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Zylinderkopfschrauben nach Dichtungswechsel (Alumotoren) nachziehen?
- Gullydeckel
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habe jetzt ca. 1000km seit meiner Zylinderkopfmontage (560SL) gefahren und heute auf der linken Bank abgasseitig eine Kühlwasserundichtigkeit entdeckt.
In den WIS-Unterlagen steht, dass man die ZK-Schrauben nicht nachziehen muss (war früher durchaus üblich das nach 1000-1500km zu machen), aber wenn ich mir das so ansehe, dann kommt es genau dort raus, wo die ganz kurzen Schrauben sitzen.
Und je kürzer eine Schraube, desto empfindlicher reagiert sie auf Setzbeträge.
Hab bei der Montage allergrößte Sorgfalt walten lassen und den dritten Anziehvorgang (eigentlich nach 10-minütiger Wartezeit durchzuführen) extra auf den nächsten Tag verschoben.
Werde es mal mit Nachziehen probieren, aber verstehen würde ich schon gerne was da schiefgelaufen ist. Der Zylinderkopf wurde sogar geplant und die Dichtungen sind von Reinz.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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Die anderen Schrauben hatten einen dünnen oilfilm, diese eine war total trocken.
Gewinde gereinigt mit einem Thread chaser, dieser Gewinde war etwas rauer.
Ich würde nachziehen und beobachten.
Rudiger
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Das ist Argerlich ..
Das einzige was mir da zu einfällt Kopf nochmal runter und dort wo es sifft helicoil rein und eine neue schraube dann normal anziehn. Der Alublock ist da sehr empfindlich bzw andre Frage ist der Block auch geplant worden?
Fage weil bei meinem 965 deutliche Auswaschungen zu sehn waren an den Köpfen.
Hier nach dem planen noch teils zu sehn aber unkritisch da ausser ....
Gruß Klaus
450 SLC mit 5,0 aus 87 Magnetitblau Bj 79
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- Gullydeckel
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die Gewinde waren noch in hervorragendem Zustand, habe sie auch alle sehr sorgfältig gereinigt. Der Block wurde nicht geplant - war auch nicht draußen.
Kopf noch mal runter ist das, was ich natürlich vermeiden will.
@Rüdiger: Die Schrauben waren auch alle sauber, Gewinde gereinigt und natürlich geölt (wer Kopfschrauben trocken verbaut dem ist eh nicht zu helfen). Nachziehen und Beobachten ist auf jeden Fall der erste Schritt.
Weiß jemand was zum Thema "Nachziehen nach 1000km" oder zur verwendeten Kopfdichtungssorte?
Grüße Martin
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Zwecks nachziehen probieren erstmal mit den Vorschrift Nm und dann vorsichtig höher ... brauch dir nicht zu ...was passiert wenn zu fest....
Gruß Klaus
450 SLC mit 5,0 aus 87 Magnetitblau Bj 79
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Übrigends Klaus sind das keine Auswaschungen (wer soll da auch etwas waschen) an deinen ZK sondern Gusslunker, dh Lufteinschlüsse beim Gießprozess, die werden geschweisst wenn sie in einem kritischen Bereich sind, wenn sie unkritisch sind beläßt man es so. Das nennt man dann Gewichtseinsparung
Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
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- Thorsten560SE
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also vom nachziehen würde ich dringend abraten! Die Alugewinde sind sehr empfindlich und halten nicht sehr viel. Ich hatte schon einige kaputte Gewinde. Wenn er wirklich undicht ist hilft es nichts dann muss der Kopf nochmal runter. Normalerweise hat man bei den M116/117 ob Grauguss oder Alu eigentlich ganz wenig Probleme mit ZKD´s. Wenn du sie wirklich nachziehen willst dann aber jede Schraube nacheinander lösen und wieder mit dem vorgeschrieben Drehmoment (1 Stufe 30 Nm, 2 Stufe 60 Nm) wieder festziehen. Aber ehrlich gesagt mache ich dir da wenig Hoffung das das dicht wird. Wenn bei der Montage wirklich kein Fehler passiert ist ist entweder der Kopf noch krumm oder der Block ist verzogen.
Gruß Thorsten
tb560
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Na du mussts ja wissen ...so sah der Kopf nach dem planen aus wenn du mal genau schaust sieht man an den Wasserbohrungen auch solche Auswaschungen die aber so sicher nicht das Werk verlassen haben sondern durch defekte ZKD und deshalb eingeschlossenes Wasser augewaschen werden...Ragetti wrote: Nachziehen kann man immer probieren, wichtig ist die Reihenfolge von innen nach aussen , und dann an die obere Toleranz gehen.
