Kein Hstorischer Schrott mehr unter dem H Kennzeichen!
Gerd
(Ein Hoch auf die Schwarzarbeit!!)
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On 2006-06-21 23:11, gerd wrote:
Komisch - über so einen Winzkram regt ihr euch auf - und die 19% Mwst. werden einfach geschluckt
Gerd
(Ein Hoch auf die Schwarzarbeit!!)
Ich finde 19% auch daemlich - 20% waeren viel besser. Laesst sich viel besser rechnen.
Gruss
Frenek
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würde mich mal Interessieren was ein jeder hier dagegen macht?
In nicht allzu fernen Ländern dürfen die Autofahrer Jährlich zum Tüv! Ausnahme Neuwagen (2Jahre) = Abzocke.
Wieso halten wir uns noch an Gesetze und Regeln?
Scheiß drauf! Auf die Straße und Krawalle machen wie in anderen Ländern auch. Wieso leben wie ein Dressierter Hund.
Schwarzarbeit und gut.
Sollte Oldtimerei nur noch mit der Note 1 oder 2 gleichgesetzt werden. Was solls, weg damit. Dann wird das Geld eben in anderen Ländern für Lebensgenuss ausgegeben. Oder der Wagen dann gleich dort betrieben, gewartet und die Kohle ausgegeben. Nicht anderst sollte es dann auch mit den anderen Pers. Einkommen & Ausgaben sein.
@ Thomas...würde das Buch nichts als die Wahrheit sprechen, wäre es wohl weg vom Markt. Wie so viele Bücher, besonders über Zeitgeschehenisse.
Je weiter dieses Wirtschafts & Politiksystem voranschreitet, umso sympatischer wird mir der Sozialismus.
Elvis
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Elviss am 21-06-2006 23:50 ]
Gruß
Elvis
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Vereinigung der clubfreien Mercedesfahrer
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@ Gerd
jede Regierung hat es bis jetzt geschafft eine Demokratie wie in der Schweiz zu verhindern, mit Aussagen wie: zu kompliziert in der BRD nicht machbar....
Es ist nicht gewünscht, schließlich soll der deutsche Michel geplündert werden.
Reformen einer Regierung sähen anders aus wenn sie denn was bringen sollten. Siehe auch
Bittl
Grüßle TT
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Beste Grüße,
Tobias
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On 2006-06-22 07:51, donluigi wrote:
Noch ne Runde an den Stammtisch?
klar Tobias - macht doch Laune!
Thomas: Reformen wird es nie von oben geben, da eine Krähe der anderen kein Auge aushackt! Problem ist halt, das alle Demokratien ohne direkte Volksbeteiligung (Schweiz) nach einigen Jahrzehnten zu Selbstbedienungsläden der politischen Kaste und der Lobbyisten verkommen. Das Volk ist da nur noch lästiger Pöbel den es einzulullen gilt.
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Ich frage mich, ob es nicht möglich wäre, z.B. über einen Verein, im günstigeren, europäischen Ausland eine Oldtimervermietung zu gründen. Diese kauft die Fahrzeuge von den Vereinsmitgliedern, die Zulassung erfolgt auf das Unternehmen mit dänischen/polnischen/??Kennzeichen.
Die Vereinsmitglieder könnten die Fahrzeuge dann eventuell per Langzeitmietvertrag in Deutschland mit ausländischem Kennzeichen fahren. Bei Speditionsfahrzeugen klappt das doch mit dem Ausflaggen auch ganz gut - oder ?
Ich frage mich gerade, ob das für den einen oder anderen Selbstständigen nicht sogar steuerlich absetzbar wäre ?
Gruß Jens
Gruß Jens (Signature s#cks)
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage ?
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Im übrigen sind wir Meister im "autonomen Nachvollzug" einschlägiger EU Richtlinien. Wenn in D die Hürden für den Oldtimerstatus unserer Lieblinge erhöht werden, wird das nicht ohne Auswirkungen auf die Situation in CH bleiben.
