Bild von der Bohrung direkt nach dem entfernen des Ventils.
Ich stelle mir nun die Frage wo diese Suppe herkommt und warum die andere Bank auf der rechten Seite deutlich trockener war.
Habt ihr eine Idee?
Gruß,
Chris
Beim Austauschen der Einspritzventile an meinem 560 habe ich bemerkt dass die Ventile der linken Bank (Fahrerseite) trotz längerer Standzeit ziemlich "nass" waren. Sieht auch eher nach Öl aus als nach Benzin-Schmutz-Gemisch. Musste allerdings auch ziemlich viel Dreck entfernen der sogar bis in die Ventilbohrungen vorgedrungen ist. Anbei ein Bild von der Bohrung direkt nach dem entfernen des Ventils.
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Ich stelle mir nun die Frage wo diese Suppe herkommt und warum die andere Bank auf der rechten Seite deutlich trockener war.
Habt ihr eine Idee?
Gruß,
Chris
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Chris
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7 Jahre 11 Monate her #197650
von Mecki
Gruß Axel
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
560 SL ,86er,Champagnermetallic,Leder Brazil
Mecki antwortete auf Öl bei den Einspritzventilen
Hi Chris,
ich würde evtl. auf die Ventildeckeldichtung tippen.
ich würde evtl. auf die Ventildeckeldichtung tippen.
Gruß Axel
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7 Jahre 11 Monate her #197658
von krissbay
Gruß,
Chris
krissbay antwortete auf Öl bei den Einspritzventilen
Hi Axel,
das hatte ich mir auch gedacht. Wie man auf dem Bild gut sieht ist ringsum die Bohrung ja auch alles ölig. Die Ventildeckeldichtung wird sowieso getauscht. Vielleicht hilft das an der Stelle auch schon. Einzig was mich irritiert hat war dass es unten an den Einspritzventilen auch so nass war. Dort sollte eigentlich von oben durch die Dichtringe kein Öl durchkommen können.
das hatte ich mir auch gedacht. Wie man auf dem Bild gut sieht ist ringsum die Bohrung ja auch alles ölig. Die Ventildeckeldichtung wird sowieso getauscht. Vielleicht hilft das an der Stelle auch schon. Einzig was mich irritiert hat war dass es unten an den Einspritzventilen auch so nass war. Dort sollte eigentlich von oben durch die Dichtringe kein Öl durchkommen können.
Gruß,
Chris
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7 Jahre 11 Monate her - 7 Jahre 11 Monate her #197665
von Gullydeckel
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
Gullydeckel antwortete auf Öl bei den Einspritzventilen
Hallo Chris,
Bei mir sah das ähnlich aus, eine der Ölquellen war ein verquetschter Dichtring des Ansaugsammles. Da gibt es 8 Verbindungsgummis und eines hing daneben. Aus dem Sammler ist dann im Laufe der Zeit einiges an Öl ausgetreten und hat alles versifft (der Leerlauf war auch nur mittelgut), ohne dass man auch nur annähernd eine Undichtigkeit orten konnte.
Besonders hinterhältig: Ca. 2 Jahre nachdem ich den Wagen gekauft hatte und untenrum alles perfekt trocken war (Lenkgetriebe und Getriebe überholt/abgedichtet) ging es hin und wieder mit einzelnen Tropfen Motoröl unter dem Fahrzeug los. Wie ich jetzt festgestellt habe, kam das aus dem V zwischen den Zylinderköpfen und wurde auch von dem verquteschten Dichtring gespeist. Da gibt es eine Ablaufbohrung die diesen Zwischenraum "entwässert" und die Suppe dann hinten am Kurbelwellendichtring vorbei (Vermutung) auf die Straße führt.
Möchte nicht wissen wie viele Leute wegen so eine Schei** schon ihre Kopfdichtungen gewechselt haben. So fing das auch bei meinem Wagen an: Vor dem Verkauf bekam er auf einer Seite eine neue Kopfdichtung...
Jetzt aber die Frage: Warum kommt aus dem Ansaugbereich so viel Öl? Das kann eigentlich nur aus der Motorentlüftung kommen sowie durch Rezirkulation von undichten Ventilschaftabdichtungen. Das Luftgeweih um die Einspritzventile herum wird den Salm auch mit sich führen und bietet ebenfalls viele Optionen auf Undichtigkeiten.
Ich kann Dir folgenden Rat geben: Bau den ganzen Kram zwischen den Köpfen auseinander! Es muss dafür zwar das Kühlmittel runter, aber da soll man ja sowieso alle 3 Jahre wechseln. Anschließend alles was aus Gummi- oder Kunststoff ist erneuert, inclusive des "Gehäuses" unter dem Mengenteiler. Das ist nach 30 Jahren hart wie Beton und kostet nur 56 EUR - und das war bei mir auch verquetscht. Der Aufwand hält sich in Grenzen auch wenn es am Anfang nach einem Puzzle aussieht. Es lohnt sich aber. Die schlimmste Arbeit war übrigens die Einspritzventil raus zu kriegen
(und das "Gehäuse" vom Sammler zu trennen, das ging nur mit viel Gedult und heißer Luft).
Grüße Martin
Bei mir sah das ähnlich aus, eine der Ölquellen war ein verquetschter Dichtring des Ansaugsammles. Da gibt es 8 Verbindungsgummis und eines hing daneben. Aus dem Sammler ist dann im Laufe der Zeit einiges an Öl ausgetreten und hat alles versifft (der Leerlauf war auch nur mittelgut), ohne dass man auch nur annähernd eine Undichtigkeit orten konnte.
