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Welches Motoröl für 1981er 500 SL

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14 Jahre 6 Monate her #94753 von 80erFan
Moin,

"Für Motoren vor 1945 ist nur vollsynthetisches Öl empfohlen oder bezieht sich das nur auf Motoren zwischen 1945 bis 2012?"

Ich habe hier nur auszugsweise zitiert, vollständig nachlesen musst Du schon selbst, dann findest Du auch die Empfehlung für Motoren vor 1945.

"Ich schätze, das ist falsch vom Classic Center abgeschrieben oder die wissen nicht, was sie schreiben."

Richtig abschreiben darfst Du mir schon zutrauen, die Copy Funktion beherrsche ich auch, allerdings maße ich mir in der Tat nicht an, im Hinblick auf die Ölverwendung bessere Erkenntnisse zu haben, als diejenigen, die unsere Motoren mal hergestellt haben.

Grüße
Holger



Grüße, Holger

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14 Jahre 6 Monate her #94754 von

On 2012-03-18 08:31, 80erFan wrote:
Moin,

"Für Motoren vor 1945 ist nur vollsynthetisches Öl empfohlen oder bezieht sich das nur auf Motoren zwischen 1945 bis 2012?"

Ich habe hier nur auszugsweise zitiert, vollständig nachlesen musst Du schon selbst, dann findest Du auch die Empfehlung für Motoren vor 1945.

"Ich schätze, das ist falsch vom Classic Center abgeschrieben oder die wissen nicht, was sie schreiben."

Richtig abschreiben darfst Du mir schon zutrauen, die Copy Funktion beherrsche ich auch, allerdings maße ich mir in der Tat nicht an, im Hinblick auf die Ölverwendung bessere Erkenntnisse zu haben, als diejenigen, die unsere Motoren mal hergestellt haben.

Grüße
Holger

Hallo Holger!
Deiner Empfehlung folgend solltest du mal die Links zwei Posts weiter oben lesen von jemanden der diese Motoren mitentwickelt hat und evtl. besser nicht von den Vertriebsleuten.
Dort steht dann auch begründet, warum es die EMpfehlung gibt und auch warum die Empfehlung für 20W50 definitiv falsch ist.
Ich maße mir da auch nichts an.
Ich folge nur den Argumenten und bin eben kein Classic Center Scientologe, der das einfach so akzeptiert, ohne es zu verstehen.
Grüße
Matthias



P.S: Dort ist dann übrigens auch zu lesen, warum alle Öle im Auto - inkl. Servo, Diff. und Automatik auf neue Rezepturen umgestellt werden sollten.[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : josh111 am 18-03-2012 10:14 ]

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14 Jahre 6 Monate her #94755 von jhwconsult
Ich habe mir mal erlaubt, die Ölempfehlung aus der Betriebsanleitung zu kopieren. Erstaunlich, welche Öle da frei gegeben sind. Darauskann jeder erkennen, welche Öle, übertragen auf die heute lieferbaren Sorten, für seinen 107er tauglich, freigegeben und sinnvoll sind.
Einen Vorteil für 20W50 kann man daraus genausowenig erkennen wie einen Ausschluss von 5W-.. Ölen. Und als Ganzjahresöl, manlese und Staune, ist 10W-40 oder sogar 10W-50 empfohlen. Was würde wohl da auch noch stehen, wenn es damals bereits 0W-40 gegeben hätte?

. Hartmut aus Hessen .

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14 Jahre 6 Monate her #94756 von KalliSL
moinmoin

die höchste mercedes öl norm ist 229.5 dazu gibts ja freigaben:
bevo.mercedes-benz.com/bevolisten/229.5_de.html

und das von mir schon genannte megol erfüllt diese norm :

www.meguin-shop.de/product_info.php?info...d8082e95746da1673857

und unter 5 € der liter, wobei es auch noch ein aktionsangebot gibt :
www.meguin-shop.de/product_info.php?info...condition-5w-40.html

da sind es dann nur noch 4,50@ der liter - ist aber schon eine grosse menge - 22 liter.



