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Wie bekomme ich die innere Schraube am Motorlager heraus (560 SL)?
also, ich habe das alles auch im letzten Winter gemacht und weiß noch, dass ich mir auf der Fahrerseite ziemlich einen abgebrochen habe.
Aaaber: Es geht! Ich habe mehrere 1/4 Zolle Verlängerungen und ein Gelenk verwewendet und bin dann auch drangekommen. Allerdings habe ich alles andere in dem Bereich auch demontiert: Motordämpfer, Benzinleitungen usw.
Vielleicht gibt dir das ja etwas Mut...
Rainer
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ich hab's ja hingekriegt, siehe oben.
Im Nachhinein betrachtet wäre es mit Absenken der VA wesentlich einfacher gewesen, aber ich hatte ja schon mit den Arbeiten begonnen und der Wagen stand auf Auffahrrampen, da war nix mehr mit Absenken.
Hälsningar, Lutz
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Buddha
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- Gullydeckel
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Rainer560 wrote: Hallo Lutz,
also, ich habe das alles auch im letzten Winter gemacht und weiß noch, dass ich mir auf der Fahrerseite ziemlich einen abgebrochen habe.
Aaaber: Es geht! Ich habe mehrere 1/4 Zolle Verlängerungen und ein Gelenk verwewendet und bin dann auch drangekommen. Allerdings habe ich alles andere in dem Bereich auch demontiert: Motordämpfer, Benzinleitungen usw.
Vielleicht gibt dir das ja etwas Mut...
Rainer
Hallo Rainer,
auf dem Bild von Hakan kann man das sehr gut sehen. Den Motor etwas hochpumpen und auf der Seite an der man gerade arbeitet den Achsträger etwas absenken - dann hat man fast unanständig viel Platz.
Der Witz ist natürlich zuvor die beiden langen Schrauben zu entfernen, die von unten durch Achsträger und Motorlager gehen, sonst bekommt man den Motor nicht vom Achsträger getrennt und würgt sich zu Tode. Dabei erledigt sich dann auch gleich das Problem mit den Motordämpfern. Bleibt alles drin und ist aus dem Weg, ohne dann man da irgendwas schrauben muss, kann man ebenfalls oben auf dem Bild schön sehen. Die Motordämpfer sind ja an den Hitzeschutzblechen der Motorlager mit verschraubt. Diese Bleche sitzen von oben auf dem Motorlagerträger und schirmen alles ab, so dass man anfangs davor steht und sich fragt, wie das denn überhaupt gehen soll.
Da in den Blechen aber auch die Muttern verschweißt sind, in denen die langen Motorlagerschrauben enden, löst sich alles in Wohlgefallen auf, wenn man diese beiden Schrauben von unten entfernt hat.
Grüße Martin
Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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ich habe es so gemacht, wie es im WIS stand. Sollte ich es (hoffentlich erst in 10 Jahren) nochmals machen müssen, grabe ich definitiv diesen Thread wieder aus.
Rainer
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1.Die 2 Clips für die Kühlerzarge abmachen ; damit dass Lüfterrad platz beim hochdrücken des Motors hat
2. das Gasgestänge abhängen ( lösen)
3.Leitungen: Bremsen und ABS Sensor kabel aus der Halterung ( clip) lösen so das die Leitungen nicht unter Zugspannnung stehen.
Wenn man weiß wie und keine Schraube und Mutter verrostet ist, dauert der Wechsel der Motorlager, Achslager und Dämpfer auf beiden seiten ca 3-4 Stunden.
( 2 Unterstellböcke, 2 Wagenheber ) und ein bissel Standard Werkzeug.
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Gullydeckel wrote: Hallo Lutz,
den Dämpfer oben zu lösen war nicht der optimale Weg.
Die Zugänglichkeit zu den Motorlager ist ganz hervorragend, wenn man auf der Seite auf der man arbeitet die beiden Befestigungsschrauben des Vorderachsträgers demontiert. Dann kann man den sehr einfach absenken und hat plötzlich meterweise Platz. Dabei dann auch gleich diese Lagergummis austauschen - die sind immer hin!
Erkennungszeichen für schlappe VA-Lagergummis siehe hier:
sternzeit-107.de/de/forum/forum-107/1762...r-stabi-verbesserung
Die Stoßdämpfer unten lösen ZUVOR jedoch den Querlenker mit dem Rangierwagenheber etwas hochpumpen, bis der ausgefederte Dämpfer etwas zusammengedrückt wird. Der Dämpfer ist nämlich der Wegbegrenzer für's Ausfedern. Es gibt keinen Grund ihn oben zu lösen. Der obere Querlenker hat noch einen Sicherheitsanschlag der dann beim anschließenden Absenken des unteren Querlenkers verhindert, dass sich die Feder völlig entspannt.
