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Fahren wir in der Zukunft mit Wasserstoff statt Benzin?
10 Monate 1 Woche her #350295
von merc450
merc450 antwortete auf Fahren wir in der Zukunft mit Wasserstoff statt Benzin?
Mooi Mooi
super Thema vom 11.11 ,bin schon ganz gespannt
welche Standpunkte vertreten werden . Die Lösung für
viele oder für wenige . Dabei geht es doch um keine Stromer , ist mir neu ,die mit Benzin oder Wasserstoff
zu betreiben . Die einfache Frage ist , fahren wir in der Zukunft mit Wasserstoff statt Benzin .
Es gibt keine umgewandelte Energie , die sauber ist , nur Geschäftsmodelle .
mfg Günter Trunz
super Thema vom 11.11 ,bin schon ganz gespannt
welche Standpunkte vertreten werden . Die Lösung für
viele oder für wenige . Dabei geht es doch um keine Stromer , ist mir neu ,die mit Benzin oder Wasserstoff
zu betreiben . Die einfache Frage ist , fahren wir in der Zukunft mit Wasserstoff statt Benzin .
Es gibt keine umgewandelte Energie , die sauber ist , nur Geschäftsmodelle .
mfg Günter Trunz
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10 Monate 1 Woche her - 10 Monate 1 Woche her #350296
von M119_Fan
- Kraftstoffe, die bereits bei der Herstellung co2 aus der Atmosphäre binden
- co2 Auffangsystem im Abgasstrang, das das co2 in Feststoffen bindet, die dann industriell verarbeitet werden können. Damit werden ca 20% co2 gebunden
- Darüber hinaus wie immer Kat, OPF etc im Abgasstrang
- Elektromotor
- Batterien
Und jetzt die Frage: Will man ein solch ultrakomplexes System wirklich haben?
Es gibt halt, außer der Leidenschaft, keine wirklichen Gründe, die für einen Verbrennungsmotor ggü. einem Elektromotor sprechen. Er ist in allen Belangen dem E-Motor unterlegen und bei 2 Situationen zeigt sich das besonders deutlich. Die erste kann man nicht in Worte fassen, das muss man erlebt haben. Die zweite ist der Wirkungsgrad und das kann man recht einfach veranschaulichen:
Benzin: ca 9kWh Energie pro Liter
Diesel: ca 9.8kWh Energie pro Liter
Strom: 0.9kWh Energie pro kWh (Beim DC Laden etwas mehr, weil der Ladeverlust geringer ist)
Wenn ich nun einen aktuellen Skoda Octavia TDI nehme, komme ich bei meiner Fahrweise auf ca 7.3l Langzeitverbrauch. Beim ID7 jetzt bin ich bei 20.3kWh Langzeitverbrauch (32tkm). Ergo:
Octavia TDI: 71.54kWh / 100km
ID7: 22.33 kWh /100km
Und den Transport vom Öl, Raffinerie etc. jetzt mal komplett außen vorgelassen. Nehmen wir den mal noch mit rein, natürlich auch den miesen deutschen Strommmix inkl. Kohle, liegt man bei einem Wirkungsgrad (Well to Wheel) von:
Verbrenner: ca 20%
BEV: ca 63%
Mit dem Strommix von Frankreich wären es beim BEV ca 75-85% und in Norwegen >=90%.
Wasserstoff im PKW sehe ich nur in absoluten Nischen wie z.B. im Outback in Australien.
E-Fuels sehe ich auch nur für liebhaber Autos wie z.B. unsere Oldies oder zukünftigen 911ern, Ferrraris etc. wo es auf den Preis nicht ankommt, weil man entweder kaum damit fährt oder sowieso genug Geld hat. Die Masse wird batterieelektrisch fahren.
Die Zukunft hier liegt im Batterielektrischen PKW und auch LKW. Wir deutschen sind halt immer grundskeptisch, was ja im Prinzip erst mal nicht verkehrt ist. Aber Länder wie z.B. Norwegen zeigen ja, dass es geht und das, wo sie eigentlich klimatisch eher Nachteilig für E-Autos sind. Da kauft mittlerweile fast niemand mehr einen Verbrenner (98% Neuzulassungsquote für BEV).
