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Fahren wir in der Zukunft mit Wasserstoff statt Benzin?

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10 Monate 1 Woche her #350321 von M119_Fan

 

Einen Umbau des Motors für Wasserstoff würde ich jedoch nicht vornehmen.
Sehe ich auch so

Viele Grüße,
Michael
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10 Monate 1 Woche her - 10 Monate 1 Woche her #350336 von Pfalzfan
Hallo,
wir reden pauschal von Wasserstoff, ohne zu differenzieren. Es gibt den "grünen" Wasserstoff, der aufwendig hergestellt werden muss. Daneben gibt es aber auch noch den "weißen" Wasserstoff, der natürlich im Erdinneren vorkommt. Bislang ist dieser bei Öl- oder Gasbohrungen so nebenbei verpufft. Sollte man diesen in vernünftigem Umfang gewinnen, sähe das Portfolio an Energiealternativen für Haus und Auto anders aus und das GEG wäre Geschichte.
 


Gruß
Walter

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Letzte Änderung: 10 Monate 1 Woche her von Pfalzfan.
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10 Monate 1 Woche her #350337 von M119_Fan
Ja, das stimmt. Auch in den Alpen wird sehr viel weißer Wasserstoff vermutet. Problem ist, dass dieser nicht kurzfristig verfügbar sein wird und das ganze noch 2-3 Dekaden dauern wird. Aber es könnte ein sehr lukratives Unterfangen werden.

Viele Grüße,
Michael
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10 Monate 3 Tage her #350503 von Chromix
Gerade wurde der Deutsche Zukunftspreis 2025 3 Forschern der Firma Bosch verliehen - für die Entwicklung eines mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen-Antriebes für schwere LKW.
www.deutscher-zukunftspreis.de/de/bundes...n-zukunftspreis-2025

Hälsningar,
Lutz

Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens, die in Dir schwingt.
Buddha

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10 Monate 3 Tage her #350504 von wusel-53
Hallo Lutz, habe ich im Fernsehen gesehen. der Antrieb ist ja auch nicht das Problem, gibt ja auch schon in sehr geringem Umfang Wasserstoff PKWs, Toyota Mirai und der Hyundai Nexo, wobei letzterer zur Zeit nicht konfigurierbar ist. BMW und Mercedes haben experimentiert. 
Es bleiben die technische Probleme beim Tank, der hohe Drücke halten muss und damit wohl sehr schwer ist, sowie die Herstellung des Wasserstoffen als "grüner" Wasserstoff. Meine Meinung ist, dass beides lösbar ist, wenn man nur will und daran hapert es leider.
daher wird Wasserstoff wohl zunächst nur bei LKWs und Bussen zum Einsatz kommen. In diesem Fall würde ich mir eine Entwicklungsgeschwindigkeit wie bei KI wünschen - aber ich war schon immer ein Träumer 

Viele Grüße

Thorsten

Man lernt nie aus
380SL (US-Version, Bj.84), Eura-Wohnmobil und ein ebike :-)

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10 Monate 3 Tage her #350506 von Hans_G
Hallo,

die Brennstoffzelle, der Wasserstoff-Verbrenner und die E-Fuels werden, in der Masse, erst funktionieren, wenn es (Öko-)Strom im Überfluss gibt. Wie soll das heute funktionieren, wenn man erst mal die Technik zu attraktiven Kosten verfügbar machen muß, eine Infrastruktur dazu aufbauen muss und anschliessend: Strom erzeugen - in Wasserstff umwandeln - wahlweise weiter zu E-Fuels verarbeiten - zu Tankstellen bringen - und im schlechtesten Fall wieder zum Antrieb verbrennen.
Wenn man Strom erzeugen kann - in die Batterie speichern - und einfach fahren kann.

Ich mag meine Verbrenner-Fahrzeuge auch: Irgendwo 5min tanken - einfach fahren - und nicht nachdenken, wo die nächste Tankstelle zu suchen ist. Aber das nächste Alltagsauto wird sicher einen Stecker haben. Was mich davor abschreckt ist nicht der Antrieb, sondern die (Online-) Vernetzung, die ganzen teuren Assistenz-Systeme und das Gebimmel.