Übrigends Klaus sind das keine Auswaschungen (wer soll da auch etwas waschen) an deinen ZK sondern Gusslunker, dh Lufteinschlüsse beim Gießprozess, die werden geschweisst wenn sie in einem kritischen Bereich sind, wenn sie unkritisch sind beläßt man es so. Das nennt man dann Gewichtseinsparung
klar sind das Gussfehler aber die werden erst nach ,,,sichtbar
Gruß Klaus
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- Gullydeckel
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danke für die umfangreichen Anregungen. Ich denke auch, dass das Nachziehen nichts bringen wird, aber einen Versuch ist's wert. Wenn ich nur wüsste was schiefgelaufen ist. An mangelnder Sorgfalt, Sauberkeit und Vorbereitung kann's jedenfalls nicht gelegen haben.
Habe die Schrauben ein Stück gelöst und dann neu angezogen, es kamen überall so ca. 5-10° mehr Drehwinkel dabei zustande, der Laden hat sich also etwas gesetzt. Da alles noch sehr sauber und gut geölt war, ging es auch recht flott, einzig dass der Abgaskrümmer dafür ab muss ist etwas blöd, aber das geht dann bei nächsten Mal in der halben Zeit - Übung macht den Meister.
Schöner Mist. Mit der Probefahrt warte ich noch einen Tag, dann habe ich mir wenigstens nicht für morgen schon die Laune verdorben.
Grüße Martin
PS: Die "Auswaschungen" hatte dieser Kopf ebenfalls, deswegen wurde er geplant. So wie ich das sehe, sind das Korrosionsnester die daher kommen, dass das Kühlmittel sehr lange nicht gewechselt wurde. Silikathaltige Kühlmittel sollen/müssen ja nach 3 Jahren ersetzt werden (und nicht erst nach 30 Jahren).
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Ich nehme an, das du diese Pillen kennst. Die werden bei GM immer in den kühler gesteckt, um kleine Undichtigkeiten zu verschließen. Meine Meinung dazu ist getrennt. Im pkw Bereich benutze ich diese nicht, wenn nur der kühler oder Wasserpumpe getauscht wird. Die waren dann schon drin von GM. In der Vergangenheit, habe ich diese Pillen benutzt, wenn wir pkw Motoren überholt haben.
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Rudiger
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- Gullydeckel
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ja, Kühlerdicht&Co. sind mir bekannt, aber damit werde ich mir mein Kühlsystem nicht infizieren. Wenn ich geschludert habe dann muss ich dafür bluten - nützt ja nix. Wir machen das hier doch nicht zum Vergnügen!
Wie ich immer schreibe; Fahren ist eh zu teuer, ich habe die Kiste doch hauptsächlich zum Schrauben: Obgleich ich mich gerade darauf eingestellt hatte den Sommer schrauberfrei zu genießen, weil er doch seit der großen Motorkur so schön (aus)läuft....
Grüße Martin
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Gruß
Martin
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der 560er ist nicht aufgeführt.
--- Gruß Werner ---
Wirklich weise ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann.
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- Gullydeckel
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falls das als Frage gemeint war: Ich denke ja. 500er und 560er Motoren sind fast völlig identisch, die 560er haben nur ca. 1cm mehr Hub.
Köpfe, Bohrung (und damit die Kopfdihtung), Ventile, Nockenwellen, Kurbelgehäuse (Vermutung)... alles derselbe Kram.
Kurbelwelle (logisch) und Kolben unterscheiden sich, ggf. auch die Pleuel.
Grüße Martin
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- Johnny-1951
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Victor Reinz
Left
www.autohausaz.com/pn/1170104141
Right
www.autohausaz.com/pn/1170104241
Left elring
www.autohausaz.com/pn/EK-1170104141
Right elring
Mercedes-Benz 560SL Base Convertible 107.048 5.6L V8 Head Gasket Set
Notes Does not include Valve Stem Seals or Valve Cover Gasket.
Position Right
Part Number 1170104241
Quantity needed 1
Manufacturer ELRING KLINGER
Manufacturer Part# 323.951
Previous Part# 1170101180, 1170101680
Fitments
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1987 Mercedes-Benz 560SL Base Convertible 107.048 5.6L V8
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Rudiger
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kurzes Update.
Das Nachziehen hat es zumindest für den Augenblick gebracht. Die Kopfdichtung ist jetzt wieder dicht.
Mal sehen wie lange.
Grüße Martin
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Rudiger
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Wollen wir hoffen, dass es so bleibt!
Gruß
Marinko
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