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Schraubst du noch oder lässt du schrauben?

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9 Jahre 11 Monate her #154732 von Turbothomas
Turbothomas antwortete auf Schraubst du noch oder lässt du schrauben?

On 2016-10-13 09:18, bstaiger wrote:
PS @Thomas: Bei aller auch bei mir mittlerweile aufkommenden Begeisterung für E-Autos, das Argument mit der Standheizung hinsichtlich Preisvergleich zieht für mich nicht wirklich. Dass eine Heizung im E-Auto unabhängig vom Fahren bzw. vom Antrieb ist und damit als Standheizung eingesetzt werden kann, ist trivial. Im Gegensatz zur Zoe meiner Fahrgemeinschaft heizt mein 250D "von selber".


Tja 70% Abwärme beim Verbrenner sind halt extrem schlechter Wirkungsgrad

Da kann ein E-Motor nicht mithalten (5% Abwärme).

Trotzdem: Wer den Komfort einer Standheizung nutzen will (Das war ja Deine Frage) und das so komfortabel wie beim E-Auto mit Telefonfernbedienung, zahlt mit Einbau 2.500€ (Webasto anno 2005). Und die sind zusätzlich aufzuwenden.

Wenn Du - damit sind wir wieder beim Threadthema, das selber machen kannst, kommst Du mit ein paar 100 € weniger aus. Beim W126 habe ich dann eine andere Lösung wie MB gefunden, da an der Stelle der MB-geplanten Standheizung der Verdampfer für die LPG-Anlage saß. Die Standheizung wanderte in den Keller an selber Stelle und wärmte als erstes das Wasser im LPG-Verdampfer, dann den Innenraum und dann den Motor. So baut das keine Werkstatt ein. Selbst ist der Schrauber.
Sinn und Zweck war, im Verdampfer schneller warmes Wasser zu haben, damit schneller auf LPG-Betrieb umgeschalten werden kann und nicht so viel teures Benzin verbrannt werden muss..

Grüßle

Thomas

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9 Jahre 11 Monate her #154733 von jhwconsult
Winni, kompliziert zu lesen, aber ich meine es verstanden zu haben ...

Ich stehe natürlich nicht während der Arbeiten, wenn ich diese an eine Werkstatt vergeben habe, dauerhaft daneben und im Weg. Eher zur Abstimmung am Wagen und zu Beginn der Arbeiten (z.B. beim Kontrollieren der korrekten Aufnahmepunkte für die Hebearme!).

Bis vor kurzem hatte ich noch einen Freund meines Sohnes, der eine Hobbywerkstatt zu Hause hat und nach der Arbeit dort aus Lust und Leidenschaft schraubt. Der hat nun eine andere Arbeit, ist oft auf Montage, hat dazu ein kleines Kind ..... Da sind freie Zeiten, in denen er an einem meiner alten Kisten schrauben kann und will rar. Aber dort stehe ich gern daneben und zur Hand, wenn etwas gemacht wird. Bin dann auch für die humanitäre Hilfe zuständig (Brötchen während und Bier nach der Arbeit).

. Hartmut aus Hessen .

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9 Jahre 11 Monate her #154734 von Roadstolett
Abermals hallo Hartmut,

dein "kompliziert zu lesen" bezieht sich sicherlich auf den von Hausmeister Grüßle dazwischengequetschten Beitrag über rollende Wärmepumpen. Ja, kompliziert zu lesen.

Meine nicht nur persönliche Vorliebe, sondern die bei Fahrzeugen ab Zustand 2 und besser als bedingungsloses, sprich unbedingtes Muss an Sicherheitsschuhwerk für beschädigungsfreies, spurloses Anheben der schweren Super Leicht Last in leider unumgänglich missionarischer Art und Weise zu predigenden Einsteck- oder Unterbockschuhe haben mehr als nur eine Berechtigung.

