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Versteuerung bei US-Importen
- Christian560
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ich möchte mir einen 560er aus den USA kaufen. Mir wurde gesagt, daß dann 10% Einfuhrsteuer und 19%Umsatzsteuer fällig werden. Bekomme ich denn im Gegenzug den Kaufpreis um die Reduzierung der US-Umsatzsteuer günstiger bzw. kann man diese Steuer "umgehen"?
Wer hat dies Procedes schon mitgemacht?
Vielen Dank im Voraus,
Christian
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- frenek
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Gruss
Frenek
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- JE
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schau doch einfach mal auf dieser Homepage linke Spalte. Da stehen undglaublich viele nützliche Tips. Extra für Dich verlinkt
Kaufberatung
Gruß Jens (Signature s#cks)
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage ?
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- Adil
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wenn ich meine 560er nach D verkaufe, dann wird der hier stillgelegt (planned non-op) und deshalb faellt keine Sales Tax an.
Gruss,
Adil
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- jhwconsult
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was oben gesagt wurde stimmt, wenn Du von privat ein Fahrzeug kaufst. Wenn Du vom Händler kaufst, muss es zum Hafen transportiert werden, da sonst eine Kurzzulassung erforderlich ist. Und wenn der Wagen in den USA gekauft und zugelassen wird, ist die Steuer dort fällig. Gibts dann auch nicht in D zurück.
Gruß J Hartmut
. Hartmut aus Hessen .
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- frenek
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On 2007-11-06 19:01, jhwconsult wrote:
Hallo Christian,
was oben gesagt wurde stimmt, wenn Du von privat ein Fahrzeug kaufst. Wenn Du vom Händler kaufst, muss es zum Hafen transportiert werden, da sonst eine Kurzzulassung erforderlich ist. Und wenn der Wagen in den USA gekauft und zugelassen wird, ist die Steuer dort fällig. Gibts dann auch nicht in D zurück.
Gruß J Hartmut
Hartmut,
das Fz muss auch zum Hafen wenn er von privat kauft. Das Problem ist nicht die Zulassung als solche sondern der Versicherungsnachweis fuer jemanden von ausserhalb. Diese muss extra abgeschlossen werden. Zum Hafen bringen kann er die Karre auf den eigenen 4 Raedern, die kleine vom Haendler handgeschriebene Zulassung ist je nach Bundesstaat zwischen 5 und 10 Tagen gueltig. Von Privat gekauft: er kann - wenn der Eigentuemer es gestattet - mit dem am Fz angebrachten und registrierten Kz fahren, Versicherung muss natuerlich erworben werden, wenn der Verkaeufer den Wagen ab Uebergabe nicht mehr auf seiner Kappe haben will.
Steuer als solche auf den Kaufpreis sind immer bei Zulassung zu berappen, je nach Bundesstaat wird diese manchmal schon vom Haendler einbehalten und anschliessend verrechnet. Wenn allerdings von vornherein geplant ist, den Wagen in den Export zu geben, haelt sich Uncle Sam sehr zurueck.
Gruss
Frenek
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- driver
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Die Eingangsabgaben hier sind ja bekannt, sollte somit kein Problem sein.
Ich habe drüben schon einige Fahrzeuge von privat und vom Händler erworben, die Händler wollten den Verkauf ohne Steuer nur bei Nachweiß des Exports, es reichte eine Bescheinigung über den Eingang des Fahrzeugs bei der Spedition.
Von privat war es vollkommen problemlos, die Autos habe ich in der Regel sofort mitgenommen, genau nimmt das da kein Mensch.
Einmal bin ich mit einer Pagode ohne Kennzeichen von San Diego bis rauf nach North Hollywood (ca. 200km) gefahren ,dabei dreimal vom Sheriff überholt worden, immerhin auf dem Highway, gestört hats auch die nicht die Bohne.
Wolfgang
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- gerd
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Gerd
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- Christian560
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danke für Eure Info...aber hat das mit Glück und Zufall zu tun, daß man wie Wolfgang keine Steuern zahlt oder aber wie von Gerd beschrieben (und mir auch von westsidecars bestätigt) die 10% und 19% zahlt.
Ich muss mich nun entscheiden und würde mir natürlich gern das Geld für die Steuer sparen...
Wer kann weiterhelfen ?
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- driver
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da hast du mich falsch verstanden, natürlich mußte auch ich bei der Einfuhr hier genau die Abgaben zahlen die Gerd aufgeführ hat.
Wolfgang
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- Christian560
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Übrigens die beste Community Seite für den 107er...hier zu stöbern ist spannender als jedes gute Buch.
DANKE!
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- gerd
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Z.B.
Kaufpreis 15.000€
Farcht zum Hafen USA ca 300€
Fracht Bremerhaven incl. Entladung 1.000€
Summe 16.300
10% Zoll 1.630,-
Summe 17.930
19% Eust 3.406,70
Endsumme 21.336,70
Kosten vor Ort ca 200€
Umrüstung auf deutsche Lampen 300€
TÜV/Zulassung 300€
Reifen 400€ (die US reifen haben einen zu niederigen V/max Index)
im Idealfall (wenn nix dran ist) also knapp 22.500 €
Was will ich damit sagen?
Als Grobkalkulation auf den US Preis in Euro ca 50 % aufschlagen, dann ist man auf der sicheren Seite!
Gerd
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- gerd
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Gerd
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- Adil
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Danke,
Adil
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- Jean
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ein handgeschriebener Kaufvertrag ist OK
und völlig ausreichend.
