der deutsche Fiskus hat gesiegt
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Thomas,On 2010-12-30 17:30, Turbothomas wrote:
Deutschland ist so pleite, dass es zu solchen Hauruck-Aktionen gezwungen ist.
Irgendjemand muß ja für die ganzen Bürgschaften aufkommen.
auch wenn ich selbst schon über Rotterdam eingeführt habe: Ich denke jetzt wirst Du nur zynisch und unfair. Es war Holland, nicht Deutschland, das diese Nacht- und Nebelaktion durchgeführt hat. Und Deutschland wird auch in Zukunft nichts davon haben, da weiterhin jeder vernünftige Mensch wegen der zusätzlichen 10% Zoll über Rotterdam einführen wird.
Lasst uns nicht in die typische Miesmacherstimmung der Deutschen verfallen. Freuen wir uns lieber, wenn wir früher günstig einführen konnten und das jetzt immer noch günstiger als über Bremen tun können. Lasst uns lieber nachforschen, ob jemand einen anderen EU-Staat kennt, der noch immer verbilligte Oldtimer-Importe macht.
Volker
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Allen einen guten Rutsch,
Sandro
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Ein Beamter im einfachen und mittleren Dienst (A1 bis A9, wobei die Spitzenämter der jeweiligen Laufbahn von maximal 5% der Beamten erreicht werden darf, egal wieviel er leistet) hat nicht mehr wie manch andere Berufe, teilweise bekommt ein Hartz IV-Empfänger mehr als ein Beamter in der Eingangsbesoldung. Für den sind die fehlende Erhöhung ein echtes Problem. (Wohngeld, Heizkostenzuschuß, Kindergeld .....)
Übersicht
Von den genannten Beträgen sind die Lohnsteuer und die Krankenversicherung (nicht jeder Beamte ist privatversichert) abzuziehen. Viel bleibt da nicht übrig.
@Sandro
Köln ist bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen zu weit weg, sonst hätte ich Dich auf ein Bier/Wein eingeladen. Außerdem frag mal in Konzernen nach, wie dort verwaltet wird ....
Ich bin im September 2011 wieder in Bonn, hast Du Zeit?
Um Volkers Vorschlag zu Folgen:
Welche anderen Länder bieten noch verbilligte Importe an?
Grüßle
Thomas
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On 2010-12-31 09:38, Volker500SL wrote:
auch wenn ich selbst schon über Rotterdam eingeführt habe: Ich denke jetzt wirst Du nur zynisch und unfair. Es war Holland, nicht Deutschland, das diese Nacht- und Nebelaktion durchgeführt hat.
Volker
nee nee - umgekehrt! Wie aus diesem Mafiosi Chodorkowski plötzlich ein Freiheitskämpfer wird, so wird dann Holland der Schuldige an dieser Regelung.
Ich befasse mich schon sehr lange mit dem Thema, Deutschland übt seit Jahren enorm Druck über die EU und auch selbst auf Holland aus, dieses Regelung zu kippen, das ist nun gelungen.
Gerd
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lass uns fair bleiben: Die Holland-Regelung hat nicht nur DE sondern allen EU-Staaten das Wasser abgegraben. Dass die anderen das mit großem Missmut gesehen haben, verstehe ich, auch wenn ich mich über diese Regelung gefreut habe. Dass es angeglichen werden muss, ist logisch, leider ist es in die falsche Richtung gegangen. Aber vielleicht überlegt sich ja Deutschland jetzt, die 10% Zoll abzuschaffen und dann wären alle gleich und wir könnten über Bremen statt Rotterdam einführen. Das spart einige Kilometer in dem wahnsinigen Verkehr um Rotterdam.
Um es kurz zu machen, Deutschland war nicht alleine der Verlierer, sondern alle EU-Staaten. Und Deutschland wird auch in Zukunft nichts gewinnen, es sei denn, dass es endlich die 10% Zoll für Oldtimer abschafft. Da diese auch in anderen Staaten nicht vorhanden sind, sind es nicht mehr nur die Holländer, die Deutschland unterbieten.
Eines ist wahr: Zu einer gemeinsamen Währung gehört auch eine gemeinsame Steuerregelung. Bei Irland regt sich jeder zu Recht auf, dass man dort mit zu niedrigen Gewerbesteuern die Unternehmen anlockt. Das ist genau die gleiche Variante, nur dass wir diesmal nicht davon profitieren und deshalb dagegen sind.
Volker
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HartzIV-Empfänger können bei entsprechend großer Familie mehr bekommen. Beamten bekommen diese Besoldung als Eingangsbesoldung. Dann kommen Dienstjahre, Zulagen etc hinzu.
Als Vergleichsbeispiel die Vergütung eines Schweißers, der alle Qualifikationen zum Kesselschweißen, Alu- und Magnesiumschweißen hat. Arbeitet bei einer Zeitarbeitsfirma für 9,83€/Stunde. An- und Abfahrtszeiten zur Baustelle, auch wenn mehr als 50 km werden nicht vergütet. Auslösung nur bei Übernachtung (selten).