Dass jene Schuhe besonders rutschsicher sind, das ist in der Praxis absolut zwar erheblich, jedoch relativ von geringer Bedeutung, jedoch dass einzig damit ein spurloses, die Fahrzeugunterseite unangetastet und damit absolut rückstandsfreies arbeiten - im größtmöglichen Freiraum, kein Arm stört - nicht nur ermöglicht, sondern sicher sichergestellt wird, das scheint entweder inhaltlich nicht tiefgehend genug erfasst und/oder in dessen Bedeutung kein Gehör oder Gelese zu finden.

Wie anders etwa wäre es zu erklären, dass weder ein einzelner Selbstschrauber oder Schraubenlasser weil Schraubenhasser von der sinnvollsten Anschaffung des geldwertstabilen Originaldazubehörs zu seinem SL / SL C berichtet hat? Ja noch nicht einmal eine einzige Stammtischregion berichtet von einer gemeinschaftlichen Anschaffung für die Gruppe, welche sich zum Erhalt sauberer Unterböden und unverspannten Karosserien ausgesprochen ausgesprochen hat oder hätte, obwohl ein Satz für den Einzelnen bei Gruppenbeschaffung kaum mehr als ein einfaches Abendessen für zwei Personen kosten würde. Nicht Gold und nicht Silber ist der Anlagetipp des Jahres, sondern einzig die wertstabilen Ganzmetallschuhe. Kommen sie in Mode, steigt die Nachfrage und damit womöglich bei Mercedes der Ersatzteil- respektive Werkzeugpreis, sofern jene denn neu noch zu bekommen sind.

Meine Fahrzeugunterseiten sind es jeden Falles nicht, deren von Natur oder Chemie aus auf hartem Polyvinylchlorid basierendem Unterbodenschutz, ggf. in den vergangenen Jahrzehnten verhärtet und spröder geworden, gequetscht (und microrissig?) wird und es sind auch nicht meine Längsträger der mehr oder doch eher minder selbst tragenden Bodenanlage, welche die wirkende Fahrzeuggewichtskraft in die dafür ganz sicher nicht konstruierten wie konturierten Bodenbleche einleiten und deren Schweißpunkte und Nähte leider unter den Qualen der verkannten weil unterschätzten Misshandlung nicht sofort zum Himmel oder von der Hebebühne herunter schreien können. Könnten sie es, müsste die Schuhindustrie in Sonderschichten schweißen, um die erste Not zu lindern.

So, wie etwas Unwahres nicht wahr wird, wenn Mann dies gebetsmühlenartig wiederholt, so wenig ist etwas deshalb richtig, weil es (auf einen Aufhänger etwa) (bunt) gedruckt ist.

Ohne Zweifel sind die bebilderten Kärtchen eine immer noch weitaus bessere Voraussetzung zur Aufnahmeprüfung auf die höhere Zweisäulenhebenbühne als etwa außen anzusetzen, wo rohe Kräfte sinnlos walten und Falze so offensichtlich falten, dass selbst der Blinde seinen Schreikrampf kommen sieht. So mögen die Rotpunktkärtchen ihren gewissen Sinn haben, aber dennoch bewegen wir uns doch mitunter unter Fahrzeugen im Zustand 2 und besser und so frage ich mich schon, wo die Maßstäbe hingekommen sind und ob denn nicht irgendwann erkannt wird, welch teure Schäden beim roten Vierpunkteprinzip letztlich immer noch eingeläutet werden.

Mann muss kein Selbstallesschrauber sein, um sich etwa zu Weihnachten auch als Mann ein paar ordentliche Schuhe zu wünschen, denn wenn Mann jene zur Werkstatt seines Vertrauens - das geringste Misstrauen wäre mir zu wenig - mitbringt, dann erst weiß Mann sich in der erhebenden Gewissheit, dass Schätzchen mit dem Dreizack im Ring frohen Mutes hochleben und damit länger schöner besser und letzt endlich in monetärer Hinsicht auch garantiert billiger leben darf und eben nicht, wie andere bedauernswerte Schicksale, barfuß im Regen zwischen den gefürchteten weil mitunter Unheil drückenden Zweisäulen stehen muss.

