- Posts: 2305
- Thank you received: 392
Millionenbetrug mit gefälschten Flügeltürern
- gelberbenz
- Offline
- Elite Member
-
Less
More
3 years 3 months ago #318430
by gelberbenz
Replied by gelberbenz on topic Millionenbetrug mit gefälschten Flügeltürern
Hallo
es gibt auch mehr Flachkühlercabrios , VW Sambabusse , NSU TTS , Posche RS usw. Die hatten das Werk als Normalos verlassen ....
Wenns ums Geld geht...geht alles..........
Grüsse Werni
es gibt auch mehr Flachkühlercabrios , VW Sambabusse , NSU TTS , Posche RS usw. Die hatten das Werk als Normalos verlassen ....
Wenns ums Geld geht...geht alles..........
Grüsse Werni
Please Log in or Create an account to join the conversation.
3 years 3 months ago #318434
by driver
Wolfgang
Replied by driver on topic Millionenbetrug mit gefälschten Flügeltürern
Einen 300SL W198 gibt es allerdings nicht mal als Kernschrott für 150000 Euro.Und ich hab mich schon gewundert dass auf der Techno-Classica in Essen so viele 300 er zum Verkauf standen. Ich habe mindestens 50 Stück !! gesehen. Von 150.000,-- bis 1.400.000,-- Euro.
Wolfgang
Please Log in or Create an account to join the conversation.
- Sternzeituser
-
- Offline
- Senior Member
-
Less
More
- Posts: 616
- Thank you received: 226
3 years 3 months ago #318435
by Sternzeituser
wo hört Aufwertung auf und geht in den Betrug über? Wenn ein Auto als "Normalo" das Werk verlassen hat und in einem späteren Umbau optisch und/oder technisch aufgewertet wird, sind auch Kaufinteressenten, wenn's gut gemacht ist, gerne bereit, dafür mehr Geld auszugeben. Selbstverständlich muss das dann aus den Dokumenten hervor gehen.
Betrug wird's doch erst, wenn nicht nur der Motor und/oder die Karosserie, sondern auch die Dokumente "frisiert" wurden....
Manni aus der Miele-Stadt Gütersloh
280SL Bj 1984
500SEC Bj 1989
Replied by Sternzeituser on topic Millionenbetrug mit gefälschten Flügeltürern
Hallo Werni,Hallo
es gibt auch mehr Flachkühlercabrios , VW Sambabusse , NSU TTS , Posche RS usw. Die hatten das Werk als Normalos verlassen ....
Wenns ums Geld geht...geht alles..........
Grüsse Werni
wo hört Aufwertung auf und geht in den Betrug über? Wenn ein Auto als "Normalo" das Werk verlassen hat und in einem späteren Umbau optisch und/oder technisch aufgewertet wird, sind auch Kaufinteressenten, wenn's gut gemacht ist, gerne bereit, dafür mehr Geld auszugeben. Selbstverständlich muss das dann aus den Dokumenten hervor gehen.
Betrug wird's doch erst, wenn nicht nur der Motor und/oder die Karosserie, sondern auch die Dokumente "frisiert" wurden....
Manni aus der Miele-Stadt Gütersloh
280SL Bj 1984
500SEC Bj 1989
Please Log in or Create an account to join the conversation.
3 years 3 months ago #318440
by wusel-53
Das es schwarze Schafe am Markt gibt ist wohl sicher, aber ob Kienle einst ist, muss ja erst noch bewiesen werden. Vielleicht haben die einfach Pech mit einer Verkettung von Irrtümern im Vorfeld.... man sollte also erst das Ergebnis der Ermittlungen abwarten.
Ansonsten kann ein guter Karosseriebauer ein solches Fahrzeug eben auch reproduzieren.
Übrigens: einen Ford Mustang I kann man aus Ersatzteilen noch komplett neu aufbauen. Hat man allerdings keinen alten Brief und Fg.NR. muss er zur Einzelabnahme und ist dann ein Neufahrzeug - und womit? mit Recht
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike
Replied by wusel-53 on topic Millionenbetrug mit gefälschten Flügeltürern
Also grundsätzlich ist es ja so, wenn man eine Fahrgestellnummer mit etwas blech drum rum hat, aber keinen Brief oder andere Unterlagen, muss zu dieser FGNr. ein neuer Brief angefordert werden. der wird natürlich nicht einfach so ausgestellt, sondern es sollten eigentlich Recherchen erfolgen, ob es zu dieser FG.Nr. noch ein weiteres FZ gibt, ob es als gestohlen oder schon verschrottet gemeldet wurde und ich meine auch, das entsprechende Nachforschungen beim Werk angestellt werden.....mal sehen, was da noch zutage kommt.