Vorgehensweise:
• Zur Sicherheit das Gasgestänge an der Spritzwand aushängen und die Lüfterzarge lösen, da sich der Motor im weiteren Verlauf doch um einiges bewegt
• Karosse vorne an den Längsträgern Höhe Getriebe aufbocken
• Räder ab
• Stabi ab/an Querlenker lösen
• die Leitungen für ABS-Sensor und Bremsbelagsanzeige aus den Halterungen ausclipsen und etwas Kabel von oben nachgeben
Ab jetzt seitenweise vorgehen, beginnend rechts (da kommt man besser an die Schraube des Motorlagers):
• mit einem ca. 30cm (!) langen 10er Inbus die Schraube des Motorlagers von unten lösen uns herausnehmen
• Jetzt mit einem Rangierwagenheber den Achsschenkel leicht anheben bis man die untere Stoßdämpferbefestigung lösen kann.
• Rangierwagenheber wieder absenken, der obere Querlenker hat einen Sicherheitsanschlag, der das völlige entspannen der Feder verhindert.
• Rangierwagenheber 1 unter die Ölwanne, Motor stützen. Holzstück zwischenlegen!
• Rangierwagenheber 2 unter die Vorderachse. Die beiden Schrauben der Gummipuffer auf der aktuellen Seite von unten ausbauen.
• Jetzt die VA absenken auf der aktuellen Seite und den Motor ggf. etwas mit absenken (oder halten/hochpumpen), je nach Bedarf.
• der Weg zum Motorlager wird nun frei und man kann wunderbar von oben die beiden 8er Inbusschrauben der Befestigung lösen
• die Gummipuffer kann man ebenfalls gut herausnehmen/tauschen und ist dann ruck-zuck schon fertig.
Andere Seite: Gleiche Prozedur, allerdings kann das Loch der Motorlagerschraube bei entsprechender Stellung der Exzenterschrauben des Querlenkers versperrt sein, dann muss man den halt wegdrehen. Vorher markieren!
Grüße Martin
Hallo Martin, hallo zusammen,
ich habe gestern nach Deiner Anleitung die Achs- und Motorlager gewechselt. Zudem habe ich die von Dir gegossenen PU-Verstärkungen in Febi Lager eingebaut. Das hat alles perfekt geklappt! Vielen Dank dafür. Mit dieser Anleitung ist der Austausch wirklich gut zu machen.
Soo drngend wäre der Austausch noch nicht gewesen. Bei den Motorlagern war links (in Fahrtrichtung) ein original Mercedes Teil verbaut, dass wirklich noch recht gut ist. Rechts war ein Meyle lager verbaut, dass schon etwas stärker eingesunken war. Die Achslager waren wohl schon mal ausgetauscht worden (offensichtlich hatte der Verkäufer recht, als er sagte dass die wichtigen Teile am Fahrwerk gemacht wurden. Es waren Febi Lager verbaut, die noch ok , aber doch schon deutlich eingesunken waren.
Leider habe ich auf der rechten Seite eine Ölundichtigkeit ausgemacht (siehe letztes Bild) konnte aber noch nicht erkennen, wo es herkommt. Gibt es da typische Tipps? Das Öl kommt von oben und läuft am Motorträger vorbei nach unten an die Ölwanne.
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Viele Grüße
Andreas
W108 280S/8 Bj 71; R107 560SL Bj 88
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- Gullydeckel
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danke für Deine Rückmeldung. Dass jemand nur die hinteren (nach Deiner Beschreibung die rechten) VA-Lager erneut ist bemerkenswert. All diese Arbeit und dann geht er nur dort bei? Dann hätte er da ja wenigstens Originallager nehmen können, aber wer weiß wie er von seiner Werkstatt beraten wurde.
Aber die an dieser Stelle geben auch immer als erstes auf bzw. sind immer viel stärker zusammengesackt als die Vorderen.
Bei der Undichtigkeit würde ich vermuten, dass der Übeltäter eine der seitlichen Hauptlagerdeckelschrauben ist. Das müsste sich relativ schlank erledigen lassen, aber warte lieber mal bis sich ein Profi meldet der da schon mal dran war, ich habe an denen noch nicht gedreht.
Grüße Martin
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Ich bin jetzt in dem Alter wo ich meine Fehler zugeben könnte - wenn ich welche hätte
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vielen Dank für den Tipp. Kann ich diese Schrauben herausdrehen und mit neuen Dichtring wieder einsetzen? Das wäre ja sehr überschaubar.
Bei den MOTORLAGERN war einseitig Meyle verbaut. Die Achslager waren alle 4 von FEBI.