. wobei 229.3 öle ja auch schon sehr gut sind.

gruss

kalli

Gruss aus Bruchsal

Kalli

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14 Jahre 6 Monate her #94757 von 80erFan
Moin an alle, hallo Matthias
dann wissen wir ja nun endlich Bescheid:

Wer nicht Deine Auffassung vertritt, kann

1. nicht abschreiben
2. liest nicht und ist
3. Scientologe, der
4. nicht`s versteht und
5. die Mondlandung für eine Verschwörung hält.

Geht`s eigentlich noch?

Ich wußte gar nicht, dass persönliche Beleidigungen Voraussetzungen sind, um hier diskutieren zu dürfen, aber ich lerne ja immer gerne dazu, insbesondere, wenn so stichhaltig, sachlich und substantiiert vorgetragen wird, wie von Dir.

Lieber Matthias, du beschwerst Dich wenige Post`s früher über Gerd´s Diskussionsführung (gegen die m. E. nicht mal was einzuwenden war) und machst es selbst nicht nur nicht besser, sondern setzt sogar noch einen drauf.

Nicht mein Stil, aber jeder so, wie er meint.

Zur Sache selbst ist, wie ich denke, alles gesagt.

Irritierte Grüße

Holger[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : 80erFan am 18-03-2012 13:02 ]

Grüße, Holger

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14 Jahre 6 Monate her #94758 von

On 2012-03-18 12:30, jhwconsult wrote:
Ich habe mir mal erlaubt, die Ölempfehlung aus der Betriebsanleitung zu kopieren. Erstaunlich, welche Öle da frei gegeben sind. Darauskann jeder erkennen, welche Öle, übertragen auf die heute lieferbaren Sorten, für seinen 107er tauglich, freigegeben und sinnvoll sind.
Einen Vorteil für 20W50 kann man daraus genausowenig erkennen wie einen Ausschluss von 5W-.. Ölen. Und als Ganzjahresöl, manlese und Staune, ist 10W-40 oder sogar 10W-50 empfohlen. Was würde wohl da auch noch stehen, wenn es damals bereits 0W-40 gegeben hätte?


Die empfohlenen 5W-Öle sind übrigens immer vollsynthetisch. Das Freigabeblatt 226.1 wurde 1996 ersatzlos gestrichen. Die folgenden 227 und 228 beziehen sich nur auf Dieselmotoren (von diesen Ölen sind einige auch für Otto-Motoren ferigegeben). Die .0 steht immer für Einbereichsöle. Die heute gültige Freigabe ist ab Blatt 229.1 (auch 229.3, 229.5).
In Blatt sind u.a. 0W-40er Öle freigegeben.
Grüße
Matthias

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14 Jahre 6 Monate her #94759 von
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : josh111 am 18-03-2012 14:00 ]

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14 Jahre 6 Monate her #94760 von

On 2012-03-18 13:20, josh111 wrote:

On 2012-03-18 12:50, 80erFan wrote:
Moin an alle, hallo Josh

dann wissen wir ja nun endlich Bescheid:

Wer nicht Deine Auffassung vertritt, kann

1. nicht abschreiben
2. liest nicht und ist
3. Scientologe, der
4. nicht`s versteht und
5. die Mondlandung für eine Verschwörung hält.

Geht`s eigentlich noch?

Ich wußte gar nicht, dass persönliche Beleidigungen Voraussetzungen sind, um hier diskutieren zu dürfen, aber ich lerne ja immer gerne dazu, insbesondere, wenn so stichhaltig, sachlich und substantiiert vorgetragen wird, wie von Dir.

Lieber Josh, du beschwerst Dich wenige Post`s früher über Gerd´s Diskussionsführung (gegen die m. E. nicht mal was einzuwenden war) und machst es selbst nicht nur nicht besser, sondern setzt sogar noch einen drauf.

Nicht mein Stil, aber jeder so, wie er meint.

Zur Sache selbst ist, wie ich denke, alles gesagt.