Bei 163 Stunden im Monat ergeben sich daraus 1602,29 € abzüglich 9,95 % Rentenversicherungsanteil ergibt das dann 1442,86 € vor Steuern, vor Krankenversicherung vor Pflegeversicherung.
So einen niedrigen Besoldungssatz gibt es in Deiner Liste gar nicht. ein Einzelfall? Mit Sicherheit nicht. Und bitte - wir reden von Facharbeitern mit mehrjähriger Berufserfahrung.
Also bitte keinen Druck auf die Tränendrüsen wegen der geringen Beamtenbesoldung.
Und nur mal so zur Ergänzung. Hätte der oben erwähnte immer dieses Einkommen, das sich lediglich mit dem Durchschnittseinkommen in Deutschland verändert, würde er nach 40 Jahren harter Arbeit ca. 21 Entgeltpunkte erlangen. Dafür bekäme er 561,67 € Altersrente. Schön, gelle?
Grüße
Hartmut
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On 2010-12-31 10:31, Volker500SL wrote:
Um es kurz zu machen, Deutschland war nicht alleine der Verlierer............
Eines ist wahr: Zu einer gemeinsamen Währung gehört auch eine gemeinsame Steuerregelung..............
Volker
ja klasse, das können dann die Ungarn ja jetzt als temporäre Anführer der EU Politkaspertruppe durchziehen
D ist in der EU immer der Verlierer = Zahler, das wird auch so bleiben. Durch den Eintritt von Estland in den Euro wirds sicher nicht besser.
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Was halten Sie davon, daß Deutschland zur D-Mark zurückkehrt?
Sinn: Wenn überhaupt ein Land ohne größere Verwerfungen aus dem Euro-Raum austreten kann, dann ist es Deutschland. Aber dieser Schritt würde den europäischen Einigungsprozess zerstören und in anderen Ländern zu Turbulenzen führen. Anleger dort würden in die D-Mark flüchten und das würde in diesen Ländern Bank Runs auslösen. In Deutschland würde die Aufwertung der D-Mark die mühsam erarbeiteten Vorteile bei der Wettbewerbsfähigkeit zunichte machen. Hinzu kommt, daß der Euro auch Vorteile gebracht hat: er reduziert die Transaktionskosten und bewahrt uns vor Wechselkursschwankungen. Er ist ein logisches Stück Integration des europäischen Raums. Das sollte man nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.
Auch dann nicht, wenn die Alternative eine kostspielige Transferunion ist?
Sinn: 20 Milliarden Euro pro Jahr würde ich nicht zum Anlass nehmen, auszutreten. Wir zahlen ja 60 Milliarden für die neuen Bundesländer - und das waren schon einmal 80 Milliarden. Nur wenn man uns zwingen wollte, die vorhandenen Staatsschulden der südeuropäischen Länder zu übernehmen, dann sollten wir lieber austreten. Aber so weit sind wir zum Glück nicht.
Beste Grüße,
Sandro
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auch ich sehe in der EU derzeit zumindest noch mehr Vorteile für die deutsche Wirtschaft als Nachteile in Form von Ausgleichszahlungen.
Olaf Henkel hat vor Kurzem gesagt, dass er für die Aufteilung des Euroraums in Nord und Süd plädieren würde inklusive einer getrennten Währung für diese Wirtschaftsräume. Könnte sein, das so etwas kommt.
Von Schweizer Vermögensverwaltern habe ich gehört, das es durchaus schon Konzepte gibt, wie bei einer Umstellung von Deutschland auf die D-Mark zurück zu verfahren wäre. Scheint also gar nicht so weit weg zu sein.
Wenn die internationalen Finanzminister es schaffen, den Spekulanten an der Börse eine Kontrolle aufzuerlegen, wodurch Währungen nicht mehr so extrem verzockt werden könnten, hätten wir eine ganze Menge Probleme weniger und mehr Stabilität für den Euro. Wenn die es nicht schaffen, stehen uns meiner Meinung nach einige Veränderungen in den nächsten 5 Jahren bevor. Ich bin mal gespannt.
HArtmut
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das meiste Geld wird verdient bzw. gespart im Einkauf. Und wenn Steuern hoch gehen, muss halt der Verkäufer mit dem Preis runter, um wettbewerbsfähig zu sein zu den nicht importierten Fahrzeugen. Man sucht doch immer Argumente, um den Kaufpreis zu drücken. Nun haben wir ein weiteres dazu bekommen. Warum also klagen?
Hartmut
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- DE 19% VAT, 10% import duties (5% für kulturell wertvolle Autos ab 50 Jahren wird kaum gewährt)
- NL 19% VAT, ab 30 Jahren keine import duties
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- DK 25% VAT, import duties (Höhe noch nicht gefunden)
- BE 21% VAT, import duties (Höhe noch nicht gefunden)
- CY 15% VAT, 10% import duties
Vielleicht können wir das ja mal für alle Länder der EU vervollständigen uns sehen so, was die günstigste Lösung ist.