Dabei dann, mit Schuhwerk vom Werk, Bier und Brötchen, das schmeckt dann nochmal ein ganze Ecke besser - 107 Mal so gut!

Aber ihr macht ja doch was ihr wollt, ihr Längsträgerbanausen.

Winni

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9 Jahre 11 Monate her #154735 von bstaiger

>>>Tja 70% Abwärme beim Verbrenner sind halt extrem schlechter Wirkungsgrad
Da kann ein E-Motor nicht mithalten (5% Abwärme).

Dieser Wirkungsgradvergleich hinkt, solange der Strom aus der Steckdose kommt. In diese Steckdose kommt der aus dem realen Kraftwerkspark, Ökostromrechnereien oder private PV-Anlagen auf dem Dach helfen da nicht viel weiter. Wenn einer seinen Strom tatsächlich mit erneuerbaren nur für diesen Zweck erzeugt und ihn auch physikalisch nutzt, dann sieht das anders aus. Das tun 99% der Stromtanker sicher nicht.

Erzeugung und Verbrauch ist jedoch komplex und gedachte Szenarien von vielen Randbedingungen (was wäre, wenn plötzlich alle mit Strom fahren wollten?) abhängig, drum ist die Diskussion m.E. müßig. Über Leute, die meinen, mit ihrer PV-Anlage könnten sie in ihrem Nullenergiehaus ihre Wärmepumpe betreiben, kann ich nur lachen. Als täglich den Verkehr in Stuttgart Erlebender (und an der "dreckigsten Kreuzung Deuschlands" Arbeitender), sehe ich die entscheidenden Vorteile der E-Mobilität in der lokalen Emissionsfreiheit und der Geräuscharmut. Das ist es! Den Rest diskutieren wir, wenn wir flächendeckend erneuerbaren Strom im Überfluss haben.

Trotzdem: Wer den Komfort einer Standheizung nutzen will (Das war ja Deine Frage) und das so komfortabel wie beim E-Auto mit Telefonfernbedienung, zahlt mit Einbau 2.500€ (Webasto anno 2005). Und die sind zusätzlich aufzuwenden.

Meine Frage war daraus motoviert, weil es gerade beim E-Auto ja auch einen möglichst geringen Stromverbrauch auch der Nebenaggregate ankommt, weil halt die Kapazität der Betterien so gering ist. Das geht ja dann 1:1 auf die Reichweite, die winters ehin schon leidet. Alles was ich vorher mit shorepower aufheize muss ich nicht dem Akku entnehmen. Drum wollte ich wissen, ob die Renault-Ingenieure so weit gedacht haben (was ja leider nicht selbstverständlich ist), dass man ein strombasierte antriebsunabhängige Heizung einfach als Standheizung hernehmen kann.

Gruß

Björn

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9 Jahre 11 Monate her #154736 von Turbothomas
Turbothomas antwortete auf Schraubst du noch oder lässt du schrauben?

On 2016-10-13 13:26, bstaiger wrote:

>>>Tja 70% Abwärme beim Verbrenner sind halt extrem schlechter Wirkungsgrad
Da kann ein E-Motor nicht mithalten (5% Abwärme).

Dieser Wirkungsgradvergleich hinkt, solange der Strom aus der Steckdose kommt. In diese Steckdose kommt der aus dem realen Kraftwerkspark, Ökostromrechnereien oder private PV-Anlagen auf dem Dach helfen da nicht viel weiter. Wenn einer seinen Strom tatsächlich mit erneuerbaren nur für diesen Zweck erzeugt und ihn auch physikalisch nutzt, dann sieht das anders aus. Das tun 99% der Stromtanker sicher nicht.