Es wird ja schon lange gemunkelt, daß es heutzutage mehr W198 gibt als damals vom Band gelaufen sind.
Einer kauft eine Karosse ohne KFZ - Brief und ein Anderer hat diesen KFZ - Brief und baut das Fahrzeug wieder auf. Welches ist nun das Echte?
Das es schwarze Schafe am Markt gibt ist wohl sicher, aber ob Kienle einst ist, muss ja erst noch bewiesen werden. Vielleicht haben die einfach Pech mit einer Verkettung von Irrtümern im Vorfeld.... man sollte also erst das Ergebnis der Ermittlungen abwarten.
Ansonsten kann ein guter Karosseriebauer ein solches Fahrzeug eben auch reproduzieren.
Übrigens: einen Ford Mustang I kann man aus Ersatzteilen noch komplett neu aufbauen. Hat man allerdings keinen alten Brief und Fg.NR. muss er zur Einzelabnahme und ist dann ein Neufahrzeug - und womit? mit Recht
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike
The following user(s) said Thank You: KalliSL
Please Log in or Create an account to join the conversation.
3 years 3 months ago #318445
by driver
Replied by driver on topic Millionenbetrug mit gefälschten Flügeltürern
Die 300SL W198 werden ja schon ewig weltweit hin und her geschoben, USA ,Asien, Europa, da ist manch Geschichte nicht so schnell geklärt, andere Länder haben ganz andere Zulassungsbestimmungen.
Bei uns wie wohl auch wie in diesem Fall in der Schweiz wird vor einer Neuzulassung eine Anfrage gemacht ob der Wagen gestohlen gemeldet ist, das ist in anderen Ländern allerdings nicht so.
Es werden ja auch ständig solch edle Teile geklaut, mit einer Fahrgestellnr. die in keinem Register seit über 50 Jahren auftaucht geht dann sicher auch was.
Ich kann mr nicht vorstellen das so ein renomierter Betrieb da bei illegalen Dingen mitspielt, haben die doch gar nicht nötig, die sind doch super im Geschäft, ich denke das klärt sich auf.
Wolfgang
Bei uns wie wohl auch wie in diesem Fall in der Schweiz wird vor einer Neuzulassung eine Anfrage gemacht ob der Wagen gestohlen gemeldet ist, das ist in anderen Ländern allerdings nicht so.
Es werden ja auch ständig solch edle Teile geklaut, mit einer Fahrgestellnr. die in keinem Register seit über 50 Jahren auftaucht geht dann sicher auch was.
Ich kann mr nicht vorstellen das so ein renomierter Betrieb da bei illegalen Dingen mitspielt, haben die doch gar nicht nötig, die sind doch super im Geschäft, ich denke das klärt sich auf.
Wolfgang
The following user(s) said Thank You: KalliSL
Please Log in or Create an account to join the conversation.
3 years 3 months ago #318455
by Pinta
Grüße Peter
Replied by Pinta on topic Millionenbetrug mit gefälschten Flügeltürern
Update vom 1. Juni 2023
Die Kienle Automobiltechnik GmbH bezieht nun offiziell Stellung zu den Vorwürfen und wendet sich mittels einer Pressemitteilung an die Öffentlichkeit. Anbei die Stellungnahme von Kienle:
"Am gestrigen Mittwoch, den 31. Mai 2023, hat das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mehrere Hausdurchsuchungen bei der Firma KIENLE Automobiltechnik GmbH und in Privatwohnungen durchgeführt. In einer Pressemitteilung erläuterte die Staatsanwaltschaft Stuttgart gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg die Maßnahmen wegen des Verdachts des "betrügerischen Handels mit exklusiven Oldtimern”. Das Unternehmen, so der Vorwurf, solle “professionelle Dubletten” angefertigt und vertrieben haben.
Konkret geht es um einen 1961 gebauten Mercedes-Benz 300 SL Roadster, der ab Werk in der seltenen Farbe Phantasiegelb (Farbcode DB658) in die Schweiz ausgeliefert worden war. Dieses Fahrzeug kam kürzlich nach langen Jahren in einer Sammlung zum Verkauf. Beim Versuch einer Zulassung in Deutschland habe sich herausgestellt, dass bereits zuvor ein Fahrzeug mit der identischen Fahrgestellnummer zugelassen worden war.