Volker
PS: Diese Liste bekräftigt, dass nicht nur DE ein heftiges Interesse an der Angleichung des Satzes in NL hatte
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Hartmut[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von : jhwconsult am 31-12-2010 16:02 ]
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Wie mehrfach gesagt, eine Rückkehr zur D Mark wäre mir persönlich zu radikal, ein Nordeuro wäre mir lieber.
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On 2010-12-31 11:48, jhwconsult wrote:
Wenn die internationalen Finanzminister es schaffen, den Spekulanten an der Börse eine Kontrolle aufzuerlegen, wodurch Währungen nicht mehr so extrem verzockt werden könnten, hätten wir eine ganze Menge Probleme weniger und mehr Stabilität für den Euro. Wenn die es nicht schaffen, stehen uns meiner Meinung nach einige Veränderungen in den nächsten 5 Jahren bevor. Ich bin mal gespannt.
HArtmut
Sie werden es nicht schaffen, dann sägen sie den Ast ab, auf dem sie sitzen.
Spekulanten sind gewöhnlich nicht die Ursache, sondern Symptome eines kranken Systems. So wie die Aasgeier, die fressen tote Tiere, töten sie aber nie selbst.
Merkel hat übrigens recht, wenn sie 2010 als gutes Jahr bezeichnet hat. Im Vergleich was nun in den nächsten Jahren auf Deutschland und Europa (auch die Schweiz) zukommen wird, werden wir uns in dieses Jahr zurücksehnen.
Trotzdem Allen ein glückliches Neues Jahr!
Gruss
Andi
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ich stimme Dir nur bedingt zu
Spekulanten sind gewöhnlich nicht die Ursache, sondern Symptome eines kranken Systems. So wie die Aasgeier, die fressen tote Tiere, töten sie aber nie selbst.
Ja, Spekulanten sind selten die Ursache, allerdings verstärken sie Trends, die nur einen kleinen Ausschlag erzeugen würden derart, das eine Eskalation entsteht, die böse Folgen haben kann. Oder wo siehst Du eine Aasgeier-Aktion in Islands Finanzsystem? Ich sehe da durchaus Spekulanten als ursächliche Akteure, denen dann gierige Finanzminister blind gefolgt sind.
auch die Finanzschwäche von Portugal ist eher Spekulanten zuzuschreiben als einer maroden Finanzpolitik. Klar ist Portugals Wirtschaft nicht optimal, aber wie schon gesagt, wenn man keinen Hebel oder Booster ansetzt, haben die eine Chance, im EU-Verbund stark zu werden.
Ich glaube, dass wir zumindest stärkere Kontrollen gerade in Bezug auf die Währungsspekulationen bekommen werden. Ob das ausreicht? Ich bin mir leider nicht sicher.
Allerdings hatten wir schon viele schwierige Jahre und ich habe Hoffnung, dass auch 2011 zumindest ein positives Jahr werden wird, wenn auch nicht ein perfektes.
Hartmut
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Ich traue niemandem aus der Politik eine Lösung zu! Zum einen sind sie zu verstrickt in Abhängigkeiten, zum andern sind sie nahezu alle nur an ihrer eigenen gesicherten Zukunft interessiert und denken hauptsächlich von Legislaturperiode zu Legislaturperiode. Wenn man den Artikel liest, wirds einem schlecht, und das in der als so sicher und solide geglaubten Schweiz.
Gerd
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hast Du zu viel Geld in der Schweiz?
Zum Artikel: Das ist eine Privatmeinung. Der Autor ist gar nicht erkennbar außer mit einem Nickname. Folgt man dessen Meinung, scheint es ja sehr lukrativ zu sein, auf den Fall des Schweizer Franken zu zocken. Ein Schelm wer hier eine Absicht unterstellt.
Wir sind schon lange aus der Souveränität eines Einzelstaates raus. So wie Europa kämpfen auch die USA und auch die Asiaten unter chinesischer Leitung um den Erhalt eines Systems, das realistisch betrachtet gar nicht funktionieren dürfte. Geld ist real betrachtet kaum mehr wert als das Papier, aus dem ein Geldschein besteht. Solange alle mit machen, funktioniert es. Wenn einer aussteigt, kollabiert alles.
Man achte mal auf die "Kriegsinteressen" der USA. Oft spielt da der Erhalt der US-Währung oder des Währungssystems z.B. mit dem Dollar als Ölpreisreferenz eine gewichtige Rolle.
Solange die z.B. Chinesen noch mit einer totalitären Regierung so viel Macht und Geld besitzen, dass sie theoretisch die Schweiz kaufen könnten, wird das System weiter funktionieren. Auch Russland hat Geld und damit Machtpotenzial, bald wird auch Brasilien so weit sein, Machtansprüche zu formulieren.
Mein Fazit: Traue vor allem nicht den Medien. Danach ein gesundes Misstrauen gegenüber den Politikern. Und gegen den Strom schwimmen hilft bei Finanzstrategien gewöhnlich am meisten.
Hartmut
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