Grüße
Hans

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10 Monate 3 Tage her #350512 von Chromix

..... Was mich davor abschreckt ist nicht der Antrieb, sondern die (Online-) Vernetzung, die ganzen teuren Assistenz-Systeme und das Gebimmel.

Da sind wir schonmal 100%ig einer Meinung! 

Ich glaube, man muß unterscheiden zwischen der Herstellung von Wasserstoff aus Strom und Zurückwandlung in Strom in einer Brennstoffzelle und E-fuels.
Ersteres ist noch mit annehmbarer Effizienz möglich während die Herstellung von E-fuels extrem ineffizient ist.
Den Wasserstoff kann man zur Anwendung im Fahrzeug in flüssiger Form oder in Drucktanks speichern. Beides wurde schon erprobt und funktioniert. Bei Speicherung in flüssiger Form wird der Tank im Laufe der Zeit leider von selber leer, weil auch die beste Isolierung nicht ideal ist und die -252 Grad sind nun mal schwer zu halten.
Könnte aber bei LKWs eine Option sein, weil die ständig in Benutzung sind und der Schwund nicht so in's Gewicht fällt.
Zum Glück braucht man nur wenig Wasserstoff, weil der Energieinhalt so unfassbar groß ist.

Hälsningar,
Lutz

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10 Monate 3 Tage her #350517 von wusel-53
Ich glaube, dass wir als Oldtimerfans nicht wirklich repräsentativ für die aktuellen und kommenden jungen Generationen ´von PKW-Nutzern sind und um die geht es bei der Entwicklung von zukunftsfähigen Fahrzeugen. das Interesse am Selber fahren wird immer geringer, das Gebimmelt stört die Gamer-Generation eher  wenig. Die jungen Menschen wollen einen grüne Energie, grüne Fahrzeuge mit hochentwickelter Technik. Die Chinesen sind da auf einem weit besseren und zukunftsorientierterem Weg als die alte Welt mit ihren ewig gestrigen Festhalten am Verbrenner, der letztlich nur für volle Kassen sorgen soll.
Nicht falsch verstehen, ich möchte meinem Oldtimer nicht hergeben, aber unsere Oldis haben an der Verschmutzung auch nur einen extrem geringen Anteil... Und Leute wie wir sterben aus - wie die Dinosaurier 

Viele Grüße

Thorsten

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10 Monate 3 Tage her - 10 Monate 3 Tage her #350521 von Chromix

..... Die jungen Menschen wollen einen grüne Energie, grüne Fahrzeuge mit hochentwickelter Technik.
Und wieviele junge Menschen können sich das leisten?? Nachdem erstmal die Wohnung teuer bezahlt wurde? Lebensmittel? Von Altersvorsorge will ich gar nicht reden, vermutlich reicht's schon dafür nicht mehr.

Hälsningar,
Lutz

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10 Monate 3 Tage her - 10 Monate 3 Tage her #350522 von M119_Fan

..... Die jungen Menschen wollen einen grüne Energie, grüne Fahrzeuge mit hochentwickelter Technik.
Und wieviele junge Menschen können sich das leisten?? 
Ich kenne immer weniger, die sich ein Auto kaufen. Der Trend geht zu sowas hier: 
www.mydealz.de/deals/privatleasing-cupra...6-eff-300eur-2674092
als Familienwagen oder sowas als Zweitwagen: 
www.mydealz.de/deals/privatleasing-cupra...eff-26295eur-2668513

Und schon hat man ein E-Auto und das einigermaßen bezahlbar. Und neben Leasing ist noch das Auto Abo hoch im Kurs.