Irritierte Grüße

Holger


Holger!
Ich habe doch niemanden beleidigt. Wenn das so angekommen sein sollte, entschuldige ich mich.
Mit Gerd komme ich prima klar und finde, dass er immer sehr hilfreiche Tipps gibt.
Er gehört in diesem Thread aber zu den Leuten, die ohne Argumentation für eine Meinung einstehen und sie nicht begründen. Wenn sie sie begründen, sind diese Begründungen falsch und schlicht widerlegt worden.
Wenn du das als Meinung empfindest, haben wir unterschiedliche Definitionen von Sachverhalt und Interpretation. Obgleich ich meine, dass es da keine unterschiedlichen Definitionen geben kann.
Ich habe deine zitierte Aussage gegoogelt und auch gefunden. Nur von 20W50 ist da nichts zu finden, obgleich das absurderweise tatsächlich ein freigegebenes Öl ist.
Und es ist meinerseits keineswegs eine Beleidigung, wenn ich "Eure" Argumentation satirisch mit "scientologisch" etc kommentiere. Das ist Meinungsfreiheit und sollte nur salopp meiner Verwunderung darüber Ausdruck geben, dass ich nicht nachvollziehen kann, wenn eine Behauptung (Synth-Öl-Mythen, wie oben hinreichend beschrieben) widerlegt wird, dass dann weiterhin auf Behauptungen von 1986 zurückgegriffen wird. Die damaligen Ölfreigaben existieren nicht mehr und es gibt bei Daimler kaum jemand, der sich um die Spezifikationsermittlung für Motoren bemüht, die seit 21 Jahren nicht mehr verkauft werden.
Insofern kann man sich doch freuen, dass es einer (SterndoCktor, warum auch immer der das falsch schreibt) tut, auch wenn diese Aussagen auch schon 6 Jahre und älter sind.
Ich finde drastisch, dass er beschreibt, dass man bei Toleranzwerten eines Motors der mit 15W40 betrieben wurde, nach 20.000 schon Messunterschiede feststellt. Bei Motoren, die seit 200.000km mit vollsynthetischen 0W40 betrieben wurden, kein Verschliess messbar ist.
Ob das stimmt oder nicht, weiss ich nicht.
Ich weiss nur, dass ich eher jemanden folge, der fundiert argumentiert, warum ein Sachverhalt nunmal Realität ist als jemanden, der sagt: "Steht da, is so." Das ist mir entschieden zu platt.
"Die wirklich Verrückten sind die, die immer das Gleiche tun in der Hoffnung, dass sich etwas verändert." (Einstein, glaube ich)
Grüße
Matthias

P.S. Ich habe dem Classic Center gemailt, bin gespannt, ob da etwas kommt:
Es gibt ja offenbar drei Gruppen in in 100.000en Posts im deutschsprachigen Internet über geeignete Öle diskutieren. Es scheint also ein sehr wichtiges und polarisierendes Thema zu sein; nicht nur bei uns Oldie-Fahrern.
Der einen Gruppe ist es völlig egal (z.B. Willy, frisches Öl, welche Quali ist schnurz), die mittlere und größte Gruppe hat keine Meinung und folgt dem Werkstattmeister oder der alten Bedienunganleitung, und die "Synthi-Hardliner" (wie ich z.B.), die nichts anderes in den Motor kippen würden.
ich schätze, die meisten sind völlig verunsichert:
Vielleicht kann Daimler damit mal aufräumen, am besten mit Begründung, damit ich es dann - als Nicht-Katholik - auch verstehe.

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14 Jahre 6 Monate her #94761 von 80erFan
Moin,

hier mal der Link, den ich zum 20W50 gefunden habe:

www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc...dless_spot.0001.html

Ist natürlich auch von Vertriebsleuten gemacht und betrifft ohnehin eigentlich nur 107er mit hohen Laufleistungen.

Im Übrigen habe ich den Link immer so verstanden, dass 20W50 bei hohen Laufleistungen nützlich sein kann und es ansonsten keine Einschränkungen für die 107er gibt, man also durchaus synthetisches Öl fahren kann.


Grüße

Holger



Grüße, Holger

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14 Jahre 6 Monate her #94762 von

On 2012-03-18 13:52, 80erFan wrote:

Im Übrigen habe ich den Link immer so verstanden, dass 20W50 bei hohen Laufleistungen nützlich sein kann und es ansonsten keine Einschränkungen für die 107er gibt, man also durchaus synthetisches Öl fahren kann.