Demokratie ist und bleibt halt die beste aller schlechten Staatsformen. Manchmal würde ich trotzdem gerne auswandern. Die Frage bleibt: wohin?
Mit schönen Grüssen aus der Schweiz
Peter
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On 2006-06-22 10:40, moserpe wrote:
Danke TT und Gerd für Eure positive Meinung über die Schweiz. leider sind Theorie und praxis auch bei uns sehr verschieden. Unser demokratisches System steht vor allem auf dem Papier. in Tat und Wahrheit sind es vor allem die Medien, die bestimmen wohin die Politik geht. Welcher Politiker (auch rechts- bürgerlicher Prägung) würde es schon wagen gegen die veröffentlichte Meinung anzutreten und damit seine Wahlchancen zu reduzieren? Die Medien aber stürzen sich auf alle Negativschlagzeilen (erhöht die Einschaltquoten bzw. Auflagen) die nun mal mit der geschürten Hysterie in der Bevölkerung zu erzielen sind. Waldsterben, Klimakatastrophe, Feinsstaub, Ozon, Kampfhunde geben doch wunderbare Schlagzeilen ab. Die Medien setzen unsere Politiker unter Druck um Sofortmassnahmen zu ergreifen, was diese dann auch tun. Zumindest, was den Strassenverkehr betrifft funktioniert auch in der CH keine Demokratie, da das Volk in früheren Jahre dem Umweltschutz (dem ich seine Berechtigung überhaupt nicht abspreche) höhere Priorität eingeräumt hat und den entsprechenden Verbänden ein meist missbrauchtes Beschwerderecht zugestanden hat, das der Verhinderung von jedem Vorhaben dient, das individuelle Mobilität betrifft.
Im übrigen sind wir Meister im "autonomen Nachvollzug" einschlägiger EU Richtlinien. Wenn in D die Hürden für den Oldtimerstatus unserer Lieblinge erhöht werden, wird das nicht ohne Auswirkungen auf die Situation in CH bleiben.
Demokratie ist und bleibt halt die beste aller schlechten Staatsformen. Manchmal würde ich trotzdem gerne auswandern. Die Frage bleibt: wohin?
Mit schönen Grüssen aus der Schweiz
Peter
Manchmal würde ich trotzdem gerne auswandern. Die Frage bleibt: wohin? = in die Schweiz natürlich
Natürlich sind die schweizer Politiker nicht besser als die anderen. Aber ohne die Volksabstimmung wäre die Schweiz längst in der EU und ein zweitklassiges Anhängsel dieses Molochs. Zum Vorteil der schweizer Politiker sicherlich, da könnte man auch alle völligen Versager in Hundertschaften in paradiesische Zustände (=EU Parlament und EU Behörden) abschieben und sich der Rest an den Annehmlichkeiten der EU (auschließlich reseviert für Politiker und Großgewerbe) erfreuen.
Das das Volk der Dumme ist, na ja, wen juckts.
Also liebe Schweizer, wehrt euch so gut wie ihr könnt gegen den Beitritt, die Neutralität war immer schon euer Glück
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On 2006-06-22 11:08, gerd wrote:
On 2006-06-22 10:40, moserpe wrote:
Danke TT und Gerd für Eure positive Meinung über die Schweiz. leider sind Theorie und praxis auch bei uns sehr verschieden. Unser demokratisches System steht vor allem auf dem Papier. in Tat und Wahrheit sind es vor allem die Medien, die bestimmen wohin die Politik geht. Welcher Politiker (auch rechts- bürgerlicher Prägung) würde es schon wagen gegen die veröffentlichte Meinung anzutreten und damit seine Wahlchancen zu reduzieren? Die Medien aber stürzen sich auf alle Negativschlagzeilen (erhöht die Einschaltquoten bzw. Auflagen) die nun mal mit der geschürten Hysterie in der Bevölkerung zu erzielen sind. Waldsterben, Klimakatastrophe, Feinsstaub, Ozon, Kampfhunde geben doch wunderbare Schlagzeilen ab. Die Medien setzen unsere Politiker unter Druck um Sofortmassnahmen zu ergreifen, was diese dann auch tun. Zumindest, was den Strassenverkehr betrifft funktioniert auch in der CH keine Demokratie, da das Volk in früheren Jahre dem Umweltschutz (dem ich seine Berechtigung überhaupt nicht abspreche) höhere Priorität eingeräumt hat und den entsprechenden Verbänden ein meist missbrauchtes Beschwerderecht zugestanden hat, das der Verhinderung von jedem Vorhaben dient, das individuelle Mobilität betrifft.