Erzeugung und Verbrauch ist jedoch komplex und gedachte Szenarien von vielen Randbedingungen (was wäre, wenn plötzlich alle mit Strom fahren wollten?) abhängig, drum ist die Diskussion m.E. müßig. Über Leute, die meinen, mit ihrer PV-Anlage könnten sie in ihrem Nullenergiehaus ihre Wärmepumpe betreiben, kann ich nur lachen. Als täglich den Verkehr in Stuttgart Erlebender (und an der "dreckigsten Kreuzung Deuschlands" Arbeitender), sehe ich die entscheidenden Vorteile der E-Mobilität in der lokalen Emissionsfreiheit und der Geräuscharmut. Das ist es! Den Rest diskutieren wir, wenn wir flächendeckend erneuerbaren Strom im Überfluss haben.


Diese Diskussion ist müßig und gehört nicht zum Fred. Können wir gerne bei einem - oder auch zwei - Bier diskutieren.

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9 Jahre 11 Monate her #154737 von Klaus68
Hagenlocher Klassik in Sindelfingen Maichingen kann ich auch noch bedingt empfehlen da "nur" einstellarbeiten an Motor und K jetronic geleistet wurden bei meinem. Diese aber zu meiner vollsten zufriedenheit..Vorallem noch die Technik vorhanden wie zb. ein Bosch Oszillator der locker 20 Jahre auf dem Buckel hat vorhanden und Personal das den auch bedienen kann...
Nicht garade günstig aber gute Arbeit..
Gruß Klaus

Gruß Klaus
450 SLC mit 5,0 aus 87 Magnetitblau Bj 79
Ford Mustang Convertible Bj 69

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9 Jahre 11 Monate her #154738 von Mad_Eye_Moody

On 2016-10-13 11:11, Roadstolett wrote:
(...)

Dabei dann, mit Schuhwerk vom Werk, Bier und Brötchen, das schmeckt dann nochmal ein ganze Ecke besser - 107 Mal so gut!

Aber ihr macht ja doch was ihr wollt, ihr Längsträgerbanausen.

Winni

Werden diese originalen MB Einsteckschuhe (die mir bislang nichtmal google zeigen konnte) denn nicht sogar in die serienmäßigen Röhrchen der Wagenheberaufnahmen eingesteckt?
Erinnere mich noch gut an so einige Warnungen aus längst vergangener Zeit, eben diese serienmäßigen Aufnahmepunkte des gleichfalls originalen Wagenhebers tunlichst nicht zu verwenden, da diese hierfür werkseitig eher grenzwertig dimensioniert seien. Allzu oft wurde daher dazu geraten, bevorzugt die Anhebung des SL an den Längsträgern und Achsaufnahmen unterflur zu bevorzugen. Dies habe ich mir daher bereits vor rund 30 Jahren so angewöhnt und kann nicht behaupten, jemals schlecht damit gefahren zu sein.

Jedoch haben mich die originalen Wagenheberaufnahmen schon so manches Mal vorm Kauf einer eben an jenen Stellen gammeligen Grotte bewahrt. Denn bei der Besichtigung eines Kaufobjektes setze ich den originalen Wagenheber dann doch allzu gerne und mit Vorliebe ein, um dessen akustische Wirkung des Knirschens maroder Wagenheberaufnahmen kaufentscheidend zu nutzen.

Grüße
Michael


Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael

280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette

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9 Jahre 11 Monate her #154739 von gerd
Diese Dinger waren früher bei Mercedes erhältlich, quadratischer Fuß, ein Dreiecksblech im richtigen Winkel für die WH Aufnahmen, darauf ein Stahlbolzen der genau in die Aufnahmen passt. Eigentlich sehr leicht nachzufertigen für jemanden der schweissen kann.

Uwe hat zwei Satz davon und benutzt die ständig auch für langes Verweilen auf der Hebebühne.

Es gibt auch noch eine andere, komplizierter aufgebaute Art, mirt beweglichen Bolzen.

Ich werd sie bei Uwe mal fotografieren und vermessen, vielleicht kann sie ja dann ein Schlosser nachfertigen, ich frag mal bei meinem Schlosser was eine kleine Serie kosten würde.