Auch was die Langzeittauglichkeit betrifft, gibt es mittlerweile mehr als genug alte Teslas, die beweisen, dass die Angst vor vorzeitigen Akkudefekten etc. sich nicht bewahrheitet hat.
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
M119_Fan antwortete auf Fahren wir in der Zukunft mit Wasserstoff statt Benzin?
Die Idee ist ja ganz nett, setzt aber folgendes voraus:Und Mazda soll einen Motor entwickeln, der CO2 aus der Luft aufnimmt statt ausstößt.
- Kraftstoffe, die bereits bei der Herstellung co2 aus der Atmosphäre binden
- co2 Auffangsystem im Abgasstrang, das das co2 in Feststoffen bindet, die dann industriell verarbeitet werden können. Damit werden ca 20% co2 gebunden
- Darüber hinaus wie immer Kat, OPF etc im Abgasstrang
- Elektromotor
- Batterien
Und jetzt die Frage: Will man ein solch ultrakomplexes System wirklich haben?
Es gibt halt, außer der Leidenschaft, keine wirklichen Gründe, die für einen Verbrennungsmotor ggü. einem Elektromotor sprechen. Er ist in allen Belangen dem E-Motor unterlegen und bei 2 Situationen zeigt sich das besonders deutlich. Die erste kann man nicht in Worte fassen, das muss man erlebt haben. Die zweite ist der Wirkungsgrad und das kann man recht einfach veranschaulichen:
Benzin: ca 9kWh Energie pro Liter
Diesel: ca 9.8kWh Energie pro Liter
Strom: 0.9kWh Energie pro kWh (Beim DC Laden etwas mehr, weil der Ladeverlust geringer ist)
Wenn ich nun einen aktuellen Skoda Octavia TDI nehme, komme ich bei meiner Fahrweise auf ca 7.3l Langzeitverbrauch. Beim ID7 jetzt bin ich bei 20.3kWh Langzeitverbrauch (32tkm). Ergo:
Octavia TDI: 71.54kWh / 100km
ID7: 22.33 kWh /100km
Und den Transport vom Öl, Raffinerie etc. jetzt mal komplett außen vorgelassen. Nehmen wir den mal noch mit rein, natürlich auch den miesen deutschen Strommmix inkl. Kohle, liegt man bei einem Wirkungsgrad (Well to Wheel) von:
Verbrenner: ca 20%
BEV: ca 63%
Mit dem Strommix von Frankreich wären es beim BEV ca 75-85% und in Norwegen >=90%.
Wasserstoff im PKW sehe ich nur in absoluten Nischen wie z.B. im Outback in Australien.
E-Fuels sehe ich auch nur für liebhaber Autos wie z.B. unsere Oldies oder zukünftigen 911ern, Ferrraris etc. wo es auf den Preis nicht ankommt, weil man entweder kaum damit fährt oder sowieso genug Geld hat. Die Masse wird batterieelektrisch fahren.
Die Zukunft hier liegt im Batterielektrischen PKW und auch LKW. Wir deutschen sind halt immer grundskeptisch, was ja im Prinzip erst mal nicht verkehrt ist. Aber Länder wie z.B. Norwegen zeigen ja, dass es geht und das, wo sie eigentlich klimatisch eher Nachteilig für E-Autos sind. Da kauft mittlerweile fast niemand mehr einen Verbrenner (98% Neuzulassungsquote für BEV).
Auch was die Langzeittauglichkeit betrifft, gibt es mittlerweile mehr als genug alte Teslas, die beweisen, dass die Angst vor vorzeitigen Akkudefekten etc. sich nicht bewahrheitet hat.
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
Letzte Änderung: 10 Monate 1 Woche her von M119_Fan.
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10 Monate 1 Woche her #350297
von W115_1975
W115_1975 antwortete auf Fahren wir in der Zukunft mit Wasserstoff statt Benzin?
Popcorn 
Die Antwort: "Heute wie gestern ist BEIDES."