Gruß Andreas
W108 280S/8 Bj 71; R107 560SL Bj 88
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Vielen Dank, Gruß
Andreas
W108 280S/8 Bj 71; R107 560SL Bj 88
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Nachdem es bei den Motorlagern klar ist dass die irgendwann mal getauscht werden müssen jetzt die Frage wie es eigentlich mit den Dämpfern aussieht. Gibt es da auch irgendwann die Notwendigkeit für einen Wechsel oder kann man die eher vernachlässigen?
Gruß,
Chris
Gruß,
Chris
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- micha77
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das kann Dir keiner pauschal beantworten. Beim Wechsel der Motorlager die Dämpfer mit ausbauen und testen.
Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, kaufst Du Dir Neue und baust sie gleich mit ein.
Gruß
Michael
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Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
Rolf
Nur das Beste aus Schwaben , oder lieber nix
www.keicher.biz
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kann da Rolf nur zustimmen!
Wenn ADAC, dann ab zu Ihrem Prüfstand, dort prüfen Sie kostenlos.
Meine hab ich letzten Herbst geprüft.
23-Jahre alt, 70k gelaufen und immer noch einwandfrei.
Gruß
Marinko
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Die kosten ja nicht die Welt und wenn man eh schon dabei ist und die Lager wechselt, kann man das in einem Aufwasch machen, zumindest habe ich das so gehandhabt.
Beste Grüße,
Julius
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Gruß,
Chris
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Ohne diese Dampfer und verschlissenen motorlager wurde das richtig knallen, Metal auf Metall beim harten beschleunigen.
Nimm anstelle des Motors ein Rad, das motorlager als Feder, und ohne Stoßdämpfer oder verschlissenen Stoßdämpfer. Beim harten beschleunigen, hast du dann keine Beschleunigung, sonder den Rad verliert konntakt mit der Straße in schneller Reihenfolge. Wheel hopping.
Rudiger
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Dank diese superguten Anleitung traue ich mich auch an den Wechsel der Motorlager und der Vorderachslager.
Muss man nach dem Wechsel der Achslager am Fahrwerk die Einstellungen überprüfen lassen oder kann das alles bleiben wie vorher? Meist sind ja die hinteren Lager mehr platt als die vorderen und deshalb steht die ganze Vorderachse aktuell etwas schräg. Nachher sollte diese wieder vorne und hinten gleich sein. Aendert das nichts an der Fahrwerkeinstellungen?
Gruss und vielen Dank noch einmal für diese Anleitung
Norbert
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laut "Gullydeckel-Martin" sollte man nach dem Tausch das Fahrwerk neu vermessen lassen. Ich habe es so gemacht, aber bei mir wäre es nicht notwendig gewesen.
Ich würde Dir raten, auch die Spurstangen und Querlenker-Lagerung zu überprüfen. Wenn da was getauscht werden muss, muss auf jeden Fall neu vermessen werden und dann musst Du es nicht 2 Mal machen lassen. Wem ist das wohl so gegangen .....
Hälsningar,
Lutz
Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
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Buddha
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eine Vermessung macht auf jeden Fall Sinn. Man weiß ja nicht, ob das Fahrwerk schon mal auf die kaputten Lager eingestellt wurde. Ist zwar eher unwahrscheinlich, aber man weiß ja nie.
Allerdings würde ich mir vorher überlegen, ob nicht, wie Lutz auch schon schrieb, noch mehr an der Vorderachse gemacht werden soll. Sonst lässt du womöglich 2x vermessen. Wenn du die Spurstandgen und die unteren Querlenker machen lässt, musst du auf jeden Fall vermessen lassen.
Viele Grüße
Thorsten
Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike
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Besten Dank für eure Ansicht- obwohl ihr mir jetzt damit gar keine Freude macht...
Die Vorderachslager muss ich machen und da habe ich mir nach Studium dieser Anleitung gedacht, ich mache die Motorlager gleich mit. Da der Wagen erst 71000km auf er Uhr hat, wollte ich mir die komplette Vorderachse für später "aufheben". Die Spurstangen wurden vom Vorbesitzer bereits ersetzt und da wurde sicher die Spur neu eingestellt. Wenn es grundsätzlich nur um die Spureinstellung geht, das wäre eine kleine Sache und könnte ich auch selber. Aber am Fahrwerk gibt es ja noch einige Parameter zum Einstellen - könnte man davon absehen und nur die Spur einstellen oder ist das nicht zu empfehlen?
Ich werde bei Gelegenheit noch einmal am Rad wackeln und dabei die Querlenker begutachten.
Danke für eure Antworten und Gruss
Norbert
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