Wir sind aber schon wieder massiv OT ;) 

Viele Grüße,
Michael
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10 Monate 2 Tage her #350531 von Uwe E.
Hallo ins Forum,

ein unterhaltsamer Thread ist das hier 
Lustig finde ich immer, wenn Norwegen ins Spiel kommt, weil die ja so viele E-Autos haben usw. Man sollte vielleicht bedenken, dass Norwegen zwar etwa 10% größer ist als Deutschland, aber lediglich um die 5,5 Millionen Einwohner hat. Norwegen hat das Glück, über 90% seines Strombedarfs aus Wasserkraft zu gewinnen, da fallen ein paar Windrädchen oder Photovoltaikanlagen fast nicht mehr auf.
Norwegen exportiert Öl und Gas in großen Mengen und dadurch entsteht der Umweltschmutz auch woanders. Längere Strecken im Landesinnern werden sehr oft per Flugzeug zurückgelegt.
Wie man das alles jetzt auf Deutschland und die E-Mobilität hierzulande beziehen will, erschließt sich mir nicht, aber Norwegen wird immer gerne genommen. Genau wie China, hier vergleicht man auch gerne Äpfel mit Birnen.
Wenn ich mir überlege, dass alleine in unserer Straße mit ungefähr 45 Einfamilienhäusern und im Schnitt 2 Autos pro Haus nur die Hälfte elektrisch fahren würde und zuhause laden will, komme ich ins Grübeln.....hoffentlich finde ich dann im Dunkeln die Kerzen und die Feuerzeuge .
So, jetzt dürft ihr mich gerne erhellen 

 

Grüße aus Hockenheim,
Uwe

Langeweile.....der Todfeind des Hobbyschraubers :-)
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10 Monate 2 Tage her #350533 von Granada
Das Zauberwort zum Laden in Siedlungsgebieten heißt Gleichzeitigkeitsfaktor. Wenn alle Bewohner Deiner exemplarischen Siedlung zurselben Zeit ihre Elektroherde einschalteten bräche auch dann das Netz zusammen. Das Thema "Laden in SIedlungsgebieten" ist von Wissenschaflterinnen und Universitäten in Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern und PKW-Herstellern inzwischen gut erforscht. Man muß in Tiefgaragen mit mehreren hundert Stellplätzen ein Lastmanagement installieren, aber sonst ist das Problem gar keines. 

LG
Julia

Nur Autos im Fuhrpark, die nicht mehr gebaut werden: Ford Granada Mk1, Mercedes 560SL, Tesla Model S

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10 Monate 2 Tage her - 10 Monate 2 Tage her #350535 von Uwe E.
Ich will das jetzt nicht zu sehr vertiefen, es ging ja ursprünglich auch um Wasserstoff, dazu kann ich ehrlich gesagt wenig beitragen. Aber beim Gleichzeitigkeitsfaktor vielleicht schon eher. Wenn alle gleichzeitig den Herd einschalten würden passiert m M. nach nicht viel. Jedes Haus hat eine 63A Sicherung pro Phase am Hausanschluss. Jetzt kommt die Sog. "Selektivität" ins Spiel, d. h. die nachfolgende Sicherung ist mind. 2 Nummern kleiner, also 35A. Das entspricht dann einer Anschlussleistung von etwa 14kW pro Haus. Das sollte für zum Kochen reichen. Wenn ich mir allerdings die Ladeleistungen der E-Auto Hersteller und die Batteriekapazitäten der Autos so ansehe (klingt für mich nach Fluxkompensator), dann behaupte ich, dass das im privaten Bereich problematisch wird. Klar kann man eine Wallbox mit mehr Leistung beantragen, aber halt nicht für alle.
Und richtig spannend wird es bei Mehrfamilienhäusern, bei 10, 20 oder mehr Wohneinheiten. Aber mir ist auch klar, E-Auto Befürworter wissen auch hierfür eine Lösung :-)