Besonders hinterhältig: Ca. 2 Jahre nachdem ich den Wagen gekauft hatte und untenrum alles perfekt trocken war (Lenkgetriebe und Getriebe überholt/abgedichtet) ging es hin und wieder mit einzelnen Tropfen Motoröl unter dem Fahrzeug los. Wie ich jetzt festgestellt habe, kam das aus dem V zwischen den Zylinderköpfen und wurde auch von dem verquteschten Dichtring gespeist. Da gibt es eine Ablaufbohrung die diesen Zwischenraum "entwässert" und die Suppe dann hinten am Kurbelwellendichtring vorbei (Vermutung) auf die Straße führt.
Möchte nicht wissen wie viele Leute wegen so eine Schei** schon ihre Kopfdichtungen gewechselt haben. So fing das auch bei meinem Wagen an: Vor dem Verkauf bekam er auf einer Seite eine neue Kopfdichtung...
Jetzt aber die Frage: Warum kommt aus dem Ansaugbereich so viel Öl? Das kann eigentlich nur aus der Motorentlüftung kommen sowie durch Rezirkulation von undichten Ventilschaftabdichtungen. Das Luftgeweih um die Einspritzventile herum wird den Salm auch mit sich führen und bietet ebenfalls viele Optionen auf Undichtigkeiten.
Ich kann Dir folgenden Rat geben: Bau den ganzen Kram zwischen den Köpfen auseinander! Es muss dafür zwar das Kühlmittel runter, aber da soll man ja sowieso alle 3 Jahre wechseln. Anschließend alles was aus Gummi- oder Kunststoff ist erneuert, inclusive des "Gehäuses" unter dem Mengenteiler. Das ist nach 30 Jahren hart wie Beton und kostet nur 56 EUR - und das war bei mir auch verquetscht. Der Aufwand hält sich in Grenzen auch wenn es am Anfang nach einem Puzzle aussieht. Es lohnt sich aber. Die schlimmste Arbeit war übrigens die Einspritzventil raus zu kriegen
Grüße Martin
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Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
Letzte Änderung: 7 Jahre 11 Monate her von Gullydeckel.
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7 Jahre 11 Monate her #197675
von krissbay
Gruß,
Chris
krissbay antwortete auf Öl bei den Einspritzventilen
Hi Martin,
vielen Dank mal wieder für diesen ausführlichen Beitrag
Ich werde das auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Hatte eh schon mit dem Gedanken gespielt das einfach alles mal abzubauen. Die ganzen Stellen dort auch einmal zu reinigen wäre auch nötig und dadurch auch erheblich einfacher. Da hat sich doch einiges an Dreck angesammelt.
Warum war das mit den Einspritzventilen bei dir so eine schlimme Arbeit? Bei mir gingen die alle ohne Probleme raus.
Gruß,
Chris
vielen Dank mal wieder für diesen ausführlichen Beitrag
Ich werde das auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Hatte eh schon mit dem Gedanken gespielt das einfach alles mal abzubauen. Die ganzen Stellen dort auch einmal zu reinigen wäre auch nötig und dadurch auch erheblich einfacher. Da hat sich doch einiges an Dreck angesammelt.
Warum war das mit den Einspritzventilen bei dir so eine schlimme Arbeit? Bei mir gingen die alle ohne Probleme raus.
Gruß,
Chris
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7 Jahre 11 Monate her #197678
von Gullydeckel
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
Gullydeckel antwortete auf Öl bei den Einspritzventilen
Hallo Chris,
die Luftleisten über den Ventilen waren hart wie Beton und die Ventile (wohl noch die ersten, aus Stahl), saßen einfach bombenfest.
Da half nur Gewalt, was aber nicht schlimm war, weil davon eh nichts mehr benötigt wird, kommt alles neu.
Und bevor einer fragt: Ja, die Schauben hatte ich natürlich gelöst und ausgebaut
Grüße Martin.
die Luftleisten über den Ventilen waren hart wie Beton und die Ventile (wohl noch die ersten, aus Stahl), saßen einfach bombenfest.
Da half nur Gewalt, was aber nicht schlimm war, weil davon eh nichts mehr benötigt wird, kommt alles neu.
Und bevor einer fragt: Ja, die Schauben hatte ich natürlich gelöst und ausgebaut
Grüße Martin.
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7 Jahre 11 Monate her - 7 Jahre 11 Monate her #197679
von krissbay
Gruß,
Chris
krissbay antwortete auf Öl bei den Einspritzventilen
Apropos Ventile aus Stahl: Die neuen Ventile sind auch wieder die aus Stahl und nicht die aus Messing mit Vitonsitz. Da ich diese für knapp 20€ recht günstig bekommen habe und ich denke dass der Mehrwert der neuen aus Messing nicht all zu groß sein wird. Oder wie denkst du darüber?
Gruß,
Chris
Letzte Änderung: 7 Jahre 11 Monate her von krissbay.
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7 Jahre 11 Monate her #197692
von Gullydeckel
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Gullydeckel antwortete auf Öl bei den Einspritzventilen
Moin Chris,
da kann ich nichts zu sagen. Die Stahlausführung hat bei mir ausreichend lange Dienst getan, kann also nicht schlecht sein. Von daher war Deine Wahl bestimmt nicht verkehrt. Ich habe für den Frühjahrsputz allerdings die Messing-Ausführung bestellt.
Grüße Martin
da kann ich nichts zu sagen. Die Stahlausführung hat bei mir ausreichend lange Dienst getan, kann also nicht schlecht sein. Von daher war Deine Wahl bestimmt nicht verkehrt. Ich habe für den Frühjahrsputz allerdings die Messing-Ausführung bestellt.
Grüße Martin
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