Dieser zuvor zugelassene Wagen war im Jahr 2019 von der Firma KIENLE Automobiltechnik im Auftrag des vorherigen Eigentümers in Kommission vermittelt worden. “Es gab keinerlei Anhaltspunkte für uns, dass dieses Fahrzeug nicht das Original ist”, sagt Klaus Kienle, Geschäftsführer der KIENLE Automobiltechnik GmbH. Es lagen ausführliche Dokumente und Unterlagen vor, die keinen Grund zur Beanstandung gaben. Es gab auch keinen Auftrag, die Echtheit des Fahrzeugs mit einer entsprechenden Expertise zu prüfen. Klaus Kienle betont zudem: “Dieser 300 SL Roadster war nie bei KIENLE Automobiltechnik in der Werkstatt zur Restaurierung. Wir haben dieses Fahrzeug im Rahmen unseres Handelsgeschäfts nur vermittelt.” Alle Betrugsvorwürfe gegen ihn und sein Unternehmen seien somit haltlos, so Klaus Kienle.
Es steht aktuell noch nicht einmal fest, welches der beiden Fahrzeuge das Original und welches eine Rekonstruktion ist. Dies müssen Untersuchungen erst ergeben.
Expertisen, die eine perfekt gearbeitete Fälschung erkennen, sind stets aufwendig und teuer, zudem setzen sie in aller Regel Eingriffe in die Substanz voraus. Auf Wunsch eines Kunden kann ein solches Gutachten angefertigt werden. Insbesondere die Klassikabteilung des Werks selbst bietet diese Dienstleistung an, die KIENLE Automobiltechnik auch empfiehlt und vermittelt. ”Wir hatten in diesem Fall jedoch keinen Auftrag, ein entsprechendes Gutachten erstellen zu lassen”, so Klaus Kienle.
Ausdrücklich distanziert sich Klaus Kienle von Fälschungen jeder Art: “Ich habe mir mit meinem Wissen und meiner Erfahrung über vier Jahrzehnte einen weltweit hervorragenden Ruf und viel Vertrauen erarbeitet und schon daher keinerlei Interesse, in irgendeiner Form in Verbindung mit kriminellen Machenschaften gebracht zu werden.”
Entsprechende rechtliche Schritte gegen die Personen, die mit verleumderischen Vorhaltungen bewusst rufschädigend gegen KIENLE Automobiltechnik und seine Person agitieren, werden aktuell vorbereitet. Einem Mitarbeiter, der an den Anschuldigungen beteiligt ist, hat KIENLE Automobiltechnik fristlos gekündigt.
“Wir haben den Behörden alle gewünschten Unterlagen zur Verfügung gestellt und arbeiten selbstverständlich weiterhin uneingeschränkt eng mit ihnen zusammen”, sagt Firmenchef Klaus Kienle.” Das Verhalten der Beamten vor Ort sei vorbildlich gewesen, die Stimmung kooperativ.
Die Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg jedoch kritisiert Klaus Kienle. Sie enthalte grundsätzliche Fehler und Ungereimtheiten, was auf wenig Expertise und unpräzise Vorbereitung hinweise. Zudem seien Medienvertreter bereits vor Beginn der Durchsuchungen informiert gewesen. Hierdurch wurde nicht nur eine mediale Empörungswelle – vulgo Shitstorm – ausgelöst, sondern auch Verunglimpfungen, Schmähungen und Drohungen. Wegen der rufschädigenden Vorverurteilung sowie des eingetretenen Reputationsschadens und der wirtschaftlichen Folgen leiten KIENLE Automobiltechnik und Klaus Kienle die erforderlichen juristischen Schritte gegen die an dem Betrug beteiligten Personen und Unternehmen ein."
Quelle Mercedes-Fans.de
Die Kienle Automobiltechnik GmbH bezieht nun offiziell Stellung zu den Vorwürfen und wendet sich mittels einer Pressemitteilung an die Öffentlichkeit. Anbei die Stellungnahme von Kienle:
"Am gestrigen Mittwoch, den 31. Mai 2023, hat das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mehrere Hausdurchsuchungen bei der Firma KIENLE Automobiltechnik GmbH und in Privatwohnungen durchgeführt. In einer Pressemitteilung erläuterte die Staatsanwaltschaft Stuttgart gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg die Maßnahmen wegen des Verdachts des "betrügerischen Handels mit exklusiven Oldtimern”. Das Unternehmen, so der Vorwurf, solle “professionelle Dubletten” angefertigt und vertrieben haben.
