Manager Magazin: Wie Ola Mercedes abwirtschaftet
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- StefanSK
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Viele Grüße, St.
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Viele Grüße
Uwe
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btw: ich bin den EQS noch nie gefahren, aber eigentlich scheint der eine gute elektrische S-Klasse zu sein. Scheint nur zu teuer zu sein und weil man den Einstieg in die E-Mobilität verpasst hat fehlt es am Gesamtpaket. Das hat Tesla mit dem Aufbau einer eigenen Ladeinfrastruktur richtig gemacht.
LG
Julia
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- Dr-DJet
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Hallo Stefan,Volker, das ist hinter einer Paywall. Könntest ja zumindest das Fazit rauskopieren und hier posten …
leider nicht, denn ich habe mir das Heft zur Ausleihe in der Bibliothek reserviert. Das wird aber erst ab dem 9.8. soweit sein. Wie Uwe aber schon schreibt, sagt die freie Zusammenfassung schon viel aus. Und wir haben es ja alle selbst erlebt: Erst Elektro. dann Luxus ohne Taxis, dann wird es fallen gelassen und immer war es keiner gewesen.
Eigentlich erwarte ich von dem Artikel selbst nur noch ein paar untermauernde Details.
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- karlo63
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Aber den Benz mit 2l Diesel sehe ich als eine Option an wobei Mercedes mich damals mit seiner Qualität nie enttäuscht hat gefahren bin ich 126 er 380se 123er 280e
190D-2.5 glaube es wird bei mir irgendwann wieder einen Mercedes Diesel bloß kein 1.3l Benziner aufgeblassen den Motor traue ich nicht , wenn ich keinen Kombi bräuchte würde ich den BMW e39 fahren aber der steht seit Jahren in der Garage angemeldet und Versichert mit einer Fahrleistung von 1,5-2 tsd km im Jahr , verkauf kommt nicht infrage Auto von meinem Vater 1 Hand knapp 100tsd gelaufen 3l Sechszylinder also hoffe ich das der olle Ford noch etwas durchhält ist auch schon 15 Jahre alt .und dann wird es wohl mein letzter Benz sein den ich neu oder als Jahreswagen kaufe , der olle 350sl bleibt bis ich nicht mehr rein oder raus komme.
Gruss Karl
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- M119_Fan
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Der hat ja jetzt auch die 800V Technik bekommen. Ich hatte einen S213 PHEV als Leasingfahrzeug, der 2024 auslief. Gerne hätte ich den EQE genommen, obwohl er mit äußerlich nicht so zugesagt hat. Leider hat Mercedes davor das Agenturmodell eingeführt und die Leasingraten waren im Vergleich zum 213er astronomisch hoch. Hab stattdessen einen ID7 genommen, der vermutlich am Ende sogar das bessere Auto ist, unabhängig vom Preis. Da der ID7 dann auch nächstes Jahr ausläuft, verblendet mit der Liebe zum Stern, hab' ich mal richtung GLC EQ und die neue elektrische C Klasse geschielt. Leasingraten leider nach wie vor eine Katastrophe, verglichen mit der direkten Konkurrenz, einem i5 oder A6 Etron (die beide eine Klasse darüber liegen, der i5 jedoch mit vergleichsweise alter Technik). Also wird's wohl wieder kein Daimler.btw: ich bin den EQS noch nie gefahren, aber eigentlich scheint der eine gute elektrische S-Klasse zu sein. Scheint nur zu teuer zu sein
Zum Topic: Die Vergangenheit ist das eine, aber wieso gibt es nicht längst einen Nachfolger?
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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- Dr-DJet
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was hat das mit dem Topic zu tun?
Wenn das Manager Magazin so einen Abgesang einläutet, hat wahrscheinlich jemand aus dem Aufsichtsrat das durchgestochen.
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Gruss Karl
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Passend zu der Frage: www.mercedes-fans.de/magazin/news/warum-...er-unkuendbare.23294
Zum Topic: Die Vergangenheit ist das eine, aber wieso gibt es nicht längst einen Nachfolger?
Viele Grüße,
Michael
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Topic = Thema . Also der Artikel im Manager Magazin "Wie Ola Mercedes abwirtschaftet".
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- Wahnfried
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- Ausstieg aus dem Kompaktklassesegment
- Verkauf der unternehmenseigenen Autohäuser und Werksniederlassungen
- Einstieg in die Elektromobilität nur im Luxussegment
- Stetige Reduktion der Ausstattungsvarianten für Lack- und Innenraumfarbe selbst im absoluten Luxussegment
- Konsequente Reduktion der Ersatzteilversorgung für Gebrauchtfahrzeuge jenseits der 15 Jahre
Der versuchte Einstieg in die Elektromobilität nur über die Luxusklasse (EQS und EQE) mit einem stark polarisierenden Design ist gründlich schiefgegangen und hat viel Geld gekostet, derweil haben gerade die asiatischen Konkurrenten den Markt mit günstigen Einstiegs-BEV aufgerollt. Immerhin hat Mercedes letztes Jahr mit dem CLA EQ und dieses Jahr mit der neuen C-Klasse den Anschluss an die 800-Volt-Technologie geschafft und konnte den technologischen Rückstand mindestens aufholen.