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9 Jahre 11 Monate her #154740 von bstaiger
Hallo Michael,

ob das Benützen der WHAs, welche dabei "hin und her" gebogen werden, was dann wiederum zu Rissen und Rost führt, tatsächlich der Auslöser ist, oder ob die nicht einfach so rosten, weil es da eine Schweißnaht gibt und die Sache von vorne oder hinten nicht richtig versiegelt ist, wird wohl immer im Dunkeln bleiben. Zumindest, solange wir nicht eine ordentliche Statistik haben, mit der nicht zu rechnen ist. Tatsache ist, dass das eine Schwachstelle ist, die ordentlich versiegelt gehört, und dass Nichtbenützen um wieviel auch immer schonender ist als Benützen, ist trivial.

Was mich interessieren würde: Im Grundstudium mussten wir ein "Kfz-Hebezeug für Gabelstabler" konstruieren. Das war eine Art Palette mit diesen Einsteckvorrichtungen oben drauf, in unserem Fall auf der einen Seite fest und auf der anderen Seite verschiebbar. Damit konnte man dann einen Mercedes mit dem Stapler hochnehmen und umherlupfen. Ich muss mal schauen, ob ich die Zeichnung, die damals natürlich noch mit Tusche gemacht wurde, noch bei meinen Eltern in einer vergessenen Rolle stehen habe.

Es hätte mich immer mal interessiert, ob das ein Hirnfurz eines mercedesaffinen Assistenten war oder ein realer Kleinauftrag von Mercedes. Wobei die das sicher selbst konstruiert hätten damals (heute wird sowas sicher umständlich an eine billige Design-Compagnie in Indien outgesourct). LWomöglich wurde sowas womöglich sogar gebaut und benützt.

Vielleicht sollte ich das Teil auflegen und verkaufen, hier gibts doch immer wieder Leute mit Platzproblemen. Wenn nur das Gerücht mit dem Rost nicht wäre. Aber an vier Punkten aufgenommen ist natürlich die Verwindung viel unkritischer...

Gruß

Björn

PS@Thomas: Mit dem Bier sollten wir nicht solange warten, bis es flächendeckend erneuerbaren Strom gibt Bis dahin ist Alkohol sicherlich längst verboten und wir leben womöglich nicht mehr.

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9 Jahre 11 Monate her #154741 von gerd
wenn die Wagenheberaufnahmestellen knirschen und knacken, sind sie eh reparaturbedürftig.

Wie gesagt, ich vermess die Dinger mal (die haben auch das Mercedeslogo) und stell es mal ein.

Gerd

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9 Jahre 11 Monate her #154742 von bstaiger

>>>Diese Dinger waren früher bei Mercedes erhältlich, quadratischer Fuß, ein Dreiecksblech im richtigen Winkel für die WH Aufnahmen, darauf ein Stahlbolzen der genau in die Aufnahmen passt. Eigentlich sehr leicht nachzufertigen für jemanden der schweissen kann.

Hi Gerd,

die Benützung ist nicht ganz unkritisch. Vor viele Jahren, als ich noch bei der Gewerbeaufsicht war, gab es einen Unfall in einer Mercedes Werkstatt. Ich habe den Unfall zum Glück nicht selbst untersuchen müssen, es gab zwei schwerverletzte Mechaniker, die man unter dem abgestürzten Auto vorholen musste, das macht keine Freude, aber ich meine, da war so ein Schuh nicht richtig bedient worden und abgekippt. Die Vorrichtungen mussten irgendwie auf besondere Art mit der Bühne verbunden werden (ich meine sogar, dass man die anstelle der Gummiteller hätte montieren müssen), damit das nicht kippen kann. Ist ja eigentlich klar, dass das eine kippelige Sache sein kann, die Rohre oben sind wie ein Scharnier, also muss das unten fest "gepackt" werden.

Im Laufe der Zeit gab es sicher verschiedene Lösungen. In jedemfall bissle aufpassen mit Eigenkonstruktionen.

Gruß

Björn

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9 Jahre 11 Monate her #154743 von Marcel
Ich glaub so haben sie ausgeschaut

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Hatten eine 123 Nr.