Das ist ja auch genau das Thema... warum wird 20W50 bei "verschlissenen" Motoren eingesetzt? Weil es über Undichtigkeiten und Spiele eine zeitlang hinwegtäuscht:
Wäre von Anfang an mit Snyth.-Öl ja gar nicht so weit gekommen
Hätte ich einen ausgeleierten Motor, würde ich es aber genauso machen.
Eine Revision kostet auf jeden Fall mehrere 1000 Euro, dickes Öl für die restliche Laufzeit der abgenudelten Maschine 100 Euro.
Synth-Öl in einem solchen Motor wäre natürlich ein fataler Fehler. Ich beziehe mich immer nur auf intakte und gewartete Motoren!

Grüße

Matthias

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14 Jahre 6 Monate her #94763 von T-Modell
Matthias,

kennst Du den "Sterndoktor" von Motor-Talk eigentlich? Wenn ich mir das Niveau der Beiträge da so anschaue, zweifle ich doch an vielen Postings. Woher willst Du wissen, daß es sich da nicht um einen DB-Praktikanten, der ein paar Fachbegriffe aus der Doku zum Besten gibt? Was sollte wohl sein Interesse sein?

Gruß
Thomas

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14 Jahre 6 Monate her #94764 von

On 2012-03-18 14:33, T-Modell wrote:
Matthias,

kennst Du den "Sterndoktor" von Motor-Talk eigentlich? Wenn ich mir das Niveau der Beiträge da so anschaue, zweifle ich doch an vielen Postings. Woher willst Du wissen, daß es sich da nicht um einen DB-Praktikanten, der ein paar Fachbegriffe aus der Doku zum Besten gibt? Was sollte wohl sein Interesse sein?

Gruß
Thomas


Hallo Thomas!

Den "Dock" kennt "keiner"... ein Phantom
Ich habe bei Daimler gefragt, ob die den kennen.
Ich finde das Niveau übrigens sehr hoch und als abgebrochener Verfahrenstechnikstudent TU kann ich bestätigen, dass alles, was er schreibt, noch nachvollziehbar ist. Ein Praktikant ist das sicher nicht. Ich war Praktikant bei BP.
Sprachlich allerdings gebe ich dir Recht. Das ist hier und drüben allerdings nicht anders
Seine Motivation zu schreiben endete ja vor vielen Jahren bereits. Warum er das überhaupt gemacht hat, weiss ich auch nicht. Vermutlich ist er genauso ein Spinner wie wir, die einen Teil ihrer Freizeit dafür drangeben, entlegenen 107er-Fahrern bei der Lösung ihrer Sekundärprobleme zu helfen und uns helfen zu lassen Vermutlich eine Form von Wir-Gefühl und Eitelkeiten... Social Media neudeutsch eben.

Grüße

Matthias

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14 Jahre 6 Monate her #94765 von Nichtraucher

On 2012-03-18 01:35, josh111 wrote:
... suchen nach Argumenten ohne Erklärung. Da ist Willy auch immer vorn dabei


Ja weißt du,

der Willy fährt nun seit 1970 motorisierte Fahrzeuge und Motorschäden sind dabei weitgehend ausgeblieben. Einmal ein 1500S, der stieß ein Pleuel durch sein Gehäuse, ein Bulli tat es ihm gleich, hier war eine Überlastung, in Verbindung mit zu wenig Öl, jeweils die Ursache.
Ein Granada 2,3 verreckte elendig, weil ich ihn im 3. mit Vollgas trieb. Musik zu laut und nicht mit bekommen, das noch der 3. Gang eingelegt war.

Das war alles zwischen 1973 und 1980.

Irgendwann hatte ich gelernt, das man einem Motor eine gewisse Aufmerksamkeit schenken muss und ihn auch ein klein wenig schonen muss, vor allem, wenn er älter ist.


Das Motoröl befindet sich in beschrifteten Kanistern, unter anderen Dingen kann man auch die Freigaben der Autohersteller finden. Die Anbieter werden sich hüten, Mercedes frei zu geben, wenn dem nicht so ist.

Die Viskosität steht, den Außentemperaturen zugeordnet, in der Betriebsanleitung.

Fertig.

Alles darüber hinaus ist Luxus, persönlicher Geschmack, übertriebene Sorgfalt und unnötig.
Würden wir hier über luftgekühlte Motoren reden, die fünfstellig drehen und 240 PS aus 2 Litern Hubraum schöpfen, dann wären wir auf einer ganz anderen Baustelle.