Im übrigen sind wir Meister im "autonomen Nachvollzug" einschlägiger EU Richtlinien. Wenn in D die Hürden für den Oldtimerstatus unserer Lieblinge erhöht werden, wird das nicht ohne Auswirkungen auf die Situation in CH bleiben.
Demokratie ist und bleibt halt die beste aller schlechten Staatsformen. Manchmal würde ich trotzdem gerne auswandern. Die Frage bleibt: wohin?
Mit schönen Grüssen aus der Schweiz
Peter
Manchmal würde ich trotzdem gerne auswandern. Die Frage bleibt: wohin? = in die Schweiz natürlich
Ich zieh mit um, muß ich halt noch einen gescheiten Beruf erlernen, Autorestaurateur zum Beispiel
Natürlich sind die schweizer Politiker nicht besser als die anderen. Aber ohne die Volksabstimmung wäre die Schweiz längst in der EU und ein zweitklassiges Anhängsel dieses Molochs. Zum Vorteil der schweizer Politiker sicherlich, da könnte man auch alle völligen Versager in Hundertschaften in paradiesische Zustände (=EU Parlament und EU Behörden) abschieben und sich der Rest an den Annehmlichkeiten der EU (auschließlich reseviert für Politiker und Großgewerbe) erfreuen.
Das das Volk der Dumme ist, na ja, wen juckts.
Also liebe Schweizer, wehrt euch so gut wie ihr könnt gegen den Beitritt, die Neutralität war immer schon euer Glück
Neusseland wäre noch eine Alternative, die hatten ideselben probelme wie bei uns. Mit radikalen Schnitten bei Subventionen der Industrie und den Sozialleistungen gibt es dort kaum noch Arbeitslose. Gleichzeitig wurden manche Vorgaben vom Verbänden gesenkt (IHK bei uns) und schon wurde aus der Staatsverschuldung ein Guthaben (fast jeden falls, der Schuldenabbau läuft noch!)
Grüßle Thomas
PS: Was heißt hier Stammtisch, machen wir doch lieber eine Partei auf. Jeder der von Lobbiisten bedrängt wird darf die Lobbiisten verhaften und wegen Hochverrates verurteilen.
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Gerd,
an unserem Stammtisch gibt es mehrere Famillien, die mit viel Freude ihren Young-/Oldtimer pflegen und Stück für Stück, wie es die begrenzte finanzielle Situation halt gerade zuläßt, an ihrem Schätzchen arbeiten. Darüber hinaus geben sie aktiv den Oldi-Virus in die nächste Generation weiter (ein Ehepaar hat inzwischen den Sohnemann im eigenen alten Benz sitzen und der ist regelmäßig mit von der Partie!).
Wie soll man diesen Menschen denn die aktuelle Politik verkaufen? Soll man ihnen knallhart ins Gesicht sagen, dass das Oldtimerhobby nur etwas für gut betuchte ist und das sie sich gefälligst von der Straße mit ihrem alten Auto fernzuhalten haben, solange sie ihren Nachwuchs heranziehen, der in absehbarer Zeit EURE Renten bezahlt und sich darum kümmert, das IHR nicht mit schiefen Absätzen durch die Gegend watscheln und mit aberkannten H-Kennzeichen wegen offensichtlichem Rep.-Stau fahren müßt?