Gruß
Marcel

Gruß Marcel
300 CE-24 Bj 7/90

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9 Jahre 11 Monate her #154744 von gerd
Hebebühnen sind per se eine gefähliche Angelegenheit. Meist durch falsche Bedienung oder fehlende technische Prüfungen im Privatbereich.

Die runden Dinger mit Klappbolzen, die anstelle der Gummteller fest bzw. unverrückbar verbunden werden kenne ich. Die sind halt sicherer, aber teurer und aufwendiger zu bedienen. Sowas nachzufertigen und zu vertreiben, ist haftungstechnisch viel zu gefährlich, da hast Du recht.

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9 Jahre 11 Monate her #154745 von gerd

On 2016-10-14 10:03, Marcel wrote:
Ich glaub so haben sie ausgeschaut

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Hatten eine 123 Nr.

Gruß
Marcel


genau, das sind die runden Teile, passen aber nicht für alle, für den 111 z.B. sind die Bolzen zu dick, da benötigt man andere. Die blauen mit dem rechteckigen Fuß und starrem Bolzen passen auf jeden Fall für den 107

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9 Jahre 11 Monate her #154746 von Uwe560
Falls jemand ein gutes Foto, bzw. sogar Abmessungen hat, wäre das echt toll.
Für einen selber so ein Teil zusammen zu schweißen ist sicherlich kein Hexenwerk.

Mich nervt eigentlich nur, dass ich zum Hochheben des 107ers fast unters Auto krabbeln muß, um
die Arme der Hebebühne zu positionieren.
Zum Rostschutz muss man halt dann die Aufnahmen mit Fluidfilm fluten.

Uwe

Gruß Uwe


Auszug aus den Führungskräfte-Informationen von 1987:
Seit 1985 werden vier Versionen gebaut: 300 SL, 420 SL, 500 SL und das Top Modell, der 560 SL ! ;-)

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9 Jahre 11 Monate her #154747 von Mad_Eye_Moody
Wie oft kommt Ihr denn in die Verlegenheit, Euren SL/C hochzuheben?
Nach 3 Jahren wird es bei mir nun langsam mal wieder Zeit, das Motoröl und die Bremsflüssigkeit (nach erst 1.500 km) mal wieder zu erneuern. Dabei wird einmal reihum alles durchgeguckt - und das wars wieder für die nächsten 3 Jahre.

Dazu schweiße ich mir doch keine Schuhe und krieche gerne mal etwas tiefer zur Positionierung der Gummiteller.

Grüße
Michael

Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael

280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette

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9 Jahre 11 Monate her #154748 von gerd

On 2016-10-14 10:33, Mad_Eye_Moody wrote:
Wie oft kommt Ihr denn in die Verlegenheit, Euren SL/C hochzuheben?
Nach 3 Jahren wird es bei mir nun langsam mal wieder Zeit, das Motoröl und die Bremsflüssigkeit (nach erst 1.500 km) mal wieder zu erneuern. Dabei wird einmal reihum alles durchgeguckt - und das wars wieder für die nächsten 3 Jahre.

Dazu schweiße ich mir doch keine Schuhe und krieche gerne mal etwas tiefer zur Positionierung der Gummiteller.

Grüße
Michael


Ich überhaupt nicht mehr, ich fahre zu Uwe wenn ich ne HB mal (selten) brauche.

Andere aber, restaurieren gerade, machen alles selbst und haben eine HB, für die ist das schon sehr nützlich

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9 Jahre 11 Monate her #154749 von Gullydeckel
Hallo Uwe,

ich hatte mal vorgeschlagen, solches Hebezeugs aus 4 alten (original)Wagenheber herzustellen.
Das müsste ja mit eine soliden handwerklichen Grundausbildung und gut entwickeltem Sinn für Statik und Werkstoffe möglich sein.