Dass allerdings der EQE auch nach dem Facelift nur mit 400-Volt-Ladetechnologie ausgeliefert und erst im neuen EQE ab 2027 dann 800-Volt-Technologie verwendet wird, ist für mich ebenso unverständlich. Meine Liebste steht nur vor der Wahl, entweder einen EQE mit alter Ladetechnologie oder eine C-Klasse mit 800-Volt-Technologie als neuen Firmenwagen zu nehmen - oder sich gleich bei anderen Marken im oberen Mittelklassesegment umzuschauen. Angesichts der deutlich höheren Leasingraten für den EQE - wohl weil den Leasingfirmen klar ist, dass der "alte" EQE in 3 Jahren nur mit erheblichen Abschlägen verkauft werden kann - kommt eigentlich nur die C-Klasse infrage, wenn es denn wieder ein Mercedes werden soll.
Punkt 4, also die stetig reduzierten Ausstattungsvarianten für Lack- und Innenraumfarbe, geht uns beiden gehörig gegen den Strich. Der EQE hat neben einem blauen und einem roten Lack nur noch 8 verschiedene Weiß-, Silber- und Schwarztöne im Angebot - allesamt sog. "Nichtfarben". Innen kann man zwischen schwarz, braun und grau wählen, das war's. Für eine Limousine, die mit wenigen nützlichen Extras schnell die 100.000 € knackt, ist das in meinen Augen nicht nachvollziehbar. Wer will denn in dieser Preisklasse mit einer Dutzendfarbe rumfahren?
Bei meinem Firmenwagen CLA EQ, den ich Ende letzten Jahres schweren Herzens statt nicht verfügbarem neuen EQE oder rein elektrischer C-Klasse genommen habe, stehen insgesamt nur 8 verschiedene Lackfarben zur Auswahl, davon 5 Schwarz-, Weiß- oder Silbertöne. Beim Interieur sieht's genauso schlimm aus, da gibt es nur schwarz, braun und beige.
Nur zum Vergleich: Bei unserem 107er gab es über den gesamten Produktionszeitraum 97 verschiedene Lackfarben und 15 verschiedene Polsterfarben - wenn die KI nicht gelogen hat.
Und was die Ersatzteilversorgung für Fahrzeuge jenseits der 15 Jahre anbelangt - früher eines der Aushängeschilder von Mercedes und auch heute immer noch besser als bei vielen anderen Herstellern -, kann ich als Fahrer mehrerer Mercedes-Modelle aus den 60er, 70er und 80er Jahren nur bestätigen, was über Källenius kolportiert wird: Er sieht in alten Mercedes-Modellen keinen Mehrwert für die Marke Mercedes, ihm sind Klassiker schlichtweg egal. Daher wird auch hier seit Jahren der Service heruntergefahren, was zu immer mehr "NML"-Markierungen im Ersatzteilkatalog führt, selbst bei Fahrzeugen mit Baujahren aus den 2000er- und 2010er Jahren. Beispiel aus dem Bekanntenkreis: Ein Freund hat für seinen W212 ein Leitung für den Ölkühler gesucht, die gibt es bereits seit mind. einem Jahr nicht mehr bei Mercedes. Schlussendlich hat seine Werkstatt selbst etwas hingepfriemelt.
Für mich ist Källenius einfach nicht der richtige oberste Chef eines traditionsreichen deutschen Premium-Kfz-Herstellers. Es kommt bei diesem Job nicht nur auf Kostenbewusstsein, sondern auch auf Charisma, Verantwortungsbewusstsein ggü. den Mitarbeitern, Gespür für die technologischen Herausforderungen und Begeisterungsfähigkeit an. Källenius gilt als nüchterner und analytisch kalkulierender, reiner Zahlenmensch ohne Charisma, dem die emotionalen Aspekte der Autobranche völlig fremd sind. Er wäre meiner Meinung nach - wenn überhaupt - eher als CFO geeignet.
Leicht Off Topic:
Mein CLA 350 EQ ist ein sehr gutes Auto, auch wenn natürlich der Unterschied in Haptik und Komfortfunktionen zum EQE oder der neuen C-Klasse spürbar ist. Die Fahrleistungen sind mit "brachial" nur unzureichend beschrieben, mit 4,9 Sekunden auf 100 km/h, 210 km/h Vmax, Reichweiten jenseits der 700 km/h (bei moderater Fahrweise) und 1,5 t Anhängelast braucht sich diese normale Coupé-Limousine nicht hinter der Konkurrenz zu verstecken. Wenn es die AMG-Version letztes Jahr schon gegeben hätte, wäre ich wahrscheinlich kurz in Versuchung geraten, denn 270 km/h Vmax und 3,0 Sekunden auf 100 km/h klingen schon sehr beeindruckend.