Ich kann nicht in die Köpfe der Schreiber hier hineinschauen und daher nur hoffen, das dieses "auf dicke Brieftasche machen" als unüberlegte Kraftmeierei einzustufen ist. Alles andere würde mich doch erheblich abstoßen, weil ich es in überbordenden Maße als unsozial und egoistisch einstufen würde.
Mir will einfach nicht in den Kopf, warum die Deutschen sich so verdammt schwer damit tun anderen ihre Freude am Hobby zu den ihnen möglichen Konditionen zu lassen. Alles wird reglementiert und bei der chronisch leeren Staatskasse ist so manche Abzocke zumindest in Ansätzen nachvollziehbar. Mit Sprüchen, wie dem von Dir, Gerd (Du bist nicht allein damit, hier gibt es noch mehr mit diesem Gedankengut), wird diese Politik aber noch zusätzlich unterstützt! Solche immer wieder in der Öffentlichkeit verbreiteten Ansichten lassen schnell eine Schieflage entsehen, weil man von den "mutigen" Schreibern mit Geld in der Tasche natürlich mehr liest, als von den "unmutigen", die sich und ihre Misere nicht outen möchten.
Micha (der seine Wurzeln nicht vergessen kann und will!)
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Micha B. am 22-06-2006 12:36 ]
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Dieses Recht würde sich dann die Klientel jedes Hobbys herausnehmen, alle Sammler argumentieren mit Kulturgut.
Mit Geld per se hat das auch nicht immer was zu tun, ich hab mich mit meinem Hobby Oldtimer so eingestellt, das die Sache beim Verkauf möglichst lukrativ, zumindest verlustfrei ist. Sonst könnte ich mir die ganzen Autos gar nicht leisten. Viel lieber hätte ich ein WK 1 Doppeldecker, den kann ich mir nicht leisten. Wenn ich mir jetzt (mit meiner Freundin zusammen) ein 111er Flachkühler Cabrio leiste, müssen zumindest zwei Wagen daran glauben, der EK muss so sein, das bei einem Verkauf auch wieder was rausspringt.
Ich erinnere hier an einen Artikel in der neuen Motor Klassik, in dem ein pensionierter JVA Beamter für insgesamt unter 30.000 € ein Pontoncabrio auf einen Wert von ca 100.000 € hin restaurierte.
Oldtimer sind -ob Käfer oder Bugatti- ein Luxusgut. Wenn sich das dann jemand nicht mehr leisten kann ist es für den Betreffenden natülrlich traurig, aber man muss sich halt nach der Decke strecken, die man errecihen kann, ist zwar hart aber real. Ich musste mich auch schon mehrmals in meinem Leben aus finanziellen Gründen von teueren Hobbys trennen, das führte zwar zu "Tränen" aber nicht zur Anklage des Staates. Den klage ich -bekannterweise- wegen ganz anderen Dingen an.
Gerd
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Lohnt allerdings bei Fahrzeugen mit der Tendenz zu einer 1 oder 1-2.
Ich prüfe für meinen Fall nun einen Hauptsitz in einem noch nicht EU Land mit Vertretung in D. Natürlich sollen die Gewinne auch im Ausland versteuert werden.
Habe mit der Politischen, Wirtschaftlichen ka...e endgültig fertig.
Elvis
Gruß
Elvis
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Moin,
ein Oldtimer ist Steuerbegünstigt, ob es nun eine Raubritterpolitik hier in Deutschland geworden ist oder nicht, das sei mal außen vor.
Wenn der Gesetzgeber einem Bürger etwas begünstigt, dann muss er es vor den Unbegünsteten vertreten können.