Grüße aus Hockenheim,
Uwe

Langeweile.....der Todfeind des Hobbyschraubers :-)
Letzte Änderung: 10 Monate 2 Tage her von Uwe E..
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10 Monate 2 Tage her - 10 Monate 2 Tage her #350537 von M119_Fan
Ein Mercedes CLA lädt mit über 300kW, ja. An Gleichstromladesäulen mit 800V.
Zuhause lädt man aber mit einer schnöden AC Wallbox und gemächlichen 11kW. Mit "Fluxkompensator" hat das recht wenig zu tun.
Und was ist das Thema bei Mehrfamilienhäusern? Ein 5 Plattenherd mit Backofen zieht voll ausgelastet auch so viel. Und mir ist nicht bekannt, dass jemals jemand zweifel daran hatte, ob man denn einen Herd in einem Mehrfamilienhaus in jede Wohnung installieren könnte.
Was ich aber nicht verstehe:

Aber mir ist auch klar, E-Auto Befürworter wissen auch hierfür eine Lösung :-)

 
was soll dieser Unterton immer? Im Endeffekt steckst du damit u.a. mich in eine Schublade mit einer Beschriftung, die vermutlich nicht schön ist.
Es wäre schön, wenn man einfach sachlich bleiben könnte.

Viele Grüße,
Michael
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10 Monate 2 Tage her #350538 von Uwe E.

Ein Mercedes CLA lädt mit über 300kW, ja. An Gleichstromladesäulen mit 800V.
Zuhause lädt man aber mit einer schnöden AC Wallbox und gemächlichen 11kW. Mit "Fluxkompensator" hat das recht wenig zu tun.
Und was ist das Thema bei Mehrfamilienhäusern? Ein 5 Plattenherd mit Backofen zieht voll ausgelastet auch so viel. Und mir ist nicht bekannt, dass jemals jemand zweifel daran hatte, ob man denn einen Herd in einem Mehrfamilienhaus in jede Wohnung installieren könnte.
Was ich aber nicht verstehe:

Aber mir ist auch klar, E-Auto Befürworter wissen auch hierfür eine Lösung :-)


 
was soll dieser Unterton immer? Im Endeffekt steckst du damit u.a. mich in eine Schublade mit einer Beschriftung, die vermutlich nicht schön ist.
Es wäre schön, wenn man einfach sachlich bleiben könnte.

 

Tut mir leid, wenn du dich da angesprochen fühlst, aber in jeder Diskussion zum Thema E-Auto gibt es mindestens 2 verschiedene Meinungen. Ist es unsachlich darauf hinzuweisen? War daher auch ironisch gemeint.
Aber gut, meine Meinung ist, dass jeder frei sein sollte in der Entscheidung, was er fahren will und womit. Das Verbrennerfahren wird zwar wahrscheinlich nicht verboten, aber durch künstliche Preis- und Steuererhöhung hier und Subventionen dort wird starker Einfluss genommen. Das finde ich nicht gut. Und ja, ich bleibe dabei, in einer Wohnblocksiedlung ist das Laden von E-.Autos schlicht unmöglich, ab einem bestimmten Anteil E-Autos. Die Werbung der Hersteller zeigt meist schöne Einfamilien-Bungalows mit einer dicken Solaranlage auf dem Dach usw. Typisch Durchschnittsbürger eben.
Und ja, die Angaben der Ladeleistungen der Hersteller mit mehreren hundert kW klingt für mich nach Fluxkompensator.
P.S Man sollte nicht immer alles so ernst nehmen, ok? Dafür kann man Smileys einfügen.
 

Grüße aus Hockenheim,
Uwe

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10 Monate 2 Tage her - 10 Monate 2 Tage her #350539 von M119_Fan
Im Prinzip sehe ich das wie du. Jeder soll das kaufen bzw. fahren dürfen was er will. Halte von Verboten auch nichts und dieses ganze hin und her ist eigentlich nur Gift für die Gesellschaft
Ich fahre tatsächlich E im Alltag weil ich vom Antrieb selbst überzeugt bin, nicht weil ich meine damit die Welt retten zu können. 