Ich kann abschließend nur hoffen, dass sich Mercedes von den vielen, teils existenzgefährdenden Fehlentscheidungen der letzten Jahre wieder erholt. Es wird in meinen Augen sehr schwer werden, den verblassenden Nimbus des Automobilpioniers und jahrzehntelangen Inbegriffs von Qualität, Robustheit und Wertstabilität wieder zu korrigieren. Das wird durch die zunehmende Empathielosigkeit der jungen Generationen gegenüber Automobilen weiter erschwert: viele Kinder und junge Erwachsene aus meinem Familien- und Freundeskreis sehen in Autos nur noch Fortbewegungsmittel, die sie möglichst günstig von A nach B bringen sollen, mehr nicht. Hier in der Stadt hat fast niemand der jungen Erwachsenen, die ich kenne, ein eigenes Auto. Entweder wird das der Eltern oder eins von Freunden ausgeliehen oder man nutzt ein Car-Sharing-Angebot. Erschreckend viele junge Städter haben nicht einmal mehr einen Führerschein - so was wäre zu meiner Zeit undenkbar gewesen.
Viele Grüße,
Robert.
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www.mercedes-fans.de/magazin/sternstunde...ola-kaellenius.23296
Viele Grüße
Uwe
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Nur so nebenbei möchte ich erwähnen, daß 800V nicht so einfach die Ladegeschwindigkeit verdoppeln. Die einzelne Akkuzelle hat weiterhin eine Ladeschlußspannung von 4,2V (im Falle von NCA- oder NMC(A)-Zellen) und kann auch nicht mit mehr Strom geladen werden als bisher. 800V erlauben die Verlegung etwas dünnerer HV-Kabel im Auto und die erhöhte Spannung reduziert überall auf der DC-HV-Schiene die Ströme und damit die Kabeldicken. Die reduzierte Spannung kann unter Umständen die Erzeugung von überschüssiger Wärme reduzieren und so dazu beitragen, die Ladung effizienter zu gestalten, aber dennoch ist das ein verwirrender Werbeclaim mit den 800V.Dass allerdings der EQE auch nach dem Facelift nur mit 400-Volt-Ladetechnologie ausgeliefert und erst im neuen EQE ab 2027 dann 800-Volt-Technologie verwendet wird, ist für mich ebenso unverständlich.
Viele Hersteller nutzen beim Übergang auf 800V DC eine andere interessante Entwicklung: das Bordsystem wird auf 48V umgestellt und kommt ohne bisherigen 12V-Stützakku aus.
LG
Julia
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- citroen
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so ist es halt, ein Perpetuum mobile gibt es nicht.
Auch wenn es die Werbung mit toll klingenden Zahlen den Laien vorgaukeln möchte.
Gruß aus Hamburg, Rainer
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- M119_Fan
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Naja dann gibt's halt einen 48V Stützakku. In keinem Fall gibt es nur die HV Batterie.Viele Hersteller nutzen beim Übergang auf 800V DC eine andere interessante Entwicklung: das Bordsystem wird auf 48V umgestellt und kommt ohne bisherigen 12V-Stützakku aus.
Und freilich hat die 800V Technologie massive Vorteile, sieht man ja an den Ladekurven. Man vergleiche ein sehr gutes 400V System (Model Y Highland) mit einem sehr guten 800V System (Smart #5):
evkx.net/de/models/tesla/model_y/model_y...range/chargingcurve/
vs
evkx.net/de/models/smart/hash5/hash5_brabus/chargingcurve/
Beim Tesla hab' ich von 10-80% im Schnitt 96,3 kW. Beim Smart sind es 275kW. Wie willst du das mit einem 400V System schaffen?
Der Smart lädt bei 75% SOC immer noch schneller als der Tesla bei 20% SOC.
Und genau das hat Mercedes beim EQE komplett verpennt.
Edit: Das MY war wohl nicht das beste Beispiel. Hier dann ein ID7 GTX:
evkx.net/de/models/volkswagen/id.7/id.7_gtx/chargingcurve/
10-80%: 142kW im Schnitt. Sehr gut für ein 400V System, aber immer noch weit weg vom 800V Smart.
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
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- Wahnfried
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die Zahlen sehen sowohl bei der maximalen als auch durchschnittlichen Ladeleistung schon sehr deutlich aus:
400 Volt: Max. 170 kW, durchschn. 130 - 143 kW (SoC 10 - 80 %)
800 Volt: Max. 350 kW, durchschn. 170 - 208 kW (SoC 10 - 80 %)
Mit meinem CLA schaffe ich es innerhalb von 8-9 Minuten, von 10 auf 50 % zu laden, also für weitere 280 km Fahrstrecke.
Mit dem EQE schaffe ich es in 15 - 17 Minuten von 10 auf 50 % zu laden, also für weitere 190 km.
Diese Werte werden bei den aktuellen Temperaturen, die sehr akkufreundlich sind, noch unterboten.
Die 800-Volt-Technologie bietet unbestreitbare Vorteile besonders im SoC zwischen 10 und 45 %, dort kann sie ihre Stärken besonders ausspielen.
Übrigens ist Mercedes bei den Spitzenladeleistungen des 800-Volt-Systems in der Realität sogar besser als in den Werksangaben, dort sind 320 kW als Spitze genannt, in Wahrheit sind es knapp über 350 kW.
Viele Grüße,
Robert.
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