Ein Unbegünstigter wird kaum einsehen das er sich für teures Geld ein Auto mit Kat kauft, wo doch der Nachbar für seine mühsam am laufen gehaltene alte Karre weniger Steuern abdückt.... Hobby hin oder her.
Gruß WIlly
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Ohne exakt zu wissen, wie das in D mit den Historischen geregelt ist, vermute ich, dass hier in CH eine gute Lösung gefunden wurde, damit nicht "mit altem Schrott" sozusagen die neuen Vorschriften ausgehebelt werden.
Erstens wird ein Anwärter auf Veteranenstatus (wird nur im Fahrzeugausweis vermerkt und ist nicht an besondere Nummernschilder gebunden) peinlich genau auf Zustand und Originalität überprüft. (Bei meiner Pagode gab sogar der Auspuff aus rostfreiem Material zu ernsthaften Diskussionen Anlass). Zweitens: Autos mit Veteraneneintrag dürfen pro Jahr max. 3000 km gefahren werden und dies weder regelmässig noch zu irgendwelchen kommerziellen zwecken, d.h. z.B. auch als Statist in einem Film ist nur Unkostenerstattung zulässig, mehr nicht. Damit (vor allem mit der Begrenzung der Laufleistung) kann m.E. verhindert werden, dass sich einer einen billigen (?) Altwagen als Alltagsauto hält.
Gruss
Peter
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Oldis sind zu recht begünstigt, da es für viele keinen Kat zum umrüsten gibt, und diese Fahrzeuge auch meist seltener bewegt werden als Euro 1,2,3,4,5,6,7,8... Fahrzeuge.
Mit der Steuer nach Hubraum und Euro Schadstoffklasse, hat man hier eine tolle Förderung des Neuwagenverkaufs geschaffen.
Nur ein paar störrische alt Auto Fans die unverbesserlich an ihren alten Mühlen festhalten stören noch. Darunter haben sich auch ein paar Bengel gemischt, die gern viel Hubraum für wenig Geld fahren wollen und einiege Regeln (07-er) nicht befolgen.
Tja, aus jeder Frucht läßt sich was auspressen
Elvis
Gruß
Elvis
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ich hab mir schon vor 3 Jahren als ich mir meinen 280er aus Bj. 84 gekauft hab ernsthaft gefragt, ob der jemals das H-Kennzeichen bekommen wird.
Allerdings hatte ich mir das Erfindertum unserer Politiker etwas einfacher vorgestellt: Alle 5 Jahre wird der Veteranenstatus um jeweils 5 Jahre angehoben. Also z.B. ab 2007 wird ein Auto erst am 35 Jahren (möglicherweise) H-taugleich, ab 2012 erst mit 40 Jahren usw.
So gesehen ist es ja fast noch eine "humane" Lösung, wobei ich es besonders schade finde, daß derjenige, der beim Kauf oder der Restauration bereits eine "dicke Brieftasche" präsentiert durch ne schmale KFZ-Steuer belohnt wird (die im warscheinlich ziemlich schnuppe ist).
Derjenige aber , der voller Stolz seinen Zweitwagen (den Oldtimer) im Zustand 3, also ganz ansehlich, präsentiert und volle Steuer bezahlen muß, sich das aber kaum leisten kann
Also mal wieder typische Bevorzugung derer, die eh schon genug Geld haben (nicht jeder kann sich einen 1er oder 2er Oldtimer leisten). Warum sollen mal wieder ausgerechnet diejenigen "abgestraft" werden, die nicht soviel Geld für ein erstklassigen Oldtimer ausgeben können?
Gruß
Manni[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Manni280SL am 22-06-2006 17:35 ]
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Ich war lange nicht mehr hier *g*
Eigentlich möchte ich nur ein paar Worte über Oldtimer in der Schweiz verlieren:
- Wusstet Ihr, dass in der Schweiz ein Veteraneneintrag (analog dem H-Kennzeichen in Deutschland) seit jeher nur für mind. 30 jährige Fahrzeuge möglich ist?