Aber ein Mercedes-Motor von 1970 - 1980, konstruiert noch früher, stellt solche Anfoderungen nicht. Zudem sind hier, wenn man den Äußerungen glauben darf, 98% reine Gleiter, Genießer, die ihr Öl wechseln müssen, weil es nie so wirklich warm wird und sich dadurch mit Benzin verdünnt.

Hier liegt, meiner Meinung nach, die Gefahr für unsere prächtigen Motoren, nicht in der Ölqualität.

Da wird der mächtige 5 Liter wochen oder monatelang zahm bewegt, der Eigner freut sich über den nicht messbaren Ölverbrauch, übersieht dabei aber, das sich das Öl sehr wohl verflüchtigt, (einen Motor ohne Ölverbrauch gibts nicht).

Das was er an Öl zu sich nimmt, füllt er mit Kraftstoff wieder auf. Soweit so gut, wird er nicht gefordert, schafft er es von Ölwechsel zu Ölwechsel, muss er aber plötzlich richtig zur Arbeit und die Benzinanteile im Öl machen sich, durch die Motorentlüftung, davon, sinkt der Pegel möglicherweise auf ein gefährliches Maß und dann scheidet das Triebwerk unter Umständen dahin.

Wenn ich 1-200 Kilometer schärfer gefahren bin, (Autobahn) werfe ich immer ein Blick auf den Ölstand, es sei denn, ich habe kurz vorher gewechselt.


Nachtrag.
Der nachlassende Öldruck hängt mit dem Lagerwerscheiß zusammen. Die Wiederstände für das Öl werden geringer, der Druck sinkt.
Durch /50 wird das zum Teil aufgefangen.

Sehr gut sieht man es bei BMW und Guzzi Krädern. Sind die richtig heß, kommt, mit 20/40 im Motor, oft die Öllampe bei Standgasdrehzahl. Verwendet man 20/50 besteht dieses Problem nicht. Haben wir mit mehreren Maschinen ausgetestet.

Gruß
Willy[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : Nichtraucher am 18-03-2012 16:26 ]

500SL
Grand Cherokee WJ

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14 Jahre 6 Monate her #94766 von
Hallo Willy!
Ich habe da ganz ähnliche Erfahrungen wie du
Ich denke auch, dass man einem Mercedes-Motor einfach nicht anmerkt, was er schon geleistet hat - im Vergleich z.B. zu den alten BMW-Motoren, die reihenweise mit ZKD-/Lager-/Ventilschäden abgeflogen sind.
Ich hatte mal die Erfahrung, dass ich von einem akribischen Rentner einen lückenlos gepflegten 3.0 BMW gekauft habe, der immer das "feinste" Öl bekommen hat. Das Auto ist nicht geschont worden und ich habe das mit dem Öl so weiter gemacht und nach 250tkm lief die Maschine noch wie neu.
Es ist der einzige alte BMW 6er, der mir bekannt ist, der eine solche Laufleistung ohne Schaden hinter sich gebracht hat... Das ist sozusagen meine 1-Mann-Marktforschung und sagt mir, dass es nicht so schlecht sein kann. Vielleicht bin ich auch nur der peniblere Warmfahrer, wer weiss.
Wahrscheinlich wird man realistisch betrachtet keinen Performance-Unterschied bei einem 5l V8 feststellen, ob der jetzt 200.000km mit dem billigen oder dem teuren Saft betrieben wurde.
Es ist aber wie mit dem Kratzer, der die Grundierung zerschossen hat.
Es passiert lang nichts bis es rostet und dann ist umso mehr zu tun.
Wenn der Luxus, wie du es nennst, praktisch nichts mehr kostet und definitiv nicht schadet (dass es nichts nützen soll, sei einfach mal dahin gestellt), muss man doch nicht lang überlegen:
Was die Kräder angeht: Völlig andere Situation. Ich habe ja noch die 80er Suzi 1100.
Die fährt nur mit dem ollen Öl, wenn ich noch kuppeln will. Und die hat ja auch das MB-Merkmal: In der Regel unkaputtbar - trotz 9.000u, mit dem Drehmoment fährt man aber bei 4.500u..
Grüße Matthias

