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560 SL Start, hartes schlagendes kurzes Geräusch Zahnkranz bzw. Blech gebrochen

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11 Jul 2018 16:06 - 11 Jul 2018 16:08 #188405 von NikomonteW123
Hallo hätte gern ein paar Rückmeldungen, ob die Diagnose stimmen könnte:

Der Wagen macht im Moment des Lastwechsels (Anlasser treibt / Motor spingt an und treibt)
parallel zu den ersten Zündungen ein harte kurzes hartes schlagendes Geräusch (3-4 mal) metallisches tickern.

Der Wagen fährt normal und macht sonst keine komischen Geräusche (Steuerkette etc. )

Habe eine Fahrt zum Freundlichen unternommen, und der nette Meister bei der Dialogannahme meinte das Geräusch
kommt von dem Blechstern mit dem Zahnkranz das am Schwungrad befestigt wird. Ich solle den Wagen hochnehmen und das Blech abnehmen,
dass die Sicht auf den Zahnkranz freigibt. von Hand drehen und schauen,ob da was zu sehen ist den Motor an der Kurbelwelle weiterdrehen.

Habe das bis auf das Drehen gemacht, stattdessen den Motor gestartet und das Geräusch zu orten versucht.

Es scheint genau daher zu kommen. Das Zahnkranzteil ist laut WIS wegen Rissen geändert worden statt gestanzt

und eine eher verrundete Konstruktion benutzt worden.

Ist das Problem bekannt?
Auch bei einem späten 89 Fahrzeug?
Kann es was anderes sein?
Danke schonmal ;-)
Sterngrüße Harald
Letzte Änderung: 11 Jul 2018 16:08 von NikomonteW123.

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11 Jul 2018 19:21 #188418 von Gullydeckel
Hallo Harald,

dass das ein Problem ist konnte ich mir bislang nicht so richtig vorstellen, aber das Thema gab es gerade schon mal.
sternzeit-107.de/de/forum/forum-107/1936...ibe-zahnkranz-defekt
Aber warum schaust Du nicht nach? Geht doch wirklich einfach.
vdhflipbooks.de/books/WHB/WHB-123-Band2-Getriebe/#686
Seite 686, zweites Bild von oben. Das Blech davor (zwei 6er Schrauben) entfernen und man hat genau diese Sicht. Natürlich muss man den Motor dabei durchdrehen um den ganzen Umfang zu checken, aber das geht auch von da einigermaßen erträglich. Mit einem breiten dicken Schlitzschraubendreher durch eines der großen Löcher im Getriebeflansch direkt auf den Zahnkranz gehen und hebeln. Das reicht von der Drehzahl her nicht zum Starten, aber zum Kontrollieren ist es ausreichend :-)

Grüße Martin

Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte

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11 Jul 2018 20:30 #188420 von Johnny-1951

NikomonteW123 schrieb: parallel zu den ersten Zündungen ein harte kurzes hartes schlagendes Geräusch (3-4 mal) metallisches tickern.

Der Wagen fährt normal und macht sonst keine komischen Geräusche (Steuerkette etc. )

Sterngrüße Harald


Aufpassen, das ist in der Regel die Steuerkette oder eine Schiene, den Spanner habe ich nicht in verdacht.

--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.

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11 Jul 2018 20:32 #188421 von NikomonteW123
Hallo Martin,
den Beitrag hatte gelesen, ich finde die Beschreibung ist anders.... bei mir ist ja das Anlassen überhaupt kein Problem,,, mir ging es um den Zusammenhang Geräusch und gerissenes Blech, ob das wie ich es beobachtet habe typisch ist. Wobei der Reparatur tatsächlich ähnlich sein wird, habe ich mir in der WIS angeschaut, da traue ich mich kaum ran. Getriebe raus.... habe nur so ne Ex DDR Scherenbühne. Mir ging es ja eher um Diagnose.
Das Blech mit den 6er Schrauben ist ja ab, ich wusste nur nicht so einfach wie ich die Kurbelwelle drehen soll.... Lüfter raus und an der Großen Schraube am Schwingungstilger drehen war, so kurzfristig nicht möglich. Aufbocken Blech ab und schauen, hören und starten Lassen schon, Mein Sohn und ich waren der Meinung, es käme wohl von dort.
Ich werde morgen mal sehen, ob Zahnkranzhebeln zum Drehen möglich ist.


Sterngrüße Harald....

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11 Jul 2018 21:07 #188423 von messerfloh
Mit einer kurzen 1/2" Verlängerung (die von den den billigen Drehmomentschlüsseln paßt ideal) und einer 27er Nuß kommt man aber gut an die Zentralschraube ran. Ist halt etwas Gefuddel bis die Nuß sitzt, aber von unten kann man dann sehr kommod den Motor drehen.

Scheene Griaß
da Floh


450SLC ´75 Silbergrün

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11 Jul 2018 21:22 #188424 von Gullydeckel
Hallo Harald,

das mit dem Hebeln würde sogar ohne Bühne funktionieren, etwas anheben reicht für den Heimwerker, geht aber auf den Arm.
Aber etwas Platz brauchst Du ja sowieso zum Inspizieren, da fällt der Freiraum zum Hebeln automatisch mit ab. Wenn Du auf eine Scherenhubbühne zugreifen kannst dann ist das natürlich mehr als ausreichend.
Es müssen beim Drehen insgesamt 3x2 8ter Schrauben auftauchen mit jeweils einer 6er Schraube dazwischen. Ein solches Set (2+1) ist in dem Bild gut zu sehen (ebenso die beiden Löcher zum Hebeln). Durch die Öffnung hat man eine gute Sicht, aber natürlich nicht auf alles.
Hast Du ggf. so ein USB-Endoskop für's Smartphone? Gibt's für 10-20EUR im Netz, die Dinger sind für sowas nicht schlecht.
Das Getriebe auszubauen ist übrigens nervlich weniger aufregend als am Steuertrieb rumzubasteln, nur ist das Ding ziemlich schwer. Ohne Getriebeheber und/oder Hilfe durch weitere Personen kann man da gerade mein ersten Mal auch schnell was verwürgen.
Und wenn man da anfängt, dann hat man immer viel Beifang bzw. sollte den Reparaturradius unbedingt erweitern (Dichtring Getriebeeingang, Getriebeausgang, div. O-Ringe, Hardyscheiben, ..., dauert's ggf. schon etwas länger bis der Rückwärtsgang Kraftschluss hat? -> B3-Lamellen, Dichtungen Hauptölpumpe, ...). Alles sehr preiswerte Sachen, aber der Aufwand summiert sich etwas.

Grüße Martin

Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte

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