Herr Porsche hat vor 125 Jahren einen Hybrid Fahrzeug entwickelt und gebaut.
Der Lohner Porsche "Semper Vivus".
Bei dem Fahrzeug haben die beiden Benzinmotoren Generatoren angetrieben, welche die elektrischen RADNABEN Antriebsmotoren mit Spannung versorgt haben.
Diese Prinzip ist auch heute noch aktuell und welch Überraschung eigentlich schon seit fast 100 Jahren Standard in der Schifffahrt und Bahnbetrieb.
So, wer jetzt meint, das ein Wasserstoffmotor nicht auch einen Generator zur Stromerzeugung antreiben kann, hat keine Vision.
Und egal wie man dieses Thema betrachtet, egal wie effizient es sein mag, wenn ich in meine ollen Benziner E-Fuels rein kipp,
kann es nur von Vorteil gegenüber der Umwelt sein.
An den heutigen E-Autos ist mir persönlich zu viel Over-Engineering.
(Fängt an mit Touchscreen und hört mit harten eingriffen beim Spurassi auf)
Vielleicht hätte ich einen Voltimer, wenn der Umbau nicht so teuer wäre.
Gruß Willi
Die Antwort: "Heute wie gestern ist BEIDES."
Herr Porsche hat vor 125 Jahren einen Hybrid Fahrzeug entwickelt und gebaut.
Der Lohner Porsche "Semper Vivus".
Bei dem Fahrzeug haben die beiden Benzinmotoren Generatoren angetrieben, welche die elektrischen RADNABEN Antriebsmotoren mit Spannung versorgt haben.
Diese Prinzip ist auch heute noch aktuell und welch Überraschung eigentlich schon seit fast 100 Jahren Standard in der Schifffahrt und Bahnbetrieb.
So, wer jetzt meint, das ein Wasserstoffmotor nicht auch einen Generator zur Stromerzeugung antreiben kann, hat keine Vision.
Und egal wie man dieses Thema betrachtet, egal wie effizient es sein mag, wenn ich in meine ollen Benziner E-Fuels rein kipp,
kann es nur von Vorteil gegenüber der Umwelt sein.
An den heutigen E-Autos ist mir persönlich zu viel Over-Engineering.
(Fängt an mit Touchscreen und hört mit harten eingriffen beim Spurassi auf)
Vielleicht hätte ich einen Voltimer, wenn der Umbau nicht so teuer wäre.
Gruß Willi
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10 Monate 1 Woche her - 10 Monate 1 Woche her #350298
von M119_Fan
Eine Brennstoffzelle erzeugt direkt elektrischen Strom indem sie Wasserstoff aus dem Tank holt sowie Sauerstoff aus der Luft. Dieser Strom wird direkt für den Elektromotor genutzt und die entstehende Abwärme kann für die Heizung genutzt werden.
Mir mag da tatsächlich die Vision fehlen, aber ich sehe da beim besten Willen den Umweg über einen Generator nicht
Meine Oldies würde ich wirklich nur dann umbauen, wenn ich gezwungen würde. Auch wenn es mich nichts kosten würde. Würde darin kein Verbrenner rödeln, wäre die Leidenschaft zu einem nicht gerade geringen Anteil weg
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
M119_Fan antwortete auf Fahren wir in der Zukunft mit Wasserstoff statt Benzin?
Wieso sollte man mit einem "Wasserstoffmotor" einn Generator antreiben, der dann einen Elektromotor mit Energie versorgt?So, wer jetzt meint, das ein Wasserstoffmotor nicht auch einen Generator zur Stromerzeugung antreiben kann, hat keine Vision.
Eine Brennstoffzelle erzeugt direkt elektrischen Strom indem sie Wasserstoff aus dem Tank holt sowie Sauerstoff aus der Luft. Dieser Strom wird direkt für den Elektromotor genutzt und die entstehende Abwärme kann für die Heizung genutzt werden.