- Wusstet Ihr, dass es für Veteranenfahrzeuge KEINERLEI Steuervergünstigungen gibt? Auch bei den Versicherungen sind die Einsparungen nur marginal...
- Wusstet Ihr, dass die MFK (analog dem TÜV) bei Fahrzeugen, welche den Veteranenstatus erlangen wollen, noch pingeliger als sonst ist. Das Fahrzeug MUSS in einem TADELLOSEN Zustand sein:
- Rost (irgendwo) --> abgelehnt
- Riss in einem Sitz --> abgelehnt
- Nicht zeitgemässes Zubehör --> abgelehnt
etc....
Tja, dafür muss man dann das Fahrzeug nur noch alle sechs Jahre zeigen, darf aber nur 3000km pro Jahr fahren.
In meinem 68er Käfer fehlt das Radio. Zum Vorführen habe ich schnell eine Radioblende eines 280SL (Jg. 70) montiert. Der Prüfer wollte mir doch tatsächlich den Veteranenstatus verweigern mit dem Hinweis, dass dies nicht zu dem Auto gehöre. Ich konnte ihm aber plausibel erklären, dass der 280SL von 68 bis 71 gebaut wurde und dass es sich darum um zeitgemässes Zubehör handeln würde. Schliesslich wurde es "gnädigst" akzeptiert, die Bemerkung, dass ich da "was machen müsse" musste ich trotzdem hören. So geht das!
Demokratie hin oder her, aber wenn die Mehrheit aus Zug- und Velofahrern besteht, dann hat man es als Autofahrer, Oldtimerbesitzer (oder Umweltverschmutzer, je nach Sichtweise) noch schlechter...
Klar, Erschwernisse sind immer schlecht und ich gönne den Deutschen, dass sie es leichter haben/hatten. Schade finde ich jeweils, wenn die gut gewarteten schweizer Fahrzeuge nach Deutschland verschwinden, es gibt da einen regelrechten Run auf die Dinger. Aber diese Woche konnte ich gerade einen W116 vor dem Export nach D oder NL retten *g*
Gruss aus der Schweiz,
Thomas
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Das ist doch noch nicht mal ein Tropfen auf dem berühmten Stein
Da reden sich viele schlaue Leute die Köpfe heiss(warscheinlich schon seit Monaten/Jahren)für so eine Nichtigkeit.Aber so sind wir eben,alles muss seine Ordnung haben.
Wenn die .....so weiter machen,haben wir bald "Französische Verhältnisse",da sind die Strassen auch voll,aber nicht mit Autos
Andreas
Fährt man rückwärts an den Baum,verkleinert sich der Kofferraum!
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On 2006-06-22 23:08, bofo wrote:
Hallo,
1...) - Wusstet Ihr, dass die MFK (analog dem TÜV) bei Fahrzeugen, welche den Veteranenstatus erlangen wollen, noch pingeliger als sonst ist. Das Fahrzeug MUSS in einem TADELLOSEN Zustand sein:
- Rost (irgendwo) --> abgelehnt
- Riss in einem Sitz --> abgelehnt
- Nicht zeitgemässes Zubehör --> abgelehnt
etc....
2......In meinem 68er Käfer fehlt das Radio. Zum Vorführen habe ich schnell eine Radioblende eines 280SL (Jg. 70) montiert. Der Prüfer wollte mir doch tatsächlich den Veteranenstatus verweigern mit dem Hinweis, dass dies nicht zu dem Auto gehöre.
Gruss aus der Schweiz,
Thomas
Hi,
1. genau so gehört das! Bei euch herrscht Ordnung! Ordnung muss sein!
2. Der Ansatz war gut, dann aber siegte die Nachlässigkeit und Pflichtvergessen war der Prüfer!
Gruß Willy
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