Konkret geht es um einen 1961 gebauten Mercedes-Benz 300 SL Roadster, der ab Werk in der seltenen Farbe Phantasiegelb (Farbcode DB658) in die Schweiz ausgeliefert worden war. Dieses Fahrzeug kam kürzlich nach langen Jahren in einer Sammlung zum Verkauf. Beim Versuch einer Zulassung in Deutschland habe sich herausgestellt, dass bereits zuvor ein Fahrzeug mit der identischen Fahrgestellnummer zugelassen worden war.
Dieser zuvor zugelassene Wagen war im Jahr 2019 von der Firma KIENLE Automobiltechnik im Auftrag des vorherigen Eigentümers in Kommission vermittelt worden. “Es gab keinerlei Anhaltspunkte für uns, dass dieses Fahrzeug nicht das Original ist”, sagt Klaus Kienle, Geschäftsführer der KIENLE Automobiltechnik GmbH. Es lagen ausführliche Dokumente und Unterlagen vor, die keinen Grund zur Beanstandung gaben. Es gab auch keinen Auftrag, die Echtheit des Fahrzeugs mit einer entsprechenden Expertise zu prüfen. Klaus Kienle betont zudem: “Dieser 300 SL Roadster war nie bei KIENLE Automobiltechnik in der Werkstatt zur Restaurierung. Wir haben dieses Fahrzeug im Rahmen unseres Handelsgeschäfts nur vermittelt.” Alle Betrugsvorwürfe gegen ihn und sein Unternehmen seien somit haltlos, so Klaus Kienle.
Es steht aktuell noch nicht einmal fest, welches der beiden Fahrzeuge das Original und welches eine Rekonstruktion ist. Dies müssen Untersuchungen erst ergeben.
Expertisen, die eine perfekt gearbeitete Fälschung erkennen, sind stets aufwendig und teuer, zudem setzen sie in aller Regel Eingriffe in die Substanz voraus. Auf Wunsch eines Kunden kann ein solches Gutachten angefertigt werden. Insbesondere die Klassikabteilung des Werks selbst bietet diese Dienstleistung an, die KIENLE Automobiltechnik auch empfiehlt und vermittelt. ”Wir hatten in diesem Fall jedoch keinen Auftrag, ein entsprechendes Gutachten erstellen zu lassen”, so Klaus Kienle.
Ausdrücklich distanziert sich Klaus Kienle von Fälschungen jeder Art: “Ich habe mir mit meinem Wissen und meiner Erfahrung über vier Jahrzehnte einen weltweit hervorragenden Ruf und viel Vertrauen erarbeitet und schon daher keinerlei Interesse, in irgendeiner Form in Verbindung mit kriminellen Machenschaften gebracht zu werden.”
Entsprechende rechtliche Schritte gegen die Personen, die mit verleumderischen Vorhaltungen bewusst rufschädigend gegen KIENLE Automobiltechnik und seine Person agitieren, werden aktuell vorbereitet. Einem Mitarbeiter, der an den Anschuldigungen beteiligt ist, hat KIENLE Automobiltechnik fristlos gekündigt.
“Wir haben den Behörden alle gewünschten Unterlagen zur Verfügung gestellt und arbeiten selbstverständlich weiterhin uneingeschränkt eng mit ihnen zusammen”, sagt Firmenchef Klaus Kienle.” Das Verhalten der Beamten vor Ort sei vorbildlich gewesen, die Stimmung kooperativ.
Die Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg jedoch kritisiert Klaus Kienle. Sie enthalte grundsätzliche Fehler und Ungereimtheiten, was auf wenig Expertise und unpräzise Vorbereitung hinweise. Zudem seien Medienvertreter bereits vor Beginn der Durchsuchungen informiert gewesen. Hierdurch wurde nicht nur eine mediale Empörungswelle – vulgo Shitstorm – ausgelöst, sondern auch Verunglimpfungen, Schmähungen und Drohungen. Wegen der rufschädigenden Vorverurteilung sowie des eingetretenen Reputationsschadens und der wirtschaftlichen Folgen leiten KIENLE Automobiltechnik und Klaus Kienle die erforderlichen juristischen Schritte gegen die an dem Betrug beteiligten Personen und Unternehmen ein."
Quelle Mercedes-Fans.de
Grüße Peter
Please Log in or Create an account to join the conversation.
Time to create page: 0.117 seconds