Mir mag da tatsächlich die Vision fehlen, aber ich sehe da beim besten Willen den Umweg über einen Generator nicht
Meine Oldies würde ich wirklich nur dann umbauen, wenn ich gezwungen würde. Auch wenn es mich nichts kosten würde. Würde darin kein Verbrenner rödeln, wäre die Leidenschaft zu einem nicht gerade geringen Anteil weg
Viele Grüße,
Michael
Disclaimer: Das meiste, was ich schreibe, ist "leider nicht ganz richtig".
Letzte Änderung: 10 Monate 1 Woche her von M119_Fan.
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10 Monate 1 Woche her - 10 Monate 1 Woche her #350299
von Granada
LG
Julia
Nur Autos im Fuhrpark, die nicht mehr gebaut werden: Ford Granada Mk1, Mercedes 560SL, Tesla Model S
Granada antwortete auf Fahren wir in der Zukunft mit Wasserstoff statt Benzin?
ich glaube, wir werden noch erleben, daß Benzin so teuer und das Tankstellennetz so klein werden wird, daß man nicht mehr lange über eine Elektrifizierung des eigenen Oldies nachdenken wird. Gleiches kann man ja schon in Teilen des Erdgasnetzes sehen: immer mehr Menschen melden ihren Gasanschluß ab und dann müssen die verbleibenden Kunden weiterhin die Gesamtkosten für den Erhalt tragen. So wird es mit den Tankstellen auch gehen, das wird aber lange dauern, denn selbst im zitierten Norwegen mit 98% BEV-Quote bei den Neuzulassungen ist der Bestand noch groß genug, daß es da bisher kaum Auswirkungen gibt.Meine Oldies würde ich wirklich nur dann umbauen, wenn ich gezwungen würde. Auch wenn es mich nichts kosten würde. Würde darin kein Verbrenner rödeln, wäre die Leidenschaft zu einem nicht gerade geringen Anteil weg
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LG
Julia
Nur Autos im Fuhrpark, die nicht mehr gebaut werden: Ford Granada Mk1, Mercedes 560SL, Tesla Model S
Letzte Änderung: 10 Monate 1 Woche her von Granada.
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10 Monate 1 Woche her #350302
von Albuchler
Was man aber sieht, ist, daß es irgendwie zu gehen scheint, trotz der Nachteile beim Elektroauto. Aber es ging ja in der DDR auch irgendwie, obwohl der Trabbi schlechter als der Golf war.
____________
Viele Grüße
Eike
560SL 1988 & Dodge Ramcharger 318 4x4 1984
Albuchler antwortete auf Fahren wir in der Zukunft mit Wasserstoff statt Benzin?
Nein, Norwegen zeigt nur, daß mit direkten und indirekten Subventionen nahezu alles möglich ist. Die Norweger sind nicht zum Elektroautoland geworden, weil diese besser waren, sondern weil Elektroautos von Beginn an billiger waren als Verbrenner. Zusätzlich ist der Strom dort sehr günstig, man spart also auch noch im Betrieb. Norwegen kann die Einnahmeausfälle von Luxusautosteuer und Mineralölsteuer leicht mit den Einnahmen des Öl- und Gasverkaufs ausgleichen. In Deutschland wird der Ausfall von Kfz-Steuer und Mineralölsteuer durch neue Steuern ausgeglichen, wie z.B. CO2-Steuer. Am Ende werden wir alle ärmer und die Ärmsten im Land sind raus aus der individuellen Mobilität.Die Zukunft hier liegt im Batterielektrischen PKW und auch LKW. Wir deutschen sind halt immer grundskeptisch, was ja im Prinzip erst mal nicht verkehrt ist. Aber Länder wie z.B. Norwegen zeigen ja, dass es geht und das, wo sie eigentlich klimatisch eher Nachteilig für E-Autos sind. Da kauft mittlerweile fast niemand mehr einen Verbrenner (98% Neuzulassungsquote für BEV).
Was man aber sieht, ist, daß es irgendwie zu gehen scheint, trotz der Nachteile beim Elektroauto. Aber es ging ja in der DDR auch irgendwie, obwohl der Trabbi schlechter als der Golf war.
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Viele Grüße
Eike
560SL 1988 & Dodge Ramcharger 318 4x4 1984
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