Viele Grüße,
Michael
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10 Monate 2 Tage her - 10 Monate 2 Tage her #350540 von jhwconsult

Oh Gott! Toyota reitet noch immer das tote Wasserstoff-Pferd? 

Man sieht glaube ich sehr gut, daß der Zug für den Wasserstoff in der Mobilität abgefahren ist und noch nie eine Zukunft hatte. Das Gewinnerargument für den direkten Verbrauch des Stroms aus eneuerbaren Einergieträgern (Wind, Solar, Biomasse) ist schlicht die Ineffizienz des Umwandelns von Wasserstoff in andere Energieträger.

LG
Julia

 
Mag sein, allerdings ist der Transport von lokal erzeugter großer Strommengen an Stellen, an denen er gebraucht würde. Dazu könnte Wasserstoff eine Lösung sein. Und wenn ein politischer Wille da ist, würde auch eine Forschung die felhlende Effizienz erzeugen oder optimieren. 

. Hartmut aus Hessen .
Letzte Änderung: 10 Monate 2 Tage her von jhwconsult.

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10 Monate 2 Tage her #350541 von Nichtraucher
Hi,

wir wohnen in einer Sackgasse, hinter unserem Haus stehen noch zehn weitere Häuser, bzw. sind 10 weitere Wohneinheiten. Die Häuser stammen fast alle aus einer Zeit als noch viel auf Kohle gekocht wurde. Wie sich die elektrischen Verbraucher vervielfacht haben muss ich wohl nicht weiter erwähnen. 
Vor drei Wochen wurde eine Straßenlaterne "nachgerüstet", hier bei uns fehlte eine und da durfte ich einen Blick auf die Hauptleitung im Gehweg werfen.
Ich glaube nicht dass die in der Lage ist zehn Ladestationen und zehn Wärmepumpen zu versorgen.

Über die Lademöglichkeiten in einer normalen Wohnstraße mit 6-8 Wohneinheiten pro Haus oder in einer Hochhaussiedlung mag ich nicht nachdenken. Da jeden PKW durch ein Batterieauto zu ersetzen, halte ich für nicht machbar.



Gruß
Willy



 

500SL
Grand Cherokee WJ
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10 Monate 2 Tage her - 10 Monate 2 Tage her #350542 von M119_Fan
Ja, wer kennt sie nicht, die glühenden Leitungen in Wohngebieten mit sehr viel PV Fläche auf den Dächern :)
Das ist im Endeffekt nichts anderes, nur der Umgekehrte weg. Hier im Wohngebiet ist sehr viel PV, fast jedes zweite Haus hat eine Wallbox. Der Trafo, der uns versorgt ist einige Straßen weiter. Und komischerweise gab es hier noch keinen Blackout.
Es wird doch immer alles überbucht, egal welche Infrastruktur. Und das ist richtig so, weil sonst alles völlig überdimensioniert wäre. Es ist einfach unrealistisch zu glauben, dass alles immer gleichzeitig passiert.
In den 70ern waren Nachtspeicheröfen hip. Der Verbrauch um ein vielfaches höher (Faktor 3-5) als Wärmepumpen. Wo war da der Kollaps der Stromnetze?

Auch hier denke ich wieder anders als viele anderen Befürwörter: Strom können wir selbst erzeugen. Nahezu alles andere müssen wir importieren und geben sehr viel Geld aus dem Land (ca 80mrd an Devisen jährlich). Daher finde ich die Entwicklung in immer mehr Elektrifizierung sehr begrüßenswert.

Viele Grüße,
Michael
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10 Monate 2 Tage her #350543 von Chromix
Zur Überlastungsdebatte: Die Netzbetreiber haben die Möglichkeit, die Ladeleistung von Wallboxen ferngesteuert zu drosseln (bis auf minimal 4,2 kW), wenn es mal eng werden sollte. Seit Anfang 2024 müssen alle Wallboxen diese Möglichkeit haben. Kommt aber wohl sehr selten vor, daß das gemacht wird, wenn überhaupt.

Hälsningar,
Lutz

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