Auf der anderen Seite kann ich hier nur wiederholen: Wenn der Wagen schon mal an den Längsträgern angehoben wurde, dann sind da sicherlich Spuren und die gehen auch nicht mehr weg, wenn man zukünftig anfängt die Originalaufnahmen zu verschandeln
Jetzt also noch zusätzliche Spuren an den Wagenheberaufnahmen zu erzeugen ist für mich daher vollkommen unlogisch. Ich kann den Vorteil einer solchen Zusatzbeschädigung nicht erkennen (außer das der Daimler dann mehr Lackstifte verkaufen würde). Dann doch lieber mal bücken, auch wenns immer schwerer fällt.

Grüße Martin

Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte

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9 Jahre 11 Monate her #154750 von Roadstolett
Gut, wie recht und schön, dass eine weitere Diskussion über die Einsteckschuhe oder Unterbockschuhe in Gang kommt oder kam.

Natürlich kann Mann einen Mercedes-Benz W 107 nach dem Rotpunktkärtchen hochnehmen, aber eben nicht spurlos. Gänzlich mikroskopisch betrachtet spurlos wird es auch weder mit den Tellerminen (runder Unterbockschuh) noch mit den in der Grundform rechteckigen Unterbockschuhen möglich sein, seinen Super Leicht in die Lüfte zu erheben. Allerdings sind die Spuren bei der Rotpunktvariante vorne ungleich schwieriger zu beseitigen und in ihrer Wirkung als wesentlich erheblicher einzustufen als die ganz klar bessere und damit alternativlose Alternative in Form der Aufnahme über Unterbockschuhe in den Wagenheberaufnahmen. Es ist letztlich und letztendlich eine Frage des Maßstabes sowie des Zustandes, in dem sich der jeweilige W 107 noch oder wieder befindet. Für einen durchschnittlichen oder unterdurchschnittlichen W 107 erfordert es die Unterbockschuhe nicht, da richtet die Rotpunktvariante keinen dann noch nennenswerten weiteren Schaden mehr an. Anders dagegen sieht es bei einem überdurchschnittlichen und erst recht bei einem Spitzenfahrzeug aus, oder sieht es gerade dann eben zum Glück oder eben gekonnt nicht aus, wenn Mann das bis dahin immer noch sehr gute Stück mittels Unterbockschuhen in den Wagenheberaufnahmen hochhievt. Wer den männlichen Teil am Einsteckschuh vor der Vereinigung mit der im Grunde nicht und doch dämlichen Konstruktion zuvor reinigt und auch das Loch mit dem Finger kurz von Sand und Schmutz befreit und dann nach der Einführungsphase 2 oder 3 mm vor Anschlag halt macht, der zeigt sich von seiner besten weil sympathischen, sprich einfühlsamen Seite. Spuren, die eventuell an den Rohrenden unter dem Mikroskop auszumachen sind, können mit einem Pinselstrich optisch verwischt und technisch so gut be herr scht werden, dass dieses Thema keines ist. Jedenfalls nicht für denjenigen, welcher auch nur ein einziges Mal den Vergleich angestellt und nicht nur darüber gesprochen und/oder philosophiert hat.

Korrosion an den Wagenheberaufnahmen resultiert nicht primär vom Anheben, sondern ist schlichtweg konstruktions- einsatz- und alterungsbedingt. Lediglich einen in seiner Substanz ausgesprochen morschen SL würde ich während dessen Weg zur letztlich und endlich, unendlich bedauernswerten Vollkompostierung unter den dann sichtbaren und gar unerhört hörbaren Umständen nicht mehr an den knirschenden und sich dann für das Auto verbiegenden Aufnahmen anheben, aber das sind dann Leichen, die, jedenfalls bis auf weiteres, auf öffentlichen Straßen nicht bewegt und auch nicht unbedingt leichtfertig angehoben werden sollten, um unter dem gewordenen Elend zu verweilen.

Die Tatsache, dass nur wenige SL / SL C an den Wagenheberaufnahmen angehoben werden, sehr viele aber dort rosten, dürfte Indiz genug sein, um mit seinem verfügbaren gesunden Menschen- oder oder gar und Technikverstand eine oder gar die letztlich einzig logische Schlussfolgerung zu ziehen.