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14 Jahre 6 Monate her #94767 von driver
Hier mal meine Motorschäden, Porsche 356, Lagerschaden mit 20W-50 Mineralöl, Porsche 912 Lagerschaden mit 20W-50 Mineralöl, Pagode 280SL Nockenwellenschaden mit 15W- 40 Mineralöl, 230E Nockenwellenschaden mit 15W-40 Mineralöl, bei allen Fahrzeugen war das Öl regelmäßig gewechselt worden und war ein gutes Markenöl.
Also zumindest meine Erfahrung spricht nicht gegen Vollsynthetik.

Wolfgang

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14 Jahre 6 Monate her #94768 von emanresu
Meine Bilanz:
280SL - gebrochener Kolbenring nach langem Gebrauch von mineralischem 15W40.
Dann 2005 Motorüberholung mit neuen Dichtungen, Lagern und Kolben - seit dem nur 10W60 vollsynthetisch gefahren. Seit dem kein Ölverbrauch und auch sonst kein Streß.

928GT schon beim Kauf 2007 hoher Ölverbrauch - dann bei 153tkm 2008 Pleulabriß bei längerer Autobahnfahrt um 270km/h. Nach dem Motorneuaufbau bin ich nun wieder 80tkm mit 10W60 unterwegs. Marginaler Ölverbrauch trotz weiterhin zügiger Fahrweise.

Sicher brauchen beide nicht unbedingt diese Hochleistungsedelsuppe - aber erheblich billiger als die vorangegangen Schäden ist das trotzdem...

Ich würde mich schwarz ärgern, wenn ich eine dieser Maschinen nochmal hochgehen lasse!

Aber, wenn ich nur "cruisen" wollte, würde ich auch mit chinesischen Billigreifen, NoName Bremsscheiben aussem Internet und Baumarktöl auf dem niemend prüfen kann, wann es welche Norm jemals erfüllt hat, rumgurken. Das gesparte bleibt dann für BlingBling und Swizzöl.

Da ich aber auch gerne mal die Möglichkeiten meiner Fahrzeuge ausreitze, bin ich da bei technischen Dingen eher Kompromisslos.

Sören

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14 Jahre 6 Monate her #94769 von gerd
Ich denke wir müssen eine extra Abteilung für tiefgläubige und vollsynthetische Scientölogen aufmachen!

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14 Jahre 6 Monate her #94770 von emanresu
Gerd,
gab es in diesem langen Thread irgendein technisches, belegbare Argument gegen Vollsynthetik?

Außer dem Preis kann ich keinen Nachteil finden.

Empfehlungen von irgendwelchen wie auch immer Berufenen ohne sachliche nachprüfbare Argumente kann ich nicht ernst nehmen. Öl ist eine einfache technische Komponente mit nachmessbaren Eigenschaften. Eigentlich kann man dieser ohne Glauben und Mystik begegnen. Leider sind die Eigenschaften für uns nicht sinnlich erfassbar - daher die Verunsicherung. Aber die Messwerte sprechen für sich.

Sören

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14 Jahre 6 Monate her #94771 von Nichtraucher
Ist schon komisch.

Millionen Autos fahren mineralisch ohne reihenweise zu verrecken, dann kommen ein oder zwei Leute von 1000 daher und ruinieren ihre Maschinen.

Klar ist das Mineralöl der Übeltäter.

Das ich nicht immer langsam fahre, hat man ja in meinem, wie es jemand bezeichnete, Raservideo, gesehen.

Willy

500SL
Grand Cherokee WJ

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14 Jahre 6 Monate her #94772 von driver
Die beiden Porsche hatte ich Ende der 70er , Anfang der 80er Jahre, die waren damals schon sowas wie Liebhaberfahrzeuge, allerdings bin ich damit auch schon mal etwas schneller gefahren , wenn man 160 bis 180 schnell nennen will , auch mal kurz Vollgas, genau wie die 280er Pagode, den 124er 230E hatte ich Anfang der 90er, der bekam auf der Autobahn häufig Vollgas, die Reserven des Mineralöls waren da wohl nicht ganz ausreichend .

Wolfgang

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