Ein defektes Getriebe sieht man dem Wagen nicht an
VG Jean
Wir sind nicht nur für das verantwortlich was wir tun, sondern auch für das, was wir widerspruchslos hinnehmen.
(Jean Baptiste Moliere)
Stammtisch Zeven/Nordheide für alle klassischen Mercedes-Benz
jeden 3. Samstag
im Monat ab 15.30 Uhr in Appel
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- gerd
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Wenn man erwischt wird, rappelts im Karton, dann kostet einen der Wagen gut das Doppelte!
Gerd
PS: Und schreibt bloss nichts in einem öffentlichen Forum darüber![ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : gerd am 07-11-2007 18:59 ]
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- chund
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ein seriöser US-Händler wird eine Rechnung mitgeben, die wirst Du vorlegen müssen.
Schlaumeier, die auch in den Foren immer wieder erzählen, dass da ein Stück Papier mit einer Zahl drauf genügt, sollten den Zoll nicht unterschätzen, da gibt es Leute, die den Wert eines Fahrzeug in etwa taxieren können und sich nicht von angeblichen Schäden beeindrucken lassen.
Gruß,
Andreas
Edit: Gerd war schneller, die Botschaft gleich
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : chund am 07-11-2007 19:08 ]
Gruss, Andreas
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- jhwconsult
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On 2007-11-07 17:04, gerd wrote:
es sind deutlich mehr als 30%.
Z.B.
Kaufpreis 15.000€
Farcht zum Hafen USA ca 300€
Fracht Bremerhaven incl. Entladung 1.000€
Summe 16.300
10% Zoll 1.630,-
Summe 17.930
19% Eust 3.406,70
Endsumme 21.336,70
Kosten vor Ort ca 200€
Umrüstung auf deutsche Lampen 300€
TÜV/Zulassung 300€
Reifen 400€ (die US reifen haben einen zu niederigen V/max Index)
im Idealfall (wenn nix dran ist) also knapp 22.500 €
Was will ich damit sagen?
Als Grobkalkulation auf den US Preis in Euro ca 50 % aufschlagen, dann ist man auf der sicheren Seite!
Gerd
Stimmt, Gerd,
derzeit ist jedoch der Dollar-Kurs unser Freund. Die Rechnung kann man dann in etwa so aufstellen:
Dollar-Kaufpreis = Euro-Preis bis alles hier in Deutschland fertig ist.
In Gerds Beispiel:
Kaufpreis 15.000 € * 1,46 $/€ = 21.900 $
Gerd errechnet 22.500 € für mit alles - passt!
Grüße
J Hartmut
. Hartmut aus Hessen .
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- Mannemerjung
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On 2007-11-07 19:35, jhwconsult wrote:
Dollar-Kaufpreis = Euro-Preis bis alles hier in Deutschland fertig ist.
[...]
Meinen habe ich im Mai gekauft und im August kam er hier an - der Dollarkurs war also noch nicht ganz so optimal (1,345 beim Kauf, 1,377 beim Verzollen). Trotzdem kam bei mir die Formel Dollar = Euro genau hin.
Wobei die Fracht relativ günstig war (z.B. keine Frachtkosten zum Hafen) und ich die Scheinwerfer nicht umrüsten musste (hatte der Vorbesitzer bereits aus optischen Gründen getan).
Grüße,
Alexander
PS: hab nur die "Quote" richtig gesetzt, damit der Thread wieder gerade verläuft![ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : gerd am 08-11-2007 13:16 ]
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- Birmele
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Meine persönliche Erfahrung mit einem Autokauf in den USA.Alle Fakten sind bereits aufgeführt worden und kalkulierbar,aber ohne das Fahrzeug gesehen oder von jemand Vertrauenswürdigem begutachtet worden ist ,ist es ein Glücksspiel.Gute Autos sind auch in den Vereinigten Staaten nicht billig zu haben,und dann noch die aufgeführten zusätzlichen Kosten die dem Zustand des Autos nicht zugute kommen,da denke ich ist es besser man schaut hier oder in Bezug auf das Dauerthema Rost im südlichen Europa nach seinem Wunschauto.PS.Selbst wenn das Auto aus den Südstaaten rostfrei ist ,so ist zumeist der Lack und noch unangenehmer die Kunststoffteile im Fahrerhaus und im Motorraum durch die Hitze und UV Strahlung mehr oder weniger stark angegriffen.Das allein kann zu einem Rattenschwanz an Ärger und Kosten führen.
Gruss!
Peter
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- Affenkind
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bei meinem 560er möchte der TÜV Rückleuchten und Blinker mit E Kennzeichnung sehen. Was gibt es für Alternativen?
Frontscheinwerfer habe ich bereits auf H4 umgerüstet.
Gruß
A-Kind
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On 2008-05-14 15:46, Affenkind wrote:
Hallo zusammen,
bei meinem 560er möchte der TÜV Rückleuchten und Blinker mit E Kennzeichnung sehen. Was gibt es für Alternativen?
Gruß
A-Kind
Den Prüfort/Prüfer wechseln...
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- gerd
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Den Prüfort/Prüfer wechseln...
genau so isses - da war einer aber oberpingelig!
die "normalen" lassen ihn so durch, die pingeligen tragen das als Abweichung im Brief ein
Gerd
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- Affenkind
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Ihr werdet es nicht glauben, aber selbst die Gurte für die KiSi hat der Prüfer bemängelt, weil Sie keine E Kennzeichnung haben.
Ohne Worte! Wahrscheinlich nur, weil er keine technischen Mängel an meinem Fahrzeug feststellen konnte.
Kann die Abnahme eigentlich auch durch die DEKRA erfolgen?
Gruß
A-Kind
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