Zerstörte Oberflächen an Abstützplatten der Hinterachse lassen sich durch lackieren (wie original) pulvern (nicht original) oder erneuern (dann nur wirklich aber nicht mehr tatsächlich original) zwar in einen dann wieder ansehnlichen Zustand versetzen, aber ähnliches gilt auch für denjenigen, der mit seinem Rasenmäher icks Mal an der Flanke seines Traumwagens im angenommenen Zustand 1 vorbeischrammt, wofür im Gegenzug dann zwar Kapazitäten in der Lackierkabine wie eine Kapazität an der SATA Spritzpistole einzuplanen wären, welche aber die einmalige Originalität, gleich ver- oder zerronnener Zeit, nicht werden zurückholen können. Ungleich problematischer die Spurenlage an den "Rahmen"-Längsträgern, denn den Werksauslieferungszustand gibt es objektiv pro Fahrzeug genau zwei Mal, ein Mal links und ein Mal rechts, was subjektiv durch Inaugenscheinnahme der mehr oder minder zerstörten Partien eine Betrachtung der missbräuchlich erfolgten Entwertung wert sein könnte.

Die Unterbockschuhe sind mir in drei Ausführungen bekannt, wobei die kleinste Ausführung vielleicht quadratisch und praktisch aber nicht bedingungslos gut ist. Für den 107er jedenfalls würde ich die kleinen mit quadratischer Grundplatte nicht oder zumindest eben nicht bedingungslos und ungeprüft verwenden, sondern, wenn überhaupt, dann vor einem Einsatz genau prüfen, wie weit sich der männliche Teil in das dämliche Rohr einführen lässt und wie es dabei um den Freigang zu darunter befindlichen Rundungen an der äußeren Längsträgerschale bestellt ist. Bedingungslos verwenden würde und werde ich dagegen sowohl die rechteckige Ausführung als auch die Tellerminen, welche Forumfreund Marcel dem Anschein nach vorbildlich bildhaft fotographisch oder speicherisch festgehalten und in sein virtuelles Fotoalbum eingeklebt hatte, wo dieser es einzig für uns aus den Fotoecken herausgefriemelt hat.

Die quadratischen Unterbockschuhe sind vorzugsweise sind an anderen Mercedes-Benz Baureihen, wie etwa 114/115, zu verwenden.

Keine Aktion lässt sich herbeireden sondern kann einzig nur oder auch nicht getan werden, bevor fortan Fertan und anderweite Korrosionsschutzmittel, von denen bei näherer Betrachtung keines tatsächlich auf einen Schutz der Korrosion ausgelegt ist, aus irgendwelchen Depots am Fahrzeug mehr oder minder plan- wie erfolglos verschmiert werden.

Gegen die Rotpunktalternative - dafür (wo ist die Dafürmaus mit dem Unterbockschuh?) für schadlos gehalten Unterseiten, was heute freilich noch nicht recht oder selten nur verstanden wird.

Die Zeit kommt.

Winni

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9 Jahre 11 Monate her #154751 von Mad_Eye_Moody
Uff... solch ein Hype wegen Einsteckschuhen... uns scheinen die echten Sorgen auszugehen

Also meine Schweller samt Einstecklöchern sind makellos neu beschichtet und lackiert. Diese Stellen werde ich mir nun nicht versaubeuteln. Die Rotepunktestellen wurden schon oft benutzt, was ihnen aber nicht wirklich geschadet hat. Doch das sieht ja auch keiner... die seitlichen Schweller dagegen schon.

Auch Besitzer makelloser SL/C müssen meines Erachtens nicht auf die Lümmelschuhe bestehen, auch wenn dies von Dir, Winni, so rübergebracht wird.

Grüße
Michael

Grüße aus dem Pfälzerwald,
Michael

280 SL mit Buchhalterausstattung, Bj. 1978, Lack weiß 050, Stoff blau, 4-Gang Handschalter, Barockalus, Becker Mexico Cassette

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